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Zeitungsartikel 2020
Hintergrundwissen Aktuell+.

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03. August 2020 - Golfregion: Unter Spannung

Artikel von Moritz Baumstieger und Paul-Anton Krüger aus www.sueddeutsche.de

Die Vereinigten Arabischen Emirate nehmen das erste Kernkraftwerk in der arabischen Welt in Betrieb. In der instabilen Region könnte das neue Probleme schaffen.

Der "göttliche Segen" sprang per Mausklick an, ganz so, wie es die Ingenieure geplant hatten. Und so konnte Mohamed bin Zayed, der Kronprinz von Abu Dhabi und De-facto-Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate, am 1. August um 10.23 Uhr Ortszeit verkünden: "Mit Stolz bezeugen wir die Inbetriebnahme des Barakah-Atomkraftwerks". Der "göttliche Segen", so die Übersetzung des Namens des ersten Nuklearreaktors, der je in einem arabischen Land in Betrieb genommen wurde. Nur wenige Tage, nachdem die Emirate erfolgreich eine Marssonde auf den Weg gebracht haben, konnte sich der aufstrebende Staat am Persischen Golf ein weiteres Mal als regionale Vormacht inszenieren. Ein "historischer Erfolg", befand Kronprinz bin Zayed, ein Meilenstein Richtung nachhaltige Entwicklung.

In der Tat lesen sich die Zahlen beeindruckend, die bei dem aus vier Blöcken bestehenden Kraftwerk im Datenblatt stehen: Erst 2012 begann der südkoreanische Staatskonzern Kepco mit den Baumaßnahmen im Osten der Emirate nahe den Grenzen zu Katar und Saudi-Arabien. Doch schon bald sollen die 18,5 Milliarden Euro teuren Reaktoren 5,4 Gigawatt Strom liefern. Genug, um ein Viertel der zehn Millionen Einwohner der Emirate zu versorgen.

Das Leben in den Glitzermetropolen Abu Dhabi und Dubai ist energieaufwendig - Entsalzungsanlagen zur Trinkwasserproduktion fressen Strom, in den Wohntürmen, Büros, den gigantischen Einkaufsmalls und auch Skihallen laufen die Klimaanlagen rund um die Uhr. In Zukunft soll das den Klimawandel aber nicht weiter befeuern: Den Löwenanteil ihres Energiebedarfs stillten die Emirate bisher durch fossile Brennstoffe. Für einen Erdgas- und Erdölproduzenten ist das zwar eine billige Art der Versorgung, das von Mohamed bin Zayed angestrebte Image der Emirate als Inkubator von Zukunftslösungen befördert es aber nicht gerade. Durch Atomstrom wollen die Emirate nun 21 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen.

Manche Energieexperten und Politik-Analysten sehen im ersten arabischen Atomkraftwerk jedoch weniger einen Segen denn einen potenziellen Fluch. Zum einen senden die Emirate ihrer Ansicht nach mit ihrer Umarmung der Nukleartechnologie ein rückwärtsgewandtes Zeichen für einen Staat in einer Region, die wie kaum eine andere für erneuerbare Energien gemacht ist. Sieben Sonnenstunden selbst im Januar und bis zu zwölf im Juli können die Statistiker am Persischen Golf verbuchen, in Deutschland sind es zum Vergleich zwischen 1,6 im Winter und 7,1 im Sommer. Zudem könnten die Emirate sonst wenig genutzte Wüstenflächen für große Solar- und Photovoltaikparks verwenden. Solche wurden und werden auch in den Emiraten gebaut; 2019 wurde mit "Noor Abu Dhabi" der weltgrößte in Betrieb genommen, der fast 1,2 Gigawatt Strom produziert - nur knapp weniger als einer der vier Blöcke des neuen Atomkraftwerks. Um die Energiesicherheit in Zukunft zu garantieren, sei Sonnenenergie allein aber zu wenig, befand die Regierung.

Dass die Emirate trotzdem auf die nukleare Option setzen, könnte andere Gründe haben, spekuliert etwa der Wissenschaftler Paul Dorfman in einem viel beachteten Meinungsbeitrag. "Die Natur des emiratischen Interesse am Nuklearen könnte eine versteckte sein - die Proliferation nuklearer Waffen", so der Forscher am Energie-Institut des Londoner University College.

