Newsletter XLIII

20. - 23. September 2021

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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23.09.2021 - 60.000 MW Offshore-Leistung: Stiftung stellt Potenzial-Studie vor

iwr.de

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23.09.2021 - Gewessler legt Gutachten im EU-Streit vor: Atomkraft nicht nachhaltig

derstandard.at

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23.09.2021 - Kommentar: Das Bullshit-Bingo der Energiewende

heise.de

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22.09.2021 - Windkraft: Innovation unerwünscht

telepolis.de

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Energiewende

22.09.2021 - Solarkonzern Greencells – Unbemerkt zum Überflieger

handelsblatt.com

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21.09.2021 - RWE: Zusatzgewinne durch Emissionshandel

telepolis.de

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Japan kämpft mit Atommüll

21.09.2021 - Japan möchte radioaktive Geräte aus Kernkraftwerken im Ausland entsorgen

sumikai.com

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20.09.2021 - Studie: Straßenverkehr deckt Kostenbedarf nur zu 36 Prozent

heise.de

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20.09.2021 - Abrüsten fürs Klima: Keine Ausnahmen für das Militär bei den Klimavereinbarungen

Weltfriedenstag und UN-Klimakonferenz

ippnw.de

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20.09.2021 - Tschernobyl strahlt weiter: Deutsche Experten messen in Sperrzone

heise.de

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Aktuelles+

 

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20. September 2021 - Klimastreik / Uranmüllexport Russland / Gorleben / Schacht Konrad

Liebe Freundinnen und Freunde,
jetzt Freitag, 24. September, ist bundesweit wieder Klimastreik von Fridays for Future. Zwei Tage vor der Bundestagswahl geht es nochmal darum, auf der Straße massenhaft für eine echte Energiewende zu demonstrieren - raus aus Kohle und Atom, hin zu echtem Klimaschutz, der die Pariser Klimaziele auch erreichen kann - und für globale Klimagerechtigkeit.

In zahllosen Orten finden Demos statt - bei uns in Münster um 15 Uhr ab Hauptbahnhof.

Wir rufen natürlich zur Teilnahme auf - macht bei euch Werbung, helft bei der Mobilisierung. Die Klimabewegung hat schon viel in Gang gesetzt, aber wir brauchen noch mehr Druck. Das haben alle Partei-Wahlveranstaltungen mehr als deutlich gemacht.

Und es gibt News zu den Uranmüllexporten von Gronau nach Russland. Die Linken haben im Bundestag erneut nachgefragt:

https://www.hubertus-zdebel.de/uran-aus-gronau-von-und-nach-russland/

Angeblich sind "derzeit" keine neuen Uranmüllexporte geplant, aber das Uranmülllager in Gronau füllt sich wieder rasant - und wir befürchten, dass es spätestens nach der NRW-Landtagswahl im nächsten Mai wieder losgehen könnte.

Skurril ist die Auskunft der Bundesregierung, dass sie keine Ahnung habe, ob es zu Rücktransporten von "wiederangereichertem" Uran aus Russland nach Gronau gekommen ist. Das werde nicht erfasst. Urenco habe aber versichert, dass alles genauso laufe wie vereinbart. Das ist Atomaufsicht live ...

Zum Schluss noch eine gute Meldung aus Gorleben: Das gescheiterte Endlager-Bergwerk soll nun in den nächsten Jahren zurückgebaut werden - 44 Jahre beharrlicher Protest und Widerstand haben am Ende gewonnen! Der Preis: 113 Castoren mit hochradioaktivem Atommüll stehen dennoch im benachbarten Zwischenlager (baugleich mit Ahaus), ohne dass es eine gesicherte Entsorgung gibt. Das massive Atommüllproblem wird weiterhin nur vertagt - und noch immer produzieren 6 AKW, die UAA Gronau und die Brennelementefabrik Lingen täglich neuen Atommüll oben drauf. Und Herr Laschet redet ständig davon, der "schnelle" Ausstieg aus der "Kernenergie" sei ein Fehler gewesen. Der würde die restlichen AKW ohne zu zögern weiterlaufen lassen - wenn er könnte.

Soweit wie in Gorleben ist es am Schacht Konrad noch nicht. Doch auch dort geht der Widerstand ungebrochen weiter. Anfang des Monats wurden über 21 000 Unterschriften für die sofortige Aufgabe des zweiten gescheiterten Endlagerprojekts (für mittel- und schwachradioaktiven Atommüll) in Hannover übergeben. Wann sieht die Politik endlich ein, dass es auch für den Schacht heißt: Game over!!

