Aktuelles Zeitungsartikel 2019

Zeitungsartikel 2019

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Ukraine will AKW weiterbauen

12.02.2019 - Sowjet-Reaktoren wiederbeleben

Artikel aus www.taz.de

In der Ukraine soll an einem AKW aus den 1980ern weitergebaut werden. UmweltschützerInnen warnen, der Rohbau von damals sei längst veraltet.

KIEW taz | In Neteschin bei Chmelnizkij in der Ukraine soll an zwei Atomreaktoren aus den 1980er Jahren weiter gebaut werden. Der Rohbau wurde damals nicht fertig gestellt. Am Montag informierte der ukrainische Atomkonzern Energoatom die Bevölkerung über den Stand der Planungen.

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Politiker machen ihre Pläne, die Atomindustrie interpretiert und setzt um ...

08.02.2019 - Umweltfreundliches Ökosystem für die USA vorgeschlagen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Fortgeschrittene Kernreaktoren sind Teil einer "kritischen Untergruppe" von Technologien, von denen angenommen wird, dass sie ein sehr hohes Durchbruchspotenzial für die USA haben, um in ein "Ökosystem für saubere Energien" überzugehen, so ein neuer Bericht. In einer Resolution, die sowohl im US-Haus als auch im Senat eingebracht wurde, wird ein Rahmen vorgeschlagen, um 100% des Energiebedarfs des Landes durch saubere, erneuerbare und emissionsfreie Energieressourcen zu decken.

Die 'Entwicklung eines Umfeldes für Innovationen in saubere Energien voranbringen' wurde vom Breakthrough Institute in Auftrag gegeben und von der Beratungsgruppe IHS Markit und der gemeinnützigen Energy Futures Initiative unter der Leitung des ehemaligen US-Sekretärs der Energy and Energy Futures Initiative Ernest Moniz und des stellvertretenden Vorsitzenden von IHS Markit Daniel Yergin vorbereitet. In dem Bericht werden Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Führungsrolle der USA in Bezug auf Innovationen im Bereich der sauberen Energie bewertet, indem "Politiken, Akteure und Programme" aufeinander abgestimmt werden, die Technologien vorantreiben werden, die die Nation weltweit wettbewerbsfähig machen können.

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Japan vor, noch ein Eigentor ...

05.02.2019 -

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Kansai Electric Power Company teilte der Präfektur Fukui mit, dass sich der Neustart der Blöcke 1 und 2 des Kernkraftwerks Takahama und von Block 3 des Mihama-Werks verzögern werde, da die Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen jetzt länger dauern als ursprünglich erwartet.

Kansai sagte gestern, es habe eine Überprüfung der Bauarbeiten abgeschlossen, die erforderlich sind, um die überarbeiteten Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Upgrades zielen darauf ab, die drei Einheiten für den Betrieb über 40 Jahre hinaus vorzubereiten.

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Bürgerinitiative der Millliadäre für Atomenergier!

04.02.2019 -

Artikel von Christoph Eichhorn aus www.sueddeutsche.de

  • Einige Forscher fordern verstärkte Investitionen in die Kernenergie. Als CO₂-freie Technologie dürfe man die Atomkraft nicht vernachlässigen, um den Klimawandel zu bremsen.
  • Auch Bill Gates setzt sich für neue Atomreaktoren ein und investiert selbst in die Technik.
  • Ökonomisch spricht wenig für einen Ausbau der Kernenergie. Neue Kernkraftwerke sind meist deutlich teurer als der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik.
  • Für den Klimaschutz könnte die Kernkraft wohl auf absehbare Zeit allenfalls einen marginalen Beitrag leisten.

Man muss schon sehr von einer Technologie überzeugt sein, um aus Liebe dazu einen Elvis-Song zu verunstalten. "Can't Help Falling in Love with U", singen ein paar Dutzend Aktivisten vor einem Universitätsgebäude in Amsterdam, und formen dabei die Hände zu einem U, dem Symbol von Uran. Das Youtube-Video stammt vom Verein "Environmental Progress", der sich für eine Renaissance der Kernkraft einsetzt.

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Greenwashing-Olympiade! Kurzzeit-Touristen und Sportler sind willkommen!

Weniger radioaktives Wasser

31.01.2019 -

Artikel aus www.n-tv.de

Im März 2011 erschüttert die Atomkatastrophe in Fukushima die Welt. Die Betreiberfirma Tepco informiert nun über Fortschritte im Katastrophengebiet. Die meisten Trümmer sind zwar beseitigt, dennoch gibt es im Inneren der Ruine immer noch große Herausforderungen.

Fast acht Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben sich die Bedingungen für die Arbeiter in der Atomruine nach Angaben des Betreiberkonzerns Tepco deutlich verbessert. In 96 Prozent der havarierten Anlage könnten sich die Arbeiter inzwischen ohne aufwendige Strahlenschutzkleidung bewegen, erklärte Tepco-Sprecher Kenji Abe einer kleinen Gruppe ausländischer Journalisten bei einem Ortstermin. "Wir sehen deutliche Fortschritte."

