Newsletter LIX 2021

27. bis 31. Dezember

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

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31. Dezember 1978 - (INES 4) Akw Belojarsk - Im Turbinenhaus des Block 2 vom Belojarsker Atomkraftwerk stürzte eine Deckenplatte auf einen Turbinenöltank und verursachte einen Großbrand. 8 Personen erlitten hohe Strahlendosen beim Organisieren der Reaktornotkühlung ...

01. Januar 1977 - (INES 5) Akw Belojarsk - Bei einem Unfall schmolzen 50 % der Brennstoffkanäle des Blocks 2 vom Belojarsker KKW, einem Druckröhrenreaktor ähnlich dem RBMK. Die Reparatur dauerte etwa ein Jahr. Das Personal wurde hohen Strahlenbelastungen ausgesetzt ...

03. Januar 1961 - (INES 4) NRTS Idaho Falls - In der National Reactor Testing Station Idaho erlitt der experimentelle SL-1-Reaktor einen kritischen Vorfall mit einer Dampfexplosion und schwerer Freisetzung radioaktiven Materials, bei dem die drei Mitglieder der Bedienungsmannschaft getötet wurden ...

20. Januar 1965 - (INES 4 - NAMS 3,8) - LLNL Lawrence Livermore National Laboratory - 259 TBq radioaktiver Strahlung wurden freigesetzt. Informationen zu diesem Störfall habe ich bisher nicht gefunden ...

21. Januar 1969 - (INES 5 - NAMS 1,6) - Akw Lucens - Beim Versagen des Kühlsystems eines experimentellen Reaktors im Versuchsatomkraftwerk Lucens (VAKL) im Kanton Waadt gab es eine partielle Kernschmelze ...

 

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Gronau | Urenco

31. Dezember 2021 - »Stillegung des Gronauer Uranmonsters!«

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Nationale nukleartechnische Aktivitäten und Ambitionen

31. Dezember 2021 - Atomkraft: Hartnäckige Falschmeldungen

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Strompreis

31. Dezember 2021 - Der Strompreis steigt – das meiste Geld fließt an die Falschen

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Kohleausstieg | Atomausstieg

30. Dezember 2021 - RWE schaltet mehrere Anlagen ab

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Renaissance der AKWs?:

30. Dezember 2021 - Atomkraft? Nein danke!

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Atomausstieg

30. Dezember 2021 - AKW gehen vom Netz / Deutscher Atomausstieg ist gut und richtig

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SES | Schweiz

Der Elefant im Raum

30. Dezember 2021 - AKW-Laufzeiten von 50, 60 oder gar bis zu 80 Jahren?

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Lobby | Parteispenden

29. Dezember 2021 - Geldsegen von der Rüstungsindustrie

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Photovoltaik

29. Dezember 2021 - Luft nach oben bei der Solarenergie

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Kohleausstieg

29. Dezember 2021 - So kann der Ausstieg aus der Kohleverstromung bis 2030 gelingen

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Klima

29. Dezember 2021 - Klimaforscher: Atomenergie als Grün bezeichnen, ist "Hohn"

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Frankreich | EDFReaktorpanne | Strompreis

28. Dezember 2021 - Stromausfall: Fast 30 Prozent der französischen Atomkraftwerke sind abgeschaltet

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Gronau | Lingen

Aus für drei weitere Atomkraftwerke:

28. Dezember 2021 - BUND mahnt neue Koalition zu vollständigem Atomausstieg – Atommüllgefahr schwelt weiter

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Atomausstieg

28. Dezember 2021 - Atomausstieg: Das Ende eines langen Protests

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Solar

28. Dezember 2021 - Solarkraftwerke im Weltraum könnten rund um die Uhr Energie liefern

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Konsum

27. Dezember 2021 - Unbequeme Wahrheit: Wie Deutschlands vermeintlich nachhaltiger Lebensstil die Erde zerstört

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Kohleausstieg

27. Dezember 2021 - Was uns die Braunkohle-Sicherheitsbereitschaft kostet

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"Nicht immer nur aussteigen"

27. Dezember 2021 - Merz flirtet mit Atomstrom

 

IMHO

Friedrich Merz macht einen guten Job, für BlackRock!

