Aktuelles Zeitungsartikel 2019

Zeitungsartikel 2019

***


  2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

Langzeitversuch mit Betonit

19.08.2019 - Geologen suchen nach der richtigen Barriere für Atommüll

Artikel aus www.laborpraxis.vogel.de

Nach wie vor ist nicht geklärt, wie der Atom-Abfall aus Kernkraftwerken sicher gelagert werden kann. Doch neben der Suche nach einem geeigneten Endlager sind auch die Lagerbedingungen noch längst nicht geklärt. In einem Schweizer Felslabor untersucht ein Geologen-Team nun in Langzeitversuchen u.a. ein tonhaltiges gepresstes Mineralpulver, das so genannte Betonit.

Jena – Auch nach dem offiziell beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie hierzulande ist eine Frage bisher ungeklärt: Wohin mit dem Atommüll? Bei aller politischen Brisanz, mit der das Thema unmittelbar verbunden ist, vergisst man häufig, dass die Suche nach dem optimalen Standort eines Endlagers für atomaren Abfall vor allem eine Aufgabe für die Wissenschaft ist. Auch die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist daran beteiligt. So erforschen Jenaer Geologen gemeinsam mit Kollegen des Karlsruher Instituts für Technologie sowie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit im Schweizer Felslabor Grimsel Materialien und Systeme, die die Funktion einer geotechnischen Barriere in einem möglichen Endlager übernehmen können.

mehr ...

*


Kernwaffentest von Kasachstan hinterlassen noch viele Generationen Spuren im Erbgut

14.08.2019 - Nukleare Verseuchung: Die Folgen der Strahlung

Artikel von Wudan Yan aus www.spektrum.de

Jahrzehntelange Kernwaffentests haben in Kasachstan ein Erbe aus Gesundheitsproblemen hinterlassen, mit dem sich Wissenschaftler und Bewohner der Region noch immer herumschlagen.

Die Lenin-Statuen sind verwittert, und einige von ihnen mit Graffiti besprüht, doch sie stehen noch immer stolz und aufrecht in den Parks von Semei, einer kleinen Industriestadt in der nordöstlichen Steppe von Kasachstan. Überall in der Stadt schlängeln sich kastenförmige Autos und Busse aus Sowjetzeiten an hohen, ziegelroten Wohnblocks und Gehwegen mit aufgesprungenem Pflaster vorbei – den Überresten eines früheren politischen Regimes.

Andere Spuren der Vergangenheit sind nicht ganz so leicht zu entdecken. Tief verankert in der Geschichte der Stadt – eingebettet in die DNA ihrer Bewohner – befindet sich ein Vermächtnis aus der Zeit des Kalten Kriegs. Das etwa 150 Kilometer westlich von Semei gelegene Atomwaffentestgelände Semipalatinsk war der Amboss, auf dem die Sowjetunion ihr nukleares Arsenal schmiedete. Von 1949 bis 1963 malträtierten die Sowjets ein 18 500 Quadratkilometer großes Landstück, das so genannte Polygon, mit mehr als 110 oberirdischen Nuklearwaffentests. Laut Schätzungen der kasachischen Gesundheitsbehörden waren in jenen Jahren bis zu eineinhalb Millionen Menschen einem radioaktiven Fallout ausgesetzt. Unterirdische Atomtests wurden bis 1989 durchgeführt.

mehr ...

*


13.08.2019 - Unfall bei Raketentest: Was geschah am Weißen Meer?

Artikel von Silvia Stöber und Oksana Orlowa, aus www.tagesschau.de

Vergangene Woche gab es auf einem militärischen Testgelände am Weißen Meer eine Explosion. Verantwortliche in Russland geben nur zögerlich Daten über den Unfall preis. Das sorgt für Kritik. 

Am 8. August gaben die Behörden für Moskau eine Sturmwarnung aus mit der Aufforderung an die Einwohner, zu Hause zu bleiben. Doch das Wetter blieb ruhig. Einige Fernsehsender sendeten zeitweise kein Programm.

Am gleichen Tag registrierten drei seismische Messgeräte und ein Infraschall-Sensor der internationalen "Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen" (CTBTO) ein Ereignis.

mehr ...

*


09.08.2019 - Deutschland muss mitmachen beim Atomwaffenverbot

Artikel von Heidemarie Wieczorek-Zeul aus www.fr.de

Deutschland weigert sich, dem von vielen Staaten unterstützten Vertrag beizutreten. Das muss sich ändern. Denn ein neues Wettrüsten droht.

Das Ende des INF-Vertrages zu den Mittelstreckenwaffen schien bisher nur die Fachleute zu beschäftigen. Eine Bewegung in der Gesellschaft blieb erst einmal aus. Warum?

Ich kann da nur vermuten: Nachdem 1987 auf Druck der Bevölkerung in europäischen Staaten der INF-Vertrag geschlossen worden war, machte sich über lange Jahre hinweg eine Grundhaltung breit, dass Atomwaffen keine wirkliche Gefährdung mehr darstellten. Zumal eine Zeit lang Barack Obama die Perspektive einer atomwaffenfreien Welt aufscheinen ließ. Und die UN-Generalversammlung beschloss sogar, eine Konferenz zu einer atomwaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten durchzuführen.

mehr ...

*


02.08.2019 - Nie wieder Hiroshima und Nagasaki

IPPNW-Pressemitteilung

Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Japan

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich der Jahrestage der Atombombenangriffe auf die japanischen Städte Hiroshima (6. August) und Nagasaki (9. August 1945) an die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen.

Mehr als 200.000 Menschen wurden durch die Angriffe getötet, Zehntausende starben an den Spätfolgen ihrer Verbrennungen, Verletzungen und der Radioaktivität. "Die Überlebenden dieser Angriffe eint seit 74 Jahren das gemeinsame Ziel einer Welt ohne Atomwaffen und atomare Bedrohung. Niemals wieder sollen nachfolgende Generationen die Hölle auf Erden erleben müssen, die sie durchgemacht haben. Diesem Ziel sind wir vor zwei Jahren mit dem Abschluss des UN-Vertrags für ein Verbot von Atomwaffen einen großen Schritt näher gekommen", erklärt Dr. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

„Akademik Lomonossow“ nimmt Betrieb auf ...

*

30.07.2019 - Was Russland mit dem schwimmenden Atomkraftwerk plant

Artikel von Matthias Jauch und Oliver Bilger aus www.tagesspiegel.de

Russland nimmt mit der „Akademik Lomonossow“ das erste schwimmende Atomkraftwerk in Betrieb. Umweltschützer warnen vor einem „Tschernobyl auf dem Wasser“.

Als das russische Atomunternehmen Rosenergoatom, Teil der staatlichen Atom-Agentur Rosatom, die „Akademik Lomonossow“ Ende April einsatzbereit meldete, läutete der Konzern zugleich eine neue Ära ein: In dem Schiff, in Anlehnung an die russische Trikolore weiß, blau und rot gestrichen, sind zwei Druckwasserreaktoren installiert. Wenn diese in Kürze Brennelemente aufnehmen, wird das erste schwimmende Atomkraftwerk der Welt fertiggestellt sein.

Derzeit liegt das Kernkraftwerk noch im Hafen der nordrussischen Stadt Murmansk. Im August soll das Schiff, rund 140 Meter lang und 30 Meter breit, von Schleppern durch die Barentsee und rund 5000 Kilometer in den äußersten Nordosten Russlands gezogen werden, um dort die Hafenstadt Pewek sowie Gas- und Ölbohrinseln vor der Küste mit Energie zu versorgen. In wenigen Monaten soll das Akw in Betrieb gehen.

mehr ...

*


26.07.2019 - Großbritanniens neuer Premierminister verspricht Schub für die Kernenergie

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Boris Johnson brachte seine "leidenschaftliche" Unterstützung für die Kernenergie zum Ausdruck, als er gestern zum ersten Mal als britischer Premierminister vor dem Unterhaus sprach. Sieben der acht bestehenden Kernkraftwerke des Landes sollen bis 2030 stillgelegt werden, während Neubauprojekte in den letzten zwei Jahren mit finanziellen Unsicherheiten behaftet waren.

mehr ...

*


1986 sang Grönemeyer "Kinder an die Macht", 30 Jahre später drängen infantile Horrorclowns an die Macht ...

*

24.07.2019 - Die Abrüstung stirbt – und niemand schaut hin

Artikel von Matthias Naß aus www.zeit.de

Russland und die USA beerdigen den INF-Vertrag. Die atomare Bedrohung kehrt nach Europa zurück. Es scheint kaum jemanden zu beunruhigen.

Noch eine Woche, dann ist eines der wichtigsten Abrüstungsabkommen Geschichte. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, dann endet am 2. August der INF-Vertrag, das 1987 von Michail Gorbatschow und Ronald Reagan in Washington unterzeichnete Abkommen über das Verbot von Mittelstreckenraketen – fristgerecht aufgekündigt von der Regierung Trump und ungerührt dahingehen gelassen von der Regierung Putin.

mehr ...

*


1963 "Das Wunder von Lengede" - 2033 "Das Wunder von Remlingen"?!
Wenn Sie wollten, könnten Sie morgen anfangen ...

