Seltsame Forschung - TU München macht Atompolitik?!

09.08.2018 - Waffenfähiger Atommüll „made in Garching“

Artikel von Hauke Doerk aus www.umweltinstitut.org

Der hoch angereicherte – und damit prinzipiell waffentaugliche – Atommüll aus dem Garchinger Forschungsreaktor wird vorerst nicht entschärft. Dabei ist die TU München verpflichtet ein Konditionierungsverfahren zu entwickeln.

Mehr als 300 kg Bombenstoff haben sich in den vergangenen 15 Jahren im Absetzbecken des Garchinger Reaktors angesammelt. Die abgebrannten Brennelemente des Forschungsreaktors FRM II in Garching enthalten hoch angereichertes Uran. Mit einem Anteil an spaltbarem Uran-235 von etwa 87,5 Prozent könnte es für Atomwaffen missbraucht werden.

Entschärfung Verschleppt

Spätestens vor der Endlagerung ist die Abreicherung ohnehin notwendig, um eine nukleare Kettenreaktion im Endlager zu verhindern. Das machen zwei vom Nationalen Begleitgremium in Auftrag gegebenen Gutachten deutlich. Doch statt sich rechtzeitig um den Atom-Sondermüll zu kümmern, wollen die Betreiber ihn einfach Mitte 2019 aus Bayern ins Nordrhein-Westfälische Ahaus verfrachten.

Spiel mit der Proliferationsgefahr

Produktion, Transport und Lagerung von hoch angereichertem Uran für den Garchinger Forschungsreaktor erhöhen die Gefahr nuklearen Terrors.

Deswegen fordern wir von der bayerischen Staatsregierung und der Bundesregierung, dass sie die TU München in die Pflicht nehmen.

Die TU München muss den Atommüll angemessen sichern und vor Ort konditionieren, sowie den Reaktor sofort auf niedriger angereichertes Uran umrüsten.

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Karte der nuklearen Welt:

FRM II der TU München in Garching

Hier lagern 300 Kilogramm waffenfähiges Uran.

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Durchsuchen der reaktorpleite.de mit dem Suchbegriff: Garching

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2018

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