***


Zeitungsartikel 2020
Hintergrundwissen Aktuell+.

***

17. Juli 2020 - Europa: Karte zeigt radioaktive Bodenbelastung -

Verteilung von radioaktivem Cäsium und Plutonium aus Kernwaffentests und Tschernobyl

Artikel aus www.scinexx.de

Strahlende Relikte: Eine neue Karte zeigt die radioaktive Belastung der europäischen Böden genauer als je zuvor. Hotspots der Belastung sind damit ebenso zu erkennen wie kaum kontaminierte Stellen. Aus den Werten für radioaktives Cäsium und Plutonium lässt sich zudem erstmals ablesen, aus welchen Quellen diese Radionuklide stammen – ob aus dem Fallout der früheren Atomwaffentests oder vom Atomunfall von Tschernobyl.

Bodenbelastung - Plutonium

Auch wenn die Atomwaffentests der Nachkriegszeit schon mehr als 50 Jahre her sind, ihr über die ganze Welt verteilter Fallout strahlt bis heute. Selbst die Tiefen des Marianengrabens sind kontaminiert. Und auch der Atomunfall von Tschernobyl im April 1986 hat bis heute seine Spuren hinterlassen. Die bei der Explosion freigesetzten Radionuklide kontaminierten nicht nur die Region rund um das Atomkraftwerk, sondern wurden vom Wind bis nach Nordeuropa getragen.

Wie viel radioaktives Cäsium und Plutonium ist im Boden?

Wie hoch die Böden in Europa heute mit diesen radioaktiven Elementen kontaminiert sind, zeigt nun eine neue Karte. Forscher um Katrin Meusburger von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) erstellten diese Karte mithilfe von 160 Bodenproben aus verschiedenen europäischen Regionen, die für eine zentrale Bodendatenbank unter intaktem, seit 1960 weitgehend unverändertem Grasland entnommen worden waren.

Das Ergebnis ist eine Karte, die die Kontamination mit den radioaktiven Isotopen Cäsium-137 sowie Plutonium-239 und -240 genauer zeigt als je zuvor. Zudem erlaubt sie Rückschlüsse auf die Quelle der Radionuklide. Weil beim Unfall von Tschernobyl nur radioaktives Cäsium nach Europa gelangte, der Fallout der Kernwaffentests aber sowohl Cäsium als auch Plutonium enthielt, konnten die Forscher aus dem Verhältnis beider Elemente auf den Ursprung der im Boden gefundenen Belastung schließen.

Plutonium-Hotspots in Gebirgsregionen

Der Karte zufolge liegt die Belastung der europäischen Oberböden durch Plutonium bei durchschnittlich 0,32 Becquerel pro Quadratmeter. Dieses aus den Atomtests stammende Radionuklid ist zwar relativ gleichmäßig verteilt, weil der Fallout damals sehr hoch in die Stratosphäre getragen und weltweit verteilt wurde. Dennoch gibt es wetterbedingte regionale Unterschiede. So sind der Osten Deutschlands, das Pariser Becken und Flandern vergleichsweise gering belastet.

Hotspots der Plutoniumwerte liegen dagegen vor allem in Gebirgen: „Die höchsten Plutoniumwerte fanden wir in Gebieten mit hohen jährlichen Niederschlägen wie den Alpen, dem Massiv Central sowie in Hochlandgebieten wie dem Jura, den Ardennen und dem Rheinischen Schiefergebirge“, berichten die Forscher. Dort werden Höchstwerte von bis zu 616 Becquerel pro Quadratmeter aus Plutonium erreicht.

Mehr Cäsium im Südosten

Beim Cäsium-137 liegt die Belastung im Schnitt bei 20,6 Becquerel pro Quadratmeter, wie Meusburger und ihr Team berichten. Dieses Radionuklid ist allerdings weit unregelmäßiger verteilt als Plutonium, weil Wind und Regenfälle in den Wochen nach dem Tschernobyl-Unfall starken Einfluss auf die Verteilung des Fallouts hatte. „Insgesamt lässt sich aber ein klarer Trend zur Zunahme der Cäsiumwerte nach Osten hin ablesen“, so die Forscher. Die niedrigsten Werte finden sich in Nordwest-Frankreich, die höchsten im Südosten Deutschlands.

Bodenbelastung - Cäsium

Weitere Hotspots der Cäsium-Kontamination liegen im Voralpenland und in Mittelgebirgen wie dem Schwarzwald, den Ardennen oder dem Elsass. Die höchsten Belastungen ermittelten die Wissenschaftler in den Alpen: Im schweizerischen Tessin lagen die Werte bei 52 Becquerel pro Quadratmeter, im italienischen Friaul bei 35 Becquerel.

