Die Reaktorpleite - THTR 300 Die THTR-Rundbriefe
Studien zum THTR uvm. Die THTR-Pannenliste
Die HTR-Forschung Der THTR-Störfall im 'Spiegel'

Die Reaktorpleite - THTR 300

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THTR 300 Probleme Wahrheit und Lüge
Kommunikation Intention Was tun?

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Der Thorium Hochtemperaturreaktor in Hamm-Uentrop, Schmehausen

Atomkraftwerk mit 300 MW Leistung

von Werner Neubauer

Der THTR in Hamm-Uentrop, Schmehausen wurde 1989 abgeschaltet, weil die Betreibergesellschaft - HKG - den Reaktor nicht in den Griff bekam und die wirklich großen Probleme, wie z.B. die radioaktive Kontaminierung der Umwelt im Mai 1986, versuchte 'unter den Teppich zu kehren'.

Siehe: 'Geschichte#Der Störfall'

Probleme wie sie beim Störfall am 04. und 05.05.1986 im THTR in Hamm-Uentrop und nur wenige Tage zuvor am 26.04.1986 - mit weit schwereren Folgen - im Akw Tschernobyl sichtbar wurden, kann der aufmerksame Beobachter heutzutage bei Atomanlagen weltweit erkennen ...

 

Seit Mitte der 1940er Jahre wird massiv, von Menschen erzeugte, radioaktive Strahlung freigesetzt.

Siehe: INES - Die internationale Bewertungsskala und die Liste der weltweiten Atom-Störfälle

Aus diesen und anderen Daten habe ich folgende Karte erstellt:


- Die Karte der nuklearen Welt -

Die Karte der atomaren Welt - Google Maps! - Stand der Bearbeitung bei der Veröffentlichung am 23.08.2015Die Karte der atomaren Welt - Google Maps! -  Stand der Bearbeitung am 25.11.2016Vom Uranabbau und der Verarbeitung, über die Atomforschung, den Bau und Betrieb von Atomanlagen inklusive der Störfälle in Atomkraftwerken, bis hin zum Umgang mit Uranmunition, Kernwaffen und Atommüll.

- Weltweit, beinahe, alles auf einen Blick mit Google MapsWeltweit, beinahe, alles auf einen Blick mit Google Maps -


 

Auffällig ist die systematische Vorgehensweise der sogenannten 'Verantwortlichen' im Umgang mit Störfällen in Atomanlagen bzw. deren Vertuschung. Die Vorgehensweise ist immer und überall ähnlich ...

Daher können die Erfahrungen, die wir Gegner des THTR im beschaulichen Hamm seit den 1970er Jahren gesammelt haben, durchaus hilfreich sein, um auch 50 Jahre später noch tiefere Einblicke in aktuelle Ereignisse zu ermöglichen.

Die reaktorpleite.de soll Menschen - weltweit - helfen den 'Nebel der Korruption' zu durchschauen und zu vertreiben. Denn, wie gesagt, die 'Verantwortlichen' nutzen überall auf der Welt die gleichen Strategien, um die Wahrheit zu verschleiern.

Und in Wahrheit geht es immer nur um Geld. Egal ob über internationale Rüstungsexporte - Waffenhandel geredet wird oder darüber, dass Atomkraftwerke, Fußballstadien oder Müllverbrennungsanlagen gebaut werden sollen, es werden von Anfang an große Summen Geld in die Landschaft gepumpt.

Ein Großteil des Geldes wandert, zur Freude der Zementfabikanten und Bauunternehmer, als Beton in die Erde - aber vorher noch als 'Landschaftspflege = Schmiergeld' auf die Konten von: Politikern, Loobyisten, Mitarbeitern der Aufsichtsbehörden sowie vielen anderen 'Verantwortlichen', Multiplikatoren und Entscheidern.

- Nutznießer und Abnehmer schmutzigen Geldes gibt es auf allen Ebenen ...

- Und so gibt es natürlich auch Lohnschreiber die wunderschöne Geschichten schreiben - z.B. über sauberen, billigen Atomstrom - und sich für diese Märchen gut bezahlen lassen.

- Am teuersten sind in diesem System natürlich die 'ach so seriösen' und als unbestechlich geltenden 'großen Staatsmänner'.

 

Ich hoffe die Lektüre der reaktorpleite.de kann hier und da behilflich sein diesen Nebel etwas zu lichten!

 

Betrug? Korruption?
Nicht nur in der Atomindustrie ...

Scherz am Rande und völlig neben dem Thema; aber da fällt mir doch gerade der inzwischen gar nicht mehr so neue Berliner Flughafen BER ein, die inzwischen fertig gestellte Elbphilharmonie und der Gefälle-Bahnhof Stuttgart 21 etc. ...

All diese Bauprojekte haben eines gemeinsam, es wurden und werden fast ausschließlich, aber dafür reichlich, Steuergelder verbrannt bzw. umgeleitet.

Verantwortlich ist erstaunlicher Weise immer der gleiche: Keiner!

 

Die Atomindustrie ist aber
etwas ganz Besonderes!

Denn hier geht es nicht allein um Probleme aufgrund von Schusseligkeit, Dusseligkeit, Korruption, Gier, Pfusch am Bau und die imense Verschwendung von Steuergeldern ...

 


Die Greenpeace 'Atomsubventionsstudie von 2010' besagt:
Allein in Deutschland bekam die Atomwirtschaft von 1950 bis 2010 Subventionen in Höhe von 204 Milliarden Euro.

