Newsletter III 2022

Der THTR-Rundbrief

15. bis ... Januar

 

***


      2022 2021
2020 2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

*

17. Januar 1966 - (Broken Arrow) - Palomares - Ein B-52 Langstreckenbomber mit 4 Wasserstoffbomben an Bord stürzt ab und Plutonium verseucht ca. 200 Hektar in der Provinz Almeria ...

20. Januar 1965 - (INES 4 - NAMS 3,8) - LLNL Lawrence Livermore National Laboratory - 259 TBq radioaktiver Strahlung wurden freigesetzt. Informationen zu diesem Störfall habe ich bisher nicht gefunden ...

21. Januar 1968 - (Broken Arrow) - Thule Airport, Grönland - Absturz eines B-52 Bombers mit 4 Wasserstoffbomben an Bord ...

21. Januar 1969 - (INES 5 - NAMS 1,6) - Akw Lucens - Beim Versagen des Kühlsystems eines experimentellen Reaktors im Versuchsatomkraftwerk Lucens (VAKL) im Kanton Waadt gab es eine partielle Kernschmelze ...

05. Februar 1958 - (Broken Arrow) - Tybee Island - Zusammenprall zweier Flugzeuge in der Luft, eine Atombombe bleibt verschollen ...

06. Februar 1974 - (INES 4-5) - Akw Sosnowy Bor - Aufgrund siedenden Wassers ereignete sich ein Bruch des Wärmetauschers im Block 1. Drei Menschen starben ...

*

Am Samstag den 22. Januar, findet um 13 Uhr vor der Brennelementefabrik Lingen eine internationale Demo für die Stilllegung dieser Uranfabrik statt ...

 

**

21. Januar

 

Strom: Der Weltmarkt für Atomkraftwerke schwächelt auch 2021

Münster – Der globale Markt für Atomkraftwerke bleibt 2021 weiter in schwierigem Fahrwasser und kommt nicht aus dem Tal heraus. Bereits das dritte Jahr in Folge wurden weltweit mehr alte Atomkraftwerke stillgelegt als neue Kernkraftwerke ans Netz gebracht.

Der Atomunfall in Fukushima im Jahr 2011 hatte weitreichendere Folgen als vielfach bekannt. Vor allem die kräftig gestiegenen Bau- und Marktrisiken haben in den letzten Jahren zu Veränderungen geführt. Private Investoren und Unternehmen haben sich fast vollständig zurückgezogen. Geblieben sind nur noch wenige Staatsunternehmen, die jetzt den Weltmarkt für Kernkraftwerke dominieren und sich das Geschäft untereinander aufteilen.

Globaler Markt für Atomkraftwerke 2021: Anzahl der Atomkraftwerke schrumpft das dritte Jahr in Folge

Im gesamten Jahr 2021 sind mit Stand vom 20.01.2022 weltweit sechs neue Atomkraftwerke mit einer Bruttoleistung von 5.650 MW in Betrieb genommen worden. Das geht aus den Daten der International Atomic Energy Agency (IAEA) hervor, die vom Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) ausgewertet wurden. Gleichzeitig sind neun alte Atomkraftwerke mit einer Leistung von rd. 8.300 MW abgeschaltet und endgültig stillgelegt worden. Damit sind nach den IAEA-Daten bereits das dritte Jahr in Folge weltweit mehr Atomkraftwerks-Anlagen abgeschaltet worden als neue Atommeiler in Betrieb gegangen ...

*

EU-Taxonomie

BfS-Präsidentin Paulini warnt vor Atomgefahren - auch aus dem Ausland

- Am Freitag endet die Widerspruchsfrist zu den Taxonomie-Plänen der EU-Kommission.
- Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) sieht bei den EU-Plänen wissenschaftliche und fachliche Mängel.
- BfS-Chefin Präsidentin Paulini sagt: „Die Technik ist nicht sicher, das haben die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima leider bewiesen.“

Berlin. Vor dem Ablaufen der Widerspruchsfrist gegen die EU-Pläne, Atomkraft als nachhaltig einzustufen, hat die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini, der EU-Kommission vorgeworfen, Unfallrisiken und Lasten für künftige Generationen bewusst zu ignorieren ...

Paulini erhebt Vorwürfe gegen EU-Forscher

Die Prüfung der EU-Pläne durch ihre Behörde habe wissenschaftliche und fachliche Mängel ergeben. Zudem habe die EU-Kommission ihre Gutachter angewiesen, die Gefahren nuklearer Unfälle außen vor zu lassen, so Paulini. „Die EU-Forscher haben mit einem verkürzten Nachhaltigkeitsbegriff gearbeitet und zugleich das Risiko der Technologie nicht umfassend betrachtet, ebenso wenig die Langzeitfolgen.“

Nachhaltigkeit bemesse sich nicht allein am CO2-Ausstoß, sondern auch an anderen Umweltschäden, sagte Paulini. „In Bezug auf die Nutzung der Kernenergie beginnt das beim Uranabbau und endet bei der offenen Endlagerfrage.“ ...

