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Zeitungsartikel 2019
Hintergrundwissen Aktuell+.

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Was mich mal interessieren würde: Wenn dieses Schiff, die "Mikhail Dudin", am heutigen Donnerstag um 18 Uhr in Amsterdam ablegt, wann fährt es dann in den "Nord-Ostsee Kanal" ein und wann wieder raus? Die werden doch nicht durch Skagerrak und Kattegat schippern ...

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Update vom:

11.12.2019 - Der letzte Uranzug 2019 - Zusammenfassung

Liebe Freundinnen und Freunde,

18 Mahnwachen in zwei Tagen plus eine Abseilaktion bei Münster, die den Uranzug gestern für zwei Stunden stoppte - soviel Protest gab es schon lange nicht mehr gegen die unverantwortlichen Urantransporte von/zur UAA Gronau und für die dringend notwendige Stilllegung der UAA. Und es geht weiter - auf beiden Seiten:

Während in Russland Ecodefense, Greenpeace und Friends of the Earth einen landesweiten Protesttag für jetzt Sonntag (15.12.2019) angekündigt haben, ließ sich der Gronauer Urenco-Boss Ohnemus heute im WDR zitieren, dass sie nächstes Jahr mit weiteren 10 Uranmüllzügen mit insgesamt 6000 t Uranmüll für Russland weitermachen wollen. Dagegen kündigen wir schon jetzt Proteste an!

Unten dazu mehr, jetzt aber noch zwei weitere wichtige Meldungen sowie ein Spendenaufruf.

1. 25 Jahre Sonntagsspaziergang Ahaus, 15.12.

Am jetzigen Sonntag wird der Sonntagsspaziergang am Zwischenlager Ahaus 25 Jahre alt - deshalb findet um 14 Uhr ein Jubiläums-Sonntagsspaziergang am Zwischenlager statt. Dabei wird die Landstraße wieder mit Protestfahnen beflaggt, denn 2020 drohen auch hier neue Atommülltransporte. Am Sonntag wollen wir das Jubiläum aber auch ein wenig feiern, denn politischer Widerstand braucht immer auch einen langen Atem.

2. Prozesse Lingen, 19./20.12.

Am Donnerstag/Freitag 19./20.12. finden in Lingen um 10 Uhr vor dem Amtsgericht noch zwei Prozesse gegen zwei AktivistInnen statt. Beiden wird "Widerstand" vorgeworfen. Es geht um eine symbolische Aktion am Rathaus-Vordach bei einer Anti-Atom-Demo im Januar, nachdem es dort im nuklearen Teil der Brennelementefabrik gebrannt hatte. Nachdem Sachbeschädigung als Vorwurf ausschied, hängte man den beiden eben "Widerstand" an.

Die beiden AktivistInnen freuen sich über solidarische Unterstützung.

Ebenfalls in Lingen ist noch ein weiteres Verfahren anhängig, weil auch eine Rollstuhlfahrerin bei derselben Demo "Widerstand" geleistet haben soll. Für derartige Highlight-Prozesse findet die ach so überlastete Justiz anscheinend immer Zeit.

3. Spendenaufruf

Prozesse, Aktionen und die internationale Urantransport-Kampagne - all das kostet leider nicht nur viel Einsatz, sondern auch reales Geld. Deshalb bitten wir euch heute nochmal freundlichst um solidarische Spenden für die Fortführung der intensiven Anti-Atom-Arbeit in der Region. Ohne solidarische Unterstützung von außen geht es einfach nicht. Wir freuen uns über jede Spende!!

Das Spendenkonto:
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
IBAN DE49 8309 4495 0003 3619 18
Ethik Bank
Stichwort: 2020

4. Urantransport - viel Protest

Jetzt nochmal zurück zum Urantransport: Der Plan von Urenco, den Uranzug um 24 Stunden zu verschieben und dann protestlos durch die Lande zu fahren, hat nicht funktioniert. Zum einen gab es auch gestern fünf spontane Mahnwachen, viele waren davon bereits zum zweiten Mal an der Bahnstrecke, neu war Ennepetal bei Hagen!

Zum anderen gab es wie berichtet trotz intensiver Hubschrauber-Begleitung eine neue Abseilaktion zwischen MS-Häger und MS-Kinderhaus, die den Atomzug zwei Stunden aufhielt. Die Aktivistin hatte sich von der Brücke der A1 abgeseilt, der Uranzug wurde daraufhin zunächst in Burgsteinfurt, dann in Altenberge in den Bahnhöfen zurückgehalten. Festnahmen gab es nicht, das Klettermaterial wurde auch nicht konfisziert, die Kletterin ist wohlauf. Es wurden aber natürlich Personalien festgestellt. Das Polizei-Kletterteam aus Köln war schon im Voraus ins Münsterland gebracht worden.

