Aktuelles Zeitungsartikel 2019

Zeitungsartikel 2019

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Norwegens letzter Forschungsreaktor war seit 1966 in Betrieb ...

13.03.2019 - Forschungsreaktor JEEP-II steht vor ungewisser Zukunft

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Das norwegische Institut für Energietechnologie (IFE) hat den Wiederanlauf des Forschungsreaktors JEEP-II in Kjeller verzögert, nachdem bei einem Wartungsausfall Korrosion an mehreren Komponenten entdeckt wurde. Der Reaktor muss "aufwändig und teuer" repariert werden, wenn er neu gestartet werden soll.

Als einzige Neutronenstreuungseinrichtung in den nordischen Ländern ist JEEP-II Teil der nationalen norwegischen Forschungsinfrastruktur NcNeutron für die Grundlagenforschung in Physik und Materialtechnologie. Zu den Partnern in NcNeutron gehören die Universität Oslo, die Universität Stavanger, die Norwegische Universität für Wissenschaft und Technologie und die unabhängige Forschungseinrichtung SINTEF. JEEP-II ist auch Teil des norwegischen Beitrags zur Entwicklung und zum Bau des Europäischen Forschungszentrums für Spallationsquellen in Lund, Schweden, das 2023 abgeschlossen sein soll.

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Atomkraftwerke - Potemkins phantastische Projekte ...

11.03.2019 - Zweifel am russischen "Exportboom"

Artikel von Jürgen Döschner aus www.tagesschau.de

Der russische Staatskonzern ROSATOM behauptet, große Teile des Welthandels mit Atomkraftwerken zu dominieren - und spricht von einem florierenden Markt. Doch eine aktuelle Studie weckt Zweifel.

Als Alexej Lichatschow Mitte letzten Jahres zum Rapport bei Präsident Putin antrat, hatte er lauter Erfolge zu vermelden. "Zum heutigen Tag haben wir unterzeichnete Verträge und zwischenstaatliche Vereinbarungen für den Bau von 35 Kraftwerksblöcken", erklärte der Chef des staatlichen Atomkonzerns ROSATOM. "Das sind 67 Prozent des Weltmarktes für den Bau von AKW im Ausland."

Der Auftragsbestand des Unternehmens übersteige den Wert von 133 Milliarden US-Dollar, so der ROSATOM-Chef laut Presseerklärung des Unternehmens vom 3. Juli 2018 - davon rund 90 Milliarden US-Dollar allein für die laufenden AKW-Neubauten. Auf der aktuellen Webseite des russischen Atomkonzerns ist die Darstellung noch positiver.

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8 Jahre nach dem Super-GAU - Aktuelles von Greenpeace und vom IPPNW

10.03.2019 - Japan acht Jahre nach Fukushima

Artikel aus www.grenzecho.net

Vor acht Jahren verursachten ein Erdbeben und ein Tsunami einen Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima. Heute versucht der Staat, den Wiederaufbau zu betonen, die Lage in der Atomruine sei unter Kontrolle. Alles wieder normal? Kritiker warnen vor Risiken.

Wer von Fukushima hört, dieser einst idyllischen Kornkammer Japans, denkt heute meist nur an eines: Radioaktivität. Acht Jahre sind vergangen, seit am 11. März 2011 ein schweres Erdbeben und ein gewaltiger Tsunami den Nordosten des Inselreiches heimsuchten. Mehr als 20.000 Menschen starben in Folge dieser beispiellosen Katastrophe. Zum Sinnbild von „3/11“ aber wurde in aller Welt der Super-Gau im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi, auch wenn dadurch niemand direkt ums Leben kam. Acht Jahre danach versucht der Staat alles, um den Eindruck von Normalität zu vermitteln.

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07.03.2019 - Alternde Akw als Hochrisiko für ganz Europa

Artikel von Ingrid Steiner-Gashi aus kurier.at

Keiner der 125 Reaktoren in Europa würde heute bei Neustart die Sicherheitsstandards erfüllen

Seit Jahren machen die belgischen Atommeiler Tihange 2 und Doel 3 Schlagzeilen. Zahlreiche feine Risse in den Druckbehältern der 35 Jahre alten Reaktoren beunruhigten sogar das benachbarte Deutschland so sehr, dass man eigene Experten schickte.

