Newsletter XXXII 2022

Der THTR-Rundbrief

07. bis ... August

 

***


      2022 2021
2020 2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Nuclear Power Accidents

Diese PDF-Datei enthält eine fast vollständige Liste der bekannten Unfälle und Freisetzungen von Radioaktivität. Sobald neue Informationen verfügbar sind, wird diese PDF-Datei erweitert und aktualisiert ...

Auszug aus der PDF-Datei für diesen Monat:

*

01. August 1983 (INES Klass.?Akw Pickering, ON, CAN

02. August 1992 (INES Klass.?Akw Pickering, ON, CAN

04. August 2005 (INES Klass.?Akw Indian Point, NY, USA

06. August 1945 (1. Atombombenabwurf der USA) Hiroshima, JPN

09. August 1945 (2. Atombombenabwurf der USA) Nagasaki, JPN

09. August 2004 (INES 1 Klass.?Akw Mihama, JPN

09. August 2009 (INES 1 Klass.?Akw Gravelines, FRA

10. August 1985 (INES 5) U-Boot K-431, UDSSR

12. August 2001 (INES 2) Akw Phillipsburg, DEU

12. August 2000, U-Boot K-141_Kursk, RUS

18. August 2015 (INES 2) Akw Blayais, FRA

19. August 2008 (INES 1) Akw Santa Maria de Garoña, ESP

21. August 2007 (INES 2) Akw Beznau, CHE

21. August 1945 (INES 4) Los Alamos, NM, USA

25. August 2008 (INES 3) IRE Fleurus, BEL

29. August 1949 (1. Atombombentest der UDSSR) Semipalatinsk, KAZ

30. August 2003, U-Boot K-159, RUS

*

Wir suchen aktuelle Informationen. Wer helfen kann, sende bitte eine Nachricht an: nukleare-welt@reaktorpleite.de

 

**

10. August

 

Risse | Strahlenschäden

Atomkraft: Messmethode zeigt verborgene Material-Schäden

Kalorimetrie könnte die Überwachung alter Atomreaktoren verbessern

Strahlenschäden sichtbar gemacht: Ein neues Verfahren kann verborgene Materialdefekte in Atomreaktoren aufspüren – und so die Sicherheit älterer Atomkraftwerke erhöhen. Möglich wird dies durch eine kalorimetrische Messung, die versteckte Schäden der Materialstruktur anhand ihrer Energiefreisetzung nachweisen kann. Dies eröffnet die Chance, auch solche von der Strahlung verursachte Mikroschäden in Reaktorwänden oder Leitungen zu erkennen, die bisher nicht nachweisbar waren.

... Das Problem jedoch: Viele Atomreaktoren in Deutschland und weltweit sind schon Jahrzehnte alt. Das Material ihrer Druckbehälter, Kühlleitungen und andere Bauteile war entsprechend lange radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Das jedoch führt unausweichlich zu Schäden: „Die Bestrahlung verändert Materialien, weil sie Defekte in ihrer Struktur verursacht“, erklären Charles Hirst von Massachusetts Institute of Technology (MIT) und seine Kollegen. Dies wiederum führt zu Materialermüdung, Rissen und im Extremfall Lecks.

[...]

Nach Ansicht der Forscher kann diese Messmethode dazu beitragen, die Sicherheit gerade älterer Atomreaktoren besser zu überwachen. „Wir können diese Atomkraftwerke nur dann am Netz lassen, wenn wir sicher sein können, dass sie weiterhin korrekt arbeiten“, betont Seniorautor Michael Short vom MIT. Und genau dabei könne die dynamische Differenzkalorimetrie helfen. Für die Messung reicht schon eine winzige Materialprobe aus den kritischen Reaktor-Bauteilen.

Die Methode funktioniert dabei sowohl bei Metall wie auch bei keramischen Materialien oder Halbleitern. Wie Short erklärt, hat das Team bewusst Titan als Testmaterial verwendet, weil die Messungen bei Metallen am schwierigsten sind. „Wenn es damit funktioniert, dann geht es auch mit allem anderen“, so Short. „Diese Methode ist damit nahezu überall anwendbar.“

*

UDSSR

10. August 1985 (INES 5) U-Boot K-431, UDSSR

Wikipedia

Liste von Unfällen in kerntechnischen Anlagen

In der Chazhma-Bucht nahe Wladiwostok ereignete sich ein ernster Unfall nach dem Brennelementwechsel des atomgetriebenen U-Bootes K-31 (K-431). Am nächsten Tag war der Reaktorkern wieder mit dem moderierenden Kühlwasser geflutet und deshalb kritisch. Trotzdem wurde der Reaktordeckel samt Steuerstäben wieder angehoben, um eine Undichtigkeit zu beheben. Es kam zu einer spontanen Kettenreaktion. Das Kühlwasser explodierte, schleuderte den 12 Tonnen schweren Deckel und die Innereien des Reaktors auf die Pier und beschädigte auch die Druckhülle des U-Bootes. Zehn Menschen starben an einer tödlichen Neutronendosis, weitere 29 Menschen erhielten hohe Strahlendosen. Die schwach radioaktive Wolke reichte nur wenige Kilometer weit, da das Inventar frisch war. (INES: 5)

Projekt 675 - Echo-II-Klasse - K-31 (K-431)

Am 10. August 1985 war das Boot in der Chasma-Bucht, 55 km von der Stadt Wladiwostok entfernt, in einer Marineeinrichtung verankert, um dort neue Brennstäbe für seine Reaktoren zu erhalten. Durch einen Fehler beim Lösen und Anheben des oberen Verschlusses eines Reaktors kam es zu einer spontanen Kettenreaktion. Die Reaktorabdeckung wurde abgesprengt und riss den Druckkörper des Bootes auf, sodass Wasser in den Bootskörper drang und K-431 neben der Pier auf den Grund sank. Zehn Besatzungsmitglieder wurden getötet. Beim Unfall und den folgenden Bergungsarbeiten wurden sieben Personen stark verstrahlt und 39 weitere litten an Strahlenkrankheit. Das Reaktorabteil wurde anschließend mit Zement gefüllt und K-431 in eine Langzeitlagereinrichtung geschleppt. 2010 wurde das Boot in die Werft „Stern“ in Bolschoi Kamen verlegt und seine Verschrottung begonnen.

Liste von U-Boot-Unglücken seit 1945

Atom-U-Boot der Echo-II-Klasse. Dampfexplosion in einem der Reaktoren während der Befüllung mit neuen Brennelementen in der Pawlowski-Bucht nahe Wladiwostok ...

 

**

09. August

 

Japan | Notfallsystem | ausgefallen

Ursache noch unklar

Notfallsystem des japanischen Atomkraftwerks Hamoaka ausgefallen

Laut der japanischen Atomaufsicht (NRA) ist die Datenübertragung des Notfallsystems des Atomkraftwerks Hamaoka aus noch unbekannten Gründen ausgefallen. Das Emergency Response Support System (ERSS) überwacht den Status aller Kernreaktoren in Japan.