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Ich wette einen (1) Bio-Apfel, die lassen die Asse absaufen!

30.01.2019 -

Artikel aus www.haz.de

Bürgerinitiativen veröffentlichen Vermerk von 1964 und kritisieren: „Das Forschungsministerium hätte die Einlagerung von Atommüll stoppen müssen.“ Der Betreiber der Asse, die Bundesgesellschaft für Endlagerung, sieht hingegen keinen Zusammenhang mit aktuellen Problemen.

Remlingen. Die Behörden haben schon im Jahr 1964 gewusst, dass Wasser in die Schachtanlage Asse in Remlingen bei Wolfenbüttel läuft. Das ergibt sich aus einem Besuchsvermerk von Fachleuten, den der Asse-II-Koordinationskreis, ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, am Dienstag veröffentlicht hat. Nach Ansicht der Atomgegner hätte der radioaktive Müll, der in der Asse lagert und aufwendig wieder herausgeholt werden soll, also gar nicht erst eingelagert werden dürfen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung teilt diese Einschätzung nicht.

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Wer macht die Pläne? Die Atomindustrie!
Mehr Plan ist immer gut, fragt Rantanplan ...

28.01.2019 - Die französische Atomindustrie legt mittelfristige Pläne fest

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die französische Atomindustrie hat heute einen strategischen Vertrag mit der Regierung und den Gewerkschaften für den Zeitraum 2019-2022 unterzeichnet, der einen Aktionsplan für den Erfolg der Industrie in Projekten mit "hohem Einsatz" vorschlägt.

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Alles im Plan ...

22.01.2019 - Flamanville EPR-Tests sollen nächsten Monat beginnen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die heißen Funktionsprüfungen des EPR von Flamanville in Frankreich, die planmäßig vor Ende 2018 hätten beginnen sollten, werden jetzt im Februar 2019 beginnen, sagte EDF gestern. Die Beladung des Kraftstoffs in den 1650 MWe Druckwasserreaktor (PWR) wird noch bis Ende dieses Jahres erwartet.

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Wie ein Schweizer Uhrwerk ...

21.01.2019 - Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Artikel vom 19.01.2019 aus www.watson.ch

Vor 50 Jahren ereignete sich in Lucens VD das schlimmste Atomunglück der Schweizer Geschichte: Im unterirdischen Versuchskraftwerk kam es zur Kernschmelze – ein Störfall des Schweregrads 5 von 7. Der Traum vom Reaktor Marke Eigenbau und von der Atombombe platzte.

Dem Strahlenschutzbeauftragten rutschte schier das Herz in die Hose, als er kurz nach der überraschenden Selbstabschaltung der Anlage seinen Kontrollgang machte. Am Eingang zur Reaktorkaverne hing eine Personen-Kontrollmarke. Mit solchen Plaketten zeigten in Lucens Arbeiter an, dass sie sich im jeweiligen Bereich aufhielten.

Hinter der Tür, in der Reaktorhöhle, war schon allein die Konzentration an ausgetretenem Kühlgas tödlich.

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Toshiba und Hitachi - Inspire the Next

17.01.2019 - Japaner wollen selbst in Grossbritannien keine Atomkraftwerke mehr bauen

Artikel von Benjamin Triebe aus www.nzz.ch

Nach Toshiba stoppt jetzt auch Hitachi den Bau von Kernkraftwerken im Vereinigten Königreich. Die Projekte gelten als unwirtschaftlich – solange sich die Bedingungen nicht ändern.

Mit dem japanischen Industriekonzern Hitachi nimmt der zweite Konstrukteur von Atomkraftwerken innerhalb weniger Monate Abstand von Grossbritannien. Wie Hitachi am Donnerstag bestätigte, wird das Unternehmen die Arbeit an dem Reaktorprojekt Wylfa in Wales auf Eis legen. Die Bauarbeiten hatten noch nicht begonnen – ähnlich wie bei dem Moorside-Projekt, einem geplanten Kraftwerk nahe dem nordenglischen Atomkomplex Sellafield. Die Planung für Moorside wurde im November gestoppt, als der ebenfalls japanische Elektronikkonzern Toshiba die mit der Planung beauftragte Tochtergesellschaft liquidierte. Damit häufen sich die Fragezeichen hinter der britischen Energiestrategie.

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15.01.2019 - Gift für den Atommüll

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Immer mehr salzhaltiges Wasser fließt ins Bergwerk Asse, wo 126 000 Fässer mit radioaktiven Abfällen lagern

Immer mehr salzhaltiges Wasser sickert in das Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel. In 658 Metern Tiefe, wo die Bergleute den größten Teil der Lauge auffangen und sammeln, stieg die registrierte Menge vom 11. auf den 12. Januar von 12.510 auf 14.140 Liter, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Wochenende mit. Die BGE ist Betreiber des ehemaligen Salzbergwerks, in dem rund 126.000 Fässer mit radioaktiven und chemischen Abfällen lagern.