Das 'Hinter ihnen Saubermachen' wird den Steuerzahler mindestens nochmal weitere 100 Miliarden Euro kosten!

Von den Risiken für unsere Demokratie und den völlig unzureichenden Versicherungen für Atomanlagen etc. will ich an dieser Stelle garnicht erst anfangen, zu diesen Themen habe ich in 'Geschichte' geschrieben.

Siehe: Geschichte#Argumente gegen die Atomwirtschaft


 

Das zentrale Problem der Atomindustrie bzw. der gesamten Uranwirtschaft ist die 'radioaktive Strahlung' und deren Folgen.

Die Atomfreunde behaupten, strahlend wie immer, alles im Griff zu haben - Kritiker verweisen auf nicht überschaubar lange Zeiträume und unabsehbare, langfristige Risiken und Folgen der 'radioaktiven Strahlung'.

 

Was ist 'radioaktive Niedrigstrahlung'
und was sind deren Folgen?

 

Die Antwort lautet schlicht:

- Radioaktive Niedrigstrahlung sammelt sich völlig unbemerkt im lebenden Organismus, reichert sich dort an und bewirkt auf die Dauer die gleichen Symptome der Strahlenkrankheit wie eine kurzzeitige, massive Verstrahlung!

Weil die Auswirkungen dieser Niedrigstrahlung aber u.U. erst viele Jahre bzw. Gernerationen später sichtbar werden, können die 'Verursacher' ganz ruhig bleiben. Keiner wird Ihnen nach so vielen Jahre noch etwas nachweisen können!

 

Die einschlägigen Veröffentlichungen von Andrej Sacharow (1958) und Prof. Ernest J. Sternglass (1977) sowie etliche neuere Studien zur Niedrigstrahlung sind der breiten Öffentlichkeit nicht wirklich bekannt gemacht, bzw. aus dem öffentlichen Bewusstsein erfolgreich wieder verdrängt worden.

Siehe: Radioaktive Niedrigstrahlung

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Probleme mit der Atomwirtschaft:

1. Die Lebenslüge

1943 begann in den USA, im Rahmen des Manhattan-Projekt, der Bau des Nuklearkomplexes Hanford Site.

Hier wurde das Plutonium für den ersten Nuklearwaffentest 'Trinity' und für 'Fat Man', die Nagasaki-Atombombe produziert und hier fand im Dezember 1949 das wahnsinnige Experiment 'Green Run' statt.

Heute ist dieses riesige Gelände im Staate Washington, die am schlimmsten radioaktiv verseuchte Gegend der USA und ein Naturschutzgebiet.

Die Kosten für Bau und Unterhalt dieser Atomanlagen waren schon damals gigantisch und hätten das Militärbudget der Regierung explodieren lassen. Also mussten die Kosten gesenkt werden, was aber aus verschiedensten Gründen (u.a. auch Sicherheit) nur sehr begrenzt möglich war.

Dagegen ist es aber 'business as usual' für jede Administration, Kosten auf verschiedene Haushaltsposten zu verteilen.

Also wurde fortan 'Nuklearforschung und -Entwicklung' aus verschiedensten Quellen gespeist. Die öffentlichen Haushalte, sowohl die nationalen als auch die regionalen, die Bereiche Forschung und Bildung, Gesundheit, Wirtschaft, Energie und Verteidigung etc., alle trugen und tragen bis heute ihren Teil dazu bei.

- So ist es ist kein Wunder und eigentlich auch gar kein Geheimnis; das Geld fehlt überall, was wir sehen sind marode Strassen, Schulen, Krankenhäuser etc.

Über das Einwerben sogenannter 'Drittmittel' wurden auch andere Interessenten eingebunden. Da kannte schon damals die Kreativität keine Grenzen und die Finanzierung der Atomforschung wurde immer undurchschaubarer.

Die Atomindustrie wurde schon Mitte des 20. Jahrhunderts 'too big to fail'.

Spätestens seither war und ist jede angeblich rein zivile Kernforschung in erster Linie eine militärische Angelegenheit. Die Atomforscher sind den Wünschen und Forderungen der Militärs unterworfen.  Forscher die Reaktorlinien erforschen wollten, die kein waffenfähiges Material (angereichertes Uran oder Plutonium) ausbrüten, bekamen per se keine Chance.

Denn ein paar Dinge waren den führenden Strategen schon damals völlig klar:

- Atomkraftwerke zur Stromproduktion machen ökonomisch keinen Sinn: Zu gefährlich, zu teuer und nicht konkurrenzfähig ...

- Wenn jedoch im selben Prozess das Material für die Bombe hergestellt wird, rechnet sich der imense Aufwand.

- Das militärische Budget muss nur moderat erhöht werden und die Bürger zahlen klaglos einen großen Teil der Atomwaffen-Forschung und Produktion über ihre Stromrechnung.

Siehe: Geschichte#Argumente - Es gibt keine friedliche Nutzung der Atomenergie!

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2. Anfälligkeit der Anlagen durch Fehleinschätzungen bei der Planung und Schlamperei am Bau

1988 waren es u.a. die Bolzen beim THTR - gut 20 Jahre später die Dübel in Brunsbüttel und 25 Jahre später fehlte es der Tsunami-Schutzmauer in Fukushima an ein paar Metern Höhe.