Danach kroch der Uranzug mit Hubschrauber gegen 14.15 Uhr durch Münster und dann schnell weiter nach Hamm, wo nachmittags ebenfalls mit Hubschrauber rangiert wurde. Die Lokalzeitung aus Lünen berichtet, dass der Zug gestern Abend dann anscheinend über die "Nordroute" durch Lünen Richtung Oberhausen-Duisburg fuhr, auch mit Hubschrauber ...

Das Uran ist nun in Amsterdam und wird dort auf die 'Mikhail Dudin' verladen, die morgen um 18 Uhr ablegen soll - immer noch mit 24 Stunden Verspätung.

Am Sonntag findet dann wie gesagt der Aktionstag in Russland statt. Das Uranschiff dürfte nächsten Dienstag in St. Petersburg eintreffen.

Ein erstes Fazit: Durch die vielen Proteste nicht nur im Münsterland, sondern weit darüber hinaus, wird der Uranmüllexport langsam zu einem internationalen Politikum. Ein ganz großes Dankeschön an die vielen Aktiven in all den Orten - gerade für die Umweltbewegung in Russland ist dies eine tolle Unterstützung und Ermutigung. Auch wir freuen uns total über die vielen neuen MitstreiterInnen, die wir in den letzten Wochen kennengelernt haben!

Wenn es gute Ideen gibt, wie wir das jetzt erreichte Niveau ausbauen können, wir freuen uns über alle Vorschläge sowie Unterstützungs- und Vernetzungsangebote. Wichtig wäre z. B., FreundInnen oder andere Gruppen in den Städten entlang der Bahnstrecken anzusprechen, damit noch mehr Leute sensibiliert werden und es beim nächsten Mal an noch mehr Orten Proteste gibt.

Und dann werden wir im neuen Jahr mit frischer Power sicher gemeinsam ein neues deutliches Protestzeichen setzen, wenn Urenco, RWE und EON tatsächlich einfach so weitermachen möchten mit diesen krassen Uranmüllexporten!

Jetzt geht es aber erstmal nach Ahaus zum Sonntagsspaziergang.

Atomfreie Grüße

SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster,
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

https://sofa-ms.de

https://urantransport.de

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Update von Dienstag dem 10.12.2019 um 13:15:

Der Atommüll-Zug ist seit ca. 10:00 Uhr auf der Strecke und dort ist er auch lange geblieben!

Die aktuellsten Nachrichten, frisch vom Twitter-Ticker findet ihr hier:

https://twitter.com/urantransport

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Update von Montag dem 09.12.2019 um 22 Uhr: 

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein langer Aktionstag mit 13 verschiedenen Protestorten von Gronau durch das Münsterland über Hamm und Mönchengladbach bis nach Amsterdam geht zu Ende - und der Uranzug steht noch immer auf dem Gelände der UAA Gronau!!

Heute morgen war schon viel Polizei im Münsterland an der Strecke, dann wurde es auf einmal ruhig. Dafür war an den Mahnwachen bis in den späten Abend viel los - das hat Eindruck gemacht. Ein ganz herzliches Danke an alle Aktiven, die gezeigt haben, dass es mit dem Uranmüllexport von Gronau nach Russland nicht mehr so einfach weitergeht. Urenco hat heute erstmals Nerven gezeigt, darauf werden wir aufbauen!

In Russland machen die Proteste jedenfalls großen Eindruck und ermuntern auch dort zu Protesten gegen die Uranmüllexporte, das ist Wirkung über ein paar Tausend Kilometer!

Im Netz finden sich von vielen Aktionen Fotos, der WDR hat viel berichtet heute, auch lokale Medien waren sehr interessiert. Hier der WDR:

https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/uran-transport-mahnwache-100.html

Wie geht es weiter?

