Newsletter XXI 2022

20. bis 26. Mai

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Nuclear Power Accidents

Diese PDF-Datei enthält eine Liste bekannt gewordener Zwischenfälle aus den verschiedenen Bereichen der zivilen und militärischen Atomindustrie. Einige dieser Informationen gelangten nur auf Umwegen an die Öffentlichkeit...

Auszug für diesen Monat:

1. Mai 1968 (INES 4 NAMS 4,6) Atomfabrik Sellafield, GBR

1. Mai 1962 (franz. Atomtest "Beryl") In Ekker, FRA

2. Mai 1967 (INES 4) Chapelcross, GBR

4. Mai 1986 (INES 0 Klass.?) THTR 300, DEU

7. Mai 2007 (INES 1) Philipsburg, DEU

7. Mai 1966 (INES 4) Forschungsinstitut RIAR, Melekess, UdSSR

11. bis 13. Mai 1998 (5 Atombombentests) Pokhran, IND

11. Mai 1969 (INES 5 NAMS 2,3) Rocky Flats, USA

12. Mai 1988 (INES 2) Civaux, FRA

13. Mai 1978 (INES ? Klass.?) AVR Jülich, DEU

18. Mai 1974 (1. indischer Atombombentest) Pokhran, IND

21. Mai 1946 (INES 4) Tödlicher Unfall in Los Alamos, USA

22. Mai 1981 (INES 3) Atomfabrik La Hague, FRA

22. Mai 1968 (Broken Arrow) USS Scorpion sank sw. der Azoren, USA

24. Mai 1958 (INES ? Klass.?) NRU Chalk River, CAN

25. Mai 2009 (2. nordkoreanischer Atombombentest) Punggye-ri, PRK

26. Mai 1971 (INES 4 Klass.?) Kurtschatow-Institut, Moskau, UdSSR

27. Mai 1956 (US-Atombombentests) Eniwetok und Bikini, USA

28. bis 30. Mai 1998 (6 pakistanische Atombombentests) Ras Koh, PAK

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Wir suchen aktuelle Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an: nukleare-welt@reaktorpleite.de

 

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26. Mai

 

Kraftstoff | Lebensmittel | Landwirt | AGRI-P

Warum Biokraftstoffe kein Irrweg sind

Mit dem Narrativ "Teller-oder-Tank" wird von Umweltverbänden gegen Biokraftstoffe mobil gemacht. Vor dem Hintergrund des Unkrainekriegs wird ein Verbot auch von grünen Minsterien gefordert. Eine neue Studie widerspricht dem.

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Island | Energiewende | Geothermie

Die Energiewende Islands

Island hat bereits eine vollständige Energiewende bei der Heizung und der Stromerzeugung vollzogen. Die Entscheidung, auf Wasserkraft und Geothermie zu setzen, wurde schon während der Ölkrise in den 1970er Jahren getroffen. Von den Erfahrungen können auch andere Länder profitieren.

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Wasserstoff | Wind | Sonne | Afrika | Namibia

Weltwirtschaftsforum

Wind und Sonne aus Afrikas Süden

Namibia präsentiert sich beim Weltwirtschaftsforum (WEF) als der Partner, den die EU sucht: Das Land bietet seine natürlichen Ressourcen für den Kampf gegen den Klimawandel und als Alternative zu Öl und Gas aus Russland.

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Taxonomie | Klimawandel | Brüssel

Showdown in Sachen Atomkraft

Kernenergie soll in der EU als „grüne Energie“ eingestuft werden. Doch der Widerstand im Europaparlament wird immer größer.

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Frankreich | EDFRenaissance | Russland

Ausfall vieler Kraftwerke Frankreichs Atomstrom-Pläne in Gefahr

Frankreich ist weniger vom russischem Gas abhängig als Deutschland - dank der 56 Atomreaktoren. Weil aber mehr als die Hälfte davon still steht und Russland als Kunde wegbricht, steht Frankreichs Atomindustrie unter Druck.