Naturkatastrophen, wie z.B. das Tōhoku-Erdbeben 2011 und der darauf folgende Tsunami in Japan, sind nicht exakt vorhersehbar. Genauso wenig wie große Feuer in Los Alamos/New Mexico, Hochwasser in Nebraska, oder Erdbeben im Osten der USA. Aber derartige Naturereignisse können vorkommen und hätten bei der Planung solch gefährlicher Anlagen genauso berücksichtigt werden müssen, wie die ungeheuren Kräfte z.B. durch extreme Temperaturschwankungen und zersetzende Strahlung, der die verbauten Materialien besonders in den 'heißen Bereichen' der Atomanlagen ausgesetzt sind.

Damit wären wir eigentlich beim Thema 'Versicherung', da gibt es aber nicht viel drüber zu erzählen. Atomanlagen in Europa sind meist nur bis zu einer Schadenshöhe von 1 Milliarde Euro versichert ... (siehe nächster Punkt).

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3. Störungen beim Betrieb der Anlagen ausgelöst durch Bedienungsfehler

Menschliches Versagen war, laut offizieller Erklärungen, die Ursache für die Ereignisse in Tschernobyl am 26. April 1986, beim Störfall am 4. - 5. Mai 1986 im THTR in Hamm-Uentrop und an vielen anderen Orten weltweit.

Siehe: 'INES und die Liste der Störfälle' und 'Die Karte der nuklearen Welt'.

Die geschätzte Schadenshöhe der Folgen eines Super-Gau in Europa liegen zwischen 100 Milliarden € und 430 Milliarden Euro, eine angemessene Versicherung würde die Betriebskosten eines Atomkraftwerks in schwindelerregende Höhen treiben. Deshalb gibt es weltweit nicht ein einziges Akw mit einer auch nur annähernd angemessenen Versicherung.

Siehe: Geschichte#Argumente 3. Versicherung

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4. Mobbing interner Mahner in der Forschung und in den Betrieben der Atomwirtschaft

Die internen Kritiker werden, anstatt ihre Anregungen ernst zu nehmen und sie einzubeziehen, erst gemobbt, dann kaltgestellt und wenn sie es wagen sich dagegen zu wehren, wird konsequent und nur noch daran gearbeitet sie mundtot zu machen und zu diskreditieren.

In den USA sind die wohl bekanntesten Fälle, der 'Vater der Atombombe' Robert Oppenheimer und auch der Entdecker der nuklearen Kettenreaktion Leó Szilárd.

In der UDSSR, der 'Vater der Zar-Bombe' und spätere Nobelpreisträger Andrej Sacharow uva.

Bei uns in Deutschland sind es: Dr. Klaus Traube, Dr. Rainer Moormann, Dr.-Ing. Thilo Scholz.

All diese Leute haben in der Atomforschung gearbeitet und kannten die Probleme aus eigener Erfahrung.

- Rund um das internationale Atomgeschäft ist eine Omertà-Kultur entstanden und hat sich mit der Zeit immer mehr verfestigt.

Eine Kultur des Schweigens, die eine unvoreingenommene, ergebnisoffene Forschung unmöglich macht und den sicheren Betrieb der nuklearen Anlagen massiv in Frage stellt.

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5. Die Informationspolitik der Betreiberfirmen

So beredt wie die THTR Betreibergesellschaft HKG im Mai 1986 schwieg, so freimütig, nichtssagend und ohne Unterlass, plapperten deren Unternehmenssprecher und Lobbyisten in den folgenden Monaten und Jahren. Sie versuchten die Probleme klein zu reden und der Öffentlichkeit die Sicht auf die Fakten mit riesigen Wortwolken zu vernebeln.

Ebenso 2007 der Chef von Vattenfall zu den Ereignissen in Brunsbüttel und 2011 der japanische Regierungssprecher Edano zum Thema Fukushima.

Die Liste der falschen Versprechungen, Lügen und Vertuschungsversuche ließe sich endlos fortführen ...

Damals wie heute gilt:

- Die Aufsichtsbehörden werden ungestraft belogen und betrogen.

- Die Öffentlichkeit wird von allen Beteiligten 'hinters Licht geführt'.

Siehe: Mir läuft der kalte Schauer über den Rücken - Spiegel 17/1987

*

6. Die Lügen, die falschen Versprechungen und die realen Taten der Politiker

In jedem einzelnen der THTR-Rundbriefe weist Horst Blume auf die Lügen und falschen Versprechungen der Politiker aller Couleur hin. Lippenbekenntnisse von 'Atomkraft ist sicher' bis 'Größtmögliche Transparenz und Offenheit bei der Aufklärung der Vorfälle ...' sollen vernebeln, daß genau das Gegenteil tatsächlich stimmt und praktiziert wird.

So ist z.B. die von uns geforderte umfassende Krebsstudie nicht als sinnlos, sondern als völlig überzogen bezeichnet worden. In die Tat umgesetzt wurde dann allerdings nur sehr wenig bis garnix ...

- Nachfragen zu dem Thema sind, egal von welcher Koallition (Rot-Grün, Schwarz-Rot, Schwarz-Gelb) in Bund und Land, bisher schlicht ignoriert worden.

Inzwischen gibt es aber trotz alledem einige relevante Studien zur Radioaktivität, u.a. die 'INWORKS Studie' von 2015.

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Wer die Wahrheit ausspricht, wird der Lüge bezichtigt und bedroht.