Referenzwerte für künftige Studien

Diese Daten geben erstmals einen genaueren Einblick in die radioaktiven Relikte sowohl der Kernwaffentests als auch des Fallouts von Tschernobyl. Diese Karten und Ergebnisse können nun als Referenzwerte für künftige Messungen dienen – beispielsweise im Fall eines erneuten Atomunglücks, wie Meusburger und ihre Kollegen erklären. Zusätzlich aber lassen sich diese Daten als Bezugswerte für geomorphologische Studien beispielsweise der Bodenerosion nutzen.

(Scientific Reports, 2020; doi: 10.1038/s41598-020-68736-2)

Quelle: Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Universität Basel

**

 

Karte der nuklearen Welt:

Europa strahlt ...

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuell+.

***

 

Hintergrundwissen

 

**

 

Durchsuchen der reaktorpleite.de mit dem Suchwort:

Radioaktive Belastung

 

03.01.2018 - Studie: USA töten mit Atombomben hunderttausende Amerikaner

Durch Tests in Nevada sind offenbar mehr Amerikaner gestorben als durch die Bombenabwürfe in Japan.

Die USA sind das weltweit einzige Land, das bislang Atombomben in einem Krieg verwendet hat. Nun behauptet ein Forscher, dass durch die Atomwaffentests in Nevada in den 50er und 60er Jahren mehr Amerikaner ums Leben gekommen sind, als es bei den zwei Bombenangriffen in Japan im August 1945 Opfer gab. Deren Zahl wird in Japan auf 250.000 geschätzt ...

 

*

 

ATOMWAFFEN A-Z - Atomtests

Am 16. Juli 1945 wurde in Alamogordo in der Wüste New Mexikos der erste Test, Trinity, gezündet. Seitdem haben die fünf Atomwaffenstaaten USA, UdSSR, Frankreich, Großbritannien und China 2045 Atomwaffentests in der Atmosphäre und unter der Erde durchgeführt. Das bedeutet: Bis 1998 gab es jede anderthalb Wochen einen Test. Zusätzlich haben Indien, Pakistan und Nordkorea 14 Tests durchgeführt.

Von der Gesamtsumme wurden 528 Tests in der Atmosphäre, unter Wasser, auf der Erdoberfläche oder im Weltraum gezündet. Diese Tests haben zu einer weltweiten Strahlenbelastung der Erde geführt, was die Gesundheit der Menschen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beeinträchtigte und beeinträchtigen wird ...

https://www.atomwaffena-z.info/wissen/atomtests.html

 

*

 

Wikipedia

 

Nuklearkatastrophe von Tschernobyl - Kontaminierte Gebiete

Die größten Freisetzungen radioaktiver Stoffe fanden während des Zeitraums von zehn Tagen nach der Explosion statt. Etwa 15 Prozent der Freisetzung erfolgte durch die Kritikalitätsexkursion schon am 26. April 1986, der größte Teil verteilte sich in den folgenden Tagen aufgrund des Graphitbrandes. Aufgrund der großen Hitze des bauartbedingten Graphitbrandes gelangten gasförmige oder leicht flüchtige Stoffe (z. B. Jod oder Cäsium) in Höhen von 1500 bis 10.000 m. Die Wolken mit dem radioaktiven Fallout verteilten sich zunächst über weite Teile Europas und schließlich über die gesamte nördliche Halbkugel. Wechselnde Luftströmungen trieben sie zunächst nach Skandinavien, dann über Polen, Tschechien, Österreich, Süddeutschland und bis nach Norditalien. Eine dritte Wolke erreichte den Balkan, Griechenland und die Türkei. Innerhalb dieser Länder wurde der Boden je nach regionalen Regenfällen unterschiedlich hoch belastet ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Tschernobyl#Kontaminierte_Gebiete

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuell+.

***

 

Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

 

**

 

24.07.2020 - „Bedeutendster Uran-Fund seit Husab“

Marenica Energy Limited stößt auf vielversprechendes Vorkommen bei Mirabib

Das an der hiesigen Börse notierte Unternehmen Marenica Energy Limited will nahe dem Berg Mirabib nordöstlich der Wüstenforschungsstation Gobabeb das bisher größte Uranvorkommen in Namibia entdeckt haben. Die Firma besitzt auch weitere Schürflizenzen im Namib-Naukluft-Park.

„Aus unserer Sicht ist dies möglicherweise der bedeutendste Uranfund in Namibia, seit (die Firma) Extract Resources im Jahr 2008 das Vorkommen der heutigen Husab-Mine entdeckt hat – die zweitgrößte Uranmine der Welt“, bezeichnet Marenica-Geschäftsführer Murray Hill die Entdeckung in einem Bericht, der diese Woche veröffentlicht wurde. „Es ist eine aufregende Uranentdeckung in einem Gebiet, das mit modernen Explorationstechniken bisher nicht erforscht worden ist.“ 

Marenicas Ankündigung erfolgt kurz nachdem sich der internationale Uranpreis im März dieses Jahres wieder nach einer jahrelangen Flaute erstmals leicht erholt hat. Dies hat auch zur Folge, dass die eingemottete Uranmine Langer Heinrich wieder den Betrieb aufnehmen will ...

