Aktuelles Zeitungsartikel 2018

Zeitungsartikel 2018

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06.12.2018 - Radioaktive Brühe in die Elbe? Protest in Otterndorf

Artikel aus www.ndr.de

Noch ist der Antrag des Kernkraftbetreibers Vattenfall nichts genehmigt - damit es auch ja nicht dazu kommt, hat eine Bürgerinitiative am Donnerstag eine Protestliste mit 4.400 Unterschriften an den Bürgermeister der Samtgemeinde Land Hadeln (Landkreis Cuxhaven), Harald Zahrte (parteilos), übergeben. Unterschrieben haben Bürger, die sich gegen die Einleitung von radioaktiv belastetem Wasser aus dem stillgelegten Atomkraftwerk (AKW) Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) in die Elbe aussprechen.

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 Neokolonialismus, Entwicklungshilfe oder neue Abhängigkeiten ...

05.12.2018 - Russland und Ruanda kooperieren bei der Kernenergie

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Russland und Ruanda haben ein zwischenstaatliches Abkommen über die Zusammenarbeit bei der Nutzung der Kernenergie für friedliche Zwecke unterzeichnet. Sie wurde heute in Moskau von Alexey Likhachov, Generaldirektor des russischen staatlichen Atomkonzerns Rosatom, und Claver Gatete, ruandischer Infrastrukturminister, unterzeichnet.

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CO² Reduktion ...

04.12.2018 - Große Fortschritte bei der CO2-Abscheidung mit häufigen Elementen als photokatalytisches System

Artikel aus www.chemie.de

Forscher des Tokyo Institute of Technology haben eine CO2-Reduktionsmethode entwickelt, die nur auf häufig vorkommenden Elementen basiert. Mit einer Gesamtausbeute von 57% an CO2-Reduktionsprodukten ist es das leistungsstärkste System seiner Art, das es bisher gab, und eröffnet Perspektiven für kostengünstige Lösungen zur CO2-Abscheidung.

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Angela Merkel ist noch nicht ganz weg, da kommen die alten Heroen der Atomindustrie schon wieder mit ihren uralten Argumenten, einem echt hippen Namen und haben sogar ein paar neue Spieler im Team. Nun aber:
Proatom aus Klimaschutzgründen; Selbstmord aus Angst vorm Sterben ...

03.12.2018 - Der Kampf für die Rückkehr zur Kernenergie

Artikel von Doris Ammon aus www.zdf.de

Jahrzehntelang demonstrierten Umweltaktivisten gegen Atomstrom. Nun propagieren einige für die Rückkehr zur Kernenergie und berufen sich dafür auf Berechnungen des Weltklimarats.

"Nuclear Pride" nennt sich die Gruppe von Umweltaktivisten – angelehnt an die "Gay Pride"-Bewegung von Schwulen und Lesben. Die Klimaschützer sehen sich als gesellschaftliche Bewegung, nicht als Lobbygruppe der Atom-Industrie. Damit wollen sie "darauf hinweisen, wie stark ein öffentliches Bekenntnis zur Atomkraft heute gesellschaftlich tabuisiert wird" betont der US-amerikanische Initiator der Bewegung, Michael Shellenberg, Präsident des Instituts "Environmental Progress".

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Chinas Atomindustrie investiert in Afrika ...

30.11.2018 - Rio Tinto verkauft Uranmine an Chinesen

Artikel aus rohstoffbrief.com

Schon vor einigen Wochen hatten Lokalmedien mit Verweis auf die namibische Regierung gemeldet, dass Rio Tinto seine Rössing-Uranmine verkaufen will. Nun hat der britisch-australische Konzern eine bindende Vereinbarung zum Verkauf seines 68,62 Prozent Anteils an die China National Uranium Corporation (CNUC) unterschrieben.

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Atomindustrie bedeuet; Kosten ohne Ende ...

29.11.2018 - Saskatchewan klagt wegen der Sanierungskosten der Uranmine Gunnar.

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die kanadische Provinz Saskatchewan hat eine Klage eingereicht, in der die kanadische Regierung aufgefordert wird, sich zu gleichen Teilen an den Kosten für die Sanierung des Geländes der ehemaligen Uranmine Gunnar zu beteiligen.

Die Klageschrift wurde am 27. November eingereicht und folgte "zahlreichen, erfolglosen Versuchen" der Provinzregierung, gemeinsam mit der Bundesregierung an der Sanierung der verlassenen Minenanlage am Ufer des Athabasca-Sees zu arbeiten, sagte die Regierung von Saskatchewan.

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Atomkraft, die achso zuverlässige, sichere und günstige Quelle unseres Fortschritts ...

26.11.2018 - Massiver Ausfall von Atomkraftwerken treibt Strompreise

Artikel aus www.iwr.de

Münster – Die Strompreise im kurzfristigen Handel an den Strombörsen ziehen derzeit kräftig an. Der Grund sind niedrige Temperaturen und der zeitgleiche Ausfall zahlreicher Atomkraftwerke in Belgien, Frankreich und zuletzt Tschechien. Besonders teuer ist der Strom zwischenzeitlich in Frankreich.

Die Preise an den Strombörsen im tagesaktuellen Handel sind in der letzten Woche teilweise sprunghaft gestiegen und erreichen in Frankreich bereits über 10 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Am Terminmarkt, an dem die Preise in der Zukunft gehandelt werden, sind derartige Preissteigerungen bislang noch nicht zu beobachten.

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Da läuft's, das frische Geld!

24.11.2018 - Nach happigem Steuerausfall: Leibstadt handelt Deal mit dem AKW aus

Artikel von Andreas Fretz aus www.aargauerzeitung.ch

Die Kernkraftwerk Leibstadt AG kürzte die Dividende, was zu einem Steuerausfall in Leibstadt führte. Der Gemeinderat von Leibstadt intervenierte – und kann jetzt einen Erfolg präsentieren.

Im Frühjahr 2018 erreichte die Gemeinde Leibstadt eine schlechte Nachricht: Der Verwaltungsrat der Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) hatte im März einer Reduktion der Dividende zugestimmt. Diese wurde um einen Prozentpunkt von 5,5 auf 4,5 Prozent gesenkt. Dies führt in der Standortgemeinde des Atomkraftwerks, aber auch bei Bund und Kanton, zu einem massiven Steuerausfall. Gemeindeammann Hanspeter Erne sagt, dass Leibstadt dadurch pro Jahr 210'000 Franken weniger an Aktiensteuern einnimmt (sogenannte Steuern juristischer Personen).

Zur Einordnung: Im Jahr 2016 kassierte Leibstadt insgesamt 1,389 Millionen Franken an Aktiensteuern und war damit hinter der Axpo-Gemeinde Döttingen die Nummer 2 im Bezirk Zurzach. Der grosse Teil der Aktiensteuer-Einnahmen stammt vom KKL. Klar ist: Die 210'000 Franken sind für die 1325-Einwohner-Gemeinde am Rhein ein schmerzlicher Ausfall. Um ihn wettzumachen, müssten die Gemeindesteuern um fast 10 Prozentpunkte angehoben werden.

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Atomaufsicht Ensi behauptet: "Die Schweizer Atomkraftwerke sind gegen Flugzeugabstürze geschützt."

23.11.2018 - Flugzeug-Risiko für AKW: Persilschein per Verordnung

Artikel von Kurt Marti aus www.infosperber.ch

Stets behauptet die Atomaufsicht Ensi: Die AKW sind sicher gegen Flugzeugabstürze – dank einer vorpräparierten Bundes-Verordnung.

Spätestens seit den Terroranschlägen auf das «World Trade Center» am 11. September 2001 (9/11) weiss die Welt um das Risiko von vorsätzlichen Flugzeugabstürzen auf Atomkraftwerke.

Seither verbreitet das «Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat» (Ensi) und seine Vorgänger-Institution «Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen» (HSK) stets die gleiche «Sicherheits»-Behauptung: «Die Schweizer Atomkraftwerke sind gegen Flugzeugabstürze geschützt.»

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Die Welt zwischen Hammer und Amboss der Atommafia. Der lupenreine Putin, Maybe-Brexit und Don Trumpel ziehen an einem Strang ...

22.11.2018 - Schwelle zum Atomkrieg wird gesenkt

Artikel von Florian Rötzer aus www.telepolis.de

Sowohl die USA als auch Russland wollen auch auf nicht-nukleare Angriffe etwa mittels Hyperschallwaffen mit Atomwaffen zur Abschreckung reagieren

Es wird gefährlicher. Die drei großen Atommächte arbeiten daran, die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen abzusenken, um die Abschreckung zu erhöhen, was aber gleichzeitig das Risiko erhöht, tatsächlich in einen atomaren Krieg einzutreten.

Die USA wollen ebenso wie Russland oder Großbritannien ihr Atomwaffenarsenal modernisieren. Das Pentagon sieht es als wichtig an, mehr taktische Atomwaffen zur Verfügung zu haben, um auch bei einem nicht-nuklearen Angriff mit Atomwaffen reagieren zu können. Zudem könnten Atomwaffen dafür eingesetzt werden, unterirdische Anlagen besser zerstören zu können.

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Polen wollen Atomkraftwerke!?

21.11.2018 - Polen ist bereit für die Kernenergie, so der Minister.

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Um den steigenden Energiebedarf bei gleichzeitiger Erreichung der Klimaziele zu decken, muss das kohleabhängige Polen neue Energiequellen einführen. Damit eröffnet der Energieminister des Landes, Kryzstof Tchórzewski, die Möglichkeit, emissionsfreie Kernenergie einzuführen.

Tchórzewski sagte gestern auf der World Nuclear Spotlight Poland-Konferenz in Warschau, dass Polen nach der Unabhängigkeit des Landes von der Sowjetunion über ein unabhängiges Energiesystem auf Kohlebasis verfüge. "Was wir tun mussten, war, die mit dem Wirtschaftswachstum verbundene Nachfrage zu decken", sagte er. "Das war unsere Priorität."

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20.11.2018 - Spanien will bis 2030 aus Kohle- und Atomkraft aussteigen

Artikel von Sam Morgan aus www.euractiv.de

Spanien will seine letzten Kernreaktoren und Kohlekraftwerke vor 2030 schließen, so Energieminister José Dominguez. Erst kürzlich hatte Madrid angekündigt, ab 2050 seinen kompletten Energiebedarf aus erneuerbaren Energien zu decken.

Dominguez erklärte am vergangenen Donnerstag, die derzeitige sozialistische Regierung plane nicht, die Laufzeiten der spanischen Kernreaktoren über das derzeitige Maximum von 40 Jahren hinaus zu verlängern.

Der älteste Reaktor Spaniens ist bereits über 37 Jahre alt, so dass seine Produktion nach aktuellen Plänen im Jahr 2021 eingestellt werden müsste. Der neueste ist 30 Jahre in Betrieb und müsste somit 2028 vom Netz gehen.

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 Atommüll ...

19.11.2018 - Bayern blockiert Endlagersuche

Artikel von Reimar Paul aus www.tagesspiegel.de

CSU und Freier Wähler schließen ein Atommüll-Endlager im Freistaat aus. Auch andere Bundesländer mauern.

Kaum neu gestartet, wird die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll schon torpediert. Bayern verweigert sich präventiv, andere Bundesländer und private Firmen mauern bei der Herausgabe notwendiger Daten.

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19.11.2018 - Großbritannien ratifiziert das Abkommen über das Generation IV International Forum (GIF)

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das Vereinigte Königreich hat das Rahmenabkommen des Internationalen Forums der Generation IV für die internationale Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung von Kernenergiesystemen der Generation IV ratifiziert, wie das Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie (BEIS - Department for Business, Energy and Industrial Strategy) heute bekannt gab.

Die Aufnahme in die Vereinbarung ermöglicht es Großbritannien, sich "aktiv" an Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Zusammenhang mit Systemen der Generation IV zu beteiligen, wobei die Teilnahme 2019 beginnen soll, sagte BEIS.

Das Dokument wurde von Jeremy Hunt, dem britischen Außenminister für Außen- und Commonwealth-Angelegenheiten, unterzeichnet und am 17. Oktober von Ian Johnson und Rob Arnold von BEIS bei der OECD Nuclear Energy Agency hinterlegt.

GIF wurde im Jahr 2000 initiiert und Mitte 2001 offiziell verabschiedet. Es ist ein internationales Kollektiv, das Regierungen aus 13 Ländern vertritt, in denen die Kernenergie heute von Bedeutung ist und auch für die Zukunft als lebenswichtig angesehen wird. Die meisten engagieren sich für die gemeinsame Entwicklung der nächsten Generation der Kerntechnik. Angeführt von den USA sind Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Japan, Russland, Südkorea, Südafrika, die Schweiz und das Vereinigte Königreich Gründungsmitglieder der GIF, ebenso wie die EU (über Euratom).

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Japan lagert die Risiken der Wiederaufbereitung nach Frankreich aus ...

16.11.2018 - Orano bereitet Mox-Brennelemente des Akw Fugen für die Wiederaufbereitung vor.

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Orano wurde beauftragt, Vorbereitungsarbeiten für den Transport von 731 gebrauchten Brennelementen aus dem experimentellen Advanced Thermal Reactor (ATR) Fugen in Japan nach Frankreich zur Wiederaufbereitung durchzuführen.

Fugen war ein mit Schwerwasser moderierter Reaktor (165 MWe) und wurde ausschließlich mit Mischoxid (MOX) Uran und Plutoniumbrennstoff betrieben. Der Reaktor - in Tsuruga, Präfektur Fukui - wurde im März 1979 in Betrieb genommen und im März 2003 abgeschaltet. Das Stilllegungsprogramm des Reaktors wurde im Februar 2008 genehmigt.

Die Japanische Atomenergiebehörde (JAEA) hat Orano nun einen Auftrag erteilt, dessen Wert nicht bekannt gegeben wurde, um den Transport von 731 gebrauchten MOX-Brennelementen von Fugen nach Frankreich vorzubereiten.

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Die Ruthenium-Wolke ...

13.11.2018 - Einer radioaktiven Wolke auf der Spur

Artikel von Oliver Bilger aus www.tagesspiegel.de

Vor einem Jahr verzeichneten Messstationen erhöhte Ruthenium-Werte. Die Suche nach den Ursachen stockt. Die Grünen fordern ein besseres Frühwarnsystem.

Ein Jahr ist es her, da bemerkten Wissenschaftler auch in Deutschland erhöhte Radioaktivität. Mehrere europäische Messstationen verzeichneten ungewöhnliche Werte des chemischen Elements Ruthenium-106. Die Quelle, darauf weisen Indizien hin, könnte in Russland liegen. Doch bis heute hat eine eingerichtete Untersuchungskommission den Ursprung nicht ermitteln können. Und mit Antworten wird kaum noch gerechnet. Die Grünen fordern nun einen stärkeren Einsatz bei der Spurensuche.

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Die Folgen des Uranabbaus in Zentralasien ...

12.11.2018 - Zusagen für die Beseitigung von Uranaltlasten

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die internationale Gemeinschaft hat zusätzliche Mittel aufgebracht, um die Bemühungen zur Überwindung des Vermächtnisses des Uranbergbaus in Zentralasien zu unterstützen. Die Sanierungsarbeiten werden 2019 an vier Standorten in der Kirgisischen Republik und Usbekistan beginnen, aber es werden mehr Mittel benötigt, um alle prioritären Standorte in der Region zu erreichen, sagte die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE).

Im Rahmen einer Spendenveranstaltung für das Umweltsanierungskonto für Zentralasien, die am 8. November am Hauptsitz der EBWE in London stattfand, erhöhte die Europäische Union ihren Beitrag um 10 Millionen Euro (11,3 Millionen US-Dollar). Belgien, Norwegen, die Schweiz und die USA sagten ebenfalls "bedeutende" Beiträge zu, und auch Litauen leistete eine Spende, sagte die EBWE. Dies sei ausreichend, um die Arbeit des Fonds auf weitere kontaminierte Standorte auszudehnen, aber es werde noch mehr erforderlich sein, um alle prioritären Standorte in der Region zu erfassen.

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Die Bundeswehr in Afrika, in Mali und Niger ...

12.11.2018 - Riskante Mission im "Wilden Westen"

Artikel von Alexander Göbel aus www.tagesschau.de

Die Bundeswehr übernimmt heute das Kommando der EU-Mission in Mali. Warum kommt das Land nicht zur Ruhe, das die Einwohner schon als "Wilden Westen" beschreiben?

Keine 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Bamako fielen bewaffnete Islamisten in ein Dorf ein. Malische Soldaten waren schnell vor Ort und konnten sie vertreiben. Dieser Zwischenfall vor wenigen Tagen lief gerade nochmal glimpflich ab. Die Gefahr wurde unblutig gebannt - darauf ist der Generalstab der malischen Armee stolz. Doch solche Erfolge sind selten.

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Während das Trumpel sehr publikumswirksam gegen die Unfairen in China und im Rest der Welt schreit und tobt, macht die US-Atomindustrie die Deals ...

09.11.2018 - SPIC und Westinghouse vereinbaren Zusammenarbeit

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Chinas State Power Investment Corporation (SPIC) sagt, dass sie eine Absichtserklärung (MoU) für eine "globale Zusammenarbeit" in der Kernenergie mit der Westinghouse Electric Company aus den USA unterzeichnet hat.

Die Vereinbarung über die integrierte globale Zusammenarbeit wurde am 6. November während der ersten China International Import Expo in Shanghai unterzeichnet.

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China stürmt voran, das Risiko steigt mit jedem neuen Reaktor ...

07.11.2018 - Verträge für zwei weitere Tianwan-Einheiten unterzeichnet

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Zwischen der China National Nuclear Corporation (CNNC) und dem russischen staatlichen Nuklearkonzern Rosatom wurden Verträge unterzeichnet, unter anderem für den Bau der Blöcke 7 und 8 im Kernkraftwerk Tianwan in der chinesischen Provinz Jiangsu.

CNNC sagte, dass die Verträge, die gestern auf der China International Import Expo in Shanghai unterzeichnet wurden, die Umsetzung der am 8. Juni zwischen Russland und China in Peking unterzeichneten Rahmenverträge markierten. Zu diesen Vereinbarungen gehörte der Bau von zwei VVER-1200-Reaktoren als Einheiten 7 und 8 der Anlage in Tianwan sowie von zwei VVER-1200-Blöcken, die am neuen Standort Xudabao in der Provinz Liaoning gebaut werden sollen.

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Off-Topic aber sehr interessant - Green Chemistry

04.11.2018 - Mangan-Katalysatoren ermöglichen kostengünstige Umwandlung von CO2

Artikel von Alexander Stark aus www.process.vogel.de

Die chemische Umwandlung von CO2 wird nun mit Katalysatoren auf Basis von billigem und umweltfreundlichem Mangan möglich: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Energiekonversion haben einen Katalysator auf Basis von Mangan entwickelt, der in der Lage ist, Kohlendioxid in Methanol umzuwandeln.