 

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Aktuelles+

 

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Brasilien

27. Dezember 2021 - Milliarden für Angra 3

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Atomkraftwerk Angra ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Am 31. Dezember 2021 werden 3 Reaktoren abgeschaltet:
Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen.

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Am 31. Dezember 2022 werden die letzten 3 Reaktoren in Deutschland
vom Netz genommen:
Emsland, Isar und Neckarwestheim.

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de:

 

Die Suche nach

Brasilien

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

12. November 2021 - Brasilien bricht Versprechen Regenwald-Abholzung schreitet voran

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THTR Rundbrief Nr. 132, Juli 2010 - Atomanlage "Angra 3", Brasilien: Auf der Westerwelle zu den Atom-Nazis und zurück

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THTR Rundbrief Nr. 112, April 2007 - Nukleare „Rattenlinie“: Eichmann und EHR in Argentinien

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

wikithek - US-Präsident Dwight D. Eisenhower - 01:55

Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex (Deep State)

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ZDF - Harald Lesch Abenteuer Forschung - 08:45

Nutzung der Atomkraft und zur Entsorgung von Atommüll

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Terra X - 07:38

Ohne Kohle und Atom - geht uns der Strom aus? | Harald Lesch

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 150 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Brasilien Angra

https://www.ecosia.org/search?q=Brasilien+Angra

 

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global - Magazin für nachhaltige Zukunft

 

23. Juli 2019 - Brasilien: Bolsonaro will 8 neue Atomkraftwerke bauen

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KoBra - Kooperation Brasilien e.V.

 

02. Januar 2019 - Einmal Atomstaat, immer Atomstaat

 

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AtomkraftwerkePlag -
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

Brasilien

Kooperation mit Deutschland

Der südamerikanische Staat ging in den 1970er Jahren eine Kooperation mit Deutschland ein, um mit Hilfe eines ehrgeizigen Atomprogramms zur Weltmacht aufzusteigen. Nachdem das US-Unternehmen Westinghouse den schlüsselfertigen Reaktor Angra-1 geliefert hatte, wollte Brasilien acht Atomkraftwerke sowie Atomanlagen für einen kompletten Brennstoffkreislauf, inklusive einer Wiederaufarbeitungsanlage, in Deutschland einkaufen. Die deutsche Kraftwerk Union begann mit dem Bau des Reaktors Angra-2. Aufgrund technischer und finanzieller Probleme wurde das Atomprogramm in den 1980er Jahren jedoch zurückgefahren und zunächst auf die beiden Reaktoren beschränkt.

Die Reaktoren Angra-1 und -2 wurden 1982 und 2000 in Betrieb genommen. Im Juli 2007 kündigte der damalige Präsident Lula an, einen dritten, 1975 begonnenen und 1991 aufgegebenen Reaktor in Angra vollenden und darüber hinaus weitere AKW bauen zu wollen. Angra-3 ist jedoch bis heute nicht fertiggestellt worden ...

 

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Angra (Brasilien)

Risikoreaktoren Angra-1 und -2

In Itaoma bei Angro dos Reis erzeugen derzeit zwei Druckwasserreaktoren mit 640 und 1.350 MW (Angra-1 und 2) Strom, die 1982 und 2000 in Betrieb gegangen sind. Angra-2 ging erst 2000 ans Netz, weil die Bauarbeiten zwischen 1986 und 1996 ausgesetzt waren. Er ist nun der leistungsstärkste Reaktor der südlichen Hemisphäre. Ein dritter Meiler mit 1.405 MW ist seit 2010 im Bau. Eigentümer und Betreiber der Anlage ist die brasilianische Gesellschaft Eletrobras Electronuclear S.A. Hersteller von Angra-1 war Westinghouse, von Angra-2 KWU.