Die Reaktoren des Atomkraftwerks von Chubu Electric Power sind alle abgeschaltet und es wurde keine Probleme festgestellt, die zu dem Ausfall hätten führen können.

Notfallsystem bekommt keine Daten des Reaktors

Nach Angaben der NRA und Chubu Electric konnte der Energieversorger am 8. August gegen 5:40 Uhr keine Reaktordaten, einschließlich der Werte für den Innendruck und die Temperatur des Sicherheitsbehälters, übermitteln. Die Ursache für die Störung wird noch untersucht ...

*

Ukraine Krieg | Atomkrieg | Völkerrecht

Atomare Kriegsgefahr: Politik am Rande des Abgrunds

Seit Beginn des Ukraine-Krieges ist die Gefahr eines Atomkriegs in Europa wieder real. Und wahrscheinlich größer als irgendwann seit der Kuba-Krise 1962.

Heute jährt sich der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Nagasaki zum 77. Mal. Selten oder nie befand sich seither die Welt so nah an einem nuklearen Inferno wie heute. Dessen Verhütung bleibt die wichtigste politische Aufgabe unserer Zeit.

Was sich aber gerade in der Ukraine abspielt, wird auch als "Brinkmanship" bezeichnet; dieser Begriff bedeutet "eine Politik am Rande des Abgrunds", "eine Politik des äußersten Risikos", "ein Spiel mit dem Feuer". Und selbstverständlich ist "Brinkmanship" das genaue Gegenteil einer Politik der Vernunft, die jetzt unbedingt notwendig wäre und die politisch Verantwortlichen bei uns so gerne für ihr Handeln reklamieren.

Zunächst sei festgestellt: Der im Februar 2022 von Russland begonnene Ukraine-Krieg ist eine Katastrophe, verstößt gegen den Artikel 2, Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen und ist damit völkerrechtswidrig.

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.
UN-Charta, Artikel 2, Absatz 4

Das hat dieser Krieg aber mit vielen anderen Kriegen seit 1945 und insbesondere der letzten Jahrzehnte gemein, die von den USA und der Nato geführt worden sind, wie zum Beispiel mit dem Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien 1999, an dem auch Deutschland führend beteiligt war, oder gegen den Irak 2003. Diese Kriege waren ebenfalls völkerrechtswidrig, haben hunderttausende Menschenleben gefordert und Staaten zerstört ...

*

Solarthermie | Prozesswärme | preisgünstig

"Solarthermie kann einen wesentlichen Teil der industriellen Prozesswärme bereitstellen"

In der Industrie ist die Wärmeerzeugung noch stark von fossilen Energien abhängig. Das ist insbesondere durch Ukrainekrieg und Gaspreiskrise zum Problem für viele Betriebe in Deutschland geworden. Eine Alternative könnte Wärme aus Solarthermie sein. Über die Potenziale und bestehende Hemmnisse sprach energate mit Professor Robert Pitz-Paal. Er leitet das Institut für Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln.

energate: Welche Potenziale sehen Sie hier für die Solarthermie, die industriellen Prozesse unabhängiger von Öl und Gas zu machen?

Pitz-Paal: Das Potenzial ist enorm. Industrieprozesse nutzen etwa die Hälfte der weltweiten produzierten Wärme. Daran hatte Solarthermie 2018 einen Anteil von weniger als 0,02 Prozent. Dabei sind die technischen und solaren Voraussetzungen so, dass Solarthermie einen wesentlichen Teil der industriellen Prozesswärme bereitstellen kann. Grosses Potenzial in Deutschland sehe ich bei mittelständischen Unternehmen. Sie verfügen häufig noch über freie Flächen oder können noch freie Dachflächen oder Parkplatzüberdachungen nutzen, um Solarkollektoren zu installieren. Fotovoltaikanlagen, deren Strom mittels Direktheizungen Wärme erzeugen kann, sind ebenfalls eine denkbare Alternative. Der Vorteil der Solarthermie ist jedoch, dass der Wärmeenergieertrag pro Quadratmeter Fläche etwa drei Mal so gross ist, wie der von PV-Anlagen. Mit Wärmeerzeugungskosten von deutlich unter 5 Cent pro Kilowattstunde ist Solarthermie eine der preisgünstigsten direkt verfügbaren Alternativen. Die Wärme lässt sich zudem sehr preiswert in grossen Tanks speichern und steht so auch nach Sonnenuntergang zur Verfügung ...

*

Gasspeicher bei 71,99 % | Bundesnetzagentur | Gasversorgung

Gasspeicher in Deutschland füllen sich trotz geringerer Lieferungen

In der Gaskrise baut Deutschland seine Gasreserven trotz geringerer Lieferungen auf. Die Gasspeicher füllen sich.

... Wie am Montag aus Daten der europäischen Gasspeicherbetreiber im Internet hervorging, lag der Füllstand am Samstagmorgen zu Beginn des sogenannten Gastages im Durchschnitt bei 71,99 Prozent und damit 0,66 Prozentpunkte über dem Vortageswert. Bereits Ende des vergangenen Monats hatte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, Deutschland auf einem guten Weg gewähnt in der Frage der Gasspeicherung.

[...]

Eine neue Verordnung sieht vor, dass die deutschen Speicher am 1. September zu mindestens 75 Prozent gefüllt sein müssen. Der weitere Fahrplan sieht folgende Stufen vor: Am 1. Oktober sollen es mindestens 85 Prozent und am 1. November mindestens 95 Prozent sein.

Das ausgerufene 75-Prozent-Ziel scheint angesichts der aktuellen Entwicklung erreichbar. Die Kapazität der Ostsee-Pipeline Nord Stream 1 wird aktuell nur zu 20 Prozent genutzt.

[...]

In seinem aktuellen Bericht zur Gas-Situation in Deutschland kommt die Bundesnetzagentur zu folgender Einschätzung: "Die Lage ist angespannt und eine weitere Verschlechterung der Situation kann nicht ausgeschlossen werden. Die Gasversorgung in Deutschland ist im Moment aber stabil. Die Versorgungssicherheit in Deutschland ist derzeit weiter gewährleistet." ...

*

Frankreich

09. August 2009 (INES 1 Klass.?Akw Gravelines, FRA

Wikipedia - English

Nuclear power accidents by country#France

Im August 2009 blieb während des jährlichen Brennelementewechsels in Reaktor 1 ein Brennelement an der oberen Handhabungsstruktur hängen, was den Betrieb stoppte und die Evakuierung und Isolierung des Reaktorgebäudes zur Folge hatte ...

