***


Zeitungsartikel 2020
Hintergrundwissen Aktuelles+.

***

 

In 30 Jahren ist es soweit, sagten sie auch schon vor 30 Jahren ...

30. Dezember 2020 - 100 Millionen Grad Celsius - Künstliche Sonne - Fusionsreaktor stellt Weltrekord auf

Artikel von Robert Klatt aus www.forschung-und-wissen.de

Wissenschaftler des südkoreanischen Instituts für Fusionsenergie haben den Weltrekord beim Betrieb eines Fusionsreaktors mehr als verdoppelt. Dabei erreicht das Ionenplasma eine Temperatur von über 100 Millionen Grad Celsius.

Die gigantische Kraft der Sonne ist trotz ihr Entfernung von 150 Millionen Kilometern auf der Erde noch deutlich spürbar. Gespeist wird das Feuer der Sonne durch eine Kernfusion im Inneren des Sterns. Dabei verschmelzt die Gravitation bei einer Temperatur von 15 Millionen Grad Celsius Wasserstoff zu Helium.

In Zukunft soll das Energieprinzip auch auf der Erde genutzt werden, um in Kernfusionsreaktoren emissionsfreien Strom zu erzeugen. Bisher konnte die Wissenschaft solche „künstliche Sonnen“ aber nur in experimentellen Reaktoren erzeugen. Wann und ob Kernfusionsreaktoren zur industriellen Stromerzeugung genutzt werden können, ist noch offen.

Neuer Weltrekord in Südkorea

Laut einer Publikation des südkoreanischen Instituts für Fusionsenergie wurde am KSTAR (Korea Superconducting Tokamak Advanced Research) nun ein neuer Weltrekord aufgestellt. Das Ionenplasma des Fusionsreaktors erreichte dabei für 20 Sekunden eine Temperatur von über 100 Millionen Grad Celsius. Der bisherige Weltrekord auf dem Jahr 2019 wurde ebenfalls mit dem in der Stadt Daejeon errichteten Fusionsreaktor erreicht und lag bei acht Sekunden.

Das langfristige Ziel der Wissenschaftler des KSTAR sind immer stabilere Plasmazustände. Bis zum Jahr 2025 soll der Fusionsreaktor einen bei einer Ionentemperatur von mehr als 100 Millionen Grad einen kontinuierlichen Betrieb von fünf Minuten ermöglichen.

Fusionsreaktoren nutzen Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium

Die sehr hohen Temperaturen werden bei Fusionsreaktoren benötigt, um die sich abstoßenden Kerne der Wasserstoffisotope Deuterium und Tritium zueinanderzubringen. In diesem Plasmazustand können die Ionen und Elektronen getrennt werden, was zur Bildung eines elektrisch geladenen Gases führt. Die dabei erzeugte Hitze soll wie bei einem herkömmlichen Atomkraftwerk zum Antrieb von Dampfturbinen genutzt werden, die wiederum Generatoren zur Stromerzeugung antreiben.

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuelles+.

***

 

Hintergrundwissen

 

**

 

reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Die Strategien der Atomlobby: Verschweigen - Vertuschen - Verharmlosen oder Vordrängeln - Lautsprechen - Übertreiben!

 

Englischsprachige Version der Weltkarte:

https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD&ll

 

*

 

Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  Fusion  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

14. August 2020 - Kernfusion: ETH-Physiker fordert ITER-Ausstieg

Artikel von Kurt Marti aus www.infosperber.ch

Ein Gutachten demontiert die milliardenteure Kernfusion. Der Bundesrat und das zuständige Staatssekretariat sind voll des Lobes.

Die zivile Nutzung der Kernfusion wird schon seit den 1950er Jahren erforscht. Dabei geht es im Gegensatz zur Kernspaltung um die Fusion zweier Atomkerne nach dem Vorbild der Sonne. Schon seit Jahrzehnten schwärmen die FusionsforscherInnen von dieser «unbegrenzten Energie», die es zu nutzen gelte ...

