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Zeitungsartikel 2020
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Suche nach einem Atommüll-Endlager ...

11. Juli 2020 - Endlager-Chef warnt vor AfD-Stimmungsmache im Osten

Artikel aus tagesspiegel.de

Bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll wird es im Herbst wieder ernst. Wolfram König bringt Entschädigungen für den späteren Standort ins Spiel.

Der Chef der Atommüll-Endlager-Behörde, Wolfram König, warnt vor einer einseitigen Stimmungsmache der AfD gegen ein mögliches Atommüll-Endlager in Ostdeutschland. „Nicht einzelne Interessengruppen dürfen bestimmen, wo das Endlager errichtet oder nicht errichtet wird, sondern die bestmögliche Sicherheit ist entscheidend“, sagte König dem „Tagesspiegel“ (Sonntag).

„Bei dieser Suche geht es nicht um den Abfall einzelner Bundesländer“, wandte sich König gegen Vorwürfe, westdeutscher Müll solle womöglich im Osten entsorgt werden. „Auch die DDR hat die Atomenergie intensiv genutzt.“

Zwar habe man dort das „Glück“ gehabt, dass der Großteil der Brennelemente in die Sowjetunion exportiert wurde. Aber in Lubmin, im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns, lagerten auch noch Brennelemente aus den dortigen Reaktoren. Und in Ahaus in Nordrhein-Westfalen lagerten Abfälle aus dem sächsischen Rossendorf. „Der Mythos, es handele sich nur um westdeutschen Abfall, ist nicht haltbar.“

König warnte auch die bayerische Landesregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), das Verfahren zu torpedieren, der Freistaat argumentiert, seine Granitvorkommen sei ungeeignet für eine Endlagerung.

König warnt vor Instrumentalisierung durch Populisten

„Bayern hat natürlich mit seinen Atomkraftwerken, die einen erheblichen Anteil an hochradioaktiven Abfällen produziert haben und die dort nun in Zwischenlagern stehen, ein massives Interesse daran, dass die Endlagerfrage gelöst wird“; sagte König. „Ob Regionen für eine sichere Endlagerung geeignet sind entscheidet übrigens keine Landesregierung, sondern die Geologie.“

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König warnte vor einer Instrumentalisierung durch Populisten. Der Deutsche Bundestag werde bis zur Standortentscheidung drei Mal mit den jeweiligen Ergebnissen auseinandersetzen müssen. „Bürgerinnen und Bürger werden zuvor in verschiedenen Formen am Prozess beteiligt. Hinter verschlossenen Türen, in Hinterzimmern, werden keine Entscheidungen getroffen.“

Bis zum 30. September wird die mit der Organisation der Suche beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ihren Zwischenbericht vorlegen und mögliche Regionen benennen, bevor es im weiteren Verlauf zu weiteren Eingrenzungen kommt. „Wir müssen immer wieder um den richtigen Weg streiten, Auseinandersetzungen führen. Alle politischen Akteure müssen sich immer wieder vergewissern, welcher Auftrag existiert – und dürfen ihm nicht ausweichen“, forderte König.

König fordert Entschädigungen für Atommüll-Ort

König fordert nach den Milliarden-Entschädigungen für vom Kohleausstieg betroffenen Regionen auch Entschädigungen für die Region, in der das Atommüll-Endlager künftig entstehen wird. „So ein Endlager-Projekt kann ein Motor sein für die regionale Entwicklung. Da werden natürlich technische Einrichtungen benötigt“, sagte König weiter. „Es ist klar, dass sie eine entsprechende finanzielle Unterstützung brauchen, gerade, wenn es um ein Endlager für die hochradioaktiven Abfälle geht.“

Er halte es für notwendig, dass von Beginn an eine Entwicklungsperspektive gegeben wird, „ohne dass der Eindruck entsteht, hier würden Sicherheitsrabatte erkauft“. Es sei so, dass die Region, die diese Lasten trägt, „das für uns alle macht“. Es gebe einen einzigen Standort am Ende - der dürfe nicht allein gelassen werden.

Atommüll-Lösung für Zwischenlager

Wegen der auslaufenden Sicherheits-Genehmigungen für hunderte Castor-Behälter mit hoch radioaktivem Atommüll in den Zwischenlagern mahnte König eine baldige Lösung an. „Einen Sicherheitsrabatt wird es auch weiterhin nicht geben“, sagte König im Interview. Viele Genehmigungen laufen in den 2030er Jahren aus, aber ein betriebsbereites Atommüll-Endlager ist laut König nicht vor dem Jahr 2051 zu erwarten.

Das wirft die drängende Frage auf, ob der Atommüll in den oberirdisch gelagerten Castor-Behältern überhaupt so lange dort sicher gelagert werden kann. „Fakt ist aber auch: Bisher sind keine Sicherheitsrisiken bei der Behälterlagerung aufgetreten“, betonte König.