Die gaben zwar Entwarnung, doch die deutsche Umweltministerin Svenja Schuze (SPD) warnte: „Atomenergie trägt immer ein Restrisiko, insbesondere wenn es um alte Atomanlagen geht. Und hier sprechen wir über alte Atomanlagen.“

Trotz der sich häufenden Sicherheitsprobleme werden Belgiens sieben Reaktoren, die rund 50 Prozent des Strombedarfs liefern, bis 2025 weiter laufen.

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Helau und Alaaf - Es stimmt mich immer ganz fröhlich wenn es beim Thema Atom auch mal was zu lachen gibt.

Aber das Lachen blieb mir dann doch im Halse stecken, denn eigentlich kenne ich diese Form der Informationspolitik von Seiten der Atomindustrie schon seit über 40 Jahren.
Die geben immer nur zu, was ihnen zweifelsfrei nachgewiesen werden kann und Transparenz gibt es, wie beim Röntgen, nur nach ordentlicher und intensiver Bestrahlung.
Seit 1989 wußten die "Verantwortlichen" um das Missverständnis und haben es nicht klargestellt, sondern geschwiegen. 30 Jahre später stolpert ein Rechnungsprüfer (wie damals bei Al Capone) über die Tatsachen ...

03.03.2019 - Atomkraftwerke in Skandinavien: Norwegen „vergisst“ zwei Reaktoren

Artikel aus neuer0tag.blogspot.com

Oslo bereitet sich auf den Atomausstieg vor. Nun wurden zwei Kernreaktoren entdeckt, die angeblich vor 50 Jahren demontiert wurden.

STOCKHOLM taz | „Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, wie man die übersehen konnte“, versuchte Nils Morten Huseby, Direktor des norwegischen Instituts für Energietechnik (IFE), die Geschichte in der vergangenen Woche im norwegischen Rundfunk NRK zu erklären: „Denn die Dinger sind ja schon recht groß.“ Die „Dinger“ heißen „Nora“ und „Jeep 1“ und sind zwei Atomreaktoren. Irgendwie habe man die nicht mehr auf dem Schirm gehabt, sagte Huseby.

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Alle Kosten, die der Steuerzahler für die Hinterlassenschaften der Atomindustrie aufzubringen hat, werden als 'militärisch notwendige Maßnahme zur Gefahrenabwehr' deklariert und keiner kann sagen, wir hätten zu wenig für unsere Landesverteidigung ausgegeben!!!

Aber das würde der Wahrheit wohl zu nahe kommen, war auch nur mal so ein Vorschlag für einen weiteren kreativen

Rechentrick

01.03.2019 - EU-Kommission erklärt Fusionsreaktor zum Klimaschutzprojekt

Artikel von Markus Becker aus www.spiegel.de

Die EU will die Milliardenausgaben für den Forschungsreaktor "Iter" für den Klimaschutz verbuchen - dabei weiß niemand, ob die Kernfusion je als Energiequelle taugt. Für den Rechentrick gibt es einen simplen Grund.

Manche halten die Kernfusion für die Energiequelle der Zukunft, wenn nicht gar für die Rettung der Menschheit: Die Kraft der Sonne zu bändigen, verspricht unbegrenzte Energie ohne Umweltverschmutzung. Andere lästern, dass die Kernfusion auf ewig die vielversprechendste Technologie der Zukunft bleiben wird. Sicher ist nur eines: Niemand weiß, ob Fusionsreaktoren jemals mehr Strom liefern werden, als ihr Betrieb verschlingt.

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Koalitionsvertrag nicht umgesetzt

27.02.2019 - Mehr Staatsgeld für Atomfirmen

Artikel von Malte Kreutzfeldt aus www.taz.de

Laut Koalitionsvertrag soll der Bund Beteiligungen seiner Pensionsfonds an AKW-Betreibern abstoßen. Bisher passiert das Gegenteil.

Es ist eine der wenigen klaren Aussagen zum Thema Atomkraft, die sich im Koalitionsvertrag finden: „Wir wollen eine konsequente Beendigung aller Beteiligungen staatlicher Fonds an AKWs im Ausland umsetzen“, haben Union und SPD im März 2018 festgelegt. Die Rücklagen, die der Bund unter anderem für die Pensionen seiner BeamtInnen bildet, sollen also nicht mehr in Firmen investiert werden, die Atomkraftwerke betreiben.