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„Ich verteidige den Pazifismus – notfalls mit der Waffe in der Hand“

EU-Kommissionspräsident in spe, Martin Sonneborn, im Interview mit Marcel Malachowski über Sanktionen gegen deutsche Oligarch*innen, den selektiven Humanismus der Pseudo-Gutmenschen in Kriegszeiten & das Ende der Linkspartei

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26. Mai 1958 - (Keine INES Klassifizerung) - Kurschatow-Institut, Moskau, RUS

Kurtschatow-Institut

(2.7.2.2 - Unfälle in kerntechnischen Anlagen)

Am 26. Mai 1971 ereignete sich an der SF-3-Anlage im Kurtschatow-Institut Moskau bei Versuchen zur Bestimmung der Anzahl von Brennstäben aus hoch angereichertem U-235 zum Erreichen einer kritischen Anordnung durch ein mechanisches Versagen der Versuchsanordnung ein Kritikalitätsunfall, bei dem zwei Experimentatoren Strahlendosen von 60 und 20 Sv erhielten und nach fünf bzw. 15 Tagen starben. Zwei weitere Personen mit Dosen von 7 bis 8 Sv überlebten.

Im Kurtschatow-Institut stehen 27 Forschungsreaktoren, von denen sieben stillgelegt sind und einer vorübergehend abgeschaltet ist. Somit sind noch 19 Reaktoren in Betrieb. (ca. 15 km nordwestlich vom Moskauer Stadtzentrum)

 

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25. Mai

 

NATO | Panzer | Ukraine

Informelle NATO-Absprache Keine Kampfpanzer für die Ukraine?

Nach Informationen aus der SPD gibt es eine NATO-Absprache, keine westlichen Kampf- und Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern. So wolle man eine Provokation Moskaus vermeiden. Die Union ist empört: Der Bundestag sei darüber nicht informiert worden.

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Krieg, Demokratie und Klima

Unsere Zivilisation wird womöglich nicht überleben

Der US-Investor und Philanthrop George Soros schreibt, warum es offene Gesellschaften heute so schwer haben. Und warum Putin und Xi dennoch scheitern werden. Ein Gastbeitrag.

IMHO

Mag sein, muß aber nicht.

Ein guter Grund, mit aller Kraft weiterzumachen ...

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Atommüll | Würgassen

Atommüll-Zwischenlager: Bund verspricht mehr Transparenz

In der Debatte um ein geplantes Atommüll-Logistikzentrum in Würgassen hat das Bundesumweltministerium mehr Transparenz zugesagt. Zwei Staatssekretäre hatten den geplanten Standort am Dienstag besucht.

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Fracking | fossil | Klima

Katar liefert Frackinggas aus US-Förderung

Energie- und Klimawochenschau: Von gigantischen Extraprofiten für Öl- und Gaskonzerne, umworbenen Autokraten und brennenden Pinienwäldern

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Nordkorea | Atombombentest

25. Mai 2009 - 2. Atombombentest - Punggye-ri, PRK

Wikipedia

Nordkoreas zweiter Atombombentest

Unterirdisch, 10-20 Kilotonnen (kT) - Am 25. Mai 2009 wurde der zweite Kernwaffentest in Nordkorea durchgeführt. Nach russischen Angaben besaß der Sprengsatz eine Sprengkraft von 20 Kilotonnen. Zusätzlich zu dem Kernwaffentest wurden mehrere Kurzstreckenraketen abgefeuert.

 

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24. Mai

 

Ukraine-Krieg | Gewinne | fossil

Folgen des Ukraine-Kriegs

Wie sehr Öl- und Gaskonzerne vom Krieg profitieren

Die Unternehmen verdienen prächtig dank der hohen Preise. Das heizt die Debatte über Sondersteuern an. Doch da gibt es ein kleines Problem.