-

AFP - Agence France-Presse

Die ASN stuft den Vorfall vorläufig auf Stufe 1 der INES-Skala (International nuclear event scale) ein, die von 0 bis 7 reicht.

Die Behörde erinnert daran, dass sich im September 2008 ein ähnlicher Vorfall in dem von EDF betriebenen Kernkraftwerk Tricastin in der Gemeinde Saint-Paul-Trois-Chateaux (Drôme) ereignet hat.

Übersetzt mit https://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

-

Informationen zu diesem Unfall sowie zu anderen ähnlichen Vorfällen sind in der deutschen Wikipedia nicht oder nicht mehr zu finden ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Gravelines

*

Japan

09. August 2004 (INES 1 Klass.?Akw Mihama, JPN

AtomkraftwerkePlag

Akw Mihama#Leitungsbruch 2004 und andere Störfälle

Im August 2004 brach in Mihama-3 eine Kondensatleitung im nichtnuklearen Sekundärkreislauf in Längs- und Umfangrichtung. Das austretende Heißwasser verwandelte sich in Dampf und verbrühte Arbeiter; fünf starben, und sechs weitere wurden verletzt. Ursache war Korrosion und Schlamperei: Die Wandstärke der Leitung hatte sich von anfangs 10 mm auf bis ca. 1,5 mm verdünnt, und die Leitung soll seit der Inbetriebnahme des Reaktors nicht mehr überprüft worden sein. Die Schwachstelle war bereits ein Jahr zuvor bekannt gewesen ...

Der Unfall von 2004 wurde trotz seiner schwerwiegenden Folgen nur mit der INES-Stufe 1 klassifiziert.

*

Vereinigte Staaten

09. August 1945 (2. Atombombenabwurf der USA) Nagasaki, JPN

Wikipedia

Fat Man

9. August 1945 - Abwurf der 2. Atombombe - Plutonium-Bombe 'Fat Man' - auf Nagasaki! (Sprengkraft 21.000 Tonnen TNT)

Fat Man (englisch für Dicker Mann) war der Deckname des Mark-3-Kernwaffen-Designs, das im Rahmen des Manhattan-Projektes von US-amerikanischen, britischen und kanadischen Wissenschaftlern entwickelt wurde. Die erste Kernwaffenexplosion der Geschichte am 16. Juli 1945, der Trinity-Test, beruhte auf diesem Entwurf. Eine Fat-Man-Bombe wurde am 9. August 1945 von einem US-amerikanischen B-29-Bomber der 509. Composite Group abgeworfen und explodierte um 11:02 Uhr über der japanischen Stadt Nagasaki, die weitgehend zerstört wurde. Die Bombe explodierte rund 550 Meter über dicht bewohntem Gebiet und entwickelte eine Sprengkraft von etwa 21 Kilotonnen TNT ...

-

Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Die beiden Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort.
Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende 1945 an den Folgen der Angriffe, ungezählte weitere an Folgeschäden in den Jahren danach.

 

**

08. August

 

Emsland | Stauchungsbetrieb

Kein Streckbetrieb möglich

AKW Emsland soll planmäßig vom Netz gehen

Drei Atomkraftwerke laufen in Deutschland noch, politisch läuft eine Debatte, diese angesichts der drohenden Energiekrise vorübergehend am Netz zu lassen. Zumindest für das niedersächsische AKW Emsland sei dies nicht vorgesehen, erklärt die SPD-geführte Landesregierung.

Niedersachsen plant keinen Weiterbetrieb des für Ende Dezember zur Abschaltung vorgesehenen AKW Emsland. "Der Reaktor wird zum Jahresende vom Netz gehen", sagte Landesumweltminister Olaf Lies dem "Spiegel". "Alles andere macht keinen Sinn." Zur Begründung verwies der SPD-Politiker auf den Zustand der Brennelemente in dem Reaktor. "Die Brennelemente sind bereits jetzt derart abgebrannt, dass sie nicht mehr genügend Energie haben, um bis zum Jahresende im Vollbetrieb zu laufen." Darum werde das AKW ohnehin bereits im November in einen sogenannten Stauchungsbetrieb gehen ...

*

Saporischschja | selbstmörderisch

Wegen Angriff auf AKW Saporischschja

UN-Generalsekretär Guterres: Angriffe auf Atomkraftwerke sind „selbstmörderisch“

Das Atomkraftwerk in Saporischschja in der Ukraine ist schon mehrfach beschossen worden. Der UN-Generalsekretär António Guterres sieht vor diesem Hintergrund die Gefahr einer nuklearen Eskalation zurückkehren. Er spricht von „selbstmörderischen Attacken“.

Angesichts der Angriffe auf das ukrainische Atomkraftwerk in Saporischschja, hat UN-Generalsekretär António Guterres vor einer nuklearen Konfrontation gewarnt. Nach Jahrzehnten der nuklearen Abrüstung bewege sich die Welt wieder rückwärts, sagte er am Montag auf einer Pressekonferenz in Tokio am Rande der Hiroshima-Friedensgedenkfeier zum 77. Jahrestag des ersten Atombombenabwurfs. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Weltweit gebe es 13.000 Atombomben und es fließe viel Geld in die Modernisierung der Arsenale, das an anderer Stelle viel nötiger gebraucht würde. „Deshalb ist dies der Zeitpunkt zu sagen: Hört damit auf.“ Angriffe auf Atomkraftwerke nannte er „selbstmörderisch“ und nahm dabei Bezug auf die jüngsten Ereignisse im Krieg Russlands gegen die Ukraine ...

*

Laufzeit Debatte | orchestriert | Versorgungsängste

Atomdebatte orchestriert? Bürgerinitiative stellt Fragen zu »Isar 2«

Zur laufenden Debatte um einen Wiedereinstieg in die Atomkraft äußerte sich die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am Sonntag in einer Pressemitteilung:

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) findet zahlreiche Aspekte in der Debatte um einen AKW-Streckbetrieb bzw. eine Laufzeitverlängerung äußerst klärungsbedürftig. (…) BI-Sprecher Wolfgang Ehmke: »Wir haben uns nun direkt an das Bundesumweltministerium gewandt und um die Prüfung von zwei Fragen gebeten, um in die überbordende Energiedebatte wieder Sachlichkeit hineinzubekommen.« Im Fokus der BI-Fragen steht der Atommeiler Isar 2 nahe Landshut. Der soll Strom für Bayern liefern, wenn die Gaslieferungen aus Russland weiterhin so spärlich fließen oder ganz versiegen. Dafür könnte Isar 2 die jetzt eingesetzten Brennstäbe bis zum Ende ihrer technischen Lebenszeit nutzen, so die Erzählung. Der Reaktor könne – laut Süddeutscher Zeitung – sogar noch etwa fünf Terawattstunden Strom erzeugen.