Mülheim an der Ruhr – Kohlendioxid durch chemische Reduktion in wertvolle Produkte umzuwandeln ist eine der „Traumreaktionen“ an der Schnittstelle zwischen Energie und Chemie. Das Molekül Kohlendioxid ist jedoch – ebenso wie CO2-Baueinheiten in anderen chemischen Verbindungen – äußerst widerstandsfähig gegen solche Reaktionen. Hoch spezialisierte Katalysatoren sind daher nötig, um die trägen Ausgangsstoffe zur Reaktion zu bringen. Bisher sind dafür meist Edelmetalle wie Rhodium oder Ruthenium nötig, die kostspielig sind und deren Gewinnung oft mit hohen Umweltbelastungen verbunden ist. In der Fachzeitschrift Nature Communications berichten Prof. Dr. Walter Leitner und sein Team nun, dass Katalysatoren auf Basis des preiswerten und umweltfreundlichen Metalls Mangan den Edelmetallen Konkurrenz machen können.

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Endlager in Finnland

04.11.2018 - Im Labyrinth des Atommülls

Artikel von Mauro Mondello aus www.sueddeutsche.de

Finnland baut das erste Endlager für hochradioaktiven Müll, ein Tunnelsystem unter der Halbinsel von Olkiluoto. Nicht alle glauben, dass es wie versprochen 100 000 Jahre hält. Ein Ortsbesuch.

Als Letztes wird dann die Frage stehen, wie man den Menschen noch in 100 000 Jahren zuverlässig Angst wird machen können. Am meisten Chancen hat derzeit wohl ein gelbes Dreieck mit einem Totenkopf vor überkreuzten Schienbeinknochen. Dahinter steht Hoffnung, dass dieses Zeichen auch in fernster Zukunft als Omen für das Böse verstanden wird. Obwohl, einige Stimmen halten das nicht für ausreichend. Sprache und Symbolik können sich über die Jahrtausende ändern. Und was wäre, wenn die Archäologen der Zukunft das Warnschild als überaus interessantes antikes Symbol verstehen - und erst recht anfangen zu buddeln? Schon heute lässt sich kein Ausgräber von Knochen und Schädeln abschrecken, im Gegenteil. Die Frage muss weiter diskutiert werden.

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Neutrino Energy

01.11.2018 - Verheerende Strahlung von Anti-Neutrinos aus Kernkraftwerken

Artikel aus www.presseportal.de

"Sofort wegziehen aus der Umgebung von Atommeilern!" Extrem hohe Dosis schuld an Krebs?

Berlin (ots) - "Sofort weg aus der Umgebung von Kernkraftwerken!" Das ist die Forderung von Strahlenmedizinern, seit die verheerende Wechselwirkung von künstlichen Neutrinos (sogenannten Anti-Neutrinos) erwiesen ist. Radioaktivität lässt sich zwar bändigen, nicht jedoch die Strahlung von Anti-Neutrinos, die in extrem hoher Dosis austreten und krank machen können.

Dass Atomkraftwerke ständig viel zu hohe Dosen von Anti-Neutrinos ausstrahlen, war bisher nicht bekannt. Nun dürfte es erwiesen sein, dass diese hohe Dosis in der Nähe von AKWs für viele Krebserkrankungen verantwortlich sein kann.

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Attacke in Frankreich

01.11.2018 - Hacker erbeuten Pläne von Atomanlagen

Artikel aus www.sueddeutsche.de

  • Bei einem Angriff erbeuteten Hacker offenbar sensible Daten. SZ, NDR und die französische Tageszeitung Le Monde konnten diese nun auswerten.
  • Darunter waren unter anderem Baupläne eines Gefängnisses und eines Atommüll-Endlagers, außerdem private Daten von Mitarbeitern eines französischen Baukonzerns.
  • Die französische Justiz sieht durch den Angriff die nationale Sicherheit gefährdet.

Als Ermittler des Landeskriminalamts Anfang Juli in Nordrhein-Westfalen die Stahltür aufbrechen, geht es ihnen darum, sensible Dokumente aus dem Internet zu entfernen. Die Staatsanwaltschaft aus Frankreich meldete sich kurz zuvor und bat darum, einen Server zu beschlagnahmen. Aus Sicht der französischen Behörden war die Offenlegung der Daten "geeignet, die nationale Sicherheit Frankreichs zu gefährden", wie die Landesregierung in NRW später mitteilen wird.

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Steigende Nachfrage

30.10.2018 - Vanadium treibt die Entwicklung von Uranprojekten voran

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Da die Vanadiumpreise steigen, versuchen die Uranförderer in den USA und anderswo, das Vanadium, das in bestimmten Lagerstätten gleichzeitig mit Uran vorhanden ist, zu nutzen, um ihren Betrieb aufzuwerten.

Energy Fuels Inc. hat in seinem La Sal-Komplex aus Uran- und Vanadiumminen in Utah ein begrenztes konventionelles Vanadium-Mining-Programm gestartet und plant, die Vanadiumproduktion in der White Mesa-Mühle Mitte November wieder aufzunehmen. Western Uranium & Vanadium Corp. hat angekündigt, den Sonntagsminenkomplex in Colorado wieder zu eröffnen, um die Vanadiumressourcen des Projekts zu verbessern. Das australische Unternehmen Aura Energy hat die Vanadiumrückgewinnung in seine laufende endgültige Machbarkeitsstudie (DFS) für das Uranprojekt Tiris in Mauretanien im Nordwesten Afrikas aufgenommen.

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Atommüll in Deutschland

30.10.2018 - Warum die Endlager-Suche ein ambitioniertes Projekt ist

Artikel von Matthias Jauch aus www.tagesspiegel.de

Bis 2031 soll ein Standort für Atommüll gefunden sein. Schon jetzt ist klar, die Suche ist technisch und administrativ aufwendig, die Zeit knapp.

Die Frage, wo in Deutschland ein Atommüll-Endlager entstehen soll, ist äußerst heikel. Für die Menschen, in deren Nachbarschaft der strahlende Müll letztendlich eingelagert werden könnte, ist das Thema extrem emotional besetzt.

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30.10.2018 - Tschechien erwägt Betrieb des Altmeilers Dukovany bis 2045

Artikel aus www.handelsblatt.com

Der tschechische Regierungschef Andrej Babis hält eine Verlängerung der Laufzeit des Atomkraftwerks Dukovany um weitere zehn Jahre bis ins Jahr 2045 für möglich. Der älteste Reaktor wäre dann 60 Jahre alt.

Der Bau eines einzigen neuen Kraftwerksblocks würde umgerechnet 7,7 Milliarden Euro kosten, eine Modernisierung der bestehenden Anlage aber nur ein Zehntel, sagte Babis am Dienstag der Agentur CTK. Man müsse alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen.

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Belgische Pannenreaktoren

26.10.2018 - Mehr als 250 Zwischenfälle nicht gemeldet

Artikel von Frank Dohmen aus www.spiegel.de

Die Atomkraftwerke Tihange und Doel gelten als Sicherheitsrisiko. Belgiens neue Atomaufsicht versprach Transparenz, verschwieg jedoch offenbar Hunderte Zwischenfälle - darunter auch die Kontamination von Mitarbeitern.

Die belgische Atomaufsicht (Fanc) hat offenbar auch unter neuer Führung versucht, Informationen über Zwischenfälle im Pannenreaktor Tihange bei Lüttich unter Verschluss zu halten.

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Atomindustrie am Ende - Demokratie so stark wie nie ...

24.10.2018 - Taiwanesen haben Mitspracherecht bei der Ausstiegspolitik für Atomkraftwerke

Artikel aus world-nuclear-news.org

Ein Referendum über die Politik der taiwanesischen Regierung zum Ausstieg aus der Kernenergie bis 2025 soll parallel zu den Kommunalwahlen im nächsten Monat stattfinden, wie die taiwanesische Zentrale Wahlkommission (Central Election Commission, CEC) nach anfänglicher Ablehnung des Vorschlags angekündigt hat.

Taiwan verfügt über vier funktionsfähige Kernreaktoren - je zwei in den Werken Kuosheng und Maanshan -, die rund 15% der Stromerzeugung der Insel ausmachen. Der Bau von zwei Einheiten bei Lungmen begann 1999, aber das Projekt war mit politischen, rechtlichen und regulatorischen Verzögerungen verbunden. Der fertige Block 1 wurde im Juli 2015 stillgelegt, während der Bau des Blocks 2 im April 2014 eingestellt wurde.

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Überwachung für AKW

23.10.2018 - Neutrinos verraten illegale Plutoniumproduktion

Artikel von Frank Grotelüschen aus www.deutschlandfunk.de

Kernkraftwerke können dazu missbraucht werden, waffenfähiges Plutonium herzustellen. Ob etwas Unerlaubtes geschieht, das könnten sogenannte Neutrinos verraten, die in rauen Mengen in einem Reaktor entstehen. Schon 2006 berichtete der Dlf über Arbeiten an einem speziellen Messverfahren. Wo steckt die Forschung heute?

Das Kernkraftwerk Brokdorf an der Unterelbe. Abteilungsleiter Roland Wink hat die Strahlungsmessung passiert und steht nun vor einer Schleuse, die in die Reaktorkuppel führt.

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Probleme im unterirdischen Atommülllager

22.10.2018 - Mehr Wasser dringt ein - Anlieger der Asse fordern mehr Tempo bei Räumung

Artikel aus www.hna.de

In Deutschlands größter Atommüll-Kippe, dem alten Kalibergwerk Asse 2 nahe Wolfenbüttel, dringt seit Wochen mehr Wasser aus dem Berg als zuvor.

Dass seit Ende September Tag für Tag statt 11 600 plötzlich 12 700 Liter aufgefangen werden müssen, gilt Kritikern und Anwohnern als Warnsignal. „Noch nicht alarmierend“, heißt es hingegen bei der Asse-Betreiberin, der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE): „Wir kontrollieren das aber sehr, sehr engmaschig.“

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22.10.2018 - Risse im AKW Neckarwestheim gefährlicher als bisher bekannt

Artikel aus www.ausgestrahlt.de

Schon mehr als 100 beschädigte Dampferzeugerheizrohre / Gegenmaßnahmen haben versagt / Rohrwände stellenweise nur noch 0,1 Millimeter dick

Zu der großen Anzahl neu entdeckter Risse im AKW Neckarwestheim‑2 erklärt Matthias Weyland von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Nicht ‚einzelne‘, wie von EnBW verkündet, sondern mehr als 100 Dampferzeugerheizrohre des AKW Neckarwestheim‑2 weisen nach Informationen der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt gravierende Schäden auf.

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Japan - Fukushima ...

22.10.2018 - Fukushima: AKW-Abbau als Jobmaschine

Artikel von Florian Rötzer aus www.telepolis.de

Auch Fukushima 2 soll nun abgebaut werden, ein Prozess, der Jahrzehnte dauern wird und verloren gegangene Arbeitsplätze ersetzt. In Fukushima 1 gibt es weiter Probleme

Weiterhin ist nicht klar, was im havarierten AKW Fukushima 1 mit den fast 900.000 Tonnen an kontaminiertem Grund- und Kühlwasser geschehen soll, die in Tanks auf dem Gelände gesammelt sind. Betreiber TEPCO würde das Wasser am liebsten im Meer entsorgen. Kürzlich aber stellte sich heraus, dass es neben Tritium auch Jod 129 mit einer Halbwertszeit von über 15 Millionen Jahren sowie mit Ruthenium 106 und Technetium belastet ist.

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China - Pakistan ...

19.10.2018 - AKW Karachi 2 - Druckhaltertests abgeschlossen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der Druckhalter für den im Bau befindlichen Reaktor HPR1000 (Hualong One) im Block 2 des Kernkraftwerks Karachi in Pakistan hat die hydraulische Druckprüfung im Werk erfolgreich bestanden.

Die China National Nuclear Corporation (CNNC) sagte, dass der Druckhalter - hergestellt von der Harbin Electric Corporation - den Test am 16. Oktober in Pakistan abgeschlossen hat.

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Slowakei - Mochovce - Pfusch am Bau

18.10.2018 - AKW Mochovce: Geleakter WANO-Bericht enthüllt grobe Sicherheitsmängel

Artikel aus www.global2000.at

GLOBAL 2000 fordert Bundesregierung auf, an Seite der Umweltschutzorganisationen gegen Inbetriebnahme zu kämpfen.

Ein Bericht der World Association of Nuclear Operators (WANO MO34/PRZ-10/2017) zeugt von der systematischen Vernachlässigung der Sicherheit bei der Errichtung der Blöcke 3 und 4 des AKW Mochovce, die zu unkalkulierbaren Unfällen führen kann.

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Halbwahrheiten - Da lacht Putin 'der lupenreine' und selbst der POTUS - 'World-Champion aller Fake News' - Don Trumpel wundert sich.
Ob Lukaschenko darüber auch lachen konnte, ist nicht überliefert ...

12.10.2018 - Putin verspricht AKW-Fertigstellung in Weißrussland „zum eigenen Nachteil“

Artikel aus de.sputniknews.com

Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich zur Hilfe seines Landes an Weißrussland geäußert und gescherzt, Russland schade sich wohl damit selbst.

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 Der Verschlusskopf des Reaktorbehälters darf nur bis 2024 benutzt werden!

12.10.2018 - ASN gibt grünes Licht für Reaktordruckbehälter von Flamanville 3

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die französische Aufsichtsbehörde für nukleare Sicherheit, die Autorité de Sûreté Nucléaire (ASN), hat ihre bedingte Genehmigung für EDF zur Inbetriebnahme und Nutzung des Reaktordruckbehälters Flamanville 3 angekündigt. Der EPR befindet sich im Bau und steht in der Normandie, Nordfrankreich.

Die Genehmigung basiert auf der endgültigen Stellungnahme der Regulierungsbehörde vom Oktober 2017, wonach die mechanischen Eigenschaften des Behälterkopfes und des Bodenkopfes des Reaktordruckbehälters Flamanville 3 EPR ausreichend sind und somit nutzbar sind.

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Von Anfang an gab es viele falsche Annahmen, optimistische Ankündigungen, sagenhafte Verspätungen und viele, viele Störungen - sowohl beim Kugelhaufenreaktor AVR in Jülich, dem THTR in Hamm und nun also auch beim HTR-PM in China.

09.10.2018 - Neuer Anlauf für eine alte Idee

Artikel von Katja Maria Engel aus www.spektrum.de

In Kürze startet in China ein Kernkraftwerk der vierten Generation, bei dem keine Kernschmelze möglich sein soll. Fachleute warnen aber vor anderen Gefahren.

Auf halber Strecke zwischen Peking und Schanghai in Sichtweite vom Gelben Meer steht ein neuer Typ Kernreaktor kurz vor der Inbetriebnahme. Er zählt zu den Kernkraftwerken der Zukunft, der vierten Generation, in denen eine Kernschmelze buchstäblich ausgeschlossen sein soll. Sein Konzept stützt sich auf das des Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktors, der mit dem Ziel entwickelt wurde, zu 100 Prozent sicher zu sein.

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07.10.2018 - Der achte Aufschub

Artikel aus www.badische-zeitung.de

Paris plant die Zeit nach dem AKW Fessenheim, die Reaktoren aber könnten noch einige Jahre am Netz bleiben.

Die beiden maroden Reaktorblöcke in Fessenheim dürfen nicht über das Jahr 2022 hinaus betrieben werden. Ob das älteste Atomkraftwerk Frankreichs möglicherweise schon im kommenden Jahr abgeschaltet wird, entscheidet sich in Flamanville, wo die EDF seit 2012 bislang vergeblich versucht, ein AKW neuen Typs ans Netz zu bringen.

Umweltstaatssekretär Sébastian Lecornu sagte am Donnerstag auf einer Arbeitssitzung in Colmar, dass die französische Regierung grundsätzlich am bisherigen Zeitplan für das Abschalten von Fessenheim festhalten will. Ende 2019, Anfang 2020 solle das AKW vom Netz gehen, sagte er auf Nachfrage von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Allerdings, so Lecornu, liege diesem Zeitplan zugrunde, dass der neue Europäische Druckwasserreaktor (EPR) in Flamanville zeitgleich ans Netz geht: Es gilt nach wie vor die Koppelung an den neuen Meiler in der Normandie.

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 Widerstand auch 2018

06.10.2018 - Widerstandsnest Salzburg

Artikel aus www.sn.at

Anti-Atom-Bewegung. Die Plattform gegen Wackersdorf und das World Uranium Hearing mit "Red Crow" waren Meilensteine im Anti-Atom-Kampf. Wo steht die Bewegung heute und warum gibt es in der EU die meisten AKW?

Es war im September 1992 beim "World Uranium Hearing". Erstmals haben sich Opfer von radioaktiver Strahlung aus aller Welt versammelt - in Salzburg, das damit eine Woche lang der Mittelpunkt der weltweiten Anti-Atom-Bewegung war. 300 Menschen aus fünf Kontinenten berichteten in 100 Testimonials über die Zerstörung ihrer Heimat und ihrer Lebensgrundlagen durch Uranabbau, Atomwaffentests und die Lagerung von Atommüll.

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Der THTR-Nachfolger in China sollte eigentlich schon 2010 (später hieß es dann 2015) Strom liefern, nun ist es Okt. 2018 und der Reaktor 'einen Monat vor dem Zeitplan' ...?!

02.10.2018 - HTR-PM Dampferzeuger besteht Druckprüfungen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der erste Dampferzeuger für Chinas Demonstrations-Hochtemperatur-Gasreaktoranlage (HTR-PM) hat Drucktests erfolgreich abgeschlossen und seine Integrität bestätigt, wie die China National Nuclear Corporation (CNNC) mitteilte.

Der Test wurde am 29. September, einen Monat vor dem Zeitplan abgeschlossen, sagte CNNC. Der Abschluss des Tests "zeigt, dass China das Design und die Herstellung von Dampferzeugern für gasgekühlte Hochtemperaturreaktoren vollständig beherrscht", so das Unternehmen.

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Ruthenium-Wolke über Europa im Herbst 2017

01.10.2018 - Russland schweigt zum Atomunfall

Artikel von Steven Geyer aus www.fr.de

Ein Jahr nach dem mutmaßlichen Austritt radioaktiven Materials aus dem Mayak-Komplex sind noch viele Fragen offen.

Auch nach einem Jahr ist der größte Atomunfall seit Fukushima nicht aufgeklärt: Obwohl die Indizien dafür sprechen, dass hinter den europaweit erhöhten Strahlenwerten vom vorigen Oktober ein Vorfall im berüchtigten Atomkomplex Mayak im südlichen Ural steckt, verweigern die russischen Behörden die vollständige Aufklärung.

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6 von 7 Reaktorblöcken in Belgien vom Netz

28.09.2018 - Zum Winter könnten die Lichter ausgehen

Artikel aus www.tagesschau.de

Mehrere Atomkraftwerke müssen in Belgien vorübergehend vom Netz gehen - wegen Wartungsarbeiten. Deshalb droht zum Einbruch des Winters landesweit der Strom knapp zu werden. Nur eine Fehlplanung?

Seit Jahren ringt Belgien um den Atomausstieg. Gerade erst hat die Atomaufsichtsbehörde FANC den Termin, an dem sie ein Konzept für die Ausstiegsdetails präsentieren wollte, wieder einmal verschoben. Seit Anfang der Woche allerdings fragen sich die Belgier, ob er nicht längst Tatsache ist, der Atomausstieg.

