Newsletter XXIV 2026
14. Juni bis ...
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Radioaktivität kumuliert; das bedeutet, radioaktive Partikel reichern sich im lebenden Organismus immer weiter an und mit der Zeit können ähnliche Schäden auftreten, wie bei einer kurzzeitig einwirkenden, massiven Strahlenbelastung ...
Die PDF-Datei "Nuclear Power Accidents" enthält eine Reihe weiterer Vorfälle aus verschiedenen Bereichen der Atomindustrie. Einige der Ereignisse wurden nie über offizielle Kanäle veröffentlicht, so dass diese Informationen der Öffentlichkeit nur auf Umwegen zugänglich gemacht werden konnten. Die Liste der Zwischenfälle in der PDF-Datei ist daher nicht zu 100% identisch mit "INES und die Störungen in kerntechnischen Anlagen", sondern stellt eine Ergänzung dar.
4. Juni 2008 (INES-0 Klass.?) Akw Krsko, SVN
6. Juni 2008 (INES-1) Akw Philippsburg, DEU
6. Juni 1998 (INES-2) Akw Unterweser, DEU
8. Juni 1970 (INES-4 NAMS 3,6) Atomfabrik LLNL, USA
9. Juni 1985 (INES-4) Akw Davis Besse, USA
10. Juni 2009 (INES-2) Atomfabrik Cadarache, FRA
10. Juni 1977 (INES Klass.?) Akw Millstone, USA
13. Juni 1984 (INES Klass.?) Akw Fort St. Vrain, USA
14. Juni 1985 (INES Klass.?) Forschungsreaktor Constituyentes, ARG
16. Juni 2005 (INES Klass.?) Akw Braidwood, USA
16. Juni 1958 (INES-4) Atomfabrik Oak Ridge, USA
17. Juni 1997 (INES Klass.?) Atomfabrik Arsamas-16, RUS
17. Juni 1967 (Chinas 6. Nukleartest) Lop Nor, Xinjiang, CHN
18. Juni 1999 (INES-2) Akw Shika, JPN
18. Juni 1988 (INES Klass.?) Akw Tihange, BEL
18. Juni 1982 (INES Klass.?) Akw Oconee, USA
18. Juni 1978 (INES Klass.?) Akw Brunsbüttel, DEU
19. Juni 1961 (INES-3 NAMS 4) Atomfabrik Windscale/Sellafield, GBR
21. Juni 2013 (INES Klass.?) Akw Kuosheng, TWN
23. Juni 2012 (INES-1 Klass.?) Akw Rajasthan, IND
26. Juni 2000 (INES-1 Klass.?) Akw Grafenrheinfeld, DEU
28. Juni 2007 (INES-0 Klass.?) Akw Brunsbüttel, DEU
28. Juni 2007 (INES-0 Klass.?) Akw Krümmel, DEU
28. Juni 1992 (INES-2) Akw Barsebäck, SWE
29. Juni 2005 (INES Klass.?) Akw Forsmark, SWE
30. Juni 1983 (INES Klass.?) Akw Embalse, ARG
Wir sind immer auf der Suche nach aktuellen Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an:
nukleare-welt@reaktorpleite.de
16. Juni
Don Trumpls allerletzte Nachrichten
IMHO: Don Trumpl lügt, betrügt und ist durch und durch korrupt.
Warum ist dieser Horrorclown noch nicht hinter Gittern?
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16. Juni 2005 (INES Klass.?) Akw Braidwood, USA
Freisetzung von radioaktiver Strahlung in die Umwelt bedeutet INES-3 ...
Millionen Liter Tritium verseuchten Wassers wurden vom Frühjahr 1996 bis zum März 2006 aus dem Kernkraftwerk freigesetzt und kontaminierten die örtliche Wasserversorgung.
(Kosten ca. 48 Millionen US$)
Nuclear Power Accidents
AtomkraftwerkePlag
Braidwood
In den heißen Sommern der Jahre 2000 und 2012 musste der Betreiber Sondergenehmigungen einholen, um das AKW bei höheren Kühltemperaturen als ursprünglich vorgesehen betreiben zu dürfen.
Braidwood ist ein AKW, das von der Schließung bedroht war. Am 16. September 2021 unterzeichnete der Gouverneur von Illinois jedoch ein Energiegesetz, das für die gefährdeten AKW Braidwood, Byron und Dresden eine Finanzspritze in Höhe von 694 Mio. US-Dollar vorsieht.
Störfälle
2006 wurde Excelon angeklagt, vom Frühjahr 1996 bis zum März 2006 Millionen Gallonen mit Tritum verseuchten Abwassers in das Grundwasser geleitet zu haben, was der Betreiber erst im Dezember 2005 meldete.
Am 16. Juni 2005 trat beispielsweise Tritium aus dem AKW aus und kontaminierte die lokale Wasserversorgung; der Schaden verursachte Kosten von 48 Mio. US-Dollar.