Die Leistung von Isar 2 beträgt 1.410 MW (Megawatt, jW). Das würde heißen, dass es noch rund 150 Vollasttage geben könne, rechnet die BI vor: »Wie kann es sein, dass Isar 2 überhaupt noch unverbrauchte Brennelemente in diesem Umfang hat? Ist das Firmenfehlstrategie, oder wurde da bewusst ein ›Pfeil‹ im Köcher hinterlegt, um die Regierungskoalition in Berlin in Bedrängnis bringen zu können?« fragen die Atomkraftgegner:innen aus dem Wendland ...

*

Speicher | Regelleistung | Überschussstrom

Energieversorgung Was mit überschüssigem Strom passiert

Die Stromerzeugung aus Wind oder Sonne ist großen Schwankungen ausgesetzt. Doch das Stromnetz muss stabil sein - und bislang mangelt es an Energiespeichern. Wie klappt es mit der Versorgungssicherheit?

Die Energiewende stellt Deutschland vor Herausforderungen. Und spätestens mit der Drosselung russischer Gaslieferungen wachsen diese noch. Unabhängiger zu werden und Energie selbst zu produzieren, wird immer wichtiger.

Den größten Anteil sollen dabei laut Bundeswirtschaftsministerium künftig die Erneuerbaren Energien einbringen, vor allem Wind- und Solarkraft. Der Vorteil: Sie erzeugen kaum klimaschädliche Emissionen. Der Nachteil: Sie gelten als sogenannte fluktuierende oder volatile Energieträger - das heißt, sie speisen nie gleichmäßig viel Energie ins Netz ein, weil sie abhängig von Witterung, Tages- oder Jahreszeit sind.

[...]

Damit das Netz stabil bleibt, muss es sich immer auf einer bestimmten Frequenz halten. In Deutschland liegt diese sogenannte Sollfrequenz bei 50 Hertz. Durch den Ausbau von Erneuerbaren Energien könnte das Netz häufiger aus dem Gleichgewicht geraten; schließlich lassen sich Wind und Sonne nicht planen.

Bedeutung der Stromspeicherung

Um Ungleichgewichte zu vermeiden, ist die Speicherung von Strom eine vieldiskutierte Idee. Produzieren Erneuerbare Energien zeitweise mehr Strom als verbraucht wird, könnte der Überschuss zwischengespeichert und an energieärmeren Tagen abgerufen werden ...

*

statista.com:
2021 - Militärausgaben der USA rund 800,7 Milliarden US-Dollar

Vereinigte Staaten | Demokraten | Sozial Klima Paket

Mit knapper Mehrheit hat der Senat 430 Milliarden US-Dollar für Soziales und Klima bewilligt

US-Senat beschließt Sozial- und Klimapaket

Es geht um Hunderte Milliarden Dollar: Mit knapper demokratischer Mehrheit hat der US-Senat massive Investitionen in Klimaschutz und Soziales beschlossen. Vorangegangen waren zähe Verhandlungen - auch innerparteilich.

Der US-Senat hat mit der knappen Mehrheit der Demokraten einen Gesetzesentwurf für massive Investitionen unter anderem in den Sozialbereich und den Klimaschutz beschlossen. US-Vizepräsidentin Kamala Harris - die qua Amt auch dem Senat vorsteht - gab die entscheidende Stimme für die einfache Mehrheit ab.

Die Republikaner stimmten geschlossen gegen das sogenannte Inflationsbekämpfungsgesetz. Mit Änderungsanträgen hatten sie über fast 16 Stunden hinweg die Verabschiedung verzögert. Am Ende stimmten alle demokratischen Senatoren plus Harris für das Gesetzespaket, womit die notwendige Mehrheit von 51 Stimmen zusammenkam.

[...]

Das Paket umfasst nun noch rund 430 Milliarden Dollar. Der allergrößte Teil, 370 Milliarden, ist für Energiesicherheit und Klimaschutz vorgesehen, weitere über 60 Milliarden gehen ins Gesundheitswesen ...

 

IMHO

Glückwunsch, die Demokraten haben sich zusammengerauft und einen wichtigen Sieg errungen!

Aber nicht vergessen, von den 370 Milliarden für Energiesicherheit wird leider ein beträchtlicher Teil in die Atomenergie fließen.

 

**

07. August

 

Ukraine Krieg | Austritt Radioaktivität

Krieg in der Ukraine:

Sorge nach Beschuss von AKW

Einer von drei laufenden Reaktoren soll laut ukrainischer Energiebehörde vom Netz genommen worden sein. Es drohe der Austritt von radioaktiven Substanzen.

KIEW taz | Nach dem Beschuss des größten europäischen Atomkraftwerkes, des AKW Saporischschja in Enerhodar, herrscht bei der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO Panik. Zeitnah will die Organisation eine Delegation in das Kraftwerk entsenden. Ob das klappen wird, ist indes fraglich. Die Organisation bemüht sich schon seit Monaten um Zutritt. Bisher ist die ukrainische Atomenergiebehörde Energoatom gegen einen derartigen Besuch gewesen, weil sie fürchtet, dass ein derartiger Besuch die Besetzung des AKWs durch Russland legitimiere.

Am 5. August hatten russische Truppen laut Energoatom das AKW zweimal angegriffen. Dabei sei auch eine Hochspannungsleitung zerstört worden. Außerdem habe die russische Armee das Kernkraftwerk mit Mehrfachraketen angegriffen, die in der Nähe eines Reaktors eingeschlagen seien.

Einen von drei laufenden Reaktoren habe man wegen der zerstörten Hochspannungsleitung vom Netz nehmen müssen, berichtet Energoatom. Außerdem seien bei diesen Angriffen eine Stickstoff-Sauerstoff-Station und ein Nebengebäude schwer beschädigt worden, es bestehe weiterhin die Gefahr des Austritts von radioaktiven Substanzen und auch die Feuergefahr sei hoch ...

*

Laufzeit Debatte | Ausstieg | Streckbetrieb

Renaissance der Atomkraft

Abschalten, jetzt erst recht!

Ein Gastbeitrag von Achim Brunnengräber, Albert Denk und Lucas Schwarz

Kernkraft ist eine klimafreundliche Energiequelle, dank der wir sicher durch den Winter kommen? Von wegen! Fünf Gründe gegen den Weiterbetrieb von Atomkraftwerken, die in der derzeitigen Debatte unterschlagen werden.

Atomkraft bestimmt einmal mehr die Schlagzeilen – Ausstieg, Streckbetrieb oder Laufzeitverlängerung? Gegenwärtig wird die Debatte durch die kriegsbedingte Krise und die Gasknappheit angefeuert. Die Vorstellung von kaltem Duschen, ungeheizten Wohnräumen und exorbitanten Stromrechnungen wirkt auf viele Menschen existenziell und bedrohlich. Angst ist jedoch selten ein guter Ratgeber. Sie führt zu zunehmend populistischen Zügen in der Debatte sowie zu Vereinfachungen und Verkürzungen. Dabei wird der Blick auf angeblich klimaneutrale Atomkraftwerke verengt, die uns in Kriegszeiten mitunter durch den nächsten Winter bringen sollen.