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15.01.2019 - AKW-Export läuft nicht mehr

Artikel aus japanmarkt.de

Tokio (JAPANMARKT) – Zum zweiten Mal binnen zwei Monaten zieht sich offenbar ein japanischer Investor aus einem Atomkraftprojekt in Großbritannien zurück. Das ist auch ein Rückschlag für die japanische Regierung.

Ausstieg steht bevor

Der Mischkonzern Hitachi steigt nach einem Bericht der Finanzzeitung Nikkei aus seinem Mega-Atomkraftprojekt in Großbritannien aus und verbucht dafür einen Verlust von bis zu 300 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro). Alle Arbeiten inklusive Design und Bauvorbereitung für zwei Atomkraftwerke in Wylfa Newydd auf der walisischen Insel Anglesey würden eingestellt. Der Verwaltungsrat wird voraussichtlich noch diese Woche entscheiden.

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12.01.2019 - Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus

Artikel aus www.wdr.de

  • Verlängerung bis 2057 beantragt
  • Unterlagen bis Anfang März öffentlich
  • Gegner wollen klagen

Das Genehmigungsverfahren zur Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus kommt voran. Die Bezirksregierung Münster hat die Antragsunterlagen jetzt öffentlich ausgelegt. Danach will die Betreiberfirma schwach- und mittelradioaktiven Atommüll bis Ende 2057 in Ahaus lagern.

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Tolle Story: Wiederauferstehung der Atomindustrie in den USA

09.01.2019 - Westinghouse gibt organisatorische Änderungen bekannt

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Westinghouse, das im vergangenen August aus dem Insolvenzschutz von Chapter 11 hervorgegangen ist, hat erste organisatorische Änderungen angekündigt, die darauf abzielen, die Kundenorientierung zu stärken und die globalen Service- und Supply Chain-Management-Fähigkeiten zu stärken.

Zu den angekündigten Änderungen gehört die Schaffung von kundenorientierten Geschäftseinheiten, die die bestehende Flotte des Betriebs von Kernkraftwerken mit einheitlichen Verantwortlichkeiten für Verkauf und Lieferung bedienen.

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Atommüll in Deutschland

07.01.2019 - Atommüll sucht Heimat

Artikel von Michael Bauchmüller aus www.sueddeutsche.de

In einem Bürokomplex in Niedersachsen arbeiten Geologen am Unmöglichen: Sie wollen ein Endlager in Deutschland nach rein wissenschaftlichen Kriterien finden. Doch die Politik funkt schon jetzt dazwischen.

Die Karte auf Jörg Weidenbachs Bildschirm ist weiß, als wäre dichter Schnee auf ein endloses Flachland gefallen. "Die Topografie würde uns nur ablenken", sagt Weidenbach. Schließlich gehe es um den tiefen Untergrund. Berge, Täler, Orte, das hat ihn und seine Leute nicht zu interessieren. Noch weniger Stadträte und Bürgermeister, aber das ist eine andere Sache. Interessanter sind da schon die feinen lila Linien inmitten des Weiß'. "Das sind die Störungen", sagt Weidenbach.

Peine bei Hannover, ein unscheinbarer Bürokomplex, versteckt hinter einem Wohngebiet. Auf Dutzenden Monitoren entsteht hier eine neue Deutschlandkarte im Maßstab 1 : 500 000, die Vorstufe zu einem Experiment mit offenem Ausgang: Lässt sich ein Endlager allein nach geologischen Kriterien finden?

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Atomkraft in Indien

04.01.2019 - Indien will bis 2031 weitere 21 Reaktoren online bringen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Indien geht derzeit davon aus, dass bis zum Jahr 2031 21 neue Atomreaktoren mit einer kombinierten Erzeugungskapazität von 15.700 MWe in Betrieb gehen werden, teilten der Staatsminister des Landes für das Atomministerium und das Büro des Premierministers gestern mit.

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Atomkraft in Finnland

02.01.2019 - Wieder ein AKW-Bau verschoben

Artikel von Reinhard Wolff aus www.taz.de

Finnland setzt noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. So richtig klappt das nicht – eine gute Nachricht für Anti-Atomkraft-Aktive.

Dass die finnische Fennovoima für ihre Pressemitteilung die arbeitsfreie Zeit zwischen den Jahren wählte, ist verständlich. Denn die Nachricht freute nur Atomkraftgegner: Der Bau von Finnlands neuestem Problemreaktor hat noch gar nicht begonnen und schon ist die Fertigstellung um mindestens vier Jahre verspätet.

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Wem gehört's?

02.01.2019 - Seit dem Jahreswechsel gehört der Atommüll dem Staat

Artikel aus www.ausgestrahlt.de

AKW-Betreiber haben sich freigekauft. 15 Zwischenlager mit 1.254 Castor-Behältern jetzt in staatlicher Hand. Langfristiger Verbleib ungeklärt.

Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung.

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