 

*

 

23.07.2020 - AKW Beznau: Kontroverse um Sicherheitsnachweis dauert an

Der Streit um eine Studie über die Sicherheit des Atomkraftwerks Beznau schwelt weiter. Die Atomaufsicht Ensi sei nicht auf die Hauptpunkte eingegangen, monieren die deutschen Verfasser der Studie. Sie halten das AKW weiterhin für unsicher.

Zwischen 2015 und 2018 stand der erste Reaktorblock des AKW Beznau still. Grund waren Unregelmässigkeiten am Reaktordruckbehälter, die bei Ultraschalluntersuchungen entdeckt worden waren. Die Betreiberin Axpo musste daraufhin den Nachweis erbringen, dass der Behälter sicher betrieben werden kann und auch bei einem Störfall das Material nicht versagt.

In einem Gutachten kam das deutsche Öko-Institut jedoch zum Schluss, dass Zweifel an dem Sicherheitsnachweis bestehen. Daran ändert auch die Stellungnahme des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats nichts ...

 

*

 

22.07.2020 - Atommüll-Endlagersuche: Kritik an Zeitplan wächst

Die nächsten Schritte bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager stehen bevor: Mitte Oktober sollen Gemeinde- und Bürgervertreter der infrage kommenden sogenannten Teilgebiete in Kassel zu einer Konferenz zusammenkommen. Der Zwischenbericht der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) soll Ende September veröffentlicht werden. Bis zu 100 Gebiete könnten in der Auswahl sein - noch ist der Salzstock in Gorleben mit in der Verlosung. Erste Gebiete wurden im Mai ausgeschlossen. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) ist der Zeitraum zwischen Bericht und Konferenz zu kurz geplant. Damit sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen könnten, müsse es mehr Zeit zur Vorbereitung und Überprüfung der Ergebnisse geben, sagte Initiativen-Sprecher Wolfgang Ehmke ...

 

*

 

22.07.2020 - Weniger Stromkonsum wirkt mehr als alternative Stromproduktion

Die Förderung von Alternativstrom steht im Fokus der Energiewende. Doch wirkungsvoller ist die Steigerung der Energieeffizienz.

Die Schweizer «Energiestrategie 2050» steht auf zwei Beinen: Sie bezweckt einerseits die Verminderung des Energiebedarfs mittels Effizienzsteigerung, andererseits den Ersatz von nicht erneuerbarer durch erneuerbare Energie. In Politik und Medien dominiert dabei die zweite, die produktionsorientierte Sicht: Mehr Strom aus Wasser-, Wind-, und Solarkraft soll Atomstrom, aber auch Erdöl und Erdgas ersetzen.

Doch dieser einseitige Fokus kontrastiert mit der Wirksamkeit. Als wirkungsvoller und wirtschaftlicher als der Umstieg auf erneuerbare Energie erwies sich in den letzten beiden Jahrzehnten die Steigerung der Energieeffizienz, dies insbesondere im Bereich Elektrizität. Das zeigt eine Auswertung der Energie- und der Elektrizitätsstatistik seit dem Jahr 2000.

 

*

 

22.07.2020 - Tschechien sucht weiter nach Atommüll-Endlager nahe der Grenze

Das Nachbarland Tschechien sucht nach einem geeigneten Standort für ein Atommüll-Endlager. Ein möglicher Standort liegt nur 60 Kilometer vom Landkreis Cham entfernt. Die Bevölkerung ist besorgt. Die endgültige Entscheidung fällt in fünf Jahren.

Bei der Standort-Suche für ein Atommüll-Endlager hat Tschechien die Auswahl auf vier potentielle Standorte reduziert - einer davon liegt in Grenznähe zum Landkreis Cham.

Die Bevölkerung im ostbayerischen Grenzland beobachtet die Entwicklung mit Sorge. Denn auch in Deutschland läuft die Suche nach einem geeigneten Endlager für Atommüll. Dabei werden auch immer wieder Standorte in Nord- und Ostbayern genannt ...

 

*

 

"Fortschrittliche Reaktoren" BN-Reaktor und HTR-PM.
Diese innovativen Konzepte sind nur knapp über ein halbes Jahrhundert alt ...

