Zeitungsartikel 2019 Aktuell+.

***

Die reine Wirtschaftsleere: Arbeitsplätze einsparen = mehr Geld verdienen ...

*

26.08.2019 - Zwischenfälle im AKW Leibstadt: Ensi kritisiert Personalabbau

Artikel aus www.handelszeitung.ch

Für die Nuklearaufsicht des Bundes ist der Personalabbau seit 2015 einer der wesentlichen Gründe für mehrere Zwischenfälle im Atomkraftwerk.

Der Personalabbau im Aargauer Atomkraftwerk Leibstadt (KKL) ist einer der wesentlichen Gründe für mehrere Zwischenfälle in den letzten Monaten. Die Werksleitung muss der Aufsichtsbehörde nun belegen, wie sie die Sicherheit trotz weniger Personal gewährleisten will.

Der Befund der Nuklearaufsicht des Bundes (Ensi) stammt aus dem Protokoll einer bundesinternen Sitzung vom 20. Juni, auf das sich die «SonntagsZeitung» in einem Artikel der neusten Ausgabe stützte. Ensi-Sprecher Christoph Trösch bestätigte am Sonntag den Inhalt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Das Ensi überprüfe nach Mitarbeiterfehlern den Stellenabbau im KKL. Der Personalabbau seit 2015 ist gemäss erwähntem Protokoll einer der «wesentlichen Gründe für die Probleme im KKL». Menschliche und organisatorische Faktoren hätten einen «wesentlichen Anteil» an den Vorkommnissen.

Der letzte Vorfall ereignete sich am 4. Juli dieses Jahres. Nur einen Tag, nachdem das KKL nach der Jahresrevision wieder ans Netz gegangen war, wurde es wegen eines Öllecks am Hydrauliksystem des Ventils eines Pumpensystems wieder abgeschaltet. Am 8. Juli ging es nach der Behebung des Lecks wieder ans Netz.

Knappe Ressourcen

Trösch präzisierte auf Nachfrage, ein direkter kausaler Zusammenhang im Bereich Mensch und Organisation lasse sich aus der angeordneten Überprüfung nicht ableiten. Der laufende Personalabbau sei jedoch einer von verschiedenen denkbaren Faktoren. Diese Annahme sei «naheliegend», weil knappe Ressourcen generell Fehler und Verunsicherung in der Organisation begünstigten. Laut Trösch erfüllt das KKL jedoch die Anforderungen der Kernenergiegesetzgebung und der Ensi-Richtlinien und hält die Vorgaben ein.

Das KKL will die Zahl der Mitarbeitenden bis 2022 von rund 500 auf 470 Stellen senken, vor allem bei nicht sicherheitsrelevante Posten, wie das KKL betonte. Das Ensi hat das KKL laut Trösch bereits im Sommer 2018 schriftlich aufgefordert, aufzuzeigen, wie es die gesetzlichen Vorgaben trotzdem einhalten könne.

«Verunsichert und frustriert»

Konkret muss das KKL «nachvollziehbar darlegen», wie die Sicherheit der Anlage trotz der geplanten Verringerung des Personalbestandes weiterhin gewährleistet bleibt. Das Ensi prüft derzeit den Vorschlag, den die Leitung des KKL Mitte August eingereicht hat. Zudem unterstellte das Ensi das KKL aufgrund seiner Vorbehalte gegen die Sicherheitskultur einer verschärften Aufsicht.

Laut «SonntagsZeitung» ist das Personal im KKL «verunsichert und frustriert», wie eine interne Befragung ergeben haben soll. Das Unternehmen wolle die Ergebnisse jedoch nicht veröffentlichen.

*

Karte der nuklearen Welt:

An der Grenze ...

*

Durchsuchen der reaktorpleite.de mit dem Suchwort: Schweiz

*

Weiter zu: Zeitungsartikel 2019

***


Links zum Thema:

AtomkraftwerkePlag: Störfälle im Akw Leibstadt

 

Wikipedia: Kernkraftwerk Leibstadt

*

Weitere Suchergebinsse von 'Ecosia' zu: Leibstadt

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

*

27.08.2019 - Regenwald: Sorge um Umwelt oder Ökoimperialismus?

Es ist immer erstaunlich, wenn sich Staatchefs der Länder, die seit Jahrhunderten Natur und Klima verändern, plötzlich als Retter des Ökosystems ausgeben ...

*

27.08.2019 - Belene - Atomkraftwerk an der Donau

Bulgarien hat Bau mehrmals gestoppt. Nun startet das Projekt erneut, mit Interessenten aus Russland, China und Deutschland

*

27.08.2019 - Eine kleine Kanaren-Insel wird zum Vorbild für die Kombination von Erneuerbaren

El Hierro war wie viele Inseln vom Diesel für ihre Energieproduktion abhängig. Doch dann fand sie einen Weg, die üppige Windenergie zu speichern.

*

26.08.2019 - Energiewende: Norden will auf Wasserstoff setzen

Die norddeutschen Bundesländer wollen bei der Energiewende in Zukunft offenbar verstärkt auf Wasserstofftechnologie setzen ...

*

26.08.2019 - Benzin aus Ökostrom, Wasser und CO²

In Karlsruhe läuft ein Prototyp, der mit völlig neuen oder optimierten Techniken arbeitet. Der Vorläufer von großtechnischen Anlagen soll beweisen, dass das Verfahren funktioniert. Mit synthetischen Treibstoffen werden herkömmliche Fahrzeuge klimaneutral.

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

- Der THTR-Rundbrief ist inzwischen zu einem vielbeachteten Informationsmedium geworden. Durch den Ausbau des Internetauftrittes und durch den Druck zusätzlicher Infoblätter entstehen jedoch laufend Kosten.

- Der THTR-Rundbrief recherchiert und berichtet ausführlich. Damit wir das tun können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende!

Spendenkonto:

BI Umweltschutz Hamm
Verwendungszweck: THTR Rundbrief
IBAN: DE31 4105 0095 0000 0394 79
BIC: WELADED1HAM

***


SeitenanfangPfeil nach oben - Hoch zum Seitenanfang


***

 

GTranslate

Afrikaans Arabic Belarusian Bulgarian Chinese (Simplified) English Finnish French Georgian Hebrew Hindi Indonesian Japanese Lithuanian Malay Polish Portuguese Russian Spanish Swedish Thai Turkish
som86_3.jpg