Bisher gibt es keine Anzeichen, dass die Emiratis tatsächlich nach der Bombe greifen wollen

Die Emirate haben 2009 mit den USA unter Barack Obama ein Abkommen geschlossen, das ihnen Zugang zu Atomreaktoren sichert, die Nutzung anderer Technologien, die auch militärischen Wert haben können, aber versagt - vor allem die Urananreicherung und die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennstäbe, bei der Plutonium anfällt. Das galt lange als Goldstandard für die zivile Nuklearkooperation, doch hat sich seither kein anderes Land auf diese Bedingungen eingelassen. Angesichts des Konflikts mit dem Nachbarn Iran, der zumindest in der Vergangenheit nach der Bombe strebte, und der Nähe zum atomar bewaffneten Israel könnten die Fürsten der Emirate eines Tages auch andere Pläne verfolgen. "Das Investment der Emirate in diese vier Nuklearreaktoren stellt ein Risiko dar, das die leicht erschütterbare Golfregion weiter destabilisieren könnte", schreibt Dorfman, "und das die Möglichkeit nuklearer Proliferation erhöht."

Bisher gibt es keine Anzeichen, dass die Emirater tatsächlich nach der Bombe greifen wollen, doch fürchten Diplomaten und Experten ohnehin eine Kettenreaktion im Nahen Osten: Der selbstbewusste saudische Kronprinz Mohammed bin Salman dachte für den Fall einer iranischen Atombombe bereits laut über nukleare Bewaffnung nach, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan stellte gar den Atomwaffensperrvertrag infrage: Es sei unfair, das manche Staaten Atomwaffen besitzen dürften, andere aber nicht - wie etwa die Türkei. Beide wollen zunächst aber Pläne für die zivile Nutzung vorantreiben. Saudi-Arabien, das sich bisher weigert, auf Anreicherung und Wiederaufbereitung zu verzichten, will bis zum Jahr 2040 nicht weniger als 16 Meiler hochziehen, im türkischen Akkuyu baut seit 2018 ein russisches Konsortium vier Reaktoren. Auch in Ägypten sollen russische Auftragsnehmer in diesem Jahr mit dem Bau einer Anlage beginnen.

Doch auch die Gefahren der Gegenwart in der instabilen Golfregion bereiten Sorge: Bereits 2017 reklamierten die Huthi-Rebellen aus Jemen für sich, die Barakah-Baustelle mit ballistischen Raketen beschossen zu haben. Die Brennstäbe wurden mit dem Schiff geliefert, die strahlenden Abfälle sollen ebenfalls durch den Persischen Golf abtransportiert werden. Dort ist es jüngst immer wieder zu Zwischenfällen mit Schiffen gekommen. Sollte wegen eines Angriffs oder wegen eines Unfalls radioaktives Material in das Wasser des Persischen Golfs gelangen, das fast alle Anrainer zur Trinkwasserversorgung entsalzen - die Katastrophe wäre kaum auszumalen. Ähnliche Bedenken hatten die arabischen Anrainer mit Blick auf Buschir, das iranische Atomkraftwerk, das in einer Erdbebenzone liegt. Südkorea, das Land, das den "göttlichen Segen" für die Emirate baute, hat aus solchen Überlegungen den Ausstieg aus der Atomenergie eingeleitet. Die Erfahrung von Fukushima machte eine theoretische Bedrohung plötzlich konkret.

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Karte der nuklearen Welt:

Die 4 Reaktoren in den Vereinigten Arabischen Emiraten ...

 

Englischsprachige Version dieser Weltkarte:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD&ll

 

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AtomkraftwerkePlag

 

Barakah (Vereinigte Arabische Emirate)

Vier südkoreanische Einheiten

Der Standort Barakah befindet sich im Nordwesten der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf, westlich der Stadt Ruwais und östlich von Sila. Dort wird seit 31. Juli 2020 nach acht Jahren Bauzeit ein Druckwasserreaktor mit einer Leistung von 1.400 MW betrieben. Seit 2013/2014/2015 werden drei weitere baugleiche Einheiten errichtet. Eigentümer ist die Emirates Nuclear Energy Corporation, Betreiber die Nawah Energy Company.

