Zeitungsartikel 2020

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12.02.2020 - Gericht verbietet neues Atommüll-Zwischenlager in Hanau

Artikel von aus www.hessenschau.de

Das "Atomdorf Hanau" war berühmt-berüchtigtes Kerngebiet von Nukem, Alkem, Siemens und Co. Im Kampf gegen die Wiederbelebung als Atommüll-Standort verbucht die Stadt einen juristischen Erfolg.

Im Streit um ein neues atomares Zwischenlager im Hanauer Stadtteil Wolfgang hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel der Stadt Recht gegeben. Er hat dem seit vielen Jahren laufenden Versuch des Unternehmens Daher Nuclear Technologies (DNT) eine Absage erteilt, ein neues Zwischenlager für schwach radioaktives Material einzurichten.

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12.02.2020 bei FUgE - Atommülltransporte aus Gronau über Hamm nach Rußland

Der Ko-Vorsitzende Vladimir Slivyak von Ecodefense in Rußland informiert in Hamm!

Am Mittwoch dem 12. Februar 2020 um 20 Uhr 

Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung
(FUgE)
Oststraße 13, 1. Etage
59065 Hamm
Veranstalter: BI Umweltschutz Hamm
Der Eintritt ist frei.

Seit Herbst 2019 finden wieder regelmäßig Atommülltransporte von der Uran-Anreicherungs-Anlage (UAA) Gronau über Hamm nach Russland statt. Diese Uranzüge transportieren etwa 600 t radioaktives und hochgiftiges Uranhexafluorid (UF6), das in Russland in der Atomanlage Novouralsk bei Jekaterinburg als Atommüll verbleiben soll.

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03.02.2020 - Wachsam bleiben

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Reimar Paul über Vorstöße, die Atomenergie wiederzubeleben

Der Widerstand gegen Atomanlagen hatte zuletzt nicht gerade Hochkonjunktur, es fehlte an symbolträchtigen Ansatzpunkten. Doch nun soll wieder hochradioaktiver Atommüll nach Deutschland gekarrt werden. Auch wenn sie nicht ins Wendland, sondern zu Zwischenlagern an den AKW-Standorten rollen: Das Stichwort Castor-Transporte mobilisiert Anti-AKW-Bewegte immer noch.

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29.01.2020 - Klimawandel - Sowjetischer Atommüll: eine tickende Zeitbombe in der Arktis

Artikel von Laura Krugenberg aus www.mdr.de

Russland will die Öl- und Gasvorkommen im Arktischen Meer anzapfen. Doch auf dem Meeresgrund liegen Tausende Tonnen Atommüll aus Sowjetzeiten. Das macht die Förderung zu einem hohen Risiko. Umweltschützer schlagen Alarm.

Wenn das Eis schmilzt

Was anderen große Sorge bereitet, spielt Russland wirtschaftlich in die Hände: Der Klimawandel bringt das arktische Eis rasant zum Schmelzen und russische Ölfirmen werfen bereits begehrliche Blicke in Richtung Norden. Denn in der Arktis schlummern noch immer große Reserven bislang unangetasteter fossiler Rohstoffe.

Ende Dezember 2019 unterschrieb die russische Regierung den neuen Arktisplan, durch den die militärische und wirtschaftliche Erschließung der Region vorangetrieben werden soll. Das kostet viel Geld. Denn die Förderung von Öl ist nicht nur wegen der klimatischen Bedingungen ein kostenintensives und schwieriges Unterfangen. Auf dem Meeresboden liegen auch Tausende Tonnen versenkten Atommülls. Die Ortung und Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist aufwendig und kostet Unsummen. Einige der besonders gefährlichen Objekte sollten eigentlich bis 2020 gehoben werden. Doch die Bergungen verzögern sich und das Risiko steigt, denn das Salzwasser nagt an den Schutzhüllen. Radioaktives Material droht auszutreten.

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27.01.2020 -Tickende Zeitbomben - Atommüllfässer korrodieren schneller als gedacht

Artikel von Tanja Traxler aus www.derstandard.de

Reaktionen zwischen radioaktivem Material und Stahlfässern machen die Lagerungsmethoden für Atommüll weniger langlebig als bisher angenommen

Keine andere Spezies hinterlässt auf dem Planeten derart viel Müll wie der Mensch. Der Great Pacific Garbage Patch – eine Ansammlung von Plastikmüll im Pazifik – ist bereits vom All aus sichtbar. Doch kein Abfall hat derart schwerwiegende langfristige Folgen für das Ökosystem wie Atommüll. Plutonium, das etwa in Nuklearwaffen eingesetzt wird, stellt auch noch in hunderttausenden Jahren eine radioaktive Gefahr für Flora und Fauna dar.