Nicht grundlos aber hat diese Form der Energiegewinnung über Jahrzehnte hinweg zu heftigen Konflikten geführt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zeigt darüber hinaus einmal mehr, welche Gefahren von Atomkraftwerken gerade im Krieg ausgehen. Dennoch sehen pro-Atom-Akteure ihre Chance, über das Einfallstor des möglichen Streckbetriebs hinaus die Atomkraft in Deutschland wieder salonfähig zu machen. Laufzeitverlängerungen inklusive der Beschaffung neuer Brennelemente oder gar AKW-Neubauten werden ins Spiel gebracht. Die vielfältigen Argumente gegen die Atomkraft werden in der Debatte unterschlagen:

Erstens ist Atomkraft eine der umweltschädlichsten Energiequellen der Menschheitsgeschichte, obwohl gerne das Gegenteil behauptet wird ...

*

Biogas | Bioenergie | Erneuerbar

Wie aus einem Bioenergiedorf ein Energiewendedorf werden kann

Ein neuer Leitfaden der FNR soll Gemeinden dabei unterstützen, die Geschäftsmodelle ihrer auslaufenden EEG-Anlagen zu überprüfen und neue Geschäftsfelder zu entwickeln.

Erste Bioenergiedörfer feiern mittlerweile ihr 20-jähriges Bestehen. In vielen dieser Dörfer sind Biogasanlagen in Betrieb, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine für 20 Jahre garantierte Vergütung erhalten. Hier stellt sich nun die Frage, ob und wie sich die Energieversorgung im Anschluss an das EEG wirtschaftlich tragfähig gestalten und weiter entwickeln lässt.

Im Leitfaden „Vom Bioenergiedorf zum Energiewendedorf“ präsentiert ein Autorenteam der Universitäten in Kassel und Göttingen dafür aussichtsreiche Handlungsoptionen und Geschäftsmodelle ...

*

statista.com:
2021 - Militärausgaben der USA rund 800,7 Milliarden US-Dollar

Vereinigte Staaten | Republikaner | Klima Sozial Paket

US-Senat bringt Debatte zu Klima- und Sozial-Paket auf den Weg

Die Kongresskammer wird über die Milliardeninvestitionen abstimmen. Alle 50 Demokraten stellten sich hinter das Gesetz – ein wichtiger Erfolg für US-Präsident Joe Biden.

Anderthalb Jahre nach seinem Amtsantritt rückt für US-Präsident Joe Biden ein wichtiger Erfolg in greifbare Nähe. Mit der knappen Mehrheit der US-Demokraten hat der Senat in Washington beschlossen, einen Gesetzesentwurf für massive Investitionen unter anderem in den Sozialbereich und den Klimaschutz zu debattieren. Vizepräsidentin Kamala Harris, die auch dem Senat vorsteht, gab am Abend die entscheidende Stimme für die einfache Mehrheit ab. Es handelte sich um eine verfahrenstechnische Abstimmung, damit das sogenannte Inflationsbekämpfungsgesetz in der Kongresskammer überhaupt erst zur Debatte kommt. Das Votum hat allerdings Symbolkraft, weil es deutlich machte, dass alle 50 Demokratinnen und Demokraten im Senat das Paket mittragen.

Biden zufolge soll der Entwurf "bahnbrechende Veränderungen für arbeitende Familien" bringen. Der Demokrat hatte sein Amt mit dem Versprechen großer Reformen angetreten, bisher blieben diese aber aus. Das nun vorliegende Paket wurde mehrfach geschrumpft und sieht nun rund 370 Milliarden Dollar für Energiesicherheit und Klimaschutz vor sowie 64 Milliarden Dollar für die Gesundheitsversorgung vor ...

 

IMHO

In den USA des Jahres 2022 ist es schon ein Erfolg für den Präsidenten, wenn er es schafft, dass sein Gesetzesentwurf im Senat debattiert werden darf.

Geld für Klima und Soziales? In den Augen der "Friends of MIK" steht das Geld ihnen zu, und MIK will das Geld, also werden die Republikaner ihren Polit-Amoklauf fortsetzen. Immer nach dem alten Motto: Auf gar keinen Fall, nur über eure Leichen!

*

Ukraine | Atom-Staat

Ukrainische AKWs als Kriegswaffe:

Was Robert Jungk schon wusste

Im Krieg gelten keine Regeln mehr. Zivile Atomkraft kann durch einen Angriff zur katastrophalen Gefahr werden.

... Die Charta der Vereinten Nationen, das Völkerrecht und die Satzung der Internationalen Atomenergiebehörde ächten zwar bewaffnete Angriffe auf zivile Atomanlagen, doch im Krieg sind solche Dokumente so gut wie nichts mehr wert. Damit entlarvt Saporischschja den Slogan „Atoms for Peace“ als hohle Phrase. Mit diesen Worten öffnete US-Präsident Eisenhower 1953 das Tor zur „friedlichen Nutzung der Atomenergie“.

Sein Konzept war es, den Staaten der Welt beim Aufbau einer zivilen Atomwirtschaft zu helfen, sofern sie sich im Gegenzug bereit erklärten, ihre militärischen Atomprogramme einer Kontrolle durch die UN zu unterwerfen. Nun wird im Krieg auch die zivile Atomkraft zur Waffe. Den sensibleren Blick für die Zusammenhänge hatte einst der Publizist Robert Jungk.

Er schrieb schon 1977 in seinem Buch „Atom-Staat“, es sei „mit der technischen Nutzbarmachung der Atomkraft der Sprung in eine ganz neue Form der Gewalt gewagt“ worden. Auch die erklärte Absicht, die Technik nur zu konstruktiven Zwecken zu nutzen, ändere nichts an ihrem „lebensfeindlichen Charakter“ ...

*

Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist Wahnsinn: Ausgerechnet die Super-GAU-Technologie wird auf Druck von FDP, CDU und CSU völlig faktenfrei immer mehr zum "sicheren" Energie-Retter gehypt. Jeder Tag, den wir über Atomenergie reden, ist ein verlorener Tag zum Ausbau der Erneuerbaren. Da tut sich fast nix, weil die Atom-, Kohle- und Gaslobby ihre alten Strukturen retten möchte.

