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Zeitungsartikel 2019
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Der nächste URENCO Uranhexaflourid-Transport nach Nowouralsk soll übrigens am 09.12.2019 in Gronau starten ...

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21.11.2019 - Atommüll - US-Gesetzgeber plant Reform der Abfallwirtschaft

Artikel aus www.world-nuclear-news.org

Der Gesetzentwurf zur Aktualisierung der Fähigkeit des US-Energieministeriums (DOE), nukleare Abfälle zu entsorgen - gestern vom House Energy and Commerce Committee verabschiedet - würde es dem DOE ermöglichen, Zwischenlager zu bauen und zu betreiben, um abgebrannten Brennstoff aus stillgelegten Reaktoren zu konsolidieren. Ein ähnlicher Gesetzentwurf wurde inzwischen im US-Senat eingebracht.

Die beiden Fassungen des Gesetzentwurfs, HR 2699 und S 2197, die beide unter dem Titel Nuclear Waste Policy Amendments Act of 2019 bekannt sind, zielen darauf ab, ein Gesetz von 1982 zu ändern, wonach die Bundesregierung - über den DOE - für alle zivil genutzten Kernbrennstoffe und deren Beseitigung zur Entsorgung in einer Bundesanlage verantwortlich ist.

HR 2699 würde dem Transfer von abgebranntem Treibstoff aus seismisch aktiven Gebieten Vorrang einräumen und dem DOE erlauben, Infrastrukturaktivitäten zur Unterstützung des Baus und Betriebs eines Endlagers am Yucca Mountain durchzuführen. Der Gesetzentwurf beinhaltet auch Reformen des Finanzierungsmechanismus des Nuclear Waste Fund und stellt sicher, dass das DOE über ausreichende Mittel für den Bau und Betrieb eines Endlagers verfügt.

House Energy and Commerce Committee Vorsitzender Frank Pallone sagte: "Die Gemeinden im ganzen Land äußern sich zunehmend besorgt, da immer mehr Kernkraftwerke geschlossen werden, und dieser Gesetzentwurf bringt uns einer echten nationalen Lösung für die Verbringung abgebrannter Brennelemente in eine Zwischenanlage und letztlich in ein Endlager näher."

S 2197, an den Senatsausschuss für Umwelt und öffentliche Arbeiten verwiesen, würde die Sicherheitsüberprüfung von Yucca Mountain vorantreiben und das Entsorgungsprogramm der USA für nukleare Abfälle stärken. Der Gesetzentwurf spiegelt den Nuclear Waste Policy Amendments Act of 2017 wider, der im vergangenen Jahr das Repräsentantenhaus verabschiedet hat.

Wyoming Senator John Barrasso sagte: "Das Repräsentantenhaus hat einen parteiübergreifenden Gesetzentwurf aus dem Komitee vorgeschlagen. Ich freue mich darauf, eine ähnliche überparteiliche Unterstützung im Senat zu erhalten."

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Karte der nuklearen Welt:

Yucca Mountain - Das umstrittene Atommüll-Endlager soll nun doch fertig gebaut werden ...

Yucca Mountain - Das umstrittene Atommüll-Endlager
soll nun doch fertig gebaut werden ...

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Hintergrundwissen

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Yucca Mountain

USA

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23.02.2016 - Explosives Endlager

Was den deutschen der Gorlebener Salzstock, das ist den US-Amerikanern Yucca Mountain im US-Bundesstaat Nevada unweit von Las Vegas. Auch dort planen Behörden und Energiekonzerne seit Jahrzehnten ein Endlager für hochradioaktiven Strahlenmüll, auch dort gibt es erbitterten Widerstand.

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12.05.2014 - Steigt das Krebsrisiko in der Nähe von alternden Atomkraftwerken?

Präsident Obama hat 2010 die geplante Errichtung eines Endlagers in den Yucca Mountains gestoppt.

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Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

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26.11.2019 - Wie die Energiewende sabotiert wird

Gegen die Energiewende agieren nicht nur die Stromversorger und die Atom- und Kohlelobby, sondern auch die Ölkonzerne. Nachdem es den Lobbys nicht möglich war, das EEG zu verhindern, wurde und wird die Strategie verfolgt, den Umstieg auf Ökostrom so teuer wie möglich zu machen und dann aus Kostengründen den Zubau neuer Anlagen zu deckeln.

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26.11.2019 - Papst will Atomwaffenverbot in den Katechismus aufnehmen

Franziskus lehnt auch Nutzung von Kernenergie aus Sicherheitsgründen ab, wie er während der "Fliegenden Pressekonferenz" auf dem Rückflug aus Japan erklärt - Abschaffung des Veto-Rechts im Weltsicherheitsrat für den Papst überlegenswert ...

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Vorweihnachtliche Unruhe in Bayern?

25.11.2019 - Minister Glauber ist überzeugt: Kein geeignetes Endlager in Bayern

Wir sind überzeugt, dass es in Bayern keine geeigneten geologischen Formationen für ein Atommüll-Endlager gibt. Das gilt auch für die Region Saldenburg. Standorte, die die hohen Anforderungen an ein Endlager nicht erfüllen können, müssen frühzeitig aus dem Auswahlverfahren ausscheiden. Dann kehrt in den Regionen auch wieder Ruhe ein.

