Newsletter XV 2021

06. bis 12. April

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      2022 2021
2020 2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Seekabel NordLink

12. Apr. 2021 - Deutschland nutzt Norwegen jetzt als Batterie

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Laschets Versammlungsgesetzentwurf in NRW:

12. Apr. 2021 - Angriff auf Grundrechte – Breites Protestbündnis gegründet

+++ Protestbündnis läutet Widerstand gegen das geplante Versammlungsgesetz NRW ein
+++ Bündnis warnt: Der Gesetzentwurf ist ein Angriff auf das Grundrecht der Versammlungsfreiheit
+++ Diverse Protestaktionen on- und offline geplant

In Nordrhein-Westfalen formiert sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis gegen das geplante Versammlungsgesetz auf Landesebene. Der Gesetzentwurf der schwarz-gelben Landesregierung stellt einen Angriff auf das demokratische Grundrecht der Versammlungsfreiheit dar. Das Bündnis „Versammlungsgesetz NRW stoppen – Grundrechte erhalten“ will den Gesetzgebungsprozess deshalb kritisch begleiten und auf diese Weise dieses problematische Gesetz verhindern.

„Durch verschiedene Regelungen soll es zivilgesellschaftlichen Akteur:innen erschwert werden, mit öffentlichen Versammlungen wie Kundgebungen oder Demonstrationen auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und an der politischen Willensbildung teilzunehmen. Statt den Schutz des Grundrechts der Versammlungsfreiheit in den Mittelpunkt zu stellen, schafft der Gesetzesentwurf weitreichende Ermächtigungen für die Polizei. Diese bekommt beträchtliche Auslegungs- und Entscheidungsgewalt im Rahmen von Versammlungen zugestanden. Das schafft weitere Grundlagen für polizeiliche Willkür und schränkt demokratische Rechte ein,“ erklärt Bündnissprecherin Michèle Winkler ...

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Lösungen für die Energiewende

12. Apr. 2021 - 100 Prozent erneuerbar und trotzdem stabil: So sieht das Stromnetz der Zukunft aus

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Energiewende

12. Apr. 2021 - Erneuerbare Energien in Frankreich wachsen nur langsam

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11. Apr. 2021 - Urananreicherung im Iran - Zwischenfall in Atomanlage Natans

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11. Apr. 2021 - Was die westlichen Medien konsequent verschweigen

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10. Apr. 2021 - Der Kampf um Grönlands Bodenschätze

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10. Apr. 2021 - Erdgas als Brückenlösung? Ein Greenwashing-Instrument

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09. Apr. 2021 - AKW Fukushima: Tritium-Wasser soll ins Meer geleitet werden

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09. Apr. 2021 - Litschauer: Ausbau des AKW Dukovany ist ein schlechter Deal

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08. Apr. 2021 - Wasserstoff nicht immer "grün"

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08. Apr. 2021 - Solar-Kontrollzwang auf Autopilot

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08. Apr. 2021 - Im Osten geht die Sonne auf

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Wundersame Vermehrung oder Greenwashing deluxe:
Aus 1 Atomlobby werden 46 NGOs

07. Apr. 2021 - NGOs fordern Aufnahme der Kernenergie in EU-Taxonomie

 world-nuclear-news.org - Übersetzen mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

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07. Apr. 2021 - Parlamentswahl in Grönland: Machtwechsel wegen Streites um Uran

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Off Topic?

06. Apr. 2021 - Sri Lanka verbietet Import und Anbau von Palmöl

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Vorgezogene Wahlen auf der Arktisinsel

06. Apr. 2021 - Rote Sonne über Grönland

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Aktuelles+

 

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06. Apr. 2021 - Deutsche Umwelthilfe kämpft gegen Greenwashing: Jetzt die „Dreisteste Umweltlüge“ für den Schmähpreis Goldener Geier 2021 nominieren

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Es grünt so grün ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  Greenwashing  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

Grüngewaschene Atom-Propaganda in der Schweiz?!

28. Nov. 2017 - Öko-Millionen für die frühere Atom-PR-Agentur

 

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AtomkraftwerkePlag

 

Medien und Greenwashing

Greenwashing

Unter Greenwash oder Greenwashing (Grünfärben) versteht man, wenn Unternehmen versuchen, sich mit Hilfe von Öffentlichkeitsarbeit und PR-Kampagnen ein umweltfreundliches Image zu geben. Kein Wunder, dass sich auch Atomkonzerne, die in Deutschland und anderen Ländern ein schlechtes Ansehen haben, dieser Strategie bedienen.

LobbyControl veröffentlichte im Jahr 2007 eine Studie[1], in der sie Ziele und Instrumente von Greenwashing untersuchte. So zielen Unternehmen meist darauf ab, mehr Akzeptanz für ihre Geschäftsfelder zu erreichen, politische Entscheidungen zu beeinflussen oder staatliche Unterstützung zu erhalten, beispielsweise für Klimaschutzprojekte. Als Instrumente unterscheidet LobbyControl Anzeigen- und Werbekampagnen, Nachhaltigkeitsberichte, umweltfreundliche Modellprojekte und vieles mehr ...

 

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Wikipedia

 

Greenwashing

oder Greenwash (englisch; wörtlich ‚grünwaschen‘, übertragen: ‚sich ein grünes Mäntelchen umhängen‘) ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt. Der Begriff spielt auf grün als Symbol für Natur und Umweltschutz und Waschen im Sinne von Geldwäsche oder sich reinwaschen an. Er kann als Analogiebildung zu whitewashing (englisch für schönfärben, übertragen: ‚sich eine weiße Weste verschaffen‘; Ableitung von whitewash für „Sumpfkalk“) im Deutschen auch als Grünfärberei übersetzt werden ...

 

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Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

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Newsletter VI 2021

02. bis 08. Februar

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08. Feb. 2021 - Wahlen bei Online-Fachkonferenz: Bayern dominieren Endlagersuche

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08. Feb. 2021 - Kältewelle: Frankreich auf Stromimporte aus Deutschland angewiesen - Strompreise klettern

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08. Feb. 2021 - Krumme Geschäfte in Zug: Wie ein früherer Wehrmachtsoffizier Indien und Südafrika beim Bau der Atombombe half

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07. Feb. 2021 - NATO-Beitrag übermittelt - Rüstungsausgaben in Rekordhöhe

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06. Feb. 2021 - Atommüllexpertin zu Bürgerbeteiligung: „Die Chance wurde vertan“

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06. Feb. 2021 - Nie wieder Atomwaffen!