Deshalb nochmal der dringende Aufruf zur Anti-Atom-Demo am jetzigen
Sonntag, 7. August, in Gronau:

13 Uhr: Auftakt Raddemo Bahnhof Gronau

13.15 Uhr: Auftakt Raddemo Bahnhof Ochtrup

14 Uhr: Gemeinsame Kundgebung UAA Gronau

Gerade der Jahrestag der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki macht deutlich, was Atomkraft bedeutet. Und Präsident Putin droht seit Monaten wieder offen mit Atomwaffen. Aber auch unsere Nachbarn Frankreich und Großbritannien wollen schon seit Jahren ihre Atomwaffenarsenale "modernisieren" und ausbauen. Putin liefert dafür mit seinem mörderischen Krieg die Steilvorlage - und er nimmt die Ukraine in atomare Geiselhaft. Das hat es so noch nicht gegeben und ist gruselig. Die Urananreicherung in Gronau ist ein zentraler Baustein für die unverantwortliche Nutzung der zivilen Atomenergie - und zugleich ein technischer Schlüssel zum Bau von Atombomben. NRW ist noch immer Atomland und beliefert weltweit Hochrisiko-Reaktoren.

Atomenergie ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Das Festhalten an Atomkraft (sowie Kohle und Gas) hat viel zu lange den Ausbau der Erneuerbaren sabotiert. Wir werden nicht zugucken, wie dieselben Parteien und Lobbyisten jetzt die dringend notwendige Energiewende auf Jahre hinaus vor die Wand fahren.

Auf nach Gronau!!

Laufzeitverlängerungen verhindern - Atomausstieg durchsetzen - Atomwaffen ächten - Energiewende retten!

Atomfreie Klimagrüße

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Aktuelles+ 07. August

 

**

IMHO

MerzthutjanixKini JödlerRechenkünstler Lindner

Real existierende Politiker, die nicht tun, was nötig ist

Die Politiker dieser Welt sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, willens oder fähig eine Politik der Vernunft zu praktizieren, und vor allem habe ich den Eindruck, dass diese inkompetenten Politiker-Darsteller nicht einmal verstanden haben, worum es eigentlich geht.

PutIns Russland führt einen unsinnigen Krieg, der viele Menschen das Leben kostet, Natur und Umwelt über die Maßen schädigt und auch für PutIn selbst bestenfalls das politische Aus bedeuten könnte. Jetzt spielen seine Soldaten mit ihren ehemaligen Verbündeten aus dem Warschauer Pakt, den Soldaten der Ukraine, im Atomkraftwerk Saporischschja Verstecken und provozieren damit eine weitere nukleare Katastrophe in Europa.

Hallo ihr beiden Wladimirs, seid ihr vielleicht beide nicht mehr ganz dicht?

Die Ukraine habt ihr bereits ruiniert, und auch Russlands Wirtschaft wird über kurz oder lang den Bach runtergehen. Außer rechten, chauvinistischen Parolen ist von PutIn und seiner Entourage, aber auch von ihren Gegnern in der Ukraine, die in vielerlei Hinsicht keinen Deut besser sind, offenbar nichts mehr zu erwarten.

In Amerika treiben derweil rechte Republikaner mit einem bis ins Unmenschliche gehenden religiösen Eifer und der ständigen Androhung von Waffengewalt den ganzen Staat an den Rand des Wahnsinns. Die USA sind nicht mehr das Land der Freien und Tapferen, sondern entwickeln sich immer mehr zu einem failed state des Wilden Westens nach dem Vorbild der Taliban, nur mit drei Kreuzen an jeder Wand und einem viel prächtigeren Brett vor dem Kopf.

China will nicht mehr mit den USA über das Klima reden, weil Nancy Pelosi nach Taiwan geflogen ist?! Auch Xipping Pooh benimmt sich wie ein trotziger Sandburgenzerstörer, der nicht eher ruhen wird, bis er genug Sand gefressen und auch das letzte Förmchen (Taiwan) erobert hat.

Kindergarten, Krabbelgruppe? Nein, die kleinen Hosenscheißer benehmen sich besser und sind kooperativer!

Erbärmlich, die ganze politische Welt scheint zu einem kopflosen Hühnerhaufen zu mutieren.

Die Situation erinnert mich stark an das, was ich in der Schule über die Weltpolitik von vor hundert Jahren gehört habe. Weltweit rennen die Menschen wieder Horrorclowns, Lügnern und Rattenfängern hinterher, obwohl deren destruktive Absichten klar zu erkennen sind.

Ist es ein irrational religiöser Wunsch der Menschen nach Selbstbestrafung, der hier zum Ausdruck kommt?

Der Chef der UNO Guterres und einige andere scheinen den Überblick behalten zu haben. Aber auf die UNO und auf kluge Leute die immer noch die alte Kulturtechnik des Denkens praktizieren, hört sowieso schon lange keiner mehr.

Und schau ich dann in unseren eigenen deutschen Vorgarten, sehe ich auch nur nichtsnutzige Gartenzwerge. Da lungert einer rum der aussieht wie Methusalix mit Pilotenbrille und streckt den klimaverängstigten Schulkindern den Mittelfinger entgegen. Ganz vorn am Zaun macht ein Zwerg im Janker den krawalligen Alleinunterhalter für nimmersatte Brandstifter-Springer-Journalist:innen, und der Jungdynamiker im Zwergen-Porsche sieht aus wie das Sonderangebots-Mannekin aus dem Discounterflyer, schicke Fassade aber nix dahinter.

Lauter verantwortungslose Gartenzwerge mit Schlips und Kragen, die ihre Schaufeln und Schubkarren nie benutzt haben, sondern nur so tun, als würden sie etwas tun.

Es gibt viel zu tun, lasst das lieber mal die Andern machen

Das Klima kippt, das Land trocknet aus, und die Atomlobbyisten und Taschenfüller aller Parteien haben nur ein Thema: die Laufzeitverlängerung oder besser noch den Weiterbetrieb der Uran-Dampfmaschinen bis zum Sankt Nimmerleinstag. Ihr eigentliches Interesse ist aber genau das, was sie mit energischem Kopfschütteln verneinen: eine Rückkehr zur Uranwirtschaft.

In dem, weiter unten verlinkten WDR-Beitrag sagt es Söder ganz unverblümt: „Uns ist wichtig, dass die Kernkraft weiter betrieben wird ...“ und Merz: "Wir wollen nicht zurück in die alte Kernenergie …". Ich bin mir sicher, dass Merz in diesem ersten Halbsatz die Wahrheit sagt. Die „Friends of MIC“ wollen wirklich nicht zurück zur alten störanfälligen Atomkraft, die neben viel Geld und Plutonium, dummerweise auch jede Menge Ärger eingebracht hat.

Die ganze Laufzeitdebatte der letzten Wochen und Monate ist nur ein Ablenkungsmanöver, um die wahren Träume (Dreams, are my reality...) bzw. Ziele der Atomlobby zu verschleiern. Im zweiten Halbsatz wird es dann deutlich: „ … wir wollen nicht in den dauerhaften Betrieb zurück, dieser Anlagen …".