«Energiegehalt von einem Kilogramm trockenem Holz»

Die technische Realität ist bedeutend weniger rosig als die Energie-Träume der ITER-Verantwortlichen. Denn obwohl seit den 1950er Jahren Milliardenbeträge in diese Forschung geflossen sind, entsprach die gesamte Ausbeute der Kernfusion beispielsweise in den 1990er Jahren dem «Energiegehalt von einem Kilogramm trockenem Holz».

Diese leicht ironische Bemerkung steht in einem Gutachten, das der Physiker Michael Dittmar, der an der ETH Zürich und am Teilchenforschungszentrum CERN in Genf forscht, im Auftrag der Fraktion der Grünen im deutschen Bundestag verfasst hat ...

 

*

 

28.05.2014 - Energie aus Kernfusion - Laser erzeugt Kernfusion in Mini-Fusionsreaktor

D. Lenz in www.forschung-und-wissen.de

Wissenschaftlern ist es mit einem Laser-Experiment gelungen, mehr Energie bei einer Kernfusion zu erzeugen, als der Brennstoff zuvor aufgenommen hat. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem funktionierenden Fusionsreaktor.

Livemore (U.S.A.) Es ist eines der größten Ziele des 21. Jahrhunderts dem Wissenschaftler, Physiker, Techniker und Ingenieure auf der ganzen Welt hinterherjagen: Einen brennenden Fusionsreaktor zu bauen, der nach dem Vorbild der Sterne Strom für Millionen Menschen liefert. Nun ist einem Experiment ein wichtiger Meilenstein gelungen. Wissenschaftler erhitzten eine Probe Deuterium und Tritium mit Laserstrahlen so schlagartig, dass es im Inneren des Probenbehälters zur Kernfusion gekommen ist. Dabei wurde erstmals mehr Energie durch die Fusion freigesetzt, als der Brennstoff zuvor aufgenommen hat ...

... Die Versuche im kalifornischem Livemore liefern zwar wichtige Erkenntnisse für die Fusionsforschung, jedoch ist das Ziel der Experimente nicht die Energiegewinnung, sondern die Weiterentwicklung thermonuklearer Waffen. Das amerikanische Militär kann so die Sicherheit, Lebensdauer und Zerstörungskraft von Atombomben erhöhen ohne internationale Verträge zum Verbot von Atomwaffentest zu verletzen.

 

*

 

YouTube

Kanal - 'Reaktorpleite' - 'Playlists' - 'Reaktorpleiten weltweit ...'

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - Terra X  Lesch & Co - Kernfusion: Klimaretter oder Milliardengrab? - https://www.youtube.com/watch?v=nVTcirxdRWM&list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5&index=67
Terra X Lesch & Co - Kernfusion: Klimaretter oder Milliardengrab?

 

**

 

AtomkraftwerkePlag

 

Korea Superconducting Tokamak Advanced Research (Südkorea)

Korea Superconducting Tokamak Advanced Research (KSTAR) ist eine Anlage zur Erforschung der Kernfusion, die vom Korea Institute of Fusion Energy (KFE) in Daejeon in Südkorea betrieben wird.

Die experimentelle supraleitende Anlage vom Typ Tokamak besitzt einen Radius von 1,8 m und wurde mit einheimischer Technologie entwickelt und erbaut. Mit KSTAR möchte Südkorea die Grundlagen schaffen, künftig eine weltweit führende Position in der Fusionstechnologie einzunehmen.

Die Genehmigung für die Anlage war zwar bereits im Dezember 1995 erteilt worden. Aber erst im September 2002 wurde das Forschungsgebäude fertiggestellt, und im Januar 2004 mit den Bauarbeiten an der Anlage begonnen, die im September 2007 abgeschlossen wurden.

