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03.01.2020 - Windkraft: Gemeindebund lehnt "Windbürgergeld" ab

Artikel aus www.zeit.de

Die SPD will die Akzeptanz von Windkraftanlagen durch finanzielle Entschädigungen erhöhen. Der Verband der Kommunen fürchtet, daraus entstünden weitere Ansprüche.

Geldzahlungen für Anwohnerinnen und Anwohner von Windrädern sind nach Meinung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes der falsche Weg, um die Akzeptanz von Windkraft in Deutschland zu erhöhen. "Wer die Energiewende will, der muss halt bestimmte Dinge auch tolerieren, und zwar entschädigungslos", sagte Uwe Brandl, der Präsident des kommunalen Spitzenverbands. Dazu gehörten der Aufbau von Windparks und Stromleitungen, in anderen Bereichen auch Schienenverkehr, Radwege und Straßen.

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe prüft derzeit mehrere Konzepte, um die Akzeptanz von Windrädern wieder zu erhöhen. Das "Windbürgergeld" ist einer der Vorschläge. SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch hatte sich für "direkte finanzielle Anreize" für Bürger rund um Windparks ausgesprochen. Eine solche Prämie würde dazu beitragen, den Widerstand gegen Windräder vor der Haustür zu überwinden und damit den Ausbau der erneuerbaren Energiequelle ermöglichen, sagte Miersch der Neuen Osnabrücker Zeitung.

"Wenn wir beginnen, für Stillhalten zu zahlen, dann wird das mit Sicherheit bei den Windrädern beginnen und wird dann über die Straßen und über andere Infrastrukturmaßnahmen weiterlaufen", sagte Brandl. Die Politik solle die Bürger dafür sensibilisieren, dass sie Teil der Gesellschaft seien, und dass Wandel nur funktioniere, wenn jeder Einzelne bereit sei, mitzumachen. Die Politik erkläre nicht mehr, sondern versuche, "die Menschen wohlfällig zu bedienen".

Deutschlandweit 300 Klagen gegen Windräder anhängig

Die Windkraft befindet sich in einer Krise. Hunderte Bürgerinitiativen protestieren gegen den Ausbau der Energiequelle. Derzeit sind in Deutschland Klagen gegen 300 Windräder anhängig. Zugleich bremst die Bundesregierung: Die Vorschriften für Genehmigung und Betrieb neuer Anlagen wurden verschärft. Im Klimapaket einigten sich Union und SPD unter anderem auf einen Mindestabstand von 1.000 Metern, wenn neue Anlagen gebaut oder ältere vergrößert werden.

Der Stillstand beim Ausbau der Windkraft gefährdet das Ziel der Bundesregierung, den Anteil des Ökostroms bis 2030 auf 65 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt er bei etwa 45 Prozent. Da 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht und bis 2038 mit dem Strom aus Kohle Schluss sein soll, ist ein rascher Ausbau von Wind- und Solaranlagen notwendig.

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04.01.2020 - Drei Gründe, warum Frankreich nicht von der Atomkraft lässt

Eigentlich galt die französische Atomindustrie als erledigt, weil: zu teuer, unzeitgemäß. Doch jetzt will Paris neue Kernkraftwerke in Auftrag geben - und provoziert so Streit mit dem EU-Partner Deutschland.

Es war in den letzten Jahren ruhig geworden um Frankreichs einst so heftig kritisierte wie gepriesene Atomindustrie. Es schien, als würde sich die einst weltweit beachtete Vorzeigebranche mit der Zeit von selbst erledigen - durch defizitäre Großkonzerne, eingrenzende Gesetze und die Konkurrenz der erneuerbaren Energien. Die wenigen neuen Bauvorhaben, die es gab, liefen finanziell und bauzeitlich aus dem Ruder ...

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04.01.2020 - Kann die Kernkraft in Deutschland überleben?

Das wohl einzige Ziel der Energiewirtschaft besteht darin, möglichst ohne finanzielle Belastung auszusteigen

Während die Mehrheiten in den deutschsprachigen Ländern mit der Kernkraft weitgehend abgeschlossen haben, gibt es in anderen Ländern durchaus Ideen, wie man der Kernkraft eine Zukunft offenhalten kann. So freut sich die Atomgemeinde auch hierzulande über die Fortschritte, die bei der Entwicklung von Minireaktoren in den USA gemacht werden.

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03.01.2020 - Der Qualm des Fackelträgers

Energiewende China macht spürbare Fortschritte im Kampf für das Klima. Warum plant es jetzt neue Kohlekraftwerke?

Der Kampf gegen die globale Erwärmung wird wohl in China entschieden. Seit 2006 ist das Land der weltgrößte Emittent von Treibhausgasen – naheliegend, da jeder fünfte Erdenbürger Chinese ist. Derzeit stößt China rund 10 Milliarden Tonnen CO₂-Äquivalent aus, fast ein Drittel der 36 Milliarden weltweit ...

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Drei Fragen:
Ist dies nun wirklich das letzte Aufgebot der Atomlobby?
Haben diese Mütter einfach nur Angst ihren Job zu verlieren?
Wann schicken sie endlich ihre Kinder an die PR-Front?

02.01.2020 - Mütter für die Atomkraft drängen darauf, die Atomkraft als sichere und saubere Energie zu verstehen

In einem Brief an die Financial Times schreiben Heather Hoff und Kristin Zaitz von Mothers for Nuclear, dass die Kernkraft der sicherste Weg ist, um zuverlässig Strom zu erzeugen. "Im Moment schließen wir überall in den USA vollkommen gute bestehende Kernkraftwerke wegen niedriger Erdgaspreise und einer diskriminierenden Politik, die im Namen des Klimaschutzes erneuerbare Energien unterstützt, aber keine kohlenstofffreie Kernenergie", schreiben sie.

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02.01.2020 - Geld allein wird die Probleme bei der Windkraft nicht lösen

Die Koalition will die Akzeptanz für die Windkraft erhöhen. Mit finanzieller Unterstützung werden die wahren Probleme aber nur kaschiert.

Seit Monaten kommt der Ausbau der Windkraft hierzulande nicht voran. Ein verkorkstes Ausschreibungsdesign gehört zu den Ursachen. Ebenso der wachsende Widerstand vor Ort. Langwierige Genehmigungsverfahren und sehr häufig auch Klagen gehören für die Branche zum Alltag.

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02.01.2020 - Windenergie: SPD will durch "Windbürgergeld" Akzeptanz erhöhen

Der Umweltpolitiker Matthias Miersch hat sich dafür ausgesprochen, Anwohner von Windanlagen finanziell zu entschädigen. So ließen sich Widerstände überwinden.

Wer Windräder in der Nachbarschaft akzeptiert, könnte künftig finanziell belohnt werden. Die SPD strebt die Einführung eines sogenannten Windbürgergeldes an, wie SPD-Fraktionsvizechef Matthias Miersch in der Neuen Osnabrücker Zeitung ankündigte.
Eine solche Prämie würde dazu beitragen, den Widerstand gegen Windräder vor der Haustür zu überwinden und damit den Ausbau der erneuerbaren Energiequelle ermöglichen, sagte Miersch.

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