Newsletter XI

10. - 16. März 2021

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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16.03.2021 - Wirtschaftsrat der CDU: Ein Lobbyverband im Parteivorstand

Der „Wirtschaftsrat der CDU“ genießt großen Einfluss in der Partei, obwohl er formal unabhängig ist. Der Verein Lobbycontrol fordert Änderungen.

Joachim Pfeiffer ist ein vielbeschäftigter Mann: Neben seinem Bundestagsmandat gibt der energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auf seiner Internetseite 3 bezahlte Nebentätigkeiten an, dazu 11 Posten in Aufsichtsräten oder Beiräten von Unternehmen und 10 Leitungsfunktionen in Vereinen. Doch während selbst der Sitz im Beirat des Sportkreises Rems-Murr e. V. in Backnang aufgeführt ist, fehlt ein einflussreicher Posten: Pfeiffer ist Vorstandsmitglied im Landesverband Baden-Württemberg des sogenannten Wirtschaftsrats der CDU.

Dies werde „umgehend und rückwirkend nachgeholt“, erklärte Pfeiffer als Reaktion auf eine Anfrage der taz. Ähnlich verhält es sich beim Bundestagsabgeordneten Christian von Stetten: Auch seine Mitgliedschaft im Bundespräsidium des Wirtschaftsrats war auf seiner Webseite bisher nicht unter den veröffentlichungspflichtigen Angaben aufgeführt, der Abgeordnete will das jetzt ändern.

Erwähnt wurde von Stettens Mitgliedschaft dagegen auch bisher schon in seinem allgemeinen Lebenslauf, und zwar zwischen diversen Ämtern in der CDU. Das passt zum Bild des Verbands: Der Wirtschaftsrat wird in der Öffentlichkeit meist als Parteiorganisation wahrgenommen – was beim besitzanzeigenden Namensbestandteil „der CDU“ ja auch nicht verwunderlich ist. Doch es entspricht nicht den Tatsachen: Tatsächlich ist der Wirtschaftsrat ein Lobbyverein, der organisatorisch und finanziell offiziell unabhängig von der Union ist ...

 

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16.03. 2021 - Großbritannien baut Atomwaffen-Arsenal aus

Neuer Sicherheitsbericht: UK-Regierung will die Anzahl der nuklearen Sprengköpfe deutlich erhöhen. Der britische Way of Life ist bedroht

London sendet Signale, die zum Rüstungswettlauf animieren. Die britische Regierung will die Anzahl der nuklearen Sprengköpfe "auf nicht mehr als 260 erhöhen". Das geht aus dem aktuell veröffentlichten Sicherheitsbericht "The Integrated Review" hervor.

... Jetzt werden der aktuelle Premierminister Johnson und Regierungsvertreter mit einer ganzen Reihe von Gründen zitiert, die in ihren Augen die Aufstockung des Nukleararsenals zur Notwendigkeit machen: Die Bedrohung des britischen Way of Life durch "Schurkenstaaten, Terroristen und Big Tech Konzernen(!)", wird Johnson als Begründung zugeschrieben, präzisiert wird die terroristische Bedrohung mit "islamistischen Motiven oder in Bezug auf Nordirland" ...

 

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 Off Topic

16.03.2021 - Energy Harvesting: Holz liefert Strom

Liefert künftig der Parkettboden Strom für die Lampe, wenn jemand darüber läuft? Forscher aus der Schweiz haben einen piezoelektrischen Generator aus Holz geschaffen.

Baustoff, Brennstoff, Grundstoff für Papier: Holz ist vielfältig einsetzbar. Zwei Forschungsgruppen in der Schweiz haben eine weitere Anwendung gefunden: Sie haben Holz so bearbeitet, dass es elektrischen Strom liefert.

Die Gruppen von der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETHZ) und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) machen sich dabei den piezoelektrischen Effekt zunutze. Wird ein piezoelektrisches Material verformt, erzeugt es eine elektrische Spannung.

Holz wird komprimierbar

Holz ist ein solches Material, aber der Effekt ist gering, weil sich Holz nur wenig verformen lässt. Die Forschungsgruppen um Ingo Burgert von der EHTZ und Francis Schwarze von der Empa haben deshalb nach einer Möglichkeit gesucht, Holz so zu bearbeiten, dass es komprimierbar wird ...