*

19.07.2019 - Asse-Betreiber stellt Konzept zur Räumung vor

Artikel aus www.ndr.de

Der Betreiber des Atommülllagers Asse in Remlingen (Landkreis Wolfenbüttel) hat erstmals ein Konzept zur Räumung der maroden Kammern vorgestellt. Bevor die Bergung von rund 126.000 Fässern aus dem maroden Salzstock beginnen kann, muss allerdings erst die entsprechende Technik entwickelt werden. Die steht laut der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) voraussichtlich im Jahr 2033 zur Verfügung. Dann soll mit der Räumung der ersten von 13 Kammern begonnen werden, in der 1.300 Fässer mit mittelradioaktivem Müll lagern.

mehr ...

*


17.07.2019 - Castle Bravo strahlt noch immer

Artikel aus www.scinexx.de

Wasserstoffbomben-Krater ist radioaktiv am stärksten verseuchter Ort der Südsee

Noch immer kontaminiert: 1954 sprengte eine Wasserstoffbombe im Bikini-Atoll einen gewaltigen Krater in die Lagune – den Castle-Bravo-Krater. Jetzt haben Forscher die verbleibende Kontamination dieses Kraters untersucht. Ihr Ergebnis: Bis heute ist Castle Bravo der am stärksten radioaktiv verseuchte Ort der gesamten Marshallinseln. Vor allem Plutonium- und Americiumwerte liegen dort noch immer um das Zehnfache höher als im Rest der ehemaligen Kernwaffen-Testzone.

Zwischen 1946 und 1958 führten die USA im Bikini-Atoll und dem benachbarten Enewetak-Atoll insgesamt 64 Kernwaffentests durch. Noch heute sind dadurch viele der Atollinseln so stark radioaktiv verseucht, dass sie auf Jahrzehnte hinaus unbewohnbar bleiben. Der Fallout der Atomwaffentests ist auch mehr als 60 Jahre später noch in der Erdatmosphäre und sogar im Marianengraben messbar.

mehr ...

*


13.07.2019 - „Die Lage ist sehr gefährlich“

Artikel von Patrick Garber aus www.deutschlandfunkkultur.de

Eigentlich will am Persischen Golf niemand einen Krieg, sagt die Politologin Azadeh Zamirirad. Aber Irans Strategie der schrittweisen Eskalation dort sei äußerst riskant. Und die US-Politik helfe vor allem den Hardlinern in Teheran.

Vor gut einem Jahr sind die USA aus dem internationalen Atomabkommen, das den Iran vom Erwerb von Kernwaffen abhalten soll, ausgestiegen. Seither belegt Washington die Iraner mit empfindlichen Wirtschafts-Sanktionen.

„Eine katastrophale Lehre“ sei die US-Politik maximalen Drucks für das Regime in Teheran, sagt die Politologin Azadeh Zamirirad von der Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin. Denn dadurch bekämen im Iran die Hardliner Oberwasser, die wenig von Zusammenarbeit mit dem Westen halten und viel von Eskalation.

mehr ...

*


08.07.2019 - California Nightmare

Artikel von Detlef zum Winkel aus www.telepolis.de

Die AKW Diablo Canyon und San Onofre befinden sich in den erdbebengefährdeten Gebieten und gehörden zu den gefährdetsten der Welt

Vor einem "apokalyptischen Horror" warnt Harvey Wasserman, Solar- und Greenpeaceaktivist aus Columbus (Ohio), nach den beiden Erdbeben vom 5. und 6. Juli, die sich mit einer Stärke von 6,4 bzw 7,1 in Ridgecrest, etwa 200 km nördlich von Los Angeles, ereigneten.

Es geht um das Atomkraftwerk Diablo Canyon bei San Luis Obispo mit seinen beiden über 30 Jahre alten Druckwasserreaktoren.

mehr ...

*


06.07.2019 - Europa gerät im Atomstreit zwischen die Fronten

Artikel von Niklaus Nuspliger aus www.nzz.ch

Im Atomstreit hat Iran den Druck auf die Europäer erhöht. Doch diese haben den Druckversuchen wenig entgegenzusetzen.

Gut ein Jahr nachdem US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus der Nuklear-Vereinbarung mit Iran verkündet hat, erhöht Iran den Druck auf die Europäer. Ab Sonntag will Teheran laut Präsident Hassan Rohani wieder unbegrenzt Uran anreichern und die zweite Phase des Teilausstiegs aus dem Atomabkommen einleiten. Macht Iran seine Drohung wahr, käme es zwar noch lange nicht an die rund 90 Prozent Anreicherung heran, die für eine Bombe benötigt würden. Doch kämen die Europäer kaum mehr darum herum, zu anerkennen, dass Iran das Abkommen verletzt.

mehr ...

*


01.07.2019 - Gemeinsame Kommission erörtert praktische Lösungen für die Iran-Frage

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die gemeinsame Kommission des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans (JCPOA) hat Experten beauftragt, nach praktischen Lösungen für die Ausfuhr von schwach angereichertem Uran (LEU) und Schwerwasser durch den Iran zu suchen. Die Teilnehmer der Sitzung letzte Woche haben auch die Fortschritte einer Zweckgesellschaft - bekannt als INSTEX - angekündigt, die es europäischen Unternehmen ermöglichen soll, den nicht-dollarischen Handel mit dem Iran aufrechtzuerhalten, ohne die Sanktionen der USA zu brechen.

Der JCPOA wurde im Juli 2015 vom Iran und der E3/EU+3 (China, Frankreich, Deutschland, Russland, Großbritannien und den USA - auch als P5+1 bezeichnet - sowie der Europäischen Union) unterzeichnet und im Januar 2016 umgesetzt. Unter seinen Bedingungen stimmte der Iran zu, seine Urananreicherungsaktivitäten zu begrenzen, seinen Vorrat an mittelangereichertem Uran zu beseitigen und seinen Vorrat an niedrig angereichertem Uran in den folgenden 15 Jahren zu begrenzen.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

24.06.2019 - Proteste am Kernkraftwerk Emsland - Atomkraftgegner fordern in Lingen nach Rissen weitere Untersuchungen

Artikel von Carsten v. Bevern aus www.noz.de

Lingen. Bei der laufenden Revision sind im Kernkraftwerk Emsland in Lingen bei zwei Heizrohren sogenannte Wanddickenschwächungen entdeckt worden. Mehrere Anti-Atom-Initiativen fordern daher vor dem Hochfahren des Kraftwerks die Überprüfung aller Rohre und rufen am 26. Juni zu einer Protestkundgebung vor dem Werkstor auf.

Bei der Revision waren im Kernkraftwerk Emsland bei zwei von knapp 16.500 Heizrohren in einem der vier Dampferzeuger sogenannte Wanddickenschwächungen um 47 beziehungsweise 58 Prozent entdeckt worden.

mehr ...

*


21.06.2019 - Reaktor Flamanville - Frankreich muss seine Atompolitik überdenken

Artikel von Stefan Brändle aus www.stuttgarter-nachrichten.de

Das Baudebakel um den Vorzeigereaktor EPR in der Normandie gefährdet die Nuklearbranche.

Es sind nur ein paar Schweißnähte – aber sie bedrohen den ganzen Nuklearkurs eines Landes, dessen Strom zu fast drei Vierteln aus Kernenergie stammt. Die französische Atomsicherheitsbehörde ASN hat am Donnerstag angekündigt, dass acht längere Nähte in der Stahlhülle des neuen Druckwasserreaktors (EPR) in Flamanville undicht seien und neu geschweißt werden müssen. Zur Ausbesserung muss wahrscheinlich eine zweite Sicherheitshülle aus teils meterdickem Beton abgetragen werden.

mehr ...

*


18.06.2019 - Argentinien: Riskantes Manöver im Atomkraftwerk

Artikel von Detlef zum Winkel aus www.telepolis.de

Argentinien erlebte einen landesweiten Stromausfall, wie es ihn in diesem Ausmaß noch nicht gegeben hatte. Wenig erfährt man darüber, wie es seinen Atomkraftwerken dabei ergangen ist

Am Sonntagabend widmete sich Anne Will wieder einmal den Schicksalsfragen der Nation. Ist die eine Partei noch zu retten, hat die andere Partei Probleme mit der Jugend, verstehen wir den Osten immer noch nicht und wie lange hält die große Koalition? Gegen Ende der Sendung überraschte Dagmar Rosenfeld, Chefredakteurin der Tageszeitung Die Welt, mit einer Problemlösung aus dem letzten Jahrtausend. Sie plädierte für eine Rückkehr zur Atomenergie.

Das hätte sie an diesem Abend des 16.6., an dem in der Elektrizitätsversorgung eines halben Kontinents ein gefährliches Durcheinander herrschte, lieber unterlassen sollen.

mehr ...

*


14.06.2019 - US DOE legt den Grundstein für weitere Mega-Deponie

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Im Savannah River Site (SRS) des US-Energieministeriums haben die Arbeiten an zwei großen Endlagern für dekontaminierte Abfälle begonnen, von denen eine der sogenannten "Mega Units" bereits in Betrieb ist und eine weitere im Bau ist.

Die neuen Salzstein-Entsorgungseinheiten (SDUs - saltstone disposal units) können jeweils etwa 32 Millionen Gallonen Salzstein aufnehmen, einen ungefährlichen Abfall, der aus der Behandlung von dekontaminierten Salzabfallströmen entsteht, die bei der Behandlung von kontaminierten Abfällen in Tanks am Standort anfallen. Die neuen SDUs werden die achte und neunte am Standort South Carolina sein und im gleichen Design wie die SDU 6 und 7 gebaut, von denen das Department of Energy Office of Environmental Management (DOE-EM) sagt, dass sie die Planungskosten für das Projekt senken.

mehr ...