Im Juni 2011 wurde in den US-amerikanischen Medien berichtet, dass an 48 von 65 AKW-Standorten in den USA Tritiumlecks entdeckt wurden. Nach einer Liste vom Juli 2014 war auch Braidwood betroffen ...
Langsam aber sicher werden relevante Infos zu Störungen in der Atomindustrie aus Wikipedia entfernt!
Wikipedia de
Braidwood
Im März 2006 wurden mehrere Klagen gegen Exelon und Commonwealth Edison wegen Tritium-Freisetzungen in das lokale Wassersystem zwischen 1996 und 2003 eingereicht.
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16. Juni 1958
(INES-4) Atomfabrik Oak Ridge, Tennessee, USA
Durch eine chemische Explosion wurde eine unbekannte Menge Uranylnitrat freigesetzt.
(Kosten ?)
Nuclear Power Accidents
Langsam aber sicher werden relevante Infos zu Störungen in der Atomindustrie aus Wikipedia de entfernt!
Wikipedia de
Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen
Die Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen nennt Vorfälle, die im Rahmen der internationalen Bewertungsskala INES als Unfall der Stufe 4 und höher einzustufen sind. Weniger schwere Störfälle sind in der Liste meldepflichtiger Ereignisse in deutschen kerntechnischen Anlagen und in der Liste von Störfällen in europäischen kerntechnischen Anlagen erfasst.
Diese Liste beschränkt sich auf kerntechnische Anlagen. Nicht aufgenommen sind daher Unfälle und Risiken, die sich beim Abbau und bei der Weiterverarbeitung von Uran, bei Uranerz-Abraumhalden oder -Absetzseen ereignet haben, wie beispielsweise der 1979 eingetretene Bruch eines Absetzsee-Dammes in den USA, der mehr Radioaktivität freisetzte als der in dieser Liste enthaltene Three Mile Island-Unfall ...
16. Juni 1958
Im Y-12 National Security Complex in Oak Ridge ereignete sich am 16. Juni 1958 ein Kritikalitätsunfall in einer Anlage zur Verarbeitung von Uran. Durch ein Leck gelangte Uranylnitrat aus einer Leitung in Rohrsysteme der Anlage und sammelte sich dort unbemerkt an. Beim Entleeren der Leitungen erreichte die Lösung eine kritische Masse, wodurch eine kurzzeitige Kettenreaktion ausgelöst wurde. Mehrere Arbeiter wurden einer erhöhten Strahlung ausgesetzt. Einige der Betroffenen litten unter langfristigen gesundheitlichen Folgen der Strahlenexposition. Der Unfall führte zu strengeren Sicherheitsmaßnahmen bei der Handhabung und Kontrolle von uranhaltigen Lösungen in Prozessanlagen.
15. Juni
Auf Wunsch vieler EU-Staaten
Brüssel erwägt Importverbot für Produkte aus illegalen israelischen Siedlungen
Einer Studie zufolge werden Waren aus israelischen Siedlungen im Westjordanland beim Export in die EU begünstigt. In Brüssel denkt man nun über ein komplettes Einfuhrverbot solcher Produkte nach. Schärfere Sanktionen gegen Israel scheitern auch an Deutschland.
Die EU erwägt ein Importverbot für Produkte, die aus illegalen israelischen Siedlungen im Westjordanland stammen. Sie werde die EU-Kommission auf Wunsch "vieler Mitgliedstaaten" bitten, "eine Liste von Optionen für mögliche Handelsmaßnahmen zu erarbeiten", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Dabei gehe es um die "Verhinderung der Einfuhr von Waren aus illegalen Siedlungen", erläutert Kallas.
Zuletzt hatte es Berichte darüber gegeben, dass von den für Israel geltenden Zollbefreiungen bei Exporten in die EU auch viele Waren aus den illegalen Siedlungen profitieren, weil viele Exporteure ihre Herkunft verschleiern.
Die EU-Außenbeauftragte teilte zudem mit, dass mehrere Mitgliedstaaten Sanktionen gegen den rechtsextremen israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir gefordert hätten. Dazu hätten die Außenminister in Luxemburg allerdings "keinen Konsens erzielt".
Brüssel hatte Ende Mai weitere Sanktionen gegen gewalttätige israelische Siedler im Westjordanland in Kraft gesetzt. Sechs Länder, darunter Frankreich und Großbritannien, verhängten Anfang Juni verschiedene Sanktionen gegen Israel. So belegte Frankreich den rechtsextremen israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich wegen seines Strebens nach Annexion des Westjordanlands. Zuvor hatte Frankreich bereits Gvir die Einreise verboten, nachdem diese ein Video veröffentlicht hatte, in dem er festgenommene Aktivisten einer Gaza-Hilfsflotte erniedrigend behandelt.