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Hinkley Point | Großbritannien | EDF

Wieder Atomkraft-Ärger für die EDF, nun in Großbritannien

Neue "schwarze Woche" für den französischen Stromversorger: Explodierende Kosten und weitere Verzögerungen beim EPR-Neubau im britischen Hinkley Point

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Atomkraft | Umfrage

Umfrage: Atomkraft befürworten 25 Prozent der Menschen in Deutschland

Deutschland soll unabhängiger von Energieimporten aus Russland werden. In einer repräsentativen Umfrage gaben ein Viertel an, Atomkraft käme dafür infrage.

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Atomkraft | Werbung | Atomlobby

„Die Grünen müssen sich entscheiden: Klimaschutz oder Anti-AKW, beides geht nicht“

Interview Veronika Wendland war mal gegen Kernenergie. Nun hat sie ein Buch mit dem Titel „Atomkraft? Ja bitte!“ vorgelegt. Sie ist überzeugt: Die Energiewende schaffen wir nur mit AKWs

IMHO

Warum kennzeichnet der Freitag diesen Beitrag nicht als Werbung?

Sehr von Don Trumpl inspiriert, nichts als unbelegte Behauptungen und Gerüchte, vorgetragen im rechthaberischen Ton der Allwissenden und inhaltlich weder neu noch richtig, schade um die Bäume.

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Atompolitik | Unterweser | PreussenElektra

Die Atompolitik kommt ohne Prozess davon

Im Streit um den Abriss des AKW Unterweser einigen sich die Anti-AKW-Bewegung, Politik und der Atomkonzern auf einen Kompromiss – weil eine Klage unbearbeitet ist

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Störfall | Wikipedia

24. Mai 1958 - (Keine INES Klassifizierung) - NRU Chalk River, CAN

Ein Brennstab fing Feuer und verseuchte die Hälfte der Anlage.

Die Macht der Atomlobby.

So wie es damals unerklärlicher Weise keine INES-Einstufung gab, wird bis heute dieser Störfall in der deutschen Wikipedia einfach nicht erwähnt.

 

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23. Mai

 

SIPRI | Frieden

Friedens- und Konfliktforschung

SIPRI: Welt stolpert in Ära neuer Gefahren

Das Friedensforschungsinstitut SIPRI sieht die Welt von komplexen und unvorhersehbaren Sicherheitsrisiken bedroht. Doch nach seinem jüngsten Bericht bereitet sich die Politik auf die "neue Ära" nicht ausreichend vor.

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FDP | Bundesländer | Wind

DUH Vorwurf: FDP und mehrere Bundesländer bremsen Windenergie aus

Berlin - Das Bundeswirtschafts- und Klimaschutzministerium (BMWK) beabsichtigt, noch im Mai 2022 ländereigene pauschale Abstandsregelungen für Windenergie zu verbieten. Bislang stellt sich die FDP Bundestagsfraktion bei dieser Regelung allerdings quer.

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Russland | Führer | Putin | Ukraine | Hunger | Afrika

Kriegsverbrechen als Kriegsziel

Putins Drehbuch: Weizenkrise, Hungerkrise, Flüchtlingskrise – in drei Stufen zur Destabilisierung der EU

Wladimir Putin hegt perfide Pläne. Durch die Blockade ukrainischer Häfen will der russische Präsident eine Hungersnot in Afrika herbeiführen - die dann entstehenden Flüchtlingsströme sollen die EU politisch durcheinander bringen. In kleinerem Format hat Putin dieses böse Spiel schon mal getestet: 2015 in Syrien. Eine Analyse von Matthias Koch.