 

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Rüstungsindustrie

15.03.2021 - Kriegsgeschäft boomt weiter

Bericht: USA größter Waffenexporteur. BRD steigert Ausfuhr um 21 Prozent. Saudis Hauptimporteur

Nach Jahren des starken Wachstums haben sich die weltweiten Exporte von Kriegsgerät auf einem nahezu unverändert hohen Niveau eingependelt. Das Volumen der Lieferungen großer Rüstungsgüter wie Panzer und U-Boote sank in den Jahren 2016 bis 2020 im Vergleich zum vorherigen Fünfjahreszeitraum leicht um 0,5 Prozent, war damit aber um zwölf Prozent höher als in den fünf Jahren davor, wie aus einem neuen Bericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI hervorgeht, der am Montag vorgestellt wird.

Während die Exportzahlen von Russland und China rückläufig waren, nahmen die der drei »westlichen« Staaten unter den fünf größten Waffenexporteuren deutlich zu: Die USA bleiben somit weiter der mit Abstand größte Verkäufer von Rüstungsgütern – aber auch die hinter Russland plazierten Staaten Frankreich und Deutschland lieferten mehr als zuvor ...

 

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15.03.2021 - Die Windkraft lernt schwimmen

Rotoren im Meer aufzustellen geht bislang nur dort, wo die Ozeane flach sind. Doch diese Standorte sind rar, weshalb die Industrie nach neuen Konzepten sucht

Es klingt nach einer ziemlich verrückten Idee: schwimmende Windräder. "Beispielsweise in Indien, in Taiwan, in Japan oder Portugal geht es vor der Küste schnell sehr steil in die Tiefe", sagt Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin. Sehr steil bedeutet gleich mehrere hundert Meter. Für herkömmliche Offshore-Windräder ist das viel zu tief, sie müssen im Meeresboden verankert werden. "Offshore-Windkraft ist aber enorm wichtig beim Umbau zu einer klimafreundlichen Stromversorgung", urteilt Volker Quaschning. Also muss die Windkraft schwimmen lernen.

... In Japan läuft gerade eine Offshore-Ausschreibung für vier Standorte, bis Ende Mai können Investoren ihre Angebote abgeben. Auch in norwegischen, griechischen, französischen und spanischen Gewässern sollen Schwimmwindparks entstehen. Längst sind auch große Konzerne wie Siemens, Equinor oder Statoil ins Geschäft eingestiegen.

Ein gutes Dutzend Windparks mit hunderten Schwimm-Anlagen ist derzeit in Planung, etwa in der Keltischen See zwischen Irland und Wales, in Südkorea oder in den USA, wo allein vor Kaliforniens Küste Windräder mit 10.000 Megawatt Leistung schwimmen sollen. Scheint so, als ob die ziemlich verrückte Idee jetzt Realität wird.

 

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14.03.2021 - Atomenergie und Klimakatastrophe: Keine strahlende Zukunft

Zum Fukushima-Jubiläum heißt es wieder: Kann die Atomenergie das Klima retten? Die Zahlen sprechen dagegen. Die Politik scheut das Thema.

Für Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sind es schlicht „Märchen“: Derzeit würden „kleine Reaktoren propagiert, die Atommüll fressen und ungefährlich sein sollen“, erklärte sie zum 10 Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11. März der Neuen Osnabrücker Zeitung. Aber auch diese Ideen lösten die alten Probleme der Atomkraft nicht, meinte Schulze – und auch nicht die Klima­krise. Das nämlich hatte die Zeitung gefragt: „Braucht es ein Atomkraft-Revival für den Klimaschutz?“

Nein, ist die deutliche Antwort, und zwar aus vielen Richtungen: Zumindest für Deutschland und auch für den europäischen Strommarkt ist die Atomkraft keine Abkürzung auf dem Weg zum Klimaschutz. Zwar hatte Schulze in der vergangenen Woche 12 Forderungen vorgestellt, um „den Atomausstieg zu vollenden“, beispielsweise durch die Schließung der Atomfabriken in Lingen und Gronau, mehr Erneuerbare und den Kampf gegen längere Laufzeiten und Subventionen in der EU. Aber mit Bedacht erhebt die Ministerin diese Forderungen zum Ende ihrer Amtszeit und schiebt sie so an die nächste Bundesregierung weiter. Bisher waren diese Ideen mit der CDU/CSU nicht durchsetzbar ...

 

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Erst hat der Westen den Osten kaputt gerüstet und nun ...

14.03.2021 - Die Militarisierung der Welt

Der Westen steht für zwei Drittel aller Militärausgaben und Rüstungsexporte weltweit. Deutschland trägt erheblich dazu bei.