*


11.06.2019 - Trump-Regierung für Bomben-Produktion in Saudi-Arabien

Artikel von Andreas Mink aus www.tachles.ch

Gegen Proteste auch von Republikanern im US-Kongress unterstützt das Weisse Haus das Ölkönigreich mit Waffen und Technik.

Meldungen über geheime Kooperationen zwischen der Trump-Regierung und Saudi-Arabien bei Waffen- und Nuklear-Technik sorgen zunehmend für Besorgnis und Proteste auch in konservativen Kreisen Washingtons. Über das Wochenende wurde bekannt, dass das Weisse Haus jüngst dem Rüstungskonzern Raytheon eine Sondergenehmigung für die Produktion von technisch anspruchsvollen Bomben-Teilen in dem Ölkönigreich selbst erteilt hat. Dies geschah im Rahmen eines neuen Waffendeals mit den Saudis, den die Trump-Regierung als Notstandsmassnahme im Mai genehmigt hatte.

mehr ...

*


05.06.2019 - US-Regierung erlaubt Nuklear-Exporte nach Saudi-Arabien

Artikel aus de.euronews.com

Die US-Regierung soll nach der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Kashoggi zweimal den Verkauf sensibler Nukleartechnologie nach Saudi-Arabien genehmigt haben.

Das sagte der demokratische Senator Tim Kaine unter Berufung auf Dokumente des Energieministeriums.

So habe Washington am 16. Oktober 2018, und damit nur 16 Tage nach Kashoggis Ermordung in Istanbul, Grünes Licht für den Export von Technologie und Fachwissen an Saudi-Arabien gegeben. Ein weiterer solcher Transfer wurde demnach am 18. Februar genehmigt.

mehr ...

*


03.06.2019 - Salzwasser in Rekordmengen: Die Asse läuft voll

Artikel aus www.ndr.de

Die Asse läuft weiter voll. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Rekordmengen Wasser gemeldet. Demnach sollen zuletzt im Schnitt rund 12,5 Kubikmeter Salzwasser in den als Atommülllager genutzten Bergwerkschacht gelaufen sein - pro Tag.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

28.05.2019 - Atomkraftwerke retten nicht das Klima, sondern die Atomwaffenindustrie

Artikel aus www.ippnw.de

Antwort der IPPNW auf die Studie der Internationalen Energieagentur

Die Internationale Energieagentur warnt in einer heute veröffentlichten Studie, dass die Stromerzeugung durch Atomkraftwerke weltweit stark fallen könnte, da immer mehr Meiler aus Alters- und Sicherheitsgründen vom Netz gehen müssen. Ohne einen Politikwechsel würden die Industrieländer in Europa, die USA, Kanada und Japan bis 2025 25% ihrer atomaren Energiekapazität verlieren. Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die präsentierte Lösung durch eine Laufzeitverlängerung und Subventionen der Atomenergie und fordert stattdessen den weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie und eine Energiewende durch einen Mix aus Energieeinsparung, Ausbau von Erneuerbaren Energien und Speichertechnologien.

mehr ...

*


24.05.2019 - Verstösse beim Umweltprüfverfahren zum ungarischen AKW Paks II: Betroffene legen offiziell Beschwerde beim Aarhus-Komitee ein

Artikel aus www.ee-news.ch

Mehrere Organisationen und Einzelpersonen haben vor dem Aarhus-Komitee der Vereinten Nationen eine Beschwerde über Unregelmässigkeiten bei der Genehmigung des ungarischen Atomkraftwerkes Paks II eingereicht. Die Beschwerdeführer aus fünf EU-Staaten werfen darin der ungarischen Regierung vor, mehrere Vorgaben der grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) zum geplanten AKW-Projekt missachtet und damit gegen internationales Recht verstossen zu haben.

Die tschechische Umwelt-NGO Calla, die deutsche Energiegenossenschaft Greenpeace Energy, die Stiftung Terra Mileniul III aus Rumänien, das Österreichische Ökologie-Institut, das Umweltinstitut München sowie die Privatpersonen Brigitte Artmann und Jan Haverkamp haben deshalb eine entsprechende schriftliche Stellungnahme an das Aarhus-Komitee in Genf übersandt.

mehr ...

*


Gibt es eigentlich neuere Studien zu Insekten, Fortpflanzung, Fruchtbarkeit, Fertilität und Radioaktivität?
Das Thema scheint kaum noch jemand zu interessieren ...

*

Windkraft und Insektensterben - Über dieses Thema berichtet die ARD in der Sendung Maischberger am 27. Mai 2019 um 22:45 Uhr

20.05.2019 - Riskante Höhe?

Artikel von Sandra Scheuring aus www.tagesschau.de

Die Insektenbestände gehen seit Jahrzehnten dramatisch zurück. Nun sorgt eine Studie für Debatten unter Experten. Gibt es einen Zusammenhang mit dem Ausbau der Windkraft?

Es ist eine Untersuchung, die seit Monaten von Fachleuten kontrovers diskutiert wird. Mindestens 1200 Tonnen Insekten kommen jährlich in den Rotoren der Windräder zu Tode, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Modellanalyse errechnet. In der warmen Jahreszeit könnte es demnach fünf bis sechs Milliarden Insekten täglich erwischen.

mehr ...

*


Atomkraft

*

17.05.2019 - Bei Akw-Abriss fließt weniger Radioaktivität in die Elbe

Artikel aus www.abendblatt.de

Brunsbüttel/Kiel. Beim Abriss des stillgelegten Atomkraftwerks Brunsbüttel soll deutlich weniger Radioaktivität in die Elbe gelangen als zulässig und als zunächst genehmigt. Nach Angaben des Umweltministeriums hat sich das Atomkraftwerk mit Umweltverbänden und Bürgerinitiativen auf eine signifikante Senkung geeinigt. Das Ministerium habe moderiert. Die Einigung sehe eine Verringerung auf 2,7 Prozent des atomrechtlich genehmigten Ableitungswertes vor.

mehr ...

*


Acatech-Studie

*

13.05.2019 - Erneuerbare schlagen Atomstrom

Artikel von Dirk Uwe Sauer aus www.tagesspiegel.de

Mehr Kernkraftwerke für den Klimaschutz? Energie aus Sonne, Wind oder Wasser zu gewinnen, ist günstiger. 

Deutschland steigt im Jahr 2022 aus der Atomenergie aus, doch Länder wie China, Russland und Japan setzen weiter auf die Kernkraft. Welche Rolle die Kernenergie künftig in der Weltstromerzeugung und fürs Klima spielt, hat eine Expertenkommission der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften „acatech“ untersucht. Im jetzt veröffentlichten Report „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) kommt sie zu dem Schluss, dass Kernenergie in Zukunft kaum noch konkurrenzfähig sein wird gegenüber Strom aus erneuerbaren Quellen. Ein Gastbeitrag des der leitenden Wissenschaftlers des Projekts.

mehr ...

*


Kernkraftwerke altersschwach

*

08.05.2019 - Forderung nach europaweiter Obergrenze für AKW-Laufzeiten

Artikel aus Tiroler Tageszeitung

Linz/Wien/EU-weit (APA) - Die „Allianz der Regionen für einen europaweiten Atomausstieg“ fordert eine EU-weite Obergrenze für AKW-Laufzeiten. Anlass ist die „Nuclear Energy Conference“ in Linz, bei der Experten und NGOs aus ganz Europa zu Gast sind. Erste Zwischenergebnisse einer noch in Arbeit befindlichen Studie im Auftrag der Allianz belegen, dass die Zahl der Zwischenfälle mit dem Alter der Reaktoren deutlich steigt.

Die europäischen Atomkraftwerke seien im Durchschnitt bereits 34 Jahre alt, bei ihrer Inbetriebnahme sei man von einer Laufzeit von 40 Jahren ausgegangen, erklärte der oberösterreichische Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) in einer Pressekonferenz vor der Tagung. Weil neue Kraftwerke kaum mehr durchsetzbar bzw. finanzierbar seien, gehe man häufig den Weg der Laufzeitverlängerung.

mehr ...

*


Artensterben

*

06.05.2019 - "Die Arten dieser Erde sichern unser Überleben"

Artikel aus www.zeit.de

Interview: Maria Mast

Weltweit könnten eine Million Tier- und Pflanzenarten aussterben, zeigt der UN-Bericht zur Lage der Natur. Mitautor Ralf Seppelt erklärt, warum wir jetzt handeln müssen.

Wie lässt sich das Artensterben aufhalten? Das haben in der vergangenen Woche Ökologinnen, Politiker, Diplomatinnen und Umweltschützer in Paris diskutiert. Heute ist der globale Report des Weltartenschutzrats IPBES erschienen. Der Ökologe Ralf Seppelt ist Umweltforscher und hat daran mitgeschrieben.

mehr ...

*


Schachtanlage Asse - Klassische Musik gegen Atomkraft

*

03.05.2019 - a-Moll statt Atommüll

Artikel von Reimar Paul aus www.taz.de

Seit zehn Jahren spielen bei den Asse-Konzerten Musiker ohne Gage. Damit protestieren sie gegen die Lagerung von Atommüll in dem Bergwerk Asse II.

WOLFENBÜTTEL taz | Die „Asse-Konzerte“ feiern Jubiläum: Vor zehn Jahren wurde die Konzert­reihe mit vornehmlich klassischer Musik aus der Taufe gehoben – als einzige in Deutschland, die sich ausdrücklich gegen die Nutzung von Atomkraft wendet und für einen anderen Umgang mit radioaktiven Abfällen wirbt.

mehr ...

