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03. - 09. März 2021

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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09.03.2021 - Atomausstieg: Schlamperei macht sich bezahlt

heise.de

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08.03.2021 - Japans nuklearer weißer Elefant

sueddeutsche.de

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08.03.2021 - Entschädigung für den Atomausstieg: Kritik an die falsche Adresse

taz.de

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08.03.2021 - Atombehörde stimmt neuen Reaktoren in AKW Dukovany zu

orf.at

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Atomkraftwerk Neckarwestheim

08.03.2021 - Knapp 500 Atomgegner unterwegs

lkz.de

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Japan soll auf grüne Energie setzen

07.03.2021 - Mehrheit der Überlebenden der Katastrophe von Fukushima befürworten Ausstieg aus der Atomenergie

sumikai.com

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07.03.2021 - CSU gegen Transport von Atommüll nach Grafenrheinfeld

br.de

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07.03.2021 - Planungen für Atomlager Würgassen laufen weiter

zeit.de

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06.03.2021 - Protest am Brandenburger Tor: Erinnerung an Fukushima

taz.de

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05.03.2021 - In Deutschland beginnen Vorbereitungen für nukleare Aufrüstung

ippnw.de

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05.03.2021 - Atomausstieg: Regierung und Energiekonzerne einigen sich über Schadenersatz

heise.de

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05.03.2021 - atomstopp: ,In Zukunft ohne EURATOM' offiziell als Petition im Europäischen Parlament registriert

Die erfolgreiche Registrierung der Petition ,In Zukunft ohne EURATOM' kann atomstopp vermelden - just am gleichen Tag, an dem auch ein Fahrplan für den mehrmals verschobenen Start der ,Konferenz zur Zukunft Europa' fixiert wurde.

»Es ist ein guter Tag für die wichtige Weiterentwicklung der europäischen Idee: Die lange verschobene ,Konferenz zur Zukunft Europas' wird nun am Europatag, dem 9. Mai starten! Die Bürger_innen der EU sind in diesem Rahmen ausdrücklich eingeladen, ihre Anliegen an die Politik zu äußern. Und die ersten hunderten Unterstützer_innen von ,In Zukunft ohne EURATOM' sind schon mal rechtzeitig mit dabei, denn unsere Petition wurde nun mit der offiziellen Registrierung durch das EU-Parlament bestätigt!« ...

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05.03.2021 - Zehn Jahre Reaktorkatastrophe von Fukushima: Nie wieder!

presseportal.de

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04.03.2021 - Rheinland-Pfalz will Parkplätze für Solarstrom nutzen

sueddeutsche.de

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04.03.2021 - Leck oder Bruch? Gutachter fordert, Neckarwestheim II abzuschalten

swr.de

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03.03.2021 - Nein zur Beteiligung Russlands an Brennelementefertigung in Lingen

ippnw.de

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Ein Trippelschritt in die richtige Richtung.

03.03.2021 - Mehr Transparenz bei Lobbyisten: Lobbyregister kommt

taz.de

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03.03.2021 - EU-Kommission überprüft Milliarden-Entschädigung für Kohlekonzerne

heise.de

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Bitte auch die Kommentare lesen.

03.03.2021 - AKW-Bauschutt: Unabhängige kritisieren Verharmlosung

hl-live.de

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Aktuelles+

 

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03.03.2021 - Radioaktivität nährt tiefe Biosphäre

scinexx.de

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Eventuell sollten wir unseren Atommüll doch nicht möglichst tief verbuddeln,
ganz bestimmt jedoch sollten wir das Uran im Boden belassen ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  Radioaktivität  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

29.10.2019 - Radioaktiver Gletscherstaub - Kryokonit birgt ein strahlendes Geheimnis

Dagmar Röhrlich / deutschlandfunk.de

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YouTube Kanal:

'Reaktorpleite' - 'Playlists' - 'Radioaktivität weltweit ...'

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube Kanal Reaktorpleite - Yellow Cake: Die Lüge von der sauberen EnergieYellow Cake: Die Lüge von der sauberen Energie

 

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AtomkraftwerkePlag

 

Radioaktivität und Strahlung

Was bedeutet "radioaktive Strahlung"?