Europa kann in diesem Jahr mit Hilfe milliardenschwerer deutscher und französischer Rüstungsprojekte zum globalen Aufrüstungszentrum werden. Dies schreibt das International Institute for Strategic Studies (IISS, London) in seinem aktuellen Rüstungsbericht. Laut IISS-Angaben belaufen sich die Aufwendungen der Staaten Europas ohne Russland für das Militär in diesem Jahr auf 17,5 Prozent aller Militärausgaben weltweit; das ist weniger als der Anteil der Vereinigten Staaten (40,3 Prozent), aber viel mehr als der Anteil Chinas (10,6 Prozent) oder gar Russlands (3,3 Prozent). Zusammen mit Kanada und wichtigen Verbündeten wie etwa Australien, Japan und Südkorea kommt der Westen auf einen Anteil von gut zwei Dritteln an den globalen Militärausgaben ...

 

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Off Topic

14.03.2021 - Giftige Agrochemikalien: Wird die Menschheit in ein paar Jahren ausgestorben sein?

Es ist kein Geheimnis, dass Bill Gates und die Befürworter der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung auch glühende Verfechter der menschlichen Eugenik sind, der „Ausdünnung der menschlichen Herde“, wie es Großbritanniens misanthropischer Prinz Philip einmal ausdrückte. Einige wie Joachim Schnellnhuber, Klimaberater des Papstes, begrüßen offen eine menschliche Bevölkerung unter einer Milliarde als „nachhaltig“. Jetzt tauchen ernsthafte Untersuchungen auf, dass eine der effektivsten Reduzierungen der menschlichen Bevölkerung durch die sogenannte „moderne wissenschaftliche Landwirtschaft“ durch den gezielten Einsatz von giftigen Agrochemikalien verbreitet wird, Pestiziden, die als sicher gelten, aber alles andere als sicher sind.

Laut einem neuen Buch von Dr. Shanna Shaw, Count Down, sinkt die männliche Spermienzahl in den westlichen Industrieländern, einschließlich der EU und den USA, mit dramatischer Geschwindigkeit.

Shaw schätzt, dass in den letzten vier Jahrzehnten die durchschnittliche Spermienzahl um 50 Prozent oder mehr gesunken ist ...

 

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Lehren aus Fukushima

13.03.2021 - Atomkraft als Brückentechnologie? Nein danke

So sehr wir die Energiewende wollen: Atomenergie darf keine Zwischenlösung sein, sagt die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Kemfert. Denn eigentlich ist ja alles da.

Am 11. März 2011 lernte die Welt: Es gibt kein sicheres Atomkraftwerk, auch nicht in einem reichen Hochtechnologieland wie Japan. Der Reaktorunfall in Fukushima mag die Folge eines sehr unwahrscheinlichen Zusammentreffens vieler Faktoren gewesen sein. Aber auch solche Unwahrscheinlichkeiten passieren - mit katastrophalen Folgen.

Die Ortsnamen Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima haben sich warnend ins Gedächtnis der Menschheit eingebrannt - sie alle stehen für große Unglücke in Atomkraftwerken. Doch trotzdem verbreitet sich nur zehn Jahre später die Legende von "Atomkraft als klimafreundlicher Brückentechnologie" ...

 

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Eine Gesellschaft ohne Atomkraft

13.03.2021 - Chef von Japans größer Oppositionspartei fordert Atomausstieg

Yukio Edano, der Vorsitzende von Japans größter Oppositionspartei, der Konstitutionellen Demokratischen Partei (CDP), hat am 11. März seine Absicht erklärt, auf das Ziel hinzuarbeiten, dass Japan aus der Atomkraft auszusteigen.

Kurz vorher erklärte Edano, dass ein Atomausstieg Japans keine leichte Aufgabe sein wird. Eine Aussage, für die er viel Kritik bekam.

Japans größte Oppositionspartei macht Gesellschaft ohne Atomkraft zum Ziel

Edano sagte gegenüber Reportern im Parlament: „Es hat sich in diesen 10 Jahren gezeigt, dass die japanische Gesellschaft ohne den Betrieb von Kernkraftwerken lebensfähig ist. Ich strebe eine Gesellschaft an, die nicht von der Atomkraft abhängig ist.“ ...

 

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12.03.2021 - Zeitbombe Atomkraft

Die Erinnerung an die Atomkatastrophe in Fukushima betont die Gefahren der Atomenergie. Gleichzeitig darf die Verknüpfung von Atomanlagen und dem Atomwaffenbau nicht vergessen werden. Dabei steht besonders die Urananreicherung in der Kritik.