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Endlager für Atommüll

26.02.2019 - Granit auch mit Rissen als Lagerstätte interessant

Artikel von Udo Bartsch aus www.nordbayerischer-kurier.de

BAYREUTH. Bei der Suche nach einem Endlager für Atommüll geht es auch um Granit. Der kommt in der Region reichlich vor. Weil die heimischen Vorkommen Risse aufweisen und weil sie aus der Oberfläche herausragen, haben Geologen bislang abgewunken, als es um das Fichtelgebirge als Standort für das Endlager ging. Das Gesetz sieht für die Standortauswahl jedoch Ausnahmen vor, wenn das Gestein zerklüftet ist.

Am vergangenen Freitag hat sich der Kreistag mit der Standortsuche für ein atomares Endlager in Deutschland befasst. Derzeit befindet sich das Verfahren im ersten Abschnitt. Dabei werden geologische Daten gesammelt. Nach Maßgabe dieser Daten werden später Teilgebiete benannt. „Die Anzahl der Teilgebiete ist offen“, stellt Andreas Hinz klar. Er ist der Pressesprecher des Bundesamtes für kerntechnische Entsorgungssicherheit in Berlin (BfE).

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Umstrittenes Geschäft

22.02.2019 - Saudi-Arabien will sechzehn neue Atomkraftwerke bauen – davon profitiert insbesondere auch Trump

Artikel von Michael Wrase aus www.aargauerzeitung.ch

Riad will 80 Milliarden US-Dollar in die Energie-Infrastruktur investieren. Davon profitieren sollen Firmen im Umfeld von Präsident Trump, deren Verwicklung der Kongress hinterfragt.

Um die Gesamtleistung seines Stromnetzes von gegenwärtig 55 Gigawatt zu verdoppeln, will Saudi-Arabien in den nächsten 25 Jahren 16 Atomkraftwerke bauen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf mehr als 80 Milliarden US-Dollar.

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EU-Abkommen

18.02.2019 - Grüne fordern deutschen Alleingang bei Atomhaftung

Artikel von Birgit Marschall aus www.rp-online.de

Berlin Die Grünen schlagen vor, dass Deutschland aus dem EU-Abkommen zur Haftung bei Atomausfällen aussteigt. Stattdessen soll eine nationale Haftung am Opferschutz ausgerichtet werden.

Die Grünen haben die Bundesregierung aufgefordert, aus dem EU-Abkommen zur Atomhaftung von 2004 auszusteigen. Stattdessen solle sie eine höhere nationale Haftung der Akw-Betreiber einführen, die sich im Falle eines Atomunfalls strikt am Opferschutz ausrichtet. „Die Atomhaftung dient in den meisten EU-Ländern nicht dem Opferschutz, sondern dazu, die Akw-Betreiber nach einem Atomunfall vor dem Bankrott zu bewahren. Das ist doch pervers“, sagte die atompolitische Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, die auch Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestags ist.

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Off Topic oder nicht, wichtig!

16.02.2019 - Noch eine Öko-Krise - und keiner merkt es

Artikel von Lars Jaeger aus www.telepolis.de

Unsere Nahrung, frisches Wasser, Hygiene und Sauberkeit sind vom Verschwinden der Insekten bedroht

Autofahrer haben es längst gemerkt: Die Zahl der Insekten nimmt ab. Im Vergleich zu früher ist die Windschutzscheibe nach dem Rasen auf der Autobahn kaum mehr mit den lästigen Viechern beschmiert. Was für deutsche Schnellfahrer vielleicht angenehm ist, hat das Potenzial, sich zu einer globalen Ökokatstrophe zu entwickeln.

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Atomenergie

15.02.2019 - Länder fordern Prüfung von Brennelemente-Export

Artikel von Matthias Jauch aus www.tagesspiegel.de

Die Ausfuhr von Brennelementen ins benachbarte Ausland bleibt ein Streitpunkt beim Atomausstieg. Umweltministerin Schulze schaltet die EU-Kommission ein.

Als Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) kürzlich das geplante Endlager Schacht Konrad besichtigte, konnte der Eindruck entstehen, es werde langsam ruhig um die Atomkraft. Es gehe nun um den letzten, unausweichlichen Schritt der Abwicklung der Atomkraft, sagte sie. Doch ein Streitpunkt bleibt: der Export von in Deutschland produzierten Brennelementen ins benachbarte Ausland.

