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Zeitungsartikel 2020
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Von Atom zu grün

28. Juni 2020 - Pannen-Akw Fessenheim vor dem Aus: Weg für erneuerbare Energien ist frei

Artikel von Amelie Richter aus www.berliner-zeitung.de

Im Atomkraftwerk am Rhein gehen endgültig die Lichter aus. Die Region soll nun mit einem Innovationspark für erneuerbare Energien eine 180-Grad-Wende machen.

Die letzten Tage eines umstrittenen Atom-Dinosauriers sind angezählt: Frankreichs ältestes noch laufendes Kernkraftwerk im elsässischen Fessenheim wird endgültig stillgelegt. Mehr als 42 Jahre lang produzierte das Akw an der deutsch-französischen Grenze Strom und jede Menge Kontroversen zwischen den Nachbarländern. Kritikern galt das Kraftwerk am Rhein schon seit Jahrzehnten als Sicherheitsrisiko. Das Akw-Ende soll den Startschuss für eine Wiedergeburt Fessenheims als Vorzeigestandort für erneuerbare Energien markieren, mit deutscher Beteiligung.

Am späten Montagabend beginnt nach Betreiber-Angaben die Stilllegung. Der erste Druckwasserreaktor war bereits Ende Februar vom Netz genommen worden. Im an Baden-Württemberg und die Schweiz grenzenden Département Haut-Rhin sind die Erwartungen nach der endgültigen Stilllegung hoch.

Keine Zeit dürfe verloren gehen, um Projekte festzuzurren, sagt Brigitte Klinkert, die als Präsidentin des Département-Rats federführend bei der Neugestaltung der Region Fessenheim ist. Grüne Wasserstoffproduktion, Batterie-Recycling und viele weitere Projektideen lägen auf dem Tisch - die Vision ist ein deutsch-französischer Innovationspark in der Nähe der Gemeinde.

Die Umgestaltung der Region ist eines der Prestigeprojekte der Zusammenarbeit zwischen Paris und Berlin. Nachdem Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron 2018 das Ende des Akw Fessenheim höchstpersönlich bekannt gegeben hatte, wurde das Projekt zur Neugestaltung anlässlich der Unterzeichnung des „Aachener Vertrages“ auf eine deutsch-französische Agenda gesetzt. Das sei gut, sagt die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Wir haben dadurch die Aufmerksamkeit beider Regierungen.“

Sie setzt auch auf die geplante direkte Bahnverbindung über eine neue Rheinbrücke zwischen Freiburg und Colmar als Impuls für die Grenzregion. Die Bahnstrecke werde Wirtschaftskraft bringen, sagt Schäfer. Sie ist davon überzeugt, dass Fessenheim mit grünen Innovationsprojekten ein Vorzeigemodell werden und in Frankreich sogar zum Umdenken anregen kann. „Vor allem, indem wir deutlich machen: Das Ende eines Kernkraftwerkes ist nicht das Ende einer Region.“ Der grüne Gewerbepark habe das Potenzial, mehr Arbeitsplätze zu schaffen als das Kernkraftwerk, so Schäfer.

Demontage des Akw Fessenheim dauert zwei Jahrzehnte

Bei den Projekten, die nun schnell grenzübergreifend in Angriff genommen werden sollen, spielt die Fläche, auf der das Kraftwerk selbst steht, bisher noch keine große Rolle, wie Schäfer erklärt. Denn die Demontage des Akw dauert voraussichtlich die kommenden zwei Jahrzehnte. Nach Angaben des Betreibers EDF sind für die Vorbereitung der Demontage fünf Jahre veranschlagt - der Abbau dauert dann weitere 15 Jahre.

Die französische Atomaufsichtsbehörde ASN hatte zuletzt Bedenken an den Plänen geäußert. Die von EDF vorgelegten Details zum Demontage-Szenario und der Entsorgung des dabei entstehenden Mülls seien unzureichend, kritisierte die Behörde. EDF hat mittlerweile nachgelegt und einen neuen Bericht übermittelt. Welche Änderungen gemacht wurden, teilte ASN zunächst nicht mit. Demnach laufe derzeit die Prüfung des Berichts.