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Prozessbeginn vor 30 Jahren

06. Feb. 2021 - Die Aufarbeitung des Hanauer Atommüllskandals

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Endlagersuche in Nordbrandenburg

06. Feb. 2021 - Helle und der Atommüll

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Interview mit Mycle Schneider

05. Feb. 2021 - "Atomkraft verschlimmert die Klimakrise!"

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05 Feb. 2021 - 1.200 Megawatt Leistung: Größter Akku der Welt steht bald in Australien

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05. Feb. 2021 - Westinghouse unterzeichnet Lizenzvertrag für WWER-Brennstoff

world-nuclear-news.org - Übersetzen mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

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05. Feb. 2021 - Raus aus dem Energiecharta-Vertrag!

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05. Feb. 2021 - Atomkraft: China will selbstentwickelten Reaktor zur Serienreife bringen

heise.de

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04. Feb. 2021 - Studie: Atomkraft ist nicht nachhaltig und hilft nicht im Klimawandel

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04. Feb. 2021 - Strahlung, grenzenlos

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04. Feb. 2021 - Studie stützt Klimaklage gegen RWE: Menschengemachte Emissionen verantwortlich für Gletscherflut-Risiko in Anden

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04. Feb. 2021 - Unerlaubte Brennelementexporte aus Lingen

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04. Feb. 2021 - Meldepflichtige Leckage im Atomkraftwerk Neckarwestheim

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03. Feb. 2021 - AKW Hinkley Point C - Britischer Meiler kostet mehr

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03. Feb. 2021 - Vertrauenssache Atommülllagersuche? BUND kritisiert digitale Ruckzuck-Beteiligung an unfertigem Zwischenbericht

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02. Feb. 2021 - Zahl der Anlagen verdoppelt - Solarboom auf Eigenheim-Dächern

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02. Feb. 2021 - Litschauer/Grüne: Kernenergie darf nicht an die Fördertöpfe des Green Deals kommen

 

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Aktuelles+

 

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02. Feb. 2021 - Ökostrom - Sicher durch die DunkelflauteSicher durch die Dunkelflaute

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Das Leben braucht die Energiewende ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  Energiewende  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

21. Jan. 2020 - Strom- und Ölpreise: Wir lassen uns von der Umwelt subventionieren

Ralf Volke / rnd.de

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19. Aug. 2020 - Vorfahrt für die Energiewende!

Dr. Alex Rosen / ippnw.de

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

Radioaktivität weltweit ...

Energiewende - Ohne Kohle und Atom - geht uns der Strom aus? | Harald LeschOhne Kohle und Atom - geht uns der Strom aus? | Harald Lesch

 

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AtomkraftwerkePlag

Die Energiewende

Die Neuausrichtung der Energiepolitik und -wirtschaft in Deutschland, mit der zum ersten Mal ein großer Industriestaat seine fossil-atomare Energieerzeugung auf eine erneuerbare umstellt, wird international genau beobachtet. Als "Labor der Zukunft" und innovative Pionierleistung ist sie auch mit der US-Mondmission verglichen worden.

Ziel der Energiewende ist eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung, die mit einer Kombination von erneuerbaren Energien, intelligenter Energiespeicherung, Energiesparen und Effizienzsteigerung erreicht werden soll. Ein Gelingen der deutschen Energiewende würde belegen, dass Energieversorgung und Wohlstand auch ohne konventionelle Energiequellen möglich ist ...

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Wikipedia

 

Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk

Ein Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk oder Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerk (kurz GuD-Kraftwerk) ist ein Kraftwerk, in dem die Abwärme eines Gasturbinenkraftwerkes in einem Dampfkraftwerk genutzt wird. Die Abgase der Turbine dienen dabei als Wärmequelle für einen nachgeschalteten Abhitzekessel, der wiederum als Dampferzeuger für die Dampfturbine wirkt.

Mit dieser kombinierten Fahrweise wird in den beiden thermodynamischen Kreisprozessen zusammen ein höherer Wirkungsgrad erreicht als mit getrennten Gasturbinen im offenen Betrieb und konventionell befeuerten Dampfkraftwerken. Kombikraftwerke gehören mit elektrischen Wirkungsgraden von bis zu 63,08 % zu den effizientesten konventionellen Kraftwerken ...

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Ökostrom

Mit dem Begriff Ökostrom werden üblicherweise Stromlieferverträge bezeichnet, mit denen ein direkter Geldfluss zwischen dem Abnehmer und Anbietern elektrischer Energie aus umweltfreundlichen erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Dies geschieht in Abgrenzung zu konventionell erzeugtem Strom aus Kernenergie und fossilen Energieträgern, wie hauptsächlich Kohle, Erdöl und Erdgas. Gleichbedeutende Begriffe sind Grünstrom und Naturstrom. Der wesentliche Nutzen eines Ökostromtarifs ist nicht die unmittelbare Senkung der CO2-Emissionen, sondern die Förderung von Investitionen in regenerative Technik ...

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Speicherkraftwerk

Ein Speicherkraftwerk bezeichnet im Rahmen der elektrischen Energietechnik und der Stromerzeugung einen großen Energiespeicher, in welchem elektrische Energie zwischengespeichert werden kann. Speicherkraftwerke wandeln elektrische Energie je nach Kraftwerkstyp in potenzielle Energie (Lageenergie), kinetische Energie, chemische Energie oder Wärmeenergie um, die in dieser Form eine bestimmte Zeit gespeichert werden kann und bei Bedarf wieder in elektrische Energie zurück konvertiert wird.

Bei der Speicherung und Rückgewinnung kommt es abhängig vom Kraftwerkstyp und Dauer der Speicherung zu einem Energieverlust, woraus sich der durchschnittliche Wirkungsgrad einer Anlage bestimmen lässt ...

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Spendenaufruf

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Newsletter LV 2021

01. bis 07. Dezember

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2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

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02. Dez. 1949 - (INES 4 - NAMS 3,8) Atomfabrik Hanford - Beim geheimen Experiment 'Green Run' wurden 259 bis 444 TBq Radioaktivität freigesetzt ...

06. Dez. 1972 - (INES 3 - NAMS 1,6) Atomfabrik Sellafield - einer von vielen Störfällen in Sellafield ...

07. Dez. 1975 - (INES 3) Akw Greifswald - Ein Elektriker löste auf der Primärseite des Block-Trafos des Blocks 1 einen Kurzschluss aus ...