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Off Topic? Einfach weiter lesen.

Insekten sterben also an immer weniger Lebensraum, dem Einsatz von Pestiziden, der Klimaveränderung und ...

14.02.2019 - Für Bienen, Boden und Klima

Artikel von Wiebke Elbe aus www.wwf.de

EU-Umweltausschuss stellt Weichen für nachhaltige Landwirtschaftspolitik in Europa

Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments hat heute über Hunderte von Änderungsanträgen abgestimmt, um die Agrarpolitik Europas nachhaltiger aufzustellen und somit den Umwelt- und Klimaherausforderungen gerecht zu werden. Mindestens 30 Prozent der Direktzahlungen werden nun im Rahmen der sogenannten Eco-Schemes für den Schutz von Ökosystemen, Klima und Umwelt bereitgestellt.

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SEFV-Revision

14.02.2019 - SES: Milliardenrisiken bei AKW vermeiden

Artikel aus www.energate-messenger.ch

Bern/Zürich (energate) - Die Schweizerische Energiestiftung (SES) fordert, die Stilllegungs- und Entsorgungsfondsverordnung (SEFV) nachzubessern. Bis am 18. März läuft die Vernehmlassung zur Revision der Verordnung

Nach Ansicht der SES müssen die "offenen Milliardenrisiken für Bund und Steuerzahlende" jetzt angegangen werden, denn Grossprojekte, wie sie der Rückbau der Atomkraftwerke und der Bau der Tiefenlager darstellten, seien langwierig und mit grossen finanziellen Risiken behaftet. "Sorgt der Bund nicht genügend vor, warten Milliardenrisiken auf die künftigen Steuerzahlenden", sagte SES-Geschäftsleiter Nils Epprecht. Das widerspreche nicht nur dem Verursacherprinzip, sondern auch der Gerechtigkeit unter den Generationen.

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Ukraine will AKW weiterbauen

12.02.2019 - Sowjet-Reaktoren wiederbeleben

Artikel aus www.taz.de

In der Ukraine soll an einem AKW aus den 1980ern weitergebaut werden. UmweltschützerInnen warnen, der Rohbau von damals sei längst veraltet.

KIEW taz | In Neteschin bei Chmelnizkij in der Ukraine soll an zwei Atomreaktoren aus den 1980er Jahren weiter gebaut werden. Der Rohbau wurde damals nicht fertig gestellt. Am Montag informierte der ukrainische Atomkonzern Energoatom die Bevölkerung über den Stand der Planungen.

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Politiker machen ihre Pläne, die Atomindustrie interpretiert und setzt um ...

08.02.2019 - Umweltfreundliches Ökosystem für die USA vorgeschlagen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Fortgeschrittene Kernreaktoren sind Teil einer "kritischen Untergruppe" von Technologien, von denen angenommen wird, dass sie ein sehr hohes Durchbruchspotenzial für die USA haben, um in ein "Ökosystem für saubere Energien" überzugehen, so ein neuer Bericht. In einer Resolution, die sowohl im US-Haus als auch im Senat eingebracht wurde, wird ein Rahmen vorgeschlagen, um 100% des Energiebedarfs des Landes durch saubere, erneuerbare und emissionsfreie Energieressourcen zu decken.

Die 'Entwicklung eines Umfeldes für Innovationen in saubere Energien voranbringen' wurde vom Breakthrough Institute in Auftrag gegeben und von der Beratungsgruppe IHS Markit und der gemeinnützigen Energy Futures Initiative unter der Leitung des ehemaligen US-Sekretärs der Energy and Energy Futures Initiative Ernest Moniz und des stellvertretenden Vorsitzenden von IHS Markit Daniel Yergin vorbereitet. In dem Bericht werden Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Führungsrolle der USA in Bezug auf Innovationen im Bereich der sauberen Energie bewertet, indem "Politiken, Akteure und Programme" aufeinander abgestimmt werden, die Technologien vorantreiben werden, die die Nation weltweit wettbewerbsfähig machen können.

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Japan vor, noch ein Eigentor ...

05.02.2019 -

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Kansai Electric Power Company teilte der Präfektur Fukui mit, dass sich der Neustart der Blöcke 1 und 2 des Kernkraftwerks Takahama und von Block 3 des Mihama-Werks verzögern werde, da die Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheitsmaßnahmen jetzt länger dauern als ursprünglich erwartet.

