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Zeitungsartikel 2020
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Aus den Listen der 'IAEA' geht hervor, dass sich der Forschungsreaktor HTTR 30 MW in Oarai seit 2011 im Temporary Shutdown befindet ...

Laut 'World Nuclear Association' hat der HTTR im Januar 2019 innerhalb von 150 Stunden ein paar tausend Liter Wasserstoff produziert.

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03. Juni 2020 - Japanischer gasgekühlter Reaktor für Neustart freigegeben

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die japanische Atomenergiebehörde (JAEA) hat heute von der Atomaufsichtsbehörde (NRA) die Erlaubnis erhalten, Änderungen an der Reaktorinstallation des Hochtemperatur-Testreaktors (HTTR) in Übereinstimmung mit den überarbeiteten Sicherheitsanforderungen vorzunehmen. Dies ist das erste Mal, dass eine Wiederanlaufgenehmigung für einen japanischen gasgekühlten Reaktor erteilt wurde.

Der HTTR - in Oarai, Präfektur Ibaraki - ist ein kleiner Prototyp eines gasgekühlten Reaktors. Der 30-MWt-graphitmoderierte Heliumgas-gekühlte Reaktor erreichte seine erste Kritikalität im November 1998. Die JAEA plant den Bau eines mit dem HTTR verbundenen Wasserstoffproduktionssystems, das seit Februar 2011 stillgelegt ist, als es für geplante Inspektionen vom Netz genommen wurde.

Die NRA kündigte im Juli 2013 überarbeitete Vorschriften an, die eingehalten werden müssen, bevor Reaktoren die Erlaubnis zur Wiederinbetriebnahme erhalten können. Darin werden Anforderungen an die Anlagen festgelegt, damit sie auf eine Vielzahl von Naturphänomenen reagieren können, sowie neue Maßnahmen zur Minderung der Auswirkungen schwerer Unfälle, wie z.B. Reaktorkernschäden, die durch auslegungsüberschreitende Ereignisse verursacht wurden. Im November 2014 beantragte die JAEA bei der NRB Inspektionen, um zu überprüfen, ob die am HTTR getroffenen Maßnahmen den neuen Sicherheitsstandards entsprechen.

"Die Sicherheitsüberprüfung durch die NRA anhand der neuen regulatorischen Anforderungen hat bestätigt, dass selbst bei einem auslegungsüberschreitenden Unfall, wie z.B. mehrfachen Verlusten von Reaktorabschaltfunktionen, keine Brennstoffschäden auftreten würden", sagte die JAEA heute.

Die JAEA will auf die baldige Wiederinbetriebnahme des HTTR hinarbeiten und gleichzeitig Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Zu den von der NRA genehmigten Nachrüstungsarbeiten gehört die Installation von Systemen gegen innere und äußere Brände.

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Karte der nuklearen Welt:

HTTR mit 30 MW - Der Hochtemperatur Test Reaktor in Oarai
ist anscheinend doch nicht abgeschaltet ...

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Japan

Hochtemperaturreaktor

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IAEA
International Atomic Energy Agency

Der HTTR in Oarai, Japan

https://nucleus.iaea.org/rrdb/RR/HeaderInfo.aspx?RId=255

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Forschungsreaktoren in Japan

https://nucleus.iaea.org/rrdb/Content/Geo/Country.aspx?iso=JP

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WNA
World Nuclear Association

Im Januar 2019 produzierte der HTTR Wasserstoff unter Verwendung des Jod-Schwefel-Verfahrens über 150 Stunden kontinuierlichen Betriebs in seiner integrierten Prozessschleife mit einer Auslegungskapazität von 100 L/h und einer Betriebsleistung von 30 L/h.
In der Zwischenzeit plant die JAEA die Herstellung von Wasserstoff durch Dampfreformierung von Erdgas unter Verwendung der hohen Temperatur von HTTR ...

https://www.world-nuclear.org/information-library/non-power-nuclear-applications/industry/nuclear-process-heat-for-industry.aspx

 

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AtomkraftwerkePlag

HTTR (Japan)

Hochtemperatur-Reaktor • Leistung: 30 MW • Typ: HTTR • Hersteller: JAEA •
Baubeginn: März 1991 • Inbetriebnahme: 19. November 1998 • Abschaltung: Februar 2011

Im Februar 2011 wurde der 30-MW-Reaktor wegen Inspektionen abgeschaltet und liegt seit dem GAU von Fukushima still. Im November 2014 beantragte der Hersteller und Betreiber JAEA eine Sicherheitsprüfung durch die NRA, um einen Neustart zu ermöglichen ... 