19. Dez. 1989 - (INES 3) Akw Vandellòs - Durch ein Feuer wurden die Sicherheitssysteme stark in Mitleidenschaft gezogen ...

31. Dez. 1978 - (INES 4) Akw Belojarsk - Im Turbinenhaus des Block 2 vom Belojarsker KKW stürzte eine Deckenplatte auf einen Turbinenöltank und verursachte einen Großbrand. 8 Personen erlitten hohe Strahlendosen beim Organisieren der Reaktornotkühlung ...

 

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Gundremmingen | Rückbau dauert Jahrzehnte

07. Dez. 2021 - Abschaltung Block C: Letzte Vorbereitungen im Atomkraftwerk Gundremmingen

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Klima | Erneuerbare

07. Dez. 2021 - Freie Fahrt für die Bürgerenergie?

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Akw Taishan-1 | Evolutionary Power Reactor EPR

06. Dez. 2021 - Frankreich: Atomaufsicht schweigt zu Konstruktionsfehlern

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SIPRI | Rüstung | MiK

Bericht des Stockholmer Sipri-Instituts: 

06. Dez. 2021 - Rüstungsgüter boomen

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Tritium | Fukushima

06. Dez. 2021 - Fukushima: Tritium im gesamten Pazifik

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Brokdorf | Widerstand

05. Dez. 2021 - Später Erfolg der Anti-Atomkraft-Bewegung

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Strahlung

05. Dez. 2021 - AKW-Mitarbeiter kontrollierte Strahlungsmessgeräte nicht – weil er zu faul war

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Belgien | Ausstieg

05. Dez. 2021 - Wie steht es um den Ausstieg aus der Kernkraft in Belgien?

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SMR | Unfall

„Mini-AKWs“

04. Dez. 2021 - Die Verniedlichung der Atomkraft

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Klimakrise

03. Dez. 2021 - Was die Autobauer bis jetzt verschlafen haben

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Erneuerbar

02. Dez. 2021 - IEA: 290 Gigawatt mehr - 2021 wieder neuer Rekord bei Erneuerbare Energien

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Umfrage | Solaranlage

02. Dez. 2021 - Ein Drittel aller Eigenheimbesitzer plant bis 2024 eine Solaranlage

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Ecodefence | Russland

01. Dez. 2021 - Alternative Nobelpreise überreicht

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Aktuelles+

 

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Emissionen | China

01. Dez. 2021 - Wie viele unserer Treibhausgasemissionen schlagen wir China zu?

 

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Aktuelles+ Hintergrundwissen

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

China baut die Kraftwerke, die wir uns lieber ersparen ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Am 31. Dez. 2021 werden 3 Reaktoren abgeschaltet:
Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen.

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Am 31. Dez. 2022 werden die letzten 3 Reaktoren in Deutschland
vom Netz genommen:
Emsland, Isar und Neckarwestheim.

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de

mit den Stichworten:

       
  China Strom  
       

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

Akw Taishan-1, Evolutionary Power Reactor EPR

Whistleblower gibt Hinweise

28. Nov. 2021 - Störfall in Atomkraftwerk in China geklärt

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21. Sep. 2021 - Flüssiges Salz als Kühlmittel: China startet Testbetrieb von Thorium-Kernreaktor

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06. Apr. 2015 - THTR in China: Ein Überfall und ein Haufen Kugeln ...

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

Akw Taishan-1, Evolutionary Power Reactor EPR

AFP - 01:13

Bericht über möglichen Zwischenfall in chinesischem Atomkraftwerk

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Weltspiegel - 04:26

CO2-Ausstoß: China steht an der Spitze

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Weltspiegel - 05:14

Energiewende in China: Plötzlich Vorreiter beim Klimaschutz?

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 130 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Kraftwerke China

https://www.ecosia.org/search?q=Kraftwerke+China

 

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AtomkraftwerkePlag -
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

China

Heute sind in der Volksrepublik China 51 Reaktoren in Betrieb, darunter auch ein Schneller Brüter. 14 neue Einheiten werden gebaut ...

Im Dezember 2015 wurde bekannt, dass laut Chinas neuem 5-Jahresplan bis 2030 110 Atomkraftwerke in Betrieb sein sollen. Der Anteil der Atomkraft an der Energieerzeugung soll auf 10 % steigen ...

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Shidaowan (China)

Der Standort Shidaowan (auch genannt: Shidao Bay) befindet sich in der ostchinesischen Provinz Shandong bei der Stadt Weihai im Rongcheng Nuclear Power Industrial Park. Dort wird seit 2012 ein gasgekühlter Hochtemperaturreaktor mit zwei Modulen und einer Leistung von 211 MW errichtet. Die Einheit ist als Demonstrationsreaktor für größere kommerzielle Einheiten vorgesehen werden ...

Am 16. März 2013 wurde mit Bauarbeiten an einer Pilot-Brennelementefabrik bei Baotou in der autonomen Region Innere Mongolei begonnen, die Brennelemente für den HTR liefern soll ...

Ende 2021 erreichten beide Reaktoren eine sich selbsterhaltende Kettenreaktion (Kritikalität) ...

 

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Wikipedia

 

Chinas Energiewirtschaft

Durch die rasche Industrialisierung sowie den Anstieg des Lebensstandards (Lebensqualität) stieg der Energiebedarf stark an. Im Jahr 1985 wurde etwa dreizehnmal soviel Energie verbraucht wie im Jahr 1957. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Energie liegt im Vergleich niedrig bei etwa der Hälfte des internationalen Schnitts und bei etwa einem Zehntel des Pro-Kopf-Verbrauches der Vereinigten Staaten. Deshalb kann ein weiteres starkes Ansteigen des Energiebedarfs prognostiziert werden ...

Im September 2016 ratifizierte China den auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 beschlossenen Klimaschutzvertrag. Dieser sieht vor, die globale Erwärmung auf möglichst 1,5 °C, aber auf jeden Fall unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen.

Kohle ist Chinas wichtigster Energieträger. 2015 lag der Anteil am chinesischen Gesamtenergieverbrauch bei 64,4 %, wobei der relative Anteil seit Jahren rückläufig ist, da der Kohleverbrauch weniger stark wächst als andere Energieträger. Im Stromsektor lag der Anteil der Kohle 2007 noch bei 83 %, bis 2015 fiel der Anteil mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und der Kernenergie auf 72 % ...