Am 15. Juli 2008 wurde KSTAR in Betrieb genommen, und zum ersten Mal Plasma erzeugt ...

 

 

*

 

Kernfusion und Fusionsanlagen

Versuchsstadium seit 60 Jahren

Die Kernfusion, bei der Wasserstoffkerne zu Heliumkernen verschmolzen werden und ähnlich wie bei Kernfusionsprozessen in Sternen Energie erzeugt werden soll, befindet sich seit den 1950er Jahren im Versuchsstadium. Bislang hat sich der Traum von unerschöpflicher Energiegewinnung nicht erfüllt: Damit der Prozess in Gang kommt, musste immer wesentlich mehr Energie investiert werden, als erzeugt wurde.

Als größte Forschungsanlagen derzeit gelten der Stellarator Wendelstein 7-X (Deutschland) sowie die Tokamaks JT-60SA (Japan) und Joint European Torus (Großbritannien). Die im Bau befindliche Kernfusionsanlage ITER soll ab 2035 zum ersten Mal Energie erzeugen. Mit dem Nachfolger DEMO soll dies im kommerziellen Maßstab möglich werden ...

 

*

 

Die Atomlobby

Die Atomlobby setzt sich aus Organisationen, Konzernen und Personen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien zusammen, die aus politischen und wirtschaftlichen Gründen und/oder oft auch aus persönlicher Überzeugung die Nutzung der Atomenergie unterstützen und fördern. Diese sind national oder international vernetzt und verfolgen das Ziel, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, den Bau neuer Atomkraftwerke zu fördern und den in manchen Ländern beschlossenen Atomausstieg zu verzögern und rückgängig zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, versucht die Atomlobby systematisch mit Hilfe standardisierter Argumentation, Politik und Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren.

 

**

 

Wikipedia

 

Kernfusion

Die Kernfusion ist eine Kernreaktion, bei der zwei Atomkerne zu einem neuen Kern verschmelzen. Die Kernfusion ist Ursache dafür, dass die Sonne und alle leuchtenden Sterne Energie abstrahlen.

Von entscheidender Bedeutung für das Zustandekommen einer Fusion ist der Wirkungsquerschnitt, das Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass zusammenstoßende Kerne miteinander reagieren. Ausreichend groß ist der Wirkungsquerschnitt meist nur dann, wenn die beiden Kerne mit hoher Energie aufeinander prallen. Diese ist nötig, um die Coulombbarriere, die elektrische Abstoßung zwischen den positiv geladenen Kernen, zu überwinden oder ihr schmales Maximum zu durchtunneln. Jenseits der Barriere, bei einem Abstand von nur noch etwa 10−15 m, überwiegt die Anziehung durch die starke Wechselwirkung und die Kerne verschmelzen miteinander ...

 

*

 

Lobbyismus

Situation in der Bundesrepublik Deutschland 

Groben Schätzungen zufolge gibt es in Berlin 5000 Lobbyisten, statistisch für jeden Abgeordneten acht. Bereits Norbert Lammert beklagte deren beachtlichen und in zunehmendem Umfang glänzend organisierten Einfluss.

Eine besondere Form des Lobbyismus „im Dunstkreis der Korruption“ (Hans Herbert von Arnim) wurde im Jahr 2006 öffentlich bekannt: Personen aus der Privatwirtschaft, aus Verbänden und Interessengruppen, die weiterhin Angestellte ihres eigentlichen Arbeitgebers bleiben und von diesem bezahlt werden, arbeiten zeitweilig als externe Mitarbeiter in deutschen Bundesministerien. Nach Darstellung der Bundesregierung sei eine politische Einflussnahme auf Entscheidungen der Ministerien jedoch ausgeschlossen.

Die von Wirtschaftsverbänden bereitgestellten Lehrmaterialien im Unterrichtsfach Wirtschaft stehen in der Kritik, oft „wissenschaftlich und politisch tendenziös“ zu sein.