Frankreich gilt immer noch als das „Atomland“ Europas. Nach der Stilllegung Fessenheims betreibt EDF nach eigenen Angaben landesweit 56 Reaktoren. Rund 71 Prozent der französischen Stromproduktion im vergangenen Jahr kamen nach Angaben des Netzbetreibers RTE aus der Kernkraft. Das entsprach demnach dem niedrigsten Anteil seit 1989. Frankreich liegt hinter den USA immer noch auf Platz zwei der größten Produzenten von Atomstrom weltweit.

Fragen und Antworten zum Pannen-Akw Fessenheim

Die beiden 900-Megawatt-Reaktoren in Fessenheim wurden 1977 in Betrieb genommen und sind die ältesten Frankreichs. In dem elsässischen Atomkraftwerk rund 30 Kilometer südwestlich von Freiburg kam es immer wieder zu Störfällen. Zuletzt kam es am Freitag zu einer Schnellabschaltung nach starken Windböen in der Region.

Kritiker verweisen zudem auf das Erdbebenrisiko am Oberrhein, wo die Reaktoren stehen. Nach jahrelangen Protesten von Atomkraftgegnern in Frankreich, Deutschland und der Schweiz wurde Reaktor eins in Fessenheim im Februar abgeschaltet, Block zwei soll nun folgen.

Warum hat es so lange gedauert?

Ursprünglich sollte Fessenheim bereits Ende 2016 vom Netz gehen. Doch der damalige französische Präsident François Hollande hielt sein Versprechen nicht ein. Paris begründete dies mit Verzögerungen beim Bau eines neuen Druckwasserreaktors im nordfranzösischen Flamanville.

Als Signal an die Nachbarländer sagte Hollandes Nachfolger Emmanuel Macron die Abschaltung dann für 2020 zu - zuletzt unabhängig von Flamanville. Denn der neue Reaktor kann wegen Bedenken der französischen Atomaufsicht frühestens Ende 2022 ans Netz gehen. Das frühere Vorzeigeprojekt gilt inzwischen als Debakel.

Wie reagieren die Fessenheim-Kritiker?

Die Bundesregierung und Baden-Württemberg begrüßen die Abschaltung. Von „Erleichterung“ spricht der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt. Frankreich habe seit Inbetriebnahme des Atomkraftwerks vor 43 Jahren „mit dem Risiko gelebt, eine ganze Region unbewohnbar zu machen“, sagte er AFP. Nun brauche es „eine Perspektive für Europa insgesamt, auf Atomstrom und fossilen Strom zu verzichten“.

Wie argumentieren die Gegner einer Schließung von Fessenheim?

Gewerkschaften und Politiker aus dem Elsass fürchten um hunderte Arbeitsplätze, die direkt und indirekt mit dem Akw zusammenhängen. Auch Präsident Macron preist die Atomkraft als „kohlenstofffreie und günstige Energie“, die den Franzosen europaweit die niedrigsten Strompreise garantiere. Kritiker entgegen, die Milliarden-Kosten für die bisher ungelöste Endlagerung würden dabei ignoriert.

Wie geht es nach der Abschaltung weiter?

Die französische Atomaufsicht ASN dringt auf einen „möglichst schnellen Rückbau“ des Atomkraftwerks Fessenheim, „um die Risiken zu mindern“. Denn solange die Brennelemente nicht abtransportiert sind, besteht ein Restrisiko. Der Abtransport ist bis Ende 2023 geplant. Das eigentliche Kraftwerk soll dann bis 2040 zurückgebaut werden.

Was passiert danach in Fessenheim?

Auf dem Akw-Gelände soll nach dem Willen von Deutschland und Frankreich ein Modellprojekt entstehen. Im Gespräch waren zuletzt unter anderem eine Solaranlage oder ein Industriepark. Die Gemeinde Fessenheim bedauert, dass es „keine kurzfristige Perspektive für die Arbeitsplätze gibt“.

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Karte der nuklearen Welt:

Akw Fessenheim war von 1977 bis 2020 in Betrieb ...

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Fessenheim

Frankreich

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AtomkraftwerkePlag
Rechercheplattform zur Atomenergie

 

Fessenheim (Frankreich)

Das Atomkraftwerk Fessenheim liegt am linken Rheinufer zwischen Mulhouse und Freiburg im Breisgau und ist 1,5 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

In den letzten Jahren gab reihenweise Störfälle. Nach Angaben von Greenpeace lag die Anzahl der meldepflichtigen Ereignisse von 2011 bis 2013 dreimal so hoch wie der Durchschnitt bei den anderen französischen Atomkraftwerken ...