Die installierte Leistung der Wasserkraftwerke in China stellte 2016 mehr als ein Viertel der weltweiten Wasserkraftwerkskapazität dar. Der Anteil der Wasserkraftwerke an der installierten Leistung aller Kraftwerke in der Volksrepublik lag 2016 bei 20,2 %. Insgesamt existieren mehrere Hundert Wasserkraftwerken in China ... 

Die chinesischen Nationalen Energieagentur hat ihre Ausbauziele zuletzt um 30 % erhöht und 2015 Deutschland als größten Installateur von Photovoltaik sowohl insgesamt (21,3 GW) als auch pro Kopf der Bevölkerung der neu installierten Leistung (16,3 W) überholt. Bis 2030 sollen erneuerbare Energien ca. 20 % des gesamten Primärenergiebedarfes decken ...

 

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

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Newsletter XLV 2021

29. September bis 06. Oktober

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2015 2014 2013 2012 2011

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Auszug aus der PDF-Datei
Nuclear Power Incidents & Accidents + NAMS + INES

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Im Oktober jähren sich drei Störfälle allein in Sellafield/ Großbritannien, sowie jeweils ein Störfall in den USA, in Jugoslawien, Frankreich und Pakistan

01. Okt. 1981 (INES 3 - NAMS 1,3) geschah einer von 15 'INES 3' Störfällen in Sellafield, bei diesem Ereignis wurden 0,9 TBq Strahlung freigesetzt.

05. Okt. 1966 (INES 4) der "Schnelle Brüter" im Akw Enrico Fermi überhitzte ...

07. bis 12. Okt. 1957 (INES 5 - NAMS 4,6) der 'INES 5' Störfall in Windscale/ Sellafield, bei dem 1786 TBq Strahlung freigesetzt wurden.

12. Okt. 1969 (INES 4) einer von 5 'INES 4' Störfällen in Sellafield, bei diesem Ereignis wurden 1,8 TBq Strahlung freigesetzt.

15. Okt. 1958 „Vinča“ Institut für Nuklearwissenschaften nahe Belgrad, während eines Experiments wurden 6 Forscher verstrahlt, einer starb ...

17. Okt. 1969 (INES 4) Akw Saint-Laurent, mehr als 50 Kilogramm Uranbrennstoff begannen zu schmelzen ...

19. Okt. 2011 (INES 1) Akw Karachi in Pakistan, diese 'INES 1' Störung habe ich bisher noch nicht in die Seite "INES und die Liste der Störfälle" eingebaut, da mir zu diesem Vorfall keinerlei Informationen vorliegen.

 

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06. Okt. 2021 - Atomwaffenverbot in den Koalitionsvertrag!

Offener Brief an Verhandelnde

In einem Offenen Brief an die Abgeordneten des neu gewählten Bundestages forderten heute Vertreter*innen deutscher ICAN-Partner und befreundeter Organisationen eine zeitgemäße und kooperative Sicherheitspolitik sowie die atomare Abrüstung unter dem Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) – beides müsse fester Bestandteil im Koalitionsvertrag werden. Das Wahlergebnis müsse allgemein als Auftrag zur Modernisierung verstanden werden.

„Die bisherige Bundesregierung hat den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen boykottiert. Mit der neuen Regierungsbildung besteht nun die Chance, das zu ändern. In Umfragen spricht sich bereits eine Mehrheit der Deutschen für eine umfassende atomare Abrüstung aus. Der Ausgang der Wahl ist ein klarer Auftrag an die neue Bundesregierung als Beobachterin an der Vertragsstaatenkonferenz zum AVV im März nächsten Jahres teilzunehmen und dem UN-Vertrag beizutreten“, unterstreicht Dr. med. Lars Pohlmeier, Co-Vorsitzender der deutschen Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs ...

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Bundespolizei bestätigt:

06. Okt. 2021 - Urantransporte Gronau-Russland waren „nukleare Abfälle“ – Strafanzeige gegen Urenco

In mehreren Schreiben an AtomkraftgegnerInnen bestätigt die Bundespolizei erstmals ausdrücklich, dass es sich bei den Exporten von abgereichertem Uran aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland um Atommüll gehandelt hat. Wörtlich heißt es in den Ende September zugestellten Schreiben der Bundespolizeidirektion St. Augustin mit Bezug auf die Urantransporte vom 18. November 2019 und 5. Oktober 2020: „(…) im Rahmen eines Bahntransportes nuklearer Abfälle (organisiert durch die Firma Urenco) (…)“. Bislang hatte Urenco immer von „Wertstoff“ gesprochen, weil die Ausfuhr von radioaktiven Abfällen gemäß § 328 StGB verboten ist.

Aufgrund der neuen Sachlage hat ein Atomkraftgegner aus dem Münsterland nunmehr Strafanzeige wegen der „illegalen Ausfuhr von radioaktiven Stoffen“ gegen die Firma Urenco bei der Staatsanwaltschaft Münster eingereicht.

„15 Jahre lang hielt der Urananreicherer Urenco die Behauptung aufrecht, es handele sich bei den Uranmülltransporten von Gronau nach Russland um „Wertstoff“-Transporte. Doch in Russland lagert der Uranmüll nach Erkenntnissen der russischen Umweltorganisationen Ecodefense und Greenpeace Russland ohne jede Weiterverwertung auf Freiflächen unter offenem Himmel. Das ist ein lupenreiner Atommüllexport. Wir freuen uns sehr, dass die Bundespolizei dies nun offiziell bestätigt und erwarten von der Staatsanwaltschaft Münster ausführliche und zielgerichtete Ermittlungen,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ...

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Korruption

06. Okt. 2021 - Die „Österreich“-Affäre

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05. Okt. 2021 - Frankreich: Minireaktoren als nächstes großes Ding?