Kansai sagte gestern, es habe eine Überprüfung der Bauarbeiten abgeschlossen, die erforderlich sind, um die überarbeiteten Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Upgrades zielen darauf ab, die drei Einheiten für den Betrieb über 40 Jahre hinaus vorzubereiten.

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Bürgerinitiative der Millliadäre für Atomenergier!

04.02.2019 -

Artikel von Christoph Eichhorn aus www.sueddeutsche.de

  • Einige Forscher fordern verstärkte Investitionen in die Kernenergie. Als CO₂-freie Technologie dürfe man die Atomkraft nicht vernachlässigen, um den Klimawandel zu bremsen.
  • Auch Bill Gates setzt sich für neue Atomreaktoren ein und investiert selbst in die Technik.
  • Ökonomisch spricht wenig für einen Ausbau der Kernenergie. Neue Kernkraftwerke sind meist deutlich teurer als der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik.
  • Für den Klimaschutz könnte die Kernkraft wohl auf absehbare Zeit allenfalls einen marginalen Beitrag leisten.

Man muss schon sehr von einer Technologie überzeugt sein, um aus Liebe dazu einen Elvis-Song zu verunstalten. "Can't Help Falling in Love with U", singen ein paar Dutzend Aktivisten vor einem Universitätsgebäude in Amsterdam, und formen dabei die Hände zu einem U, dem Symbol von Uran. Das Youtube-Video stammt vom Verein "Environmental Progress", der sich für eine Renaissance der Kernkraft einsetzt.

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Greenwashing-Olympiade! Kurzzeit-Touristen und Sportler sind willkommen!

Weniger radioaktives Wasser

31.01.2019 -

Artikel aus www.n-tv.de

Im März 2011 erschüttert die Atomkatastrophe in Fukushima die Welt. Die Betreiberfirma Tepco informiert nun über Fortschritte im Katastrophengebiet. Die meisten Trümmer sind zwar beseitigt, dennoch gibt es im Inneren der Ruine immer noch große Herausforderungen.

Fast acht Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben sich die Bedingungen für die Arbeiter in der Atomruine nach Angaben des Betreiberkonzerns Tepco deutlich verbessert. In 96 Prozent der havarierten Anlage könnten sich die Arbeiter inzwischen ohne aufwendige Strahlenschutzkleidung bewegen, erklärte Tepco-Sprecher Kenji Abe einer kleinen Gruppe ausländischer Journalisten bei einem Ortstermin. "Wir sehen deutliche Fortschritte."

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Ich wette einen (1) Bio-Apfel, die lassen die Asse absaufen!

30.01.2019 -

Artikel aus www.haz.de

Bürgerinitiativen veröffentlichen Vermerk von 1964 und kritisieren: „Das Forschungsministerium hätte die Einlagerung von Atommüll stoppen müssen.“ Der Betreiber der Asse, die Bundesgesellschaft für Endlagerung, sieht hingegen keinen Zusammenhang mit aktuellen Problemen.

Remlingen. Die Behörden haben schon im Jahr 1964 gewusst, dass Wasser in die Schachtanlage Asse in Remlingen bei Wolfenbüttel läuft. Das ergibt sich aus einem Besuchsvermerk von Fachleuten, den der Asse-II-Koordinationskreis, ein Zusammenschluss von Bürgerinitiativen, am Dienstag veröffentlicht hat. Nach Ansicht der Atomgegner hätte der radioaktive Müll, der in der Asse lagert und aufwendig wieder herausgeholt werden soll, also gar nicht erst eingelagert werden dürfen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung teilt diese Einschätzung nicht.

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Wer macht die Pläne? Die Atomindustrie!
Mehr Plan ist immer gut, fragt Rantanplan ...

28.01.2019 - Die französische Atomindustrie legt mittelfristige Pläne fest

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die französische Atomindustrie hat heute einen strategischen Vertrag mit der Regierung und den Gewerkschaften für den Zeitraum 2019-2022 unterzeichnet, der einen Aktionsplan für den Erfolg der Industrie in Projekten mit "hohem Einsatz" vorschlägt.

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Alles im Plan ...

