Newsletter XXXIX 2022

Der THTR-Rundbrief

01. bis ... Oktober

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Nuclear Power Accidents

Diese PDF-Datei enthält eine fast vollständige Liste der bekannt gewordenen Unfälle und Freisetzungen von Radioaktivität. Sobald neue Informationen verfügbar sind, wird diese PDF-Datei erweitert und aktualisiert ...

Auszug aus der PDF-Datei für diesen Monat:

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01. Oktober 1981 (INES 3 | NAMS 1,3) Sellafield Atomfabrik, GBR

03. Oktober 1986, Atom-U-Boot K-219, UDSSR

05. Oktober 1966 (INES 4) Akw Enrico-Fermi-1, USA

07. Oktober 1957 (INES 5 | NAMS 4,6) Windscale Atomfabrik, GBR

12. Oktober 1969 (INES 4) Sellafield Atomfabrik, GBR

15. Oktober 1958 (INES 4) Vinca, Jugoslawien

17. Oktober 1969 (INES 4) Akw Saint-Laurent, FRA

18. Oktober 2011 (INES 1) Akw Karachi, PAK

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Wir suchen aktuelle Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an: nukleare-welt@reaktorpleite.de

 

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01. Oktober

 

Klimawandel | Wetter-Phänomen | Pazifik

Meteorologen verkünden „außergewöhnliches“ La Niña-Ereignis

Das dritte Jahr infolge tritt das Wetter-Phänomen La Niña auf. Das könnte in einigen Regionen Dürren und heftige Stürme begünstigen.

Kassel – Viel Regen und buntes Laub auf den Straßen: Inzwischen ist in Deutschland der Herbst angekommen. Die Temperaturen haben sich deutlich abgekühlt. Meteorologinnen und Meteorologen wagen nun Prognosen für die kommenden Monate. Dabei wurde ein seltenes Wetter-Phänomen bestätigt.

Expertinnen und Experten weisen darauf hin, dass das dritte Jahr in Folge das Wetter-Ereignis La Niña aufgetreten sei. Doch welche Auswirkungen hat das für Klima?

Ungewöhnliches Wetter-Phänomen: La Niña tritt drei Jahre infolge auf

Das australische Bureau of Meteorology (BoM) hat das ungewöhnliche Auftreten von drei aufeinanderfolgenden La-Niña-Jahren bestätigt. Dies ist seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 erst zweimal vorgekommen ...

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01. Oktober 1981 (INES 3 | NAMS 1,3) Sellafield Atomfabrik, GBR

Wiederaufbereitung von Brennelementen, die nur 27 Tage lang gekühlt worden waren, führte zur Freisetzung von 0,9 Tbq radioaktivem Jod

Nuclear Power Accidents.pdf

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AtomkraftwerkePlag

Sellafield (ehemals_Windscale), Großbritannien

Im November 2001 wurde vom Europäischen Parlament eine Studie zu den möglichen toxischen Auswirkungen der Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague (Frankreich) und Sellafield veröffentlicht, die von WISE/Paris unter der Leitung von Mycle Schneider verfasst wurde. Deren Resümee war, dass bis zu diesem Zeitpunkt auf beide Standorte die höchste vom Menschen je verursachte Freisetzung von Radioaktivität zurückzuführen war, vergleichbar einem großen Atomunfall in jedem Jahr. Die Freisetzung radioaktiver Substanzen war möglicherweise doppelt so hoch wie die nach der Katastrophe von Tschernobyl. In der Umgebung beider Standorte wurde ein deutlicher Anstieg der Leukämie-Fälle festgestellt; es wird als möglich angesehen, dass die radioaktiven Emissionen aus beiden Anlagen dazu beigetragen haben. In Sellafield sind signifikante Konzentrationen von Radionukliden in Nahrungsmitteln, Sedimenten in Flora und Fauna entdeckt worden. Festgestellt wurden Carbon-14, Cäsium-137, Cobalt-60, Jod-129, Plutonium, Strontium-90, Technetium-99, letzteres mit 214.000 Jahren Halbwertszeit ...

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Vergleichbare Atomfabriken gibt es überall auf der Welt:

Uran-Anreicherung und Wiederaufarbeitung - Anlagen und Standorte

Bei der Wiederaufarbeitung lässt sich das Inventar abgebrannter Brennelemente in einem aufwändigen chemischen Verfahren (PUREX) voneinander separieren. Abgetrenntes Uran und Plutonium können danach erneut verwendet werden ...