 

**

20. Januar

 

EU-Taxonomie

Umweltministerin Lemke schließt in Atomfrage eine Klage gegen EU nicht aus

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hält für denkbar, dass die Bundesregierung gegen eine Einstufung der Atomkraft durch die EU-Kommission Klage einreicht. "Wir werden alle Vorschläge und Diskussionsbeiträge in den nächsten Monaten prüfen", sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagsausgabe) auf eine entsprechende Frage. "Atomkraft ist keine sichere Energiequelle, wir haben global noch kein einziges Endlager für hoch radioaktive Abfälle", begründete sie ihre Position.

Den deutschen Atomausstieg hält sie selbst für den Fall eines russischen Überfalls auf Nachbarländer und eine Unterbrechung russischer Gaslieferungen für unumkehrbar. "Eine Verlängerung der Atomkraft kann ich ausschließen", sagte Lemke auf eine entsprechende Frage ...

*

Grünes Label für Atomkraft

Österreich bereitet Klage gegen EU vor

Österreich speist seine Elektrizität teilweise aus Atomkraft. Dennoch möchte es vor dem EuGH klagen, falls die Europäische Union Atomenergie als nachhaltig einstuft. Die Umweltministerin glaubt fest an den Erfolg der Klage. Und wird dabei von einem weiteren EU-Mitgliedsstaat unterstützt.

Die österreichische Regierung bereitet für den Fall, dass die EU-Kommission Atomkraft als nachhaltige Energiequelle einstuft, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof vor. Sollte die Brüsseler Behörde ihren Entwurf für die sogenannte Taxonomie umsetzen, "dann werden wir rechtliche Schritte ergreifen", sagte Österreichs Umweltministerin Leonore Gewesseler der Nachrichtenagentur AFP. "Wir haben sehr, sehr starke Argumente." ...

*

BASE | Gutachten

Deutsches Bundesamt für Sicherheit der nuklearen Entsorgung:

Small Modular Reactors - was ist von den neuen Reaktorkonzepten zu erwarten?

MR-Konzepte („Small Modular Reactors“) gehen auf Entwicklungen der 1950er Jahre zurück, insbesondere den Versuch, Atomkraft als Antriebstechnologie für Militär-U-Boote nutzbar zu machen. Weltweit existieren heute unterschiedlichste Konzepte und Entwicklungen für SMR. Die überwiegende Mehrzahl davon befindet sich auf der Ebene von Konzeptstudien. Würden die heute weltweit circa 400 Reaktoren mit grosser Leistung durch SMR-Anlagen ersetzt, würde dies den Bau von vielen tausend bis zehntausend bedeuten.

Das deutsche Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat ein Gutachten zu SMR in Auftrag gegeben. Darin wurden 136 verschiedene historische sowie aktuelle Reaktoren bzw. SMR-Konzepte betrachtet, 31 davon besonders detailliert. Das Gutachten liefert eine wissenschaftliche Einschätzung zu möglichen Einsatzbereichen und den damit verbundenen Sicherheitsfragen und Risiken.

Das Gutachten ist im Auftrag des BASE vom Öko-Institut Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik der TU Berlin sowie dem Physikerbüro Bremen angefertigt worden ...

 

**

19. Januar

 

Castortransporte

Fünf Castoren bringen Atommüll von La Hague nach Philippsburg

Bis zu fünf Castoren mit Atom-Müll sollen bis 2024 ins Zwischenlager Philippsburg kommen. Umweltministerium und Betreiber informierten am Mittwoch über Transport und Einlagerung.

Das Material soll mit dem Zug aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich nach Philippsburg im Kreis Karlsruhe kommen. Es handelt sich um hochradioaktive Stoffe, die in Glaskokillen eingeschlossen sind und ursprünglich aus deutschen Kernkraftwerken stammen.

... Die Stadt Philippsburg hat eine Klage gegen die Zwischenlagerung angekündigt, weil aus ihrer Sicht bisher nur eine Genehmigung für mittelradioaktives Material vorliege. Das sollte ursprünglich nach Philippsburg kommen. Diese Änderung der Genehmigung - auch für einen anderen Castortyp - will Philippsburg rechtlich überprüfen lassen und notfalls dann klagen.

Außerdem hat das Zwischenlager bisher nur bis 2047 eine Zulassung, ein deutsches Endlager komme aber frühestens 2050. Da gebe es eine ungeklärte Lücke, so Philippsburgs Bürgermeister Stefan Martus. Was in diesen drei Jahren mit den Castoren geschieht, das sollte aus Sicht der Stadt bereits vor der Einlagerung des hochradioaktiven Materials geklärt werden.