22.01.2019 - Flamanville EPR-Tests sollen nächsten Monat beginnen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Die heißen Funktionsprüfungen des EPR von Flamanville in Frankreich, die planmäßig vor Ende 2018 hätten beginnen sollten, werden jetzt im Februar 2019 beginnen, sagte EDF gestern. Die Beladung des Kraftstoffs in den 1650 MWe Druckwasserreaktor (PWR) wird noch bis Ende dieses Jahres erwartet.

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Wie ein Schweizer Uhrwerk ...

21.01.2019 - Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Artikel vom 19.01.2019 aus www.watson.ch

Vor 50 Jahren ereignete sich in Lucens VD das schlimmste Atomunglück der Schweizer Geschichte: Im unterirdischen Versuchskraftwerk kam es zur Kernschmelze – ein Störfall des Schweregrads 5 von 7. Der Traum vom Reaktor Marke Eigenbau und von der Atombombe platzte.

Dem Strahlenschutzbeauftragten rutschte schier das Herz in die Hose, als er kurz nach der überraschenden Selbstabschaltung der Anlage seinen Kontrollgang machte. Am Eingang zur Reaktorkaverne hing eine Personen-Kontrollmarke. Mit solchen Plaketten zeigten in Lucens Arbeiter an, dass sie sich im jeweiligen Bereich aufhielten.

Hinter der Tür, in der Reaktorhöhle, war schon allein die Konzentration an ausgetretenem Kühlgas tödlich.

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Toshiba und Hitachi - Inspire the Next

17.01.2019 - Japaner wollen selbst in Grossbritannien keine Atomkraftwerke mehr bauen

Artikel von Benjamin Triebe aus www.nzz.ch

Nach Toshiba stoppt jetzt auch Hitachi den Bau von Kernkraftwerken im Vereinigten Königreich. Die Projekte gelten als unwirtschaftlich – solange sich die Bedingungen nicht ändern.

Mit dem japanischen Industriekonzern Hitachi nimmt der zweite Konstrukteur von Atomkraftwerken innerhalb weniger Monate Abstand von Grossbritannien. Wie Hitachi am Donnerstag bestätigte, wird das Unternehmen die Arbeit an dem Reaktorprojekt Wylfa in Wales auf Eis legen. Die Bauarbeiten hatten noch nicht begonnen – ähnlich wie bei dem Moorside-Projekt, einem geplanten Kraftwerk nahe dem nordenglischen Atomkomplex Sellafield. Die Planung für Moorside wurde im November gestoppt, als der ebenfalls japanische Elektronikkonzern Toshiba die mit der Planung beauftragte Tochtergesellschaft liquidierte. Damit häufen sich die Fragezeichen hinter der britischen Energiestrategie.

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15.01.2019 - Gift für den Atommüll

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Immer mehr salzhaltiges Wasser fließt ins Bergwerk Asse, wo 126 000 Fässer mit radioaktiven Abfällen lagern

Immer mehr salzhaltiges Wasser sickert in das Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel. In 658 Metern Tiefe, wo die Bergleute den größten Teil der Lauge auffangen und sammeln, stieg die registrierte Menge vom 11. auf den 12. Januar von 12.510 auf 14.140 Liter, teilte die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Wochenende mit. Die BGE ist Betreiber des ehemaligen Salzbergwerks, in dem rund 126.000 Fässer mit radioaktiven und chemischen Abfällen lagern.

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15.01.2019 - AKW-Export läuft nicht mehr

Artikel aus japanmarkt.de

Tokio (JAPANMARKT) – Zum zweiten Mal binnen zwei Monaten zieht sich offenbar ein japanischer Investor aus einem Atomkraftprojekt in Großbritannien zurück. Das ist auch ein Rückschlag für die japanische Regierung.

Ausstieg steht bevor

Der Mischkonzern Hitachi steigt nach einem Bericht der Finanzzeitung Nikkei aus seinem Mega-Atomkraftprojekt in Großbritannien aus und verbucht dafür einen Verlust von bis zu 300 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro). Alle Arbeiten inklusive Design und Bauvorbereitung für zwei Atomkraftwerke in Wylfa Newydd auf der walisischen Insel Anglesey würden eingestellt. Der Verwaltungsrat wird voraussichtlich noch diese Woche entscheiden.

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12.01.2019 - Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus

Artikel aus www.wdr.de

  • Verlängerung bis 2057 beantragt
  • Unterlagen bis Anfang März öffentlich
  • Gegner wollen klagen

Das Genehmigungsverfahren zur Verlängerung der Atommüll-Lagerung in Ahaus kommt voran. Die Bezirksregierung Münster hat die Antragsunterlagen jetzt öffentlich ausgelegt. Danach will die Betreiberfirma schwach- und mittelradioaktiven Atommüll bis Ende 2057 in Ahaus lagern.