Es ist wichtig, dass die Katastrophe in Japan und ihre anhaltenden Folgen nicht in Vergessenheit geraten. Und unser inniges Mitgefühl sollte weiterhin den betroffenen Menschen in und um Fukushima und in ganz Japan gelten. Anlässlich des 10. Jahrestages des Beginns der Atomkatastrophe in Fukushima warnten und warnen viele Bürgerinitiativen und auch der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) vor jeglicher Verharmlosung der Atomenergienutzung. Sie ist hochgefährlich, verursacht enorme Atommüllberge und löst keinerlei Klimaprobleme. Und: Sie ist die Grundlage für die Herstellung von Atomwaffen. Die Nutzung der Atomtechnik ist nicht nur im fernen Iran umstritten. Auch die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage in Gronau (NRW) arbeitet mit der Zentrifugentechnik, die grundsätzlich auch zur Herstellung von hochangereichertem Uran für Atombomben genutzt werden kann.

Angesichts der ständigen Unfallgefahren in Atomkraftwerken und Atomfabriken sowie der wachsenden Atommüllproblematik, muss der Betrieb aller AKW und sonstiger Atomanlagen sofort gestoppt werden. Die Bundesregierung sowie die Landesregierungen, in denen noch Nuklearanlagen laufen, sind in der Verantwortung. Erstaunlich war da gestern am Fukushima-Jahrestag die Aussage der Bundesumweltministerin, dass auch die Urananreicherungsanlage in Gronau sowie die Brennelementefabrik in Lingen geschlossen werden müssen. Allerdings schiebt sie die Verantwortung auf die neu zu wählende nächste Bundesregierung ab ...

 

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12.03.2021 - Urenco: Eine Gefährdung für Atomausstieg und Frieden

Mit einer umfassenden Kritik über die Geschäfte des Atomkonzerns Urenco mit seiner Urananreicherungsanlage Gronau und der Zentrifugenforschung Jülich untermauern Atomkraftgegner*innen aus dem Münsterland ihre Forderung nach Abschaltung der Atomanlagen. Dafür fehlt allein der politische Wille.

Anlässlich einer Sachverständigen-Stellungnahme der Initiative Sofortiger Atomausstieg (SofA) Münster Mitte Februar für eine Anhörung im nordrhein-westfälischen Landtag arbeiteten die Aktivist*innen erneut zahlreiche Kritikpunkte gegen den Weiterbetrieb der Atomanlagen heraus. Dabei im Mittelpunkt: Deutschland schaltet sein letztes Atomkraftwerk Ende kommenden Jahres ab. Doch die Uranfabriken dürfen zeitlich unbefristet weiterproduzieren.

Das Gesetz zum Atomausstieg von 2011 weise "eine deutliche Lücke auf", weil es die offensichtliche Sinnlosigkeit und die Gefährlichkeit einer weiteren Urananreicherung in Gronau - sowie der Brennelementefertigung im niedersächsischen Lingen - nach der Stilllegung der letzten deutschen Atomkraftwerke ausgeblendet habe, heißt es in der Kurz-Studie. Öffentlich weniger bekannt und kritisiert ist der Urenco Standort Jülich. Dort findet die zentrale Erforschung und Entwicklung der Zentrifugen-Technologie sowie ein Teil der Zentrifugen-Produktion statt. Diese Anlagen sind die Grundlage für den Betrieb der Urenco-Urananreicherungsanlagen, nach einem Diebstahl von Firmengeheimnissen in den 70er Jahren aber auch für vergleichbare Werke im Iran und Pakistan ...

 

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Fukushima-Jahrestag in Hamm 11. März 2021Mahnwachen im Münsterland und in Hamm am 11. März dem Fukushima Jahrestag

Sonne und Regen, Wind und Wetter, es gab von Allem etwas, zwischen 15 und 50 Teilnehmer pro Ort finde ich gut.

Bei unseren Sonntagsspaziergängen am THTR hatten wir bis Ende des Monats April 1986 im Schnitt 10 Teilnehmer und 3 Polizeiautos mit 6  Menschen Besatzung vor Ort. Ab Anfang Mai kamen dann bis zu 800 Demonstranten und unzählige Polizisten.

Also, es geht voran, das Klima wird wärmer und Termine gibt's reichlich:

28. März 1979 - Three Mile Island, Harrisburg, USA

26. April 1986 - Tschernobyl, Ukraine, UDSSR

uvm.