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/Fessenheim_(Frankreich)

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Frankreich

Frankreich wurde lange Zeit als weltweit führender Akteur bei der Atomkraft und als Nummer eins beim Brennstoffkreislauf angesehen. Der jährliche Umsatz lag 2013 bei 46 Mrd. Euro. Der Atomkraftbereich umfasste 2.500 Unternehmen, und von der Atomenergie hingen ungefähr 400.000 Arbeitsplätze ab. Der Konzern AREVA galt als Weltmarktführer, und in 29 Staaten wurden Atomkraftwerke mit französischer Technologie betrieben.

2014 stand AREVA jedoch vor dem Bankrott und musste mit staatlicher Hilfe gerettet werden ...

https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/Frankreich

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Wikipedia

 

Kernenergie in Frankreich

Die 56 in Betrieb befindlichen Kernreaktoren werden vom staatlich dominierten Stromkonzern EDF betrieben. 14 alte Reaktoren waren endgültig abgeschaltet. Ein EPR-Reaktor ist seit dem 3. Dezember 2007 in Flamanville in Bau, ein Kraftwerksstandort mit zwei Druckwasserreaktoren aus den 1980er Jahren. Die geplanten Baukosten werden massiv überschritten: statt 3,3 Milliarden Euro sollen es (Stand Juli 2019) etwa 12,4 Milliarden Euro werden ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_in_Frankreich

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Électricité de France SA (EDF)

ist eine börsennotierte, staatlich dominierte französische Elektrizitätsgesellschaft. EDF ist der zweitgrößte Stromerzeuger weltweit.

Zum Jahreswechsel 2017/18 übernahm EDF 75,5 % des Reaktorbaugeschäfts von Areva (heute: Orano), das seitdem wieder unter dem Namen Framatome firmiert. Restaktivitäten im Bereich des Reaktorbaus, wie beispielsweise der von Kostenüberschreitungen und Verzögerungen betroffene Bau des Reaktors EPR Olkiluoto III, verbleiben bei der Altgesellschaft Areva. Areva ist für die Abwicklungen verbleibender Altprojekte verantwortlich, welche nicht von Orano oder Framatome übernommen wurden ...

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89lectricit%C3%A9_de_France

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Spekulationen um AKW-Zwischenfall

30.06.2020 - Radioaktivität in Nordeuropa ungewöhnlich hoch

In mehreren europäischen Ländern sind erhöhte Werte bestimmter Isotope gemessen worden. Jetzt wird über einen Vorfall in einem Kernkraftwerk spekuliert.

Messstationen in Schweden, Finnland und Norwegen haben in den vergangenen Tagen eine leicht erhöhte Radioaktivität festgestellt. «Es wurden sehr niedrige Werte der radioaktiven Substanzen Cäsium-134, Cäsium-137, Cobalt-60 und Ruthenium-103 gemessen», teilte Lassina Zerbo, Generalsekretär der Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (Ctbto), auf Twitter mit.

Auf einer dazu veröffentlichten Landkarte ist das mutmassliche Herkunftsgebiet der erhöhten Radioaktivität markiert. Es befindet sich demnach grösstenteils in Russland, aber auch in Teilen Finnlands, Schwedens, Dänemarks und Norwegens ...

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30.06.2020 - Frankreich schaltet ältestes Atomkraftwerk am Oberrhein ab

Die Umweltbewegung feiert beidseits der deutsch-französischen Grenze, dass nun die zwei Pannenmeiler im elsässischen Fessenheim definitiv vom Netz gehen

Nach mehr als 42 Jahren im kommerziellen Betrieb ist in der Nacht vom Montag auf Dienstag der zweite Reaktor im elsässischen Fessenheim und damit das älteste französische Atomkraftwerk definitiv vom Netz gegangen. Reaktor 1 war schon im Februar abgeschaltet worden ...

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Energiewende à la française

29.06.2020 - «Die Atomkraft gehört zur Grande Nation»

Fessenheim, das älteste AKW in Frankreich, ist seit Montagnacht definitiv abgeschaltet. Das Land setzt aber immer noch stark auf die Kernenergie: 75 Prozent des Stromes stammt aus AKW. Der Anteil soll bis in 15 Jahren auf 50 Prozent gesenkt werden. Doch die Atomlobby hat in Frankreich nach wie vor grossen Einfluss, erklärt der Energieexperte Mycle Schneider.