 

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22. Mai

 

Atommüll | Endlager | Schacht Konrad | Baustopp

400 Menschen protestieren gegen Atommülllagerung

Mit Protest-Sternfahrten zum Schacht Konrad haben 420 Menschen gegen die Lagerung von Atommüll in dem ehemaligen Eisenerzbergwerk demonstriert. Das teilte die Polizei am Sonntag mit - die Organisatoren hatten zuvor von über 500 Demonstranten gesprochen. Die Organisatoren kündigten zudem eine symbolische Umzingelung des früheren Bergwerks in Salzgitter an. "Seit 40 Jahren kämpfen wir gegen die Lagerung von Atommüll in Schacht Konrad", sagte Ludwig Wasmus, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, am Sonntag. Vor 20 Jahren sei die Genehmigung erteilt worden. "Trotzdem ist das Endlager immer noch nicht in Betrieb und wir werden verhindern, dass es jemals in Betrieb geht."

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Norwegen | Flüssiggas | CO2

Tanker warten seit Tagen auf Beladung

Norwegen liefert wieder Flüssiggas

Europas zweitgrößte Produktions­anlage geht nach 20 Monaten Stillstand wieder in Betrieb.

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Assange | Medien | Imperium

Julian Assange: Ladehemmungen im Journalismus

Renommierte Medien haben von Wikileaks profitiert. Ihr Einsatz für die Freilassung des bekanntesten Gründers der Plattform bleibt aber verhalten

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Solar | Landwirt | Biodivers

Solarstrom und Landwirtschaft

Beeren unter Strom

Mit Agri-Photovoltaik lässt sich nicht nur Ökostrom erzeugen, sondern auch etwas für die Biodiversität tun. Unter Forschern gilt sie als große Chance, dennoch kommt sie in Deutschland noch immer nicht über Test- und Pilotprojekte hinaus.

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China | Führer | Xipping Pooh

Na bravo, China!?

Xi Jinping riskiert die Zukunft Chinas. Seine Seidenstraße mündet in einer Sackgasse. Seine Verachtung für die USA bremst das Wachstum. Seine Coronapolitik treibt europäische Unternehmen aus dem Land.

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22. Mai 1968 - USS Scorpion - sank 640 km südwestlich der Azoren

Wikipedia

USS Scorpion (SSN-589)

Die USS Scorpion (Kennung: SSN-589) war ein Atom-U-Boot der Skipjack-Klasse der United States Navy. Sie wurde 1960 in Dienst gestellt und sank 1968 als zweites nuklear getriebenes Unterseeboot der amerikanischen Marine im Nordatlantik unter noch immer nicht vollständig aufgeklärten Umständen. Es wird angenommen, dass ein Torpedo innerhalb des U-Bootes detonierte. Dabei verloren 99 Seeleute ihr Leben. Das Wrack wurde erst fünf Monate später in 3300 Metern Tiefe gefunden.

[...]

Das Wrack der Scorpion ist für die Gegend sehr gefährlich, da sich neben dem Reaktor auch zwei Mark-45-ASTOR-Torpedos mit nuklearem Sprengkopf an Bord befunden haben. Die US-Marine untersucht Wasser- und Sedimentproben sowie Fische aus der Gegend regelmäßig auf Kontamination durch Plutonium. Die Ergebnisse wiesen laut den Marineberichten bisher auf keinerlei Verstrahlung oder anderweitige Verschmutzung hin. Dies zeige, dass der Reaktor noch dicht sei.

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11. April 1968 - K-129, sank 2900 km nordwestlich von Hawaii

Wikipedia

K-129

Das K-129 (sowjetische Bezeichnung: PL-574) war ein sowjetisches U-Boot des Projekts 629 (Golf-Klasse). Es war ein dieselelektrisch getriebenes Raketen-U-Boot. Nach seinem Sinken 1968 wurde es 1974 von der United States Navy im Azorian-Projekt teilweise gehoben.

[...]

Die Regierung der UdSSR sprach nach dem Vorfall davon, dass das K-129 von U-Booten der US-Marine versenkt worden sei. Anhänger dieser Theorie sprechen davon, dass die USS Scorpion (SSN-589) zwei Monate später aus Rache ebenfalls versenkt worden sein könnte.