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Atomenergie - Großbritannien

27.09.2018 - Strahlendes Milliardenspiel

Artikel von Björn Finke aus www.sueddeutsche.de

Die britische Regierung will sechs Kernkraftwerke errichten lassen. Doch von wem? Wegen der hohen Kosten zögern Energieversorger. Nur ein umstrittener Staatskonzern ist sehr erpicht auf die Projekte.

Mehr als 3200 Arbeiter werkeln auf der Baustelle. Schon 200 000 Kubikmeter Beton wurden gegossen, 5,3 Millionen Kubikmeter Erde bewegt. Aber es bleibt noch viel zu tun, damit das erste neue Kernkraftwerk in Großbritannien seit einer Generation ans Netz gehen kann. Die Anlage Hinkley Point C in der Grafschaft Somerset, im Südwesten Englands, soll Ende 2025 erstmals Strom liefern. Fast auf den Tag vor zwei Jahren unterzeichneten die britische Regierung und die Betreiber - der französische Energieversorger EDF und der chinesische Atomkonzern CGN - den Vertrag für das umgerechnet 22 Milliarden Euro teure Projekt.

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Atomenergie - Belgien

24.09.2018 - Verlängerung der Ausfälle in belgischen Atomkraftwerken

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die geplanten Ausfälle an den belgischen Reaktoren Tihange 2 und 3 wurden weiter verlängert, während konkrete Probleme der Degradation in angrenzenden nichtnuklearen Gebäuden angegangen werden, wie der Betreiber Electrabel angekündigt hat.

Die Engie-Tochter Electrabel sagte am 21. September, dass Tihange 2 nun voraussichtlich erst am 1. Juni 2019 und nicht wie bisher geplant am 31. Oktober 2018 wieder anlaufen wird. Tihange 3 wird nun voraussichtlich am 2. März 2019 statt am 30. September wieder in Betrieb genommen. Es hat sich keine Änderung am erwarteten Neustart des Datums 15. Dezember 2018 für Doel 4 ergeben, wo ähnliche Fragen behandelt werden.

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Atomenergie - Belgien - Versorgungsfond

24.09.2018 - Bund investiert in Atomkraft-Aktien

Artikel aus https://rp-online.de

Das belgische Atomkraftwerk Tihange dient auch Deutschland indirekt als Geldanlage.

Die Bundesregierung hat ihre Beteiligungen an Energie-Aktien, die auch an den umstrittenen belgischen Reaktoren Thiange 2 und Doel Anteile haben, in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Wie aus einer unserer Redaktion vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Markus Herbrand hervorgeht, wuchs die Bundesbeteiligung an französischen Engie-Aktien für Versorgungsfonds und die Versorgungsrücklage in den vergangenen Jahren deutlich an.

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Atommüll aus deutschen Landen

20.09.2018 - Lubmin bald Zentrum für Atommüll?

Artikel aus www.ostsee-zeitung.de

Innenministerium erteilt Erlaubnis für Stoffe von auswärts

Wird Lubmin zum bundesweiten Zwischenlager für radioaktive Abfälle? In dieser Befürchtung sieht sich Johann-Georg Jaeger, Landesvorsitzender der Grünen, bestätigt. Grund: Das Innenministerium gab gestern bekannt, die Genehmigung zur Lagerung von radioktiven Reststoffen aus anderen Anlagen sei verlängert worden.

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Atommüll aus deutschen Landen

19.09.2018 - Lubmin: EWN darf atomare Abfälle länger lagern

Artikel aus www.ndr.de

Das Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN) in Lubmin darf radioaktive Abfälle von Dritten künftig länger lagern als bisher. Innenministerium und die Betreiber haben sich nach Angaben des EWN auf eine Änderung der strahlenschutzrechtlichen Genehmigung geeinigt.

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Belgien - Norwegen - Atomforschung

19.09.2018 - Norwegische und belgische Forschungszentren intensivieren die Zusammenarbeit

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Zwischen dem norwegischen Institut für Energietechnologie (IFE) und dem belgischen Kernforschungszentrum (SCK-CEN) wurde ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit unterzeichnet, durch das die beiden Organisationen ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Kernforschung und Stilllegung ausbauen werden.

IFE ist Träger des Kernbrennstoff- und Materialprüfreaktors Halden. Das Projekt war ein Projekt von nationalen Organisationen aus 19 Ländern, die ein gemeinsam finanziertes Programm unter der Schirmherrschaft der OECD Nuclear Energy Agency (NEA) unterstützen. Das Programm wurde alle drei Jahre erneuert. Als Gastland übernahm Norwegen etwa 30% der Programmkosten. Am 27. Juni kündigte IFE an, dass es keinen Antrag auf Verlängerung der Betriebsgenehmigung des Reaktors stellen wird, die 2020 ausläuft, und dass der Reaktor, der aufgrund eines Fehlers des Sicherheitsventils offline war, nicht neu gestartet wird. Der weitere Betrieb des Reaktors - der 1959 in Betrieb genommen wurde - sei nicht möglich, sagte IFE.

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Österreich

18.09.2018 - Atomkraft weltweit auf dem Rückzug

Artikel aus https://ooe.orf.at

Im Linzer Schlossmuseum findet die Jahreskonferenz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg statt. Unterstützung liefert der aktuelle Statusreport der weltweiten Atomenergienutzung, die weltweit auf dem Rückzug ist.

Die Zahlen zeigen ein eindeutiges Bild: Der Anteil der Atomenergie an der Stromproduktion sinkt weltweit deutlich. Von 18 auf zehn Prozent in den vergangenen 20 Jahren. Photovoltaik hingegen legt um 35, Windkraft um 17 Prozent zu. In der EU ergibt sich ein ganz ähnliches Bild - die Atomenergie geht deutlich zurück, Wind- und Sonnenenergie legen stark zu.

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17.09.2018 - Slowakei: „Massive Baumängel“ beim AKW Mochovce

Artikel aus https://diepresse.com

Die Umweltschutzorganisation Global 2000 fordert den Stopp der für 2019 geplanten Inbetriebnahme des Atomkraftwerks an der Grenze zu Österreich.

Bratislava/Wien. Im kommenden Jahr soll der erste der beiden neuen Meiler des umstrittenen slowakischen Atomkraftwerks Mochovce in Betrieb gehen. Doch Insider und Umweltschützer sprechen erneut von „massiven Sicherheitsmängel“ an den seit Jahrzehnten in Bau befindlichen Reaktoren und warnen davor, die technisch veralteten Blöcke in Betrieb zu nehmen.

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17.09.2018 - Usbekistan: Abkommen mit Russland unterzeichnet

Artikel aus www.nuklearforum.ch

Usbekistan und Russland haben ein Abkommen zum Bau von Kernkraftwerken. Usbekistan will in zehn Jahren seine erste Einheit in Betrieb nehmen.

Laut dem russischen Nachrichtenportal RIA Nowosti unterzeichneten der usbekische Ministerpräsident Abdulla Aripow und sein russischer Amtskollege Dmitri Medwedew das Abkommen zum Bau des ersten Kernkraftwerks Usbekistans nach einem Treffen.

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Schweiz, Kernenergiegesetz, Sicherheitszuschlag, Stilllegung

14.09.2018 - Bundesverwaltungsgericht: Sicherheitszuschlag ist rechtmässig

Artikel aus www.nuklearforum.ch

Seit 2015 müssen die Betreiberinnen von Kernanlagen einen Sicherheitszuschlag von 30% auf ihre Beiträge an den Stilllegungsfonds und den Entsorgungsfonds bezahlen. Dies ist rechtmässig, entschied das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) und wies eine dagegen eingereichte Beschwerde ab.

Anfang 2015 trat die revidierte Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) in Kraft. Sie umfasste eine Anpassung der Berechnungsgrundlagen für die jährlichen Beiträge, welche die Betreiberinnen in den Stilllegungsfonds für Kernanlagen und den Entsorgungsfonds für Kernkraftwerke einzahlen müssen. Zudem wurde die Erhebung eines Sicherheitszuschlags von 30% auf die berechneten Stilllegungs- und Entsorgungskosten eingeführt.

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Einstieg? Ausstieg? Vorreiter? Bremser? Mehr Atomstrom!

11.09.2018 - US-Bundesstaat will bis 2045 keine Treibhausgase mehr ausstoßen

Artikel aus www.zeit.de

Kaliforniens Gouverneur hat ein Gesetz unterzeichnet, laut dem der Staat bis 2045 auf fossile Energie verzichten soll. Damit wolle er das Pariser Klimaabkommen einhalten.

Der US-Bundesstaat Kalifornien will seine Stromversorgung bis zum Jahr 2045 komplett auf saubere Energien umstellen. Gouverneur Jerry Brown unterzeichnete in Sacramento ein entsprechendes Gesetz. Die Landesregierung des bevölkerungsreichsten US-Bundesstaats setzt sich damit deutlich von US-Präsident Donald Trump ab, der auf die Förderung von Kohle sowie die Lockerung von Umweltauflagen setzt.

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Myrrha, Forschungsreaktor, Transmutation

10.09.2018 - Belgische Regierung genehmigt Finanzierung von Myrrha

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der belgische Ministerrat hat 558 Mio. EUR (646 Mio. USD) für den Myrrha-Forschungsreaktor mit Beschleunigerantrieb am Standort des belgischen Kernforschungszentrums (SCK-CEN) in Mol genehmigt.

SCK-CEN sagte, dass die Finanzierung - die auf einer Sitzung am 7. September genehmigt wurde - "dazu beitragen wird, den ersten wichtigen Teil von Myrrha auszuführen: den Bau des ersten Teils seiner Teilchenbeschleuniger- und Zielanlagen", bekannt als die Installation "Minerva". Die Finanzierung erfolgt im Zeitraum 2019-2038, um zum einen bis 2026 sowohl die Investitionen der Minerva-Anlage, die Studien und die Entwicklung der Anlage als auch die Betriebskosten der Minerva-Anlage nach 2027 zu decken.

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Brennelemente aus Versuchsreaktor

05.09.2018 - Atommüll-Export in die USA beantragt

Artikel von Malte Kreutzfeldt aus www.taz.de

Die Jülicher Gesellschaft für Nuklearanlagen will 152 Castor-Behälter nach Amerika transportieren. Die Grünen sind empört, die Regierung laviert.

Seit 30 Jahren stehen sie in einem Zwischenlager in Jülich: 152 Castor-Behälter mit 300.000 überwiegend hoch radioaktiven Brennelementen, die aus dem sogenannten Kugelhaufen-Versuchsreaktor in Jülich bei Aachen stammen. Der war 1988 nach 21 Betriebsjahren mit diversen Störfällen abgeschaltet worden, doch seine Hinterlassenschaften sorgen bis heute für heftigen Streit. Denn für das bestehende Zwischenlager ist die Erdbebensicherheit nicht nachgewiesen. Im Jahr 2014 ordnete die Landesregierung darum an, das Lager „unverzüglich“ zu räumen.

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Radioaktive Belastung von Beton- und Graphit-Bauteilen bisher schwer einschätzbar

05.09.2018 - AKW-Rückbau: Neue Messmethode für radioaktive Abfälle

Artikel aus www.scinexx.de

Versteckte Radioaktivität: Ein neues Messverfahren könnte künftig das Aufspüren von Radionukliden in Bauteilen von stillgelegten Atomkraftwerken erleichtern. Denn die Kontamination von Beton- oder Graphit ist bisher nur schwer direkt und präzise messbar. Die sogenannte Beschleuniger-Massenspektrometrie (AMS) soll dies nun ändern. Erste Tests sprechen dafür, dass diese Methode die Art und Menge der radioaktiven Isotope im AKW-Bauschutt genauer und zuverlässiger bestimmen kann als bisher.

Wenn ein Kernkraftwerk stillgelegt und zurückgebaut wird, fangen die Probleme erst richtig an. Zum einen müssen große Menge hochradioktiver Abfälle, darunter ausgebrannte Kernbrennstäbe sicher entsorgt und gelagert werden. Bisher jedoch gibt es noch immer keine Endlager für diesen Atommüll. Zum anderen aber fallen auch große Mengen gering und mittelradioaktiver Abfälle an. Zu diesen gehören Betonwände und andere Bauteile, in denen durch die sogenannte Aktivierung radioaktive Isotope entstanden sind und die deshalb nun selbst radioaktiv sind.

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Wer hat das Sagen? MiK!

04.09.2018 - Teure Reaktoren: Militär will weiter Atomkraft

Artikel von Gero Rueter aus www.dw.com

Die Atomkraft verliert weltweit an Bedeutung. Der Strom aus neuen Reaktoren ist zu teuer, und auch alte Reaktoren werden unrentabel und so zum Problem. Aber warum gibt es trotzdem Interesse am Fortbestehen der Technik?

Der globale Trend ist eindeutig: Seit Jahren stagniert der weltweite Neubau von Atomkraftwerken auf niedrigem Niveau. 

Nach Angaben des aktuellen World Nuclear Industry Status Reports gingen im letzten Jahr nur vier Atomreaktoren mit einer Leistung von 3,3 GW ans Netz. Drei Reaktoren wurden zeitgleich außer Betrieb genommen. Verglichen mit der in 2017 errichteten Kapazität von Solar und Windkraft (Neubau von 152 GW) und fossilen Kraftwerken (rund 100 GW), ist die Bedeutung der Atomkraft inzwischen sehr gering.

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Südafrika verzichtet auf AKW aus Russland, bis 2030 ...

02.09.2018 - Energieministerium in Pretoria legt milliardenschwere Pläne zum Bau von Atomkraftwerken auf Eis

Artikel aus https://2010sdafrika.wordpress.com

Noch beim letzten im Juli 2018 stattfindenden BRICS-Treffen in Johannesburg, dem die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika angehören, betonte der russische Staatspräsident Wladimir Putin die nukleare Zusammenarbeit mit der Regierung in Pretoria. Russland könne Südafrika bei der Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung helfen, hieß es. Allerdings kam es nur einen Monat später zu einem eindeutigen Rückzieher durch Südafrika. Denn das milliardenschwere Atomprogramm wurde zur Enttäuschung Moskaus bis zum Jahr 2030 auf Eis gelegt.

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Wer hat das Sagen?

01.09.2018 - Ein Hilferuf der Atomaufsicht?

Blogeintrag von Eva Stegen aus www.freitag.de

Die französische Atomaufsicht steht unter massivem Druck: entweder riskiert sie, ein defektes Bauteil durchzuwinken oder sie setzt eine gewaltige Kostenspirale in Gang.

Bis zum 12. September läuft die öffentliche Anhörung der Französischen Atomaufsicht ASN noch: Alle Bürger*innen Europas sind eingeladen*, sich zu einer heiklen Frage zu äußern, bei der sich sogar die Experten uneinig sind: Soll der AKW-Neubau in Flamanville den Betrieb aufnehmen, obwohl eine Schlüsselkomponente nicht den Sicherheitsnormen entspricht? Die wenigsten Bürger wissen, dass dieses Bauteil über Wohl oder Wehe des gesamten AKW's entscheidet, dass von ihm abhängt, ob das Kraftwerk Strom oder eine Katastrophe produziert. Und nun sollen sie der Atomaufsicht Entscheidungshilfe geben? Was steckt dahinter?

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31.08.2018 - Rücktritts-Minister Hulot kommt durch Geheimbericht in Verlegenheit

Artikel von Ralf Streck aus www.telepolis.de

Ein Bericht, als "Militärgeheimnis" eingestuft, lässt den Abgang des französischen Umweltministers in einem etwas anderen Licht erscheinen

Hat Nicolas Hulot nun die Öffentlichkeit belogen, als er damit aufgehört haben will, sich und das Land noch länger zu belügen? Denn so hatte er kürzlich seinen Rücktritt begründet. Dass er sich im Radiosender France Inter, wo er seinen plötzlichen Rücktritt bekanntgab, weiter als aufrechter Umweltschützer darzustellen versuchte, bekommt durch die Veröffentlichung von Ausschnitten aus einem Geheimbericht nun ein paar deutliche Risse.

Darüber berichtet die französische Zeitung "Les Echos". Und darin wird die Version, wonach Hulot seinen Rücktritt auch mit dem "unnützen Irrsinn der Atomkraft" begründet, die "technisch und ökonomisch" wahnsinnig sei, massiv erschüttert.

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Atommüll

29.08.2018 - Ist Gorleben als Endlager doch Favorit?

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Bei der neu gestarteten Suche nach einer dauerhaften Lagerstätte für die hoch radioaktiven Atomabfälle hat sich die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Verstärkung geholt. Mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) wurde jetzt eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet, die so lange gilt, bis ein geeigneter Standort gefunden ist.

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28.08.2018 - Frankreich: Umweltminister Hulot tritt überraschend zurück

Artikel von Ralf Streck aus www.telepolis.de

Atomkraftirrsinn, Lobbys, Pestizide - Monsieur Hulot hat genug vom Zirkus: Er will sich und das Land nicht länger belügen. Frankreich tue nicht das Notwendige

"Bislang ist ihm in der politischen Praxis noch nicht viel Transformatorisches gelungen; bedeutende Veränderung sind noch ausgeblieben, es setzte mehr Kritik als Lob für seine Arbeit", schrieb Telepolis kürzlich über den französischen Umweltminister Nicolas Hulot.

Und diese Einschätzung teilt ganz offensichtlich auch der Minister selbst, der daraus heute überraschend (und gleichzeitig nicht überraschend) im französischen Radiosender France Inter die Konsequenzen zog. Er erklärte: "Ich werde heute meine schwerste Entscheidung treffen. Ich entscheide mich, die Regierung zu verlassen."

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Atommüll in Deutschland

27.08.2018 - Das Endlager ist nicht vom Tisch

Artikel von Simone Schmollack aus www.taz.de

In Gorleben ist es ruhig geworden. Geschlossen werden die Erkundungschächte aber nicht – der Bund sucht einen Standort.

Mitten im Wald, zwischen Kiefern, Birken und Eichen liegt wie hingegossen Deutschlands bekanntestes Hassprojekt: das Zwischenlager für Atommüll Gorleben. Gorleben, ein Dorf im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg mit 850 Einwohner*innen, einem Bäcker, einer Anlage für Biogasverwertung und einem Hundefriseur. Es wurde zum Inbegriff der Anti-Atombewegung in Deutschland.

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Südafrikas Atomausstieg - der nächste Akt im Kampf gegen Korruption und Atomlobby

27.08.2018 - Südafrika stoppt Ausbau von Atomstrom

Artikel aus www.dw.com

Ex-Präsident Zuma war ein großer Befürworter der Atomenergie. In seiner Amtszeit plante Südafrika den Bau von acht weiteren Reaktoren. Die jetzige Regierung setzt dagegen stärker auf erneuerbare Energien.

Sie gab eine Studie in Auftrag, die feststellen soll, ob Atomkraft nach 2030 überhaupt noch zur Deckung des Energiebedarfs notwendig ist, wie Energieminister Jeff Radebe sagte.