Wir müssen nun natürlich damit rechnen, dass Urenco morgen (Dienstag) in aller Frühe doch noch versucht, den Uranmüll auf die Reise zu schicken. Es kann auch sein, dass nun die Zugstrecke von Gronau wie gehabt nach Münster läuft und dann aber die kürzere Route über Greven-Emsdetten-Rheine-Salzbergen-Schüttorf-Bad Bentheim-Oldenzaal-Hengelo-Almelo-Deventer-Amersfoort nach Amsterdam genutzt wird. Aber auch das Ruhrgebiet bleibt leider im Rennen. Die Mikhail Dudin ist jedenfalls noch in Amsterdam und soll in der Nacht auf Mittwoch nochmal die Position im Hafen ändern. Was das bedeutet - wir werden es morgen sehen.

Der heutige Tag ist jedenfalls eindeutig an den Protest gegangen - und das ist stark!

Für heute alles Gute und atomfreie Grüße

SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

www.sofa-ms.de

www.urantransport.de

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Gemeinsame Presseerklärung von:

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Ecodefense, Russland, Greenpeace Russland, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm, Bündnis AgiEL – AtomkraftgegnerInnen im Emsland, Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), IPPNW – Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung

Morgen (09.12.): Aktionstag gegen Uranmüllexporte

- Proteste in 12 Städten gegen neuen Uranmüllzug Gronau-Russland

- "Uranmüllexporte müssen gestoppt werden"

Am morgigen Montag, 9. Dezember, finden in zwölf Städten im Rahmen eines überregionalen Aktionstages Proteste gegen die zu erwartende Abfahrt eines neuen Uranmülltransports mit 600 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6) von der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau zur Atomanlage Novouralsk in Russland statt. Die Proteste finden nicht nur im Münsterland statt, sondern erstmals auch im Ruhrgebiet, am Niederrhein sowie in Amsterdam, wo die radioaktive Fracht am Mittwoch, 11. Dezember, im Amerikahaven auf die Mikhail Dudin für die Weiterfahrt nach St. Petersburg verladen werden soll. Beim letzten Transport Mitte November stoppten AtomkraftgegnerInnen den Uranzug bei Burgsteinfurt im Münsterland mit einer Abseilaktion für mehr als sieben Stunden.

Für die Ankunft des Atomschiffes in St. Petersburg sind auch in Russland neue Proteste geplant. Rund 53 000 Menschen haben dort bereits eine Online-Petition von Greenpeace Russland unterschrieben.

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände in Deutschland und Russland fordern vom Betreiber der Gronauer Urananreicherungsanlage, dem Urenco-Konzern, sowie von den deutschen Urenco-Anteilseignern RWE und EON und der Bundesregierung einen sofortigen Stopp der Uranmüllexporte. Erst am Donnerstag hatte Bundesumweltministerin Svenja Schulze angekündigt, den Export von Brennelementen einschränken zu wollen. Dieses geplante Verbot muss auf Uranexporte jeglicher Art ausgeweitet werden.

"Die erfreuliche Ausweitung der Proteste zeigt, dass das Abschieben des eigenen Atommülls nach Russland auf immer mehr Ablehnung stößt. Es ist klar, dass Urenco, RWE und EON vor allem die hohen Kosten für eine sichere Entsorgung des Atommülls einsparen wollen – aber Russland ist nicht die Atommüllkippe für NRW. Mit einer eigenen Anlage zur Umwandlung des Uranabfalls in das etwas lagerungsfähigere Uranoxid hat Urenco am britischen Standort Capenhurst seit Jahren offenbar erhebliche technische und finanzielle Probleme. Konsequent sind ein Exportstopp und die Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau im Rahmen des deutschen Atomausstiegs," forderte Udo Buchholz vom Arbeitskreis Umwelt Gronau und Vorstandsmitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU).

Streckenverlauf des Urantransports von Gronau nach Amsterdam

Der Uranzug wird von Gronau über Burgsteinfurt und Münster zum Güterbahnhof in Hamm fahren und dort mehrere Stunden rangieren und "parken". Im weiteren Verlauf sind zwei Routen möglich:

Nordroute: Von Hamm über Lünen-Recklinghausen-Herten-Gelsenkirchen Buer-Gladbeck-Bottrop-Oberhausen nach Duisburg-Rheinhausen und Krefeld.

Südroute: Von Hamm über Unna-Hagen-Ennepetal-Wuppertal-Düsseldorf nach Mönchengladbach.

Ab Viersen geht es dann auf einer Strecke über Venlo-Eindhoven-Rotterdam nach Amsterdam.

Zusätzlich fahren ab Montag auch LKWs mit UF6 in zwei Chargen an zwei Tagen von Gronau über Enschede-Hengelo-Almelo-Deventer-Amersfoort zur Verladung nach Amsterdam.