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Dieser Störfall sowie mehrere andere Freisetzungen von Radioaktivität, die von Sellafield ausgingen, sind nicht mehr in der deutschen Wikipedia zu finden.

 

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Aktuelles+ 01. Oktober

 

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Belgien | Laufzeit verlängern | Blackout Frankreich | Merit Order

Belgien zeigt Probleme bei Verlängerung der Laufzeiten von AKW

Die Grünen bestätigen, dass es bei der "Einsatzreserve" von zwei AKW um Blackout-Verhinderung in Frankreich geht. Belgien belegt derweil, dass ein Weiterbetrieb ohne Sicherheitschecks nicht auskommt. Was daraus für Deutschland folgt.

Wir mussten vor einigen Jahren etliche Sicherheitsanalysen durchführen, damit die Meiler am Netz bleiben dürfen, und nun sollen wir innerhalb von zehn Tagen vor Ende der Betriebsgenehmigung mal eben die Laufzeit verlängern?

Die Worte der belgischen Engie-Sprecherin Anne-Sophie Hugé zum möglichen Weiterbetrieb von belgischen Atomkraftwerken sollte man sich im Rahmen der deutschen Debatte um eine sogenannte "Einsatzreserve", "Notreserve" oder einen "Streckbetrieb" genauer ansehen.

Der belgische Energieversorger Engie reagierte damit auf Forderungen aus der Politik, die Abschaltung von bekannten Riss-Reaktoren Doel 3 und Tihange 2 doch noch zu verhindern. Beide Meiler werden von Engie betrieben. Hugé zeigte sich irritiert darüber, dass die christdemokratische Innenministerin Annelies Verlinden die Atomaufsichtsbehörde (Fanc) mit einer Prüfung darüber beauftragen wollte, ob die Stilllegung von Doel 3 ausgesetzt oder sogar rückgängig gemacht werden könne

"Wir müssen in diesen unsicheren Zeiten der Versorgungssicherheit Vorrang einräumen", machte Verlinden deutlich, dass sie bereit ist, sogar einen Super-GAU hinzunehmen. Auch sie brachte eine Art "Stand-by" für die Reaktoren ins Spiel, ein weiterer Begriff für eine Notreserve oder Einsatzreserve.

Die Äußerungen sorgten auch bei der Fanc für Irritationen und Verwunderung, zumal die Anfrage gerade zehn Tage vor dem geplanten Abschalttermin von Doel 3 kam.

Engie-Sprecherin Hugé wie den Vorstoß von Verlinden rundum zurück: Ein Weiterbetrieb sei reichlich absurd und technisch sowie aus Sicherheitsgründen nicht machbar. Das gelte sowohl für Doel 3 als auch für Tihange 2, dessen Abschaltung spätestens am 1. Februar kommendes Jahres erfolgen soll.

"Es gibt keine Untersuchungen dazu, wie es sich auswirken würde, wenn die Meiler noch länger am Netz blieben", so Hugé. Tatsächlich wurde in Belgien am vergangenen Samstag Doel 3 endgültig abgeschaltet und nun soll mit dem Rückbau begonnen werden.

Es ist seit Langem bekannt, dass es sich bei Doel 3 und Tihange 2 um Riss-Reaktoren oder "Bröselreaktoren" handelt. Seit Jahren berichtet Telepolis über die gefährlichen Meiler im belgisch-deutschen Grenzgebiet.

Die Brennbehälter in beiden Reaktoren weisen gefährliche Risse auf, es finden sich Wasserstoffeinschlüsse. Die Gefahr eines Sprödbruchs wurde in all den Jahren von Laufzeitverlängerungen immer größer, da der Stahl durch den Beschuss mit Neutronen ohnehin immer spröder wird. 40 Jahre war Doel 3 in Betrieb.

Schon vor vier Jahren hat Telepolis berichtet, dass die Riss-Reaktoren längst nur noch mit Spezialmaßnahmen betrieben werden können. So wurde seither das Kühlwasser für die Meiler vorgeheizt.

Je spröder der Stahl wird, desto weniger hält er plötzliche Temperaturunterschiede aus. Würde bei fast 300 Grad Celsius Betriebstemperatur kaltes Wasser zur Notkühlung eingeleitet, wäre die Gefahr groß, dass es zu einem thermischen Schock und zum Spontanbruch kommt. Dabei würde der Druckbehälter bersten.