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Bock? Gärtner? Zuständig sind jedenfalls zwei verschiedene Ministerien!
Das Gerangel um die Verantwortlichkeit hätten wir damit also schon mal vorprogrammiert ...

24.08.2018 - Deutsche Bundesanstalt und Behörde kooperieren bei Endlagern

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die Bundesanstalt für Strahlenschutz (BGE) hat mit der geowissenschaftlichen Behörde des Landes, der BGR, einen Vertrag über die Zusammenarbeit bei der Standortauswahluntersuchung für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle sowie bei der Bewirtschaftung bestehender Endlager unterzeichnet.

Die Vereinbarung wurde am 22. August von Ewold Seeba, amtierender Vorstandsvorsitzender der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Thomas Lautsch, Technischer Direktor der BGE, und Ralph Watzel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), unterzeichnet.

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24.08.2018 - Trotz Pattsituation im Atomstreit: Trump unterstützt Gespräche mit Nordkorea

Artikel aus www.wsws.org

Die Trump-Regierung gerät zunehmend in die Kritik wegen ihrer Verhandlungen mit Nordkorea über die Denuklearisierung des Landes. Seit dem Treffen zwischen Donald Trump und dem nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un im Juni in Singapur habe es keinerlei Fortschritte gegeben.

Am Montag verhöhnte die New York Times in ihrem Leitartikel Trumps Behauptung, er habe die Krise mit Nordkorea gelöst, als „die Prahlerei eines Mannes, der kaum etwas von der Komplexität und den Schwierigkeiten eines Themas versteht, das sich schon seit langer Zeit einer Lösung entzieht.“ Die Zeitung erklärte, die Verhandlungen über die Beseitigung der nordkoreanischen Atomraketen steckten in einer „Sackgasse“ und Pjöngjang produziere weiterhin Kernbrennstoff und Raketen.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) veröffentlichte am Montag einen Bericht, laut dem Nordkorea sein Atomprogramm weiter aus und verstoße damit gegen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrates. Die Behörde bezeichnete diese Aktivitäten als „zutiefst bedauerlich“ und „Ursache großer Besorgnis“.

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Zwei weitere neue Atomkraftwerke in Wales geplant ...

22.08.2018 - Bechtel leitet das Projekt Wylfa Newydd

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das US-Ingenieurbüro Bechtel wird den Bau des geplanten Kernkraftwerks Wylfa Newydd in Wales im Rahmen eines Vertrags mit der britischen Hitachi-Tochter Horizon Nuclear Power leiten.

Die Ankündigung, dass Bechtel zum Projektmanagement-Unternehmer ernannt wurde, erfolgt nur wenige Tage nach Presseberichten, wonach sich das Unternehmen aus dem Projekt Wylfa Newydd zurückgezogen habe. Sowohl Bechtel als auch Horizon hatten diese Berichte als "kategorisch unwahr" bezeichnet.

Bechtel war an mehr als 150 Kernkraftwerksprojekten beteiligt, war als Architekt für 71 Anlagen tätig und errichtete 42. Der neue Vertrag sieht vor, dass das Unternehmen fast 200 Mitarbeiter bei Horizon beschäftigt.

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 Atomanlagen - Waffenhandel - Entwicklungshilfe?

22.08.2018 - Russland baut militärische Präsenz in Afrika auf

Artikel aus www.euractiv.de

Russland wird in Afrika immer aktiver, vor allem militärisch. Dahinter stecken weniger wirtschaftliche als machtpolitische Interessen.

Investitionen, Rüstungsverkäufe und Militärkooperationen: Russland kehrt nach Jahren der Untätigkeit auf den afrikanischen Kontinent zurück und schickt sich an, europäischen Ländern und China Konkurrenz zu machen. Jüngstes Beispiel für das wachsende Engagement Moskaus in Afrika ist das am Dienstag unterzeichnete Militärabkommen mit der Zentralafrikanischen Republik, welches „die Beziehungen im Verteidigungsbereich“ beider Länder stärken soll.

Russland ist schon seit Anfang des Jahres in dem armen und instabilen Land aktiv, das bisher eher die ehemaligen Kolonialherren aus Frankreich um Hilfe bat. Dank einer Sondergenehmigung der UNO konnte Russland Waffen in die eigentlich seit 2013 mit einem Embargo belegte Zentralafrikanische Republik liefern. Moskau hat zudem fünf Offiziere seines Militärs und 170 zivile Ausbilder in das Land entsandt, obwohl die zentralafrikanischen Truppen bereits von der EU trainiert werden.

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Internationale Atomenergie-Agentur

21.08.2018 - Wieder Sorge über Nordkoreas Atomprogramm

Artikel aus www.tagesschau.de

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un betonte mehrfach, dass er seine nuklearen Aktivitäten einschränken will. Doch ein neuer Bericht der IAEA bezeichnet die Lage in Nordkorea als "besorgniserregend".

Auch mehr als zwei Monate nach dem Treffen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un mit US-Präsident Donald Trump hat Nordkorea nach Ansicht der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) seine nuklearen Aktivitäten nicht eingeschränkt.

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Strahlung - flüssiger Atommüll - Entsorgung

20.08.2018 - Fukushima: Neben Tritium wird aus dem Kühlwasser auch Jod 129 nicht ausgefiltert

Artikel von Florian Rötzer aus www.telepolis.de

900.000 Tonnen gefiltertes Wasser, die in hunderten Tanks gelagert werden, sollten eigentlich im Meer entsorgt werden, da Tritium als unbedenklich betrachtet wird und die Lagerkapazitäten zu Ende gehen.

In den letzten Tagen war das 2011 havarierte AKW Fukushima erneut in die Aufmerksamkeit gerückt. In einer Pressemitteilung von drei OHCHR-Mitarbeitern wurde der japanischen Regierung vorgeworfen, die Gesundheit und das Leben von zehntausenden Menschen, die seit dem Unfall auf dem AKW-Gelände tätig waren und sind, aufs Spiel zu setzen.

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 Russland übernimmt die Finanzierung, liefert und baut Atomkraftwerke nicht nur in Bangladesch ...

20.08.2018 - Core Catcher-Installation bei Rooppur 1 im Gange

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der Einbau des Kernfängers - eines passiven Sicherheitssystems - für Block 1 des Kernkraftwerks Rooppur in Bangladesch hat begonnen, teilte der russische staatliche Atomkonzern Rosatom mit.

Ein Kernfänger ist eine Vorrichtung, die das geschmolzene Kernmaterial - Corium - eines Reaktors im unwahrscheinlichen Fall einer Kernschmelze auffängt und verhindert, dass es aus dem Reaktorsicherheitsbehälter entweicht. Das erste derartige Gerät wurde im Kernkraftwerk Tianwan in China installiert, das ebenfalls von Russland gebaut wurde.

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 Foodwatch-Gründer Thilo Bode über die Macht von Konzernen

19.08.2018 - Die Demokratie wird entwertet

Thilo Bode im Gespräch mit Benedikt Schulz aus www.deutschlandfunk.de

Der Einfluss der Konzerne auf die Politik sei in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen, sagte der Verbraucherschützer und Gründer von Foodwatch, Thilo Bode, im Dlf. Wähler seien heute nicht mehr in der Lage, die Politik zu lenken.

Der Einfluss von Konzernen auf die Politik sei in den letzten 20 bis 30 Jahren stark gewachsen, sagte der Gründer der Organisation Foodwatch, Thilo Bode, im Deutschlandfunk. Die Wähler seien nicht mehr in der Lage, diesen Einfluss zu begrenzen:

"Die Politik - so ist meine These - greift immer weniger ein, weil die Konzerne zunehmend mehr Erpressungspotential haben. Sie kaufen sich ja auch Politiker nach ihrer Amtszeit, die als Berater bei den Konzernen tätig werden. Sie beeinflussen Stiftungen, sie kaufen Lehrstühle, sie finanzieren Universitäten – alles in ihrem Sinne. Und das schafft ein großes Ungleichgewicht und die Demokratie wird dadurch entwertet."

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Europa - Erneuerbare Energien - Portugal

17.08.2018 - Portugal will bessere Energieanbindung

Artikel aus www.dw.com

Die Stromtrassen zwischen Frankreich und der Iberischen Halbinsel sollen erweitert werden. Fließt dann mehr erneuerbarer Strom aus Portugal nach Mitteleuropa, oder mehr französischer Atomstrom in umgekehrter Richtung?

Umweltfreundliche Sonnen- und Windenergie aus Portugal nach Mitteleuropa liefern - obendrein preisgünstig, weil von beidem an Europas Westende viel produziert werden könnte? Klingt gut, wenn da nicht ein 3000 Meter hohes Hindernis wäre: Die Pyrenäen, die die Iberische Halbinsel auch bei der Stromversorgung von Frankreich trennen.

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 Japan - Fukushima - Zukunft - Radioaktivität

15.08.2018 - Fukushima schlimmer belastet als erwartet

Artikel von Norbert Lossau aus www.welt.de

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat verheerende Folgen für die Region. Sie wird jahrzehntelang unbewohnbar bleiben. Nun zeigt eine Studie: Es gibt Hot Spots, an denen die Gefahr besonders groß ist.

Mehr als sieben Jahre sind mittlerweile seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima vergangen. Infolge des Tsunami vom 11. März 2011 kam es in mehreren Reaktoren des japanischen Kernkraftwerks Fukushima Daiichi zur Kernschmelze und zur Freisetzung von radioaktiven Substanzen in die Umwelt – also einem Super-GAU.

Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Sie konnten bis heute nicht in ihre radioaktiv belastete Heimat zurückkehren. Ein Risiko für die menschliche Gesundheit geht insbesondere von den radioaktiven Cäsium-Atomen Cs-134 und Cs-137 aus, die eine Halbwertzeit von zwei beziehungsweise 30 Jahren besitzen.

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Geologie - Atommülllagerung ...

14.08.2018 - Natürlicher Kernreaktor verrät, wie man Atommüll lagert

Artikel von Robert Gast aus www.spektrum.de

Der Oklo-Naturreaktor hat einst große Mengen Uran gespalten. An einigen Stellen hat die Natur das radioaktive Erbe geschickt von der Umwelt isoliert.

Ein zwei Milliarden Jahre alter Naturreaktor könnte der Menschheit einen Trick verraten, wie man Atommüll für lange Zeiträume einkapselt. Dafür machen sich jedenfalls Autoren um Evan E. Groopman vom US Naval Research Laboratory in Washington D. C. im Fachmagazin »PNAS« stark. Das Team hat eine Bohrprobe aus der afrikanischen Oklo-Uranlagerstätte im Labor analysiert und darin von Ruthenium ummantelte Cäsiumreste aufgespürt.

Die unterirdischen Uranvorkommen im zentralafrikanischen Staat Gabun zählen zu den kuriosesten geologischen Formationen der Erde: Vor zwei Milliarden Jahren wiesen sie eine vergleichsweise hohe Konzentration von Uran-235 auf, das heute nur noch in Spuren in Lagerstätten enthalten ist. Das Isotop zerfällt mit einer Halbwertszeit von 700 Millionen Jahren in andere Elemente, wobei Neutronen freigesetzt werden.

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Ob Framatome oder Areva oder doch lieber Framatome - Hauptsache EURATOM und 'Weiter so' ...

10.08.2018 - Druck im Reaktor

Artikel von Michael Bauchmüller aus www.sueddeutsche.de

Mit aller Macht wollte die Brennelementefabrik in Lingen einen Atomtransport quer durch Deutschland erzwingen. Das kam nicht überall gut an.

Ehe ein Atomtransport das Land durchqueren kann, gibt es jede Menge Papierkram. Die Sicherheitsanforderungen sind hoch, ein Bundesamt muss jedes Detail abklopfen. Papierkram wie in den vergangenen Wochen aber gab es noch nie.

Ein Atomtransport aus dem niedersächsischen Lingen soll rollen, mit 134 frischen Brennelementen für das Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt. Schon am Dienstag soll der erste Teil der Lieferung auf die Reise gehen, so hat es Lingen-Betreiberin Framatome zugesagt. Als sich aber die Genehmigung hinzog, griff die Industrie zu den Waffen des Wortes. Und wie.

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Radioaktivität 'Radium Girls'

09.08.2018 - Frauen die im Dunkeln leuchten

Artikel von Arne Molfenter aus www.spiegel.de

Sie wurden verstrahlt, ohne es zu ahnen: Vor 100 Jahren bemalten Arbeiterinnen Uhren mit Radium-Leuchtfarbe. Ihr Ende war grausam - doch zuvor schrieben sie Geschichte.

Für Katherine, 14, wurde ein Traum wahr. Aufgeregt begann sie im Februar 1917 ihren ersten Arbeitstag bei der US Radium Corporation. Die Firma hatte ihren Sitz in der 3rd Street in Newark (US-Bundesstaat New Jersey) und eine weitere Niederlassung in der Stadt Orange. Was Schaub nicht ahnte: Sie und ihre Kolleginnen hatten einen verhängnisvollen Fehler begangen.

"Radium Girls" wurden die Arbeiterinnen genannt; stolz sprachen sie davon, dass sie im "Atelier" tätig waren. Dass ihr neuer Job etwas Besonderes, ja Geheimnisvolles war, merkte Katherine Schaub auch, als sie an diesem 1. Februar 1917 in der Dämmerung heimging: Ein goldener Schimmer umgab das Mädchen in der Dunkelheit, ihre Haare schienen zu leuchten.

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Seltsame Forschung - TU München macht Atompolitik?!

09.08.2018 - Waffenfähiger Atommüll „made in Garching“

Artikel von Hauke Doerk aus www.umweltinstitut.org

Der hoch angereicherte – und damit prinzipiell waffentaugliche – Atommüll aus dem Garchinger Forschungsreaktor wird vorerst nicht entschärft. Dabei ist die TU München verpflichtet ein Konditionierungsverfahren zu entwickeln.

Mehr als 300 kg Bombenstoff haben sich in den vergangenen 15 Jahren im Absetzbecken des Garchinger Reaktors angesammelt. Die abgebrannten Brennelemente des Forschungsreaktors FRM II in Garching enthalten hoch angereichertes Uran. Mit einem Anteil an spaltbarem Uran-235 von etwa 87,5 Prozent könnte es für Atomwaffen missbraucht werden.

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07.08.2018 - Fischsterben: AKWs sollen noch wärmeres Wasser einleiten dürfen

Artikel von Matthias Bärlocher aus www.nau.ch

Der Bund will, dass AKWs sogar noch wärmeres Kühlwasser als bisher einleiten dürfen. Die Linke spricht von Wahrnehmungsstörungen im Bundesrat.

Die Hitze hat die Schweizer Gewässer derart stark erwärmt, dass tonnenweise Fische sterben. Im wahrsten Sinn des Worts «angeheizt» wird die Problematik noch durch AKWs mit Flusswasserkühlung: Beznau und Mühleberg. Die SP fordert die Abschaltung von Beznau, um zu retten, was noch zu retten ist. Der Trend geht aber in die genau entgegengesetzte Richtung: Noch wärmeres Kühlwasser soll in die Flüsse geleitet werden dürfen.

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Atompolitik der Bundesregierung

03.08.2018 - Keine Reform von Euratom-Vertrag

Artikel von Malte Kreutzfeldt aus www.taz.de

Die Bundesregierung will keine Initiative für eine Reform des Euratom-Vertrags starten – trotz Ankündigung im Koalitionsvertrag.

BERLIN taz | Es ist eine der wenigen konkreten Ankündigungen zur Atompolitik, die im Koali­tionsvertrag von Union und SPD zu finden sind: eine Reform des Euratom-Vertrags. Dessen Ziel ist die „Entwicklung von Nuklear­industrien“ in der EU. Bis heute ist er eine wichtige Grundlage für Forschungs- und Investitionsförderung von Atomtechnik.

Die Koalition werde sich „dafür einsetzen, dass die Zielbestimmungen des Euratom-Vertrages hinsichtlich der Nutzung der Atomenergie an die Herausforderungen der Zukunft angepasst werden“, heißt es im Koali­tionsvertrag. In Zukunft dürfe es „keine EU-Förderung für neue Atomkraftwerke“ mehr geben.

Praktische Konsequenzen hat diese Zusage aber nicht. „Derzeit sieht die Bundesregierung keinen Handlungsbedarf im Hinblick auf eine Einberufung einer Regierungskonferenz zur grundlegenden Überarbeitung des Euratom-Vertrages“, schreibt das CDU-geführte Bundeswirtschaftsministerium in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen, die der taz vorliegt.

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Nutzlose Atommüll-Verpackungsanlage

03.08.2018 - Die stille Fabrik im Gorlebener Wald

Artikel aus www.taz.de

400 Millionen Euro hat eine Verpackungsanlage für Atommüll nahe Gorleben gekostet. Die sinnlose Fabrik läuft für fünf Millionen jährlich im Stand-by.

Wer von den Atomanlagen in Gorleben redet, meint meist die beiden umstrittenen Zwischenlager – eines für Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Müll, das andere für schwach- und mittelaktive Abfälle. Auch Gemeint sein könnte noch das Erkundungsbergwerk für das Endlager.

Von der Öffentlichkeit allerdings weitgehend unbeachtet wurde im Gorlebener Wald vor Jahrzehnten aber noch eine weitere Fabrik hochgezogen: die Pilotkonditionierungsanlage (PKA). Das Bauwerk könnte, ähnlich wie der schnelle Brüter in Kalkar oder der Hochtemperaturreaktor in Hamm, zu einem weiteren Mahnmal gescheiterter Atompolitik werden.

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Stilllegung alter Reaktoren in den USA - 1, 2, 3 deins -

01.08.2018 - Holtec übernimmt zwei weitere US-Anlagen zur Stilllegung

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der amerikanische Energieversorger Entergy hat sich bereit erklärt, die Kernkraftwerke Pilgrim und Palisades nach ihrer Schließung 2019 bzw. 2022 an Holtec International zu verkaufen. Die Ankündigung kam nur einen Tag nachdem Exelon sagte, dass es sein Werk Oyster Creek an Holtec zur Stilllegung durch Comprehensive Decommissioning International (CDI), ein Joint Venture zwischen Holtec und SNC-Lavalin, verkaufen wird.

Im Rahmen der Vereinbarung erwirbt Holtec die Entergy-Tochtergesellschaften, die das Werk Pilgrim in Massachusetts und das Werk Palisades in Michigan besitzen - Entergy Nuclear Generation Company bzw. Entergy Nuclear Palisades LLC. Über den Wert der Transaktionen wurde Stillschweigen vereinbart.

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Energiewende? Energiepolitik!

30.07.2018 - Regierung will Vorrang für Ökostrom im Netz kappen

Artikel von Birgit Marschall aus rp-online.de

Berlin Die Regierung plant, den Einspeisevorrang für die erneuerbaren Energien zu begrenzen. Damit soll die Systemsicherheit im Stromnetz erhöht werden.

Die Bundesregierung prüft nach eigenen Angaben, ob sie den bislang uneingeschränkten Einspeisevorrang für die erneuerbaren Energien gegenüber Kohle-, Gas- oder Atomstrom in die Netze begrenzt. Das geht aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine FDP-Anfrage hervor. Das Ministerium verweist auf eine Studie, die in seinem Auftrag untersucht hatte, wie die Systemsicherheit im Stromnetz erhöht werden kann.