Als damaliger Leiter des Bundesamtes für Strahlenschutz hatte König zu Zeiten der rot-grünen Bundesregierung die Genehmigung der Castoren „vor allem deshalb auf 40 Jahre begrenzt, weil sie keine schleichenden Endlager werden dürfen“. Technische Barrieren könnten stabile geologische nicht längerfristig ersetzen.

König organisiert vor allem die Öffentlichkeitsbeteiligung im Verfahren zur Suche eines Atommüll-Endlagers. Er setzt darauf, dass ein Standort bis 2031 gefunden ist, dann kämen noch mal rund 20 Jahre für Genehmigungsverfahren und den Bau obendrauf.

„Es ist ein sehr ehrgeiziges und hochgestecktes Ziel. Das ist auch gut so. Nicht nur die sechzehn Gemeinden, an denen die bis zum Betriebsende anfallenden 1900 Castoren mit hochradioaktiven Abfällen aufbewahrt werden, haben einen Anspruch darauf zu erfahren, was mit dieser Last geschieht“, betonte König.

 

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Karte der nuklearen Welt:

Endlagersuche in Deutschland ...

 

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Hintergrundwissen

 

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Bundesgesellschaft für Endlagerung

Wir machen die sichere Endlagerung radioaktiver Abfälle möglich. Damit tragen wir zum Schutz von Mensch und Umwelt bei. Hier informiert die BGE über ihre Aufgaben, die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle, die Schachtanlage Asse II sowie über die Endlager Konrad und Morsleben ...

https://www.bge.de/

 

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Nationales Begleitgremium

Das Nationale Begleitgremium ist ein unabhängiges, pluralistisch zusammengesetztes gesellschaftliches Gremium. Von der Wissenschaftlerin bis zum Studenten, vom Experten bis zur interessierten Bürgerin - die Bandbreite der Mitglieder spiegelt die Vielfalt der Gesellschaft wider. Ziel ist es, die Endlagersuche für hoch radioaktive Abfälle vermittelnd zu begleiten - unabhängig, transparent und bürgernah ...

https://www.nationales-begleitgremium.de/DE/Home/home_node.html

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de mit dem Suchwort:

Endlager

 

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Wikipedia

 

Endlagersuche in Deutschland

Mit der Endlagersuche soll ein geeigneter Standort in tiefer geologischer Formation für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden werden. Der Suchprozess für die Bundesrepublik Deutschland ist im Standortauswahlgesetz beschrieben, das dazu Mitte 2017 novelliert wurde. Die wesentlichen Kriterien wurden zuvor durch die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe von 2014 bis Mitte 2016 erarbeitet.

Der Prozess der Endlagerung gliedert sich in die „Etappen“ Endlager-Auswahl, Errichtung des Endlagers, Einlagerung des radioaktiven Abfalls und Verschluss des Bergwerks ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Endlagersuche_in_Deutschland

 

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AtomkraftwerkePlag
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)

Aufgrund einer Vorschrift im Atomgesetz hat die BGE die Organisationsform einer GmbH; alleiniger Gesellschafter ist der Bund, der auch die Aufsicht übernimmt. Aufgabe der Bundesgesellschaft ist, "das Standortauswahlverfahren für ein Endlager für insbesondere Wärme entwickelnde radioaktive Abfälle umzusetzen. Zudem ist die BGE Betreiber der Schachtanlage Asse II, des Endlagers Konrad, des Endlagers Morsleben und des Bergwerks Gorleben ... 

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/Bundesgesellschaft_f%C3%BCr_Endlagerung_(BGE)

 

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Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

 

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15.07.2020 - Vereinigte Arabische Emirate vollenden den Bau von Barakah 2

Die Emirates Nuclear Energy Corporation (ENEC) hat den Bau von Block 2 des Kernkraftwerks Barakah abgeschlossen. Der Block, der sich in der Region Al Dhafra in Abu Dhabi befindet, wurde offiziell an die ENEC-Tochter Nawah Energy Company übergeben, die nun mit den Vorbereitungen für die Erteilung einer Betriebsgenehmigung für den Block durch die Bundesbehörde für nukleare Regulierung beginnen kann.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

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15.07.2020 - Ein Wendepunkt der Geschichte – vor 75 Jahren begann für die Menschheit das Atomzeitalter

Morgen vor 75 Jahren, am 16. Juli 1945, explodierte in den USA ein Plutonium-Sprengsatz. Mit «Trinity» trat die Menschheit ins Atomzeitalter ein.

