Newsletter LVII 2021

14. bis 19. Dezember

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

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02. Dezember 1949 - (INES 4 - NAMS 3,8) Atomfabrik Hanford - Beim geheimen Experiment "Green Run" wurden 259 bis 444 TBq Radioaktivität freigesetzt ...

06. Dezember 1972 - (INES 3 - NAMS 1,6) Atomfabrik Sellafield - einer von vielen Störfällen in Sellafield ...

07. Dezember 1975 - (INES 3) Akw Greifswald - Ein Elektriker löste auf der Primärseite des Block-Trafos des Blocks 1 einen Kurzschluss aus ...

19. Dezember 1989 - (INES 3) Akw Vandellòs - Durch ein Feuer wurden die Sicherheitssysteme stark in Mitleidenschaft gezogen ...

31. Dezember 1978 - (INES 4) Akw Belojarsk - Im Turbinenhaus des Block 2 vom Belojarsker KKW stürzte eine Deckenplatte auf einen Turbinenöltank und verursachte einen Großbrand. 8 Personen erlitten hohe Strahlendosen beim Organisieren der Reaktornotkühlung ...

 

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Frankreich | Reaktorpanne | Evolutionary Power Reactor EPR | Weltkarte - Frankreich

19. Dezember 2021 - Frankreichs Pannen-Reaktoren

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Frankreich | Weltkarte - FRA - Marcoule - ASTRID

19. Dezember 2021 - "Die Atomkraft ist Teil der nationalen Größe"

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EU-Taxonomie

19. Dezember 2021 - EU-Kommission entscheidet über "nachhaltige Atomkraft" wohl erst im Januar

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MiK | Rüstung

19. Dezember 2021 - UN einigt sich nicht auf Verbot von Killerrobotern

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SMR

18. Dezember 2021 - Energieversorgung - Minireaktoren als Atomkraft der Zukunft?

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Klima

18. Dezember 2021 - Hitzerekord in der Arktis

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EU-Taxonomie

17. Dezember 2021 - Scholz sieht Diskussion über "nachhaltige Atomkraft" als überbewertet an

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Russland

17. Dezember 2021 - Brandrede gegen Pragmatismus im Atomzeitalter

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Frankreich | Weltkarte - Frankreich

16. Dezember 2021 - Frankreich muss zwei Meiler abschalten

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Gronau | Weltkarte - RUS - Novouralsk

Wegweisende Resolution im Stadtrat Münster:

16. Dezember 2021 - Keine Urantransporte durch die Stadt Münster – UAA Gronau stilllegen

Der Münsteraner Stadtrat hat am gestrigen Abend in Anwesenheit von Vladimir Slivyak, Ko-Vorsitzender der russischen Umweltorganisation Ecodefense und diesjähriger Träger des Alternativen Nobelpreises, in einer Resolution das Ende der Urantransporte durch Münster gefordert. Davon betroffen wären insbesondere Uranmülltransporte von der Urananreicherungsanlage Gronau zur Endlagerung in der russischen Atomstadt Novouralsk.

Der Münsteraner Stadtrat fordert zudem ein Ende der Urananreicherung in Gronau sowie eine Entwidmung der eingleisigen Bahnstrecke zwischen Gronau und Münster für den Transport radioaktiver Stoffe. Bundesweit ist es die erste kommunale Resolution dieser Art. Grüne, SPD, Volt, Linke, ÖDP/Die Partei/Internationale stimmten dafür, CDU, FDP und AfD dagegen.

„Wir sind sehr erfreut, dass der Münsteraner Stadtrat eine langjährige Forderung der russischen Umweltbewegung aufgreift und sich gegen weitere Transporte von Uranmüll von Gronau nach Russland ausspricht. Das gibt uns die Hoffnung, dass dieser schlimme Uran-Export nun gestoppt wird. Wir fordern von der neuen Bundesregierung, aber auch von Urenco, die Resolution aus Münster zu respektieren und umzusetzen,“ erklärte Vladimir Slivyak nach der Ratssitzung in Münster.

Unterstützt wurde Ecodefense gestern Abend von Students for Future Münster und SOFA Münster – wir begrüßen die wegweisende Resolution natürlich ebenfalls!