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05. Okt. 2021 - Reaktor 3 in Cattenom schaltet sich ab

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Atommüll

04. Okt. 2021 - Experte rechnet mit Castor-Zwischenlager in Biblis bis 2080

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04. Okt. 2021 - Unsere Erde ist dunkler geworden

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Ferroelektrische Kristalle

03. Okt. 2021 - Mehr als 1000-fache Leistung für Solarzellen

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Liebe Freundinnen und Freunde,

die wahrscheinlich entscheidende Auseinandersetzung um die Zukunft von Lützerath und den weiteren Kohleabbau in Garzweiler hat begonnen: Gestern besetzten AktivistInnen einen Kohlebagger und mehrere von ihnen sind noch immer in Gewahrsam. Deshalb gibt es Soli-Aktionen. Ab jetzt gibt es jeden Sonntag im Oktober große Dorfspaziergänge in Lützerath ab 11.30 Uhr sowie weitere große und kleine Proteste, um den Abriss des Ortes zu verhindern. Denn seit gestern hat die Rodungssaison begonnen und RWE möchte Fakten schaffen, bevor in Berlin was anderes beschlossen wird.

Doch die 1,5°-Grenze verläuft VOR Lützerath - wir solidarisieren uns und rufen zur Teilnahme an den Protesten auf.

Alle aktuellen Infos auf: www.alle-doerfer-bleiben.de

Ecodefense/Alternativer Nobelpreis:

Unser Freund Vladimir Slivyak und Ecodefense haben in den letzten Jahren nicht nur gegen Atomprojekte gekämpft, sondern federführend auch den Kampf gegen den Kohleabbau in Russland aktiv mitorganisiert. Deshalb wurde der Alternative Nobelpreis zu Recht auch an ihn verliehen. Hier zwei große Berichte in taz und Deutsche Welle zur Arbeit von Ecodefense und zur extrem kritischen Lage der Umweltbewegung in Russland:

https://taz.de/Alternativer-Nobelpreis-fuer-Aktivisten/!5804898/

https://www.dw.com/de/russischer-umweltaktivist-erh%C3%A4lt-right-livelihood-award/a-59339087

Perspektivisch freut sich Vladimir sicher über Einladungen für Vorträge etc. - vieles wird ja nun wieder möglich Corona-mäßig. Und das nützt der internationalen Vernetzung und Solidarität.

Koalitionspoker Berlin:

Gerade bei den jetzigen Koalitionsgesprächen bietet sich die Möglichkeit, den weiteren Import von russischer Kohle zu stoppen, die Uranmüllexporte von Gronau nach Russland endgültig zu verbieten und die geplante Brennelementekooperation in Lingen zwischen Framatome und Russland zu kippen.

Und damit zum Letzten Thema: Wir befürchten (sicher nicht als Einzige), dass bei den Ampelgesprächen in Berlin viele Klimathemen unter die Räder kommen werden, um die FDP (und auch die SPD) an Bord zu halten. Das gilt für den Kohleausstieg und das Tempolimit, aber eben ganz sicher auch für die Stilllegung von UAA Gronau und Brennelementefabrik Lingen, für die Uran- und Brennelementexporte in alle Welt, für die Uranzentrifugenforschung in Jülich, für den hochangereicherten Reaktorbetrieb in München-Garching oder für den Verzicht auf das völlig fehlgeschlagene Endlagerprojekt Schacht Konrad.

Deshalb: Wir sollten uns alle in den nächsten Wochen mit unseren Kontakten und Möglichkeiten in Berlin einmischen. Der Atom- und Kohleausstieg ist und bleibt Handarbeit - ohne unseren Druck von der Straße läuft da nix!

Schauen wir also nicht von der Seitenlinie zu, sondern mischen uns ein und machen Druck!!

Atomfreie Klimagrüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

*

01. Okt. 2021 - Grünes Wachstum gibt es nicht

Klimakrise Es ist unmöglich, das derzeitige Niveau der Wirtschaft beizubehalten, ohne die Umwelt zu zerstören. Nur mit weniger von allem ist eine Katastrophe abzuwenden

*

Schweiz

01. Okt. 2021 - Der Ausstieg aus der Atomenergie kommt weniger teuer

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SES - Schweizerische Energiestiftung

01. Okt. 2010 - Kostenstudie 2021: Affront auf Kosten künftiger Generationen

Der Atomlobby-Verband Swissnuclear hat heute mit der Kostenstudie 2021 die Kosten für den Rückbau und die Entsorgung der Schweizer Atomkraftwerke präsentiert. Eine erste Analyse der Schweizerischen Energie-Stiftung SES zeigt: Insbesondere bei den Entsorgungskosten werden massgebliche Kostenrisiken auf die Allgemeinheit und die künftigen Generationen abgewälzt. Die SES fordert die für die Überprüfung zuständige Stenfo-Verwaltungskommission auf zu korrigieren ...

*

30. Sep. 2021 - Weshalb sind die Energiepreise so stark gestiegen?

Die Preissteigerungen für Gas und Strom sind enorm. Gerade die Entwicklung der letzten Wochen ist schwer nachvollziehbar, sagt Oliver Hummel. Er erläutert im Interview Hintergründe und Ursachen für die Kapriolen am Energiemarkt ...

... Bei exponentiellen Preisentwicklungen kommt auch immer ein bisschen Panik und Spekulation an der Börse hinzu, die dann ab einem gewissen Punkt rational nicht mehr zu erklären ist.

*

30. Sep. 2021 - IPPNW verweist auf gesundheitliche Folgen von Uranbergbau

Bündnis-Statement zur EU-Taxonomie

Das Bündnis European Alliance for the Self-Determination of Indigenous PeopleS hat am Dienstag in einem Statement auf die Folgen des Uranbergbaus auf dem Territorium indigener Völker aufmerksam gemacht. Das Statement richtet sich an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, sowie an den Präsidenten und die Mitglieder des EU-Parlaments, die bis Ende des Jahres darüber entscheiden sollen, ob Atomenergie als „nachhaltige“ Investition eingestuft und in die EU-Taxonomie aufgenommen wird. Als Mitunterzeichnerin unterstreicht die Internationale Ärzt*innenorgansiation für die Verhütung des Atomkriegs die katastrophalen, gesundheitlichen Folgen des Uranbergbaus, insbesondere für die indigene Bevölkerung.



„In vielen Regionen der Welt, in denen Uran für den Gebrauch in der EU abgebaut wird, gefährdet der Bergbaus die Gesundheit der Bergarbeiter*innen und der Bevölkerung in der Umgebung“, erklärt IPPNW Co-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen. Sowohl der konventionelle Uranabbau als auch das sogenannte in-situ Leaching seien hochgradig schädlich. In Niger belegten Studien bereits 2004 / 2005 die radioaktive Belastung von Trinkwasser und Atemluft über die WHO-Grenzwerte hinaus ...