Am 16. Juli 1945 frühmorgens begann das Atomzeitalter. Unangekündigt, dafür mit einem Knall. In einem Test­gelände in der Wüste von New Mexico bei der Stadt Alamogordo explodierte ein nuklearer Sprengsatz. Es war der erste Nukleartest der Geschichte mit dem Decknamen «Trinity» (Dreifaltigkeit) und erinnerte wohl nicht zufällig an TNT. Das ist Trinitrotoluol, ein herkömmlicher chemischer Sprengstoff, aber was da explodierte, übertraf alles, was man bisher an Zerstörungskraft gesehen hatte ...

 

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15.07.2020 - Französischer Rechnungsprüfer fordert Finanzierungsgarantie für künftige EPR-Projekte

EDF muss die Finanzierung und Rentabilität seines vorgeschlagenen EPR2-Reaktors sicherstellen, bevor mit dem Bau von Anlagen nach dem französischen Entwurf begonnen wird, sagte der französische Rechnungshof. Der EPR2 ist eine vereinfachte Version des EPR-Designs, dessen Bau in Frankreich und Finnland durch Verzögerungen und Kostensteigerungen beeinträchtigt wurde.

Der Rechnungshof fügte hinzu: "Der Bau neuer EPRs in Frankreich kann auf jeden Fall nicht in Betracht gezogen werden, ohne zuvor klare Antworten über die Finanzierungsmethoden und die Rolle der Kernenergieproduktion im Strommix von morgen gegeben zu haben".

Dem Bericht zufolge ist EDF nicht mehr in der Lage, den Bau neuer Reaktoren aus eigener Kraft zu finanzieren. Der Energieversorger prüfe Finanzierungsmöglichkeiten, die entweder den Verbraucher - wie im Fall des Differenzgeschäftes des Vereinigten Königreichs für den Bau von Hinkley Point C - oder den Steuerzahler für die Baukosten aufkommen lassen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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14.07.2020 - Solarstrom in der Schweiz - Bahn frei für grosse Solaranlagen?

Es geht schleppend voran mit der Sonnenenergie. Für KMU und Bauern ist es unattraktiv, grosse Solaranlagen auf ihre Dächer zu bauen. Jetzt will der Bundesrat vorwärts machen.

Die SES kritisiert allerdings das zu wenig ehrgeizige Ausbauziel des Bundesrats: «Um den Atomstrom in absehbarer Zeit zu ersetzen und die klimapolitischen Zielsetzungen nicht zu gefährden, sind höhere Ziele und ein rascherer Ausbau nötig, als der Bundesrat vorschlägt.» Zudem sei auch mit einem besseren Finanzierungsmodell nicht garantiert, dass die nötigen Flächen und Standorte für Anlagen zur Verfügung stünden und man tatsächlich diejenigen nutze, die Mensch und Umwelt am wenigsten beeinträchtigen. Man müsse deshalb auch die Raumplanung besser einbinden ...

 

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14.07.2020 - AKW-Bauschutt: Mahnwache gegen Deponierung im Kreis

Neben dem Anti-Atom-Bündnis lehnt auch die Bürgeraktion Müll und Umwelt AKW-Abfall auf der Rothmühle ab. Sie macht auch einen Vorschlag, um mehr Transparenz herzustellen.

Wenn der Müll eine Strahlendosis von weniger als zehn Mikrosievert (Jahresdosis) aufweist, werde er zur Deponierung freigegeben. Genau dieses Modell kritisiert das SWAB, weil auch kleinste Strahlendosen zusammen mit anderen Strahlenquellen auf den Menschen einwirkten.

Dies stellte SWAB-Sprecherin Babs Günther in den Mittelpunkt ihrer Rede während der Mahnwache: Der Hinweis auf Einhaltung eines Risikowertes (Zehn-Mikrosievert-Konzept) solle die Öffentlichkeit beruhigen. Es gebe aber keinen Schwellenwert, unterhalb dem Radioaktivität nicht schädlich sei. Insofern gehe von diesem Konzept "keine Schutzfunktion" aus, wenngleich es ethisch geboten sei, das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung nicht zusätzlich zu erhöhen. Denn mit dem Ausbau der Materialien aus dem abgeschirmten Containment des Reaktorgebäudes rücke die Radioaktivität näher an die Menschen heran ...

 

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13.07.2020 - AKW Neckarwestheim - zum vierten Mal neue Risse

Bereits in den Jahren 2017, 2018 und 2019 wurden gefährliche Risse in den Dampferzeugern des baden-württembergischen AKW Neckarwestheim entdeckt. Bei der laufenden Revision kam nun zu Tage, daß sich auch in den vergangenen zwölf Monaten - also zum vierten Mal in Folge - neue Risse gebildet haben. Atomkraft-GegnerInnen fordern die sofortige Stilllegung des AKW. Doch die Kretschmann-Regierung steht auf der Seite des pseudo-grünen AKW-Betreibers EnBW.