*

Wasserstoff

Namibia: Wasserstoff aus der einstigen Diamanten-Hochburg

In Namibia entsteht ein gigantischer Wind- und Solarpark. Der dort produzierte Wasserstoff soll teilweise Deutschland zugutekommen. Dann wäre das Attribut „grün“, das Europa Erdgaskraftwerken verleihen will, zumindest teilweise gerechtfertigt.

Wo einst das Deutsche Reich als Kolonialmacht Diamanten abbaute, wird künftig Wasserstoff unter anderem für das heutige Deutschland produziert. Im sonnenverwöhnten Tsau-Khaeb-Nationalpark, nahe der im Südwesten des afrikanischen Staates Namibia gelegenen Hafenstadt Lüderitz, errichtet Hyphen Hydrogen Energy, eine Projektentwicklungsgesellschaft in der namibischen Hauptstadt Windhoek, gemeinsam mit dem Energieunternehmen Enertrag aus Dauerthal im Bundesland Brandenburg, für 9,4 Mrd. US-$ Wind- und Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 5 GW. Dazu kommen Elektrolyseure mit einer Leistung von 3 GW, eine Meerwasserentsalzungsanlage und eine Produktionsstätte für Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff. Der kleine Hafen des Städtchens Lüderitz wird ausgebaut, sodass Wasserstoff und Ammoniak exportiert werden können. Pro Jahr werden, wenn die Anlage komplett fertig ist, 300 000 t Wasserstoff pro Jahr produziert. Dessen Energieinhalt liegt bei fast 10 Mrd. kWh. Das Projekt gehört zu den wichtigsten, die das Namibia Investment Promotion and Development Board (NIPDB) bisher angestoßen hat ...

*

Erneuerbare

Stromspeicher: Aktuelle Förderprogramme in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen

Steigende Strompreise und sinkende Kosten für Batteriespeicher machen letztere für immer mehr Strom-Eigenverbraucher interessant. Einige Bundesländer gewähren zudem Förderungen.

Einer Mitteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums zufolge, soll das bayerische PV-Speicherprogramm in diesem Jahr fortgesetzt werden. Laut Minister Hubert Aiwanger gingen in Bayern bisher 73.000 Anträge ein, was eindrucksvoll beweise, dass die Bürger die Energiewende mitgestalten wollen. "Da die Anschaffungskosten für Batteriespeicher gesunken, aber die Strompreise gestiegen sind, wird sich Eigenverbrauch von PV-Strom mit Hilfe eines geförderten Batteriespeichers weiterhin lohnen“, ist sich Aiwanger sicher.

Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Förderbedingungen nun allerdings angepasst: Ab Februar 2022 beträgt die vorgegebene Mindestkapazität für den Batteriespeicher 5 kWh (bzw. 5 kWp Mindestleistung für die zugehörige PV-Anlage). Dafür wird dann ein Förderbetrag von 500 € gewährt. Für jede zusätzliche kWh Kapazität erhöht sich der Förderbetrag um jeweils 75 € ...

 

**

18. Januar

 

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute morgen traf uns die Nachricht, dass Jochen Stay verstorben ist. Wir sind zutiefst betroffen und in Gedanken bei seiner Familie. Jochen war vielen als unermüdlicher Organisator von Anti-Atom-Protesten bei .ausgestrahlt ein Begriff. Noch vor wenigen Tagen nahm er die gefährliche EU-Taxonomie ins Visier (s. unten), freute sich über die Stilllegung von Brokdorf und plante für die beiden Anti-Atom-Radtouren im Sommer. In den 90er- und 00er-Jahren organisierte er im Wendland gegen die Castor-Transporte und gegen die damals geplante Laufzeitverlängerung für AKW entschlossene Proteste. Noch früher war er auch verantwortlicher Redakteur der Graswurzelrevolution. Jochen war ein zielstrebiger, aber auch streitbarer Kämpfer für eine Welt ohne Atomkraft - die Anti-Atom-Bewegung verliert einen wichtigen Mitstreiter.
Einen ausführlichen Nachruf findet ihr auf www.ausgestrahlt.de

Wir setzen den Kampf entschlossen fort - und rufen deshalb heute nochmal für jetzt Samstag, 22. Januar, um 13 Uhr zur Kundgebung vor der Brennelementefabrik in Lingen, Am Seitenkanal 1, auf. In Niedersachsen gilt bei Kundgebungen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Alle Infos zur Demo und zur Anfahrt mit dem ÖPNV und Rad auf: https://atomstadt-lingen.de/2022/01/08/kundgebung-vor-brennelementefabrik-22-01-2022/

*

EU-Taxonomie

Mehr als nur Greenwashing

Erdgas und Atomkraft gelten nun als „grün“. Ein fatales Signal – und ein Geschenk an Frankreich, das mit uralten und maroden Meilern ein gefährliches Spiel treibt