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Regulierung der Kernfusion
Die Industrie schreibt am Gesetz mit
Die Bundesregierung will die vermeintliche Zukunftstechnologie Kernfusion regeln. Statt das Atomgesetz anzupassen, setzt sie an falscher Stelle an.
Die Kernfusion, die von Teilen der Industrie und der Politik als Klimaretter gehypt wird, soll geregelt werden. Der größere Aufreger ist dabei zunächst nicht, was der vorliegende Referentenentwurf im Detail regelt, sondern wo die Regulierung stattfinden soll: Die rechtlichen Vorschriften sind – anders als zu erwarten – nicht im Atomgesetz zu finden, sondern verstecken sich in einer Novelle des Strahlenschutzgesetzes.
Der Entwurf setzt eine Vereinbarung des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD um, wonach nicht nur „der erste Fusionsreaktor der Welt in Deutschland stehen soll“, sondern auch, dass die rechtlichen Regelungen für die Technologie eben außerhalb des Atomgesetzes verankert werden sollen. Damit kommt die Regierung einem dringenden Wunsch der Industrie nach.
In der Gesetzesbegründung wird dabei wenig verhüllt klar, dass hier einmal mehr Lobbyisten an Regelungen mitschreiben, von denen sie selbst betroffen sind und finanziell profitieren: Der Interessenverband der deutschen Fusionsindustrie, der Verein Pro Fusion, habe sich in einem vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Vorhaben zur rechtlichen Regelung der Fusion genau für das jetzige Vorgehen der Regierung ausgesprochen, heißt es dort ganz offen.
[...] Ungelöste Fragen
Für Nuklearanlagen zur Stromerzeugung gibt es aber neben der Einhaltung von Grenzwerten für den Strahlenschutz noch eine Reihe anderer Probleme, die im Strahlenschutzgesetz nicht automatisch geklärt werden. Radioaktive Abfälle sind bei der Kernfusion zwar weniger langlebig als bei der Kernspaltung, fallen aber mengenmäßig doch ins Gewicht. Und auch die Frage der Haftung der Betreiber ist verlässlich zu regeln.
Nicht zuletzt ist ein weiteres Thema ausgespart, das bei der Technikeuphorie einiger Akteure gerne unter den Tisch fällt: Proliferation, also die Weiterverbreitung atomwaffenfähigen Materials. Bei der Kernfusion wäre das Tritium. Die „Rechtssicherheit und Verlässlichkeit“, die das BMUKN schaffen will, mag für die Start-up-Unternehmen Wirklichkeit werden, die sich mit der Technologie beschäftigen. Wo die Schutzbedürfnisse der Bevölkerung und der Steuerzahler*innen bleiben, ist weitgehend offen.
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„Das ist absolut verrückt“: Antarktis plötzlich braun, grau und grün
Wo sonst ewiges Weiß herrscht, liegt jetzt die Erde frei. Mitten im Südwinter hat eine Hitzewelle die Antarktis erfasst – und Forschende sind besorgt.
King George Island – Am 6. Juni 2026 maß die argentinische Forschungsstation Esperanza auf der Trinity-Halbinsel 15,4 Grad Celsius. Wie der nationale Wetterdienst Argentiniens mitteilte, ist das die höchste Juni-Temperatur, die in der Antarktis je gemessen wurde. Zum Vergleich: Die Juni-Durchschnittstemperatur an der Esperanza-Station liegt bei minus 6,2 Grad.
Der bisherige Rekord stammte laut der Deutschen Geologischen Gesellschaft aus dem Jahr 1998 – damals wurden 13,3 Grad gemessen. Auch andere Stationen verzeichneten seit Beginn des Monats ungewöhnlich hohe Werte. Die chilenische Station Boonen Rivera verzeichnete knapp 13 Grad, befeuert durch starke Warmwinde aus dem Norden.
Temperatur-Rekord in der Antarktis: „Das ist absolut verrückt“
Raúl Cordero, Klimaforscher an der Universität Groningen, kommentiert im britischen Guardian: „Das ist absolut verrückt. Es liegt rund 20 Grad über dem, was für diese Jahreszeit normal ist. Das ist eine enorme Abweichung.“
Rund 160 Kilometer von Esperanza entfernt, auf King George Island, stiegen die Temperaturen ebenfalls auf 4,6 Grad. Der Schnee schmolz, die Landschaft zeigte sich in Braun, Grau und Grün. Gletscherforscher Luis Muñoz und seine Kollegin Natalia Mestre stiegen auf den 500 Meter hohen Gipfel des Collins-Gletschers – und standen im Regen.