Alle Termine: NAMS + INES - Nuclear Power Accidents (PDF)

 

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MiK hat einen neuen Waffenhändler ... Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube Kanal Reaktorpleite - US-Präsident Dwight D. Eisenhower erklärt zu seinem Abschied in klaren und deutlichen Worten wer und was MiK ist. - https://www.youtube.com/watch?v=gIlxAvaG6dY&list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5

11.03.2021 - EU darf künftig Waffen liefern

Es ist ein Wandel der EU-Sicherheitspolitik: Mit einem eigens geschaffenen Budget außerhalb des EU-Haushalts sollen erstmals Waffen- und Munitionslieferungen an Drittstaaten möglich werden. Monitor liegt der Entwurf vor.

Arnold Wallraff ist erstaunt: Zehn Jahre lang war er Präsident des Bundesamtes für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAFA) - zuständig für Rüstungsexportgenehmigungen: "Die Europäische Union war immer eine rein zivilorientierte Zusammenkunft verschiedener Staaten", sagt der promovierte Jurist. Es habe nie eine Finanzierung oder gar Lieferung von Kriegswaffen gegeben: Das, was er da jetzt sehe, sei "ein echter Paradigmenwechsel".

Es geht tatsächlich um ein völlig neues EU-Instrument, das jetzt geschaffen werden soll: die "European Peace Facility" (EPF). Ein "Instrument zur Stärkung der Kapazitäten von Drittstaaten sowie regionalen und internationalen Organisationen in Militär- und Verteidigungsfragen", wie es im Entwurf etwas verklausuliert heißt. Dies schließt auch Ausrüstung ein, "die in der Gemeinsamen Militärliste der EU aufgeführt" sei.

Konkret heißt das: Die EU kann künftig auch militärisches Gerät wie Handfeuerwaffen, Geschütze, Haubitzen oder Kanonen an Länder in Krisenregionen liefern ...

 

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Fukushima - Strahlung gemessen am 29. April 201111.03.2021 - Fukushima – zehn Jahre danach

Die Atomkatastrophe und ihre Folgen

Am 11. März 2011 löste eine Naturkatastrophe einen der schwersten Atomunfälle in Geschichte der Kernenergie aus. Im Atomkraft Fukushima Daiichi kam es zur Kernschmelze, durch Explosionen wurden große Mengen radioaktiver Nuklide freigesetzt. Was aber hat sich seither getan? Was weiß man heute über die Hintergründe – und welche Lehren wurden gezogen?

Klar ist: Die Folgen der Katastrophe von Fukushima sind noch lange nicht bewältigt – weder im Atomkraftwerk selbst, noch in der Bevölkerung der betroffenen Präfektur. In den Reaktoren gibt der geschmolzene Kernbrennstoff bis heute enorme Mengen an Zerfallshitze ab und macht die Reaktorkerne zur strahlenden Todeszone. Durch Lecks in der Anlage kommt es immer wieder zur radioaktiven Kontamination von Meer, Grundwasser und Boden ...

 

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11.03.2021 - Umweltministerin: Deutschland will sich weltweit für Atomausstieg einsetzen

Wenn das letzte deutsche AKW vom Netz geht, sei der Atomaussteig noch nicht beendet, meint das Umweltministerium. Sie will zum Beispiel Atomfabriken schließen.

Auch wenn 2022 in Deutschland das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet sein wird, bestehen weiter nukleare Gefahren für das Land, meint das Bundesumweltministerium. Es will sich daher in Europa und weltweit gegen Atomkraft einsetzen und hat dafür ein 12-Punkte-Papier vorgelegt. Darin wird beschrieben, welche weiteren Schritte nach 2022 nötig sind, um die nuklearen Risiken für Deutschland zu minimieren ...

Atomfabriken schließen

Damit der deutsche Atomausstieg vollendet wird, sollten die Atomfabriken in Gronau, wo Uranangereichert wird, und Lingen, wo Brennelemente gefertigt werden, geschlossen werden, meint Schulze. In der laufenden Legislaturperiode habe sie sich in der Bundesregierung nicht durchsetzen können, nun will sie in der kommenden einen neuen Anlauf unternehmen. "Unser Atomausstieg ist nicht mit der Produktion von Brennstoff und Brennelementen für Atomanlagen im Ausland vereinbar. Die Schließung wurde damals beim Ausstiegsbeschluss versäumt", erläutert Schulze.