Die EU-Taxonomie, das Kernstück eines EU-Regelwerks, mit dem Finanzströme in Europa in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten gelenkt werden sollten, war in ihrer ursprünglichen Form durchaus ambitioniert. Sie hätte auf dem Finanzmarkt ein einheitliches grünes Siegel schaffen und damit die Gefahr des Greenwashings angeblich nachhaltiger Finanzprodukte unterbinden können. Mit der Aufnahme von Atomkraft und Erdgas in die Regularien wird dieses Ziel in sein Gegenteil verkehrt. Aus der Finanzbranche ist zwar zu hören, dass sich private Investoren auch in Zukunft davor hüten werden, Geld in die Atomindustrie zu stecken – es gibt aber stark ins Gewicht fallende Ausnahmen. So ist das 750 Milliarden umfassende, zur Hälfte durch grüne Anleihen finanzierte Resilienzprogramm NextGenerationEU, das den nachhaltigen Wiederaufbau nach der Pandemie fördern soll, an die Taxonomie-Kriterien gekoppelt ...

*

atomstopp: Massive Unterversicherung von AKW widerspricht der Aufnahme von Atomkraft in die Taxonomie

Linz (OTS) - Atomkraftwerke sind weltweit kategorisch und drastisch unterversichert. Störfälle, wie sie die Atomindustrie bereits mannigfach bis hin zu den GAUs in Fukushima oder Tschernobyl verursacht hat, haben volkswirtschaftlich ruinöse Schäden zur Folge. Dass nun genau diese Technologie in die EU-Taxonomie, also in den Kriterienkatalog für förderungsfähiges Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit aufgenommen werden soll, stellt unter diesem Aspekt eine nicht hinnehmbare Diskrepanz dar.

„Zwar hat die Kommission in ihrem Silvester-Vorschlag für eine atomare Taxonomie-Verordnung einige, leider aber zahnlose Konditionen für Kraftwerksbetreiber eingebaut, jeglicher Anspruch auf Haftpflicht für AKW-Betreiber bleibt jedoch gleich ausgespart. Es sollte aber eine Mindestanforderung sein, wenn eine Energiequelle als nachhaltig bewertet werden darf, dass diese auch ausreichend versicherbar ist! Was augenscheinlich nicht der Fall ist, hat doch das französische Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (IRSN) nach der Katastrophe in Fukushima für einen vergleichbaren Atomunfall in Frankreich Kosten von bis zu 430 Milliarden Euro errechnet, die aktuell versicherte Schadenssumme beträgt aber gerade mal 0,7 Milliarden! Und gerade Frankreich, mit seinen 56 Meilern ist der Treiber hinter dem Greenwashing von Atomkraft. Dafür hat sich Präsident Macron unverhohlen zum Propagandisten gemacht!“, warnen Gabriele Schweiger und Roland Egger von atomstopp_oberoesterreich ...

*

Frankreich | EDF

Frankreich immer näher am Blackout

Der staatliche AKW-Bauer und Strom-Gigant EDF stürzt wegen ständig neuer Problemen an alten Meilern und fortwährenden EPR-Problemen an der Börse ab

Am Montag konnte sich der Kurs der Aktien des französischen Stromkonzerns EDF an der Börse auf niedrigem Niveau stabilisieren, nachdem die Kurse am Freitag sogar um mehr als 20 (!) Prozent in die Tiefe gerauscht waren.

Am späten Donnerstag hatte die französische Atomaufsichtsbehörde (ASN) - wieder einmal - ein Sicherheitsproblem eingeräumt. "Die Mängel, die bei den Reaktoren der letzten Generation festgestellt wurden, sind auch bei einem anderen Reaktor in Penly in Nordfrankreich aufgetaucht", sagte die stellvertretende Leiterin des französischen Instituts für Strahlenschutz und Atomsicherheit (IRSN), Karine Herviou ...

 

**

17. Januar

 

Lobby

Atomkraft: Nur was für Bombenbauer

Auch Großbritannien legt AKW still. Neubau langwierig, unwirtschaftlich, aber vermutlich militärisch attraktiv. Kommentar

Einigen Staub hat Ende des Jahres die Abschaltung der vorletzten drei deutschen Atomkraftwerke aufgewirbelt. Die AKW Brokdorf (1.410 Megawatt Nettoleistung), Grohnde (1.316 MW) und Gundremmingen C (1.288 MW) gingen wie 2011 im Atomgesetz (Paragraf 7) festgehalten vom Netz. Ende 2022 werden Ohu 2 (1.410 MW), Emsland (1.335 MW) und Neckarwestheim 2 (1.310 MW) folgen.

Erwartungsgemäß sorgte das für allerlei Wind im Feuilleton. Lobby-Organisationen und sonstige Freunde großtechnischer, von Konzernen kontrollierter Technologien haben offenbar zum letzten Gefecht geblasen ...

*

Nachhaltige Energien

Ausbau von Windkraft in Bayern erreicht Tiefpunkt

Windräder sind in Bayern ein Dauerstreitthema. Mit Folgen: Im Freistaat werden inzwischen praktisch keine Genehmigungsanträge für die nachhaltige Energie mehr gestellt.