Nach Informationen der Anti-Atom-Organisation '.ausgestrahlt' haben sich auch in den vergangenen Monaten neue Risse in den Dampferzeuger-Heizrohren von Reaktor II des AKW Neckarwestheim gebildet. Reaktor I war im Jahr 2011 stillgelegt worden*. Das ist das Ergebnis der aktuellen Riß-Untersuchungen haben bis dato weder EnBW noch das "Umwelt"-Ministerium, das formell als Atomaufsicht fungiert, öffentlich informiert ...

 

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13.07.2020 - Revision im AKW beendet: 100 neue Brennelemente im Reaktorkern

Die Corona-Regeln haben die Arbeiter vor Herausforderungen gestellt. So sind die Arbeiten im Atomkraftwerk Gundremmingen gelaufen.

Das Atomkraftwerk (AKW) Gundremmingen ist mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde nach erfolgreichem Brennelementwechsel sowie dem Abschluss aller Revisionstätigkeiten und Prüfungen wieder ans Netz gegangen. Im Laufe des Montags sollte die Leistung der Anlage sukzessive hochgefahren und dann wieder bei Volllast in Betrieb gehen ...

 

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12.07.2020 - Frankreich kommt nicht los vom Atomstrom

Frankreich erzeugt seinen Strom überwiegend in Atomkraftwerken. Wind und Sonne kommen gerade mal auf zehn Prozent - obwohl die natürlichen Voraussetzungen dafür sehr günstig wären. Warum in Frankreich die Energiewende stockt? Ein Hintergrund.

Auf der deutschen Seite des Rheins feiern die Atomkraftgegner, auf der französischen Seite schimpfen die Einwohner der elsässischen Gemeinde Fessenheim sarkastisch über ihre deutschen Nachbarn: "Danke an die deutschen Ökos!" heißt es da. "Jetzt werden wir auch Kohlekraftwerke bekommen wie in Deutschland!" So unterschiedlich die Abschaltung des AKW Fessenheim wahrgenommen wird, so unklar scheint aktuell auch eine grenzübergreifende europäische Energiepolitik zu sein ...

 

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12.07.2020 - Alte Wismut-Standorte für Freizeit, Forst und Fledermäuse saniert

Die Wismut GmbH hat in Johanngeorgenstadt einen alten Uranbergbaustandort saniert und wieder an die Eigentümerin, die Stadt, übergeben. Für die Renaturierung der sogenannten Halde 42 wurden im Auftrag des Landes Sachsen zwei Millionen Euro ausgegeben. Das Unternehmen hatte den Schacht an der Halde gesichert und kontaminierten Boden abgetragen.

Für die Johanngeorgenstädter soll auf dem Gelände ein Park mit Wegen, Skulpturen, einem Lutherdenkmal und einer Ausstellungshalle für Schwibbögen entstehen. Die Halde 42 war einer von 44 Altstandorten der ehemaligen Wismut allein in Johanngeorgenstadt. Die Region gilt als Schwerpunkt des früheren Uranerz-Abbaus ...

 

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10.07.2020 - Patrone in Postfach: Atomkritiker mit Mord bedroht

Nun greifen offenbar Handlanger der Atommafia zu immer schlimmeren Mitteln, um ihre Kritiker einzuschüchtern - und mundtot zu machen! So wurde in der Slowakei vor Kurzem dem Aufdecker-Journalisten Peter Sabo eine Revolver-Patrone ins Postkastl gelegt: eine klare Morddrohung gegen den mutigen Reporter.

Peter Sabo, der als Redakteur für das Nachrichtenportal aktuality.sk schreibt, lebt mit seiner Frau in dem Haus, in dem die unmissverständliche Morddrohung deponiert wurde. Als Kollege des vor zweieinhalb Jahren ermordeten Jan Kuciac lässt sich der Journalist aber nicht einschüchtern ...

 

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10.07.2020 - Flamanville steht vor höheren Kosten, weiteren Verzögerungen

EDF steht bei seinem neuen EPR-Projekt Flamanville (1,6 GW) vor einem weiteren Anstieg der Kosten um 6,7 Mrd. EUR auf 19,1 Mrd. EUR und möglichen weiteren Verspätungen, teilte der französische Rechnungshof am Donnerstag mit.

Die Coronavirus-Krise könne die Arbeiten noch zusätzlich verzögern und damit den aktuell geplanten Starttermin für Mitte 2023 gefährden, hieß es in einem Bericht der Behörde. Die Beladung mit Brennstoff soll Ende 2022 beginnen, sagte ein EDF-Sprecher zu Montel. Ab diesem Zeitpunkt dauere es weitere fünf bis acht Monate, bis der Reaktor bereit für den kommerziellen Betrieb sei ...

 

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