Antarktis braun, grau und grün: Hitzewelle schmilzt den Schnee am Südpol
„Normalerweise liegen zu dieser Jahreszeit etwa 20 Zentimeter Schnee und viel Eis auf dem Boden“, sagt Muñoz dem Guardian. „Der Gletscher wurde direkt getroffen. Eigentlich müsste er jetzt Schnee bekommen, nicht an Masse verlieren. Das ist offensichtlich nicht gut.“
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Günstiger als konventionelle Tarife: Immer mehr Haushalte wechseln zu Ökostrom
81 Prozent der Wechselkunden wählen Ökostrom – oft, weil es günstiger ist als herkömmlicher Strom. Was steckt hinter dem neuen Standard am Strommarkt?
Ökostromtarife haben sich beim Wechsel des Stromanbieters nach Angaben des Vergleichsportals Verivox erstmals klar als Standard durchgesetzt. Im laufenden Jahr entfielen 81 Prozent aller über die Plattform abgeschlossenen Stromverträge auf Tarife mit 100 Prozent erneuerbaren Energien, wie aus einer Verivox-Auswertung hervorgeht, die Utopia.de vorliegt. Das sei der höchste bislang gemessene Wert.
Noch vor fünf Jahren lag der Anteil der Wechselkunden, die sich für Ökostrom entschieden, demnach bei rund 68 Prozent. Seitdem ist die Nachfrage dem Portal zufolge kontinuierlich gestiegen. Nach Einschätzung von Verivox spielen dabei nicht nur Umwelt- und Klimaschutzaspekte eine Rolle. Häufig seien Ökostromtarife inzwischen auch die günstigste Option für Verbraucher.
Umwelt- und Klimaschutz nicht immer Hauptmotiv
„Nicht immer müssen Umwelt- und Klimaschutz das Hauptmotiv für den Abschluss eines Ökostromtarifs sein. In vielen Fällen sind Angebote, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt, inzwischen auch am günstigsten“, sagte Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox.
Nach Angaben des Vergleichsportals liegt der durchschnittliche Haushaltsstrompreis derzeit bei 31,2 Cent je Kilowattstunde. Die günstigsten Ökostromtarife kosten demnach im Schnitt lediglich 21,9 Cent.
Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden könne durch einen Wechsel von einem durchschnittlichen Tarif in einen günstigen Ökostromtarif rund 400 Euro pro Jahr sparen.
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Don Trumpls allerletzte Nachrichten
IMHO: Don Trumpl lügt, betrügt und ist durch und durch korrupt.
Warum ist dieser Horrorclown noch nicht hinter Gittern?
14. Juni
Ressourcenhunger von KI
Auf Kosten der Umwelt
Europa will beim Ausbau von Rechenzentren aufholen. Kritiker befürchten, dass dabei Klima- und Effizienzziele in den Hintergrund geraten.
Mehr Rechenzentren braucht Europa – diese Lösung hat die EU-Kommission vor wenigen Wochen ausgegeben. Hintergrund ist nicht nur das Ziel, Behörden und Unternehmen in Europa unabhängiger von den großen US-Technologiekonzernen zu machen. Sondern auch, dass die EU-Länder bei einer der gerade als Zukunftstechnologie bezeichneten Entwicklung aufholen sollen: Künstlicher Intelligenz.
Doch KI braucht Rechenkapazitäten, und zwar viel. Erst für das Training der Modelle, später für die Anwendung. Einer Anfang Juni veröffentlichten UN-Untersuchung zufolge machten Training und Einsatz von KI-Modellen und -Anwendungen im vergangenen Jahr 20 Prozent der Last von Rechenzentren aus. Bis zum Jahr 2040 soll dieser Anteil auf 40 Prozent steigen. Dann würde der auf KI zurückgehende Stromverbrauch laut der Untersuchung auf 374 Terawattstunden steigen.
Ein EU-Vertreter bezifferte die hiesigen Rechenzentrumskapazitäten jüngst auf rund ein Drittel derer in den USA. Bis 2035 werde der Bedarf in Europa auf etwa 60 Gigawatt steigen. Nach aktuellem Planungsstand könnten jedoch nur Kapazitäten von 42 Gigawatt aufgebaut werden.
Daher sollen unter anderem Genehmigungsverfahren beschleunigt werden – was Befürchtungen nährt, dass damit Umweltstandards sinken könnten. Deutschland schlägt diesen Weg gerade ein: Mit dem Energieeffizienzgesetz, das zuletzt Anfang Juni Thema im Kabinett war. Greenpeace kritisierte in seiner Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf unter anderem, dass die Anforderungen an Rechenzentren abgeschwächt würden, verbindliche Vorgaben zur Nutzung von Abwärme wegfielen und Betreiber Energie- und Umweltdaten teilweise nicht mehr offenlegen müssen.
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Bäume für die Städte, Gemeinwohl vor Eigennutz und der verschleuderte Tankrabatt
Fortschrittliche Städte nutzen den Trend abnehmenden Autoverkehrs und begrenzen die Flächen für Autos zugunsten von Fußgängern und Radfahrern, sagt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Fehlende Hitzevorsorge in Deutschland kommt für ihn einem Staatsversagen gleich.