München Der ohnehin seit Jahren nur noch schleppende Ausbau der Windkraft in Bayern ist im vergangenen Jahr an einem neuen Tiefpunkt angekommen. Zwar wurden in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres im Freistaat immerhin noch sechs neue Anlagen genehmigt, im selben Zeitraum wurden aber erstmals seit Einführung der Zehn-H-Abstandsregel keinerlei neue Genehmigungsanträge für neue Windräder gestellt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage der Grünen im Landtag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt.

Zum Vergleich: 2012 wurden 271 Genehmigungsanträge gestellt, 2013 waren es 400, 2014 waren es 220 und 2020 lediglich drei ...

*

Erneuerbare

Hohe Vergütung für ausgeförderte Solaranlagen

Der Jahresmarktwert Solar für 2021 beträgt 7,552 Cent pro Kilowattstunde und ist damit viel höher als vor einem Jahr abzusehen war. Für Betreiber ausgeförderter Solaranlagen bedeutet das einen unerwarteten Geldsegen.

Der Rekordwert kam nicht ganz unerwartet: seit in der letzten Jahreshälfte die Strompreise an der Börse in die Höhe schnellten war klar, dass auch der Jahresmarktwert hoch sein würde. Denn die Netzbetreiber nehmen den Strom aus ausgeförderten Anlagen ab und vermarkten ihn an der Börse – zu den jeweiligen Börsenstrompreisen ...

Für Windkraft an Land ähnlicher Sprung nach oben

Für ausgeförderte Windkraftanlagen gelten zwar nicht die gleichen Regeln für den Weiterbetrieb, doch auch sie profitieren von hohen Jahresmarktwerten ...

 

**

16. Januar

 

Erneuerbare

Wo sollen all die Windräder hin? Zwist zwischen Bund und einigen Ländern

Zwei Prozent der Landesfläche sollen künftig mit Windrädern bebaut werden. Doch die Debatte darüber, wo am meisten Wind weht und welche Flächen geeignet sind, birgt politischen Sprengstoff. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium kommt ein Appell an die Bundesländer, sich dem Ausbau nicht zu verweigern. Dort gibt es aber eigene Befindlichkeiten.

Der geplante Ausbau von Windkraftanlagen im großen Stil sorgt weiter für hitzige Debatten zwischen Bund und Ländern, aber auch innerhalb manch einer Landesregierung. Zwei Prozent der Landesfläche sollen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden - so sehen es die Pläne der Ampel-Koalition im Bund vor. Doch in einigen Ländern wird dieses Flächenziel in Zweifel gezogen. Oliver Krischer (Grüne), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, hat nun an die Länder appelliert: „Keine Landesregierung wird sich dem notwendigen Ausbau entziehen können, wenn sie Klimaschutzziele erreichen und Versorgungssicherheit garantieren will. Die Zeiten, in denen Windenergie nur an der Küste zu nutzen war, sind lange, lange vorbei“, sagte Krischer unserer Redaktion. Die heutigen Anlagen seien für das Binnenland optimiert - „und da hat gerade Bayern ein großes Potential an guten Windstandorten, was bisher leider brachliegt“, so der Grünen-Politiker ...

*

Frankreich | EDF

Wie Frankreich von den neuen Atomkraftregeln profitiert

Die Einstufung der Atomkraft als grün hilft vor allem dem französischen Staatskonzern EDF. Er kann seine Finanzen und Meiler sanieren – und neue Kraftwerke errichten.

Eine halbe Billion Euro: So groß ist der Investitionsbedarf für Atomkraftwerke in der EU, schätzte kürzlich der Brüsseler Kommissar für den Binnenmarkt, Thierry Breton. Was der französische Politiker nicht sagte: Das Geld wird zu großen Teilen vom französischen Energiekonzern EDF benötigt. Ihm gehört der größte Kraftwerkspark Europas, nämlich die 56 Meiler im eigenen Land – und er steckt hinter nahezu jedem neuen Atomprojekt in der EU, ob in Finnland, Tschechien, Polen oder Großbritannien ...

*

Windkraft | Abstandsgebote zu Funkanlagen

Windenergie-Branche beklagt "Blockaden"

Der Ausbau der Windenergie könnte schon viel weiter sein, würden unzeitgemäße Abstandsregeln zu Luftsicherheits- und Militäreinrichtungen nicht mehr gelten, beklagt die Branche. Auch Klimaschutzminister Habeck hat das Potenzial erkannt und kündigt Lösungen an.

Der Bundesverband Windenergie sieht ein großes Potenzial für einen schnelleren Ausbau der Windkraft an Land - falls "Blockaden" durch Navigationsanlagen für den Luftverkehr sowie militärische Belange aufgelöst werden. Nicht mehr "zeitgemäße Technologie" und zu großzügige Abstandsregelungen blockierten bis zu 7 Gigawatt (GW) Leistung, so der Verband ...

