Newsletter XVI 2023 |
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16. April bis ...
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Nuclear Power Accidents
Diese PDF-Datei enthält eine Liste bekannt gewordener Unfälle und Freisetzungen von Radioaktivität. Sobald neue Informationen verfügbar sind, wird diese Liste erweitert und aktualisiert ...
Auszug für diesen Monat:
03. April 1960 (INES 4) WTR-2 Reaktor Waltz Mill, USA
05. April 1968 (INES 5 | NAMS 5) Atomfabrik Majak, UdSSR
06. April 1993 (INES 4 | NAMS 4,8) Atomfabrik Tomsk 7, RUS
07. April 1989 (Broken Arrow) U-Boot K-278 sank südlich der Bäreninsel
10. April 2003 (INES 3 | NAMS 3,9) Akw Paks, HUN
10. April bis 15. Mai 1967 (INES Klass.?!!) Atomfabrik Majak, UdSSR
10. April 1963 (Broken Arrow) U-Boot SSN-593 sank 350 km vor Cape Cod
11. April 1970 (Broken Arrow) U-Boot K-8 sank im Golf von Biskaya
11. April 1968 (Broken Arrow) U-Boot K-129 sank 2900 km nordwestlich von Hawaii
19. April 2005 (INES 4) Atomfabrik Sellafield, GBR
21. April 1957 (INES 4) Atomfabrik Majak, UdSSR
26. April 1986 (INES 7 | NAMS 8) Akw Tschernobyl, UdSSR
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Wir suchen aktuelle Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an: nukleare-welt@reaktorpleite.de
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16. April
Finnland nimmt neuen Atomreaktor ans Netz
Mit zwölf Jahren Verspätung liefert in Finnland ein neuer Atomreaktor nun Strom. Er soll der leistungsstärkste in Europa sein. Die Endlagerfrage ist in Finnland geklärt.
Während Deutschland seine letzten drei Atomkraftwerke abgeschaltet hat, ist in Finnland ein neuer Atomreaktor ans Netz gegangen – mit mehr als zwölf Jahren Verspätung. "Die reguläre Stromproduktion hat heute begonnen", teilte der Betreiber TVO mit. Der Druckwasserreaktor der Marke EPR ist der dritte Reaktor im Atomkraftwerk Olkiluoto im Südwesten Finnlands.
Errichtet hat den Reaktor Olkiluoto 3 das deutsch-französischen Konsortium Areva-Siemens. Baubeginn war 2005. Nach Expertenschätzung hat er elf Milliarden Euro gekostet – fast dreimal so viel wie ursprünglich geplant. Mit 1.600 Megawatt ist der Meiler der leistungsstärkste Atomreaktor in Europa und der erste neue in Finnland seit mehr als 40 Jahren ...
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Ausbau Erneuerbare | G7-Staaten
Klimaminister beraten in Japan
G7 beschließen massiven Ausbau von erneuerbaren Energien
So viel Leistung wie 150 Atomkraftwerke: Bis 2030 planen die führenden Industrienationen deutlich mehr Offshore-Windkraftanlagen. Auch Solarstrom soll zunehmen. Was bedeutet das für die Energiesicherheit?
Die sieben führenden Industrienationen (G7) haben sich ehrgeizigere Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien gesetzt. Erstmals legten die G7-Staaten konkrete Ziele für den Ausbau von Solarenergie und von Windenergie auf hoher See fest, zeigt das Abschlussdokument zum Treffen der Umwelt- und Klimaminister.
Zu den G7 gehören neben Japan und Deutschland die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die wichtigsten Punkte der Vereinbarung:
- Bis 2030 sind zusätzlich rund 150 Gigawatt an Offshore-Windleistung geplant, was rechnerisch etwa der Leistung von 150 Atomkraftwerken entspricht.
- Zudem sollen zusätzlich 1000 Gigawatt Fotovoltaik installiert werden. Deutschland hat bereits beschlossen, bis 2030 etwa 150 Gigawatt Solar- und 22 Gigawatt Offshore-Leistung zu bauen.