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Azorian-Projekt

Im Azorian-Projekt (auch bekannt als Teil des Jennifer-Projekts) versuchte die Central Intelligence Agency (CIA) unter strikter Geheimhaltung das gesunkene sowjetische U-Boot K-129 (sowjetische Bezeichnung: PL-574) vom Meeresgrund zu bergen. Bereits kurz nach dem Untergang 1968 begann die CIA mit ersten Planungen, der Bergungsversuch fand 1974 statt ...

 

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21. Mai

 

CO2 | Raumfahrt | Atmosphäre

Thermische Stickoxide & CO2

So stark belasten Raketenstarts die Erdatmosphäre

  • Im aktuellen Jahr erreichen Raketenstarts ein neues Rekordhoch
  • Die thermischen Stickoxide und das Kohlendioxid der Raketen belastet die Erdatmosphäre
  • Das zunehmende Problem der Luftverschmutzung muss demnach besonders bei kommerziellen Raumflügen stärker berücktsichtigt werden

Im aktuellen Jahr erreichen Raketenstarts ein neues Rekordhoch. Eine Studie zeigt nun die Auswirkungen auf die Erdatmosphäre

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IMHO - Freiheit

Letzte Woche habe ich diese Studie bereits vorgestellt, und es widerstrebt mir, fast denselben Artikel zweimal zu verwenden. Diesmal halte ich es jedoch für geboten, denn es geht ja um unsere Freiheit. Der Ex-Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat es vor zwei Tagen noch einmal deutlich gesagt:

"Freiheit ist wichtiger als Frieden"

Er sprach natürlich von der Freiheit derjenigen, die sie sich leisten und nehmen können. Freiheit für Taschenfüller, große Staatsmänner und Horrorclowns. Alle anderen haben die Freiheit, ins Gras zu beißen, nicht die Freiheit, in Frieden zu leben ...

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Europa | DürreKlimawandelWasser  | Waldbrand

Wieder ein Dürrejahr?

Die Trockenheitsperiode von 2018 bis 2020 war die heftigste in Europa seit mindestens 250 Jahren, zeigt eine neue Studie. Die Erderwärmung wird die Dürren künftig noch verlängern. Bei einem ungebremsten Klimawandel könnten sie dann sogar 16 Jahre dauern.

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Frankreich | EDFBlackout | Strompreis

Die perfekte Ausgangslage für einen Atom-Blackout in Frankreich

Zu den sich ausweitenden Korrosionsproblemen kommt schon im Mai die erwartete Knappheit von Kühlwasser hinzu, was zeigt, dass sich Klimawandel und Atomkraft nicht vertragen

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Brasilien | Uranabbau | Yellow Cake | Landwirtschaft

Uran-Abbau Brasiliens riskante Pläne

Im Zuge des Ukraine-Kriegs genehmigt Brasiliens Regierung den massiven Abbau von Uran. Was für Präsident Bolsonaro strategische Bedeutung hat, bedroht die Existenz familiärer Kleinbauern.

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21. Mai 1986 - (INES 1-3) - La Hague, FRA

AtomkraftwerkePlag

La Hague - Weltweit größte Wiederaufarbeitungsanlage - X Störfälle

Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague liegt in der Region Manche am Ärmelkanal im nordwestlichen Frankreich, 25 km westlich der Stadt Cherbourg. Nach Aussage des Eigentümers AREVA (seit 2018 Orano) ist sie die führende industrielle Anlage zur Wiederaufarbeitung benutzter Brennelemente weltweit ...

Mit dem Bau von La Hague war 1961 begonnen worden, nachdem die französische Atomkommission CEA sich zum Betrieb einer Wiederaufarbeitungsanlage mit dem Namen UP2 für UNGG-Reaktoren entschlossen hatte. 1966 wurde La Hague eröffnet, und 1967 nahm die UP2 den kommerziellen Betrieb auf ...