 

**

15. Januar

 

Energiewende

Deutschland braucht jetzt eine Agenda 2022, 2025 und 2030

Die deutsche Energiewende krankte zuletzt an nachlassender Dynamik, unnötiger Komplexität und zu viel Regulierung. Doch sie birgt weiterhin immense wirtschaftliche Chancen, wenn die Politik nun entschlossen handelt. Ein Gastbeitrag.

Deutschlands „Administration“ muss sich selbst entfesseln – von zu viel Bürokratie, Regulierung und Absicherungsmentalität. Wir brauchen mehr Vertrauen in unser Können und Potenzial, mehr Machen und Liefern statt nur Reden. Die Energiewende ist einerseits ein Beispiel für mutigen und weltweit beispielhaften Beginn, andererseits aber auch für nachlassende Dynamik durch unnötige Komplexität und Regulierung. Zu oft wird nur von den hohen Kosten der Klimaneutralität gesprochen – und zu wenig über den gewaltigen Markt für alle, die vorbereitet sind.

Nachhaltigkeit hat sich von einem Nice-to-have zu einem Must-have entwickelt. Niemand stellt das mehr ernsthaft infrage. Wenn Kunden und Verbraucher vermehrt Grünstromtarife und Solaranlagen nachfragen, wenn grüne Anleihen mehrfach überzeichnet sind, wenn E-Mobilität boomt und wenn erstmals große Offshore-Windparks und Solarparks ohne Subventionen gebaut werden, dann sind das nicht nur die Erfahrungen eines Energieversorgers wie EnBW, sondern die Zeichen der Zeit ...

*

Frankreich | EDF

Klimaschutzvorreiter Frankreich? Von wegen!

- Trotz vermeintlich grüner Atomkraft wird unser Nachbarland die Klimaziele der Europäischen Union verfehlen.
- Außerdem muss die Regierung in Paris die Energiepreise mit Milliardenaufwand deckeln.
- Der Weg zur Klimaneutralität wird auch für Frankreich lang.

Berlin. Frankreich gibt sich in Sachen Klimaschutz gerne als Vorreiter. Präsident Emmanuel Macron hat kurze Inlandsflüge verboten, ein Expertengremium zur Klimarettung einberufen und öffentlich überlegt, dem Schutz von Klima und Umwelt Verfassungsrang einzuräumen.
Aus deutscher Perspektive fällt den Franzosen das Vorangehen leicht, spielt die klimaschädliche Kohleverstromung im westlichen Nachbarland doch so gut wie keine Rolle. Zwischen Ärmelkanal und Pyrenäen setzt man seit jeher auf Kernenergie – und deren Erzeugung ist weitgehend klimaneutral.

Frankreich verfehlt EU-Klimaziele

Umso überraschender, dass Frankreich die EU-Klimaziele voraussichtlich deutlich verfehlen wird und das eigene Versagen sogar in einem Gesetzestext festgehalten hat ...

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Aktuelles+

 

**

Energiewende

Die Energiewende voranbringen: Die Mühlen der Ebene

Berhard Pötter und Malte Kreutzfeldt / taz

Klima- und Umweltminister Robert Habeck hat seine Pläne vorgestellt. Was es bedeutet, wenn die Ampel ernst macht mit der Energiewende.

Fünf Wochen ist Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck nun im Amt, und sein Signal in dieser Woche war deutlich: Mit dem Klimaschutz und der Energiewende soll es jetzt endlich richtig losgehen. Mit einer umfangreichen „Eröffnungsbilanz Klimaschutz“ stellte der grüne Vizekanzler seine ehrgeizigen Pläne vor, wie Deutschland bis 2030 die CO2-Emissonen von jetzt minus 38 auf minus 65 Prozent (im Vergleich zu 1990) in nur acht Jahren senken will – und wie der Anteil beim Grünstrom in derselben kurzen Zeit von derzeit 42 auf 80 Prozent praktisch verdoppelt werden soll. Aber was heißt das konkret?

Turbo-Ausbau Wind und Solar

In nur acht Jahren will Habeck den Zubau von Wind- und Solaranlagen in Deutschland etwa vervier- bis verfünffachen. Ende der 2020er Jahre sollen pro Jahr Anlagen für 15 Gigawatt Windstrom an Land und auf See und für 20 Gigawatt Solarstrom gebaut werden. „Das entspricht etwa der Leistung von 35 Atomkraftwerken“, sagt Simon Müller, Deutschlandchef des Thinktanks Agora Energiewende.

„Dieser beispiellose Zubau von erneuerbaren Kapazitäten ist machbar“, sagt Müller. „aber dafür müssen wir jetzt alle Hebel in Bewegung setzen.“ Eine Herausforderung: Stromnetze müssen vorausschauend geplant und gebaut werden. Bei viel mehr Photovoltaik drückt an sonnereichen Tagen sehr viel Solarstrom ins Netz. „Dann müssen flexible Lasten und Speicher wie Elektroautos, Batterien oder Wasserstoffhersteller bereitstehen, damit das Netz nicht überlastet wird und die Energie nicht verlorengeht“, so Müller.