- Parallel bekräftigten die G7, keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen und das Abschalten zu beschleunigen. Das von einigen Ländern vorgeschlagene Kohle-Aus für das Jahr 2030 wurde jedoch nicht beschlossen. Auch Deutschland plant, den Kohleausstieg auf das Jahr 2030 vorzuziehen.
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Chemieindustrie | EU-Kommission | PFAS Verbot
EU will PFAS verbieten
"Ewige Chemikalien stehen im Verdacht, krebserregend zu sein"
Obwohl sie teilweise gesundheitsschädlich sind, finden sie sich in vielen Produkten: PFAS. Hunderte Orte Deutschlands sind durch diese ewigen Chemikalien verunreinigt. Deutschland setzt sich deshalb mit vier weiteren Staaten für ein Verbot der PFAS in der gesamten Europäischen Union ein, das ab 2026 greifen soll. Das Umweltbundesamt arbeitet momentan an einem entsprechenden Gesetzentwurf der EU-Kommission mit. Zum Expertenteam des Amts zählt Chemiker Jona Schulze. Im Interview mit ntv.de erklärt er, welche Gefahren von PFAS ausgehen und worauf es bei der Arbeit an dem Verbot ankommt.
ntv.de: Ewige Chemikalien reichern sich in Böden an. Sie wurden an mindestens 1500 Orten in Deutschland nachgewiesen. Wie schaden PFAS der Gesundheit und Umwelt?
Jona Schulze: Wir können nicht sagen, dass alle PFAS schädliche Effekte in der Umwelt haben, aber sie sind langlebig, das heißt, sie verbleiben für lange Zeit in der Umwelt. Das liegt daran, dass sie sich aus langen Kohlenstoffketten zusammensetzen, bei denen Wasserstoffatome ganz oder teilweise durch Fluoratome ersetzt sind. Das ist eine der stärksten Verbindungen, die man im Bereich der organischen Chemie kennt.
Wie viele PFAS gibt es?
Wir gehen davon aus, dass es bis zu 10.000 einzelne Chemikalien sind, die sich unter diesem Begriff zusammenfassen lassen ...
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Atomausstieg | Netz ohne Atomstrom
Aus der Kernenergie
Letzte drei Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz genommen
Schluss mit Atomstrom: Eigentlich sollten die letzten drei Atomkraftwerke in Deutschland schon Ende 2022 abgeschaltet werden. Die Energiekrise verschaffte ihnen noch drei weitere Monate Laufzeit. Nun sind sie abgeschaltet.
Deutschland hat den Atomausstieg vollzogen: Die letzten drei Kernkraftwerke sind am Samstagabend vom Netz gegangen. Das teilten die Betreiber der Meiler Isar 2 in Bayern, Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg und Emsland in Niedersachsen mit. Damit die Atomkraftwerke als abgeschaltet gelten, waren nach der Trennung der Generatoren vom öffentlichen Stromnetz noch ein paar technische Schritte nötig.
Bis zur letzten möglichen Stunde hatten die Betreiber noch Strom durch Kernspaltung produziert – als Letztes war das Kraftwerk Neckarwestheim 2 nach Angaben des Betreibers um 23.59 Uhr vom Netz gegangen ...
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Aktuelles+
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Ewigkeitsgift | Radioaktivität | Uran | Kini Jödler
Gifte für die Ewigkeit - Uran und seine radioaktive Verwandtschaft
Die Vorstellung, dass wir Menschen dem globalen Temperaturanstieg mit superheißen Atomöfen (Akws) begegnen könnten, erscheint mir ebenso wenig plausibel wie der Gedanke, dass Brutreaktoren ihren Brennstoff selbst produzieren; das Perpetuum Mobile wäre möglich und der Energieerhaltungssatz hätte sich ein für allemal erledigt.
Nur gut, dass dieser Unsinn nun ein Ende hat; hier bei uns und für den Moment. Dennoch sollten wir immer die Mindesthaltbarkeit von politischen Endscheidungen im Auge behalten. Die "Friends of MIK" werden nicht aufgeben und uns weiterhin in den Ohren liegen. Sicher haben sie dann wieder ein paar neue, teure Gutachten im Gepäck und Geschenke für die Kinder.
