Newsletter LII

13. - 18. November 2021

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

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29.11.1955 - (INES 4) Idaho Falls - In der National Reactor Testing Station Idaho erlitt der Forschungsreaktor EBR-I eine partielle Kernschmelze.

30.11.1975 - (INES 4) Leningrad - teilweise Zerstörung des Reaktorkerns in Block 1 des Leningrader Akw Sosnowy Bor ...

02.12.1949 - (INES 4 - NAMS 3,8) Atomfabrik Hanford - Beim geheimen Experiment 'Green Run' wurden 259 bis 444 TBq Radioaktivität freigesetzt ...

06.12.1972 - (INES 3 - NAMS 1,6) Atomfabrik Sellafield - einer von vielen Störfällen in Sellafield ...

07.12.1975 - (INES 3) Greifswald - Ein Elektriker im Akw Greifswald löste auf der Primärseite des Block-Trafos des Blocks 1 einen Kurzschluss aus ...

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Flamanville

18.11.2021 - Rechnungshof Frankreichs warnt vor überteuerten Kernkraftwerken

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Congratulations Doctor Faustus

18.11.2021 - Bill Gates baut sein erstes Atomkraftwerk

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EU-Taxonomie:

18.11.2021 - Der Moment der Offenbarung

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17.11.2021 - Zertifizierungs-Verfahren der Nord Stream 2 AG vorläufig ausgesetzt - Umwelthilfe scheitert mit Klage gegen Methan-Emissionen

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17.11.2021 - Ende falscher Annahmen – jetzt geht es um Konsequenzen

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Goiânia - 13. September 1987

17.11.2021 - Kleine Geschichte des größten zivilen Nuklearunfalls

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16.11.2021 - Frankreich: Protest gegen Atommülltransport

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16.11.2021 - Politiker appellieren an EU-Kommission: Atomkraft nicht als nachhaltig einstufen

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16.11.2021 - AKW Krško: Grenzüberschreitende Prüfung verzögert sich – Dank 51.000 Unterstützer:innen

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Solarenergie

15.11.2021 - Oben Strom, unten Gemüse

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15.11.2021 - Für 100 Prozent Erneuerbare bis 2030 fehlt nur noch der politische Wille

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Ankündigung von AKW-Neubauten

15.11.2021 - Macrons durchschaubares Spiel

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Eichhörnchen im Interview

14.11.2021 - Umweltaktivistin über Klimawandel: „Früher wurden wir belächelt“

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14.11.2021 - Laut sein gegen Greenwashing – kein Ökolabel für Gas und Atom

Protest am Donnerstag, den 18.11.2021 um 10:00 Uhr vor dem Willy-Brandt-Haus (Berlin), Ecke Wilhelmstraße / Stresemannstraße

Wie Viele von euch schon mitbekommen haben, will die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen noch im November einen Entwurf vorstellen, der Atomkraft und fossiles Gas im Rahmen der EU-Taxonomie als nachhaltig einstuft. Sobald dieser Entwurf veröffentlicht ist, gibt es fast keine Chance mehr, ihn politisch aufzuhalten. Dieses Super-Greenwashing würde hunderte Milliarden Euro in falsche Klimalösungen pumpen. Ursula von der Leyen nutzt hierfür das politische Vakuum der Koalitionsbildung.

Wir fordern Ex-Finanzminister und Kanzler in spe Olaf Scholz auf, der EU-Kommission klar zu machen, dass die Ampel-Koalition es politisch nicht hinnimmt, dass solche wichtigen Weichenstellungen ohne eine Bundesregierung im Amt getätigt werden. Nur so können wir Zeit gewinnen, um mit mehr Druck aus Zivilgesellschaft und sozialen Bewegungen diese fatale energiepolitische Fehlentscheidung noch zu verhindern ...

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13.11.2021 - EU-Kommission will mehr Erdgas

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13.11.2021 - Größter Freiflächen-Solarpark Deutschlands offiziell eröffnet

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Aktuelles+

 

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„Glasgow Dreamboys 1 vom 03.11.2021“

Die Atomlobby übt den Antanztrick

Da die meisten Atomlobbyisten schon etwas steif in der Hüfte sind, erinnert es eher an ein tapsiges Anwanzen

Ist aber auch schwierig zu dem einzigen Hit den die Ewiggestrigen kennen, dem Fehrbelliner Reitermarsch "Wir wollen unsere alte Atomkraft wiederhaben ...", lebende Menschen im Stechschritt anzutanzen.

Ganz anders wird es aussehen, wenn dann der Profi Rafael Mariano Grossi, Chef des weltgrößten Atomfördervereins IAEA, in Glasgow elegant im Tangoschritt Richtung Stehpult swingt und dort gegen allen besseren Wissens sehr eloquent erklärt, warum der Kampf gegen die steigenden Temperaturen nur mit vielen Atomöfen gewonnen werden kann.

Die Delegierten klammern sich fest an ihre Portemonaies und wissen doch, es ist zu spät. Die Geldbörse ist zwar noch da, aber bis auf etwas Klimpergeld sauber leergeräumt. Für sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen ist da längst nichts mehr drin.