In Russland, Weissrussland und der Ukraine ist das Thema Tschernobyl von den Machthabern inzwischen erfolgreich mit einem Tabu belegt worden. Geschichten zu dem Ort und den Ereignissen werden nicht mehr erzählt und selbst die Namen der Opfer sprechen die Leute nur noch hinter vorgehaltener Hand aus.

Den Opfern wird mit Verachtung begegnet, nicht den 'Verantwortlichen'.

Sehr ähnlich wird es auch seit 2011 in Japan durchexerziert.

Die Zugrichtung der radioaktiven Wolken, nach den Explosionen der Reaktorblöcke I, II, und III im Atomkraftwerk Fukushima 1 Daiichi vom 12.03. - 16.03.2011, wurde verschwiegen und etliche der stark betroffenen Gebiete wurden gar nicht evakuiert.

Einzelnen Menschen wurde die Messung der Strahlenbelastung ihrer Körper im Krankenhaus verweigert.

- 3 Jahre nach der Katastrophe, im Jahre 2014, bekamen Journalisten in Japan schon große Probleme wenn sie 'Fukushima' auch nur thematisieren wollten.

Zu Pressekonferenzen wurden kritische Journalisten nicht mehr eingeladen, fertige Beiträge abgesetzt und in einzelnen Fällen wurden hartnäckigen Berichterstattern die Arbeitsverträge gekündigt.

 

"Lügenpresse" - Die Intention dieser Verunglimpfung sollte jedem klar sein. Wenn alle Presseleute in den Augen der Öffentlichkeit als Lügner gelten, haben die 'Korrupten' beim Lügen ein noch leichteres Spiel.

"Der "Lügenpresse" kann man doch eh' Nichts glauben ..."

Die undifferenzierten Hasstiraden gegen die freie Presse im Allgemeinen haben ein klares Ziel, sie sollen dazu beitragen die "Pressefreiheit" als 'Vierte Gewalt' zu schwächen, um dann die "Demokratie" zu erledigen.

Wie 'Reporter ohne Grenzen' berichtet, werden immer häufiger und weltweit Journalisten bedroht, die brauchen wirklich Mut für ihren Job ...!

Die Schreihälse dagegen nicht, die verstecken sich hinter genau den Werten - 'Meinungsfreiheit und Demokratie' - die sie vernichten wollen und dürfen so, jeden Blödsinn von sich geben!

 

Trotz alledem:
Unser bestes Werkzeug ist Aufmerksamkeit -
Schaut Ihnen auf die Finger!

Die beschriebenen Auswirkungen dieser quasi-mafiösen Strukturen wurden nicht nur bei Planung, Bau, Betrieb und Stilllegung von Atomkraftwerken beobachtet, sondern auch bei anderen Arbeiten an Anlagen der Atomindustrie - weltweit - und so sind auch wir in Deutschland ganz bestimmt noch nicht am Ende unserer Ausstiegsbemühungen angelangt, sondern stehen gerade erst am Anfang der Aufarbeitung der Geschehnisse.

Denn solange immer mehr strahlender Atommüll in Castorbehältern, per LKW, Schiff oder Bahn, durch die Gegend kutschiert wird - und im günstigsten Fall nur zu frischem Brennmaterial für die AKW in aller Welt wiederaufbereitet wird - können wir unser Ziel noch nicht erreicht haben.

*

Nur Despoten brauchen Atomkraftwerke!

Die Atomwirtschaft ist ein ideales Machtinstrument für jeden Alleinherrscher, denn wer - auf den Wegen die das Uran nimmt - die Kontrolle ausübt, hat schnell einen ganzen Staat in seiner Gewalt.

Siehe dazu: Geschichte#Argumente gegen die Atomwirtschaft

- Stellt den sich zur Wahl stellenden Politikern deutliche Fragen und verlangt ebenso deutliche, klare Antworten.

- Zwingt sie zu eindeutigen Stellungnahmen und schaut Ihnen, bei der Umsetzung ihrer Versprechungen in die Tat, ganz genau auf die Finger.

Sonst wird aus dem glorreichen Aufstieg eines Hoffnungsträgers, doch nur wieder der Einstieg in die Atomwirtschaft durch die Hintertür, z.B. unter dem Namen 'Transmutation'.

*

Atom-Endlager kann nur Zwischenlager bedeuten.

Radioaktiver Giftmüll darf nicht am 'Ende der Welt' in die Taiga oder in irgendeine Lagerstätte tief unten im Berg gekippt werden, wo er 'aus den Augen, aus dem Sinn', tausende von Jahren, unbeobachtet vor sich hin reagieren kann.

Dieses Material muss gut zugänglich in kleinen Einheiten und unter der ständigen Beobachtung von Wissenschaft, Forschung und Öffentlichkeit hinter dicken Mauern, möglichst sicher gelagert werden. Das wird teuer, ist aber unumgänglich und machbar.

Ein 'Ende', wie das Wort 'Endlager' impliziert, gibt es beim Thema 'Atom' nun mal nicht ...

 *

Die Forscher und Wissenschaftler, die uns allen so lieb und teuer sind, sollten den Fokus ihrer Bemühungen, möglichst weit weg von der Entwicklung immer neuerer, größerer, gefährlicherer Waffensysteme und 'Menschheitsbeglückungs-Dampfmaschinen', auf die Heilung der bis dato angerichteten Schäden lenken.