Seit Inbetriebnahme ist es immer wieder zu Zwischenfällen in La Hague gekommen.

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21. Mai 1945 und 21. Mai 1946 - (INES 4) - Los Alamos, USA

Wikipedia

LANL Los Alamos - Demon Core

(dt. „Dämonenkern“) ist der Spitzname eines 89 mm großen, 6,2 kg schweren Plutonium-Kerns, der bei zwei Unfällen im Los Alamos National Laboratory einen überkritischen Zustand erreichte. Bei beiden Unfällen verstarben die auslösenden Wissenschaftler an den Folgen ...

 

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20. Mai

 

Fakt | Selenskyj | Offshore

Faktencheck

Ja, Wolodymyr Selenskyj war in Geschäfte mit Offshore-Firmen verwickelt

Auf Facebook kursiert die Behauptung, der ukrainische Präsident Selenskyj sei in ein Netz von Offshore-Firmen verwickelt gewesen. Das ist richtig, allerdings enthält der Beitrag einige Ungenauigkeiten.

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Radon | Uran | Strahlenschutz

Radon, die unsichtbare Gesundheitsgefahr

Es ist farb-, geruchs- und geschmacklos und damit für die menschlichen Sinne nicht wahrnehmbar. Dennoch ist es da: Radon. Das radioaktive Gas, das im Boden und in Gesteinen vorkommt, ist für den Menschen eine potenzielle Gesundheitsgefahr. Doch wo kommt Radon vor? Welche Auswirkungen kann es auf den menschlichen Körper haben und wie kann man sich davor schützen?

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Standort | Atommüll | Endlager | Sicherheit

Langzeitfolgen der Atomkraft

Potenzielle Standorte für Atommüll-Endlager sollen weiter eingegrenzt werden

Berlin Beim Forum Endlagersuche soll an diesem Freitag und Samstag diskutiert werden, wie sich potenzielle Gebiete für den Standort weiter eingrenzen lassen. Bis die Suche abgeschlossen ist, werden noch viele Jahre vergehen. Denn die Frage nach einer dauerhaften Deponie für hochradioaktiven Müll ist heftig umstritten.

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Frankreich | EDFReaktorpanne | Strompreis

Ausfall französischer Kernkraftwerke jagt Strompreise hinauf

In Frankreich steht gut die Hälfte der 56 Reaktoren still, wohl für längere Zeit. Das sorgt für zusätzlichen Auftrieb beim Strompreis, auch in Österreich

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Erdbeben | Slowenien | WWER | Krsko

AKW Krško: Ball jetzt bei der Bundesregierung

Unabhängige Erdbebenrisiko-Prüfung von GLOBAL 2000-Petition und Fachstellungnahme des Umweltbundesamts gefordert

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Europa | Russland | Ursula von der Leyen

In Europas Wirtschaftskrieg gegen Russland bröckelt die Einheit

Sanktionen So massiv wie Russland wurde noch kein anderes Land von der EU abgestraft. Die erhoffte Wirkung bleibt aus. Stattdessen gibt es nun erbitterten internen Streit über ein Öl-Embargo und den EU-Beitritt der Ukraine

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Aktuelles+ 20. Mai

 

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Russland | Ukraine | NATO

Politik der gespaltenen Zunge: Sie reden vom Frieden, aber wollen den Krieg

Warum bewegen „die Guten“ die Ukraine nicht zur Aufgabe? Die Beantwortung dieser Frage führt in einen politischen und moralischen Abgrund.

Stellen wir uns Folgendes vor: Am 24. Februar dieses Jahres marschiert Russland in die Ukraine. Der ukrainische Präsident erteilt den Befehl, dass von seiner Armee nicht ein Schuss abgefeuert wird. Er teilt in einer Fernsehansprache den Ukrainern mit, dass er trotz des schweren Völkerrechtsbruchs Russlands eine friedliche Lösung für sein Land möchte und im Sinne des Friedens bereit ist, mit Putin zu verhandeln.