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22.11.2019 - Keine Einwände gegen Urantransporte Gronau-Russland

Die anhaltenden Lieferungen von Produktionsabfällen aus der Urananreicherungsanlage Gronau nach Russland sind aus Sicht der Landesregierung nicht zu beanstanden. Damit werde eine Endlagerung in Deutschland nicht umgangen, antwortete NRW-Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) auf eine Anfrage der Grünen-Landtagsfraktion in Düsseldorf ... Pinkwart bezeichnete das Vorgehen der Anlagen-Betreiberin Urenco als "international übliche und gängige Praxis".

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22.11.2019 - Minister bestätigt, dass der Cyberangriff auf Kudankulam keine Bedrohung für den Anlagenbetrieb darstellte.

Der indische Staatsminister Jitendra Singh bestätigte dem Parlament des Landes diese Woche, dass ein im September im Kernkraftwerk Kudankulam entdeckter Cyberangriff auf das Verwaltungsnetz des Werks beschränkt war.

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22.11.2019 - BGE: Kein Zeitplan für Rückholung des Atommülls aus der Asse

Bei der Sitzung der Asse-2-Begleitgruppe in Wolfenbüttel präsentiert die BGE lediglich technische Details für die Rückholung des Atommülls.

Es gibt offenbar keinen Zeitplan für die Rückholung des Atommüll aus der Asse. Die Betreibergesellschaft BGE konnte während der Sitzung der Asse II Begleitgruppe am Freitag in Wolfenbüttel jedenfalls keine Zeitschiene für ihr Vorhaben präsentieren ...

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22.11.2019 - Wo das AKW Gundremmingen steht, dürfte kein Windrad gebaut werden

Am Standort des Atomkraftwerkes Gundremmingen dürfte kein Windrad gebaut werden – der Abstand zu den nächsten Wohnhäusern wäre zu klein. 

Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Windräder mindestens 1000 Meter von Siedlungen entfernt sein müssen. Für Kraftwerke dagegen gibt es keinen Mindestabstand

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21.11.2019 - Entladung von Isar 1 verzögert sich

Kurz vor Weihnachten sollten eigentlich alle 1.734 Brennelemente aus dem Abklingbecken des im Jahr 2011 stillgelegten Kernkraftwerks Isar 1 im benachbarten Zwischenlager Bella eingelagert sein. Daraus wird allerdings nichts, wie Standortleiter Carsten Müller am Mittwochabend vor rund 150 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Behörden einräumen musste.

Drei der insgesamt 34 Castoren können erst im ersten Halbjahr 2020 transportiert werden. Der Grund für die Verzögerung sind Müller zufolge sogenannte „Edelgas-Leckagen“, die an den noch im KKI 1 befindlichen Brennstäben festgestellt wurden.

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21.11.2019 - Nigerianischer Senat fordert Aufnahme der Kernenergie in den Energiemix

Der Senat von Nigeria hat die Regierung aufgefordert, die Einbeziehung der Kernenergie in den Energiemix des Landes zu prüfen. In den gestern angenommenen Entschließungen forderte er die Regierung auf, der nigerianischen Atomenergiekommission ein Mandat zu erteilen, um rechtzeitige Gespräche mit den Herstellern von Kernreaktoren sicherzustellen.

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Verstrahlt, vergiftet, gentechnisch verändert und immer gefährlicher ...

21.11.2019 - Schwerster Ausbruch von Dengue-Fieber in Lateinamerika

In Süd- und Mittelamerika starben bereits mehr als 1200 Menschen an Dengue. 

Dengue-Viren werden von Gelbfiebermücken (Aedes aegypti) übertragen. Weltweit laufen derzeit mehrere Programme, um die Zahl der Moskitos zu reduzieren. Neben konventionellen Mitteln zur Insektenbekämpfung wird mit der Sterilisation männlicher Exemplare durch radioaktive Strahlung und dem Aussetzen gentechnisch veränderter Moskitos experimentiert.

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21.11.2019 - Russischer Atomkritiker „Ruhiger hinter Stacheldraht“

Deutscher Uranmüll ist unterwegs in die geschlossene Stadt Nowouralsk. Dort stört nicht der Abfall, es stören die Kritiker, sagt ein Blogger. 

Die geschlossene Stadt Nowo­uralsk ist komplett abhängig von Rosatom. Und all die Grünen schaden mit ihren Forderungen dem Geldbeutel derer, die hier leben. Warum soll denn Rosatom auf ein Geschäft verzichten, das ein kontinuierliches Weiterlaufen der Zentrifugen garantiert, denkt man. Sollte einmal das Material nicht mehr kommen, dann drehen sich die Zentrifugen nicht mehr. Und wenn die Zentrifugen stillstehen, verlieren wir unsere urananreichernde Fabrik. Doch von dieser ernährt sich unsere Stadt fast ausschließlich.

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