Wer glaubt, dass Atomtechnik sauber und der Umgang mit ihr sicher ist, glaubt auch, dass Radioaktivität der Gesundheit zuträglich ist.
Gifte sollten nur in der Dosis verabreicht werden, in der das Gift eine positive medizinische Wirkung auf den Patienten hat. Für Uran und alle seine radioaktiven Töchter sollte der Dosiswert in etwa bei 0 liegen.
Mit den inzwischen weltweit ca. 450.000 Tonnen hochradioaktivem Atommüll hängt ein Damoklesschwert für ca. 1 Million Jahre über der Menschheit. Wir Menschen selbst haben die Möglichkeit geschaffen, alles Leben auf diesem Planeten auszulöschen.
An vorderster Linie im Kampf gegen die Natur steht immer der, die oder das „Primat der Politik“ ;-) und im Schatten der Politiker agiert still und leise aber sehr effektiv die Industrie. Glyphosat, PFAS und jede Menge anderer Leckereien kommen aus den Reaktoren der Chemieindustrie. Uran und seine radioaktive Verwandtschaft inklusive der 450.000 Tonnen Giftmüll haben wir der rührigen Zusammenarbeit von Rüstungs- und Chemischer Industrie und deren Geilheit auf Macht durch Atomwaffen und den Zugriff auf unbegrenzte Summen an Steuergeldern zu verdanken.
Die Industrie und ihre Aktionäre verdienen Milliarden am Umwelt-Raubbau, wenn es ans Aufräumen geht tut die Industrie gern so, als läge das Saubermachen nicht in ihrer Verantwortung. Die Kosten werden auf den Steuerzahler abgewälzt und die direkt Betroffenen leiden ...
Fakten die gern geleugnet werden
1. Nur noch 31 von 193 UN-Mitgliedsstaaten betreiben kommerzielle Atomreaktoren, in der EU sind es 12 von 27 Staaten.
Mit anderen Worten: Eine Minderheit legt der Mehrheit diese radioaktiven Ostereier ins Nest. Noch unerträglicher wird es , wenn man sich vor Augen führt, dass 9 Atomwaffen-Staaten dem Rest der Welt die Regeln diktieren.
2. Das deutsche Atomausstiegsgesetz wurde am 30. Juni 2011 mit überwältigender Mehrheit (513 von 592 Abgeordneten) vom Bundestag beschlossen. Alle Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP haben dem Atomausstieg bis Ende 2022 zugestimmt.
Was haben die mutigen Kämpfer für die Atomenergie in den letzten 12 Jahren getan? Sie waren einen großen Teil der Zeit in Regierungsverantwortung und haben keinen Finger gegen den Atomausstieg gerührt!
Die Nachrichten im Jahre 2023 klingen ganz anders: Der Atomausstieg soll Schuld der Grünen sein und ausschließlich in deren Verantwortung liegen. Laut Kini Jödler haben die Grünen den Atomausstieg mit Gewalt durchgesetzt. War das ein kaum noch verdeckter Aufruf zur Rebellion oder Wahlkampfgetöse?
Don Trumpl könnte die Wahrheit kaum besser verdrehen. Unsere Azubi-Populisten haben sich den Donald zum Vorbild erkoren. Lügen, lügen, lügen und wenn es keiner mehr glauben kann, kommen noch fettere Lügen.
3. "Stadtkämmerers Paradiese"
Es waren goldene Zeiten für die Dörfer und Gemeinden, in denen sich die Atomindustrie ausgebreitet hatte. Der Kämmerer brauchte Geld für eine Schulturnhalle oder ein öffentliches Hallenbad, kein Problem, der Atom-Energieversorger zahlte jede Menge Gewerbesteuern. Auch das Vereinsleben profitierte von dem strahlenden Nachbarn, für die Schießanlagen der Sportschützenvereine wurde großzügig gespendet etc.