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Stilllegung eines Akw in den USA, 14 Jahre vor Ablauf der Genehmigung -

30.07.2018 - Das Atomkraftwerk 'Duane Arnold' in Iowa wird 2020 stillgelegt

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das Atomkraftwerk Duane Arnold soll Ende 2020 geschlossen werden, nachdem der Energieversorger Alliant Energy und der Eigentümer NextEra Energy Resources vereinbart hatten, den bestehenden Strombezugsvertrag (PPA) für das Kraftwerk um fünf Jahre zu verkürzen, teilten die Unternehmen am 27. Juli mit.

Duane Arnold, ein 615 MWe Siedewasserreaktor in Palo, in der Nähe von Cedar Rapids, ist seit 1975 im kommerziellen Betrieb und wird derzeit bis 2034 betrieben. Es ist das einzige in Betrieb befindliche Kernkraftwerk im Bundesstaat Iowa und produziert nach Angaben des US Nuclear Energy Institute 9,2% der staatlichen Stromerzeugung und 19% des emissionsfreien Stroms. Ein Factsheet über die Anlage von NextEra besagt, dass sie die Wirtschaftstätigkeit in Iowa um 255 Mio. USD und auf nationaler Ebene um 514 Mio. USD stimuliert, während sie Vermögenssteuern in Höhe von etwa 3 Mio. USD pro Jahr entrichtet.

NextEra hatte bereits angekündigt, dass das Werk nach dem Auslaufen des derzeitigen PPA im Jahr 2025 geschlossen wird. Bei der Telefonkonferenz 2017 von NextEra Energy im Januar dieses Jahres sagte Finanzvorstand John Ketchum, es sei "unwahrscheinlich", dass der Hauptkunde der Anlage - Alliant Energy - das derzeitige PPA verlängern würde. Der Beitrag der Anlage zum Reingewinn von NextEra Energy Resources sei und werde in den nächsten Jahren vernachlässigbar bleiben, sagte er.

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ARD, BR, Radio Bremen - Dokumentation - Atommüll - Mafia - Europa -

25.07.2018 - Müll, Mafia und das große Schweigen

Film von Christian Gramstadt

Artikel aus www.phoenix.de

Anfang Oktober 2017 sorgten die Ermittler in Reggio Calabria mit ihrer Aktion "Metauros" wieder einmal für Furore. Im Visier: Mitglieder mächtiger 'Ndrangheta-Clans, hohe Beamte und wichtige Unternehmen. Diesmal ging es nicht um Drogen oder Waffen, sondern um unlauteren Wettbewerb, Erpressung und Korruption im Bereich der Müll- und Abwasserentsorgung. Geschäftsfelder, mit denen sich kalabrische Mafia-Bosse Zugang zur kommunalen Verwaltung und zu politischen Ämtern verschafften. Es ging um Firmengeflechte, die mit Schmiergeldern und überhöhten Rechnungen für Profit und politischen Einfluss sorgten.

Von den Ermittlungen betroffen sind auch europäische Unternehmen wie der französische Müll- und Wasser-Multi "Veolia", der bis 2013 unter anderem die einzige Müllverbrennungsanlage in Kalabrien führte, und der Terminalbetreiber des kalabrischen Hafens von Gioia Tauro MCT, einer der wichtigsten Containerumschlagplätze im Mittelmeer. MCT gehört zur deutsch-italienischen "Eurogate-Contship"-Gruppe.

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Radioaktivität

23.07.2018 - Wasser verstärkt Strahlenschäden

Artikel aus www.mpg.de

Durch den Energietransfer von der Hydrathülle auf ein Biomolekül entstehen mehrere reaktive Teilchen, die etwa die DNA angreifen können

Radioaktive Strahlung schädigt Gewebe auf mehr Wegen als bislang bekannt. Energie der ionisierenden Strahlen kann nämlich zunächst in Wassermolekülen deponiert und dann an benachbarte Biomoleküle abgegeben werden, wie Physiker des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik festgestellt haben. Durch den Energietransfer auf das organische Molekül, entstehen Elektronen und geladene Moleküle, die weitere Schäden in der näheren Umgebung verursachen können. Dadurch ist die biologische Wirkung dieses intermolekularen Coulombzerfalls sehr hoch, sodass es etwa im DNA-Molekül des Erbguts zu irreparablen Brüchen kommen kann.

Was für einen gesunden Organismus fatal sein kann, ist bei der Strahlentherapie von Tumorgewebe gerade das Ziel: Energiereiche Strahlung löst in biologischen Zellen zahlreiche chemische Reaktionen aus – mit zerstörerischer Wirkung für Biomoleküle. Alpha-, Beta-, Gamma- und intensive Röntgenstrahlen, die umgangssprachlich als radioaktive Strahlung bezeichnet werden, schlagen aus Biomolekülen reaktive Teilchen wie Radikale, Ionen und langsame Elektronen heraus.

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Warum Japan an der Atomkraft festhält

22.07.2018 - Japans Grundlast

Artikel von Christoph Neidhart aus www.sueddeutsche.de

Seit der Reaktorkatastrophe von Fukushima wächst der Anteil der erneuerbaren Energien im Land rasant. Nur die Regierung propagiert weiter die Kernkraft. Warum eigentlich?

In ihrem neuen Energiekonzept hat sich die japanische Regierung verpflichtet, künftig Alternativenergien zu fördern. Dennoch setzt die Regierung weiterhin auf die Kernkraft. Im Jahre 2030 sollen laut Energiekonzept wieder 22 Prozent des Stroms von Atommeilern produziert werden. Die Atomenergie sei eine wichtige Stromquelle für die sogenannte Grundlast - darunter versteht man den minimalen Verbrauch während der Nacht. Zugleich will die Regierung laut Konzept Japans Abhängigkeit von der Kernkraft "so weit wie möglich verringern". Das sei nicht nur widersprüchlich, hält die Tageszeitung Asahi Shimbun Premier Shinzo Abe vor. Es sei auch unrealistisch, gehe von veralteten Ansätzen aus und ignoriere die rasante Entwicklung in der Energietechnik.

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Warum HEU? Die CSU träumt immer noch Franz-Josefs Träume!

20.07.2018 - Diskussion um Forschung mit hoch angereichertem Uran

Artikel aus www.donaukurier.de

Eigentlich sollte der Reaktor in Garching zum 31. Dezember auf niedrig angereichertes Uran umgestellt sein. Doch an diese Frist sieht sich die bayerische Staatsregierung nicht mehr gebunden. Die Grünen und der Bund Naturschutz kritisieren das scharf.

Den Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München darf die Technische Universität München (TUM) wohl auch nach 2018 mit hoch angereichertem Uran betreiben. Eigentlich sollte der Reaktor zum 31. Dezember auf niedrig angereichertes Uran, das nicht atomwaffentauglich ist, umgestellt sein, doch an diese Auflage in der Betriebsgenehmigung fühlt sich die bayerische Staatsregierung nicht mehr gebunden.

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17.07.2018 - Investitionen in neue Kernkraftwerke sinken auf Fünf-Jahres-Tiefststand

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) gingen die weltweiten Energieinvestitionen im Jahr 2017 zum dritten Mal in Folge zurück. Die Investitionen in die Kernenergie gingen im vergangenen Jahr um fast 45% auf 17 Mrd. USD zurück. Obwohl die Ausgaben für neue Reaktoren den niedrigsten Stand seit fünf Jahren erreichten, stiegen die Investitionen in die Modernisierung bestehender Anlagen.

Die gesamten globalen Energieinvestitionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf 1,8 Billionen USD, was einem realen Rückgang von 2% ab 2016 entspricht, so die IEA in ihrem neu veröffentlichten Bericht World Energy Investment 2018. Den größten Anteil an diesem Rückgang hatte nach Angaben der IEA die Stromerzeugung, da weniger Kohle-, Wasser- und Kernenergiekapazitäten hinzukamen, was die gestiegenen Investitionen in die Solar-Photovoltaik mehr als ausglich. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 750 Mrd. USD für den Stromsektor und 715 Mrd. USD für die Öl- und Gasversorgung ausgegeben. Nach mehreren Jahren des Wachstums gingen die Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Jahr 2017 um 3% zurück.

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Österreichs Klage abgewiesen!

12.07.2018 - Atomkraftwerk Hinkley Point C darf öffentlich gefördert werden

Artikel von Andreas Wilkens aus www.heise.de

Das Gericht der Europäischen Union hat eine Genehmigung der EU-Kommission bestätigt, nach der der britische Staat das AKW mit Beihilfen fördern darf.

Das Milliardenprojekt des neuen Atomkraftwerks Hinkley Point C hat eine wichtige Hürde geschafft. Das Gericht der Europäischen Union (EuGH) hat eine Klage Österreichs gegen Beihilfen der britischen Regierung zu dem AKW abgewiesen, die die EU-Kommission im Oktober 2014 genehmigt hatte. Eine der Beihilfen besteht darin, dass Großbritannien den AKW-Betreibern einen garantierten Einspeisetarif für 35 Jahre zugesagt hatte. Die garantierte Einspeisevergütung wird mit bis zu 1,6 Milliarden Euro im Jahr bewertet.

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Wohin mit diesem 'Haufen alter Kugel-Brennelemente'?

08.07.2018 - Die Zukunft des Atommülls in Jülich bleibt ungewiss

Artikel von Christian Wolf und Torsten Reschke aus www.wdr.de

  • Unklarheit über Atommüll aus ehemaligem Forschungsreaktor Jülich
  • Genehmigung für die Aufbewahrung ist abgelaufen
  • Drei Optionen werden diskutiert

Seit 2013 ist die Genehmigung für die Aufbewahrung von 150.000 radioaktiven Kugeln im ehemaligen Forschungsreaktor in Jülich abgelaufen. Doch noch immer lagert der atomare Abfall dort. Drei Lösungsmöglichkeiten stehen derzeit im Raum:

  • Der Neubau eines Zwischenlagers in Jülich. Experten gehen davon aus, dass dies neuneinhalb Jahre dauern würde.
  • Ein Transport in die USA. Über den Seeweg könnten die Atomkugeln dort hingebracht werden, wo sie herkommen. Doch dafür wäre auch ein Atomtransport bis zu einem Seehafen nötig.
  • Aufbewahrung im Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus. Die Kugeln müssten dafür quer durch NRW transportiert werden.

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Teure Meiler

04.07.2018 - Atomausstieg kommt wohl auch in USA

Artikel von Holger Dambeck aus www.spiegel.de

US-Atomkraftwerke haben laut einer Studie keine Zukunft - ausgerechnet im Land Donald Trumps ist die Kernenergie langfristig am Ende. Für das Klima keine gute Nachricht.

In Deutschland hat die Kernenergie schon lange keine Zukunft mehr. Viele Menschen fürchten sich vor dem Super-GAU - der Atomausstieg ist längst beschlossen. Doch selbst in den USA, wo Kernenergie viel weniger kritisch gesehen wird, hat die Technologie langfristig offenbar ausgedient, wie eine neue Studie zeigt.

Granger Morgan von der Carnegie Mellon University und seine Kollegen haben das Potenzial der Atomenergie in den USA für die kommenden Jahrzehnte untersucht - und kommen zu einem negativen Ergebnis: Die mehr als 50 Atomkraftwerke seien alt und teuer im Betrieb. Weil zugleich Strom aus Wind und Sonne immer günstiger werde und Erdgas billig bleibe, rechne sich der Betrieb der Meiler nicht mehr.

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Neue Generation von Kernkraftwerken

03.07.2018 - Atomkraftanlage EPR geht in China ans Netz

Artikel aus www.deutschlandfunk.de

In China wurde ein neuartiger Atomreaktor in Betrieb genommen. Der sogenannte EPR sei eine Weiterentwicklung der modernsten deutschen und französischen Anlagen, erklärte Wissenschaftsjournalistin Dagmar Röhrlich im Dlf. Unter anderem soll ein stärkerer Sicherheitsbehälter mehr Schutz gegen Flugzeugabstürze bieten.

Dagmar Röhrlich im Gespräch mit Ralf Krauter

Ralf Krauter: Obwohl das Konzept aus Europa stammt, ging der weltweit erste kommerzielle EPR jetzt in China ans Netz. Wo steht dieses Atomkraftwerk?

Dagmar Röhrlich: Wie eigentlich zu erwarten war, ging der Reaktor Taishan-1 als erster ans Netz - und zwar am vergangenen Freitag um 17.59 Uhr Ortszeit. Der Reaktor liegt rund 140 Kilometer westlich von Hongkong, Baubeginn war 2009. Er war die Nummer drei nach den beiden Anlagen im finnischen Olkiluoto und dem französischen Flamanville, die beide hoffnungslos hinter allen Zeitplänen zurückliegen. In Olkiluoto wird die Verspätung - wenn es bei dem derzeit anvisierten Termin im kommenden Jahr bleibt - elf Jahre betragen, in Frankreich lässt sich da nichts halbwegs Definitives sagen. In China geht der Betreiber derzeit davon aus, dass auch der zweite EPR am Standort im kommenden Jahr ans Netz gehen wird.

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Nach dem Beinaheunfall vom 24.10.2016 und der mysteriösen, radioaktiven 'Jod 131-Wolke' über Europa:

30.06.2018 - Halden-Reaktor soll stillgelegt werden

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der Vorstand des norwegischen Instituts für Energietechnik (IFE) hat beschlossen, den Halden-Reaktor endgültig zu schließen und mit der Stilllegung zu beginnen. Der Vorstand beantragt keine Verlängerung der Betriebsgenehmigung, die im Jahr 2020 ausläuft, und der Reaktor, der derzeit wegen eines Ausfalls des Sicherheitsventils abgeschaltet ist, wird nicht wieder in Betrieb genommen.

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16. Gesetzesnovelle zu Atomkraft

28.06.2018 - Wohl keine kürzeren Laufzeiten

Die Atomgesetznovelle soll im Bundestag verabschiedet werden. Sie kommt voraussichtlich ohne die geforderten Änderungen.

Artikel aus www.taz.de

Die Novelle des Atomgesetzes wird an diesem Donnerstagabend voraussichtlich ohne inhaltliche Änderungen im Bundestag verabschiedet. Die Forderung des Bundesrats, im Rahmen der Gesetzesänderung die Übertragung von Strommengen auf die Atomkraftwerke Brokdorf und Emsland zu verbieten, scheiterte am Widerstand der Union.

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26.06.2018 - Mehr Krebs bei Flugbegleitern

Strahlung, Schichtdienst und andere Belastungen könnten die Ursachen sein

Artikel aus www.scinexx.de

Wer über den Wolken arbeitet, lebt gefährlich. Denn Flugbegleiter erkranken deutlich häufiger an Krebs als die normale Bevölkerung, wie eine US-Studie jetzt bestätigt. Beim weiblichen Kabinenpersonal steigt das Brustkrebsrisiko im Schnitt um die Hälfte, das Risiko für Tumor im Magen-Darm-Trakt verdoppelt sich sogar fast. Ursachen für das höhere Krebsrisiko sind wahrscheinlich vor allem die stärkere Belastung mit kosmischer Strahlung, aber auch Schlafmangel und Schichtdienste, wie die Forscher berichten.

Die Erde schützt ihre Bewohner durch gleich mehrere Schutzschilde vor der harten Weltraumstrahlung – glücklicherweise. Denn die energiereichen Teilchen aus dem All können schwere Zellschäden anrichten und Entartungen, Missbildungen und im schlimmsten Fall sogar den Tod verursachen.

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20.06.2018 - 16. Novelle des Atomgesetzes - Entschädigung für RWE und Vattenfall

Artikel aus www.atommuellreport.de

Am 23. Mai 2018 hat das Bundeskabinett den Entwurf für eine Novellierung des Atomgesetzes verabschiedet, die Entschädigungsregelungen infolge des Atomausstiegs bis zum 31.12.2022 vorsieht.

Notwendig geworden war diese Novelle nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes über die Klagen von RWE Power AG und Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH.

Am 6. Dezember 2016 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass die Abschaltung der Atomkraftwerke in Deutschland bis spätestens 31.12.2022 mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

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15.06.2018 - Vorzeitige Stilllegung des ältesten in Betrieb befindlichen Reaktors Koreas

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Block 1 des Kernkraftwerks Wolsong wird vor Ablauf der Betriebsgenehmigung im Jahr 2022 stillgelegt, kündigte Korea Hydro and Nuclear Power (KHNP) heute an, auch die Pläne für vier neue Reaktoren wurden aufgegeben. Dieser Schritt steht im Einklang mit der Politik der südkoreanischen Regierung, die Nutzung der Kernenergie auslaufen zu lassen.

Die staatliche KHNP sagte, ihr Vorstand habe heute in Seoul die Entscheidung für die vorzeitige Schließung von Wolsong 1 getroffen. In einer Erklärung sagte das Unternehmen, dass seine Entscheidung auf der "unsicheren wirtschaftlichen Tragfähigkeit" seines weiteren Betriebs und der zuletzt niedrigen Betriebsleistung basiere. KHNP sagte, sie werde "ein Folgeverfahren zur Erlangung einer Genehmigung nach dem Atomgesetz einleiten, um den Status des Reaktors in eine dauerhafte Betriebsunterbrechung umzuwandeln".

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in war einer von sieben Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen im Mai 2017, die im März ein Abkommen über eine "gemeinsame Politik" zum Ausstieg aus der Kernenergie unterzeichnet haben. Bei einer Feierstunde im vergangenen Juni anlässlich der endgültigen Abschaltung von Kori Block 1 sagte er, dass die Pläne für neue Leistungsreaktoren gestrichen werden und die Betriebszeiten der bestehenden Blöcke nicht über ihre Lebensdauer hinaus verlängert werden.

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Europäische Initiative

12.06.2018 - Belgische AKW: Umweltverbände fordern wirksame Maßnahmen

Artikel aus www.scharf-links.de

Tinhange und Doel: Schluss mit Symbolpolitik - Umweltverbände fordern wirksame Maßnahmen gegen Gefahr durch belgische Atomkraftwerke

In einem offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen (Armin Laschet) und Rheinland-Pfalz (Malu Dreyer) erheben Umweltverbände aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden schwere Vorwürfe gegenüber der deutschen Politik. Sie profitiert wirtschaftlich vom Betrieb der Reaktoren in Tihange und Doel und setzt dafür die Bürgerinnen und Bürger schwerer Gefahr aus. Es ist an der Zeit, dass Bundes- und Landesregierungen endlich vereint die erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die deutsche Beteiligung am Betrieb der gefährlichen Atommeiler zu beenden.

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11.06.2018 - Großbritannien ist mit den Vorbereitungen zum Austritt aus Euratom auf Kurs

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das Vereinigte Königreich hat in der vergangenen Woche zwei weitere Meilensteine bei seinen Vorbereitungen zum Austritt aus der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) erreicht. Am 7. Juni verabschiedete das Parlament das Atomschutzgesetz und Regierungsbeamte unterzeichneten neue internationale Sicherungsabkommen mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO).