Den Vertrag zum Kauf der vier südkoreanischen APR-1400-Reaktoren hatten die Vereinigten Arabischen Emirate und die Korea Electric Power Corporation (KEPCO) am 27. Dezember 2009 unterzeichnet. KEPCO hatte sich gegen AREVA und General Electric/Hitachi durchgesetzt. Der Kaufpreis für die vier Einheiten betrug 20 Mrd. US-Dollar. 2015 wurden die Gesamtkosten für das Atomkraftwerk auf 32 Mrd. US-Dollar geschätzt.

Mit dem Bau der Reaktoren Barakah-1 und Barakah-2 wurde am 18. Juli 2012 bzw. am 28. Mai 2013 begonnen. Als offizieller Baubeginn für Barakah-3 wurde von der IAEO der 24. September 2014 angegeben. Mit den Bauarbeiten an der vierten Einheit wurde offiziell am 2. September 2015 begonnen ...

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/Barakah_(Vereinigte_Arabische_Emirate)

 

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Wikipedia

 

Advanced Power Reactor 1400

Der Advanced Power Reactor 1400 (APR-1400) ist ein südkoreanischer Druckwasserreaktortyp, der den vormaligen Standardtyp OPR-1000 ersetzt. Der Reaktor ist auf eine thermische Leistung von 4000 MW bei einer elektrischen Leistung von 1455 MW ausgelegt (Wirkungsgrad von 36 %). Er gilt als fortgeschrittener KKW-Typ der „Generation III“.

Der APR-1400 basiert auf dem amerikanischen Design System 80 von Combustion Engineering. Der Entwurfsprozess begann 1992/94 als Korean Next Generation Reactor bei der Korea Hydro & Nuclear Power.

Derzeit sind in Südkorea zwei Blöcke dieses Typs beim Kernkraftwerk Kori in Betrieb ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Power_Reactor_1400

 

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04.08.2020 - Richter bestätigt das Uranabbauverbot in Virginia

Das 38 Jahre alte Moratorium für den Uranabbau in Virginia wird nach einem Urteil eines Bezirksgerichts in einem Fall, der seine Verfassungsmäßigkeit in Frage stellt, fortgesetzt. Die Virginia Uranium Inc. hat den Bundesstaat erstmals 2015 verklagt, um das angeblich größte bekannte Uranvorkommen in den USA abzubauen.

In seiner am 30. Juli veröffentlichten Stellungnahme hielt Richter Chadwick Dotson das Moratorium jedoch mit der Begründung aufrecht, dass das Verbot zwar seinen Besitzern Eigentumsrechte entzieht, der Staat jedoch ein zwingendes Interesse daran hat. "Es kann wirklich nicht argumentiert werden, dass ein Moratorium für den Uranbergbau, der eine inhärent gefährliche Tätigkeit mit potenziell gefährlichen Verbotswirkungen ist, die rechtmäßige Pflicht des Commonwealth erfüllt, die Öffentlichkeit vor Verletzungen zu schützen und die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen der Bürger zu gewährleisten. Es besteht eine erhebliche und berechtigte Furcht vor irreparablen Schäden, wenn der Uranabbau in diesem Commonwealth erlaubt würde. Offensichtlich sind Eigentumsrechte verletzt worden, aber der größere Schaden würde sich gegen die Bevölkerung richten. Das Common Law unterstützt dies. Der gesunde Menschenverstand unterstützt es. Etwas anderes zu finden, wäre unhaltbar." ...

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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04.08.2020 - Klima: Auf Kurs zum „Worst-Case“-Szenario?

Bisherige und prognostizierte CO2-Emissionen liegen nahe am IPCC-Szenario RCP 8.5

Ungute Aussichten: Das vom Weltklimarat IPCC entwickelte „Worst-Case“-Szenario RCP 8.5 könnte Realität werden. Denn es beschreibt die aktuelle Treibhausgas-Entwicklung am besten, wie nun Forscher ermittelt haben. Ähnliches gilt für die Klimaaussichten: Trotz der von den Ländern beschlossenen Emissionsminderungen könnte das Klima im Jahr 2050 näher am „Worst-Case“-Szenario liegen als an einem gemäßigten Klimawandel.