Bisher koordiniert eine Behörde die Netzplanung: Die Bundesnetzagentur. Möglicherweise wäre eine neue Bundesgesellschaft für diesen „Planungssprint“ nötig. Insgesamt müssten Verfahren schneller und einfacher werden, fordert auch der Dachverband der Strom- und Wasserwirtschaft BDEW und listet 25 Maßnahmen auf: Etwa einheitliche Kriterien beim Artenschutz oder Vorrang für die Windkraft in der Planung. Auch seien alte Regeln von Flugsicherung und Bundeswehr zu reformieren und die Antragstellung digital zu organisieren. Außerdem solle es laut BDEW keine pauschale Abstandsregel zu Häusern, aber verbindliche Flächenziele geben.

Nötig sei aber auch eine neue Ordnung des Strommarktes, sagt Simon Müller: „Strom muss besonders günstig sein, wenn viel Wind- und Sonnenstrom verfügbar ist, dafür müssen wir Steuern, Abgaben und Umlagen auf Strom reformieren.“ Für flexible Lasten und Speicher braucht es ausreichend neue regelbare Gaskraftwerke.

Wichtig: Das Geld. Laut Müller brauchen die Kommunen bis 2030 insgesamt etwa 120 Milliarden Euro für Wärmenetze oder öffentlichen Verkehr. Auf Bundesebene ist mit den 60 Milliarden des Nachtragshaushalts wohl genügend Geld da, bei den Kommunen sind sich Ex­per­t*in­nen da unsicher.
Überhaupt werde die Bedeutung der Wärmeversorgung in den Kommunen für das Gelingen der Klimapolitik oft übersehen, sagt Müller. „Eine gute kommunale Wärmeplanung muss verpflichtend werden“, fordert er.

Kompromisse beim Naturschutz

Bisher bremst auch der Vogelschutz den Ausbau der Windkraft an Land. Oder besser: die unklaren Regeln dazu. Die Ampel will die Umsetzungsregeln im Naturschutz einheitlich in einem Bundesgesetz oder einer Verordnung festlegen. „Das wäre schon mal ein großer Schritt für eine Lösung der Konflikte zwischen Windausbau und Naturschutz“, sagt Silke Christiansen vom Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende, das mit Umwelt- und Energieverbänden sowie Ministerien aus Bund und Ländern an der Lösung dieser Probleme arbeiten. Bisher ging nicht viel voran.

So könnte jetzt eine Lösung aussehen: In einem je nach Vogelart definierten „Nahbereich“ von zum Beispiel 500 Metern rund um einen Vogelhorst wären Windräder tabu. Darüber hinaus würde ab etwa 1000 Metern Abstand davon ausgegangen, dass es generell keine Konflikte mit dem Artenschutz gibt. Damit fielen aufwändige und zeitraubende Gutachten weg, die immer stark umstritten sind. In Zukunft müssten dann auch Behörden und Vo­gel­schüt­ze­r*in­nen nachweisen, dass ein Vogel bedroht ist – und nicht mehr, wie jetzt, die Windradplaner*innen.

Liegt der Abstand aber bei weniger als 1000 Metern, werden „Vermeidungsmaßnahmen“ wie Abschalten der Rotoren geprüft. Sind sie nicht möglich, kann es Ausnahmen geben – etwa indem ein verbessertes Umfeld hilft, die Population als Ganze zu erhalten und nicht mehr nur auf das individuelle Tier zu schauen.
Die Koalitionsvereinbarung der Ampel sieht für solche „Artenhilfsprogramme“ immerhin eine Milliarde Euro vor. In der politischen Debatte könnte es dabei helfen, dass der Rotmilan, einer der umstrittensten Vögel beim Kampf um die Windmühlenflügel, seit letzten Jahr nicht mehr auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht.

Beteiligung und Akzeptanz

Er werde alle Bundesländer besuchen, um mit ihnen über die Pläne zu sprechen, hat Robert Habeck angekündigt. Was er nicht will, ist dagegen eine Kommission, die lange über das Thema redet und nichts entscheidet. Ein „einseitiges Verständnis von Teilhabe“ nennt das Kai Niebert, Präsident des Deutschen Naturschutzrings. Habeck solle „die Wege mit den Beteiligten entwerfen“ statt sie vorzuschreiben.

