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Zeitungsartikel 2020
Hintergrundwissen Aktuell+.

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Die Atomlobby und die anderen Ewiggestrigen laden nach.

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April, April 2020 - Demokratie auf der Intensivstation

Besuchsverbot – In Zeiten der Angst müssen wir alle leider draußen äh, drinnen bleiben

Corona räumt den Weg frei für bisher unverkäufliche Staubfänger und Ladenhüter aus den endlos langen Regalen und tiefsten Bunkern politischer Ideen. Nun sind sie alle wieder da und werden direkt an der Kasse feilgeboten, wo sonst nur Zigaretten Raucher, Alkohol Trinker und Süssigkeiten Kinder anmachen. Gleichzeitig läuft eine Riesen-Dauerwerbesendung auf allen Kanälen.

Unser Gesundheitsminister Jens Spam geht besonders forsch ran!
Er sorgt mit links für Toilettenpapier, Schutzkleidung, Masken und Corona-Tests an jeder Straßenecke. Multitasking par excellence, ein richtiger Macher. So ganz nebenbei kümmert er sich auch noch intensiv um seine Vorgängerin in Spee und kocht sogar ein feines Süppchen für die Arme.

Seine besondere Aufmerksamkeit jedoch widmet er der Markteinführung der einzig wahren Corona-Bremse.

Zuerst kam das Coronavirus und dann die App oder war es andersrum?

Auf Angelas Handy hat der liebe Jens die 'Corona-App' als erstes installiert. Hochrisikopatienten wie Frau Merkel muss man ja im Auge behalten, sonst steht sie noch im Weg, auf seinem Weg ins Kanzleramt.

Die Stimmung ist panisch bis gut, alle wollen etwas tun und keiner weiß was. Also trinken wir erst mal ein bis zwei Bier und spielen mit der neuen App.

Und so schafft der liebe Jens, woran schon jede Menge Erzkonservative vor ihm gescheitert sind:

Die Einführung der Massenüberwachung!

Handy-Tracking für alle!

Freiwillig!

Und alle singen mit: Corona, Corona, Coroonaa …

 

PS: Dieser tolle Hecht schafft bestimmt auch den Ausstieg aus dem Ausstieg.
Wenn wir ihn lassen!

 

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Liebe Freundinnen und Freunde,

die Ostermärsche zur Urananreicherungsanlage Gronau und zur Uran-Zentrifugenfirma in Jülich werden dieses Jahr aufgrund der umfangreichen Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise leider verschoben. Das haben wir in Gronau und Jülich gemeinsam beschlossen. Ein neues Datum werden wir zu gegebener Zeit nach Ostern benennen.

Damit die dringende Forderung nach einer Beendigung der zivil wie militärisch gefährlichen Urananreicherung in Gronau und der damit verbundenen Zentrifugenentwicklung und -herstellung in Jülich in dieser außergewöhnlichen Situation weiter politisch sichtbar bleibt, haben wir uns entschieden, den diesjährigen Ostermarsch-Aufruf für Gronau und Jülich als Online-Petition "Urananreicherung beenden - Atomwaffen ächten" an die Bundesregierung und NRW-Landesregierung auf den Weg zu bringen. 22 Initiativen und Verbände tragen diese Petition als ErstunterzeichnerInnen. Sie ist heute Nachmittag auf der Plattform OpenPetition an den Start gegangen.

Wir bitten euch herzlichst: Unterzeichnet die Online-Petition, teilt den Link und macht dafür in eurem Freundeskreis oder bei anderen Gruppen Werbung.

Hier ist der Petitions-Link:

https://www.openpetition.de/petition/online/ostermarsch-appell-gronau-juelich-urananreicherung-beenden-atomwaffen-aechten

Zeigen wir, dass wir auch in politisch sehr schwierigen Zeiten gemeinsam handlungsfähig sind.