Um die Folgen verschiedener Klimaschutz-Maßnahmen und Wirtschaftsweisen zu illustrieren, hat das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) im Jahr 2005 die RCP-Szenarien entwickelt. Sie geben an, wie viel zusätzlichen Strahlungsantrieb – und damit Treibhauswirkung – die Erde angesichts mehr oder weniger starker Klimaschutzbemühungen bis 2100 bekommen wird. Die RCP-Szenarien sind seither ein wichtiges Hilfsmittel zur Prognose der Klimafolgen ...

 

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04.08.2020 - 75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima - 06.08.1945

Indigene Völker leiden bis heute unter Folgen der Atombomben-Entwicklung

US-Pläne für neue Atomtests sind unverantwortlich

Zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran erinnert, dass indigene Völker bis heute unter den dramatischen Folgen der Atombombenentwicklung leiden. Angesichts der katastrophalen Konsequenzen von Atomtests bezeichnete es die Menschenrechtsorganisation als unverantwortlich, dass von den USA eine Wiederaufnahme von Atomversuchen erwogen wird. "Wer erlebt hat, wie Atommächte indigene Völker als Versuchskaninchen missbraucht haben, um die Wirkung von Atombomben zu testen, kann die Diskussion über einen Neubeginn von Atomtests nur als blanken Zynismus empfinden", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Die Atomversuche seien eines der größten Verbrechen an Mensch und Umwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Von den dadurch entstandenen Atommülldeponien gingen noch tausende Jahre ernste Gefahren für die ganze Menschheit aus ...

 

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04.08.2020 - Atomkraftwerk Doel: Behörde sieht kein Risiko

Das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle lehnt Widerspruch gegen den Brennelement-Export nach Doel ab. Jetzt prüfen die AktivistInnen eine Klage.

Der Plan mehrerer Einzelpersonen und Initiativen, die Exporte von Brennelementen aus der Atomfabrik im westfälischen Lingen ins umstrittene belgische Atomkraftwerk Doel auf juristischem Weg zu stoppen, war im ersten Schritt nicht erfolgreich. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das die Exporte genehmigen muss, hat den Widerspruch gegen die jüngste Exportgenehmigung zurückgewiesen. Ein Teil derjenigen, die den Widerspruch erhoben hatten, wird nun wohl Klage gegen diesen Beschluss erheben; die endgültige Entscheidung darüber soll in Kürze fallen.

Die Reaktoren Doel 1 und 2 gelten wegen zahlreicher Störfälle als besonders gefährlich. Die Laufzeitverlängerung bis zum Jahr 2025 war vom Europäischen Gerichtshof für unrechtmäßig erklärt worden, weil auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet worden war. Wegen angeblicher Gefährdung der Energieversorgung im Fall einer Stilllegung hatte das belgische Verfassungsgericht den Weiterbetrieb im März dieses Jahres trotzdem genehmigt ...

 

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03.08.2020 - 52-Gigawatt-Deckel kommt nicht: Photovoltaik-Anlagen lohnen sich weiter

Das befürchtete Ende der Einspeisevergütung für Solarstrom kommt nun doch nicht. Der Bundestag hat die Abschaffung des so genannten 52-Gigawatt-Deckels beschlossen. 

Damit kann die private Stromerzeugung durch Photovoltaik-Anlagen weiter durch die Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetztes gefördert werden ...

 

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03.08.2020 - Einsatz von US-Atombomben durch Bundeswehr rechtlich fragwürdig

75 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Berlin verteidigt nukleare Teilhabe der Nato. Internes Dokument verbietet Atomangriff jedoch

Die Bundesregierung macht eigenen Soldaten offenbar widersprüchliche Vorgaben zum Einsatz von Nuklearwaffen im Zuge der nuklearen Teilhabe der Nato. Zugleich hat sie keine Entscheidungsbefugnis über US-amerikanische Atombomben, die in Deutschland stationiert sind ...

 

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