Der Standort des Atomkraftwerks wird aufgrund Kilometer breiter und tiefer Verwerfungen als geologisch gefährdet angesehen und ist auch deswegen hochriskant, da sich häufig Schlammmassen von der Hügeln lösen, die die Straßen unpassierbar machen. Schon bei Baubeginn von Angra-2 war der Untergrund abgesackt. Die Abklingbecken für abgebrannte Brennstäbe lagen nur 100 Meter vom Meeresstrand entfernt. Am 28. Mai 2001 liefen aufgrund eines Störfalls bei der Zwischenlagerung, der Monate lang geheimgehalten wurde, 22.000 Liter radioaktiven Wassers in den Atlantik ...

 

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Wikipedia

 

Kernkraftwerk Angra

Der Bau der Atomanlage geht zurück auf ein Abkommen zwischen der deutschen Bundesregierung und dem brasilianischen Militärregime im Jahr 1975. Das Kernkraftwerk besteht aus zwei Druckwasserreaktoren: Angra I mit einer installierten elektrischen Leistung von 626 MW (erste Netzsynchronisation 1982) und Angra II mit einer installierten elektrischen Leistung von 1.350 MW (erste Netzsynchronisation 2000). Ein dritter Reaktor, Angra III mit einer elektrischen Bruttoleistung von 1.405 MW, ist seit 1975 geplant. Die Arbeiten an diesem dritten Block wurden 1984 begonnen und zwei Jahre später aufgrund ökologischer Bedenken und finanzieller Probleme abgebrochen. Am 1. Juni 2010 wurden die Bauarbeiten für Angra III offiziell wieder aufgenommen. Die Bundesregierung genehmigte für den Ausbau eine Hermesbürgschaft über 1,5 Milliarden Euro, die endgültige Kreditzusage steht allerdings noch aus. 

Angra I

Der Reaktor für Angra I ist ein Westinghouse-Druckwasserreaktor, den Brasilien in den USA kaufte. Der „Pleite-Meiler aus den Siebzigern“ war 1994 nur für 14 Tage in Betrieb.

Angra II

Der Druckwasserreaktor Angra II wurde mit deutscher Technologie gebaut (Siemens/KWU) und ging 2000 nach einer 25-jährigen Planungs- und Bauzeit ans Netz. 2001 gelangten 150 Liter radioaktives Wasser in den Atlantischen Ozean.

Angra III

Die Technik für Angra III wurde 1985 für 750 Millionen DM gekauft und seitdem eingelagert, dafür fallen jährlich 20 Millionen Dollar Kosten an. Das einer beabsichtigten deutschen Hermes-Exportbürgschaft für Areva/Siemens in Höhe von 2,5 Milliarden Euro zu Grunde gelegte Gutachten aus dem Jahr 2010 wird von Umweltverbänden als „Gefälligkeitsgutachten“ kritisiert. So bleibe unklar, inwieweit die Anlage gegen Flugzeugabstürze gesichert sei, und es gäbe, so der Atomexperte Helmut Hirsch, „keine systematische Darstellung, welche Regeln und Richtlinien im Einzelnen inwieweit herangezogen wurden.“ Auch ein im Jahr 2012 vorgelegtes erweitertes Gutachten, das von Areva in Auftrag gegeben worden war, ließ die Beantwortung grundlegender Fragen offen, aus diesem Grund teilte die deutsche Bundesregierung im Mai 2012 mit, vorerst nicht über die gewünschte Kreditbürgschaft zu entscheiden.

Im September 2014 wurde als neuer Fertigstellungstermin 2019 angegeben, zuvor hatte man mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2018 gerechnet. Streitigkeiten zu den Baukosten und ein damit zusammenhängender Abzug von Arbeitern, sowie die Umstellung der Technik des Kraftwerks von analogen Komponenten auf Digitaltechnik werden als Grund für die Verzögerung angeführt. Die Sicherheit der Anlage soll durch diese Maßnahmen erhöht werden.

2015 wurden die Bauarbeiten gestoppt.

2017 gab die brasilianische Regierung bekannt, dass das Kraftwerk an private Investoren versteigert werden soll.

Im Juni 2021 gewann ein Konsortium die Ausschreibung, den Meiler fertigzustellen, im November 2026 soll die Anlage in Betrieb gehen ...

 

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

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