Aus dieser Perspektive sind die Äußerungen von Engie zu verstehen. Dort weiß man genau, wie es um die Sicherheit in den beiden Meiler steht. Nur mit großem Aufwand hat die Regierung Engie zu einem Kompromiss gebracht, eventuell die Laufzeiten für die "neueren" Atomkraftwerke Doel 4 und Tihange 3 bis 2035 zu verlängern.

Betrieb von 40 Jahren war nie geplant

Allerdings sind auch Doel 4 und Tihange 3 schon seit 1985 am Netz. Eigentlich sollte der Atomausstieg bis 2025 vollzogen sein, damit die Meiler nicht länger als 40 Jahre laufen. Das Ziel sei, bis zum Jahresende ein endgültiges Abkommen mit Engie zu schließen, "damit unser Land angesichts der instabilen geopolitischen Lage über ausreichend Strom verfügen kann", teilte Regierungschef Alexander De Croo im Juli mit. Auch er argumentierte mit dem Ukraine-Krieg für eine gefährliche Laufzeitverlängerung weitere zehn Jahre.

Anders als in Deutschland wurde aber die Innenministerin bei ihrem Vorstoß für einen gefährliche Weiterbetrieb von Riss-Reaktoren auch von den Grünen im Land zurückgepfiffen. "Wir sind schockiert, dass die FANC wegen der Möglichkeit einer Laufzeitverlängerung des AKW Doel 3 befragt wurde, nur wenige Tage vor der angekündigten Abschaltung des Kraftwerks", sagte die grüne Vize-Premierministerin Petra De Sutter.

Sie erinnerte daran, dass die Regierung bereits im Sommer die Antwort erhalten haben, dass ein Weiterbetrieb von Doel 3 nicht möglich sei. Zugleich distanzierte sie sich von der Innenministerin. "Wir waren alle ein wenig überrascht davon", denn die habe das nicht im Namen der Regierung vorgeschlagen: "Ich hoffe, die Lektion wurde verstanden und es wäre besser, wenn so etwas nicht mehr passieren würde."

Ganz anders stellt sich die Lage in Deutschland dar, wo gerade der Atomausstieg von den Grünen erneut verschoben wurde. Der grüne Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat verkündet, dass die deutschen Atomkraftwerke Isar II und Neckarwestheim II "wohl" im ersten Quartal 2023 am Netz bleiben.

Er habe sich mit den Betreibern der Meiler auf Eckpunkte zur Umsetzung der Einsatzreserve verständigt. Demnach sollen sie "in eine neue Einsatzreserve" versetzt werden. Die Betreiber sollen alles vorbereiten, damit sie über Dezember hinaus Strom produzieren und einen "Stromnetzengpass" verhindern zu können.

Dabei hat man es wenigstens im Fall von Neckarwestheim 2 bekanntlich ebenfalls mit einem Riss-Meiler zu tun, aber auch Isar 2 hat Sicherheitsprobleme. Hatten anfänglich auch die Kraftwerkbetreiber sich gegen einen Weiterbetrieb ausgesprochen und auf Sicherheitsprobleme verwiesen, haben die ihre Position nun verändert.

Es könnte aber im Dezember der Verwaltungsgerichtshof Mannheim sein, der Habeck in die Parade fährt. Dann wird dort über das Atomkraftwerk verhandelt. Dass es auch dort zahlreiche Risse in dem Reaktor gibt, ist bekannt. Atomkraftgegner, die die Klage angestrengt haben, erklären, dass der Betreiber EnBW keine Sicherheitsnachweise dafür habe erbringen können, die ein Bersten, Abriss oder einen Bruch der von Rissen durchzogenen Rohre sicher ausschließen würden.

Komme die Klage durch, müsse das Umweltministerium den weiteren Betrieb des Riss-Reaktors unterbinden. So ist es kein Zufall, dass erst im Dezember die Regierung definitiv über den Weiterbetrieb entscheiden will.

Die Grünen in Deutschland liegen in der Frage des Weiterbetriebs auf einer Linie mit der belgischen Christdemokratin Verlinden und nicht auf der mit ihren Parteifreunden im Nachbarland.

Habeck und seine deutschen Parteifreunde möchten offensichtlich Sicherheit einer angeblichen Versorgungssicherheit unterordnen. Dabei ist allen in der Partei klar, dass seit 2009 keine Sicherheitsüberprüfungen an den Reaktoren mit dem Blick auf die geplanten Abschaltungen zum Jahresende durchgeführt wurden. Schon das war gesetzwidrig.