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Tolle Story: Wiederauferstehung der Atomindustrie in den USA

09.01.2019 - Westinghouse gibt organisatorische Änderungen bekannt

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Westinghouse, das im vergangenen August aus dem Insolvenzschutz von Chapter 11 hervorgegangen ist, hat erste organisatorische Änderungen angekündigt, die darauf abzielen, die Kundenorientierung zu stärken und die globalen Service- und Supply Chain-Management-Fähigkeiten zu stärken.

Zu den angekündigten Änderungen gehört die Schaffung von kundenorientierten Geschäftseinheiten, die die bestehende Flotte des Betriebs von Kernkraftwerken mit einheitlichen Verantwortlichkeiten für Verkauf und Lieferung bedienen.

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Atommüll in Deutschland

07.01.2019 - Atommüll sucht Heimat

Artikel von Michael Bauchmüller aus www.sueddeutsche.de

In einem Bürokomplex in Niedersachsen arbeiten Geologen am Unmöglichen: Sie wollen ein Endlager in Deutschland nach rein wissenschaftlichen Kriterien finden. Doch die Politik funkt schon jetzt dazwischen.

Die Karte auf Jörg Weidenbachs Bildschirm ist weiß, als wäre dichter Schnee auf ein endloses Flachland gefallen. "Die Topografie würde uns nur ablenken", sagt Weidenbach. Schließlich gehe es um den tiefen Untergrund. Berge, Täler, Orte, das hat ihn und seine Leute nicht zu interessieren. Noch weniger Stadträte und Bürgermeister, aber das ist eine andere Sache. Interessanter sind da schon die feinen lila Linien inmitten des Weiß'. "Das sind die Störungen", sagt Weidenbach.

Peine bei Hannover, ein unscheinbarer Bürokomplex, versteckt hinter einem Wohngebiet. Auf Dutzenden Monitoren entsteht hier eine neue Deutschlandkarte im Maßstab 1 : 500 000, die Vorstufe zu einem Experiment mit offenem Ausgang: Lässt sich ein Endlager allein nach geologischen Kriterien finden?

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Atomkraft in Indien

04.01.2019 - Indien will bis 2031 weitere 21 Reaktoren online bringen

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Indien geht derzeit davon aus, dass bis zum Jahr 2031 21 neue Atomreaktoren mit einer kombinierten Erzeugungskapazität von 15.700 MWe in Betrieb gehen werden, teilten der Staatsminister des Landes für das Atomministerium und das Büro des Premierministers gestern mit.

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Atomkraft in Finnland

02.01.2019 - Wieder ein AKW-Bau verschoben

Artikel von Reinhard Wolff aus www.taz.de

Finnland setzt noch auf Atomenergie, mit Russland als Partner. So richtig klappt das nicht – eine gute Nachricht für Anti-Atomkraft-Aktive.

Dass die finnische Fennovoima für ihre Pressemitteilung die arbeitsfreie Zeit zwischen den Jahren wählte, ist verständlich. Denn die Nachricht freute nur Atomkraftgegner: Der Bau von Finnlands neuestem Problemreaktor hat noch gar nicht begonnen und schon ist die Fertigstellung um mindestens vier Jahre verspätet.

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Wem gehört's?

02.01.2019 - Seit dem Jahreswechsel gehört der Atommüll dem Staat

Artikel aus www.ausgestrahlt.de

AKW-Betreiber haben sich freigekauft. 15 Zwischenlager mit 1.254 Castor-Behältern jetzt in staatlicher Hand. Langfristiger Verbleib ungeklärt.

Mit dem Jahreswechsel sind große Teile des hochradioaktiven Atommülls in Deutschland von den AKW-Betreibern an den Staat übergegangen. Von bundesweit 16 Zwischenlagern sind seit dem 1. Januar alle bis auf eines in staatlicher Hand. Insgesamt lagern in den jetzt 15 staatlichen Lagern derzeit 1.254 Castor-Behälter. Weitere kommen in den nächsten Jahren hinzu. Die Übertragung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Regelung über die Folgekosten der Atomkraft-Nutzung.

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