Es spreche nichts gegen eine „kurze, knackige Beteiligung“, etwa eine Klausur mit Ver­tre­te­r*in­nen von Industrie, Umweltverbänden, Kommunen und Politik. „Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat vorgeschlagen, zehn Prozent der Agrarfläche aus der Nutzung zu nehmen. Macht man das, hat man Raum für Naturschutz und kann anderswo Windräder errichten“, so Niebert. Das werde 600 Millionen bis 1 Milliarde Euro kosten. Aber so erreiche das Umweltministerium seine Ziele, das Agrarministerium könne Land­wir­t*in­nen Naturschutz als Geschäftsmodell präsentieren, das Wirtschaftsministerium bekomme Flächen – „und die Naturschutzverbände können zeigen, dass sich der Zustand der Natur verbessert und nicht jedes Infrastrukturprojekt beklagt werden muss.“

Hand­wer­ke­r*in­nen dringend gesucht

Um den Zubau von Wind- und Solaranlagen zu steigern, sind viele Fachkräfte nötig – und die sind mancherorts schon jetzt knapp. „Unsere Betriebsräte berichten seit Jahren über teils erhebliche Probleme bei der Besetzung von freien Stellen“, sagte der Leiter des IG-Metall-Bezirks Küste im vergangenen Herbst auf der Fachmesse Husum Wind.

Wer soll das alles bezahlen?

Aus Sicht der Strom­kun­d*in­nen ist der schnellere Ausbau dagegen – anders als in der Vergangenheit – kein Problem mehr. Die Vergütung, die für den Strom aus neuen Wind- und Solaranlagen gezahlt wird, liegt nur noch geringfügig höher als die Preise, die an der Strombörse bezahlt werden; im vergangenen Jahr waren sie sogar oft günstiger und trugen damit eher zur Senkung der Preise bei.

 

**

Mehr zum Thema:

klimareporter | BR ...

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Hintergrundwissen

 

**

reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Deutschland muss zügig weg von Atom-, Gas- und Kohlestrom ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

**

Durchsuchen der reaktorpleite.de:

 

Die Suche nach

Energiewende

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

20. Dezember 2021 - Blackout-sicher mit Ökostrom: Ist Deutschland gegen Dunkelflaute gewappnet?

*

28. April 2021 - Solarstrom treibt Deutschland an

 

**

YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

ZDF - Harald Lesch Abenteuer Forschung - 08:45

Nutzung der Atomkraft und zur Entsorgung von Atommüll

*

DW Nachrichten - 10:07

Energiewende: Atomkraft und Erdgas als Weg zur Klimaneutralität?

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema

 

**

Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Energiewende

https://www.ecosia.org/search?q=Energiewende

 

**

AtomkraftwerkePlag -
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

Die Energiewende

Die Neuausrichtung der Energiepolitik und -wirtschaft in Deutschland, mit der zum ersten Mal ein großer Industriestaat seine fossil-atomare Energieerzeugung auf eine erneuerbare umstellt, wird international genau beobachtet. Als "Labor der Zukunft" und innovative Pionierleistung ist sie auch mit der US-Mondmission verglichen worden.

Ziel der Energiewende ist eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung, die mit einer Kombination von erneuerbaren Energien, intelligenter Energiespeicherung, Energiesparen und Effizienzsteigerung erreicht werden soll. Ein Gelingen der deutschen Energiewende würde belegen, dass Energieversorgung und Wohlstand auch ohne konventionelle Energiequellen möglich ist ...

*

Inkonsequente Energiepolitik

Eigenständiger Prozess der Energiewende

Im Großen und Ganzen hat die Energiewende seit 2011 einen erfolgreichen Verlauf genommen, nicht wegen, sondern trotz der Energiepolitik unter Angela Merkel. Von der Politik halbherzig begonnen, schlecht geplant, immer wieder verzögert und ausgebremst, hat sie sich zu einem weitgehend eigenständigen Prozess entwickelt.

Als die schwarz-gelbe Regierung nach Fukushima ihre Laufzeitverlängerung rückgängig machte, beschränkte sie sich darauf, alte Reaktoren abzuschalten und einen 11 Jahre langen Zeitplan für den Atomausstieg zu initiieren, der zwar die Zumutungen für die deutschen Atomkonzerne niedrig hält, zugleich aber die deutsche Bevölkerung eine weitere Dekade lang den Gefahren der Atomenergie aussetzt. Der Atomausstieg wurde nicht ins Grundgesetz aufgenommen, die Atomfabriken in Gronau und Lingen, Atomforschung und Forschungsreaktoren wurden vom Atomausstieg ausgenommen, der Euratom-Vertrag ist bis heute nicht gekündigt worden ...

 

**

Wikipedia

 

Energiewende in Deutschland

Die Energiewende in Deutschland beschreibt die Bemühungen zur Transformation des bestehenden fossil-nuklearen Energiesystems hin zu einem nachhaltigen Energiesystem auf Basis der erneuerbarer Energien in Deutschland (EE). Diese politische Herangehensweise hat deutliche Unterschiede zu der Energiewende anderer Staaten ...

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

deafarbebgzh-CNhrdanlenettlfifreliwhihuidgaitjakolvltmsnofaplptruskslessvthtrukvi
fische.jpg