Das bringt bestimmt nicht so viele Drittmittel, Ruhm, Ehre und Preise von Dynamit-Nobel, aber eventuell die Menschheit sicherer in die Zukunft.

Vielleicht kann ich dann, beim nächsten 'March for Science', ohne dieses komische Gefühl im Magen mitlaufen. Ich fände es echt toll wenn der Arbeitstitel dann 'Marsch für eine wehrtechnik-freie Wissenschaft' lauten würde ...

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Kommunikation ist eine hohe Kunst

Nachdem es nicht gelungen war den Störfall am THTR zu vertuschen, musste die 'HKG' im Hammer Rathaus, bei der Anhörung vor dem Stadtrat, 'Rede und Antwort' stehen.

Was haben uns die Herren von der Atomwirtschaft damals - nach wochenlangem Luftholen - für wunderbare, und vor allen Dingen elend lange, Geschichten erzählt.

Die wichtigsten Überschriften lauteten wie folgt:

- Vertrauen Sie uns!
- Wir lügen doch nicht!
- Wir garantieren 'Inhärente Sicherheit'!
- Wir arbeiten hart und tun alles was wir können!
- Wir sind doch Ihre Nachbarn und leben auch mit unseren Kindern hier!

Wer nach diesen Rechtfertigungstiraden noch wach war, empfand Mitleid. Ja, sie konnten einem fast leid tun, die armen 'Verursacher' dieser hausgemachten Probleme.

Nur leider hatten alle diese Geschichten winzig kleine Fehler, waren knapp halbwahr oder lenkten einfach nur plump vom Thema ab
- Die Kinder des Vortragenden gingen z.B., 8-9 Monate im Jahr, auf ein Internat in der Schweiz -

 

Das scheint damals das Kommunikationsmittel der Wahl gewesen zu sein:

Nicht allzu dick auftragen beim Lügen - die halbe Wahrheit sagen - war der Trick.

*

Nun wird allerdings eines ganz deutlich, die Zeiten ändern sich:

Spätestens seit dem Wahlkampf um die US-Präsidentschaft im Herbst 2016 wird wieder ganz offensichtlich gelogen und betrogen.
Es werden wieder Ängste und Hass geschürt, irrwitzig brutale Reden mit wilden Grimassen garniert und die Mobster aktiviert!

 

Die großen Staatsmänner ...

'Damals wie Heute und Hier wie Dort' - Intransparenz, Täuschung und Desinformation, wie bei 'Don Nukleone' zuhause ...

- Der "Don" und seine rasend aktiven Helfer -

Don Nukleone alias Franz-Josef Strauß - 'Ein Münchner im Himmel' - und der Wehrhahn auf dem Misthaufen ...

 

Apropos 'Don Nukleone', die älteren unserer Leser werden die frapierende Ähnlichkeit des 'Engelchens auf der Wolke' mit einem prominenten deutschen Politiker und großem Atombomben-Fan des letzten Jahrhunderts sofort bemerkt und ihn erkannt haben, doch 'Wer zum Teufel' war dieser hübsche Hahn? Na? -

Die Lösung dieses Rätsels finden Sie im THTR-Rundbrief Nr. 127

Ja, der Franz-Josef Strauß wusste schon wie's geht und er war ein begnadeter Redner - In laut polternder Rede ganz leise wichtige Informationen verstecken - alle regen sich über den Ton auf und kaum einer bemerkt die Brisanz des Inhalts.

 

Die regionalen Fürsten ...

Laurenz Meyer - Der RWE Kandidat ist unser bestes regionales Beispiel für das große Spiel um das ganz große GeldDie Betreiber von Atomanlagen machen also nach wie vor, sehr geschickt, was sie am besten können.

Sie betreiben ihre Atomkraftwerke so billig es geht, bezahlen ihre Politiker ebenso und sind wahre Meister der Desinformation.

Die RWE zahlte allein im Jahre 2001 und allein dem ehemaligen CDU-General Laurenz Meyer 130.000 Euro (Siehe dazu 'Laurenz Nimmersatt' im Spiegel) ...

'Die Politiker' (Ich weiß: Es sind nicht alle so ...) tun also, meist weit weniger geschickt, als würden sie etwas tun.

Nun gut, auch 'Die Politiker' tun was, sie fördern zuerst und vor allem sich selbst.

Sie kopieren fleissig für Ihre Doktorarbeiten und/oder sie feilen sonstwie an ihrer Karriere, um die Zeit bis zur nächsten Wahl sinnvoll zu nutzen ...

 

Auch wenn ich 'hier und da' den Anschein erwecken sollte, als wolle ich 'Alle über einen Kamm scheren', kann ich ihnen versichern, dass ich sehr wohl in der Lage bin zu differenzieren.

Ich weiß, es gibt auch 'Politiker' die sich nicht mit 'MIK' einlassen und ganz ehrlich nur ihrem Gewissen folgen (mir fällt da nur gerade kein Name ein).

Wenn ich also 'Die Politiker' sage, dann sind damit die Leute gemeint, die bereit sind 'Alles und Jeden' zu opfern um an die Macht zu kommen und/oder auch nur noch ein kleines Bisschen davon zu naschen ...