Das Department for Exiting the European Union und das Department for Business, Energy & Industrial Strategy (BEIS) sagten in einer gemeinsamen Erklärung, dass die beiden Entwicklungen "der zivilen Nuklearindustrie und internationalen Partnern Sicherheit geben", während sich das Vereinigte Königreich auf seinen Rückzug aus Euratom vorbereitet, wenn es im März nächsten Jahres die Europäische Union verlässt.

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08.06.2018 - China unterzeichnet Vertrag über den Kauf von bis zu vier neuen VVER-1200-Reaktoren aus Russland

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Russland und China haben vier Abkommen unterzeichnet, die den Bau von vier VVER-1200-Einheiten in Xudabao und Tianwan, die Zusammenarbeit beim Pilotprojekt CFR-600 für schnelle Reaktoren und die Lieferung der RITEG-Teile (Radioisotope Thermoelectric Generator) für das chinesische Mondforschungsprogramm vorsehen. Die Unterzeichnungszeremonie fand heute in Peking statt und wurde von dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping besucht.

Zwei der Transaktionen betreffen den Bau von zwei Einheiten auf der grünen Wiese in Xudabao und zwei in Tianwan (Einheiten 7 und 8). Russland wird die VVER-1200-Reaktoren und die dazugehörige Ausrüstung liefern.

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AKW-Sicherheit

07.06.2018 - EU-Kommission ermahnt Belgien

Artikel aus www.deutschlandfunk.de

Die EU-Kommission hat Belgien erneut verwarnt, weil dort Vorgaben für die Sicherheit von Atomkraftwerken nicht eingehalten werden.

Die europäische Richtlinie über nukleare Sicherheit hätte eigentlich schon im August 2017 umgesetzt werden müssen. Weil dies nicht geschah, hat die EU-Kommission nun die zweite Stufe eines Vertragsverletzungsverfahrens eingeleitet. Belgien bekommt damit noch einmal acht Wochen Zeit, seine Atomkraftwerke sicherer zu machen. Andernfalls droht eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.

Der Zustand der belgischen Meiler ist nach Ansicht internationaler Experten bedenklich. In mehreren Reaktoren wurden Risse festgestellt - unter anderem in Tihange an der deutschen Grenze.

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Belgien

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06.06.2018 - Energiewende: Und jetzt?

Artikel von Gregor Honsel aus Technology Review

Die Energiewende geht in eine entscheidende Phase: Verkehr, Wärmemarkt und Rohstoffindustrie müssen auf Strom aus Wind und Sonne umgestellt werden. Sonst sinkt weder der Kohlendioxidausstoß noch lässt sich die Stromversorgung stabilisieren.

Mit 3700 Gigawattstunden ließen sich knapp zwei Millionen Elektroautos ein Jahr lang betreiben. Oder eine Million Vier-Personen-Haushalte. Doch Deutschland hat diese Menge Strom 2016 gewissermaßen durch den Schornstein geblasen. Um das Stromnetz nicht zu überlasten, wurden vor allem Windräder regelmäßig abgeschaltet.

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04.06.2018 - Solarenergie: Sonne überflügelt Atomkraft

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

Außergewöhnliches Wetter und im geringeren Maße auch Zubau sorgen für Solarrekord im Mai. In manchen Wochen kommt inzwischen über die Hälfte des Stroms aus sauberen Quellen

Der zurückliegende Mai war der bisher mit Abstand ertragreichste Monat in der Geschichte der Solarenergienutzung in Deutschland. Solaranlagen lieferten zwischen Rhein und Oder 6,45 Milliarden Kilowattstunden. Das waren immerhin 15,56 Prozent der Netto-Stromerzeugung der Kraftwerke im öffentlichen Netz. Damit überflügelten Solaranlagen unter anderem Atomkraft, Erdgas und Steinkohle als Energieträger.

Ursache waren sicherlich vor allem die von besonders viel Sonnenschein geprägten Wetterbedingungen, der Sommer vor dem Sommer. Schon im April, der außergewöhnlich trocken und der bisher wärmste in der Geschichte der hiesigen Wetteraufzeichnungen war, hatte es einen April-Rekordertrag der Solarenergie gegeben.

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Pannenmeiler nahe der deutschen Grenze

27.05.2018 - Block abgeschaltet: Wieder Probleme im Akw Cattenom

Artikel aus www.swr.de

Im französischen Atomkraftwerk Cattenom unweit von Rheinland-Pfalz hat es am frühen Sonntagmorgen Komplikationen gegeben: Wie inzwischen bestätigt wurde, wurde Block 3 vorübergehend abgeschaltet.

Wie die Führungs- und Lagezentrale des Saarlands in Saarbrücken bestätigte, erfolgte die Abschaltung des Reaktorblocks wegen eines Problems mit einer Dichtung.

In Block 3 liefen seit Samstag routinemäßige Wartungsarbeiten. Dabei sei eine Auffälligkeit am Deckel eines Druckbehälters festgestellt worden. Eine Dichtung könnte ein Leck haben. Das soll nun überprüft werden. Sicherheitsrelevante Bereiche seien aber nicht betroffen, teilte die Lagezentrale auf Basis einer Mitteilung des Kraftwerksbetreibers EDF mit. Noch ist unklar, wann der Block wieder ans Netz geht.

Cattenom hat den Ruf eines Pannen-Reaktors. Seit der Inbetriebnahme 1986 soll es mehr als 800 meldepflichtige Vorfälle gegeben haben.

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Da freuen sich die Energiekonzerne und wollen noch viel mehr davon.

25.05.2018 - Einschränkung für die Energiewende?

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

Bundeswirtschaftsministerium stellt die Vorfahrt für den Ökostrom in Frage

Es klang wie ein Dementi, aber es war eigentlich eher eine Zustimmung: Spiegel online und andere hatten am Freitagvormittag verbreitet, das Bundeswirtschaftsministerium wolle mit der anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Einspeisevorrang für den Strom aus Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen abschaffen.

Nein, nein, konterte darauf das Ministerium über andere Medien. "Fakt ist, dass wir definitiv nicht vorhaben, den Einspeisevorrang abzuschaffen“, zitiert finanzen.net einen nicht genannten Ministeriumssprecher am Freitagmittag. Aber: Er könne nicht dementieren, dass über Einschränkungen nachgedacht werde.

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Die Atomindustrie nagt am Hungertuch und bekommt nur ein paar Milliarden? Na, da schaun mer ma ...

23.05.2018 - Nach Atomausstieg 2011 Kabinett beschließt Entschädigung für RWE und Vattenfall

Artikel aus www.berliner-zeitung.de

Berlin - Das Bundeskabinett hat eine Entschädigung der Energiekonzerne RWE und Vattenfall wegen des 2011 beschlossenen Atomausstiegs auf den Weg gebracht. Die genaue Summe steht noch nicht fest, das Bundesumweltministerium geht davon aus, dass die Kosten für die Steuerzahler „einen niedrigen einstelligen Milliardenbereich nicht überschreiten“ und vermutlich unter einer Milliarde bleiben. Das Kabinett verabschiedete den Entwurf zur Änderung des Atomgesetzes der neuen Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch.

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Demokratische Republik Kongo

20.05.2018 - Forschungsreaktor muss verbessert werden, sagt die IAEA

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Organisatorische und technische Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit des Forschungsreaktors der Demokratischen Republik Kongo zu verbessern, hat ein Expertenteam der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) beschlossen. TRICO-II im Kernforschungszentrum Kinshasa (CREN-K) ist seit 2003 nicht mehr in Betrieb.

Eine integrierte Sicherheitsbewertung von Forschungsreaktoren (INSARR) wurde am 7. und 9. Mai auf Antrag des Eigentümers und Betreibers, des Generalkommissariats für Atomenergie (CGEA), durchgeführt. Die Mission folgte einer früheren INSARR im Jahr 2004 und mehreren Folgemissionen von 2007 bis 2015. Die INSARR-Mission bewertete den Sicherheitsstatus des Reaktors auf der Grundlage der IAEO-Sicherheitsstandards. Das Team konzentrierte sich auf die Umsetzung der Empfehlungen früherer IAEO-Sicherheitsmissionen und stellte "begrenzte Fortschritte" fest, sagte die in Wien ansässige Agentur gestern.

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Nicht nur der Iran betreibt weiter den Ausbau seiner Atommacht

16.05.2018 - Nuklearer Wettlauf im Nahen Osten

Artikel von Detlef zum Winkel aus https://jungle.world

In zahlreichen anderen Ländern der Region sind Atomkraftwerke geplant oder bereits im Bau – auch dort nicht immer rein zu »zivilen« Zwecken.

Seit US-Präsident Dwight D. Eisenhower vor fast 65 Jahren das Märchen von den »Atoms for Peace« (Atomen für den Frieden) in Umlauf gebracht hat, verbreitete sich in der Welt der fromme Glaube, errichte man Atomkraftwerke (AKW) nur in sicherer und stabiler Umgebung und überwachten demokratische Institutionen auf nationaler und internationaler Ebene ihren Betrieb, dann würden sie dem Frieden dienen und einen Beitrag zur Völkerverstän­digung leisten. Leider ist das Gegenteil eingetreten: Kriegs- und Krisengebiete scheinen die Nuklearenergie magisch anzuziehen, Standorte, die durch Erdbeben, Überschwemmungen oder andere Naturkatastrophen gefährdet sind, scheinen potentiellen Betreibern durchaus für die empfindliche Technik geeignet und statt demokratischer Kontrollinstanzen dominieren geheimdienstliche Manöver.

Nach dem Super-GAU von Tschernobyl 1986 gingen die Aufträge für neue Atomkraftwerke in den westlichen Ländern drastisch zurück. Nun waren Russland, China, Indien, Südkorea und Japan am Zuge, bestellten bei den darbenden AKW-Herstellern, kauften Patente und Beteiligungen und bauten ei­gene Nuklearunternehmen auf. Mit dem Multi-GAU von Fukushima 2011 stieß auch die asiatische Nachfrage an ihre Grenzen. Einzig Nordkorea setzte weiterhin unbeirrt auf Atomkraft, freilich nicht mit friedlichen Absichten. Inzwischen ist der Nahe Osten zum nächsten großen Markt für Atomanlagen geworden. Wie vorausgesagt und befürchtet folgen viele Länder dem Vorbild des Pioniers auf diesem Gebiet, dem Iran.

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14.05.2018 - Nordkorea: Atomtest ließ Testanlage kollabieren

Artikel aus www.scinexx.de

Radardaten enthüllen Folgen und Stärke des letzten Kernwaffentests

Aus dem All beobachtet: Radardaten enthüllen, wie der letzte und stärkste Atomtest Nordkoreas ablief und welche Folgen er hatte. Demnach hob die Wucht der unterirdischen Explosion den gesamten darüberliegenden Berggipfel um zwei Meter in die Höhe. Später jedoch sackte das Gestein wieder ab und es kam zum Einsturz von Tunneln in der unterirdischen Testanlage, wie die Forscher im Fachmagazin "Science" berichten. Die Anlage ist dadurch vermutlich nicht mehr nutzbar.

Seit Abschluss des Kernwaffentest-Verbots in den 1990er Jahren wird dessen Einhaltung durch ein internationales Messnetz seismologischer Stationen überwacht. Die Seismometer registrieren die Erschütterungen, die ein Atomtest auslöst und daraus können Forscher meist Stärke und Ort der Explosion ermitteln. Auch die Atomtests Nordkoreas wurden so nachgewiesen. Allerdings: Die Bebendaten allein reichen oft nicht aus, um die Folgen der Explosion und ihren Ort in drei Dimensionen bis auf wenige Meter genau einzugrenzen.

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10.05.2018 - Hanford Site - Speichertunnel für Atommüll in den USA eingestürzt

Artikel aus www.vol.at

Nach dem Einsturz eines Tunnels in einem Atommülllager im Westen der USA ist am Dienstag Sicherheitsalarm ausgelöst worden. Allerdings gab es nach Angaben der Behörden keine Hinweise, dass bei dem Unglück in der stillgelegten Anlage im Bundesstaat Washington radioaktives Material freigesetzt wurde. Zum Zeitpunkt des Alarms befanden sich laut Energieministerium fast 5.000 Mitarbeiter in der Anlage.

Der Alarm wurde um 08.26 Uhr Ortszeit ausgelöst. Bei einer Routine-Inspektion wurde nach Angaben des Energieministeriums festgestellt, dass eine sechs mal sechs Meter große Geländefläche eingebrochen war. Tausende Beschäftigte wurden angewiesen, in Deckung zu gehen, wie eine Sprecherin des Ministeriums mitteilte. In direkter Nähe des eingestürzten Tunnels hätten sich aber nur ein halbes Dutzend Mitarbeiter aufgehalten.

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IPPNW-Pressemitteillung vom 08.05.2018

10.05.2018 - Atomares Wettrüsten in der Region verhindern - Kriegsdrohungen stoppen

Artikel aus www.ippnw.de

Atomabkommen mit dem Iran

Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation IPPNW schlägt angesichts der gefährlichen Entwicklung im Nahen Osten Alarm. Sie könne jederzeit zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Israel, den USA und dem Iran und einer weiteren nuklearen Aufrüstung führen. Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung und die Europäische Union auf, alle diplomatischen Bemühungen zu unternehmen, um die USA, Israel und den Iran von weiteren Eskalationsschritten abzuhalten und das Atomabkommen mit dem Iran zu stärken statt zu schwächen. Mittelfristig fordert die IPPNW die Einberufung einer umfassenden Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) unter Einbeziehung aller Staaten der Region. Bereits 1995 hatte die UNO beschlossen, eine Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffen-freien Zone im Mittleren und Nahen Osten abzuhalten.

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SMR - der Atomreaktor für den Vorgarten!

03.05.2018 - NASA testet erfolgreich Kilopower-Reaktor

Artikel aus world-nuclear-news.org

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA) gab gestern den erfolgreichen Test eines mit Uran betriebenen Stirling-Triebwerks für mögliche zukünftige Missionen zum Mars bekannt. Die Erprobung des Kilopower-Reaktors - der zur Stromversorgung von Missionen zum Mond, zum Mars und darüber hinaus genutzt werden könnte - begann im November 2017 am NASA-Standort Nevada National Security Site und wurde im März abgeschlossen.

Der Kilopower-Reaktor könnte 1-10 Kilowatt elektrische Leistung erzeugen, kontinuierlich über einen Zeitraum von zehn Jahren oder mehr. Das Prototypenergiesystem verwendet einen massiven, gegossenen Uran-235-Reaktorkern. Die Wärme des Reaktors wird über passive Natrium-Wärmerohre übertragen und von hocheffizienten Stirlingmotoren in Strom umgewandelt. Solche Motoren nutzen Wärme, um Druckkräfte zu erzeugen, die einen Kolben bewegen, der mit einem Generator gekoppelt ist, um Strom zu erzeugen.

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Russland schleppt schwimmendes AKW durch die Ostsee

28.04.2018 - „Schwimmendes Atomproblem“

Artikel aus www.greenpeace.de

Heute ist das schwimmende russische Atomkraftwerk „Akademik Lomonosov“ in St. Petersburg ausgelaufen – Greenpeace warnt vor den Gefahren durch den mobilen Meiler.

Dem Prototyp sollen weitere schwimmende Atomkraftwerke und atomgetriebene Eisbrecher zur Öl- und Gasförderung in der Arktis folgen. „Diese Nachricht ist doppelt fatal“, sagt Heinz Smital, Greenpeace-Experte für Atomenergie. „Die Risikotechnologie Atomenergie wird auf einem Schiff noch unsicherer, und sie soll genutzt werden, um mehr klimaschädliche Öl- und Gasvorkommen in der Arktis auszubeuten.“ Das Atomkraftwerk wird in den kommenden drei Wochen an Rügen vorbei durch die Ostsee nach Murmansk geschleppt und dort mit Brennstäben bestückt.

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Transmutation

28.04.2018 - Frankreich und die USA verstärken Zusammenarbeit bei schnellen Reaktoren

Artikel aus world-nuclear-news.org

Zwischen dem US-Energieministerium (DOE) und der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) wurde eine Absichtserklärung zur Stärkung der Zusammenarbeit bei schnellen Neutronen-Natrium-gekühlten Reaktoren unterzeichnet. Die Partner haben auch eine Absichtserklärung zur Aufnahme der Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Die Dokumente wurden gestern in Washington DC von US-Energieminister Rick Perry und dem neuen Vorsitzenden der CEA, François Jacq, unterzeichnet.

Das DOE und das CEA werden Bereiche der weiteren Zusammenarbeit bei der Entwicklung von schnellen Neutronen-Natrium-gekühlten Reaktoren untersuchen, die von der Modellierung, Simulation und Validierung, Technologietests, dem Zugang zu Lieferketten, experimentellen Einrichtungen und fortschrittlichen Materialien reichen.

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Belarus und die Folgen von Tschernobyl

26.04.2018 - Das Strahleninstitut Belrad - Kein Geld mehr vom Staat

"Belrad" ist eine unabhängige, nichtstaatliche Organisation, die seit den 1990er-Jahren die Strahlenbelastung von Menschen und Lebensmitteln in Weißrussland untersucht. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist vor allem die regelmäßige Gesundheitskontrolle von Kindern aus dem Fall-Out-Gebiet.

Herr Nesterenko, was genau untersuchen Sie?

Belrad hat zwei Labors. Im ersten untersuchen wir Menschen auf Strahlung. Wir testen vor allem Kinder auf Cäsium-137. Im zweiten Labor nehmen wir Lebensmittel unter die Lupe. Im Mittelpunkt stehen Nahrungsmittel, die in Gärten angebaut oder auf Wiesen und in Wäldern gesammelt wurden. Hier überprüfen wir nicht nur die Cäsium-Werte, sondern testen auch auf Strontium-90.

Wie werden denn bei den Kindern solche Messungen durchgeführt?

Wir testen ausschließlich in den Schulferien und hauptsächlich Kinder aus dem verstrahlten Südosten des Landes. Dafür benutzen wir einen Sessel. Wenn sich die Testperson da hineinsetzt, misst das angeschlossene Dosimeter die Strahlung im Körper.

Und wie sind ihre Testergebnisse heute, so viele Jahre nach Tschernobyl?

Die sind sehr unterschiedlich. Eine eindeutige Tendenz lässt sich schwer ausmachen. Wie belastet ein Kind ist, hängt sehr stark davon ab, unter welchen Umständen ein Kind lebt. Das soziale Umfeld spielt also eine erhebliche Rolle. Kinder aus zerrütteten Familien sind in der Regel stärker strahlenbelastet als Kinder aus geordneten Verhältnissen. Erstere sind mehr sich selbst überlassen und kommen so häufiger mit verstrahlten Materialien in Berührung.

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32 Jahre nach Tschernobyl

25.04.2018 - Umweltpolitikerin Kotting-Uhl: "Trotz Tschernobyl hält die Ukraine an der Atomkraft fest"

Artikel von Gero Rueter aus www.dw.com

Vor 32 Jahren explodierte das Atomkraftwerk Tschernobyl - mit drastischen Folgen. Trotz hoher Risiken setzt die Ukraine weiter auf Atomkraft. "Das ist Irre, es wird nicht richtig gerechnet", sagt MdB Kotting-Uhl.