Protestorte am morgigen Montag:

- Gronau (UAA): ab 8 Uhr Mahnwache auf Bahnbrücke Max-Planck-Str.

- Ochtrup (Bhf): ab 7 Uhr Verteilen von Infomaterial im Berufsverkehr

- Burgsteinfurt (Bhf): ab 11 Uhr Mahnwache

- Münster (Hbf): ab 10.45 Uhr Mahnwache

- Hiltrup (Bhf): ab 12 Uhr Mahnwache

- Drensteinfurt (Bhf): ab 7 Uhr Verteilen von Infomaterial im Berufsverkehr

- Hamm (Hbf): ab 14 Uhr Mahnwache

- Unna (Bhf): ab 19 Uhr Mahnwache

- Lünen (Hbf): ab 20.30 Uhr Mahnwache

- Mönchengladbach (Europaplatz): ab 18 Uhr Mahnwache

- Hengelo (Bhf Nordseite): ab 17 Uhr Mahnwache

- Amsterdam-Sloterdijk (Bhf): ab 17 Uhr Mahnwache

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Karte der nuklearen Welt:

Am 18.11.2019 führte die Route des Atommülls von Gronau ...

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Hinweis für die Redaktionen:

Der Ko-Vorsitzende der russischen Umweltorganisation Ecodefense, Vladimir Slivyak, wird am morgigen Montag ab 10.45 Uhr an der Mahnwache vor dem Münsteraner Hauptbahnhof teilnehmen. Herr Slivyak gilt als einer der profiliertesten Umweltexperten in Russland und steht gerne für Interviews sowie für Hintergrundinfos zu den aktuellen Protesten in Russland zur Verfügung. Herrn Slivyaks Kollegin Alexandra Koroleva hat aufgrund der schwierigen politischen Situation in Russland im Sommer in Deutschland politisches Asyl beantragt.

Aktuelle Hintergrundinfos zu den jetzigen Uranmüllexporten und zur Uranmülllagerung an der Urananreicherungsanlage Gronau finden sich auf www.sofa-ms.de sowie www.urantransport.de.

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Kontakt:

Udo Buchholz, AKU Gronau/BBU, Tel. 02562-23125, 0178-9050717

Matthias Eickhoff, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0176-64699023

Peter Bastian, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0157-86269233

Vladimir Slivyak, Ecodefense, Tel. 007-903-2997584

 

Weitere Infos:

www.bbu-online.de, www.sofa-ms.de, www.urantransport.de, https://www.laka.org

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Hintergrundwissen

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URENCO

Russland

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07.11.2019 - Portable Uran-Batterie - Urenco sprengt Atomausstieg

Der Urankonzern Urenco arbeitet seit 2008 an einem mobilen Reaktortyp für neue Atomstandorte. Mit Wissen und Billigung der Bundesregierung arbeitet der Urankonzern Urenco bereits seit 2008 an einem neuen Reaktortyp, der weltweit Hunderte neue Atomstandorte schaffen soll.

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27.12.2013 - Atomdeal mit Folgen

Privatisierung - die Uranfabrik im westfälischen Gronau soll verkauft werden – so geräuschlos wie möglich. Verliert der Staat damit die Kontrolle über die Atomwaffen-Technik?

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30.06.2007 - Urantransporte durch ganz Europa

Internationaler Uranhexafluorid-Tourismus durch Deutschland

Seit Jahren fahren geheime Atomzüge Tonnen von Uranhexafluorid durch Deutschland. Von der Öffentlichkeit bisher übersehen, rührt sich nun in den Städten und Gemeinden entlang der Bahnlinien ängstlicher Protest.

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Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

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10.12.2019 - Polizei-Hubschrauber begleitet Atomzug nach Hamm

Mit einem Tag Verspätung hat der aktuelle Atommüll-Transport von Gronau nach Russland Drensteinfurt passiert und den Bahnhof in Hamm erreicht. Ein Hubschrauber begleitet den Transport.

Eben dieser Hubschrauber ist es, der den Menschen entlang der Wegstrecke auffiel, da er sehr tief flog beziehungsweise in der Luft stand. Am frühen Dienstagnachmittag meldeten sich dazu zum Beispiel Leser aus dem Hammer Westen in der Redaktion. In diesen Minuten hatte der zehnte Transport dieses Jahres mit seinen 13 Waggons gerade den Bahnhof erreicht. Dort stand eine Umkopplung an. Warum der Zug 24 Stunden später kam als von den Demonstranten am Montag erwartet, blieb unklar; diese Entscheidungen seien Sache des Betreibers, so ein Polizeisprecher.