 

Den Herren von der Atomindustrie und ihren Lobbyisten in der Politik kann man ja so einiges vorwerfen, aber in Sachen 'Kommunikation als Kunst' kann ich nur den Hut ziehen, da fahren sie eine sehr klare und konsequente Linie:

Drei Affen aus Wikipedia, Fotograf Marcus Tièschky in Nikkö Japan

Nichts hören - Nichts sagen - Nichts sehen

Wenn das dann alles nicht mehr funktioniert heißt die Devise 'In den Schlaf plappern' oder 'Mundtot quatschen'. So haben bis heute Aufsichtsbehörden und Politik angeblich keine Mittel und Wege gefunden (oder gesucht?) diesen Herren auf die Finger zu schauen u./o. die Wege des Geldes zu kontrollieren.

Es gab von Anfang an geheime Absprachen und Verträge zum Wohle der Atomwirtschaft, nicht erst zum Atomausstieg!

Siehe: Dokumente zur Atompolitik

*

Liebe Politiker! Anstatt nur die Videoüberwachung öffentlicher Plätze voranzutreiben, solltet Ihr endlich auch eine unabhängige, lückenlose Videoüberwachung der Akw-Leitstände anordnen - und vielleicht auch an eurer Transparenz und Glaubwürdigkeit arbeiten ;-)

*

Nachtrag 2016 - Die Videoüberwachung öffentlicher Plätz ist in ganz Deutschland so gut wie vollbracht, kein U-Bahnhof und kein Springbrunnen ohne Videoüberwachung.

Nur die Leitstände von Atomanlagen werden - nach wie vor - nicht unabhängig überwacht.

Wenn ein Störfall passiert, so wie im Mai 1986 beim THTR in Hamm Uentrop, können immer noch einfach die Messgeräte abgeschaltet werden ...

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Meine Intention - Warum ich seit 2003 an der 'reaktorpleite.de' arbeite:

Als ich im Jahre 2003 im 'world wide web' nach den Begriffen - Atomkraftwerk, AKW, Atomanlagen, Kraftwerk, THTR, HTR, PBMR, Kugelhaufen-, THTR 300 Thorium Hochtemperaturreaktor Hamm-Uentrop - etc. gesucht habe fiel mir auf, dass es im Internet von Lobpreisungen und verharmlosenden Nacherzählungen aus den Prospekten der Industrie nur so wimmelte, es gab aber kaum eine kritische Anmerkung, z.B. zu den skandalösen Geschehnissen rund um den 'Störfall' am THTR im Mai 1986 und auch die neueren Entwicklungen, z.B. den geplanten Bau eines HTR in Südafrika, wurden glatt verschwiegen.

Ich hatte die Nase voll von den Lügen dieser korrupten ...

Also ging ich an die Arbeit und bestellte die erste Domain - www.thtr-a.de - THTR-A war der Name der Transportbehälter mit denen die abgebrannten Kugeln des THTR nach Ahaus ins Zwischenlager gebracht wurden.

Damals 1989, als der THTR endlich abgeschaltet wurde, heulten die verantwortlichen Strahlemänner leise vor sich hin, die Politiker wären eingeknickt, hätten sie hängen lassen und wären sowieso keine richtigen Männer, denn richtige Männer machen nicht einfach den Laden dicht wenn es mal eng wird.

Bis zum heutigen Tag erzählen diese Stromer immer noch die gleichen halbwahren Geschichten. Die Atomkraftwerksbetreiber und deren, gut finanzierten, Lobbyisten und Unterstützer in der Politik reden von der Abschaltung des THTR aus wirtschaftlichen Gründen und erzählen damit - wie das so ihr Stil ist - einfach nicht die ganze Wahrheit, denn:

Fakt ist:

1.) Die Bauzeit des Reaktors war auf 5 Jahre veranschlagt, gedauert hat es dann aber drei mal so lange nämlich stolze 15 Jahre. Die Kosten verdreifachten sich in der Zeit nicht etwa, nein, sie multiplizierten sich mal 6, von geplanten 650 Millionen DM auf min. 4 Milliarden DM.

Die notwendigen Reparaturen am THTR hätten noch weitere Milliarden DM an Steuergeldern verschlungen und dem Reaktor nur ein wenig mehr Laufzeit geschenkt.

Siehe: 'Die THTR-Pannenliste'

Jede andere Entscheidung der Politik, außer der Abschaltung des THTR, wäre tatsächlich wirtschaftlicher Unsinn gewesen.

2.) Der Störfall im Mai 1986. Der Vorfall wurde von der Betreibergesellschaft HKG bestritten - "An welchem Tag sagten Sie? Nein, da liegt nichts vor, an dem Tag ist nichts Außergewöhnliches passiert!" Als der Störfall dann nicht mehr zu leugnen war, wurde die Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt erst abgestritten, dann 'ganz Vorsichtig'  eingeräumt und schließlich stritten sie um die Menge der entwichenen Strahlung, denn das Messgerät war ja abgeschaltet worden und so gab es nun mal keine genauen Daten.
Nur Stück für Stück kam die Wahrheit ans Licht, immer nur gerade so viel wie nicht mehr geleugnet werden konnte.

3.) Die Gefahr der Proliferation (Weiterverbreitung von waffenfähigem Material). Igitt, wie unanständig - Darüber redet man doch nicht, weder damals noch heute, im Internet genau so wenig wie in den Hochglanz-Broschüren der Industrie. Obwohl diese Herren sehr genau wissen, dass gerade beim Kugelhaufen-Reaktor die Entnahme von Brennmaterial sehr leicht möglich ist, da dies ein wichtiger Teil des Systems eines Kugelhaufen-Reaktors ist. Oben kommen die frisch angereicherten, ca. 6 cm großen Uran-Kugeln rein und unten fallen sie als fertig ausgebrütete, handliche Plutonium-Portionen wieder heraus.
Ein ideales Ausgangsmaterial für den feierabendlichen Bombenbau zu Hause.