In Europa will Schulze den Schulterschluss mit anderen atomkritischen Staaten suchen. Angesichts der anstehenden Laufzeitverlängerungen in mehreren europäischen Ländern kündigte die Ministerin eine klare internationale Positionierung und eine stärkere Unterstützung der Bundesländer in Grenzregionen an ...

 

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10.03.2021 - Zehn Jahre Fukushima: Japan will Klimaneutralität auch mit Atomstrom erreichen

Bis 2050 will auch Japan klimaneutral wirtschaften. Erneuerbare Energien sind dabei als wichtigste Stromquelle eingeplant. AKWs und fossile Kraftwerke sollen trotzdem am Netz bleiben.

Es hat etwas Surreales. An der Küste ragen die Ruinen von vier Atommeilern des Kernkraftwerks Fukushima 1 auf. Ein Wirrwarr an Rohrleitungen pumpt radioaktiv verseuchtes Wasser in eine Anlage, die strahlende Nukleide herausfiltert. Das behandelte Wasser wird daher weitergepumpt in mehr als 1000 Tanks, die sich auf dem Gelände drängen.

... Einige Gemeinden in der Umgebung sind bis heute für menschliche Besiedlung gesperrt. Doch im AKW selbst wurde radioaktiver Schutt entweder weggeräumt oder mitsamt dem gesamten Boden mit Beton übergossen – und damit offenbar auch alle amtlichen Zweifel an der Atomkraft.

Japans Atomlobby kämpft ums Überleben

Ein Grund ist die Atomkatastrophe. Von den ursprünglich 54 kommerziellen Reaktoren sind derzeit nur neun in Betrieb, während nur 33 überhaupt noch die verschärften Sicherheitsvorschriften erfüllen. Und selbst wenn ihre Laufzeit von 40 auf 60 Jahre verlängert werden sollte, sinkt ihre Zahl in den kommenden 30 Jahren auf 18 und bis 2060 auf acht Atommeiler ...

 

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10.03.2021 - Breites Bündnis fordert: Konsequente Energiewende statt Atomkraft

Atomkraft ist ein tödliches Relikt ohne Zukunft! Anlässlich des zehnten Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima in Japan an diesem Donnerstag bekräftigen über 50 Umweltverbände, Jugendorganisationen und Anti-AKW-Initiativen in einem gemeinsamen Papier ihre Forderung nach einem sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft – in Deutschland und weltweit. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Mitinitiator des Positionspapiers, hat bereits vor drei Jahren vorgerechnet, dass der Atomausstieg längst hätte vollzogen werden können, neben einem Kohleausstieg bis 2030.

Olaf Bandt, BUND-Vorsitzender: „Atomkraft ist lebensfeindlich, von der Urangewinnung bis zur Ewigkeitsaufgabe der Endlagerung. Zehn Jahre Reaktorkatastrophe in Fukushima, 35 Jahre Tschernobyl und viele zerstörte Menschenleben und Lebensräume sind Zeugnis ihrer Unberechenbarkeit und Unkontrollierbarkeit. Gleichzeitig verhindern Atomkraftwerke den Aufbau eines erneuerbaren und sozialen Energiesystems und haben, genauso wie fossile Energieträger, keinen Platz in einer nachhaltigen Energieversorgung. Wir dürfen nicht weiter sehenden Auges in die nächste Katastrophe laufen. Zumal die Lösung offen vor uns liegt: der ambitionierte, naturverträgliche Ausbau erneuerbarer Energien.“

Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Fukushima vom 11. März 2011 sind bis heute in Japan spürbar. Aber auch in Deutschland bedroht Atomkraft weiterhin Mensch und Natur. Denn auch wenn Ende 2022 die letzten Reaktoren vom Netz gehen, bleibt Deutschland Teil des nuklearen Systems: Die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelementefabrik in Lingen produzieren weiterhin Brennstoffe für ausländische AKW, sogar für marode in Grenznähe ...

 

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Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima:

10.03.2021 - Deutsche Umwelthilfe warnt vor Renaissance der Atomkraft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes

Pressemitteilung Deutsche Umwelthilfe

• Immer noch weite Flächen um den Reaktor kontaminiert, zehntausende Menschen in Notunterkünften, Krebszahlen signifikant erhöht

• In Deutschland ist der Atomausstieg immer noch nicht abgeschlossen und die Diskussion um den Standort des geplanten nuklearen Endlagers hat gerade begonnen

• Neue Reaktorpläne sind allein durch wirtschaftliche Gewinnerwartungen getrieben und gefährden den Klimaschutz

Zehn Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima sind aus den havarierten Kraftwerksblöcken noch immer nicht alle der 1.500 hoch radioaktiven Brennstäbe geborgen und unschädlich gemacht. Nach Schätzung der japanischen Regierung belaufen sich die finanziellen Kosten der Katastrophe inzwischen auf 170 Milliarden Euro. Das menschlich Leid durch die nach wie vor andauernde Vertreibung der Anwohner der havarierten Anlage sowie weiterhin signifikant erhöhte Krebszahlen kommt hinzu.