Klimareporter°: Herr Knie, anlässlich des Hitzeaktionstags letzte Woche gab es viel Kritik an der staatlichen Hitzevorsorge. So sind in den letzten Jahren rund eine Million Stadtbäume verschwunden. Für kommunale Klimaanpassung gibt es derzeit auch keine neuen Haushaltsmittel des Bundes. Müssen sich die Leute dann am Ende vor allem auf die Nachbarschaftshilfe verlassen?
Andreas Knie: Wir haben hier tatsächliches ein Staatsversagen. Wir brauchen in den nächsten Jahren deutlich mehr Bäume, um die Aufenthaltsmöglichkeit in den Städten abzusichern.
Aber es gibt dazu keine Ideen, keinen Plan, keine Zuständigkeiten. Die Stadt ist kein Wald, hier dominiert die funktionale Zurichtung des Raumes mit leitungsgebundenen Infrastrukturen wie Strom, Wasser, Gas, Telekommunikation und vor allen Dingen Straßen. Bäume gibt es quasi nur, wenn der Kämmerer gute Laune hat.
Selbst wenn es – wie seit Oktober 2025 in Berlin – einen gesetzlichen Anspruch auf mehr Bäume gibt, setzt der Staat es nicht durch und kapituliert vor den Sachzwängen: Kein Parkplatz wird für einen Baum geopfert, keine Leitung wird wegen Bäumen nicht verlegt.
Hier braucht es wirklich die Zivilgesellschaft. Mehr Bäume sind kein Ziel staatlicher Handlungsprogramme.
Laut einer Studie kann gezielte Nachverdichtung in verkehrlich gut angebundenen Stadtvierteln Autofahrten und CO2-Emissionen reduzieren. Zugleich drohen dabei aber Grünflächen in Städten verloren zu gehen. Wie sollten Städte diesen Zielkonflikt lösen?
Diese Studie basiert vorwiegend auf Daten von amerikanischen Städten. Die europäische Stadt ist anders. Hier haben wir bereits seit zehn Jahren einen abnehmenden Pkw‑Verkehr. Fortschrittliche Städte nutzen diesen Trend und begrenzen die Flächen für den Autoverkehr zugunsten von mehr Raum für Fußgänger und Radfahrende.
In Berlin hat das Auto noch einen Anteil an den täglichen Wegen von 22 Prozent und braucht dafür aber knapp 80 Prozent der Verkehrsfläche. Man hätte also jede Menge Effizienzreserven, die Beweglichkeit der Menschen sogar noch zu verbessern – wir müssten uns nur von eingefahrenen Routinen und Denkschablonen befreien.
Wir wären besser unterwegs mit weniger Autos und hätten dann noch mehr Platz für Grün. Es gibt also gar keinen Nutzungskonflikt zwischen einer guten Erreichbarkeit und einer grünen Umgebung.
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Rekord bei EU-Lobbying: Konzerne investieren fast 382 Millionen Euro in Einflussnahme
Noch nie haben große Unternehmen und Wirtschaftsverbände so viel Geld für Lobbyarbeit bei den EU-Institutionen ausgegeben wie heute.
Brüssel - Eine neuen Analys der Organisationen Corporate Europe Observatory und LobbyControl zeigt auf, dass die größten Akteure inzwischen zusammen mindestens 381,75 Millionen Euro pro Jahr für Lobbying in Brüssel investiert haben. Das ist fast 50 Prozent mehr als noch im Jahr 2020.
Die Untersuchung erscheint kurz vor dem Europäischen Rat am 18. und 19. Juni und basiert auf Daten aus dem EU-Transparenzregister, die über die Plattform LobbyFacts ausgewertet wurden. Erfasst wurden 173 Unternehmen und Branchenverbände mit einem offiziell angegebenen Lobbybudget von jeweils mindestens einer Million Euro jährlich. Die tatsächlichen Ausgaben dürften nach Einschätzung der Autoren sogar noch höher liegen.
Tech-Konzerne an der Spitze
Den größten Einfluss übt laut der Analyse die Technologiebranche aus. Große Digitalkonzerne investieren zusammen mindestens 73 Millionen Euro pro Jahr in ihre Interessenvertretung auf EU-Ebene. Ziel ist unter anderem, strengere Regeln zum Schutz digitaler Grundrechte und eine schärfere Regulierung der Branche abzuschwächen.
Auch die Energiebranche zählt zu den finanzstärksten Lobbyakteuren. Mit mindestens 52 Millionen Euro jährlich versuchten große Unternehmen unter anderem, geopolitische Krisen als Argument für eine stärkere Nutzung fossiler Energieträger zu nutzen und umstrittene Technologien als nachhaltige Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel darzustellen.