*


Radioaktiver Abfall wurde am 12.04.2019 transportiert

*

01.05.2019 - Brennelemente aus AKW Leibstadt ins Zwischenlager Würenlingen transportiert

Artikel aus www.aargauerzeitung.ch

Aus dem AKW Leibstadt AG ein Transport- und Lagerbehälter mit insgesamt 69 ausgedienten, hochradioaktiven Brennelementen ins wenige Kilometer entfernte Zwischenlager Würenlingen AG überführt worden. Der Transport und die Einlagerung verliefen planmässig.

Der Behälter war bereits am 12. April auf einem speziellen Lastwagen ins Zwischenlager transportiert worden, wie die Zwischenlager Würenlingen AG (Zwilag) am Dienstag mitteilte.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

30.04.2019 - Kraftwerk in Riwne - Atomkraftwerk in der Ukraine wegen Feuer teilweise heruntergefahren

Artikel aus www.n-tv.de

Wegen eines Brandes ist in der ukrainischen Stadt Riwne ein Atomkraftwerk teilweise heruntergefahren worden. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, war das Feuer bereits nach einer Stunde unter Kontrolle. Erhöhte Strahlungswerte seien nicht gemessen worden, hieß es weiter.

Ausgebrochen war der Brand demnach am Montagabend an einem Transformator. Dadurch sei ein Schutzmechanismus ausgelöst worden, der den dritten Reaktor heruntergefahren habe, sagte eine Sprecherin des Betreibers Energoatom der Nachrichtenagentur AFP. Die Strahlungswerte seien nicht gestiegen, fügte sie hinzu.

mehr ...

*


1979 Three Mile Island, 1986 Tschernobyl und 2011 Fukushima, war da was? Gab es da nicht 'ne TV-Serie? Das sind doch diese geilen Touri-Destinations wo das Essen aber ziemlich sch... ist. Na klar, da gab es doch die Vorfälle in den Kernkraftwerken und die Menschen haben damals echt zu wenig gelacht und sich zu viele Sorgen gemacht, ein paar Leute sind durch den Stress krank geworden.

So hat die Atomlobby sich den Umgang mit dem Thema schon lange erträumt und natürlich auch alles dafür getan, z.B. Studien finanziert ...

*

26.04.2019 - Nach Nuklearkatastrophe von Fukushima haben bei Neugeborenen Herzfehler zugenommen

Artikel aus www.kinderaerzte-im-netz.de

Die Zahl der Säuglinge in Japan, die nach dem nuklearen Unfall in Fukushima wegen komplexer angeborener Herzfehler operiert werden mussten, stieg deutlich an, so eine aktuelle japanische Studie, die im „Journal of the American Heart Association“ veröffentlicht wurde.

Die Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi in Japan ereignete sich im März 2011 nach einem einem Erdbeben und Tsunami. Dabei kam es zur Freisetzung radioaktiver Stoffe.

mehr ...

*


Ein zentrales Endlager ...? Unzumutbar, nicht nur für Bayern, sondern für jede Region die es in ferner Zukunft treffen könnte. Die bestehenden Atommüll-Zwischenlager werden uns faktisch noch viele Jahrzehnte erhalten bleiben. Diese exitierenden Standorte so sicher wie möglich auszustatten, deren Sicherheit regelmäßig zu überprüfen und zu verbessern, erscheint mir da wesentlich realistischer. Es gibt kein ewig sicheres Endlager, es gibt nur ein fortschreiben der Probleme in die Zukunft!

*

24.04.2019 - Atommüll-Endlager: Desaster wie in Gorleben darf es nicht mehr geben

Artikel von Michael Kerler aus www.augsburger-allgemeine.de

Eine Region wird die Last der Atomkraftwerke tragen müssen. Im Topf sind auch Standorte in Bayern. Am Ende aber muss zählen, was die sicherste Lösung ist.

Vor Deutschland liegt eine Aufgabe, die einen Weitblick erfordert, wie ihn zuletzt vielleicht die Mütter und Väter des Grundgesetzes aufbringen mussten. Das Land sucht ein Endlager für bis zu 1900 Castor-Behälter voll hoch radioaktivem Müll, die die Nutzung der Kernenergie in Deutschland hinterlassen hat. Ein Endlager, das nicht weniger als eine Million Jahre sicher sein soll.

mehr ...

*


Bitte nicht drängeln ...

*

19.04.2019 - TEPCO will ausländische Arbeitnehmer mit neuen Visa für Arbeiten im Atomkraftwerk Fukushima 1 einstellen

Artikel aus sumikai.com

Das japanische Energieunternehmen TEPCO will ausländische Arbeitnehmer, im Rahmen des neuen Visa-Programms, das diesen Monat in Japan startete, im Atomkraftwerk Fukushima arbeiten lassen.

mehr ...

*


Am 09.04.2019 hat die Europäische Kommission eine Mitteilung zur Überarbeitung des EURATOM-Vertrages veröffentlicht und ich bekomme das erst am 15.04.2019 mit. Gut das ich nicht davor zurückschrecke auch die Meldungen der Atomlobby zu lesen. Hallo! Aufwachen! Am 26.05.2019 ist Europawahl ...

*

15.04.2019 - Euratom-Vertrag soll überarbeitet werden

Artikel aus www.nuklearforum.ch

Die Europäische Kommission hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgefordert, sich aktiv an einer Überarbeitung des Euratom-Vertrags (Europäische Atomgemeinschaft) aus dem Jahr 1957 zu beteiligen, der die europäische Zusammenarbeit in der friedlichen Nutzung der Kernenergie regelt.

Gemäss einer am 9. April 2019 veröffentlichten Mitteilung will die Europäische Kommission untersuchen, wie die Rolle des Parlaments geändert werden kann, um «die demokratische Legitimität der Beschlussfassung im Rahmen von Euratom zu verbessern».

mehr ...

*


Wer mag Waffengeschäfte? Banker, Mafiosis und schachspielende Tauben!

*

13.04.2019 - Schaffen Waffenexporte viele heimische Arbeitplätze?

Artikel von Florian Rötzer aus www.telepolis.de

Rüstungskonzerne drängen auf Waffenexporte, Donald Trump hat diese auch wegen der Schaffung von Jobs erleichtert, aber die entstehen, wenn überhaupt, oft im Ausland

Rüstungsexporte bleiben ein Streitthema der Bundesregierung. Deutschland gehört nach SIPRI zu den weltweit größten Waffenexporteuren. Wegen der etwas strengeren Ausfuhrgenehmigungen wurden 2018 aber nur noch für 4,8 Milliarden Euro Waffen exportiert, 2015 waren es noch über 7,8 Milliarden. Die Rüstungsindustrie warnt vor der Gefährdung von Arbeitsplätzen, vor allem wenn eingeschränkte Exporte mit einer nur geringen Erhöhung der Militärausgaben einhergehen. Die Bundesregierung plant Ausgaben von 1,5 Prozent des BIP, wodurch auch inländischen Beschaffungsvorhaben nicht ansteigen. Ab 2020 sollen es 1,37 Prozent und danach nur noch 1,25 Prozent werden.

mehr ...

*


Partikel aus Reaktorkatastrophen könnten ins Trinkwasser gelangen

*

10.04.2019 - Forscher warnen vor in schmelzenden Gletschern gespeicherter Radioaktivität

Artikel aus www.dtoday.de

Wien (AFP) - Ein internationales Wissenschaftler-Team hat vor weltweit im Gletschereis eingeschlossenen radioaktiven Partikeln gewarnt, die durch die Schmelze freigesetzt werden könnten. Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sowie Atomwaffentests hätten in den Gletschern der Alpen, dem Kaukasus, der Arktis, der Antarktis, in Kanada und auf Island radioaktive Spuren hinterlassen, sagte die britische Forscherin Caroline Clason am Mittwoch in Wien. Angesichts der durch den Klimawandel schmelzenden Gletscher sitze die Menschheit auf einer tickenden Zeitbombe.

Clason und ihre Kollegen untersuchten 17 verschiedene kontaminierte Standorte. Die radioaktive Konzentration habe dort "die höchsten Level erreicht, die man in der Natur außerhalb nuklearer Sperrzonen findet", berichtete die Forscherin nun bei der Generalversammlung der European Geosciences Union (EGU) in Wien.

mehr ...

*


08.04.2019 - Ein Buch über die Irrungen der Atommüll-Entsorgung

Artikel von Kurt Marti aus www.infosperber.ch

Der Geologe und Atomkritiker Marcos Buser schreibt in seinem neusten Buch schonungslos über das Schweizer Atommüll-Fiasko.

Am 14. Juni 2012 trat der Geologe Marcos Buser unter Protest aus der Eidgenössischen Kommission für nukleare Entsorgung zurück, deren Mitglied er seit 2008 war. Dem Rücktritt folgten monate-, ja jahrelange Berichterstattungen in den Medien. Auch Infosperber beleuchtete damals die Hintergründe von Busers Rücktritt (Hintergründe zum Persil-Gutachten der Atomaufsicht). Und auch die Nachwehen im April 2016 waren Stoff für mehrere Infosperber-Artikel.

Jetzt hat Marcos Buser ein Buch über die jahrzehntelangen, erfolglosen Versuche der Atommüll-Entsorgung in der Schweiz geschrieben. Darin zeigt er minutiös auf, wie die Institutionen des Bundes sich von den AKW-Betreibern gängeln liessen und wie die einstigen Versprechungen nie eingehalten wurden.

mehr ...