Deutsche Welle: Frau Kotting-Uhl, Sie sind Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im deutschen Bundestag und haben gerade Tschernobyl besucht und sich ein Bild über die Folgen dieser großen Atomkatastrophe in der Ukraine gemacht. Was ist ihr Eindruck?

Verwundert hat mich eine Art schizophrene Haltung zur Atomkraft. Die Ukraine war das erste Land mit einem wirklich großen Atomunfall. Die Folgen sind bis heute absolut nicht bewältigt und auch nach Angaben von Behörden zum Teil nicht zu bewältigen, so wird die Sperrzone von zehn Kilometern nie wieder bewohnbar sein.

Auf der anderen Seite wird die Atomkraft als unverzichtbare Energieerzeugung betrachtet. Es gibt ein Bewusstsein dafür, dass man aus der Kohle, aus den fossilen Energien raus muss und deswegen verharrt man in der Atomkraft. Es gibt wenig Engagement für erneuerbare Energien. Das ist für mich unfassbar.

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32 Jahre nach Tschernobyl

Sehen Sie dazu MDR AKTUELL am 27.04.2018 um 17:45 Uhr

22.04.2018 - Belarus: Landwirtschaft auf verstrahlten Feldern?

Artikel von Martin Hlady und Katrin Molnár aus mdr.de

Belarus hat bis heute mit den Folgen von Tschernobyl zu kämpfen. Doch die Regierung ist bemüht, Normalität herzustellen. Deshalb werden immer mehr kontaminierte Böden für die landwirtschaftliche Nutzung freigegeben. Ein Experiment mit Risiken und Nebenwirkungen.

Am 26. April 1986 explodierte Block vier des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine. Große Mengen an Radioaktivität wurden freigesetzt. Ein erheblicher Teil ging im benachbarten Belarus nieder. Ein Viertel des weißrussischen Territoriums wurde verstrahlt - vor allem im Gebiet Gomel, im Südosten des Landes. Große Flächen mussten gesperrt, 140.000 Menschen umgesiedelt werden. Belarus verlor ein Viertel seines Wirtschaftswaldes, etliche Minerallagerstätten und viele Industriebetriebe. Am schlimmsten für das traditionell landwirtschaftlich geprägte Land war jedoch der Verlust von Ackerboden. Ein Fünftel der landwirtschaftlichen Nutzfläche von Belarus wurde kontaminiert. Allein dadurch gehen dem Land nach Angaben der weißrussischen Botschaft mehr als 700 Millionen US-Dollar pro Jahr verloren.

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16.04.2018 - Brasilien Akw Atucha 1 Betriebsgenehmigung erneuert

Dieser Artikel erschien in world-nuclear-news.org

Die argentinische Atomaufsicht hat die Betriebsgenehmigung für den Kernreaktor Atucha 1 verlängert. Der 44 Jahre alte 362 MWe (brutto) Druckwasserreaktor - das erste Kernkraftwerk Lateinamerikas - kann bis 2024 in Betrieb genommen werden.

Am 9. April hat die Autoridad Regulatoria Nuclear (ARN) eine Änderung der Betriebsgenehmigung für Atucha 1 erlassen, die den Beginn der Stufe A des langfristigen Betriebs der Anlage genehmigt. ARN sagte, dass in dieser Phase Fortschritte bei der Vorbereitung des Modernisierungsprojekts der Anlage, das ihren Betrieb auf längere Sicht rentabel machen würde, in Phase B gemacht werden.

Die neue Genehmigung erlaubt Atucha 1 den Betrieb für fünf Jahre voller Stromerzeugung oder bis zum 29. September 2024, dem Enddatum der aktuellen periodischen Sicherheitsüberprüfung, je nachdem, was zuerst eintritt.

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11.04.2018 - Hafenunternehmen verzichten fast ganz auf Atomumschlag

Dieser Artikel erschien in www.ndr.de

Knapp 200 Mal im Jahr wird im Hamburger Hafen bisher atomare Fracht umgeschlagen - oder sie rollt durch die Stadt. Die Zahl dieser Transporte dürfte in Zukunft deutlich sinken: Der Hafenbetreiber HHLA und die Reederei Hapag-Lloyd wollen künftig in Hamburg keine atomaren Brennstoffe mehr umschlagen. In den vergangenen Jahren hatten Vertreter der Wirtschaftsbehörde mehrfach hinter verschlossenen Türen mit beiden Unternehmen verhandelt. Am Ende steht nun der freiwillige Verzicht der beiden Unternehmen. Aus der Wirtschaftsbehörde heißt es dazu: "Es gibt einen gesellschaftlichen und auch politischen Konsens im ganzen Land, aus der Atomenergie auszusteigen und auf erneuerbare Energien zu setzen." Da sei dieser Schritt nur konsequent.

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Ruthenium-Wolke über Europa

11.04.2018 - Spuren führen nach Russland

Artikel von Reinhard Brüning aus www.deutschlandfunk.de

31 europäische Länder meldeten im Oktober 2017 die Messung des ungewöhnlichen, radioaktiven Stoffes Ruthenium in der Luft. Die Suche nach den Ursachen führte zur Atomfabrik Majak in Russland. Doch die russische Seite bestreitet die Richtigkeit der Indizien. Das Bundesamt für Strahlenschutz fordert nun unabhängige Messungen in Majak.

"Das war dann eben am 3. Oktober, dass auch in Deutschland dann dieser Stoff nachgewiesen werden konnte. Und in wenigen Tagen kamen dann insgesamt Meldungen von 31 europäischen Ländern zusammen, in denen überall dieser ungewöhnliche radioaktive Stoff gemessen wurde."

Der Stoff, von dem Florian Gering vom Bundesamt für Strahlenschutz berichtet, ist das radioaktive Element Ruthenium. Eigentlich gibt es ein internationales Meldesystem für Unfälle, bei denen radioaktive Stoffe freigesetzt werden. Aber es kam keine solche Meldung und damit begann die Suche nach dem Verursacher.

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Russland - Indien - Vietnam

11.04.2018 - Bangladesch baut sein erstes Atomkraftwerk

Artikel von Gilbert Kolonko aus www.telepolis.de

Wirtschaftliche Interessen, Prestige und Träume von Verantwortlichen wiegen schwerer als Fakten und Vernunft

Ab dem Jahr 2023 sollen Schiffe mit Uran angereicherte Brennstäbe über die Flüsse Meghna und Padma ins 300 Kilometer nördliche gelegene Ruppur transportieren. Der Ort wurde in den 60er-Jahren von den Verantwortlichen Pakistans ausgewählt, dem Bangladesch unter dem Namen Ost-Pakistan bis 1971 angehörte. Der Hauptgrund für die Wahl ist der Fluss Padma, an dem die Stadt Ruppur liegt, und der das Kühlwasser für das geplante Kraftwerk liefern soll.

Doch liegt der ausgewählte Ort in einer Schwemmebene. Außerdem führt der Padma entweder zu viel Wasser, was Erosionen zur Folge hat, oder kaum Wasser, da Indien in der heißen Jahreszeit seinem östlichen Nachbarn durch die Farakka-Staustufe das Wasser abdreht.

Dabei ist Indien am Bau des Kraftwerks beteiligt: Im Februar unterzeichneten der indische Botschafter Pankaj Saran in Moskau einen Vertrag mit dem russischen Staatskonzern Rosatom, der die beiden Reaktoren in Ruppur mit einer Nennleistung von 1200 MW baut.

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07.04.2018 - China baut Thoriumreaktor in Gansu

Dieser Artikel von Peter Mühlbauer erschien in www.telepolis.de

Die neue Technologie könnte auch militärisch genutzt werden

Der vom Shanghaier Institut für angewandte Physik geplante experimentelle Thorium-Doppelreaktor TMSR ("Thorium Molten Salt Reactor") wird voraussichtlich im Minqin-Industriepark in der Stadt gebaut, die in der bislang wenig entwickelten Wüstenprovinz Gansu liegt. Die Frist für Bürgereinsprüche gegen den Plan lief dort am 2. April ab. Der stellvertretende Provinzgouverneur Huang Qiang lobte die Standortwahl für das mit 22 Milliarden Yuan (oder umgerechnet gut 2,8 Milliarden Euro) veranschlagte Projekt unter anderem wegen der kurzen Wege zu Mineralien, die den Brennstoff für das Kraftwerk liefern.

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03.04.2018 - Türkei-Russland: Abhängigkeit durch Atomkraft?

Dieser Artikel von Aram Ekin Duran erschien in www.dw.com

Schon in den 1970er Jahren gab es erste Überlegungen, ein Atomkraftwerk an der türkischen Mittelmeerküste zu bauen. Nun soll das Projekt realisiert werden - mit russischer Hilfe. Experten sind skeptisch.

Die Präsidenten der Türkei und Russlands, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, geben an diesem Dienstag persönlich den Startschuss für den Bau des ersten Atomkraftwerks der Türkei per Videoschalte von Ankara aus. Das geplante AKW Akkuyu in der Provinz Mersin an der Mittelmeerküste ist ein türkisch-russisches Gemeinschaftsprojekt. Es soll 20 Milliarden Dollar kosten und einmal etwa zehn Prozent des Strombedarfs der Türkei decken.

Doch Experten zufolge ist noch nicht absehbar, wann die Türkei die geplante Stromleistung nutzen kann: Denn weder der Technologietransfer aus Russland noch der Zeitpunkt der Fertigstellung, sind bislang klar.

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28.03.2018 - Energiewende in Frankreich über Stromspeicher?

Dieser Artikel von Ralf Streck erschien in www.telepolis.de

Der staatliche Atomstromkonzern EDF will Marktführer der Stromspeicherung werden, vermutlich auch für seinen Atomstrom

Acht Milliarden Euro will der französische Energiekonzern EDF nun bis 2035 investieren, um europäischer Marktführer der Stromspeicherung zu werden. Bisher hat der Konzern, an dem der Staat 83% hält, Kapazitäten von insgesamt fünf Gigawatt aufgebaut. Diese Speicherkapazität soll weltweit auf 15 Gigawatt verdreifacht werden. Das soll durch Pumpspeicher und durch Batterien erreicht werden. In der Speicherung soll, so schreibt die EDF, neben der Steigerung der Energieeffizienz und "den nuklearen und erneuerbaren Energien ein wesentlicher Hebel für die Energiewende liegen."

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Atomkraft als Altersvorsorge

21.03.2018 - Wie Pensionsrücklagen für Beamte in Kernkraftwerke investiert werden

Dieser Artikel von Jakob Schlandt erschien in www.tagesspiegel.de

Ministerialbeamte haben Pensionsrücklagen in Energieaktien-Fonds und damit auch in Atomkraft investiert. Das steht im Widerspruch zum Atomausstieg der Regierung.

Da sage noch einer, die Atomkraft sei eine Technologie für Ewiggestrige. Das mögen die meisten Deutschen so sehen, aber findige Beamte im Innenministerium haben da zum Glück eine ganz andere Meinung. Sie haben Geld, richtig viel Geld, aus den Pensionsrücklagen für Beamte und Soldaten in europäische Kernkraftwerksbetreiber investiert und damit zuletzt ordentliche Wertzuwächse verzeichnen können.

Blöd bloß, dass das im eklatanten Widerspruch zur Atomausstiegspolitik der Bundesregierung steht. Und dass das Geld sogar zum Teil in den sogenannten „Schrottmeilern“ in Belgien steckt, die die Bundesregierung seit Jahren unbedingt abgeschaltet sehen möchte. Dort sind nämlich immer größere Risse in den Reaktordruckbehältern zu finden, die den deutschen Experten ziemliche Sorgen machen.

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Schachtanlage Asse

19.03.2018 - Asse: Atommüll könnte früher geborgen werden

Artikel aus www.ndr.de

Es gibt konkrete Planungen für die vorzeitige Rückholung von radioaktiven Abfällen aus dem maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel. Das teilte die Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), Ursula Heinen-Esser, am Montag mit. Dabei geht es um Abfälle, die in der Einlagerungskammer 7/725 lagern. In dieser Kammer, die als einzige im oberen Bereich des Bergwerks heute noch zugänglich ist, lagern 8.530 Abfallbehälter. Die vorgezogene Räumung dieser Kammer sei eine gute Vorbereitung für die Rückholung der Abfälle aus den darunterliegenden Hohlräumen, so Heinen-Esser.

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Frankreich will Indien 6 EPR verkaufen ...

15.03.2018 - Indien: Abkommen mit Frankreich für sechs EPR am Standort Jaitapur

Dieser Artikel erschien in www.nuklearforum.ch

Die Electricité de France (EDF) und die Nuclear Power Corporation of India Limited (NPCIL) haben am 10. März 2018 in Indien ein sogenanntes Industrial Agreement zum Bau von sechs EPR-Einheiten am Standort Jaitapur im Westen Indiens unterzeichnet.

Das Abkommen zwischen der EDF und der NPCIL wurde im Rahmen eines Staatsbesuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron unterzeichnet, der am 9. März 2018 eine viertägige Reise nach Indien antrat. Nach Angaben der EDF beschreibt das Abkommen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Verantwortlichkeiten der Partner sowie einen Zeitplan für die nächsten Schritte. Es ist vorgesehen, dass der französische EPR-Anbieter für die ersten zwei geplanten Einheiten am Standort Jaitapur alle Ingenieursarbeiten durchführen sowie die Beschaffung der Komponenten übernimmt. Beim Bau der darauffolgenden Einheiten sollen zunehmend indische Unternehmen miteingebunden werden. Gemäss EDF ist die NPCIL als zukünftige Besitzerin und Betreiberin des Kernkraftwerks Jaitapur für die Einholung aller nötigen Bewilligungen und Nachweise verantwortlich.

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Finnland, EPR Olkiluoto 3, 15 Jahre Bauzeit und 7 Milliarden Euro Verlust, bis jetzt ...

13.03.2018 - Fiasko-Reaktor noch teurer

Dieser Artikel von Reinhard Wolff erschien in www.klimaretter.info

Für die Konstrukteure des finnischen AKW Olkiluoto 3, Areva und Siemens, wird es noch einmal um mehrere hundert Millionen Euro teurer. Die Konzerne einigten sich außergerichtlich über die Verteilung der explodierenden Kosten des AWK-Neubaus. Die Gesamtverluste belaufen sich vermutlich auf mehr als sieben Milliarden.

Der Streit um die Kostenüberschreitungen beim finnischen AKW-Neubau Olkiluoto ist beigelegt. Die französische Areva und der deutsche Siemens-Konzern, die zusammen seit 2005 an dem ersten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) bauen, haben sich jetzt außergerichtlich mit dem Bauherrn, dem finnischen Energieunternehmen TVO, geeinigt. Das Ergebnis: Für Siemens und Areva wird das Milliardengrab um nochmals knapp eine halbe Milliarde Euro teurer.

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Sieben Jahre nach Fukushima

10.03.2018 - Japans Regierung kämpft um Eindruck von Normalität

Dieser Artikel von Jürgen Hanefeld erschien in www.deutschlandfunk.de

Am 11. März vor sieben Jahren kam es zur Atomkatastrophe von Fukushima. Jetzt werden immer mehr Besiedlungsverbote für Städte und Dörfer aufgehoben. Dass die Reststrahlung tatsächlich keine Gesundheitsgefahr mehr darstellt, davon lassen sich die Menschen aber nur schwer überzeugen.

Sie geben sich redlich Mühe, die Mitarbeiter im "Zentrum für Agrartechnologie" von Fukushima. Fische, Fleisch, Gemüse werden kleingehackt und in bleischweren Halbleiterdetektoren mindestens 30 Minuten lang auf Radioaktivität hin getestet. Mit wissenschaftlicher Akribie wird bewiesen, dass diese Proben einwandfrei sind.

"Alles, was angebaut oder gezüchtet ist, kann man bedenkenlos essen. Selbst die Pilze, die von Menschen kultiviert wurden, sind unschädlich", sagt der Vize-Direktor des Labors, Kenji Kusama. In den vergangenen sieben Jahren habe man hier 200.000 Produkte getestet. Auch wenn der Zahlenwirrwarr der Messtabellen für Laien kaum lesbar ist, am Ende steht meist: N.D., die englische Abkürzung für "nicht nachweisbar".

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05.03.2018 - Luxemburg will Allianz gegen Atomkraft aufbauen

Dieser Artikel erschien in www.lessentiel.lu

Das Großherzogtum will gemeinsam mit Österreich eine «Renaissance der Atomkraft» verhindern. Beide Länder klagen gegen die EU-Kommission.

Das Großherzogtum will gemeinsam mit Österreich eine europaweite Allianz gegen die Förderung der Atomenergie gründen. Das geht aus einem Communiqué des luxemburgischen Umweltministeriums vom Montag hervor. Eine entsprechende Vereinbarung trafen die österreichische Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger, und die luxemburgische Umwelt-Ministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) am Rande eines Treffens der EU-Umweltminister in Brüssel am Montag.

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Langanhaltende radioaktive Verseuchung

02.03.2018 - Fukushima: Uran im Fallout nachgewiesen

Dieser Artikel erschien in www.scinexx.de

Mikropartikel aus Boden und Wasser enthalten langlebige Uran und Zirkonium-Nuklide

Langlebiger Fallout: Der Atomunfall von Fukushima könnte mehr Uran freigesetzt haben als gedacht. In Mikropartikeln aus dem Fallout haben Forscher nun zwei verschiedene Uranverbindungen nachgewiesen. Weil Uran eine extrem lange Halbwertszeit hat, könnte die radioaktive Kontamination demnach länger anhalten als bisher angenommen. Der Nachweis der Uranpartikel deutet zudem darauf hin, dass bei der Atomkatastrophe auch Teile des Kernbrennstoffs freiwurden.

Der Atomunfall im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi war einer der schwersten in der Geschichte der Kernenergie. Durch den Ausfall des Kühlsystems kam es zu einer Kernschmelze, bei Explosionen wurden große Mengen radioaktiver Nuklide freigesetzt. Bis heute ist die Lage in den Reaktoren nur teilweise unter Kontrolle, es kommt im Umfeld der Anlage immer wieder zu Kontaminationen von Meer, Grundwasser und Boden.

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Proteste in Salamanca

26.02.2018 - Entsteht in Spanien Europas größte Uran-Mine?

Dieser Artikel von Oliver Neuroth erschien in www.tagesschau.de

Die ersten Bagger eines internationalen Energie-Unternehmens stehen schon bereit. Doch Anwohner protestieren gegen das "Salamanca-Projekt".

"Exakt in diesem Gebiet soll es losgehen. Hier wollen sie als erstes nach Uran graben, es wird die zentrale Abbau-Zone." Jorge Rodriguez hält mit seinen Jeep an einem kleinen Feldweg an und zeigt auf eine hügelige Wiese. Auf ihr stehen ein paar Bäume, das Gelände ist eingezäunt. Am Tor hängt ein leuchtend gelbes Schild: "Prohibido el paso" ("Einfahrt verboten").