*

30. Sep. 2021 - Kabinettsbeschluss für neuen südafrikanischen Forschungsreaktor

world-nuclear-news.org - Übersetzen mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

*

Am 29. Sep. 1957 geschah in der kerntechnischen Anlage Majak ein Unfall (INES 6), bei dem erhebliche Mengen radioaktiver Strahlung freigesetzt wurden.

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29. Sep. 2021 - Tschechische Unterstützung für Atomkraft wird Gesetz

world-nuclear-news.org - Übersetzen mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

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Alternativer Nobelpreis

29. Sep. 2021 - Russischer Umweltaktivist erhält Right Livelihood Award

Wladimir Sliwjak und drei weitere Preisträger bekommen den diesjährigen schwedischen Right Livelihood Award ...

 

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Aktuelles+

 

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29. Sep. 2021 - Deutschlands Militarisierung: am Wahlabend kein Thema

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Wie kann der Mensch nicht sehen, was offensichtlich falsch läuft?
Machtgier, Verblendung, oder vielleicht ist es wieder einmal der kollektive Wunsch, dazuzugehören ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Durchsuchen der reaktorpleite.de

mit den Stichworten:

       
  Militärisch NATO  
       

brachte u.a. folgendes Ergebnis:

 

Die Uranstory - Atomlobby / Uranwirtschaft / MiK

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31. Aug. 2021 - Hochgerüstet, korrupt und kriminell

Pablo Flock / telepolis.de

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

ARTE | History Catchers - 03:34

Explosive Aufnahmen im Bikini-Atoll

*

ARD Monitor - 19.06.2014 - 08:57

Atomwaffen in Büchel: Regierung belügt uns

*

Arte - Kenichi Watanabe - 01:23:55

Unsere schöne nukleare Welt

 

Wird in einem neuen Fenster geöffnet! - YouTube-Kanal "Reaktorpleite" Playlist - Radioaktivität weltweit ... - https://www.youtube.com/playlist?list=PLJI6AtdHGth3FZbWsyyMMoIw-mT1Psuc5Playlist - Radioaktivität weltweit ...

In dieser Playlist finden sich über 130 Videos zum Thema

 

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Ecosia

Diese Suchmaschine pflanzt Bäume!

 

Stichwortsuche: Militarisierung

https://www.ecosia.org/search?tt=mzl2&q=Militarisierung

 

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Wikipedia

 

NATO-Osterweiterung / Kritik an der Osterweiterung

Ablehnung durch Politiker der USA

In einem offenen Brief an den damaligen Präsidenten der USA Bill Clinton vom 26. Juni 1997 äußerten mehr als 40 ehemalige Senatoren, Regierungsmitglieder, Botschafter, Abrüstungs- und Militärexperten ihre Bedenken gegenüber der von ihm geplanten Osterweiterung der NATO und forderten ihre Aussetzung. Zu den Unterzeichnern gehörten der Verteidigungsexperte des Senats Sam Nunn, Gary Hart, Bennett Johnston, Mark Hatfield, Gordon J. Humphrey, sowie die Botschafter in Moskau Jack Matlock und Arthur Hartman, außerdem Paul Nitze, Reagans Abrüstungsunterhändler, Robert McNamara, Verteidigungsminister a. D., Admiral James D. Watkins, ehemals Direktor des CIA, Admiral Stansfield Turner, Philip Merrill und die Wissenschaftler Richard Pipes und Marshall D. Shulman. Der Brief bezeichnet die Beitrittsangebote der NATO 1997 als „politischen Irrtum von historischen Ausmaßen“ ...

 

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Weiter zu: Zeitungsartikel 2021

 

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Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

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Newsletter XIII 2021

25. bis 30. März

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      2022 2021
2020 2019 2018 2017 2016
2015 2014 2013 2012 2011

Aktuelles+ Hintergrundwissen

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30. Mrz. 2021 - Karfreitag: Ostermärsche in Gronau und Jülich

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30. Mrz. 2021 - Solaranlagen als Zeichen des Widerstands

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30. Mrz. 2021 - Unser Planet nimmt zu viel Energie auf

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Umstrittenes Gutachten

29. Mrz. 2021 - EU-Experten erklären Atomkraft zur grünen Geldanlage

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29. Mrz. 2021 - Solar-Neubau soll bald billiger als Weiterbetrieb fossiler Anlagen sein

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Erneuerbare Energien

29. Mrz. 2021 - Riesiges schwimmendes Kraftwerk versorgt Singapur mit Strom

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29. Mrz. 2021 - Wasserstoff soll grüner werden

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Vor 42 Jahren:

28. März 1979 - Die teilweise Kernschmelze von Harrisburg

Um 4 Uhr am Mittwochmorgen begann im Kernkraftwerk "Three Mile Island" bei Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania einer der schlimmsten Atomunfälle der Menschheitsgeschichte.

Eine Kühlwasserpumpe war ausgefallen und der Reaktorblock 2 hatte sich ordnungsgemäß abgeschaltet. Ein Sicherheitsventil öffnete sich und ließ den durch die Nachzerfallswärme entstandenen Überdruck aus dem Inneren des Reaktors entweichen. Aus unbekannten Gründen schloss sich dieses Sicherheitsventil jedoch nicht wieder, als sich der Druck im Reaktorinneren normalisierte, und so flossen nun 1000 Liter Kühlwasser pro Minute in ein Auffangbecken, anstatt den Reaktor zu kühlen.

4:30 Uhr trat die erste Freisetzung von Radioaktivität auf.

6:30 Uhr entdeckte einer der Techniker den Fehler und schloss ein Notventil.

Damit verhinderte er einen Super-GAU.

7:24 Uhr wurde die höchste Alarmstufe ausgerufen.

8:00 Uhr US-Präsident Carter erfuhr von dem Unfall.

9:30 Uhr Ein Unternehmenssprecher belog die Öffentlichkeit und behauptete, es sei keine Radioaktivität freigesetzt worden. Er unterschlug das hochradioaktive Gas, das freigesetzt wurde, ebenso wie das radioaktiv verseuchte Wasser, das in den Susquehanna River geflossen war.

Am Freitag, den 30. März 1979, um 7 Uhr morgens mussten Techniker das hoch radioaktive Wasserstoffgemisch aus dem Reaktor entweichen lassen, weil der Druck immer weiter anstieg und die Explosionsgefahr zu groß geworden war. Damit wurde zum zweiten Mal ein Super-Gau verhindert, aber auch eine riesige radioaktive Wolke über das Land geschickt.