Auf Platz drei folgt die Chemieindustrie mit einem jährlichen Lobbybudget von mindestens 46,5 Millionen Euro. Laut der Studie setzt sie sich insbesondere für die Abschwächung bestehender oder geplanter Vorschriften zum Schutz vor gefährlichen Chemikalien und Pestiziden ein.
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Neue Mächte der Energiewende
Deutschland zögert, Vietnam und Thailand ziehen vorbei
Lange Zeit ist Europa der Vorreiter der Energiewende. Inzwischen läuft China Ländern wie Deutschland den Rang ab. Im Umfeld der Volksrepublik erwächst neue Konkurrenz. In Staaten wie Thailand oder Vietnam boomen Elektromobilität und erneuerbare Energien. Aus Eigennutz: Sie möchten kein Geld mehr für fossile Importe ausgeben, sondern welches verdienen. Sie bauen deshalb um Zukunftsbranchen vollständige Wertschöpfungsketten auf. "Südostasien bildet für mehrere Technologien ein neues geopolitisches Cluster", sagt Maria Pastukhova von der Denkfabrik E3G im Podcast "Das Klima-Labor von ntv". Die Leiterin des Forschungsprogramms "Globale Energiewende" legt Europa nahe, sich zu sputen, wenn es nicht abgehängt werden möchte: "Die Weltwirtschaft wartet nicht auf Länder, die zögern." Die entscheidende Frage ist: Wie gelingt die Energiewende, ohne erneut abhängig zu werden? "Europa hat drei nicht so gute Optionen."
ntv.de: Ist die Energiewende Geopolitik?
Maria Pastukhova: Auf jeden Fall. Energiesysteme sind kapitalintensive und infrastrukturreiche Projekte. Diese Projekte liegen zum Teil in der nationalen Macht von Ländern, zum Teil sind sie grenzüberschreitend und unmittelbar mit den Machtverhältnissen der betroffenen Länder verbunden. Die Energiewende ist genauso geopolitisch wie das öl- und gasbasierte System.
Sie sagen, dass sich die geopolitischen Zentren der Energiewende verschieben. Inwiefern?
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat im April einen Bericht über die Energietrends des vergangenen Jahres veröffentlicht. Darin sieht man, dass die Bedeutung der OECD-Staaten bei der Energiewende zurückgeht. Europa und die USA waren früher die Vorreiter. 2010 kam China dazu. Das ist inzwischen Marktführer. Jetzt rücken neben China andere asiatische Staaten ins Zentrum der Energiewende - nicht nur bei der Dekarbonisierung der Energiesysteme: Sie schaffen Wertschöpfungsketten und knüpfen Beziehungen mit anderen Energiewendemächten, neben China vor allem mit Indien.
Was genau verschiebt sich?
Für eine Energiewende benötigt man Zugang zu Wertschöpfungsketten, zu Ressourcen, zu Solarpanels oder auch zu Wechselrichtern. Südostasien bildet für mehrere Technologien ein neues geopolitisches Cluster. Ein weiterer IEA-Bericht zeigt, dass sich etwa die Verkäufe im Bereich der Elektromobilität im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt haben. Der Anteil von E-Autos bei den Neuwagen lag bei knapp 20 Prozent. Das ist in etwa das Niveau, das Europa und Deutschland seit einigen Jahren halten. Angeführt wird die Verbreitung von Ländern wie Vietnam, Indonesien und Thailand. Wir reden also nicht einmal von China.
In südostasiatischen Ländern verkaufen sich E-Autos genauso gut wie in Europa, oder welche Botschaft ziehen Sie aus diesen Zahlen?
Das kommt auf das Land an. Europa hat 2025 wieder zugelegt, aber einzelne Märkte in Südostasien haben Europa bereits überholt. In Vietnam waren vergangenes Jahr fast 40 Prozent der neu verkauften Autos elektrisch.
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Don Trumpls allerletzte Nachrichten
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14. Juni 1985
(INES Klass.?) Forschungsreaktor Constituyentes, ARG
Abweichung von den zulässigen Bereichen für den sicheren Betrieb der Anlage bedeutet mindestens INES-1 ...
Eine übermäßige lokale Leistungsspitze im Reaktorkern des "RA-1 Enrico Fermi" führte zum Ausfall von 46 Brennstäben, radioaktives Material aus den Brennelementen wurde in das Reaktorkühlsystem freigesetzt.
(Kosten ca. 11,2 Millionen US$)
Nuclear Power Accidents
Infos zu diesem Vorfall im RA-1 Forschungsreaktor am 14. Juni 1985 sind in Wikipedia nicht zu finden.
Wikipedia en
Übersetzung https://translate.google.de
RA-1 Enrico Fermi
RA-1 Enrico Fermi ist ein Forschungsreaktor in Argentinien. Er war der erste Kernreaktor, der in diesem Land gebaut wurde, und der erste Forschungsreaktor in der südlichen Hemisphäre.