SRF News: Ist die Abschaltung von Fessenheim Frankreichs symbolischer Auftakt zum Atomausstieg?

Mycle Schneider: Zwei von 58 AKW, die abgeschaltet werden, sind noch kein Ausstieg aus der Atomenergie. Aber ein Zeichen. Man hätte die Laufzeiten ja auch verlängern können. Von interessierten Kreisen gab es diesbezüglich erheblichen Druck. Der Wille, in andere Richtungen zu denken, ist also da ...

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28.06.2020 - "Wir waren verwegen – und Propheten"

In der Nacht auf Dienstag wird das Atomkraftwerk in Fessenheim endgültig abgeschaltet – zwei Gegner des Projekts erinnern sich.

Vorher waren wir die Fortschrittsverweigerer, hinterher waren die Firmenbesitzer stets froh, wenn wir ein Atomkraftwerk oder eine Dreckschleuder wie es in den 70er-Jahren etwa ein Bleichemiekraftwerk Marckolsheim geworden wäre, verhindert hatten", sagt Axel Mayer. Der Kampf gegen Fessenheim, aber auch unzählige andere ökologische und soziale Projekte, haben einen Großteil des Lebens des 64-jährigen Endingers ausgemacht. "Wir haben Fehlinvestitionen verhindert", meint Mayer, der im Januar nach bald 30 Jahren als BUND-Regionalgeschäftsführer in den Ruhestand ging und nun miterleben darf, wie wenig später Fessenheim tatsächlich endgültig abgeschaltet wird. 

Jean-Jacques Rettig, einer der ersten der deutsch-französischen Protestbewegung gegen Atomkraft am Oberrhein, ist kein lauter Protestierer, aber er ist ein Pionier: Rettig war einer der ersten, die in den 70er Jahren den Widerstand gegen den Bau des Kernkraftwerks Fessenheim organisiert haben. "So etwas schafft man nie alleine", sagt Rettig fast entschuldigend. In Fessenheim, wo er mit Mitstreitern Broschüren verteilte und über Atomkraft aufklären wollte, seien die Bürger hinter ihren Vorhängen gesessen. Und der Dorfpfarrer warnte von der Kanzel herab vor angeblichen Zeugen Jehovas mit schlechtem Einfluss. Rettig ist sicher: Hätte der Betreiber Électricité de France damals nicht schon das Gelände gekauft und einen Zaun gezogen, als die Bewegung Fahrt aufnahm, wäre ihr mehr Erfolg beschieden gewesen ...

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Atom-Zwischenfall in Russland? 

28.06.2020 - Nordeuropa registriert leicht erhöhte Radioaktivität

Mehrere skandinavische Länder haben leicht erhöhte Strahlenwerte gemessen. Die Ergebnisse deuten auf einen Zwischenfall in einem Atomreaktor hin. Liegt der Ursprung in Russland?

Eine Meldung aus Skandinavien lässt aufhorchen: Nachdem Norwegen, Finnland und Schweden erhöhte Radioaktivität gemessen haben, haben sich auch die Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen und die Internationale Atomenergiebehörde gemeldet ...

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28.06.2020 - Wohin mit dem Schweizer Atommüll – vielleicht ins Zürcher Weinland? Weshalb die Nagra dort bohren lässt

Nach zwei Jahrzehnten führt die Nagra im Zürcher Weinland wieder Sondierbohrungen für ein Atommülllager durch. Bald will sie sich für einen Standort entscheiden, doch manche Stimmen mahnen zu Vorsicht.

Infrage kommen mehrere Gebiete, neben dem nördlichen Zürcher Weinland sind es die Gegenden im östlichen Aargau und um den Stadlerberg im Zürcher Unterland («Jura Ost» und «Nördlich Lägern» in der offiziellen Terminologie). Daher ist die Tiefenbohrung bei Marthalen nicht die einzige. «Gepikst» hat die Nagra den Untergrund schon im vergangenen Jahr in Bülach und in Trüllikon, und derzeit sind auch am Bözberg Bohrarbeiten im Gang. Weitere sind in Vorbereitung ...

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