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Frankreich | EDFReaktorpanne | Strompreis | Weltkarte - Frankreich

16. Dezember 2021 - Preistreiber Atomkraft

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Assange

16. Dezember 2021 - Die Furcht des Westens vor den Anarchisten

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Klima

16. Dezember 2021 - Wärmeschub löste „Kleine Eiszeit“ aus

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Niederlande | Weltkarte - Niederlande

15. Dezember 2021 - Niederlande: Neue Regierung kehrt zu Atomkraft zurück

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Atomwaffenverbotsvertrag

15. Dezember 2021 - Stockholm Initiative klammert Atomwaffenverbot aus

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Schweiz | Weltkarte - Schweiz

Lobbying im Parlament

15. Dezember 2021 - Gesetz gegen Lobby-Filz kurz vor dem Absturz

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MiK | Klima

14. Dezember 2021 - Befeuert der Klimawandel Kriege und Konflikte?

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EU-Taxonomie

14. Dezember 2021 - Test für die Achse: Europas Streit um die "grüne" Atomkraft

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Aktuelles+

 

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MiK | Rüstung

Weniger Waffen, um Menschheitsprobleme zu lösen

14. Dezember 2021 - Nobelpreisträger fordern zwei Prozent Abrüstung fürs Klima

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Atomausstieg und Abrüstung, MiK mag das nicht ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Am 31. Dezember 2021 werden 3 Reaktoren abgeschaltet:
Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen.

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Am 31. Dezember 2022 werden die letzten 3 Reaktoren in Deutschland
vom Netz genommen:
Emsland, Isar und Neckarwestheim.

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de:

 

Die Suche nach

Abrüstung

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

29. September 2021 - Deutschlands Militarisierung: am Wahlabend kein Thema

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10. Juni 2021 - Grünes Wahlprogramm braucht konkrete Schritte für die nukleare Abrüstung

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

wikithek - US-Präsident Dwight D. Eisenhower - 01:55

Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex (Deep State)

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Lion Dokus - 52:30

Der neue Kalte Krieg - Mehr Atomwaffen für Europa?

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Raw Data - 01:38:43

Doku: Why We Fight - Amerikas Kriege - Der militärisch-industrielle Komplex

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 130 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Abrüstung

https://www.ecosia.org/search?q=Abrüstung

 

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AtomkraftwerkePlag -
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

Atomwaffenverbotsvertrag

Am 7. Juli 2017 verabschiedeten Vertreter von 122 Staaten einen Entwurf zum Atomwaffenverbotsvertrag (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons), der am 20. September 2017 bereits von zahlreichen Ländern unterzeichnet und ab diesem Datum ratifiziert wurde. Die Atommächte planen jedoch nicht, den Vertrag zu unterzeichnen, ebenso nicht die meisten NATO-Staaten, darunter Deutschland. Sie halten den Atomwaffensperrvertrag für ausreichend.

Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich im Atomwaffenverbotsvertrag u.a. dazu, Atomwaffen nicht zu entwickeln, zu testen, zu produzieren, anderweitig zu beschaffen, zu besitzen, zu lagern, weiterzugeben, zu nutzen oder mit der Nutzung zu drohen.

Der Vertrag trat am 22. Januar 2021 in Kraft, nachdem er von 51 Staaten ratifiziert worden war ...

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Atomausstieg in Deutschland

Moratorium und Ausstiegsbeschluss

Im Frühjahr 2011 wurde in Deutschland die letzte Dekade der Nutzung der Atomenergie eingeläutet. Nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am 5. September 2010 noch eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke mit den Energiekonzernen vereinbart hatte, führte die Fukushima-Katastrophe vom 11. März 2011 zu einer Kehrtwende in der Energiepolitik.

Am 14. März beschloss die Bundesregierung zunächst ein Moratorium für drei Monate. Sieben ältere Reaktoren, die einer "umfassenden Sicherheitsüberprüfung" unterzogen werden sollten, wurden vom Netz genommen: Biblis A und B, Brunsbüttel, Isar 1, Neckarwestheim I, Philippsburg I, Unterweser. 