 

„Glasgow Dreamboys 2 vom 13.11.2021“

Die „großen Staatsmänner“ dieser Welt sind Marionetten der Militärs

Ehrlichkeit, Logik und rationale Argumente wurden in Glasgow weitgehend ignoriert, denn spätestens seit „Don Trumpl“ ist das doch alles „Schnee von gestern“.

Obwohl Putin und Xi Ping bei der Klimakonferenz in Glasgow gar nicht anwesend waren, standen und stehen sie wie Biden, Johnson, Macron, Modi und all die anderen Atombomben-Fanboys voll hinter dem Antanzlehrer Grossi und grinsten ob dessen Vortrages, dass einem "Angst und Bange" wurde.

Denn nicht erst seit den "Kriegen um die Freiheit des Öls, billig in den Westen zu fließen", kennen wir alle das gewaltige Repertoire der Mächtigen. Zu ihrem Arsenal gehört das wohldosierte Schüren von Kriegsängsten ebenso wie eine ganze Reihe von "zivilen" Maßnahmen, um die Angst in der Bevölkerung auf hohem Level zu halten. Von Propagandalügen über plötzlich steigende Energiepreise bis hin zu beliebten asozialen Multiplayer-Offline-Spielen wie Polizeikessel und Knüppel aus dem Sack.

Die Atombombenstaaten wollen auch zukünftig nicht auf die Atomkraft verzichten, weil sonst schnell klar würde, dass sie seit Jahren viel höhere Summen in Atomwaffen und Massenvernichtungswaffen stecken, als der Bevölkerung bewusst war. Angesichts der immer deutlicher werdenden Mängel der Infrastrukturen weltweit und gleichzeitig steigender Staatsverschuldung ist es den Steuerzahlern nur noch schwer zu erklären, warum es sinnvoll sein soll, das "Schwarze Loch" MiK weiter zu füttern. Deshalb tun die "großen Staatsmänner" das, was sie schon immer getan haben, sie lügen wie gedruckt - versprechen alles, liefern wenig und versuchen, die Zeit zurückzudrehen.

Sie reden von sauberer, billiger Atomenergie, meinen aber waffenfähiges Plutonium.

MiK ist das größte globale Unternehmen und der weltweit schlimmste Umweltverschmutzer.

- Wie viele Arbeitsplätze sind mit dem militärisch-industriellen Komplex verbunden?

- Wo wären zum Beispiel die Rüstungs-, Stahl- und Zementindustrie etc. ohne das Militär?

Diese und ähnliche Fragen wurden in Glasgow nicht groß diskutiert.

Eine offene Diskussion über die wahren Gründe für das Festhalten an den schlimmsten Giftschleudern, die die Welt je kennen gelernt hat, wäre sicherlich für einige der Beteidigten recht unangenehm, ist aber die notwendige Voraussetzung, wenn wir die alles blockierenden Beharrungskräfte überwinden wollen.

Für das Recht und die Freiheit des militärisch-industriellen Komplex und damit auch der Atomindustrie, weiterhin weltweit Steuergelder abzuschöpfen, werden sie tun, was immer nötig ist: Antanzen, Anwanzen, Angreifen ...

Am Ende der Antanz-Fortbildung gab es Standing Ovations, Herr Grossi, der leitende Tanzlehrer, lächelte strahlend und ging die Beute zählen.

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Das Militär braucht Atomkraftwerke, um die Produktion von Plutonium für seine Atomwaffen von der Zivilbevölkerung bezahlen zu lassen ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de

mit dem Stichwort:

       
  Militärisch-industrieller Komplex  
       

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

Die Uranstory - Atomlobby / Uranwirtschaft / MiK

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Nationale nukleartechnische Aktivitäten und Ambitionen

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

wikithek - US-Präsident Dwight D. Eisenhower - 01:55

Warnung vor dem militärisch-industriellen Komplex (Deep State)

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ZDF - Harald Lesch Abenteuer Forschung - 08:45

Nutzung der Atomkraft und zur Entsorgung von Atommüll

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 130 Videos zu den Themen:
Atom-, Solar- und Windenergie - Nuklearwaffen, Militärisch-industrieller Komplex (MiK) und Rüstung - Klima-, Natur- und Umweltschutz ...

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Militärisch-industrieller Komplex

https://www.ecosia.org/search?q=Militärisch-industrieller%20Komplex

 

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Wikipedia

 

Militärisch-industrieller Komplex

Der Begriff militärisch-industrieller Komplex (MIK) wird in gesellschaftskritischen Analysen zur Beschreibung der engen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Beziehungen zwischen Politikern, Vertretern des Militärs sowie Vertretern der Rüstungsindustrie verwendet.

Das Konzept eines militärisch-industriellen Komplexes wurde 1956 durch den amerikanischen Soziologen Charles Wright Mills unter dem Titel The Power Elite (deutsch: „Die amerikanische Elite: Gesellschaft und Macht in den Vereinigten Staaten“) geprägt ...

Popularität erlangte der Begriff durch den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der in seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA warnte. Eisenhower, der selbst einst Generalstabschef der Armee gewesen war, sah wie Mills den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an ...

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

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