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Atomreaktor in Wannsee wird abgeschaltet

10.12.2019 - Strahlungsforschung „bis zum letzten Neutron“

Der Kernreaktor im Süden Berlins wird abgeschaltet. Geforscht wird künftig mit Synchrotronstrahlung

Der Forschungsreaktor in Berlin-Wannsee hat manche Debatte in der Stadt ausgelöst. Wertvolles Werkzeug für Materialuntersuchungen war er den einen, andere forderten aus Angst vor möglichen radioaktiven Belastungen die sofortige Stilllegung.

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09.12.2019 - Kudankulam Einheit 3-Kern-Fangvorrichtung installiert

Am Kudankulam Block 3, der sich derzeit in Indien im Bau befindet, wurde ein Kernabscheider der neuen Generation installiert, wie der russische AtomStroyExport (ASE) mitteilte ...

... ASE ist die Engineering-Abteilung des russischen staatlichen Nuklearkonzerns Rosatom und ist in Europa, im Nahen Osten, in Nordafrika und im Pazifikraum tätig. Rund 80% des Umsatzes der ASE entfallen auf Auslandsprojekte.

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09.12.2019 - Wie Hightech die Erde entgiften kann

Schadstoffe im Boden gelangen zurück zum Menschen. Wie Technologie entgegenwirkt.

Um die Erde reinigen zu können, müssen diese Toxine zunächst identifiziert werden. Die sogenannte Infrarotspektroskopie ist dabei ein universelles, analytisches Verfahren. „Das Problem mit gegenwärtig verfügbaren Detektoren ist aber, dass sie nicht sehr empfindlich sind“, sagt Forscherin Josiane Lafleur der futurezone. Kleine Mengen von Schadstoffen würden somit nicht erkannt. Damit die Sensoren empfindlicher werden, müssten sie auf fast Null Grad heruntergekühlt werden. Lafleur hat gemeinsam mit Silvan Schmid das Wiener Start-up Invisible Light Labs gegründet und einen Detektor entwickelt, der auf nanomechanischer Basis Licht im Infrarot (IR)- und Terahertz (THz)-Bereich mit außerordentlicher  Empfindlichkeit misst. Und zwar bei Raumtemperatur.

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09.12.2019 - Frankreich und Japan arbeiten bei der Entwicklung schneller Reaktoren zusammen.

Zwischen Framatome und der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) und der Japan Atomic Energy Agency (JAEA), Mitsubishi FBR Systems (MFBR) und Mitsubishi Heavy Industries (MHI) wurde eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung schneller Neutronenreaktoren unterzeichnet. Die Partner haben bereits im Rahmen des Astrid-Projekts zusammengearbeitet ... 

... Im August berichteten die Medien, dass die CEA die Entwicklung des 600 MWe Astrid Natrium-gekühlten Kernreaktors eingestellt hatte. Damals hatte die CEA Berichten zufolge gesagt, dass sie die Forschung in ihrem Astrid-Projekt in diesem Jahr abschließen werde und nicht mehr plant, kurz- oder mittelfristig einen Prototyp zu bauen.

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09.12.2019 - Sipri-Bericht zu Waffenverkäufen - US-Rüstungsgeschäfte boomen

Der globale Rüstungsmarkt stagniert. Die US-Konzerne profitieren jedoch von einem „Waffenmodernisierungsprogramm“.

Wenn es einen Sektor der US-Wirtschaft gibt, der dank Präsident Donald Trump so richtig boomt, dann ist es die Rüstungsindustrie. Ein Plus von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri für die 43 US-Rüstungskonzerne errechnet, die es aufgrund ihres Umsatzes auf die Liste der weltweiten Top 100 geschafft haben.

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08.12.2019 - Solarrevolution in Chile - Grüne Energie für die ganze Welt

Ein riesiges Solarkraftwerk in der chilenischen Wüste soll Solarstrom für die Kupferindustrie produzieren. Solche Anlagen könnten ihre grüne Energie bald weltweit exportieren.

Chile ist der größte Kupferproduzent der Welt. Wir alle profitieren davon: Kupfer ist in unseren Handys, Stromleitungen sind aus Kupfer, viele Kilometer aufgerollter Kupferdraht sorgen in Windrädern für die Stromerzeugung und in einem Elektroauto sind mehrere Kilogramm davon verbaut ...

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