Am Freitagmittag, mehr als 55 Stunden nach der ersten Freisetzung von Radioaktivität, erging die Anordnung des Gouverneurs, schwangere Frauen und Kleinkinder aus einem Umkreis von 10 Kilometern zu evakuieren.

Insgesamt flohen in diesen Tagen 140.000 Menschen aus dem Gebiet und die Propagandisten der Atomlobby logen weiter, bis alle wieder zurückkamen …

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

'Reaktorpleite' - 'Playlists' - 'Radioaktivität weltweit ...'

Three Mile Island Documentary - English

 

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Wikipedia

https://de.wikipedia.org/wiki/Reaktorunfall_im_Kernkraftwerk_Three_Mile_Island

 

**

AtomkraftwerkePlag

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/Harrisburg/Three_Mile_Island_(USA)

 

Wenn über Atomunfälle gesprochen wird, so geht es meist um Fukushima 2011 und Tschernobyl 1986, der Unfall in Harrisburg 1979 ist uns irgendwie nicht mehr so richtig in Erinnerung, obwohl die Freisetzung von Radioaktivität in Harrisburg mehr als doppelt so hoch war wie in Fukushima.

 

NAMS - Nuclear Accident Magnitude Scale

bewertet die Schwere eines Atomunfalls anhand der Freisetzung von Radioaktivität, die Kosten in Millionen US-Dollar beziehen sich auf den Dollarkurs von 2013 …

 

Date

 

Location

 

Release (Tbq)

 

NAMS

 

INES

 

Cost

(mio. US$)

April/26/1986

Tschernobyl,
Ukraine

5,2 Mio.

8

7

259336

März/28/1979

Three Milles Island,
Harrisburg, USA

3,7 Mio.

7,9

5

10910

März/11/2011

Fukushima,
Japan

1,59 Mio.

7,5

7

166089

Sept./29/1957

Kyshtym, Mayak,
Chelyabinsk, USSR

1,0 Mio.

7,3

6

1733.4

 

Die gesamte Liste zum Herunterladen: 

NAMS + INES - Nuclear Power Accidents (PDF)

*

Pro-nuklearer Geheimbericht geleakt

27. Mrz. 2021 - GLOBAL 2000 warnt: EU Green Deal soll von der Atomlobby gekapert werden

*

26. Mrz. 2021 - STRENG GEHEIM!

Bundesregierung erklärt Atom-Deal von Lingener Uranfabrik mit Russland zur Geheimsache. Anfragen von Landtags- und Bundestagsabgeordneten bleiben unbeantwortet.
„Was soll die Öffentlichkeit nicht erfahren?“ Umweltschützer*innen fordern endgültigen Atomausstieg statt neuer Atom-Investitionen

Der von der Bundesregierung geplante „Atomausstieg“ findet im niedersächsischen Lingen nicht statt. Hier soll sogar noch kräftig in die Atomindustrie investiert werden: wie kürzlich bekannt wurde hat Framatome, der französische Mutterkonzern des Lingener Brennelementewerks ANF, beim Bundeskartellamt den Antrag für ein Joint Venture mit der Firma JSC TVEL, einem Tochterunternehmen des staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom, gestellt. Die Kartellbehörde hat dem umstrittenen Antrag am 11.3.2021 zugestimmt.

Welche Pläne stecken hinter dem Investitionsvorhaben des französischen und des russischen Atomkonzerns in die Lingener Brennelementefabrik?

Diese Frage wollten sich der niedersächsische Landtagsabgeordnete Hubertus Zdebel (Die Linken) und die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kötting-Uhl (Bündnis 90/ Die Grünen) am vorigen Mittwoch im Bundesumweltausschuss beantworten lassen, doch eine Antwort bekamen sie nicht.

In einem vorangegangenen Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums an die Abgeordneten heißt es, dass „die Bundesregierung die erfragten Informationen zu geführten Investitionsprüfverfahren als Verschlusssache „Vs-VERTRAULICH“ eingestuft und der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages übermittelt“ habe. Der Tagesordnungspunkt im Umweltausschuss wurde daraufhin gestrichen.

Auch in Zukunft wird die Öffentlichkeit keine Antworten erhalten, denn die Abgeordneten müssen, wenn sie denn Zugang zu den geheimen Informationen erhalten, darüber Stillschweigen bewahren ...

*

26. Mrz. 2021 - Nationalrat drängt auf Reform des EURATOM-Vertrags

*

Halbtransparente Solarzellen auf dem Dach eines Gewächshauses

26. Mrz. 2021 - Salatfreundliche Photovoltaik

*

Auch in Deutschland gibt es Befürworter kleiner modularer Atomreaktoren

25. Mrz. 2021 - Kleine Reaktoren, große Probleme

*

Grafenrheinfeld

25. Mrz. 2021 - Resolution der Grünen wird entschärft

*

Wegen schweren Sicherheitsmängeln

25. Mrz. 2021 - Japans Atomaufsicht verbietet Wiederinbetriebnahme des Atomkraftwerks Niigata

 

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25. Mrz. 2021 - Macron, Orbán und Co. fordern „aktive“ EU-Unterstützung für Atomenergie

Frédéric Simon / euractiv.de

 

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Hintergrundwissen

 

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reaktorpleite.de

 

Karte der nuklearen Welt:

Deutschland und Österreich werden in die Zange genommen ...

 

The English version of this world map:

https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1fCmKdqlqSCNPo3We1TWZexPjgNDQOaLD

 

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Die Suche in der reaktorpleite.de mit dem Suchwort 

     
  EU-Taxonomie  
     

 

brachte u.a. folgende Ergebnisse:

 

Die Atomlobby gibt alles und allen, denn nur die dreistesten Böcke kommen in den Garten ...

06. Juli 2020 - Die Gemeinsame Forschungsstelle wird die Aufnahme der Kernenergie in die Abgabenordnung der EU bewerten

world-nuclear-news.org - Übersetzen mit https://www.deepL.com/translator (kostenlose Version)

*

04. Feb. 2021 - Studie: Atomkraft ist nicht nachhaltig und hilft nicht im Klimawandel

 

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YouTube-Kanal "Reaktorpleite"

 

Radioaktivität weltweit ...