Urenco, RWE, EON, die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung treiben in Gronau und Jülich die Zukunft der Atomenergie zielstrebig voran - von Atomausstieg keine Spur. Stattdessen laufen sogar Gespräche mit dem US-Pentagon über eine militärische Nutzung der Urananreicherung - das wollen wir unbedingt verhindern!

Wichtig: Wenn ihr auch als Initiative, Verband oder Parteigliederung den Ostermarsch-Appell unterstützen wollt, dann geht auch das. Auch dafür herzlichen Dank. Bitte schickt eure Unterstützung an den AKU Gronau: uaanee@web.de
Machen wir gemeinsam Druck für einen echten Atomausstieg und für zivile Konfliktlösungen weltweit ohne Atomwaffen!

Atomfreie Grüsse
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
(www.sofa-ms.de, www.urantransport.de)

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Karte der nuklearen Welt:

Wir schaffen ...

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Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

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01. April 2020 - Wind und Sonne treiben Ökostrom-Anteil auf 52 Prozent des Verbrauchs

Erneuerbare Energien haben in den ersten drei Monaten dieses Jahres erstmals mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt. Von Januar bis März wurden rund 52 Prozent des Verbrauchs mit Wind, Sonne, Wasserkraft und anderen Ökoenergien erzeugt, wie erste Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres hatte der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoinlandsstromverbrauch 44,4 Prozent betragen.

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Eine Recherche von ICAN und IPPNW Germany

31. März 2020 - Nukleare Ausgaben vs. Gesundheitswesen

Was wäre, wenn das Geld für Atomwaffen in das Gesundheitssystem fließen würde?

Die Regierungen benötigen mehr Ressourcen, um ihren von der COVID-19-Pandemie betroffenen Bürger*innen zu helfen. Mit den öffentlichen Mitteln, die die Atomwaffenstaaten und ihre Alliierten für die Bereitstellung von Massenvernichtungswaffen ausgeben, könnte das Gesundheitswesen in diesen Ländern massiv gestärkt werden. ICAN hat ausgerechnet, wie viel medizinische Ausrüstung angeschafft und wie viel Gesundheitspersonal eingestellt werden könnte, legt man die Ausgaben Frankreichs, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten für die Wartung, Modernisierung und Entwicklung ihrer Atomwaffenarsenale zu Grunde. Für Deutschland haben wir die Kosten für die Anschaffung der Atombomber und die Investitionen ins deutsche Gesundheitssystem gegenübergestellt ...

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31. März 2020 - Anlage für Atomabfälle in Duisburg geschlossen

In Duisburg ist nach 35 Jahren eine Anlage zur Bearbeitung radioaktiver Abfälle aus deutschen Kernkraftwerken endgültig geschlossen worden. Der Rückbau der Betriebsstätte in Duisburg-Wanheim sei abgeschlossen, teilte die Gesellschaft für Nuklear-Service am Dienstag mit. Seit 1985 hatte die GNS in drei angemieteten Werkshallen schwach- bis mittelradioaktive Abfälle aus dem Betrieb und der Stilllegung deutscher Kernkraftwerke getrocknet, verpresst und für die anschließende Zwischen- sowie spätere Endlagerung verpackt.

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31. März 2020 - Alles muss raus 

Rund 126.000 Fässer müssen aus dem Atommülllager Asse entfernt werden. Nun legt der Betreiber eine Konzeptskizze für die Bergung der Abfälle vor.

Alles muss raus. Rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktivem Müll sowie chemischen Abfällen wurden zwischen 1967 und 1978 im früheren Salzbergwerk Asse II bei Wolfenbüttel versenkt. Weil die Grube instabil ist und voll Wasser zu laufen droht, sollen die Abfälle nach Möglichkeit an die Oberfläche geholt werden.

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Spendenaufruf

- Der THTR-Rundbrief wird von der 'BI Umweltschutz Hamm' herausgegeben und finanziert sich aus Spenden.

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