Atomfreie Grüße

SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Wenn die Kamera läuft, wollen alle das Klima retten.
Auf was wir jedoch warten, sind Taten ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de

mit den Stichworten:

       
  Urantransporte Endlager  
       

brachte u.a. folgendes Ergebnis:

 

06. April 2020 - Atommüll rollt durch NRW

Sebastian Weiermann / neues-deutschland.de

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

Bewegte Bilder zu den Themen: Atomkraft, Korruption, MiK, Rüstung, Klima-, Natur- und Umweltschutz ... 

 

Monitor - 07:27

Deutscher Atommüll nach Russland (Majak)

 

Terra X Lesch & Co - 07:38

Ohne Kohle und Atom - geht uns der Strom aus?

 

ZDF Magazin Royale - 18:21

Atommüll: Kein Endlager in Sicht!

 

Arte - 01:38:26

Albtraum Atommüll

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 100 Videos zu den Themen: Atomkraft, MiK, Rüstung, Korruption, Klima-, Natur- und Umweltschutz ...

 

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News

 

Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Atommüll

https://www.ecosia.org/search?q=Atommüll

 

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AtomkraftwerkePlag

 

Schacht Konrad

Atomrechtliches Genehmigungsverfahren

Der Schacht Konrad, ein ehemaliges Eisenerzbergwerk im niedersächsischen Salzgitter, ist von anderen potenziellen Endlagern insofern zu unterscheiden, als seine Eignung ein atomrechtliches Verfahren durchlief, welches vom Bundesverfassungsgericht bestätigt wurde.

Der Schacht wurde von 1975 bis 1982 auf seine Eignung als Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll geprüft, u. a. auch vom Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GSF). Nachdem die Eignung bestätigt wurde, wurde 1982 ein Antrag auf Einleitung eines Planfeststellverfahrens gestellt. Nach einer Frist für Einsichtnahme und Einwendungen (290.000 wurden eingereicht!) fand 1992 ein öffentlicher Erörterungstermin statt. 2002 erteilte das niedersächsische Umweltministerium einen Planfeststellungsbeschluss mit einer maximalen Einlagerungskapazität von 303.00 Kubikmeter Volumen.

Der Schacht Konrad wird seit 2007 für die Nutzung als Endlager umgebaut. Betreiber ist das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) ...

 

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Wikipedia

 

Radioaktiver Abfall

Lagerung unter freiem Himmel

Die offene Lagerung von radioaktivem Abfall unter freiem Himmel ist in Westeuropa in keinem Staat zugelassen. Die offene Lagerung von Behältern mit radioaktivem Abfall unter freiem Himmel ist wegen der unter Wetterbedingungen und Sonneneinstrahlung stärkeren Korrosion der Lagerbehälter problematisch. In Mitteleuropa ist die andauernde offene Lagerung von Behältern mit radioaktivem Abfall in keinem Land politisch erwünscht oder legal zulässig.

Als politischer Ausweg wird der Export von Behältern mit radioaktivem Abfall von verschiedenen Regierungen als legale Maßnahme gefördert. Eine Kontrolle der ausländischen Lagerorte erfolgt in der Regel nicht. Die Lagerung wird von lokalen Sicherheitsbeamten in den Empfängerländern wegen mangelnder Bildung und vorrangigem wirtschaftlichen Partikularinteresse unkritisch kommentiert.

Hypothetische Szenarien eines Flugzeugabsturzes, Brandes oder eines ähnlichen Unfalles in der Nähe der Container sind mangels Vorbereitung weder durch Vorsorgemaßnahmen noch durch Sofortmaßnahmen zu beherrschen. Zuletzt aufgetretene Waldbrände in der Nähe von Lagerorten zeigen die Gefährdung der Atmosphäre durch Brände und Austrag der Asche mit dem Wind.

Im Oktober 2009 wurde durch die Berichterstattung um den Film Albtraum Atommüll öffentlich bekannt, dass Frankreich seit den 1990er Jahren heimlich einen nicht unerheblichen Teil seines Atommülls nach Sibirien transportiert. In der Stadt Sewersk, in der mehr als 100.000 Menschen leben, lagern knapp 13 % des französischen radioaktiven Abfalls in Containern unter freiem Himmel auf einem Parkplatz. Zudem wurde öffentlich, dass Deutschland sogar in noch größerem Maße radioaktiven Abfall nach Russland exportiert. Es handelt sich hierbei um abgereichertes Uran in Form von Uranhexafluorid, welches weiterverarbeitet werden soll ...

 

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Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
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