Doch während das Kapitel Fukushima immer noch nicht abgeschlossen ist, bereitet die Atomlobby in Deutschland und weltweit unter dem Deckmantel des Klimaschutzes die Rückkehr der Risikotechnologie Atomkraft vor, warnt die Deutsche Umwelthilfe (DUH). So propagiert etwa Milliardär und Großinvestor Bill Gates modulare Mini-Atomkraftwerke. Sie werden beispielsweise von der Firma Terra Power entwickelt, an der Gates selbst Anteile hält. Doch sie lösen keines der Probleme der verheerenden Atomtechnik wie wir sie kennen. Jeder neue Reaktor würde Kühlwasser in großen Mengen benötigen und träte gerade in Zeiten des Klimawandels in Konkurrenz um weltweit knapper werdende Wasservorräte. Es entstünde eine Vielzahl kleiner dezentraler atomarer Anlagen, die noch schwerer zu überwachen und vor terroristischen Anschlägen zu schützen wären als bisher. Und die Menge des strahlenden atomaren Mülls würde dadurch dramatisch weiter anwachsen. Hinzu kommt: selbst wenn die technischen Probleme der neuen Mini-Reaktoren gelöst werden könnten, so würde die neue Technologie doch erst Mitte des Jahrhunderts einsatzbereit sein. Gegenüber Sonne, Wind und einer erneuerbaren Wasserstoffwirtschaft kann die Atomkraft deswegen auch wirtschaftlich nicht bestehen.

DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner kommentiert die Entwicklung: „Zehn Jahre nach Fukushima erweist sich die Atomkraft weiterhin als teurer und folgenschwerer Irrtum. Die von der Bundesregierung zugesagten Entschädigungssummen für die Atomkonzerne und ins unermessliche steigenden Kosten der atomaren Endlagerung, machen die Atomkraft zum Milliardengrab. Wir müssen das Kapitel Atomenergie deswegen so schnell wie möglich schließen. Atomkraft ist die dümmste Idee, das Klima zu schützen, die einem einfallen kann. Sie überzeugt nur diejenigen, die damit Geschäfte machen wollen. Schon heute ersetzt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien den Beitrag deutscher Atomkraftwerke und macht den Atomausstieg deshalb bei gleichzeitig sinkenden CO2-Emissionen möglich.“

Der Atomausstieg ist und bleibt energiewirtschaftlich richtig. Der Anteil der Atomkraft an der Stromerzeugung ging im vergangenen Jahrzehnt von 22 Prozent auf elf Prozent zurück. Die letzten AKWs werden wie gesetzlich festgelegt bis Ende 2022 abgeschaltet. Der Anteil der Erneuerbaren Energien stieg im gleichen Zeitraum stark an und betrug im vergangenen Jahr 45 Prozent. Auch musste kein Strom zusätzlich importiert werden.

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Die Atomlobby wirft weltweit mit Geld nur so um sich und die allseits bekannten Propagandisten greifen mit beiden Händen zu ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  Atomlobby  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

03.02.2020 - Wachsam bleiben

Artikel von Reimar Paul aus www.neues-deutschland.de

Reimar Paul über Vorstöße, die Atomenergie wiederzubeleben

Dass die Bewegung wieder in die Schuhe kommt, ist auch aus einem anderen Grund wichtig. Unter dem Vorwand, das Klima schützen zu wollen, reden Wirtschaftsverbände und Unionspolitiker unverhohlen einer Renaissance der Atomkraft das Wort. Unter dem Motto »Sundays for Future« organisiert die Atomlobby bereits weltweit Aktionen und Demos. Tatsächlich kann die Hochrisiko-Technologie zum Klimaschutz gar nichts beitragen. Die Erderhitzung erfordert schnelles Handeln, der Bau von AKW dauert aber Jahrzehnte - viel zu spät für das Klima. Auch die Verlängerung der AKW-Laufzeiten wäre angesichts des hohen Alters und der Störanfälligkeit der Meiler unverantwortlich. Weil die Reaktoren die Stromleitungen verstopfen und Windkraft deshalb abgeregelt werden muss, bedürfte es vielmehr eines höheren Tempos beim Atomausstieg. Damit diese Botschaften gehört werden, braucht es eine wache Anti-Atom-Bewegung.