Neue nuklearbetriebene Kraftquellen, bestehend aus lauter kleinen, „harmlosen“ SMRs (Small Modular Reactor) sollen problemlos Energie produzieren und den Taschenfüllern jede Menge Geld einbringen - ohne ständig Ärger zu bereiten. Ein solches Reaktormodul kann nämlich, wenn es kaputt geht, durchbrennt oder ausgebrannt ist, einfach weggeworfen (???) und durch ein neues Modul ersetzt werden. Theoretisch zumindest, wenn man b(e)reit, naiv und dämlich genug ist, den hochseriös daherkommenden Schrotthändlern der Atomindustrie noch einmal alles Vertrauen und viel Geld zu schenken.

Horst Blume: „... führen jetzt Leute das große Wort, die schon immer ganz besonders für Atomkraftwerke waren. Die wagen sich jetzt aus der Deckung und versuchen nochmal ihr altes Steckenpferd zu reiten, aber der Gaul ist tot.

Markus Söder und Friedrich Merz beim Reaktor Isar 2
Horst Blume am THTR

Besonders Friedrich Merz scheint alle Hände voll zu tun zu haben, 1. sich seine Kindheitswünsche zu erfüllen (Über den Wolken ...) und 2. die Narben der Vergangenheit zu pflegen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sein ganzer heroischer Kampf gegen das Aussterben der Atomkraftwerke nur eine Fortsetzung seiner verloren gegangenen Auseinandersetzung mit Frau Merkel ist. Er arbeitet sich an der Vergangenheit ab, und die Anstrengungen stehen ihm ins Gesicht geschrieben.

Es war doch Frau Merkel, die damals sagte: “Er kann es nicht!“, oder?

Wir wären alle besser dran, wenn an zukunftsfähigen Themen gearbeitet würde

Zum Beispiel: Solar-, Windkraft- und Entsalzungsanlagen nicht nur an Nord- und Ostsee bauen, Leitungen bis zu den Alpen verlegen, um das süße Nass und die Energie ins darbende trockene Land zu pumpen, warum nicht? Positive Utopien sind allemal besser als diese ewigen Wiederholungen von „Zurück in die Zukunft“ auf allen Kanälen.

Worum es eigentlich geht

Wir haben keine Zeit zu verlieren, wir müssen jetzt handeln, wenn es uns wirklich ernst damit ist, unseren Enkeln einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.

Nicht fossil, nicht nuklear, nicht lebensbedrohend, alles muss so nachhaltig und erneuerbar wie möglich produziert werden. Ein Land wie Deutschland ist durchaus in der Lage, den größten Teil seines Bedarfs an Hardware selbst herzustellen: Windräder, Sonnenkollektoren und Wärmepumpen; ebenso gilt das natürlich auch für die Versorgung mit Trinkwasser, Lebensmitteln und Energie.

Aber diejenigen, die weder die körperliche noch die geistige und moralische Kraft haben, für eine bessere Zukunft kooperativ zusammen zu arbeiten, sollten sich zurückziehen und diejenigen ungehindert arbeiten lassen, die in der Lage und willens sind, ihre Kräfte klug und positiv zum Wohle der Menschen einzusetzen, anstatt ständig nur darüber nachzudenken, wie sie sich am besten die Taschen füllen können.

Das Gleiche gilt für diejenigen, die nicht über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um ihr Amt auszufüllen.

Ein Finanzminister zum Beispiel sollte rechnen können.
Das bedeutet, die günstigsten und fortschrittlichsten Arten der Energieerzeugung mit allen verfügbaren Mitteln zu fördern und den teureren und gefährlicheren den Geldhahn zuzudrehen.

Ein Ministerpräsident sollte sein Land mit Weitsicht und Redlichkeit führen.
Das bedeutet nicht, in der Gegenwart auf Kosten anderer die Rosinen herauszupicken und andere für das eigene Versagen verantwortlich zu machen oder die Lösung der selbstverschuldeten Probleme in die ferne Zukunft zu verschieben und den eigenen Müll woanders abzuladen.

Ein Oppositionsführer sollte neue Impulse geben.
Das ist alles, was mir zu Friedrich Merz einfällt. Allerdings traue ich ihm einiges zu, eine Koalition mit den Rechtsextremen gehört zweifellos dazu ...

Oh je, ich glaube, ich habe mich schon wieder selbst zitiert.

 

Eine Fortsetzung wird unweigerlich folgen.

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Hintergrundwissen

 

**

reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

MIK saugt uns alle aus, die vesuchen uns auszutricksen ...

*

Die interne Suche:

Aufrüstung

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

26. Juni 2022 - Studie: erneuerbare Energien zuverlässiger als Atomenergie

*

28. April 2022 - Windfahnen und Taschenfüller im unermüdlichen Einsatz

*

26. März 2022 - Ein Monat Krieg in der Ukraine: Entwicklung einer Tragödie

 

**

YouTube-Kanal - Reaktorpleite

 

arte Doku - 00:01:54

Ausschnitt aus "Wy We Fight - Amerikas Kriege"

US-Präsident Dwight D. Eisenhower: Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex

*

Terra X - 09:21

Eine kurze Geschichte des Friedens

*

arte Doku - 00:52

Atombombe : Die mächtigste Bombe der Welt

*

arte Doku - 01:38:43

Doku: Why We Fight - Amerikas Kriege - Der militärisch-industrielle Komplex

*

Deutsche Fernsehgeschichte - 01:06:28

Von wegen, wir haben nichts davon gewusst! Diese Sendung ist von 1958.

Atomstaub über uns - Gefahren radioaktiver Strahlung (Dokumentation, 1958)

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema

 

**

Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Aufrüstung

https://www.ecosia.org/search?q=Aufrüstung

 

**

Wikipedia

 

Small Modular Reactor

Small Modular Reactors (SMR, deutsch „kleine modulare Reaktoren“) sind Kernspaltungsreaktoren, die kleiner als herkömmliche Reaktoren sind und die daher in einer Fabrik hergestellt und dann an einen Montageort gebracht werden können. Sie sollen einen geringeren Aufwand vor Ort, eine höhere Risiko-Eindämmungseffizienz und eine höhere Sicherheit der verwendeten Kernmaterialien ermöglichen. SMR wurden auch vorgeschlagen, um finanzielle Hindernisse zu umgehen, von denen konventionelle Kernreaktoren betroffen sind.

Prototypen

Von den Mitte 2017 weltweit in Bau befindlichen 60 Kernkraftwerken werden zwei als SMR bezeichnet:

Carem-25 (Leistung 27 MW) in Argentinien, von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) als Forschungsreaktor titulierter Prototyp für einen kleinen Druckwasserreaktor. Baubeginn war 2014, bei einem geschätzten Baufortschritt von rund 60 %, wurde im August 2020 die neue Bauphase mit Nucleoeléctrica Argentina SA als Auftragnehmer fortgesetzt.

