Beim Nuklearunfall in Fukushima 2011 „kam die größte Gefahr nicht von den laufenden Reaktoren“, sagt der Atomexperte Mycle Schneider, „sondern vom stillgelegten Reaktor Nummer 4. Da lagerten nämlich 135 Tonnen abgebrannter Brennstäbe.“ Wäre dieses Gebäude zerstört worden und die hochradioaktiven Brennelemente in Brand geraten, wäre 40- bis 100-mal mehr Radioaktivität freigesetzt worden, Millionen von Menschen hätten fliehen müssen.