 

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25. Mai 2020 - «Die Gefahr eines Atomkrieges ist so gross wie im Kalten Krieg»

Artikel aus www.infosperber.ch

Das gegenseitige Aufrüsten in der Hoffnung, in einem Konflikt die A-Bombe zuerst einzusetzen, ist «Wahnsinn», sagt Daniel Ellsberg. 

Red. Nachdem er als Whistleblower der «Pentagon Papiere» die Vietnam-Lügen Präsident Lyndon Johnsons aufgedeckt hatte, macht sich Daniel Ellsberg, 89, seit Jahrzehnten für den Frieden stark. Im folgenden Beitrag geht er auf den «Wahnsinn» der nuklearen Aufrüstung ein.

Die Aufrüstung mit atombestückten Interkontinentalraketen ICBM (Intercontinental Ballistic Missiles) sind ein Wahnsinn. Denn ein Atomkrieg hätte einen nuklearen Winter zur Folge, der Feind und Freund gleichermassen trifft.

Es würde in den USA nicht aufgerüstet, wenn dem militärisch-industriellen Komplex nicht satte Profite locken würden. Wenn damit keine Gewinne gemacht werden könnten, hätten wir keine ICBMs ...

 

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YouTube Kanal:

'Reaktorpleite' - 'Playlists' - 'Radioaktivität weltweit ...'

Welchen Einfluss haben Lobbyisten auf die Politik? Welchen Einfluss haben Lobbyisten auf die Politik?

 

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AtomkraftwerkePlag

 

Die Atomlobby

Was bedeutet "radioaktive Strahlung"?

Die Atomlobby setzt sich aus Organisationen, Konzernen und Personen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien zusammen, die aus politischen und wirtschaftlichen Gründen und/oder oft auch aus persönlicher Überzeugung die Nutzung der Atomenergie unterstützen und fördern. Diese sind national oder international vernetzt und verfolgen das Ziel, die Laufzeiten von Atomkraftwerken zu verlängern, den Bau neuer Atomkraftwerke zu fördern und den in manchen Ländern beschlossenen Atomausstieg zu verzögern und rückgängig zu machen. Um dieses Ziel zu erreichen, versucht die Atomlobby systematisch mit Hilfe standardisierter Argumentation, Politik und Öffentlichkeit in ihrem Sinne zu beeinflussen und zu manipulieren ...

 

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Wikipedia

 

Lobbyismus

Lobbyismus, Lobbying oder Lobbyarbeit ist eine aus dem Englischen (lobbying) übernommene Bezeichnung für Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft, bei der einzelne Personen oder Interessengruppen („Lobbys“) – vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen – die Exekutive, die Legislative zu beeinflussen versuchen. Außerdem wirkt Lobbying auf die öffentliche Meinung durch Öffentlichkeitsarbeit ein. Dies geschieht vor allem mittels der Massenmedien.

Der Begriff hat negative Konnotationen (Nebenbedeutungen), sodass Interessenverbände nicht unter diesem Begriff auftreten. Gängige Bezeichnungen für Lobbyarbeit sind zum Beispiel Public Affairs, politische Kommunikation und Politikberatung. Unternehmen und Organisationen unterhalten bisweilen ein Hauptstadtbüro oder eine Hauptstadtrepräsentanz, aber auch Büros bei den Landesregierungen.

Im Jahr 2006 führten Thomas Leif und Rudolf Speth in Analogie zur Bezeichnung Vierte Gewalt für die Massenmedien den Begriff Fünfte Gewalt für den Lobbyismus ein, was jedoch von anderen Autoren als übertrieben angesehen wird. Thilo Bode titelte zum Glyphosat-Skandal 2017 in den Blättern für Deutsche und internationale Politik, in der Ausgabe, Oktober 2018: „Lobbyismus 2.0: Der industriell-politische Komplex.“ ...

 

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Militärisch-industrieller Komplex

Popularität erlangte der Begriff durch den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der in seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA warnte. Eisenhower, der selbst einst Generalstabschef der Armee gewesen war, sah wie Mills den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an. Durch die Einwirkung dieses Komplexes auf Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft könne die politische Führung veranlasst werden, Konflikte eher militärisch als politisch lösen zu wollen und damit als verlängerter Arm der Lobby der Rüstungsindustrie agieren ...

 

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