Das schwimmende Kernkraftwerk Akademik Lomonossow hat als Ersatz für das Kernkraftwerk Bilibino 2020 die Strom- und Wärmeversorgung von Pewek, einer 4.000-Einwohner-Stadt in Sibirien an der Tschuktschensee sowie angrenzender Bergwerke übernommen. Es wurde seit 2007 im St. Petersburger Hafen auf einer 150 m langen Barke mit zwei Druckwasserreaktoren vom Typ KLT-40C mit je 35 MW Leistung gebaut.

  • Im Jahr 2021 wurde in Hainan mit dem Bau eines ACP100 mit dem Namen Linglong One begonnen. Mit einer elektrischen Leistung von 125 MW soll der Reaktor jährlich 1 TWh an Strom erzeugen.
  • Die offiziellen und De-facto-Atommächte und die NATO-Staaten mit Ausnahme der Niederlande nahmen nicht an den Verhandlungen teil und unterzeichneten den Vertrag auch später nicht. Als einzige Staaten, bei denen Bestrebungen zum Bau von oder zur Verfügung über Atomwaffen vermutet werden, nahmen der Iran und Saudi-Arabien an den Verhandlungen teil, aber auch sie unterzeichneten den Vertrag nicht ...

Bewertung

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat am 10. März 2021 ein umfangreiches Gutachten präsentiert, das 136 verschiedene historische sowie aktuelle Reaktoren bzw. SMR-Konzepte betrachtet, 31 davon besonders detailliert. Das vom Öko-Institut im Auftrag des BASE erstellte Gutachten liefert eine Einschätzung zu möglichen Einsatzbereichen, der Endlagerfrage, Sicherheitsfragen und der Proliferations-Gefahr.

Ergebnisse des Gutachtens sind unter anderem:

  • Um weltweit dieselbe elektrische Leistung zu erzeugen wie mit üblichen Atomkraftwerken, wäre der Bau von vielen tausend bis zehntausend SMR-Anlagen notwendig.
  • Gegenüber Atomkraftwerken mit großer Leistung könnten zwar einzelne SMR potenziell sicherheitstechnische Vorteile erzielen, da sie pro Reaktor ein geringeres radioaktives Inventar aufweisen. Die hohe Anzahl an Reaktoren, die für die gleiche Produktionsmenge an elektrischer Leistung notwendig ist, erhöht das Risiko jedoch insgesamt um ein Vielfaches.
  • Anders als teilweise von Herstellern angegeben, muss davon ausgegangen werden, dass bei einem schweren Unfall die radioaktiven Kontaminationen deutlich über das Anlagengelände hinausreichen.
  • Durch die geringe elektrische Leistung sind bei SMR die Baukosten relativ betrachtet höher als bei großen Atomkraftwerken. Eine Produktionskostenrechnung unter Berücksichtigung von Skalen-, Massen- und Lerneffekten aus der Atomindustrie legt nahe, dass im Mittel 3.000 SMR produziert werden müssten, bevor sich der Einstieg in die SMR-Produktion lohnen würde.
  • Bei einem Wiedereinstieg in die Atomenergie wären wiederum lange Betriebs-, Sicherheits- und Störfallrisiken in Kauf zu nehmen. Umfangreiche Zwischenlager- und Brennstofftransporte wären weiterhin erforderlich. Auch ein Endlager wäre in jedem Fall weiter erforderlich.
  • Die Verwendung von bereits vorhandenen Uranreserven durch Partionierungs- und Transmutations-Konzepte (P&T) ist nur anwendbar für abgebrannte Brennstäbe. Allerdings wurden 40 Prozent davon in Deutschland bereits wiederaufgearbeitet. Die daraus entstandenen verglasten Abfälle wären nicht für P&T-Verfahren zugänglich.
  • Zwar könnten bestimmte Transurane wie Plutonium in ihrer Menge reduziert werden, auf der anderen Seite würde jedoch die Abfallmenge für andere langlebige radioaktive Spaltprodukte ansteigen, z. T. sogar um bis zu 75 Prozent (Cäsium-135) gegenüber der ohne P&T einzulagernden Menge.
  • Schließlich bliebe die Gefahr, dass das im P&T-Verfahren notwendigerweise abzutrennende Plutonium leichter für Waffenherstellung zugänglich wäre.

In der kritischen Gesamtbewertung heißt es: Keine der diskutierten Technologien ist derzeit und absehbar am Markt verfügbar. Gleichzeitig werden sie mit ähnlichen Versprechen wie zu den Reaktoren in den 1950ern und 1960er Jahren des vergangenen Jahrhunderts angepriesen.

*

Widerstand (Politik)

Als Widerstand wird die Verweigerung des Gehorsams oder das aktive oppositionelle Handeln gegenüber der Obrigkeit oder der Regierung bezeichnet.

Dabei ist es zunächst von nachgeordneter Bedeutung, ob die Machthaber, gegen die Widerstand geleistet wird, die Herrschaft legal, legitim oder aber illegal ausüben. Bewertungen wie „gerechtfertigter Widerstand“, Ziele und Mittel des Widerstands, moralische und rechtliche Belange setzen einen Betrachter-Standpunkt voraus: es kommt darauf an, von wem, an welchem Ort und zu welcher Zeit die Bewertung vorgenommen wird. Der Widerständige wird den Widerstand immer anders bewerten als der, gegen den sich der Widerstand richtet. Letzterer aber ist in der Regel die „Obrigkeit“, die gleichzeitig die Definitionsmacht über Recht und Gesetz innehat. Widerstand befindet sich entsprechend außerhalb der gesetzten Ordnung.

Hintergrund und Abgrenzung

Widerstand als Form der gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzung ist in der politischen Kultur Europas schon seit der Antike verankert. In fast allen Gesellschaftsformen bestand oder besteht ein Konsens, dass Widerstand in bestimmten Fällen notwendig und legitim sein kann. In konkreten Fällen gehen die Meinungen darüber zuweilen auseinander.

Widerstand ist von der Revolution abzugrenzen, weil er nicht grundsätzlich auf die Neuformierung der gesellschaftlichen Ordnung abzielt. So kann unter Umständen die Wiederherstellung eines alten Rechts oder einer aufgehobenen Rechtsordnung das zentrale Anliegen sein. Dennoch kann eine als Widerstand begonnene Bewegung in einer Revolution münden ...

 

**

Zurück zu:

Newsletter XXXI 2022 - 01. bis 06. August | Zeitungsartikel 2022

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Aktuelles+ Hintergrundwissen

***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

deafarbebgzh-CNhrdanlenettlfifreliwhihuidgaitjakolvltmsnofaplptruskslessvthtrukvi
avr-juelich.jpg