Strahlung, der wir ausgesetzt sind, stammt aus verschiedenen Quellen: aus dem Weltraum, aus Gestein und Gasen, von der Medizin, aus Atomwaffentests sowie von Atomunfällen und dem Betrieb von Atomkraftwerken.

Hinter dem in der Umgangssprache verwendeten Begriff der "radioaktiven Strahlung" verbergen sich eigentlich zwei Phänomene: Radioaktivität und ionisierende Strahlung.

Unter Radioaktivität versteht man die Eigenschaft von Radionukliden (instabilen Atomkernen), zu zerfallen, d. h. sich spontan in andere Atomkerne umzuwandeln. Radionuklide kommen in der Natur vor, können aber auch künstlich bei der Kernspaltung in Atomkraftwerken erzeugt werden.

Beim Zerfall instabiler Atomkerne wird sogenannte ionisierende Strahlung ausgesendet. Ionisierende Strahlung tritt in verschiedenen Arten auf: als Teilchenstrahlung, wie z. B. Alphastrahlung aus Protonen und Neutronen (α-Strahlung) sowie Beta- oder Elektronenstrahlung aus Elektronen (β-Strahlung), und als elektromagnetische Strahlung, wie z. B. Gamma-Strahlung (γ-Strahlung). Trifft ionisierende Strahlung auf Atome oder Moleküle, kann sie Elektronen herausschlagen, so dass Ionen oder Molekülreste übrigbleiben. Anders ausgedrückt: sie kann Atome und Moleküle von Materie, also auch Zellen und Gewebe von Lebewesen, verändern und zerstören. Ionisierende Strahlung kann einen DNA-Strangbruch bewirken und irreversible Schäden verursachen. Aufgrund veränderter Zellteilung können beispielsweise ein verändertes Blutbild oder Krebs resultieren ...

 

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Plutonium-Batterien und radioaktive Verseuchungen

In der Raumfahrt werden seit Jahrzehnten sogenannte Radionuclidbatterien zur Stromerzeugung eingesetzt, die Energie aus radioaktivem Zerfall gewinnen; der englische Begriff dafür ist Radioisotope Thermoelectric Generators (RTGs). In RTGs werden meist Plutonium oder Americium genutzt. Außerdem wurden sogenannte Radioisotope Heater Units (RHUs) zur Erzeugung von Wärme für die Instrumente entwickelt.

Die USA verwendeten ein RTG zum ersten Mal 1961 im Navigationssatellit Transit 4A, ein weiteres 1969 im Wettersatellit Nimbus III. RTGs und zum Teil RHUs wurden in den Missionen Apollo, Pioneer, Viking, Voyager, Galileo, Ulysses, Cassini und New Horizons eingesetzt. Die Mars-Rover Pathfinder, Spirit und Opportunity nutzten zwar Solarenergie, erzeugten die Wärme für die Instrumente aber mit RHUs. Bei der Curiosity-Mission ab 2011 wurde zum ersten Mal der Multi-Mission Radioisotope Thermoelectric Generator zur Erzeugung von Strom und Wärme gleichermaßen verwendet. Seit den 1960er Jahren setzten auch die Sowjetunion und später Russland Radionuclidbatterien in der Raumfahrt ein.

Der Einsatz radioaktiver Batterien hat mehrmals zu schweren Unfällen geführt:

1964 stürzte ein Satellit der US-amerikanischen Marine beim Start ab und verteilte ein Kilogramm Plutonium in der Atmosphäre.

1978 kontaminierte der Reaktorkern des sowjetischen Satelliten "Kosmos 954" nach einer Bruchlandung 124.000 Quadratkilometer in Kanada. 

1996 stürzte die russische Sonde Mars-96 mit 200 Gramm Plutonium ins Grenzgebiet zwischen Chile und Bolivien ab ...