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/HTTR_(Japan)

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Wikipedia

Kernenergie in Japan

Der Anteil der Atomkraft an der Gesamtstromerzeugung lag vor Fukushima bei 30 Prozent. Im Jahr 2015 wurden in Japan 1041 TWh Elektrizität erzeugt, davon stammten aber nur noch 9 TWh aus Kernkraftwerken, d. h. weniger als ein Prozent ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_in_Japan

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04.06.2020 - Finanzexperte Kaspar Müller (68) über das AKW-Geheimpapier «Kernenergie war nie rentabel»

Die Umwelt- und Energiekommission des Nationalrats versucht die AKW-Betreiber stärker in die Pflicht zu nehmen. Denn wie BLICK aufdeckte, ist die Gefahr gross, dass sie sich aus der Verantwortung stehlen und der Steuerzahler für die Atomkosten geradestehen muss.

Das Risiko, dass der Steuerzahler für den Abbruch der Kernkraftwerke und die Entsorgung des Atommülls geradestehen muss, ist hoch. Dies zeigt ein geheimes Gutachten des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für AKW (Stenfo), das BLICK publik machte. Sollte ein grosses Energieunternehmen pleitegehen, ist gar ein Dominoeffekt bei den Partnern von AKW-Betreiberfirmen zu befürchten. Im Interview äussert sich nun Experte Kaspar Müller (68) zu den Enthüllungen.

BLICK: Herr Müller, erstaunen Sie die Erkenntnisse des Rechtsgutachtens?

Kaspar Müller: Nein, überhaupt nicht. Das weiss man seit langem. Schon im Jahr 1999 war die Marktbewertung des Kernkraftwerks Leibstadt negativ, nämlich minus zwei Milliarden Franken. Das heisst, Leibstadt hat keinen finanziellen Wert, sondern ist bloss eine Milliardenlast. Dass das eines Tages zum finanziellen Problem werden muss, ist offenkundig ...

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04.06.2020 - Nächster Schritt des tschechischen Atommüll-Endlager-Prozesses erfolgt

GLOBAL 2000 fordert Bundesregierung zum Handeln zum Schutz der österreichischen Gemeinden und BürgerInnen auf

Heute wurde von einem tschechischen Expertengremium nach zweijähriger Verzögerung der nächste Schritt im Prozess zur Findung eines Endlager-Standorts für den hochradioaktiven Atommüll aus den Atomreaktoren von Temelín und Dukovany veröffentlicht. Alle vier verbliebenen potenziellen Standort-Gemeinden – Janoch bzw. Temelín, Horka, Hrádek und Březový potok – sollen jetzt in einem nächsten Schritt geologisch untersucht werden und dann im Jahr 2025 auf zwei Standorte für ein Atommüll-Lager eingegrenzt werden. Baubeginn soll 2050 erfolgen, die Inbetriebnahme ist für 2065 geplant. Alle der vier zu untersuchenden Standorte liegen in der Nähe der österreichischen Grenze, teilweise nur wenige Dutzend Kilometer entfernt ...

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04.06.2020 - Naturschützer klagen gegen Betrieb von Forschungsreaktor

Die Anlage ist seit Jahren umstritten - wegen diverser Zwischenfälle und weil dort hoch angereichertes Uran verwendet wird. Ihre Gegner wollen den Betrieb nun gerichtlich stoppen.

Der Bund Naturschutz in Bayern hat Klage gegen den Betrieb des Forschungsreaktors FRM II in Garching bei München eingereicht. Wie er mitteilte, hält der Verband den Betrieb der Anlage durch die Technische Universität München (TUM) spätestens seit Ende 2018 für illegal, da dafür weiter hoch angereichertes Uran genutzt wird. Der Betrieb mit diesem Brennstoff war bis Ende 2010 gestattet und dann bis Ende 2018 verlängert worden. Die Vereinbarung von Freistaat und Bund zur weiteren Verlängerung reicht nach Auffassung der Gegner rechtlich nicht. Sie hatten dazu ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben ...

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04.06.2020 - "Wackersdorf": Arte-Film als Geschichtsunterricht

Die Anti-Atom-Bewegung trifft Anfang der 80er-Jahre in Wackersdorf im Landkreis Schwandorf auf handfeste Interessen von Wirtschaft und Politik. Ein sehenswertes Drama rollt das Geschehen neu auf.