4.) Die Entsorgung. Lohnt es sich wirklich darüber zu reden? Diese beruhigend klingende Wortschöpfung ist doch eh nur ein linguistischer Scherz. Genau wie  das Ende in 'Endlagerung', es gibt keine 'Entsorgung' und auch keine 'Endlagerung', es gibt höchstens ein Verschieben des Problems auf Morgen per Zwischenlagerung - Manjana, Manjana.
In ein paar hundert Jahren sind unsere Nachfahren dann sowieso viel schlauer als wir. Falls sie das überleben sollten!

*

Selbst im Jahre 2017 liest sich 'Wikipedia' streckenweise noch immer wie von der Industrie geschrieben. - Die Atomindustrie beschäftigt ja dankenswerter Weise viele Praktikanten und von denen passen scheinbar etliche auf 'Wikipedia' auf. - Konkrete Informationen, ein ausgewogenes 'Für und Wider'? Fehlanzeige auf fast ganzer Linie!

Siehe auch THTR Rundbrief Nr. 117 aus 2007

*

Die Atom-Lobbyisten erzählen uns - Atomkraft könne das Klima schützen, kein CO2 und so ... - Hurra, Hurra und wie gut das doch zum Geist der Zeit passt! Es ist zwar nicht wahr, hört sich aber irre gut an!

Atomstrom ist keine Lösung - Die Energieklippe -
von Jan Willem Storm van Leeuwen

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Worum es wirklich geht:

- Krebsstudien - Wann werden die gesundheitlichen Risiken der Atomkraftwerke endlich umfassend und ernsthaft untersucht?

Wir brauchen Krebsstudien ohne miese Kompromisse. Nicht eine Kinderkrebs-Studie mit fragwürdigen Einschränkungen - 'Aber bitte nur in der Nähe der noch Strom produzierenden Atomkraftwerke'. - Nein, umfassende Krebsstudien die alle Menschen und alle Atomanlagen, auch längst geschlossene Anlagen oder Versuchsgelände, einbeziehen. Forschungs- und Versuchsanlagen wie die in Jülich und Hamm ebenso wie die ehemaligen Stätten der Uranförderung im Erzgebirge, produzierende Anlagen ebenso wie z.B. das Zwischenlager in Ahaus, Urenco in Gronau und die Standorte der GKSS ... uvm.

Nachtrag - Inzwischen gibt es einige 'Studien zur Radioaktivität'.

*

- Wie kann man einerseits den 'Krieg gegen den Terror' propagieren und andererseits für die weltweite Verbreitung von atomwaffenfähigem Material sorgen?

Die zivile Atomindustrie und die Waffenindustrie arbeiten hoch lukrativ, effektiv und Hand in Hand. Die Einen streuen das Material für den Bau von schmutzigen Bomben, weltweit. Die Anderen bewaffnen die Polizei und das Militär, damit die gegen die Terroristen kämpfen und das verstreute radioaktive Material zurück holen, weltweit.

Siehe: 'Krieg gegen den Terror'

*

- Wo ging all die Kohle hin? Wo wird die gebunkert?
In der Schweiz, in Lichtenstein oder in der Karibik?!

Erst etliche Milliarden DM und später mindestens ebenso viele Milliarden Euro Steuergelder sind durch die Taschen der Atomindustrie gewandert, war da alles koscher?

Siehe: 'Korruption und Drehtür'

*

Fragen über Fragen, wir suchen Antworten.
Helft mit!

Ich, Baujahr 1957, habe die Ereignisse rund um den THTR in den Jahren 1986 - 1989 noch ganz gut in Erinnerung und betrachte es daher als meine Aufgabe, die Geschichte aus meiner Sicht zu dokumentieren bevor auch bei mir der große Vergesserich zuschlägt.

Ähnlichkeiten mit anderen lebenden Personen sind nicht ausgeschlossen ... ;-)

Ich erhebe dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit meiner Recherchen u./o. technischen Totaldurchblick, soll heißen: Ihr seid herzlichst eingeladen mitzuarbeiten, sowohl an 'reaktorpleite.de' als auch am 'THTR-Rundbrief'.

Siehe die Kontakte im: 'Impressum'

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Was kann ich tun?

1.) Informiert sein! Regelmäßig die 'reaktorpleite.de' lesen - z.B. 'http://www.reaktorpleite.de/aktuelles.html' - ist da schon mal ein guter Anfang ...

2.) Wechsle den Stromanbieter, Strom ohne Atom gibt es inzwischen schon recht günstig ...

3.) Werde selbst aktiv, unterstütze deine örtliche Bürgerinitiative und sponsere unabhängige Kontrollorgane, zum Beispiel den 'THTR-Rundbrief' und damit auch diese Homepage 'reaktorpleite.de' ...

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Am Atomausstieg arbeiten!

Vor einigen Jahren noch haben die USA, Frankreich und Großbritannien versucht, jedem der nicht schnell genug auf dem Baum war, ein paar Atomanlagen zu verkaufen.