Der Bau begann im April 1957, die erste Kritikalität wurde am 20. Januar 1958 erreicht. Er produzierte die ersten medizinischen und industriellen Radioisotope, die in Argentinien hergestellt wurden, und diente der Ausbildung von Personal für die ersten beiden Kernkraftwerke des Landes.
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14. Juni 2026
Bericht aus der Ukraine
KI soll erstmals eigenständig Soldaten getötet haben
Ein ukrainischer Waffenproduzent behauptet, die Schwelle zum Einsatz von Maschinen, die selbstständig töten, sei schon überschritten. Bei einem Versuch nahe Bachmut sollen unbemannte Flugkörper Soldaten attackiert haben.
Im seit mehr als vier Jahren anhaltenden Krieg befinden sich Russland und die Ukraine auch in einem technologischen Wettlauf um die Entwicklung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Kampfdrohnen. Bisher waren meistens Menschen in die Angriffe der fliegenden Bomben eingebunden. Doch laut einem Medienbericht hat die Ukraine bereits vollkommen autonome Drohnen an der Front getestet, die eigenständig Menschen getötet haben sollen.
Das berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" unter Berufung auf Alexander Kokhanovskyy, einen Drohnenhersteller, der nach eigenen Angaben die Technik für den Einsatz lieferte. "Wir haben es ausprobiert", sagte er dem Magazin. "Es war ein Test. Wir haben es nie breiter eingesetzt." Belege im klassischen Sinn liefert er nicht: Kokhanovskyy war nach eigenen Angaben selbst nicht vor Ort.
Der Versuch sei vor rund zwei Jahren von einer ungenannten Militäreinheit nahe der Städte Bachmut und Tschassiw Jar durchgeführt worden, im Rahmen einer ukrainischen Gegenoffensive. Eine Aufzeichnung der Angriffe existiert laut dem Bericht nicht. Das ukrainische Verteidigungsministerium hat demnach Fragen zu dem Test unbeantwortet gelassen.
"Ein paar Soldaten, ein Lastwagen"
Nach dem Versuch soll das ukrainische Militär von Menschen gesteuerte Drohnen in das Gebiet geschickt haben, um nachzusehen, was passiert war. Den Drohnen zum Opfer fielen laut Kokhanovskyy "ein paar Soldaten, ein Lastwagen". Allein daraus wurde geschlossen, dass die autonomen Drohnen die Soldaten getötet hatten.
Eingesetzt wurden den Angaben zufolge zehn Quadkopter-Drohnen, intern "Terminator" genannt. Sie waren so programmiert, dass sie Richtung Front flogen, in etwa zehn Minuten drei bis fünf Kilometer zurücklegten - und dann in den "Terminator-Modus" schalteten. Von da an übernahm ein KI-Modell: Es suchte selbstständig nach Zielen und griff sie an.
Dabei sollen die Drohnen völlig entkoppelt vom Menschen agiert haben. "Es gibt überhaupt keine Verbindung zur Drohne, man sieht kein Video, nichts", sagt Kokhanovskyy. "Wir starten sie einfach und wissen, dass alles tot sein wird - alles, was in diesem Gebiet gefunden wird, wird getötet."
Dass Maschinen eigenständig töten, ist technisch längst möglich - zur Normalität an der Front in der Ukraine ist es bis heute laut Experten jedoch nicht geworden. Künstliche Intelligenz erkennt Panzer oder anfliegende Shahed-Drohnen zwar zuverlässig. Doch einen russischen von einem ukrainischen Soldaten zu unterscheiden oder einen Kämpfer von einem Zivilisten, das schafft sie nicht, wie die frühere ukrainische Regierungsberaterin Kate Bondar vom US-Thinktank CSIS gegenüber dem Technikmagazin "IEEE Spectrum" erklärt. Bis sich Streitkräfte im Gefecht ganz auf die Maschine verlassen, dürften ihrer Einschätzung nach noch zehn bis 15 Jahre vergehen.
KI lenkt das letzte Stück zum Ziel
Dennoch nimmt der Einsatz von KI zu: Seit Jahresbeginn verstärkt die Ukraine etwa ihre Angriffe auf russische Versorgungswege in besetzten Gebieten. Dabei kommen Drohnen zum Einsatz, welche zwar von Menschen ins Zielgebiet gelenkt werden, ausgewählte Ziele aber dank KI eigenständig treffen können. Grund für die Entwicklung sind massive Störsignale auf russischer Seite, welche die Verbindung zwischen Drohne und Pilot zur Schwachstelle machen. Eine Drohne, die ihr Ziel selbst ansteuert, lässt sich jedoch schlechter stören.