Was wäre dann passiert? Wie würde die Ukraine heute aussehen? Hätten die russischen Soldaten das Feuer aus ihren Gewehren und Panzern gegen die Ukrainer eröffnet? Hätten russischen Soldaten vor den Augen der Weltöffentlichkeit auf ein friedliches Volk geschossen, dass sich nicht einmal verteidigt, wenn eine Invasion im eigenen Land stattfindet? Die Realität sähe vermutlich wie folgt aus: Den Ukrainern wären die Sympathien der gesamten Welt sicher gewesen. Die russische Armee wäre zunächst perplex gewesen. Sie ist gekommen, um zu kämpfen, aber kein Ukrainer ist bereit, sich auf diesen Kampf einzulassen. Teile der ukrainischen Machtelite, die eine Kooperation mit Russland verweigert hätten, wäre es an den Kragen gegangen. Vermutlich hätte es trotz der Friedfertigkeit der Ukrainer, alleine schon aufgrund der Eigendynamik eines solchen Einmarsches, auch Übergriffe und Verbrechen gegeben. Von den massiven Auswirkungen eines Krieges, wie sie nun heute jeden Tag in den Nachtrichten zu hören sind, wäre die Ukraine verschont geblieben ...

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Die Welt braucht Frieden, Krieg lenkt nur von den wahren Problemen ab ...

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Die interne Suche:

Frieden Krieg

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

05. März 2022 - Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges

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12. März 2022 - Vergiftete Tapferkeit

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14. Dezember 2021 - 50 Nobelpreisträger fordern deutliche Abrüstung

 

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YouTube-Kanal - Reaktorpleite

 

Terra X - 09:21

Eine kurze Geschichte des Friedens

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arte Doku - 00:01:54 - Ausschnitt aus "Wy We Fight - Amerikas Kriege"

US-Präsident Dwight D. Eisenhower: Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex

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arte Doku - 01:38:43

Doku: Why We Fight - Amerikas Kriege - Der militärisch-industrielle Komplex

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Frieden+Krieg

https://www.ecosia.org/search?q=Frieden+Krieg

 

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Wikipedia

 

Zum ewigen Frieden

Ein philosophischer Entwurf (erste Auflage 1795) gehört zu den bekanntesten Werken des deutschen Philosophen Immanuel Kant. Moderne Bedeutungen des Begriffs Frieden gehen entscheidend auf die hier vorgestellte Theorie zurück.

In Form eines Friedensvertrages wendet Kant seine Moralphilosophie (vgl. Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kategorischer Imperativ) auf die Politik an, um die Frage zu beantworten, ob und wie dauerhafter Frieden zwischen den Staaten möglich wäre. Dazu müssen von der Vernunft geleitete Maximen eingehalten werden, die aus den zugrundeliegenden Begriffen entwickelt werden. Für Kant ist Frieden kein natürlicher Zustand zwischen Menschen, er muss deshalb gestiftet und abgesichert werden. Die Gewährung des Friedens erklärt Kant zur Sache der Politik, die andere Interessen dabei der kosmopolitischen Idee eines allgemeingültigen Rechtssystems unterzuordnen habe; denn so heißt es im Anhang: „Das Recht der Menschen muß heilig gehalten werden, der herrschenden Gewalt mag es auch noch so große Aufopferung kosten.“ Immanuel Kant: AA VIII, 380

Bekannt geworden sind die Ideen des Völkerrechts, das die Verbindlichkeit der zwischenstaatlichen Abkommen fordert, und die Ausrichtung des Friedens als völkerrechtlichen Vertrag. In den Internationalen Beziehungen wird „Zum ewigen Frieden“ den liberalen Theorien zugeordnet. Die Charta der Vereinten Nationen wurde wesentlich von dieser Schrift beeinflusst ...

 

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Newsletter XX 2022 - 13. bis 19. Mai

Zeitungsartikel 2022

 

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