Zeitungsartikel 2019  

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Norwegens letzter Forschungsreaktor wurde im Dezember 1966 erstmals kritisch ...

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13.03.2019 - Forschungsreaktor JEEP-II steht vor ungewisser Zukunft

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das norwegische Institut für Energietechnologie (IFE) hat den Wiederanlauf des Forschungsreaktors JEEP-II in Kjeller verzögert, nachdem bei einem Wartungsausfall Korrosion an mehreren Komponenten entdeckt wurde. Der Reaktor muss "aufwändig und teuer" repariert werden, wenn er neu gestartet werden soll.

Als einzige Neutronenstreuungseinrichtung in den nordischen Ländern ist JEEP-II Teil der nationalen norwegischen Forschungsinfrastruktur NcNeutron für die Grundlagenforschung in Physik und Materialtechnologie. Zu den Partnern in NcNeutron gehören die Universität Oslo, die Universität Stavanger, die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technologie und die unabhängige Forschungseinrichtung SINTEF. JEEP-II ist auch Teil des norwegischen Beitrags zur Entwicklung und zum Bau des Europäischen Forschungszentrums für Spallationsquellen in Lund, Schweden, das 2023 abgeschlossen sein soll.

"Dies ist eine ernste Situation in Bezug auf den weiteren Betrieb", sagte IFE-Präsident Nils Morten Huseby. "Die Ergebnisse erfordern umfangreiche Reparaturen und Verbesserungen, bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Wir führen noch immer die geplanten Inspektionen durch, aber wir sind uns bewusst, dass die Reparatur ein teurer und zeitaufwendiger Prozess ist. Die Sicherheit steht bei IFE immer an erster Stelle, und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es keine Option ist, den Reaktor ohne umfangreiche Verbesserungen neu zu starten."

Ende Januar sagte IFE, dass er den für den 7. Februar geplanten Neustart von JEEP-II wegen der Entdeckung von Korrosion in "sicherheitsrelevanten Reaktorkomponenten" verschoben habe. Damals sagte das Institut, dass die Inspektionen bis Ende Januar fortgesetzt würden und Mitte Februar ein Bericht fertig gestellt würde.

In einer Erklärung vom 11. März sagte IFE, dass die Untersuchungen bisher gezeigt hätten, dass "umfangreiche und kostspielige Verbesserungen" erforderlich seien, um den Forschungsreaktor wieder in Betrieb zu nehmen. Sie wird die Ergebnisse der Inspektionen mit Hilfe externer Experten untersuchen und mit weiteren Inspektionen fortfahren.

IFE sagte, dass der Brennstoff aus dem Reaktor entfernt und das Schwerwasserkühlmittel und der Moderator entleert worden seien.

"Die Anlage befindet sich nun im Abschaltmodus, ohne ein bestimmtes Datum, wann oder ob die Arbeiten wieder aufgenommen werden", sagte sie. "Ausgehend vom aktuellen Zustand der Anlage wird der Reaktor 2019 nicht wieder in Betrieb genommen."

Dabei wurde hinzugefügt, dass der IFE-Vorstand über die Situation informiert worden sei und "alle relevanten Maßnahmen" zur Klärung der Situation gefordert habe. Ein Reparaturplan mit den damit verbundenen Kosten wird auf einer für den 25. April geplanten Vorstandssitzung vorgestellt.

Der 2000 kWt Reaktor im Forschungszentrum Kjeller, etwa 25 Kilometer nordöstlich von Oslo, wurde 1967 in Betrieb genommen. Ihre Hauptaufgaben sind die Grundlagenforschung in der Neutronenphysik, die Herstellung von medizinischen und industriellen Isotopen sowie Bestrahlungsdienstleistungen und Experimente. Im Dezember erhielt IFE eine erneute Lizenz für den Betrieb von JEEP-II für weitere zehn Jahre.

IFE beherbergt auch den Kernbrennstoff- und Materialprüfreaktor Halden. Das Projekt war ein Projekt von nationalen Organisationen aus 19 Ländern, die ein gemeinsam finanziertes Programm unter der Schirmherrschaft der OECD-Agentur für Kernenergie unterstützen. Das Programm wurde alle drei Jahre erneuert. Als Gastland übernahm Norwegen etwa 30% der Programmkosten. Im Juni 2018 kündigte IFE an, dass es keinen Antrag auf Verlängerung der Betriebsgenehmigung des Reaktors stellen wird, die 2020 ausläuft, und dass der Reaktor, der aufgrund eines Fehlers des Sicherheitsventils offline war, nicht neu gestartet wird. Der weitere Betrieb des Reaktors - der 1959 in Betrieb genommen wurde - sei nicht möglich, sagte IFE.

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Karte der nuklearen Welt:

Am Institut für Energietechnik steht der Forschungsreaktor JEEP 2 still ...

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