 

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Wikipedia

 

Radioaktivität in der Umwelt

Radioaktivität kommt in unserer Umwelt teils natürlich (ohne Zutun des Menschen) vor, teils wurde oder wird sie durch menschliche Tätigkeiten erzeugt („anthropogen“). Ursachen natürlicher radioaktiver Strahlung sind primordiale Radionuklide mit ihren Folgeprodukten sowie Nuklide, die durch die kosmische Strahlung in der Erdatmosphäre erzeugt werden. Menschlich verursachte Radioaktivität weist meist eine von der natürlichen abweichende Isotopenzusammensetzung auf, denn sie enthält auch kurzlebige, nicht in Zerfallsreihen oder Spallationsprozessen entstehende Radionuklide.

Natürlich vorkommende Radioaktivität

Die primordialen Radionuklide stammen aus dem Material der Urerde und sind wegen ihrer großen Halbwertszeit heute noch vorhanden. Zu ihnen gehören das im menschlichen Körper stets enthaltene Kalium-40 und die als Kernbrennstoff wichtigen Isotope des Urans. Weitere Radionuklide entstehen indirekt als ständig nachproduzierte Zerfallsprodukte der radioaktiven Zerfallsreihen dieser primordiale Nuklide, wie das überall aus dem Erdboden austretende Gas Radon. Diese Nuklide bezeichnet man als radiogen. Weitere, kosmogene Radionuklide werden laufend in der Atmosphäre durch Kernreaktionen mit der kosmischen Strahlung erzeugt. Zu ihnen gehört Kohlenstoff-14, der ebenso wie Kalium-40 durch den Stoffwechsel in alle Organismen gelangt.

Die Strahlung der überall vorhandenen natürlichen Radionuklide wird als Terrestrische Strahlung bezeichnet.

Vom Menschen erzeugte oder freigesetzte Radioaktivität

Schon lange vor Entdeckung der Radioaktivität wurden durch menschliche Tätigkeiten wie Bergbau und Kohleverbrennung radioaktive Stoffe freigesetzt. Paracelsus beschrieb 1567 die Schneeberger Krankheit. Metallerze und Kohle enthalten mehr Radionuklide als die durchschnittliche Biosphäre; Schachtanlagen befördern Radon aus dem Erdinnern an die Oberfläche.

Mit der Förderung von Uran, dem Bau von Kernkraftwerken und vor allem dem Bau und dem oberirdischen Test von Kernwaffen wurde Radioaktivät in die Biosphäre entlassen, die globale Auswirkungen hatte.

Große Mengen an radioaktiven Substanzen wurden (neben den Atomtests bis 1963) durch Unfälle kerntechnischer Anlagen frei. Am bekanntesten sind die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl und die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Nach 1990 wurde ebenfalls der Kyschtym-Unfall 1957 und die dabei ausgetretene Osturalspur bekannt ...

 

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Radionuklidbatterien für die Raumfahrt

Eine ausreichend große, kompakt angeordnete Menge von 238Pu erhitzt sich durch seinen eigenen radioaktiven Zerfall bis zur Weißglut, und gibt dabei nur sehr geringe Mengen von Gammastrahlung ab, sodass man mit der dünnsten Abschirmung im Vergleich zu fünf anderen potenziell geeigneten Nukliden auskommt. Es wird deshalb in oxidierter Form als chemisch träges Plutoniumdioxid zur Erzeugung elektrischer Energie in Radionuklidbatterien verwendet.

Radionuklidbatterien werden wegen ihrer Langlebigkeit in der interplanetaren Raumfahrt eingesetzt, vor allem für Raumsonden, die das äußere Sonnensystem erreichen sollen. Denn Solarzellen liefern in großer Sonnenentfernung nicht mehr genug Energie. Eingebaut wurden solche Nuklearbatterien beispielsweise in die Voyager-Sonden, Cassini-Huygens (1997–2005 zu Saturn) oder New Horizons (2006–2015 zu Pluto). Früher wurden Radionuklidbatterien mit Plutonium 238Pu auch in erdumkreisenden Satelliten verwendet.

1964 verglühte der Satellit Transit 5BN-3 der USA mit einer Radionuklidbatterie an Bord bei einem Fehlstart etwa 50 Kilometer über dem Pazifik. Der Satellit enthielt knapp ein Kilogramm Plutonium, welches sich anschließend messbar auf der gesamten Nordhalbkugel verteilte ...

 

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