Jan Böhmermann klärt die Geschichte der AtomenergieJan Böhmermann klärt die Geschichte der Atomenergie ...

 

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AtomkraftwerkePlag

 

EU-Staaten fordern neue Subventionen für Atomenergie

Der Bau von Atomkraftwerken in Europa war bereits seit 1977 durch milliardenschwere Anleihen im Rahmen von EURATOM finanziert worden, zunächst in Westeuropa, seit 1994 auch in Osteuropa.

Großbritannien, Frankreich und Tschechien, welche die Atomenergie weiter ausbauen wollten, sowie Polen, das deren Einführung plante, forderten im April 2012, dass Atomkraft subventioniert werden müsse. Der Grund war, dass sie keine privaten Investoren für diese riskante und unrentable Technik fanden. Die Süddeutsche Zeitung urteilte: "Atomkraft lohnt sich nicht - nicht einmal in Frankreich, das um die 80 Prozent seines Stroms aus seinen 58 Reaktoren bezieht. Anders kann man die Briefe aus Paris, London, Prag und Warschau nicht interpretieren, mit denen die Länder bei der Europäischen Union für die Kernenergie werben. Man solle den Atomstrom doch bitte subventionsfähig machen. Die Betreiber der Meiler möchten Geld aus den Töpfen, die für Solaranlagen, Windparks und Biomassekraftwerke da sind. Diese Briefe sind ein Eingeständnis, wie überflüssig die Kernkraft ist." Die Empörung in Deutschland war groß über diesen Vorstoß, und sogar EU-Energiekommissar Oettinger lehnte derartige Pläne ab. Mit der Forderung der Atomstaaten setzten sich auch die "taz" und "finanzen.net" kritisch auseinander.

Vermutlich war Großbritannien die treibende Kraft dahinter, das ohne Subventionen keine neuen Reaktoren finanzieren kann. Es wurde später von allen Seiten dementiert, dass es eine derartige Initiative gab, obwohl diese auf der Website des britischen Energieministeriums einsehbar war.

Ein Antrag der SPD-Fraktion im Bundestag, "mit dem jede Subventionierung neuer oder vorhandener Atomkraftwerke in der Europäischen Union unterbunden werden sollte" wurde am 23. Mai 2012 von der Regierungskoalition abgelehnt.

Am 15. Oktober 2013 forderten die Ministerpräsidenten von Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn Unterstützung durch die Europäische Union für Nutzung und Ausbau der Atomenergie.

*

EURATOM widerspricht dem Atomausstieg

In seinen Zielen und seiner ganzen Ausrichtung – der Förderung und Entwicklung der Atomenergie – widerspricht EURATOM dem Atomausstieg in Deutschland und anderen europäischen Staaten.

EURATOM treibt beispielsweise über das Programm "Euratom Fission" die Atomenergie-Forschung im Bereich der G4-Reaktoren voran, finanziert durch EU-Fördergelder.

Der EURATOM-Vertrag trägt dazu bei, dass über die Stadtgebiete von Bremen und Hamburg trotz des Atomausstiegs nach wie vor eine Vielzahl von Atomtransporten laufen. Er sieht nämlich vor, "dass Mitgliedstaaten untereinander alle mengenmäßigen Beschränkungen der Ein- und Ausfuhr beseitigen". Die EU prüfte 2013, ob eine Verbotsklausel gegen einen Teil der radioaktiven Transporte, die in das Bremische Hafenbetriebsgesetz aufgenommen wurde, dem EURATOM-Vertrag widerspricht.

Man muss sich fragen, wie konsequent es ist, wenn die Bundesregierung einerseits den Atomausstieg einleitet, andererseits aber EURATOM-Mitglied bleibt und dessen Rahmenprogramme zur Förderung der Atomenergie finanziell unterstützt.

Von Atomkraftgegnern wird der EURATOM-Vertrag als nicht mehr zeitgemäß bezeichnet und dessen Abschaffung gefordert. EURATOM begründe bislang eine Sonderstellung der Atomenergie und sichere "alte Privilegien und Subventionen". Stattdessen müsse der Vertrag zu einem "Instrument für atomare Sicherheit und den Rückbau der atomaren Altlasten" weiterentwickelt werden ...

 

**

Wikipedia

 

Lobbyismus

Lobbyismus, Lobbying oder Lobbyarbeit ist eine aus dem Englischen (lobbying) übernommene Bezeichnung für Interessenvertretung in Politik und Gesellschaft, bei der einzelne Personen oder Interessengruppen („Lobbys“) – vor allem durch die Pflege persönlicher Verbindungen – die Exekutive, die Legislative zu beeinflussen versuchen. Außerdem wirkt Lobbying auf die öffentliche Meinung durch Öffentlichkeitsarbeit ein. Dies geschieht vor allem mittels der Massenmedien.

Der Begriff hat negative Konnotationen (Nebenbedeutungen), sodass Interessenverbände nicht unter diesem Begriff auftreten. Gängige Bezeichnungen für Lobbyarbeit sind zum Beispiel Public Affairs, politische Kommunikation und Politikberatung. Unternehmen und Organisationen unterhalten bisweilen ein Hauptstadtbüro oder eine Hauptstadtrepräsentanz, aber auch Büros bei den Landesregierungen.

Im Jahr 2006 führten Thomas Leif und Rudolf Speth in Analogie zur Bezeichnung Vierte Gewalt für die Massenmedien den Begriff Fünfte Gewalt für den Lobbyismus ein, was jedoch von anderen Autoren als übertrieben angesehen wird. Thilo Bode titelte zum Glyphosat-Skandal 2017 in den Blättern für Deutsche und internationale Politik, in der Ausgabe, Oktober 2018: „Lobbyismus 2.0: Der industriell-politische Komplex.“ ...

*

Militärisch-industrieller Komplex

Popularität erlangte der Begriff durch den US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower, der in seiner Abschiedsrede vom 17. Januar 1961 ausdrücklich vor den Verflechtungen und Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes in den USA warnte. Eisenhower, der selbst einst Generalstabschef der Armee gewesen war, sah wie Mills den militärisch-industriellen Komplex als eine Gefahr für die demokratischen Institutionen und die Demokratie an. Durch die Einwirkung dieses Komplexes auf Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft könne die politische Führung veranlasst werden, Konflikte eher militärisch als politisch lösen zu wollen und damit als verlängerter Arm der Lobby der Rüstungsindustrie agieren ...

 

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