In der Bundesrepublik gelten die Pharmaindustrie und die Energiewirtschaft als Branchen mit besonders großer Lobbymacht.

Die Energiewirtschaft, insbesondere die vier großen Energiekonzerne in Deutschland (RWE, EON, EnBW und Vattenfall), musste im Jahre 2000 mit der „Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen“ (Atomkonsens) zwar zunächst den ersten Ausstieg aus der Kernenergie unter der rot-grünen Regierung von Gerhard Schröder akzeptieren. Danach arbeitete sie mit Hilfe ihrer Lobbyorganisationen, wie z. B. dem Deutschen Atomforum (DAtF) und der Kerntechnischen Gesellschaft (KTG), und unterstützt von Kernkraftbefürwortern aus der Politik auf eine Revision des „Atomkonsenses“ hin. Die Atomlobby versuchte, im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 einen Meinungsumschwung zu erreichen; im Herbst 2010 konnte sie nach umfangreichen Medienkampagnen die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke durchsetzen. Seit März 2011 versucht die Atomlobby, den zweiten Atomausstieg unter Angela Merkel zu verzögern bzw. rückgängig zu machen.

Als eines der wirkmächtigsten Netzwerke gilt „Das Collegium“, welches mit Stand 2015 Lobbyisten von insgesamt 46 internationalen Unternehmen und Verbänden in Berlin zusammenschließt.

2017 wurden unter anderem die Skandale um Dieselgate und Cum-ex mit Milliardenverlusten für den Staat zu einem wesentlichen Teil auf die Einflussnahme von Lobbyisten zurückgeführt. Aktivisten von LobbyControl folgerten aus den Entwicklungen, dass die Bemühungen, verbindliche Regelungen für Lobbyisten in Deutschland zu erreichen, unter dem Kabinett Merkel III zum Stillstand gekommen sind ...

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuelles+.

***

 

Aktuelles+. Mehr lesenswerte Artikel ...

 

**

 

31.12.2020 - Schwedischer Atomreaktor Ringhals 1 geht nach 45 Jahren vom Netz

Nach 45 Jahren Betrieb wird der schwedische Atomreaktor Ringhals 1 am Donnerstag vor Mitternacht dauerhaft vom Netz genommen.

Damit verfügt das Land dann noch über sechs Meiler. Sie wurden zwischen 1980 und 1985 erstmals hochgefahren und sollen nach Angaben der Betreiber noch etwa 20 weitere Jahre Atomstrom liefern. Kernkraft hat in Schweden der Statistikbehörde zufolge aktuell einen Anteil am Energiemix von rund 30 Prozent, knapp 45 Prozent entfallen auf Wasserkraft.

 

*

 

Strahlenwerte sind absolut tödlich

31.12.2020 - Fukushima Kernkraftwerk ist schlimmer verstrahlt als angenommen

Seit Jahren arbeitet Japan daran, das zerstörte Kernkraftwerk Fukushima Daiichi abzubauen. Es wurde sich dabei zuletzt darüber gefreut, dass die Strahlenwerte zurückgegangen sind. Nun folgte die Ernüchterung. Die radioaktive Strahlung soll nämlich deutlich höher sein als bisher angenommen.

Die Nuclear Regulation Authority (NRA) gab an, dass in den Reaktorgebäuden die Strahlung sehr hoch ist und stufte sie als extrem schwerwiegende Herausforderung für die Beseitigung ein. Bei der letzten Messung im September, der Ersten seit fünf Jahren, wurden zehn Sieverts pro Stunde geschätzt. Betreiber Tokyo Electric Power Co. hatte selbst zuvor außergewöhnliche Strahlenwerte gefunden ....