21.07.2020 - Atomenergiebehörde in Wien fordert innovative Kernreaktoren

Weitgehend hinter den Kulissen gibt es in vielen Ländern große Anstrengungen in Richtung neuer Atomkraftwerke der 4. Generation, die von den bestehenden Systemen teils massiv abweichen.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien und das „Generation IV International Forum" (GIF) - eine Initiative, an der 13 Länder mit Atomtechnologie beteiligt sind – fordern größere Anstrengungen, um durch den frühzeitigen Einsatz innovativer Kernreaktorsysteme der sogenannten 4. Generation die Bekämpfung des Klimawandels zu unterstützen. Dies ist das Resultat des 14. GIF-IAEO-Schnittstellentreffens, das diesen Monat in der Wiener UNO-City stattfand ...

 

*

 

21.07.2020 - Wie Atomenergie von der EU den Stempel „Nachhaltig“ erhält

Wenn die Atomlobby die Zukunft der Atomenergie bewertet, kommt dabei Klimaschutz heraus. Die EU-Kommission steht wegen der Prüfung der Rolle von Atomkraft als Nachhaltige Investition in der Kritik – es prüft die eigene Abteilung für Nuklearforschung.

Haben viele Menschen jahrzehntelang die Atomkraft bekämpft ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn nun unter dem Deckmantel von „Klimaschutz“ Atomenergie als ernsthafte Energiegewinnung der Zukunft gehandelt wird – und zwar aus den unterschiedlichsten Lagern. Der Kohle-Protest hat in der öffentlichen Diskussion den Atom-Protest abgelöst – der Atomlobby kommt das zupass.

Die EU-Kommission ist nun wegen ihrer Prüfung der Rolle von Atomenergie als „Nachhaltige Investition“ in die Kritik geraten – denn prüfen soll die eigene Abteilung für Nuklearforschung. Die Grünen-Abgeordnete im deutschen Bundestag Sylvia Kotting-Uhl findet das „absurd“ und hat das, so berichtet Euractiv, in einem Beschwerdebrief an die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen formuliert ...

 

*

 

20.07.2020 - BUND hat 45 Jahre nach Gründung immer mehr Zulauf

Kohleausstieg, Verkehrswende, Artenvielfalt: 45 Jahre nach seiner Gründung im unterfränkischen Marktheidenfeld treiben Themen wie diese immer mehr Menschen zum Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND).

Etwa 650 000 Mitglieder unterstützen mittlerweile den Verband mit heutigem Sitz in Berlin, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Vor fünf Jahren war es noch 540 000 Menschen.

Der "Main-Post" (Montag) sagte Weiger: "Mitte der 70er Jahre waren wir Hauptgegner, was die Atomenergie anging. Und dass 2022 alle deutschen Atomkraftwerke endgültig stillgelegt werden, ist sicherlich einer der größten Erfolge."

 

*

 

18.07.2020 - Atomkraft: Das letzte Gefecht?

Nicht ganz unerwartet gibt es die ersten Rufe nach Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Die Argumente sind die ewig gleichen und immer noch falschen

"Stoppt den Atomausstieg!", forderten dieser Tage zwei Autoren in der Zeit. Ein Experte für Reaktorsicherheit, der sich um die Aufklärung der Gefahren von Kugelhaufenreaktoren verdient gemacht hat, und eine Historikerin, die sich mit Nuklearia e.V. um die "nukleare Re-Alphabetisierung der Deutschen" bemüht, beschwören den Klimanotstand und plädieren dafür, die AKW-Laufzeiten zu verlängern.

Das wäre dann der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg ...

 

*

 

17.07.2020 - AKW Neckarwestheim irreparabel geschädigt

Neckarwestheimer Erklärung: Umweltbündnis warnt vor einem Störfall

Ein breites Bündnis von Anti-Atom- und Umweltinitiativen warnt mit der "Neckarwestheimer Erklärung" vor dem Weiterbetrieb des beschädigten Atomkraftwerks Neckarwestheim II. Der Betreiber EnBW möchte das kaputtgefahrene AKW bis zum Ende des Jahres weiterlaufen lassen und hat es am gestrigen Donnerstag wieder in Betrieb genommen.

Das AKW Neckarwestheim II steht seit dem 19. Juni 2020 in der Jahresrevision 2020. Es war zuletzt im September 2019 beschädigt wieder hochgefahren worden, obwohl man damals zum dritten Mal in Folge neue Schäden in den Dampferzeugern gefunden hatte: zum Teil tiefgehende Risse in fast 300 Rohren. Expert*innen warnen, dass ein Bruch der Rohre einen Störfall bis hin zur Kernschmelze auslösen könnte und der Weiterbetrieb eines derart vorgeschädigten Reaktorsnationale wie internationale Sicherheitsnormen missachtet ...

 

**

 

Weiter zu: Zeitungsartikel 2020

 

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang
Hintergrundwissen Aktuell+.

***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

German Afrikaans Arabic Belarusian Bulgarian Chinese (Simplified) English Finnish French Greek Hindi Italian Japanese Lithuanian Malay Polish Portuguese Russian Spanish Swedish Thai Turkish
drei_affen.jpg