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21.01.2020 - Strom- und Ölpreise: Wir lassen uns von der Umwelt subventionieren

Artikel von Ralf Volke aus www.rnd.de

  • Es scheint, als gäbe es im Bewusstsein vieler Verbraucher so etwas wie ein natürliches Recht, auf Kosten der Umwelt zu leben.
  • Dabei werden die Konsequenzen unseres gegenwärtigen Handelns in der Zukunft sichtbar sein.
  • Die Rohstoffe sind zu billig und der Ausstoß von CO₂ hat keinen nennenswerten Preis.

Kennen Sie den kleinen Aufdruck an manchen Zapfsäulen, auf denen die Preisgestaltung für einen Liter Benzin oder Diesel aufgeschlüsselt ist? Da ist nachzulesen, dass mehr als die Hälfte dessen, was der Autofahrer anschließend an der Kasse zu zahlen hat, im Beutel des Finanzministers landet.

Ohne diese künstliche Verteuerung, so die Botschaft, wäre der Sprit nicht einmal halb so teuer. Natürlich ärgert das viele Autofahrer. Denn eigentlich ist es ja nicht sonderlich fair, dass man für seinen Sprit mehr zahlen muss, als durch Ölförderung, Verarbeitung, Transport und Verkauf zu rechtfertigen wäre.

Oder hat diese Rechnung vielleicht einen Fehler?

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14.01.2020 - Mycle Schneider: "Atomkraft verschlimmert die Klimakrise"

Interview: Georg Blume aus www.zeit.de

Der Energieexperte Mycle Schneider glaubt nicht an die Zukunft der Atomindustrie.

DIE ZEIT: Herr Schneider, wird Frankreich die europäische Atomindustrie am Leben erhalten?

Mycle Schneider: Nein.

ZEIT: Die französische Regierung plant, bis 2035 sechs neue Atomreaktoren zu bauen.

Schneider: Pläne sind das noch nicht. Man weiß weder, wo noch wann und mit welchem Design diese Reaktoren eventuell gebaut werden sollen.

ZEIT: Aber es gibt eine neue Reaktorreihe, den EPR, zu Deutsch: Europäischer Druckwasserreaktor. Zwei EPR laufen in China, einer wird in Finnland fertiggestellt, ein weiterer 2022 in Frankreich, und ein dritter in England befindet sich im Bau.

Schneider: Der EPR ist ein Fiasko. Mit dem Bau des ersten Reaktors in Finnland wurde 2005 begonnen, 2009 sollte er fertig sein, und er ist heute noch nicht in Betrieb. Dann folgte der zweite Bau in Frankreich mit fast identischen Problemen: Beton- und Stahlherstellung waren unzureichend, Komponenten mangelhaft, das französische Zuliefersystem unzuverlässig.

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09.01.2020 - Atomkraftwerke: Frankreich stoppt vorerst Pläne für neue Atomreaktoren

Artikel aus www.zeit.de

Ursprünglich wollte die Regierung bis zu sechs neue Atomreaktoren bauen. Jetzt werden die Pläne um zwei Jahre verschoben und ein Wechsel zu erneuerbaren Energien geprüft.

Frankreich wird vorerst keine neuen Atomreaktoren errichten. Die Entscheidung über den Bau neuer Reaktoren sei auf frühestens Ende 2022 verschoben worden, teilte Umweltministerin Élisabeth Borne bei einer Anhörung in der Pariser Nationalversammlung mit. Damit vertagt sich ein Beschluss auf die Zeit nach der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron. Bis dahin solle auch ein Umstieg auf erneuerbare Energien geprüft werden.

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05.01.2020 - Klimapolitik - Tragödie oder Kasperletheater

Artikel von Klaus Kohrs aus www.telepolis.de

Kommentar: Verbote und Preiserhöhungen als Daumenschrauben sind der falsche Weg

Die Weltklimakonferenz in Madrid war ein voller Reinfall, da die wachsweiche Abschlußerklärung mit unverbindlichen Absichtserklärungen statt einklagbaren Zielen faktisch sogar einen Rückschritt gegenüber dem Pariser Klimaabkommen darstellt. Außerdem haben die USA, Brasilien und Australien sich offen aus dem Klimaschutz verabschiedet - aus innenpolitischen und ideologischen Gründen. Und wir können dummerweise nichts dagegen tun.

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03.01.2020 - Windkraft: Gemeindebund lehnt "Windbürgergeld" ab

Artikel aus www.zeit.de

Die SPD will die Akzeptanz von Windkraftanlagen durch finanzielle Entschädigungen erhöhen. Der Verband der Kommunen fürchtet, daraus entstünden weitere Ansprüche.

Geldzahlungen für Anwohnerinnen und Anwohner von Windrädern sind nach Meinung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes der falsche Weg, um die Akzeptanz von Windkraft in Deutschland zu erhöhen. "Wer die Energiewende will, der muss halt bestimmte Dinge auch tolerieren, und zwar entschädigungslos", sagte Uwe Brandl, der Präsident des kommunalen Spitzenverbands. Dazu gehörten der Aufbau von Windparks und Stromleitungen, in anderen Bereichen auch Schienenverkehr, Radwege und Straßen.

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