So erklärte auch die grüne Bundesumweltministerin Steffi Lemke noch im August: "Die letzte periodische Sicherheitsüberprüfung fand 2009 statt – und hätte nach EU‑Vorgaben 2019 erneut durchgeführt werden müssen."

Im geltenden Atomausstiegsgesetz von CDU/CSU und FDP sei das Ende der Laufzeit für den 31.12.2022 festgelegt und nur deshalb sei die Überprüfung für die drei Jahre Restlaufzeit ausgesetzt worden. "Es war also eine Ausnahme. Und weil die Prüfung so lange ausgesetzt war, müsste sie bei einer Laufzeitverlängerung nachgeholt werden." Das würde einen mehrmonatigen Stillstand der Kraftwerke bedeuten.

Einen Blackout in Frankreich verhindern

Das ist alles ganz offensichtlich nun Schnee von gestern. Dies hängt unter anderem auch mit der selbstverschuldeten Stromknappheit in Bayern zusammen, weshalb Habeck auch von einem "Stromnetzengpass in Süddeutschland" spricht. Das ist aber bestenfalls die halbe Wahrheit.

Immer deutlicher wird, dass es vor allem darum geht, eine "Katastrophe" in Frankreich zu verhindern, vor der Experten schon seit dem Frühjahr warnen.

Der Grund für den möglichen Weiterbetrieb der zwei deutschen Meiler ist nicht der momentan hohe Strompreis, gab Habeck zu. Es gehe vielmehr darum, dass sich die Lage in Frankreich "deutlich schlechter entwickelt" habe, als noch im Stresstest Anfang September angenommen worden war.

Da in Frankreich bekanntlich fast die Hälfte der Meiler wegen Korrosion – Risse im besonders gefährlichen primären Kühlkreislauf – und Wartungsarbeiten keinen Strom liefern, fehlt Energie, die Deutschland zum Teil mit Strom aus Gaskraftwerken ausgleicht. Nicht nur Habeck, sondern auch die Fraktionschefin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Britta Haßelmann, bestätigt nun: Die Debatte um Streckbetrieb, Notreserve oder Einsatzreserve wird vor allem geführt, um Frankreich im Winter vor einem Blackout zu retten.

Haßelmann erklärte im Deutschlandfunk, es wäre "am Ende sicher bitter, wenn wir wegen der verfehlten Energiepolitik in Frankreich hier eine Reserve der zwei AKW ziehen müssten". Man gehe aber auch in der Grünen-Fraktion wegen der "besorgniserregenden Lage in Frankreich" davon aus, dass Isar 2 und Neckarwestheim 2 als Notreserve benötigt würden.

Die Grünen-Fraktion werde diese Entscheidung voraussichtlich mittragen. "Der Zustand der Energieversorgung in Frankreich ist miserabel", erklärte sie und behauptete, man werde jetzt "alles gut und sorgfältig" vorbereiten.

Von den zehnjährigen Sicherheitsüberprüfungen, von denen Lemke noch kürzlich sprach, ist nun aber keine Rede mehr. Dabei waren es die hier seit drei Jahren überfälligen Überprüfungen, die in Frankreich die gefährlichen Risse erst zu Tage gefördert haben.

Auch Haßelmann stellt "Versorgungssicherheit" vor Sicherheit und verbrämt das sozial. Es gehe auch um die Frage, "wie wir die Preise dämpfen, die Frage, wie wir die Bürgerinnen und Bürger in der Krise entlasten und helfen, durch viele andere Maßnahmen jetzt bearbeiten müssen."

Dabei ist doch klar, dass es eine Dämpfung der Strompreise gar nicht gegen kann, solange in der EU über das absurde Merit-Order-System der Strompreis bestimmt wird. Darüber entstehen hohe "windfall profits" oder vom Himmel fallende Gewinne und die dürften den Kraftwerksbetreibern den Schwenk versüßt haben.

Das Merit-Order-System bedeutet, dass immer die teuerste Erzeugungsart den Strompreis bestimmt – und das ist Gas. Der Preis dafür ist gerade wegen der mutmaßlichen Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines weiter in die Höhe geschnellt.

Habeck und Haßelmann haben sogar recht, wenn sie von der miserablen Situation in Frankreich sprechen. Dass die Lage sich dort fatal entwickelt, ist aber seit mehr als zehn Jahren Thema hier, seither droht praktisch jeden Winter ein Blackout. Da sich das Land in der Atom-Sackgasse verrannt hat, hat sich die Lage aber immer weiter zugespitzt.