Die immer schneller voranschreitende Energiewende verteilt die Gewerbesteuer nun eher dezentral. Wind- und Solarenergie kann - Natur sei dank - im ganzen Land geerntet werden, wenn die Politik die richtigen Weichen gestellt hat. Die bisherigen Nutznießer der Atompolitik müssen lernen, ohne das viele Geld der Atomindustrie auszukommen; den Verlust als Chance zu begreifen und Verantwortung für die eigene Stromlage zu übernehmen. Die fetten Jahre sind vorbei, raus aus dem goldenen Käfig, das Leben ist schön!
Fortsetzung folgt ...
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Hintergrundwissen
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reaktorpleite.de
Die Karte der nuklearen Welt
Wieviel radioaktives Gift kann das Leben ertragen?
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Die interne Suche nach
brachte u.a. folgende Ergebnisse:
25. März 2023 - Was Uranmunition in der Ukraine anrichten würde
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13. März 2023 - Gifte für die Ewigkeit - Glyphosat, PFAS, Uran und all deren Verwandten
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23. Februar 2023 - Wie Bayer, BASF & Co für PFAS lobbyieren
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YouTube
Stichwortsuche: Radioaktiv und giftig
https://www.youtube.com/results?search_query=Radioaktiv und giftig
Videos:
Bundesamt für Strahlenschutz - 2:07
Wie wirkt Strahlung auf den Menschen?
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Terra X Lesch & Co - 7:22
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ZDFinfo Doku - 13:54
Die unsichtbare Gefahr Radioaktivität und die Folgen
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Playlist - Radioaktivität weltweit ...
In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema
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Ecosia
Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!
Stichwortsuche: Radioaktiv und giftig
https://www.ecosia.org/search?q=Radioaktiv und giftig
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Bundesamt für Strahlenschutz
Was ist ionisierende Strahlung?
Strahlung transportiert - ausgehend von einer Strahlenquelle - Energie. Die Energie wird in Form elektromagnetischer Wellen (wie etwa bei Röntgenstrahlung) oder als Teilchenstrom (zum Beispiel bei Alpha- oder Betastrahlung) transportiert.
Bei ionisierender Strahlung erfolgt (pro Photon) ein größerer Energietransport als etwa bei sichtbarem Licht oder bei Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Materie, in die ionisierende Strahlung eindringt, kann dadurch verändert werden. Es können chemische Verbindungen aufgebrochen oder Atome und Moleküle ionisiert werden. Ionisierung bedeutet: Elektronen werden aus der Hülle von Atomen beziehungsweise Molekülen "herausgeschlagen". Das zurückbleibende Atom oder Molekül ist dann (zumindest kurzzeitig) elektrisch positiv geladen. Elektrisch geladene Teilchen nennt man Ionen.
Wenn ionisierende Strahlung auf lebende Zellen oder Organismen trifft, kann sie durch diese Ionisationsvorgänge oder durch andere Veränderungen an Molekülen Schäden in den Zellen und Organismen hervorrufen ...
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Wikipedia
Radioaktiver Abfall
Radioaktive Abfälle, umgangssprachlich meist Atommüll genannt, sind radioaktive Stoffe, die nicht nutzbar sind oder aufgrund politischer Vorgaben nicht mehr genutzt werden dürfen. Der meiste Atommüll entsteht durch die Nutzung der Kernenergie. Kleinere Mengen fallen in Medizin und Forschung an; einige Staaten haben erhebliche Altlasten aus der Entwicklung und Herstellung von Kernwaffen. Anfallende radioaktive Stoffe und davon kontaminiertes anderes Material werden durchwegs in Zwischenlagern verwahrt; die Handhabung hochradioaktiver Abfälle durch Endlagerung, Transmutation oder Wiederverwendung ist eine wichtige Aufgabe für die Menschheit ...
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Strahlenexposition
Als Strahlenbelastung oder auch Strahlenexposition bezeichnet man die Einwirkung von ionisierender Strahlung auf Lebewesen oder auf Materie ...
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Newsletter XV 2023 - 9. bis 15. April
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