*


06.04.2019 - ICAN-Städteappell

Artikel aus www.radio-utopie.de

Los Angeles, Manchester, Sydney und Mainz haben sich bereits dem ICAN-Städteappell angeschlossen. Ist Ihre Stadt die nächste?

International ruft ICAN Städte dazu auf, den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterstützen. Große Städte in Nordamerika, Europa und Australien haben den Appell schon unterzeichnet, der wie folgt lautet:

“Unsere Stadt/unsere Gemeinde ist zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellt. Wir sind fest überzeugt, dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zu deren Beitritt auf.“

mehr ...

*


Die Atomlobby ist echt arm dran und giert nach jeder guten Nachricht.
Tagelang hatten die 'alten weißen Männer' in alle Welt (und Bild) hinaus posaunt: 'Greta befürwortet Atomkraft'. Nun ist klar, bei dem Versuch diese junge Frau zu vereinnahmen sind sie böse auf der Nase gelandet. Aber 'Peinlich ist voll In' und der Atomlobby war noch nie irgendetwas zu peinlich ...

*

Greta Thunberg ist kein Fan von Atomkraft.

03.04.2019 - Klimaschutz: Kann Atomenergie ein Teil der Lösung sein?

Artikel aus www.watson.de

Das steht zumindest in einem Bericht des Weltklimarats, den die Klimaaktivistin Greta Thunberg zuletzt bei "Anne Will" zitierte. Demzufolge Atomenergie ein kleiner Teil einer Lösung ohne fossile Brennstoffe sein könne. Aber ist das so? Wir haben einen Experten gefragt.

watson: Greta Thunbergs Aussagen zur Atomenergie sorgten vor allem unter ihren Anhängern für mächtig Verwirrung. Sie sprach sich zwar explizit gegen Atomkraft aus, zitierte aber den Weltklimarat, wonach die Atomkraft ein kleiner Teil einer Lösung ohne fossile Brennstoffe sein könne. Kann sie das?

Manfred Fischedeck: Im Prinzip ist die Nutzung der Kernenergie im Vergleich zu fossilen Kraftwerken mit deutlich weniger Treibhausgasemissionen verbunden, bezogen auf den reinen Umwandlungsprozess am Kraftwerk sogar mehr oder weniger CO2-frei. Vor diesem Hintergrund kann sie theoretisch – unter Ausblendung der mit ihr verbundenen Risiken – einen Beitrag leisten. Und in der Tat setzen einige Ländern wie zum Beispiel Frankreich, Großbritannien, Finnland, Südkorea oder China immer noch (zumindest anteilig) auf diese Optionen. Auch wenn dies aus energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten unter heutigen Bedingungen mehr als fraglich ist.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

Die deutsche Atomlobby hat es geschafft, Don Trumpl ist nicht mehr "Nr.1" bei der Produktion von alternativen Wahrheiten ...

*

Lobbyist will den Bundestag reinlegen

31.03.2019 - Das Atom-Phantom

Artikel von Andreas Wyputta aus www.taz.de

Mit einer wohl fingierten Erklärung hat ein Atomlobbyist versucht, den Bundestag zu täuschen. Nun fordern Grüne, Linke und Bürgerinis Aufklärung.

BOCHUM taz | Das anscheinend gefakte Schreiben eines Lobbyisten zur Urananreicherung in Deutschland beschäftigt am Mittwoch Umweltpolitiker des Bundestags. „Der Vorgang muss aufgeklärt werden. Das werde ich im Obleutegespräch thematisieren“, verspricht die Vorsitzende des Umweltausschusses, Sylvia Kotting-Uhl (Grüne). „Die Sache ist abenteuerlich“, sagt auch Hubertus Zdebel, Bundestagsabgeordneter der Linken: „Es kann nicht sein, dass möglicherweise erfundene Interessenvertreter der Atomlobby Entscheidungen des Parlaments beeinflussen.“

mehr ...

*


Three-Mile-Island wird im September 2019 stillgelegt ...

*

28.03.2019 - Atomunfall bei Harrisburg 1979 - "Es war wie in einem Horror-Film"

Artikel von Maya Dähne aus https://www.zdf.de

Am 28. März 1979 kam es im Akw "Three Mile Island" zur Kernschmelze. 40 Jahre später ist das Kraftwerk noch in Betrieb. Der Energieminister will, dass Atomkraft wieder "cool" wird.

"Es war wie in einem Horror-Film. Wir hatten Angst, dass wir sterben." Christine Layman erinnert sich noch genau an den 28. März 1979. Es war ein Mittwoch. Ihre vierjährige Tochter pflückte draußen Blumen. "Ich hatte keine Ahnung, dass sechs Kilometer von unserem Haus entfernt eine Katastrophe passiert war. Die ganze Welt wusste von dem Unfall, bevor wir davon erfuhren."

mehr ...

*


FZ Jülich macht sich 'nen schlanken Fuß ...

*

27.03.2019 - Atommüll-Lager in Jülich ist offenbar vom Tisch

Artikel von Birgit Marschall aus https://rp-online.de

Berlin Beim Forschungszentrum Jülich soll es nach Plänen der Geschäftsführung offenbar kein Zwischenlager für Atommüll geben. Das geht aus der Antwort des Bundesforschungsministeriums auf eine schriftliche Frage der Grünen-Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl hervor, die unserer Redaktion vorliegt.

„Die Geschäftsführung der Forschungszentrum Jülich GmbH ist an die Geschäftsführung der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH mit unternehmensinternen Überlegungen für eine anderweitige Nutzung des Geländes herangetreten“, heißt es in der Antwort. Die Frage, ob das bisher erwogene Gelände noch zur Verfügung steht, befinde sich im Klärungsprozess.

mehr ...

*


Atomstrom ist über den Berg und die US-Atomindustrie hat ihren Abstieg klar vor Augen ...

*

22.03.2019 - US-Nuklearenergieerzeugung erreichte 2018 ihren Höhepunkt, sagt die EIA.

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die US-Kernkraftwerke erreichten 2018 den höchsten Erzeugungsstand aller Zeiten, obwohl seit dem vorherigen Höchststand mehrere Anlagen geschlossen wurden, so die US Energy Information Administration (EIA).

Durch Kapazitätserweiterungen aus Anlagenerhöhungen und kürzere Wartungszyklen konnten die Kernkraftwerke des Landes 2018 807,1 Mio. MWh produzieren und damit den bisherigen Spitzenwert von 807,0 Mio. MWh, der 2010 erreicht wurde, übertreffen.

mehr ...

*


Große Koalition aus CDU, SPD, FDP und AFD pro Uranwirtschaft und Atomindustrie; Brennelementefabrik in Lingen und ...

*

Urananreicherung in Gronau

21.03.2019 - Atomausstieg mit einer Ausnahme

Artikel von Andreas Wyputta aus www.taz.de

Kritiker fürchten, Uran von Urenco aus Gronau werde künftig militärisch genutzt. Eine dubiose Stellungnahme spricht dagegen.

BERLIN/GRONAU/SCHÜTTORF taz | Ein unscheinbares Gewerbegebiet im nordrhein-westfälischen Gronau zeigt, wie ernst der deutsche Atomausstieg zu nehmen ist. Neben einer Spedition, dem TÜV und dem Zentrallager des Lebensmittelhändlers Klaas & Kock breitet sich auf einem rund 60 Hektar großen Gelände die einzige Urananreicherungsanlage (UAA) der Bundesrepublik aus. Auf Grünflächen zwischen Stacheldraht und Überwachungskameras weiden Rinder. Am Tor der Anlage prangt das EMAS-Umweltsiegel der Europäischen Union.

mehr ...

*


Norwegens letzter Forschungsreaktor war seit 1966 in Betrieb ...

*

13.03.2019 - Forschungsreaktor JEEP-II steht vor ungewisser Zukunft

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das norwegische Institut für Energietechnologie (IFE) hat den Wiederanlauf des Forschungsreaktors JEEP-II in Kjeller verzögert, nachdem bei einem Wartungsausfall Korrosion an mehreren Komponenten entdeckt wurde. Der Reaktor muss "aufwändig und teuer" repariert werden, wenn er neu gestartet werden soll.

Als einzige Neutronenstreuungseinrichtung in den nordischen Ländern ist JEEP-II Teil der nationalen norwegischen Forschungsinfrastruktur NcNeutron für die Grundlagenforschung in Physik und Materialtechnologie. Zu den Partnern in NcNeutron gehören die Universität Oslo, die Universität Stavanger, die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technologie und die unabhängige Forschungseinrichtung SINTEF. JEEP-II ist auch Teil des norwegischen Beitrags zur Entwicklung und zum Bau des Europäischen Forschungszentrums für Spallationsquellen in Lund, Schweden, das 2023 abgeschlossen sein soll.

mehr ...

*


Atomkraftwerke - Potemkins phantastische Projekte ...

*

11.03.2019 - Zweifel am russischen "Exportboom"

Artikel von Jürgen Döschner aus www.tagesschau.de

Der russische Staatskonzern ROSATOM behauptet, große Teile des Welthandels mit Atomkraftwerken zu dominieren - und spricht von einem florierenden Markt. Doch eine aktuelle Studie weckt Zweifel.

Als Alexej Lichatschow Mitte letzten Jahres zum Rapport bei Präsident Putin antrat, hatte er lauter Erfolge zu vermelden. "Zum heutigen Tag haben wir unterzeichnete Verträge und zwischenstaatliche Vereinbarungen für den Bau von 35 Kraftwerksblöcken", erklärte der Chef des staatlichen Atomkonzerns ROSATOM. "Das sind 67 Prozent des Weltmarktes für den Bau von AKW im Ausland."