Staatspräsident Emmanuel Macron stimmt die Bürger im Land längst auf Verzicht ein, er bemüht dabei als Ausrede natürlich den Krieg. Längst bereitet aber auch die Regierung die Bevölkerung auf eine kalte und dunkle Zeit vor.

So wird mit Bezug auf die Atomaufsicht (ASN) berichtet, dass die EDF den Zeitplan nicht wird einhalten können. "Entgegen den Ankündigungen" will die ASN zum Beispiel kein Datum für die Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Reaktoren im Grand Est nennen, da die Korrosionskontrollen an Sicherheitssystemen nicht abgeschlossen seien.

Es handelt sich in dem Fall um die Meiler im Grenzgebiet zu Deutschland

Auch Experten wie Nicolas Goldberg halten den Zeitplan der EDF für sehr "ambitioniert". Darauf bezieht sich Habeck, wenn er nun erklärt, dass sich Lage in Frankreich "deutlich schlechter entwickelt" habe, als man erwartet habe.

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Akw Doel, nordwestlich von Antwerpen ...

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Die interne Suche:

Blackout Frankreich

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

18. Januar 2022 - Frankreich immer näher am Blackout

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23. Dezember 2021 - Ausfall französischer AKW versetzt Schweizer Stromhüter in Alarmbereitschaft

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17. Januar 2017 - Atom-Frankreich versucht Blackout abzuwenden

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06. Juni 2011 - Bei Hitze und Kälte läuft nichts mehr

 

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YouTube

 

Stichwortsuche: Blackout in Frankreich

https://www.youtube.com/results?search_query=Blackout in Frankreich

 

Videos:

tagesschau - 05:28

Fridays for Future: Weltweite Klimaproteste

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ZDF frontal - 08:38

Teurer Strom und schwache Netze - kann Atomkraft die Rettung sein?

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Deutsche Fernsehgeschichte - 01:06:28

Von wegen, wir haben nichts davon gewusst! Diese Sendung ist von 1958.

Atomstaub über uns - Gefahren radioaktiver Strahlung (Dokumentation, 1958)

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Blackout Frankreich

https://www.ecosia.org/search?q=Blackout Frankreich

 

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Wikipedia

 

Stromausfall

Ein Stromausfall (auch: ungeplante Versorgungsunterbrechung) ist eine temporäre Netzstörung im Stromnetz, durch die unbeabsichtigt die Elektrizitätsversorgung der Stromverbraucher unterbrochen ist. Geplante Versorgungsunterbrechungen werden zuvor angekündigt und müssen ebenfalls der Bundesnetzagentur gemeldet werden. Die längerfristige absichtliche Einstellung der Energieversorgung wird als Stromsperre bezeichnet ...

Stromausfall in Kernkraftwerken („Schwarzfall“)

... Verschiedentlich hatten KKW aber bereits mit Problemen zu kämpfen, die das ordnungsgemäße Funktionieren dieser Notstromaggregate respektive deren Zuschalt-Vorrichtungen betrafen. Am bekanntesten diesbezüglich sind wohl die Nuklearunfälle von Fukushima und die Störfälle von 2006 im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich 1975 im Kernkraftwerk Greifswald, 1982 im belgischen Kernkraftwerk Doel, 1999 im französischen Kernkraftwerk Blayais, 2000 im New Yorker Kernkraftwerk Indian Point 2, 2001 im taiwanesischen Kernkraftwerk Maanshan, 2004 im Kernkraftwerk Biblis, 2007 im französischen Kernkraftwerk Dampierre und Kernkraftwerk Penly und schweizerischen Kernkraftwerk Beznau 1 und 2011 im französischen Kernkraftwerk Tricastin.

Am 26. April 1986 übte das Bedienungspersonal des Kernkraftwerks Tschernobyl das Beherrschen eines Kernreaktors (Block 4) bei einem vollständigen Stromausfall. Dabei kam es auf Grund schwerwiegender Verstöße gegen die geltenden Sicherheitsvorschriften und wegen der bauartbedingten Eigenschaften des mit Graphit moderierten Kernreaktors zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg, der zum Brand und zur Explosion des Reaktors (Katastrophe von Tschernobyl) führte ...

 

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Newsletter XXXVIII 2022 - 24. bis 30. September

Zeitungsartikel 2022

 

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