Inzwischen haben sich diese Anbieter aus dem todsicheren Geschäft zurückgezogen - immer diese lästigen Haftungsfragen aber auch -

Die damals beteidigten Firmen sind heute (2017) entweder total Pleite oder vegetieren als Untote mit staatlicher Alimentation vor sich hin!

 

Die neuen wirtschaftlichen Scheinriesen China und Russland haben nun den Part übernommen, notorisch großen Staatsmännern weltweit teure Atomanlagen zu finanzieren und zu bauen.

'Made in China' und 'Made in Russia' und garantiert 'ohne Gewähr'.

 

'Niemand hat vor keine Atomkraftwerke zu bauen ...' ;-)

Etliche neue Reaktoren befänden sich also in der Bau- u./o. Planungsphase, sagt die Atomlobby!

(Ich nenne das: Ankündigung der Geburt neuer Karteileichen ...)

Die Realität sieht anders aus:

Das taiwanesische Parlament hat im Januar 2017 den Atomausstieg bis 2025 beschlossen! (6 Reaktoren weniger ...)

Der südkoreanische Präsident Moon hat am 18.06.2017 den ältesten Reaktor Südkoreas - Kori-1 in Gori - abgeschaltet und den kompletten Ausstieg aus der Kernenergie bis 2040 versprochen! (25 Reaktoren weniger ...)

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Zitat aus der KIKK-Studie von 2007:

"Mit zunehmender Nähe des Wohnortes zu einem Akw steigt das Krebsrisiko für Kinder."

Die KIKK-Studie, veröffentlicht Ende 2007, sowie eine weitere Studie aus den USA vom Sommer 2007, legen diesen Zusammenhang nahe. Ob wohl auch irgendwann mal rechtliche Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen gezogen werden?

Eine wirklich umfassende Krebsstudie wird von der Politik blockiert ... (Worum es geht: Krebsstudien)

Während wir also weiter auf längst überfällige Konsequenzen warten, habe ich die realistische Möglichkeit schon mal visualisiert:

Eine Vorlage für Aufkleber

leukaemie2.1 Vier Aufkleber auf einem DinA4-Bogen als pdf-Datei.

PDF Herunterladen, per USB-Stick oder per E-Mail in einen Copyshop bringen oder schicken und auf (z.B. weiße oder gelbe) Aufkleber-Folie ausdrucken lassen. Zuschneiden und fertig.

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10 Lügen der Atomlobby
Anschauen, ausdrucken und unter's Volk bringen!

 

Wie Ihr auf den folgenden Seiten sehen werdet ist die Sache aber noch lange nicht ausgestanden. Die 'Freunde einer strahlenden Zukunft' geben sich wie immer optimistisch und lassen sich auch von der Realität nicht erschüttern.

Die, hier in Deutschland - trotz aller verbalen Ausstiegsbeteuerungen, mit Steuergeldern kontinuierlich weiter entwickelte HTR Technik sollte an etlichen Orten weltweit - siehe z.B. Südafrika - unter dem Namen PBMR (Pebble Bed Modular Reactor) ans Netz gehen.

Diese Vorhaben haben sich inzwischen fast alle erledigt. Nur in China steht ein 10 MW HTR-Versuchsreaktor, an der Tsinghua-Universität in Peking, meistens still. Zwei 200 MW HTR sollen im Dez. 2017 in Shandong ans Netz gehen.

Aber in einem Punkt können wir uns ganz sicher sein. Die werden nicht locker lassen, solange die Quellen der Steuergelder weiter ungehindert sprudeln, werden sie versuchen da heran zu kommen!

Der neuste Hit der Atomindustrie heißt nun also 'Generation IV'.

Dabei werden natürlich weiterhin die Entwicklungs- und Abwicklungskosten vom Steuerzahler getragen, die Risiken der örtlichen Bevölkerung überlassen und die entstehenden Gewinne privatisiert!

Also alles wie gehabt, auch bei den 6 neuen Linien der vierten Generation von Atomreaktoren!

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Logo der Bauern und Verbraucher gegen Atomenergie - Eine Heugabel und eine Gabel gekreuzt vor dem THTR 300 Hochtemperatur Reaktor Hamm-UentropGewidmet ist diese Seite den Mitgliedern der verschiedenen Bürgerinitiativen aus der näheren und weiteren Umgebung des Reaktors, ganz unterschiedlichen Menschen ohne bestimmte politische Präferenzen, die sich am THTR 300 Thorium Hochtemperaturreaktor in Hamm - Uentrop trafen um Einigkeit gegen eine 'Menschen verachtende Technik' zu demonstrieren.

Ohne das gewaltfreie Engagement all dieser Menschen wäre es nicht gelungen die damalige 'Atom Hurra Politik' in Hamm und NRW zu ändern. Besondere Erwähnung verdient hierbei der kontinuierliche und unermüdliche Einsatz der Bauern sowie deren Bereitschaft alles Erforderliche zu tun.


 

Viel Spaß beim Lesen zu wünschen wäre bei dem Thema wohl wenig angebracht, statt dessen wünsche ich euch viel Durchhaltevermögen bei der Lektüre und noch viel mehr Geduld und Leidenschaft bei der Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse.

 

Wenn Ihr zufällig noch über Fotos, Anschauungsmaterial u./o. andere Informationen verfügt, lasst mir diese doch bitte zukommen.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

PS: Namen von Informanten und Unterstützern werden nur auf deren ausdrücklichen Wunsch genannt.

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