Genau deshalb rüsten ukrainische Firmen ihre Fluggeräte laut "IEEE Spectrum" mit Autonomie-Modulen für etwa 50 Dollar nach, die die Trefferquote vervielfachen sollen. Russland setzt seinerseits immer mehr auf intelligente Shahed-Drohnen, die vernetzt und mit Wärmebildkameras bestückt sind. Laut einer Analyse des Council on Foreign Relations (CFR) verursachen Drohnen heute 75 bis 85 Prozent aller menschlicher Verluste an der Front. Die Ukraine fertigte 2025 demnach schätzungsweise vier Millionen unbemannte und robotische Systeme und liegt 2026 auf Kurs zu fünf bis sechs Millionen. Hinzu kommen Bodenroboter in der Grauzone und Drohnenboote, die den Luftkrieg ergänzen.
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Hintergrundwissen
Die Karte der nuklearen Welt
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Wikipedia
Künstliche Intelligenz
Künstliche Intelligenz (kurz KI, englisch artificial intelligence, kurz AI) ist ein Forschungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene daraus hervorgegangene Klassen algorithmischer Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung bestimmte Handlungen ausführen.
Historisch ist der Begriff nicht einheitlich definiert, sondern kann sich einerseits auf „Intelligenz“ im Sinne der Nachbildung menschlichen Verhaltens beispielsweise bei der Bilderkennung oder der Interaktion in menschlicher Sprache beziehen, andererseits auf die Fähigkeit zu rationalem, logikbasiertem Schlussfolgern. In der öffentlichen Wahrnehmung werden häufig maschinelles Lernen und die auf diesem Prinzip aufbauenden Chatbots mit dem Begriff der künstlichen Intelligenz gleichgesetzt. Maschinelles Lernen ist jedoch nur eines mehrerer Teilgebiete des Felds, ihm stehen beispielsweise logik- und regelbasierte Ansätze wie die der symbolischen künstlichen Intelligenz gegenüber.
Im Laufe der Zeit haben sich innerhalb der KI-Forschung zahlreiche Teilgebiete und Methoden herausgebildet. Zudem wird unterschieden, welche Probleme mit den Methoden der KI gelöst werden sollen. Dabei werden zwei Bereiche unterschieden: schwache KI und starke KI.
Die angewandte Informatik befasst sich damit, wie solche Systeme entwickelt und umgesetzt werden können. Beispiele dafür sind Multiagentensysteme, Expertensysteme, Transformer und serviceorientierte Architekturen.
Robotik und Militär
Zuletzt stellen auch in der Militärtechnologie unbemannte Drohnen, oder Roboter zur Kriegsführung keine Science Fiction mehr dar, sondern Realität. Die DARPA, militärische Forschungseinrichtung des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten, hat erstmals im Juni 2004 im Grand Challenge ein Preisgeld von einer Million US-Dollar ausgeschrieben. Die unbemannten Fahrzeuge der Teilnehmer sollten selbstständig in 10 Stunden quer durch die Mojave-Wüste ein Ziel in rund 280 Kilometern Entfernung erreichen. Obwohl das erfolgreichste Fahrzeug nur etwa 18 Kilometer weit kam und danach umkippte und in Flammen aufging, wurde das Preisgeld auf zwei Millionen US-Dollar für den nächsten Wettbewerb erhöht. Bei der Wiederholung des Wettbewerbs 2005 erreichten bereits vier Fahrzeuge das Ziel. Das Siegerfahrzeug erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 30 km/h.
Robotik und Sicherheit
Risiko und Gefahren
Unbemanntes Luftfahrzeug#Militärischer Einsatz
Bereits 1931 rüstete die britische Royal Air Force drei Maschinen des Typs Fairey IIIF unter der Bezeichnung Fairey Queen mit Funksteuerung aus und setzte sie als Zieldrohnen und Übungsziele für Jagdpiloten ein.
Unbemannte Luftfahrzeuge werden zunehmend zu militärischen Zwecken eingesetzt, wobei sie zum einen als sogenannte englisch unmanned combat air vehicle (UCAV) mit Waffen ausgerüstet und zur Luftnahunterstützung eingesetzt werden können („Kampfdrohne“). Die Drohnen werfen dazu Bomben bzw. feuern Raketen ab oder fliegen ins Ziel (Loitering Weapon). Zum anderen gibt es Experimentalflugzeuge zur Erprobung des unbemannten Einsatzes als Kampfflugzeuge zur Luftzielbekämpfung. Ein dritter militärischer Einsatzbereich ist die Aufklärung und Überwachung. Daneben dienen sie unter anderem Logistik- und Transport-Zwecken. Die MQ-25 soll wiederum hauptsächlich der Luftbetankung dienen. Um 2000 setzten 17, 2013 rund 78 Staaten UAV für militärische Zwecke ein.
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YouTube
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Playlist - Radioaktivität weltweit ...
In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema Atom*
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