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Umweltproteste im Hamburger Hafen

23.02.2018 - Aktionstag gegen Atomtransporte von Hamburg bis Nabonne

Dieser Artikel von Sebastian Weiermann erschien in www.neues-deutschland.de

Atomkraftgegner protestieren bundesweit gegen Urantransporte

Seit dem deutschen Atomausstieg ist das Thema nukleare Energie und der problematische Transport von Uran aus der Öffentlichkeit weitgehend verschwunden. Die belgischen Pannenreaktoren Tihange und Doel sorgen manchmal für ein wenig Aufregung, doch auch die ist in der Regel auf das Rheinland beschränkt.

Dabei gibt es kaum einen Grund zur Beruhigung. Die letzten deutschen Atomkraftwerke sollen zwar am 31. Dezember 2022 ihren Betrieb einstellen. Daran, dass die Bundesrepublik ein wichtiger Standort und Drehscheibe der weltweiten Atomindustrie ist, ändert das allerdings wenig. Eine Schließung der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau steht beispielsweise in den Sternen. Sie beliefert unter anderem die belgischen Pannenreaktoren.

Zahlreiche Anti-Atomkraftinitiativen haben sich für diesen Samstag jedoch einen anderen Fokus gesetzt. Sie wollen auf den Atomumschlagplatz im Hamburger Hafen aufmerksam machen und entlang der Transportroute von Urankonzentrat, das regelmäßig auf dem Schienenweg von Hamburg nach Frankreich gebracht wird, protestieren.

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Atomkraft

22.02.2018 - Deutschland hält still

Dieser Artikel von Thorsten Knuf erschien in www.fr.de

Die Bundesregierung akzeptiert - anders als Österreich - einen umstrittenen AKW-Neubau in Ungarn.

Eigentlich ist die Sache ja klar: Mit Atomkraft will Deutschland nichts mehr zu tun haben. Jahrzehntelang wurde hierzulande erbittert über die Frage gestritten, ob die Erzeugung von Atomstrom wünschenswert und zu verantworten sei oder nicht. Dann geschah im März 2011 die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima. In Deutschland wurden quasi über Nacht aus Befürwortern der Atomkraft Gegner dieser Technologie. Mit breiter Mehrheit beschloss der Bundestag, dass bis 2022 alle verbliebenen deutschen Meiler vom Netz gehen müssen. Deutschland hat sich nun der Energiewende verschrieben, keine ernstzunehmende politische Kraft fordert den Ausstieg aus dem Atomausstieg.

Wenn allerdings im benachbarten Ausland neue Atomkraftwerke entstehen, drückt die schwarz-rote Koalition in Berlin regelmäßig beide Augen zu. Nach Informationen dieser Zeitung hat die geschäftsführende Bundesregierung entschieden, nichts zu unternehmen, was den umstrittenen Bau von zwei neuen Reaktoren am ungarischen AKW-Standort Paks stoppen könnte. Paks liegt südlich von Budapest. Bis zur deutschen Grenze sind es rund 440 Kilometer, bis zur österreichischen Hauptstadt Wien etwa 260. Im Falle eines großen Nuklearunfalls würden die Folgen in weiten Teilen Zentraleuropas zu spüren sein. Das Neubauvorhaben ist ein Prestigeprojekt des autoritären ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán.

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Ruthenium - Russland

16.02.2018 - Neue Spur bei radioaktiver Wolke

Dieser Artikel von Daniel Lingenhöhl erschien in www.spektrum.de

Im Herbst 2017 schlugen europaweit Messgeräte aus: Eine radioaktive Wolke hatte sich von der Ukraine nach Westen ausgebreitet. Nun gibt es neue Indizien.

Im September und Oktober 2017 registrierten Messstationen in Deutschland und Österreich erhöhte Konzentrationen an Ruthenium-106 in der Atmosphäre. Auch andere Stationen von Norwegen bis Griechenland, von der Ukraine bis in die Schweiz meldeten, dass sie das Isotop nachgewiesen hatten. Schnell deuteten Analysen auf eine Quelle in Russland hin,

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15.02.2018 - THTR-Rückbau: Kosten und Gefahren als „etablierter Prozess“

Der Erhaltungsbetrieb des eingeschlossenen Thorium-Hochtemperatur Reaktors (THTR) dauert von 1997 bis 2027.

Vor zehn Jahren, am 17. 10. 2008, bestätigte der Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW die im Genehmigungsbescheid 7/12c gemachten Angaben, nachdem bis zum Ende des Jahres 2017 die Betreiber des THTR die atomrechtliche Aufsichtsbehörde zu informieren haben, wie lange der sichere Einschluss aufrecht erhalten und wann mit dem Abbau des Reaktors begonnen werden soll.

Was gibt es Neues?

Da bisher in der Öffentlichkeit nichts bekannt wurde, fragten wir als Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW detailliert nach (1) und erhielten nach fast vier Monaten am 7. Februar 2018 eine Antwort:

„Nach aktuellem Planungsstand beabsichtigt die Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG) als Betreiberin der Anlage den sicheren Einschluss bis 2027 aufrecht zu erhalten und ab 2028 mit der Vorbereitung der Anlage auf den vollständigen Abbau zu beginnen. (...) Anträge auf Änderung bestehender atomrechtlicher Genehmigungen oder zum Abbau des THTR 300 liegen dem MWIDE bisher nicht vor.“

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04.02.2018 - Ist das Atomkraftwerk Tihange noch gefährlicher als angenommen?

Dieser Artikel von Ralf Streck erschien in www.telepolis.de

Die Reaktoren in Belgien sind Zeitbomben und dürften schon längst nicht mehr am Netz sein

Diese Tage gab es etwas Wirbel um Berichte über das belgische Atomkraftwerk Tihange. Der WDR-Hörfunk und das ARD-Magazins MONITOR haben behauptet, das AKW sei "deutlich gefährlicher als bislang bekannt". In einer Pressemitteilung wurde von einem Schreiben der belgischen Atomaufsicht (FANC) berichtet, "das eine deutliche Häufung von so genannten "Precursor"-Fällen im Atomreaktor Tihange-1 belegt". Es habe zwischen 2013 und 2015 insgesamt acht solcher Ereignisse in Tihange-1 gegeben. Das seien "mehr als die Hälfte aller "Precursor"-Fälle in ganz Belgien." Nach ihren Angaben sollen bisher angeblich "insbesondere die Reaktoren Tihange-2 und Doel-3 als besonders riskant" gegolten haben.

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30.01.2018 - South Carolina streitet über sein Atomkraft-Desaster

Dieser Artikel erschien in www.energiezukunft.eu

Nächste Runde in South Carolinas Milliarden-Desaster: Nachdem der Neubau von zwei Atomreaktoren aufgrund explodierender Kosten und Pleiten gestoppt wurde, bricht neuer Streit aus. Sollen die Stromkunden noch 60 Jahre für die Atomruine zahlen?

Im Jahr 2006 fiel der Startschuss für das hoffnungsvolle Projekt, das sich nach 12 Jahren mit den Begriffen Ruin und Bankrott passend beschreiben lässt. Damals beschlossenen Regierung und Kongress des Bundesstaats an der US-Ostküste, Energieversorgern beim Bau neuer Atomreaktoren großzügigen Spielraum zu gewähren. Sie durften einen Teil der laufenden Baukosten den Stromkunden in Rechnung stellen. Das war zwar unüblich, schien damals aber unproblematisch. Die Stromkosten waren hoch und der Bau der zwei neuen Reaktoren am Kernkraftstandort Virgil C. Summer, gut 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Columbia, war unstrittig. 11,5 Milliarden US-Dollar sollten sie kosten und ab 2018 Strom liefern.

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Radon

25.01.2018 - Die unsichtbare Gefahr aus dem Untergrund

Dieser Artikel erschien in www.br.de

Man kann es nicht sehen, nicht fühlen, nicht riechen oder schmecken. Das Edelgas Radon ist jedoch die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Über den Boden kann das natürlich vorkommende radioaktive Gas in Häuser eindringen.

Radon ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas. Es entsteht durch radioaktiven Zerfall von Uran, das es überall auf der Welt in unterschiedlichen Konzentrationen im Boden gibt. Besonders hoch liegt die Radonkonzentration deshalb in Böden und Gesteinen, die viel Uran enthalten. "Wir haben zum Beispiel in Deutschland ein höheres Radonpotenzial in bestimmten Gegenden: In Bayern sind das der ostbayerische Wald und das Voralpenland, auch Gegenden bis hin zu München. Das liegt wirklich am Urangehalt. Zum Beispiel der Bayerische Wald - das sind eher Granitgebiete. Und Granit hat ein höheres Radonpotenzial", erläutert Michaela Kreuzer, Leiterin der Abteilung "Wirkungen und Risiken ionisierender Strahlung" am Bundesamt für Strahlenschutz.

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Na, dann wird ja alles gut ...

23.01.2018 - Atomkonzern New Areva heißt jetzt Orano

Dieser Artikel erschien in www.donaukurier.de

Der französische Atomkonzern New Areva heißt jetzt Orano. Das Unternehmen kündigte die Umbenennung am Dienstag am Firmensitz in La Défense bei Paris an.

Der französische Atomkonzern New Areva heißt jetzt Orano. Das Unternehmen kündigte die Umbenennung am Dienstag am Firmensitz in La Défense bei Paris an. Der Name stehe für einen "Neuanfang", sagte Konzernchef Philippe Knoche. "Orano" spielt auf das griechische Wort Ouranos an, den Namen für den Planeten Uran.

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SENDETERMIN: Montag den 22.01.2018 um 8:30 Uhr im SWR2

Die schleichende Vergiftung

22.01.2018 - Risiko Uran

Dieser Artikel von Peter Jaeggi erschien in www.swr.de

Das radioaktive Schwermetall Uran kommt natürlich in der Umwelt vor. Dort ist es ungefährlich. Gelangt es aber in den menschlichen Körper, wirkt es hochgiftig für die Zellen. Anfang 2017 fand ein Schweizer Arzt und Wissenschaftler im Urin seiner Patienten teilweise große Mengen Uran. Die gleiche Entdeckung machte ein Arzt in Düsseldorf. Woher der Stoff kam, ist bis heute rätselhaft.

Woher stammt Uran?

Uran kommt natürlich im Erdboden vor. Das radioaktive Element stammt aus der Entstehungszeit des Universums. In unseren Regionen sind die größten natürlichen Konzentrationen im Granit. Mehr als 99 Prozent dieses Natur-Urans bestehen aus dem Isotop Uran 238.

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16.01.2018 - Norwegens Staatsfonds zieht sich aus Rüstungsbranche zurück

Dieser Artikel erschien in deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Der norwegische Staatsfonds hat seine Beteiligungen an mehreren Rüstungsfirmen verkauft.

Der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt und gespeist aus den Öl-Einnahmen des Landes, hat neun weitere Unternehmen auf seine schwarze Liste gesetzt. Aus ethischen Gründen werde der Fonds sein Geld nicht in diese Firmen investieren, die Teile für Atomwaffen produzieren, teilte die Zentralbank des Landes als Verwalterin des Fonds am Dienstag laut AFP mit. Zu den Unternehmen gehören BAE Systems aus Großbritannien, Konzerne aus den USA und aus asiatischen Ländern.

Der Fonds ist eine Billion Dollar (818 Milliarden Euro) schwer und hat in rund 9.000 Firmen weltweit investiert. Dabei muss er Leitlinien beachten – so darf das Geld nicht in Unternehmen fließen, die Atomwaffen oder Tabakprodukte herstellen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit ausnutzen oder in Firmen, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle machen.

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Kalter Kaffee als frisch serviert?! Revolution, Evolution oder Scharlatanerie?
Eine, schon lange geforderte, umfassende Studie zum Thema Radioaktivität und Gesundheit scheint jedenfalls angesagt.
Gesundheitspolitiker aller Länder - egal ... - kommt endlich aus den Puschen!

11.01.2018 - Länger leben dank Radioaktivität

Dieser Artikel von Alex Reichmuth erschien in bazonline.ch

Wissenschaftler fordern eine Lockerung des Strahlenschutzes – aus gesundheitlichen Gründen.

Für viele Schweizer mag es gewöhnungsbedürftig wirken, was jüngst in Nuclear News zu lesen war, der Zeitschrift der Amerikanischen Wissenschafts-Vereinigung für Kerntechnik (American Nuclear Society). Die beiden Kernphysiker Jerry M. Cuttler und William H. Hannum setzten sich für einen Paradigmen-Wechsel beim Schutz vor Radioaktivität ein. «Es ist offensichtlich geworden, dass die Gesellschaft einen sehr hohen Preis bezahlt wegen der Angst vor tiefdosierter Strahlung», schrieben die Wissenschaftler. Ihr Plädoyer für eine drastische Lockerung der Grenzwerte begründeten sie damit, dass massvolle Radioaktivität das Abwehrsystem stimuliere und Organismen ermögliche, ihre Lebenserwartung zu erhöhen: «Studien haben gezeigt, dass tiefe Strahlungsdosen die Lebensspannen von Tieren und Menschen verlängern.»

Die beiden Autoren sind renommierte Fachleute. Der Kanadier Jerry Cuttler ist Strahlenexperte an der Universität Toronto und ehemaliger Präsident der Canadian Nuclear Society. Der Amerikaner William Hannum diente lange für das US-Departement Energie und war unter anderem für die Agentur für Kernenergie der OECD tätig.

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Emmanuel Macron in China

09.01.2018 - Frankreich verkauft Atommüll-Anlage an China

Artikel aus www.zeit.de

Präsident Macron hat in China lukrative Geschäfte in die Wege geleitet. Gegenüber chinesischen Investoren in Frankreich zeigte sich seine Regierung indes zurückhaltend.

Während des Chinabesuchs von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben beide Länder eine engere Zusammenarbeit bei der Atomtechnologie und in Handelsfragen vereinbart. Geplant ist unter anderem der Bau der ersten Anlage zur Wiederaufbereitung von Atommüll in China durch den französischen Areva-Konzern. Das geht aus der Absichtserklärung hervor, die in Anwesenheit Macrons und des chinesischen Staatschefs Xi Jinping unterzeichnet wurde.

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China - Halbinsel Shandong - HTR-PM

04.01.2018 - Erster HTR-PM-Behälterkopf in Position

Dieser Artikel erschien in www.world-nuclear-news.org und wurde übersetzt mit dem www.deepl.com/translator

Der Druckbehälterkopf wurde an einer der beiden gasgekühlten Hochtemperaturreaktoren der Demonstrationsanlage HTR-PM in Shidaowan in der chinesischen Provinz Shandong installiert.

Der Druckbehälterkopf wurde am 27. Dezember auf Block 2 installiert, wie die China Nuclear Industry 23 Construction Company Limited (CNI23) mitteilte. In einem ca. 1 Stunde und 35 Minuten dauernden Arbeitsgang wurde das 80 Tonnen schwere Bauteil mit 76 Schrauben am Druckbehälter befestigt.

"Dies ist die erste Installation des Druckbehälterdeckels des weltweit ersten Gen IV-Reaktors, was darauf hindeutet, dass die interne Installation des Reaktordruckbehälters vor der Schließung abgeschlossen wurde", bemerkte CNI23.

Im Dezember 2012 begannen die Arbeiten an der Demonstrationsanlage HTR-PM, die mit zwei kleinen Reaktoren und einer Turbine ausgestattet ist, am Standort Shidaowan in China Huaneng.

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Atomkraft - Areva - Framatome

04.01.2018 - Areva-Reaktorgeschäft erhält alten Namen zurück

Artikel aus www.handelsblatt.com

Die französische Stromversorger EDF hat gerade die Übernahme des Reaktorgeschäfts des Atomkonzerns Areva abgeschlossen. Nun erhält die Sparte einen traditionsreichen Namen zurück.

ParisDas vom französischen Atomkonzern Areva an den Stromversorger EDF abgetretene Reaktorgeschäft tritt künftig unter dem Namen Framatome auf. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Das Geschäft rund um Bau und Instandhaltung von Atomreaktoren kehrt damit zum ursprünglichen Namen zurück, den es vor der Umbenennung in Areva im Jahr 2006 trug. EDF waren zum Jahreswechsel 75,5 Prozent des Kapitals an der Einheit übertragen worden, die weltweit 14.000 Mitarbeiter beschäftigt.

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03.01.2018 - Studie: USA töten mit Atombomben hunderttausende Amerikaner

Der Artikel von John Dyer erschien in www.wienerzeitung.at

Durch Tests in Nevada sind offenbar mehr Amerikaner gestorben als durch die Bombenabwürfe in Japan.

Die USA sind das weltweit einzige Land, das bislang Atombomben in einem Krieg verwendet hat. Nun behauptet ein Forscher, dass durch die Atomwaffentests in Nevada in den 50er und 60er Jahren mehr Amerikaner ums Leben gekommen sind, als es bei den zwei Bombenangriffen in Japan im August 1945 Opfer gab. Deren Zahl wird in Japan auf 250.000 geschätzt.

Der Ökonom Keith Meyers von der Universität Arizona wies in einer Studie auf die schädlichen und vielfältigen Auswirkungen von Atomwaffentests auf Menschen hin. "Diese Studie zeigt, dass es mehr Opfer im Kalten Krieg gab, als bislang angenommen wurde." Im Mittelpunkt der These von Meyers steht der radioaktive Niederschlag, der sich auch in der Milch abgelagert hat, welche Amerikaner über Jahre getrunken haben. "Während der 50er Jahre wurde Milch in der Region verbraucht, in welcher sie hergestellt wurde." Er meint, dass zwischen 1951 und 1973 695.000 Amerikaner im Mittleren Westen und Nordosten der Vereinigten Staaten an Krebs erkrankt oder gestorben sind, die mit dem radioaktiven Isotop I-131 versetzte Milch getrunken haben. Dabei sei das dadurch entstandene Vorkommen an Todesfällen überraschenderweise nicht rund um das Testgelände am höchsten gewesen, sondern dort, wo der Fallout bereits moderat war.

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Da muss Donald jetzt aber ganz stark sein ...

03.01.2018 - U.S.-Gericht zugunsten des Moratoriums gegen Uran-Abbau in Grand Canyon-Region

Der Artikel von petrapez erschien in www.radio-utopie.de

Kurz vor dem Jahreswechsel 2017/2018 gab es einen Grund zum Feiern: Uranerzbergmine in Arizona erhielt keine Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme und keine neuen Minen werden erschlossen

Bei all den Bemühungen des Imperialistischen Komplexes seine Interessen unter Einsatz von Gewalt und Gegenoffensiven in der realen und virtuellen Welt durchzusetzen, ist es wichtig, erfolgreiche Aktionen von Umweltschützern und der Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen, die sich dem Großkapital trotz angeblicher geringer Chancen bei Gericht durchsetzen.

Im November 2017 berichteten wir über das Thema Uranerz-Abbau im Grand Canyon Nationalpark und den Widerstand am Beispiel einer Stadt in Flagstaff: kein Uranbergbau und Transporte am Grand Canyon.

Über die Region bestand insgesamt ein Jahrzehnte altes Moratorium des Bundes gegen die Wiederaufnahme stillgelegter Minen. Im Jahr 2013 hatte der U.S. Forest Service die Wiedereröffnung der Mine genehmigt.

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