Der Auftragsbestand des Unternehmens übersteige den Wert von 133 Milliarden US-Dollar, so der ROSATOM-Chef laut Presseerklärung des Unternehmens vom 3. Juli 2018 - davon rund 90 Milliarden US-Dollar allein für die laufenden AKW-Neubauten. Auf der aktuellen Webseite des russischen Atomkonzerns ist die Darstellung noch positiver.

mehr ...

*


8 Jahre nach dem Super-GAU - Aktuelles von Greenpeace und vom IPPNW

*

10.03.2019 - Japan acht Jahre nach Fukushima

Artikel aus www.grenzecho.net

Vor acht Jahren verursachten ein Erdbeben und ein Tsunami einen Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima. Heute versucht der Staat, den Wiederaufbau zu betonen, die Lage in der Atomruine sei unter Kontrolle. Alles wieder normal? Kritiker warnen vor Risiken.

Wer von Fukushima hört, dieser einst idyllischen Kornkammer Japans, denkt heute meist nur an eines: Radioaktivität. Acht Jahre sind vergangen, seit am 11. März 2011 ein schweres Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten des Inselreiches heimsuchten. Mehr als 20.000 Menschen starben in Folge dieser beispiellosen Katastrophe. Zum Sinnbild von „3/11“ aber wurde in aller Welt der Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, auch wenn dadurch niemand direkt ums Leben kam. Acht Jahre danach versucht der Staat alles, um den Eindruck von Normalität zu vermitteln.

mehr ...

*


09.03.2019 - Uranmunition: Der verschwiegene Millionen-Mord muss ans Licht!

Artikel von Christian Müller aus www.infosperber.ch

Alle wissen, dass es Atombomben gibt. Aber wissen auch alle, dass die NATO seit vielen Jahren radioaktive Munition einsetzt?

Das Buch müsste eine Sensation werden. Wenn …

Es geht um einen doppelten Skandal:

  • Die in den Jugoslawien-Kriegen in den 1990er Jahren, im Irak, in Afghanistan und auch wieder in Syrien durch die USA und Grossbritannien eingesetzte Uranmunition hat eine tödliche Langzeitwirkung. Es können in deren Folge in den nächsten Jahren noch Hunderttausende von Menschen daran sterben.
  • Die westlichen Medien wollen davon nichts wissen ...

mehr …

*


07.03.2019 - Alternde Akw als Hochrisiko für ganz Europa

Artikel von Ingrid Steiner-Gashi aus kurier.at

Keiner der 125 Reaktoren in Europa würde heute bei Neustart die Sicherheitsstandards erfüllen

Seit Jahren machen die belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 Schlagzeilen. Zahlreiche feine Risse in den Druckbehältern der 35 Jahre alten Reaktoren beunruhigten sogar das benachbarte Deutschland so sehr, dass man eigene Experten schickte.

Die gaben zwar Entwarnung, doch die deutsche Umweltministerin Svenja Schuze (SPD) warnte: „Atomenergie trägt immer ein Restrisiko, insbesondere wenn es um alte Atomanlagen geht. Und hier sprechen wir über alte Atomanlagen.“

Trotz der sich häufenden Sicherheitsprobleme werden Belgiens sieben Reaktoren, die rund 50 Prozent des Strombedarfs liefern, bis 2025 weiter laufen.

mehr ...

*


Helau und Alaaf - Es stimmt mich immer ganz fröhlich wenn es beim Thema Atom auch mal was zu lachen gibt.

Aber das Lachen blieb mir dann doch im Halse stecken, denn eigentlich kenne ich diese Form der Informationspolitik von Seiten der Atomindustrie schon seit über 40 Jahren.
Die geben immer nur zu, was ihnen zweifelsfrei nachgewiesen werden kann und Transparenz gibt es, wie beim Röntgen, nur nach ordentlicher und intensiver Bestrahlung.
Seit 1989 wußten die "Verantwortlichen" um das Missverständnis und haben es nicht klargestellt, sondern geschwiegen. 30 Jahre später stolpert ein Rechnungsprüfer (wie damals bei Al Capone) über die Tatsachen ...

*

03.03.2019 - Atomkraftwerke in Skandinavien: Norwegen „vergisst“ zwei Reaktoren

Artikel aus neuer0tag.blogspot.com

Oslo bereitet sich auf den Atomausstieg vor. Nun wurden zwei Kernreaktoren entdeckt, die angeblich vor 50 Jahren demontiert wurden.

STOCKHOLM taz | „Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie man die übersehen konnte“, versuchte Nils Morten Huseby, Direktor des norwegischen Instituts für Energietechnik (IFE), die Geschichte in der vergangenen Woche im norwegischen Rundfunk NRK zu erklären: „Denn die Dinger sind ja schon recht groß.“ Die „Dinger“ heißen „Nora“ und „Jeep 1“ und sind zwei Atomreaktoren. Irgendwie habe man die nicht mehr auf dem Schirm gehabt, sagte Huseby.

mehr ...

*


Alle Kosten, die der Steuerzahler für die Hinterlassenschaften der Atomindustrie aufzubringen hat, werden als 'militärisch notwendige Maßnahme zur Gefahrenabwehr' deklariert und keiner kann sagen, wir hätten zu wenig für unsere Landesverteidigung ausgegeben!!!

Aber das würde der Wahrheit wohl zu nahe kommen, war auch nur mal so ein Vorschlag für einen weiteren kreativen Rechentrick ...

*

01.03.2019 - EU-Kommission erklärt Fusionsreaktor zum Klimaschutzprojekt

Artikel von Markus Becker aus www.spiegel.de

Die EU will die Milliardenausgaben für den Forschungsreaktor "Iter" für den Klimaschutz verbuchen - dabei weiß niemand, ob die Kernfusion je als Energiequelle taugt. Für den Rechentrick gibt es einen simplen Grund.

Manche halten die Kernfusion für die Energiequelle der Zukunft, wenn nicht gar für die Rettung der Menschheit: Die Kraft der Sonne zu bändigen, verspricht unbegrenzte Energie ohne Umweltverschmutzung. Andere lästern, dass die Kernfusion auf ewig die vielversprechendste Technologie der Zukunft bleiben wird. Sicher ist nur eines: Niemand weiß, ob Fusionsreaktoren jemals mehr Strom liefern werden, als ihr Betrieb verschlingt.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

Koalitionsvertrag nicht umgesetzt

27.02.2019 - Mehr Staatsgeld für Atomfirmen

Artikel von Malte Kreutzfeldt aus www.taz.de

Laut Koalitionsvertrag soll der Bund Beteiligungen seiner Pensionsfonds an AKW-Betreibern abstoßen. Bisher passiert das Gegenteil.

Es ist eine der wenigen klaren Aussagen zum Thema Atomkraft, die sich im Koalitionsvertrag finden: „Wir wollen eine konsequente Beendigung aller Beteiligungen staatlicher Fonds an AKWs im Ausland umsetzen“, haben Union und SPD im März 2018 festgelegt. Die Rücklagen, die der Bund unter anderem für die Pensionen seiner BeamtInnen bildet, sollen also nicht mehr in Firmen investiert werden, die Atomkraftwerke betreiben.

mehr ...

*


Endlager für Atommüll

26.02.2019 - Granit auch mit Rissen als Lagerstätte interessant

Artikel von Udo Bartsch aus www.nordbayerischer-kurier.de

BAYREUTH. Bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll geht es auch um Granit. Der kommt in der Region reichlich vor. Weil die heimischen Vorkommen Risse aufweisen und weil sie aus der Oberfläche herausragen, haben Geologen bislang abgewunken, als es um das Fichtelgebirge als Standort für das Endlager ging. Das Gesetz sieht für die Standortauswahl jedoch Ausnahmen vor, wenn das Gestein zerklüftet ist.

Am vergangenen Freitag hat sich der Kreistag mit der Standortsuche für ein atomares Endlager in Deutschland befasst. Derzeit befindet sich das Verfahren im ersten Abschnitt. Dabei werden geologische Daten gesammelt. Nach Maßgabe dieser Daten werden später Teilgebiete benannt. „Die Anzahl der Teilgebiete ist offen“, stellt Andreas Hinz klar. Er ist der Pressesprecher des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit in Berlin (BfE).

mehr ...

*


Umstrittenes Geschäft

22.02.2019 - Saudi-Arabien will sechzehn neue Atomkraftwerke bauen – davon profitiert insbesondere auch Trump

Artikel von Michael Wrase aus www.aargauerzeitung.ch

Riad will 80 Milliarden US-Dollar in die Energie-Infrastruktur investieren. Davon profitieren sollen Firmen im Umfeld von Präsident Trump, deren Verwicklung der Kongress hinterfragt.

Um die Gesamtleistung seines Stromnetzes von gegenwärtig 55 Gigawatt zu verdoppeln, will Saudi-Arabien in den nächsten 25 Jahren 16 Atomkraftwerke bauen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 80 Milliarden US-Dollar.

mehr ...

*


EU-Abkommen

18.02.2019 - Grüne fordern deutschen Alleingang bei Atomhaftung

Artikel von Birgit Marschall aus www.rp-online.de

Berlin Die Grünen schlagen vor, dass Deutschland aus dem EU-Abkommen zur Haftung bei Atomausfällen aussteigt. Stattdessen soll eine nationale Haftung am Opferschutz ausgerichtet werden.

Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, aus dem EU-Abkommen zur Atomhaftung von 2004 auszusteigen. Stattdessen solle sie eine höhere nationale Haftung der Akw-Betreiber einführen, die sich im Falle eines Atomunfalls strikt am Opferschutz ausrichtet. „Die Atomhaftung dient in den meisten EU-Ländern nicht dem Opferschutz, sondern dazu, die Akw-Betreiber nach einem Atomunfall vor dem Bankrott zu bewahren. Das ist doch pervers“, sagte die atompolitische Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, die auch Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestags ist.

mehr ...

*


Off Topic oder nicht, wichtig!

*

16.02.2019 - Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es

Artikel von Lars Jaeger aus www.telepolis.de

Unsere Nahrung, frisches Wasser, Hygiene und Sauberkeit sind vom Verschwinden der Insekten bedroht

Autofahrer haben es längst gemerkt: Die Zahl der Insekten nimmt ab. Im Vergleich zu früher ist die Windschutzscheibe nach dem Rasen auf der Autobahn kaum mehr mit den lästigen Viechern beschmiert. Was für deutsche Schnellfahrer vielleicht angenehm ist, hat das Potenzial, sich zu einer globalen Ökokatstrophe zu entwickeln.

mehr ...

*


Atomenergie

15.02.2019 - Länder fordern Prüfung von Brennelemente-Export

Artikel von Matthias Jauch aus www.tagesspiegel.de

Die Ausfuhr von Brennelementen ins benachbarte Ausland bleibt ein Streitpunkt beim Atomausstieg. Umweltministerin Schulze schaltet die EU-Kommission ein.

Als Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) kürzlich das geplante Endlager Schacht Konrad besichtigte, konnte der Eindruck entstehen, es werde langsam ruhig um die Atomkraft. Es gehe nun um den letzten, unausweichlichen Schritt der Abwicklung der Atomkraft, sagte sie. Doch ein Streitpunkt bleibt: der Export von in Deutschland produzierten Brennelementen ins benachbarte Ausland.

mehr ...

*


Off Topic? Einfach weiter lesen.

Insekten sterben also an immer weniger Lebensraum, dem Einsatz von Pestiziden, der Klimaveränderung und ...

*

14.02.2019 - Für Bienen, Boden und Klima

Artikel von Wiebke Elbe aus www.wwf.de

EU-Umweltausschuss stellt Weichen für nachhaltige Landwirtschaftspolitik in Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über Hunderte von Änderungsanträgen abgestimmt, um die Agrarpolitik Europas nachhaltiger aufzustellen und somit den Umwelt- und Klimaherausforderungen gerecht zu werden. Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen werden nun im Rahmen der sogenannten Eco-Schemes für den Schutz von Ökosystemen, Klima und Umwelt bereitgestellt.

mehr ...

*


SEFV-Revision

14.02.2019 - SES: Milliardenrisiken bei AKW vermeiden

Artikel aus www.energate-messenger.ch

Bern/Zürich (energate) - Die Schweizerische Energiestiftung (SES) fordert, die Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) nachzubessern. Bis am 18. März läuft die Vernehmlassung zur Revision der Verordnung

Nach Ansicht der SES müssen die "offenen Milliardenrisiken für Bund und Steuerzahlende" jetzt angegangen werden, denn Grossprojekte, wie sie der Rückbau der Atomkraftwerke und der Bau der Tiefenlager darstellten, seien langwierig und mit grossen finanziellen Risiken behaftet. "Sorgt der Bund nicht genügend vor, warten Milliardenrisiken auf die künftigen Steuerzahlenden", sagte SES-Geschäftsleiter Nils Epprecht. Das widerspreche nicht nur dem Verursacherprinzip, sondern auch der Gerechtigkeit unter den Generationen.

mehr ...

*


Ukraine will AKW weiterbauen

12.02.2019 - Sowjet-Reaktoren wiederbeleben

Artikel aus www.taz.de

In der Ukraine soll an einem AKW aus den 1980ern weitergebaut werden. UmweltschützerInnen warnen, der Rohbau von damals sei längst veraltet.

KIEW taz | In Neteschin bei Chmelnizkij in der Ukraine soll an zwei Atomreaktoren aus den 1980er Jahren weiter gebaut werden. Der Rohbau wurde damals nicht fertig gestellt. Am Montag informierte der ukrainische Atomkonzern Energoatom die Bevölkerung über den Stand der Planungen.

mehr ...

*


Politiker machen ihre Pläne, die Atomindustrie interpretiert und setzt um ...

*

08.02.2019 - Umweltfreundliches Ökosystem für die USA vorgeschlagen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Fortgeschrittene Kernreaktoren sind Teil einer "kritischen Untergruppe" von Technologien, von denen angenommen wird, dass sie ein sehr hohes Durchbruchspotenzial für die USA haben, um in ein "Ökosystem für saubere Energien" überzugehen, so ein neuer Bericht. In einer Resolution, die sowohl im US-Haus als auch im Senat eingebracht wurde, wird ein Rahmen vorgeschlagen, um 100% des Energiebedarfs des Landes durch saubere, erneuerbare und emissionsfreie Energieressourcen zu decken.

Die 'Entwicklung eines Umfeldes für Innovationen in saubere Energien voranbringen' wurde vom Breakthrough Institute in Auftrag gegeben und von der Beratungsgruppe IHS Markit und der gemeinnützigen Energy Futures Initiative unter der Leitung des ehemaligen US-Sekretärs der Energy and Energy Futures Initiative Ernest Moniz und des stellvertretenden Vorsitzenden von IHS Markit Daniel Yergin vorbereitet. In dem Bericht werden Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Führungsrolle der USA in Bezug auf Innovationen im Bereich der sauberen Energie bewertet, indem "Politiken, Akteure und Programme" aufeinander abgestimmt werden, die Technologien vorantreiben werden, die die Nation weltweit wettbewerbsfähig machen können.

mehr ...

*


Japan vor, noch ein Eigentor ...

*

05.02.2019 -

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Kansai Electric Power Company teilte der Präfektur Fukui mit, dass sich der Neustart der Blöcke 1 und 2 des Kernkraftwerks Takahama und von Block 3 des Mihama-Werks verzögern werde, da die Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen jetzt länger dauern als ursprünglich erwartet.

Kansai sagte gestern, es habe eine Überprüfung der Bauarbeiten abgeschlossen, die erforderlich sind, um die überarbeiteten Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Upgrades zielen darauf ab, die drei Einheiten für den Betrieb über 40 Jahre hinaus vorzubereiten.

mehr ...

*


Bürgerinitiative der Millliadäre für Atomenergier!

*

04.02.2019 -

Artikel von Christoph Eichhorn aus www.sueddeutsche.de

  • Einige Forscher fordern verstärkte Investitionen in die Kernenergie. Als CO₂-freie Technologie dürfe man die Atomkraft nicht vernachlässigen, um den Klimawandel zu bremsen.
  • Auch Bill Gates setzt sich für neue Atomreaktoren ein und investiert selbst in die Technik.
  • Ökonomisch spricht wenig für einen Ausbau der Kernenergie. Neue Kernkraftwerke sind meist deutlich teurer als der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik.
  • Für den Klimaschutz könnte die Kernkraft wohl auf absehbare Zeit allenfalls einen marginalen Beitrag leisten.

Man muss schon sehr von einer Technologie überzeugt sein, um aus Liebe dazu einen Elvis-Song zu verunstalten. "Can't Help Falling in Love with U", singen ein paar Dutzend Aktivisten vor einem Universitätsgebäude in Amsterdam, und formen dabei die Hände zu einem U, dem Symbol von Uran. Das Youtube-Video stammt vom Verein "Environmental Progress", der sich für eine Renaissance der Kernkraft einsetzt.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

***

Greenwashing-Olympiade! Kurzzeit-Touristen und Sportler sind willkommen!

*

Weniger radioaktives Wasser

31.01.2019 -

Artikel aus www.n-tv.de

Im März 2011 erschüttert die Atomkatastrophe in Fukushima die Welt. Die Betreiberfirma Tepco informiert nun über Fortschritte im Katastrophengebiet. Die meisten Trümmer sind zwar beseitigt, dennoch gibt es im Inneren der Ruine immer noch große Herausforderungen.

Fast acht Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben sich die Bedingungen für die Arbeiter in der Atomruine nach Angaben des Betreiberkonzerns Tepco deutlich verbessert. In 96 Prozent der havarierten Anlage könnten sich die Arbeiter inzwischen ohne aufwendige Strahlenschutzkleidung bewegen, erklärte Tepco-Sprecher Kenji Abe einer kleinen Gruppe ausländischer Journalisten bei einem Ortstermin. "Wir sehen deutliche Fortschritte."

mehr ...

*


Ich wette einen (1) Bio-Apfel, die lassen die Asse absaufen!

*

30.01.2019 -

Artikel aus www.haz.de

Bürgerinitiativen veröffentlichen Vermerk von 1964 und kritisieren: „Das Forschungsministerium hätte die Einlagerung von Atommüll stoppen müssen.“ Der Betreiber der Asse, die Bundesgesellschaft für Endlagerung, sieht hingegen keinen Zusammenhang mit aktuellen Problemen.

Remlingen. Die Behörden haben schon im Jahr 1964 gewusst, dass Wasser in die Schachtanlage Asse in Remlingen bei Wolfenbüttel läuft. Das ergibt sich aus einem Besuchsvermerk von Fachleuten, den der Asse-II-Koordinationskreis, ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, am Dienstag veröffentlicht hat. Nach Ansicht der Atomgegner hätte der radioaktive Müll, der in der Asse lagert und aufwendig wieder herausgeholt werden soll, also gar nicht erst eingelagert werden dürfen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung teilt diese Einschätzung nicht.

mehr ...