 

*

 

Deutschlands Stromexportüberschuss beträgt 2020 noch 17.400 Gigawattstunden

31.12.2020 - Energieverbrauch - Deutschland importiert mehr Strom als im Vorjahr

Die Bundesrepublik hat im Jahr 2020 laut der Nachrichtenagentur dpa mehr Strom aus dem Ausland importiert als in Vorjahren. Das liegt unter anderem daran, dass der Anteil von Kohle und Atomkraft am Energiemix sinkt.

Deutschland hat 2020 deutlich mehr Strom importiert als in den vergangenen Jahren. Bis kurz vor dem Jahreswechsel flossen im kommerziellen Stromhandel knapp 33.000 Gigawattstunden ins deutsche Stromnetz, wie aus Zahlen der Bundesnetzagentur hervorgeht, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegen. Das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2019.

Weil zudem weniger Strom ins Ausland verkauft wurde als im Vorjahr, ist der deutsche Stromexportüberschuss kräftig gesunken. Mit rund 17.400 Gigawattstunden war er nur noch halb so hoch wie 2019 ...

 

*

 

30.12.2020 - CSU begrüßt Fusionskraftwerk

Die CSU Eurasburg begrüßt die Pläne, dass in der Nachbarkommune Penzberg das Münchner Unternehmen "Marvel Fusion" ein Fusionskraftwerk zur CO2-freien Energieproduktion entwickeln will. Das Projekt verspreche "umweltfreundlichste Energiegewinnung ohne Gau- und Strahlungsgefahren", heißt es in der Pressemeldung. Es sei "fast so günstig wie Atomstrom, jedoch ohne Lagerprobleme und Milliardenverschwendung für Windkabel nach Bayern oder Endlager Bergwerke". Zudem gebe es "keine Verschandelung der Landschaft durch teure Windräder oder Solarfelder". Die Eurasburger CSU schließt deshalb ihre Pressemeldung mit den euphorischen Worten: "Penzberg wird unser Stern im Oberland".

 

*

 

30.12.2020 - Marvel Fusion und der Traum von der laser-induzierten Trägheitsfusion

Cleantech-Startup Marvel Fusion will sich in Penzberg, 50 Kilometer südlich von München ansiedeln.

Was das Cleantech-Startup Marvel Fusion vor hat, ist so etwas wie der Heilige Gral der sauberen Energieerzeugung: Fusionsenergie kann theoretisch grenzenlos, frei von Treibhausgasemissionen, ohne Risiko einer Kernschmelze und bei richtiger Brennstoffauswahl, frei von Bedenken bezüglich militärischer Nutzung sein. Das Team von hochkarätigen Wissenschaftlern will sich jetzt in einer bayerischen Kleinstadt ansiedeln, um die laser-induzierte Trägheitsfusion innerhalb eines Jahrzehnts zu kommerzialisieren.

Neben dem Erstinvestor BlueYard Capital, haben auch Albert Wenger und Susan Danziger Kapital beigesteuert – und nach eigener Aussage auch der Zusammenschluss von Business Angels, In.Ventures.

Und zuletzt wurde öffentlich, dass auch BMW-Großaktionärin Susanne Klatten über ihr Investment-Vehikel Skion zum Kreis der Geldgeber zählt, die an die Möglichkeit glauben, dass das Team rund um Moritz von der Linden es tatsächlich schaffen kann, innerhalb eines Jahrzehnts die laser-induzierte Trägheitsfusion in Kraftwerken der Größe zwischen einem und fünf Gigawatt zu kommerzialisieren ...

 

*

 

30.12.2020 - Financial Close für Rekord-Solarpark in Abu Dhabi

Shanghai, China - Das Konsortium um EDF Renewables und Jinko Power hat mit dem Financial Close einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Baubeginn des PV-Großprojektes Al Dhafra in Abu Dhabi erreicht. Das Projekt zählt zu den größten Solarparks weltweit.