Es gibt Orte, bei deren Namen es sofort klingelt. Orte aus dem Geschichtsbuch. Wackersdorf gehört dazu. Hier in der Oberpfalz hat Bayerns Staatsregierung unter Franz Josef Strauß zu Beginn der 80er-Jahre eine nukleare Wiederaufarbeitungsanlage errichten wollen. Von dem Streit, der die ganze Bundesrepublik bewegte, erzählt das Drama "Wackersdorf" am Freitag um 20.15 Uhr auf Arte ...

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03.06.2020 - Umlage weit höher als gedacht: Die EEG ist eine tickende Zeitbombe

Die Kosten für die Förderung von Strom aus Wind und Sonne steigen wohl deutlich. Die Große Koalition sucht Lösungen, um das Schlimmste zu verhindern.

Die EEG-Umlage müsse grundsätzlich reformiert werden, sagte Krischer. Krischer richtet seinen Fokus dabei auf die Ausnahmen für Teile der Industrie. „Mehr als die Hälfte des Industriestroms ist weitgehend oder gänzlich von der EEG-Umlage befreit.

Diese Firmen profitieren definitiv durch billigere Großhandelspreise und sind Nutznießer der Corona-Auswirkungen auf den Strommarkt. Das heißt, Aluminium oder Fleisch dürften eher billiger werden“, sagte Krischer ...

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03.06.2020 - Auch Amel sagt „Nein“ zu einem Atommüllendlager

Die Gemeinde Amel wehrt sich gemeinsam mit den Eifelgemeinden gegen die mögliche Einrichtung eines Atommüllendlagers auf ihrem Gebiet oder in unmittelbarer Umgebung.

Eine entsprechende Resolution hat der Gemeinderat am Dienstagabend einstimmig verabschiedet. Bürgermeister Erik Wiesemes (GI) sprach von einem „Déjà-vu“, mussten sich die Bürger doch bereits vor 26 Jahren gegen ein solches Vorhaben einsetzen. Dass die fünf Eifelgemeinden jetzt ihre Kräfte bündeln, stimmte den Montenauer positiv. In diesem Zusammenhang war es ihm wichtig, dass die Resolution wie ausgearbeitet angenommen wird, damit die fünf Gemeinden mit einer Stimme sprechen.

Berthold Müller (GZ) ist die Resolution nicht konkret genug. Statt einen „zügigen“ Ausstiegs aus der Atomenergie, sollen die Gemeinden auf einen Ausstieg bis 2025 beharren. Die „Energie-Mafia“ arbeite an einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, was es zu verhindern gelte ...

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03.06.2020 - Geheimes Gutachten aufgetaucht «Hohes Risiko» für Steuerzahler bei einer AKW-Pleite

Ginge ein Stromriese Konkurs, könnte eine Kettenreaktion die Branche erschüttern. Welche Folgen das für die öffentliche Hand haben könnte, sollte eigentlich niemand erfahren.

Gerät ein Energiekonzern in finanzielle Schwierigkeiten, könnte das die Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Nun ist ein Gutachten aufgetaucht, das dieses Risiko als «hoch» einstuft, wie der «Blick» berichtet. Sollte gar ein Konzern Konkurs gehen, drohe zudem ein Dominoeffekt. Demnach könnten Partner eines Kernkraftbetreibers ebenfalls in Schieflage geraten.

Ginge etwa einer der beiden Stromriesen Axpo oder Alpiq Konkurs, bestünde ein «hohes Risiko», dass der Bund und damit die Steuerzahler für die Atomkraftwerke aufkommen müssten ...

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03.06.2020 - BKW-Chefin: «Wir werden Reservekraftwerke bauen müssen»

Die Schweiz sei für die kommenden Jahre nicht für eine Strommangellage gerüstet, auch ein massiver Zubau an Fotovoltaik-Anlagen würde nicht reichen, um die Stromversorgung im Winter zu sichern, sagt BKW-Chefin Suzanne Thoma. Dazu brauche es Reservekraftwerke.

(agl) Schon den Atomstrom zu ersetzen, sei eine Herausforderung, sagt Thoma im Interview mit dem «Tagesanzeiger» vom Mittwoch. Ob es für die Schweiz möglich sei, dazu auch noch die Versorgungssicherheit im Winter zu verbessern, ist für die Energiekonzern-Chefin fraglich. «Auch ein massiver Zubau von Fotovoltaik könnte dann nur einen geringfügigen Beitrag an die Versorgungssicherheit leisten», sagt sie ...

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