*


Wer macht die Pläne? Die Atomindustrie!
Mehr Plan ist immer gut, fragt Rantanplan ...

*

28.01.2019 - Die französische Atomindustrie legt mittelfristige Pläne fest

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die französische Atomindustrie hat heute einen strategischen Vertrag mit der Regierung und den Gewerkschaften für den Zeitraum 2019-2022 unterzeichnet, der einen Aktionsplan für den Erfolg der Industrie in Projekten mit "hohem Einsatz" vorschlägt.

mehr ...

*


Alles im Plan ...

*

22.01.2019 - Flamanville EPR-Tests sollen nächsten Monat beginnen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die heißen Funktionsprüfungen des EPR von Flamanville in Frankreich, die planmäßig vor Ende 2018 hätten beginnen sollten, werden jetzt im Februar 2019 beginnen, sagte EDF gestern. Die Beladung des Kraftstoffs in den 1650 MWe Druckwasserreaktor (PWR) wird noch bis Ende dieses Jahres erwartet.

mehr ...

*


Wie ein Schweizer Uhrwerk ...

*

21.01.2019 - Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Artikel vom 19.01.2019 aus www.watson.ch

Vor 50 Jahren ereignete sich in Lucens VD das schlimmste Atomunglück der Schweizer Geschichte: Im unterirdischen Versuchskraftwerk kam es zur Kernschmelze – ein Störfall des Schweregrads 5 von 7. Der Traum vom Reaktor Marke Eigenbau und von der Atombombe platzte.

Dem Strahlenschutzbeauftragten rutschte schier das Herz in die Hose, als er kurz nach der überraschenden Selbstabschaltung der Anlage seinen Kontrollgang machte. Am Eingang zur Reaktorkaverne hing eine Personen-Kontrollmarke. Mit solchen Plaketten zeigten in Lucens Arbeiter an, dass sie sich im jeweiligen Bereich aufhielten.

Hinter der Tür, in der Reaktorhöhle, war schon allein die Konzentration an ausgetretenem Kühlgas tödlich.

mehr ...

*


Toshiba und Hitachi - Inspire the Next ...

*

17.01.2019 - Japaner wollen selbst in Grossbritannien keine Atomkraftwerke mehr bauen

Artikel von Benjamin Triebe aus www.nzz.ch

Nach Toshiba stoppt jetzt auch Hitachi den Bau von Kernkraftwerken im Vereinigten Königreich. Die Projekte gelten als unwirtschaftlich – solange sich die Bedingungen nicht ändern.

Mit dem japanischen Industriekonzern Hitachi nimmt der zweite Konstrukteur von Atomkraftwerken innerhalb weniger Monate Abstand von Grossbritannien. Wie Hitachi am Donnerstag bestätigte, wird das Unternehmen die Arbeit an dem Reaktorprojekt Wylfa in Wales auf Eis legen. Die Bauarbeiten hatten noch nicht begonnen – ähnlich wie bei dem Moorside-Projekt, einem geplanten Kraftwerk nahe dem nordenglischen Atomkomplex Sellafield. Die Planung für Moorside wurde im November gestoppt, als der ebenfalls japanische Elektronikkonzern Toshiba die mit der Planung beauftragte Tochtergesellschaft liquidierte. Damit häufen sich die Fragezeichen hinter der britischen Energiestrategie.

mehr ...

*


15.01.2019 - Gift für den Atommüll

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Immer mehr salzhaltiges Wasser fließt ins Bergwerk Asse, wo 126 000 Fässer mit radioaktiven Abfällen lagern

Immer mehr salzhaltiges Wasser sickert in das Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel. In 658 Metern Tiefe, wo die Bergleute den größten Teil der Lauge auffangen und sammeln, stieg die registrierte Menge vom 11. auf den 12. Januar von 12.510 auf 14.140 Liter, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Wochenende mit. Die BGE ist Betreiber des ehemaligen Salzbergwerks, in dem rund 126.000 Fässer mit radioaktiven und chemischen Abfällen lagern.

mehr ...

*


15.01.2019 - AKW-Export läuft nicht mehr

Artikel aus japanmarkt.de

Tokio (JAPANMARKT) – Zum zweiten Mal binnen zwei Monaten zieht sich offenbar ein japanischer Investor aus einem Atomkraftprojekt in Großbritannien zurück. Das ist auch ein Rückschlag für die japanische Regierung.

Ausstieg steht bevor

Der Mischkonzern Hitachi steigt nach einem Bericht der Finanzzeitung Nikkei aus seinem Mega-Atomkraftprojekt in Großbritannien aus und verbucht dafür einen Verlust von bis zu 300 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro). Alle Arbeiten inklusive Design und Bauvorbereitung für zwei Atomkraftwerke in Wylfa Newydd auf der walisischen Insel Anglesey würden eingestellt. Der Verwaltungsrat wird voraussichtlich noch diese Woche entscheiden.

mehr ...

*


12.01.2019 - Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus

Artikel aus www.wdr.de

  • Verlängerung bis 2057 beantragt
  • Unterlagen bis Anfang März öffentlich
  • Gegner wollen klagen

Das Genehmigungsverfahren zur Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus kommt voran. Die Bezirksregierung Münster hat die Antragsunterlagen jetzt öffentlich ausgelegt. Danach will die Betreiberfirma schwach- und mittelradioaktiven Atommüll bis Ende 2057 in Ahaus lagern.

mehr ...

*


Tolle Story: Wiederauferstehung der Atomindustrie in den USA ...

*

09.01.2019 - Westinghouse gibt organisatorische Änderungen bekannt

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Westinghouse, das im vergangenen August aus dem Insolvenzschutz von Chapter 11 hervorgegangen ist, hat erste organisatorische Änderungen angekündigt, die darauf abzielen, die Kundenorientierung zu stärken und die globalen Service- und Supply Chain-Management-Fähigkeiten zu stärken.

Zu den angekündigten Änderungen gehört die Schaffung von kundenorientierten Geschäftseinheiten, die die bestehende Flotte des Betriebs von Kernkraftwerken mit einheitlichen Verantwortlichkeiten für Verkauf und Lieferung bedienen.

mehr ...

*


Atommüll in Deutschland ...

*

07.01.2019 - Atommüll sucht Heimat

Artikel von Michael Bauchmüller aus www.sueddeutsche.de

In einem Bürokomplex in Niedersachsen arbeiten Geologen am Unmöglichen: Sie wollen ein Endlager in Deutschland nach rein wissenschaftlichen Kriterien finden. Doch die Politik funkt schon jetzt dazwischen.

Die Karte auf Jörg Weidenbachs Bildschirm ist weiß, als wäre dichter Schnee auf ein endloses Flachland gefallen. "Die Topografie würde uns nur ablenken", sagt Weidenbach. Schließlich gehe es um den tiefen Untergrund. Berge, Täler, Orte, das hat ihn und seine Leute nicht zu interessieren. Noch weniger Stadträte und Bürgermeister, aber das ist eine andere Sache. Interessanter sind da schon die feinen lila Linien inmitten des Weiß'. "Das sind die Störungen", sagt Weidenbach.

Peine bei Hannover, ein unscheinbarer Bürokomplex, versteckt hinter einem Wohngebiet. Auf Dutzenden Monitoren entsteht hier eine neue Deutschlandkarte im Maßstab 1 : 500 000, die Vorstufe zu einem Experiment mit offenem Ausgang: Lässt sich ein Endlager allein nach geologischen Kriterien finden?

mehr ...

*


Atomkraft in Indien

*

04.01.2019 - Indien will bis 2031 weitere 21 Reaktoren online bringen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Indien geht derzeit davon aus, dass bis zum Jahr 2031 21 neue Atomreaktoren mit einer kombinierten Erzeugungskapazität von 15.700 MWe in Betrieb gehen werden, teilten der Staatsminister des Landes für das Atomministerium und das Büro des Premierministers gestern mit.

mehr ...

*


Atomkraft in Finnland

*

02.01.2019 - Wieder ein AKW-Bau verschoben

Artikel von Reinhard Wolff aus www.taz.de

Finnland setzt noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. So richtig klappt das nicht – eine gute Nachricht für Anti-Atomkraft-Aktive.

Dass die finnische Fennovoima für ihre Pressemitteilung die arbeitsfreie Zeit zwischen den Jahren wählte, ist verständlich. Denn die Nachricht freute nur Atomkraftgegner: Der Bau von Finnlands neuestem Problemreaktor hat noch gar nicht begonnen und schon ist die Fertigstellung um mindestens vier Jahre verspätet.

mehr ...

*


Wem gehört's?

*

02.01.2019 - Seit dem Jahreswechsel gehört der Atommüll dem Staat

Artikel aus www.ausgestrahlt.de

AKW-Betreiber haben sich freigekauft. 15 Zwischenlager mit 1.254 Castor-Behältern jetzt in staatlicher Hand. Langfristiger Verbleib ungeklärt.

Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung.

mehr ...

***


01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12

  2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

Afrikaans Arabic Belarusian Bulgarian Chinese (Simplified) English Finnish French Georgian Hebrew Hindi Indonesian Japanese Lithuanian Malay Polish Portuguese Russian Spanish Swedish Thai Turkish
eingang_thtr.jpg