Das Upscaling der weltweit größten Solarprojekte schreitet in rasantem Tempo voran. Zählten vor kurzem noch Photovoltaik-Projekte mit einer Gesamtkapazität von einigen 100 Megawatt (MW) zu den weltweit größten Solarparks, so legen aktuelle Solarprojekte in Indien und China sowie das Al Dhafra Projekt in Abu Dhabi die Messlatte schon deutlich höher an. 

Financial Close für Al Dhafra PV-Projekt schafft Voraussetzungen für Baubeginn

Ein von der Abu Dhabi National Energy Company (TAQA) und Masdar geführtes Konsortium mit den Partnern EDF und Jinkopower meldet kurz vor Jahresende das Financial Closing für das 2.000 MW (2 GW) Solarprojekt Al Dhafra in der Region Al Dhafra in Abu Dhabi. Die rund 1 Mrd. USD schwere Transaktion wurde über eine Projektfinanzierung mit BNP Paribas als Bookrunner zusammen mit Bank of China, Crédit Agricole, HSBC, MUFG, Sumitomo Mitsui Banking Corporation und Standard Chartered als Mandated Lead Arranger finanziert. Der Abschluss der Finanzierung ist Voraussetzung für den Baubeginn des Mega-Projektes ...

 

*

 

30.12.2020 - Schacht Konrad in Salzgitter: Kritik an Betreibergesellschaft

Wenn es um die Sicherheitsanforderungen für das geplante atomare Endlager Schacht Konrad in Salzgitter geht, dann führt die Bundesgesellschaft für Endlagerung die Öffentlichkeit „bewusst in die Irre“. Diesen Vorwurf erheben jedenfalls Kritiker. Sie fordern, das Erzbergwerk nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu prüfen.

Die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad wirft der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) „eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit“ vor. Stein des Anstoßes ist deren Ankündigung der Phase 2 des Projektes „Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager Konrad nach dem Stand von Wissenschaft und Technik (ÜsiKo)“. Laut Ludwig Wasmus, Vorstand der AG Schacht Konrad, gibt es im Rahmen des Projektes „keine Überprüfung nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen“.

Dabei ist der „Stand von Wissenschaft und Technik“ eine grundlegende Anforderung im Atomrecht, heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach darf eine Genehmigung für eine Atomanlage nur erteilt werden, wenn „die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderliche Vorsorge gegen Schäden durch die Errichtung und den Betrieb der Anlage getroffen ist“, bezieht sich die AG auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes ...

 

*

 

30.12.2020 - Deshalb werden die nächsten Jahre gefährlicher

Die Zeichen stehen auf Sturm. Nichts deutet darauf hin, dass 2021 wieder mehr Frieden einkehren könnte. Es ist Vorsicht angesagt.

Die Zeiten ändern sich, zurzeit schneller als je zuvor. Aus der Geschichte zu lernen ist deshalb nicht immer der richtige Weg, ein Problem zu lösen. Aber es gibt Konstanten, die seit 2000 Jahren immer wieder auftreten. Eine der klarsten und wichtigsten ist die: Wo in einem Land, einem Volk, in einer grösseren Gemeinschaft interne Probleme auftreten, insbesondere wenn die Gesellschaft gespalten ist, «hilft» eine äussere Bedrohung – die Existenz eines äusseren Feindes – die Menschen intern, im eigenen Land, wieder zusammenzuschweissen.

Genau diese Situation haben wir heute. Die US-amerikanische Gesellschaft ist gespalten wie nie mehr seit den Bürgerkriegen 1861 bis 1865, dem sogenannten Sezessionskrieg. Diesmal aber trennt die Spaltung nicht den Süden vom Norden, diesmal geht sie mitten durch die einzelnen Bundesstaaten, mitten durch viele Städte und grössere Gemeinden. Die Spaltung zwischen Demokraten und Republikanern geht oft sogar mitten durch die einzelne Familie ...

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuelles+.

***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

deafarbebgzh-CNhrentlfifrelhiiditjaltmsplptruslessvtrvi
nacht.jpg