Zeitungsartikel 2021


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Aktuelles III - Januar 2021

Zeitungsartikel vom 15. bis 21.01.2021 ...

 

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Aktuelles+ vom 15. Januar 2021 - Neues Geld für neue Atomreaktoren

Artikel von Alex Rosen aus www.ippnw.de

Warum Staaten eine gescheiterte Energieform subventionieren

In den USA wird diesen Monat ein neuer Präsident vereidigt. Seine Regierung hat sich vorgenommen, die weltweite Klimakrise ernst zu nehmen und, anders als sein Vorgänger, konsequent auf eine Reduktion der CO2-Produktion hinzuarbeiten. Das klingt in europäischen Ohren zunächst vielversprechend. Dann folgt aber der Haken: Die versprochene klimapolitische Neuausrichtung beinhaltet nicht nur den Ausbau von Erneuerbaren Energien, sondern auch massive Subventionen für die Atomindustrie.

Wie alle Vorgängerregierungen seit dem Zweiten Weltkrieg setzt auch Biden darauf, die zivile Atomindustrie mit massiven Staatshilfen zu unterstützen – wohlgemerkt, eine Branche, die seit rund 70 Jahren auch nur dank massiver Subventionen existiert und daher nicht gerade im Verdacht stehen sollte, “Anschubfinanzierung” zu benötigen. In seinem Wahlprogramm schreibt Biden, er wolle eine Agentur gründen, die Forschung und Entwicklung von ‘kleinen modularen Reaktoren’ (‘small modular reactors’ oder SMR) vorantreiben soll. Solche Reaktoren kennt man bereits von atomar betriebenen U-Booten und Flugzeugträgern. Nun sollen sie in großem Stil gebaut und in alle Welt exportiert werden. Produktionsreif sind diese SMR noch lange nicht, dennoch wird schon jetzt so getan, als seien sie die Zukunft der Energiegewinnung ...

 

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Aktuelles II - Januar 2021

Zeitungsartikel vom 08. bis 14.01.2021 ...

 

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Aktuelles+ vom 08. Januar 2021 - Europäische Organisation für Zusammenarbeit bei der Abfallentsorgung gegründet

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die Europäische Organisation für die Entwicklung von Endlagern (ERDO) wurde gestern von Dänemark, Norwegen und den Niederlanden ins Leben gerufen, weitere Länder werden voraussichtlich bald beitreten. Ziel der Organisation ist es, dass die Mitgliedsländer zusammenarbeiten, um die gemeinsamen Herausforderungen bei der sicheren Entsorgung langlebiger radioaktiver Abfälle anzugehen, einschließlich der Einrichtung gemeinsamer multinationaler geologischer Endlager.

Vor der Gründung arbeiteten die nationalen Organisationen in den vergangenen 10 Jahren in der ERDO-Arbeitsgruppe zusammen. Diese wurde mit Unterstützung von 10 Mitgliedsstaaten im Jahr 2009 gegründet, nachdem umfassende Machbarkeitsstudien (die SAPPIER-Projekte) zur multinationalen Endlagerung in Europa durchgeführt wurden, die von der Arius Association organisiert und von der Europäischen Kommission finanziert wurden. Vierzehn europäische Länder waren an SAPPIER beteiligt und 13 sind oder waren in den letzten zehn Jahren an der Arbeit von ERDO beteiligt ...

Übersetzt mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

 

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Aktuelles I - Januar 2021

Zeitungsartikel vom 01. bis 07.01.2021 ...

 

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Aktuelles+ vom 04. Januar 2021 - Strahlenbelastung in Fukushima: Zwischen Lüge und Selbstbetrug

Artikel von Martin Fritz aus taz.de

Fast zehn Jahre nach der Reaktorkatastophe ist klar: Betreiber und Staat können ihr Aufräumversprechen nicht halten.

Schon wenige Monate nach den Kernschmelzen im Jahr 2011 in drei der sechs Reaktoren des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi trafen der Betreiber The Tokyo Electric Power Co., im Ausland bekannt unter dem Kürzel Tepco, und die japanische Regierung, damals schon der De-facto-Eigentümer des Stromkonzerns, eine Vereinbarung: den geschmolzenen Kernbrennstoff wolle man binnen eines Jahrzehnts aus den zerstörten Meilern bergen.

Schon damals schüttelten Kenner angesichts des ehrgeizigen Zeitplans den Kopf. Man vermutete bereits kurz nach der Katastrophe, dass die geschmolzenen Reaktorkerne zumindest teilweise aus ihren Druckbehältern ausgetreten und in die Sicherheitsbehälter geflossen waren. Sollte dieses Szenario stimmen, gäbe es keine bestehende technische Lösung, um das strahlende Material, Corium genannt, aus den Meilern herauszuholen.

An dieser Einschätzung hat sich bis heute, rund zwei Monate vor dem zehnten Jahrestag der Katastrophe, wenig geändert. Doch japanische Institutionen geben keine Fehler zu, sondern weichen ihnen aus. Psychologisch formuliert: Man steckt den Kopf in den Sand und betrügt sich selbst ...

 

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