Da die Atomkraft in der Mehrheit der Bevölkerung und bei allen politischen Kräften den Rückhalt verloren hatte, entschied sich die schwarz-gelbe Bundesregierung am 30. Mai 2011, bis 2022 alle Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen. Der Beschluss zum Ausstieg und zu einer entsprechenden Novellierung des Atomgesetzes wurde am 6. Juni formal durch das Kabinett gefasst und durch Angela Merkel in der Regierungserklärung vom 9. Juni begründet.

Am 30. Juni 2011 wurde der Atomausstieg durch eine klare Mehrheit im Bundestag beschlossen und am 8. Juli 2011 durch den Bundesrat bestätigt. Am 1. August 2011 wurde das Gesetz schließlich durch den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff unterzeichnet ...

 

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Wikipedia

 

Abrüstung

bezeichnet die einseitige (unilateral) oder – durch zwei (bilateral) oder mehrere Staaten (multilateral) – vereinbarte Reduzierung militärischer Potenziale (Soldaten, Waffensysteme). Ideales Fernziel wäre die völlige Abschaffung der militärischen Ressourcen, um damit die zwischenstaatliche Gewaltanwendung einzudämmen oder ganz auszuschließen. Abrüstung soll dadurch die Durchsetzung des Gewaltverbots nach Artikel 2 der Charta der Vereinten Nationen fördern (Pflicht zu völliger Abrüstung besteht nicht). In einem weiteren unscharfen Sprachgebrauch beinhaltet Abrüstung auch die Rüstungskontrolle (arms control), die sich mit ihrem Bezug auf die Stabilität nuklearer Abschreckung jedoch wesentlich von der älteren Vorstellung der Abrüstung unterscheidet und nicht deren negative Sicht von Rüstung teilt. 

Abrüstung in der Realität

Bei den meisten so genannten Abrüstungsgesprächen ging und geht es allerdings weniger darum, bestehende Kapazitäten abzubauen, sondern eher um Rüstungskontrolle oder Rüstungsbeschränkung. Diese gegenseitige Kontrolle soll den Bau bestimmter Waffen wie z. B. nuklearer Mittelstreckenraketen verhindern.

Die Idee der Abrüstung entwickelte sich unter den Bedingungen der Abschreckungspolitik während des Kalten Krieges. Reale Chancen zur Abrüstung ergaben sich insbesondere in der Endzeit des Kalten Krieges zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt. Vor dem Hintergrund von Demonstrationen mit mehreren hunderttausend Menschen für Abrüstung und gegen das Wettrüsten kam es zu einem der wenigen Beispiele für tatsächliche Abrüstung: dem INF-Vertrag von 1987, mit dem Mittelstreckenraketen durch die Sowjetunion und die USA bilateral abgeschafft wurden.

Als Problem im Zusammenhang mit Abrüstung werden häufig deren ökonomische Folgen gesehen. Staaten mit hoch entwickelter Rüstungsindustrie sind schwer zur Rüstungskonversion zu bewegen. Andererseits wird aufgrund eingesparter Rüstungsausgaben eine „Abrüstungs-“ oder „Friedensdividende“ erwartet ...

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Atomausstieg

Als Atomausstieg, auch Kernkraftausstieg oder Atomverzicht, wird die politische Entscheidung eines Staats, den Betrieb von Kernkraftwerken einzustellen und auf Kernenergie zur Stromerzeugung zu verzichten, bezeichnet. Einen vollständigen Ausstieg aus der Erzeugung von Atomenergie hat bisher Italien durchgeführt, weitere Staaten wie Deutschland, Belgien und die Schweiz haben einen Atomausstieg angekündigt bzw. ihn in die Wege geleitet. Österreich nahm sein fertiggestelltes Kernkraftwerk Zwentendorf bereits 1978 nach einer Volksabstimmung nicht in Betrieb, weitere Staaten brachen zum Teil weit vorangeschrittene Atomprogramme ab.

Der Atomausstieg ist ein wichtiger Teilaspekt der Energiewende; diese ist jedoch deutlich weiter gefasst und sieht langfristig die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien sowie den völligen Verzicht auf konventionelle Energieträger (Kernbrennstoffe als auch fossile Brennstoffe) vor ...

 

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

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