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Zeitungsartikel 2019
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So weit sind wir also schon gekommen, bis Metelen.

RWE und EnBW müssen raus aus URENCO und die UAA-Gronau muß weg!

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18.11.2019 - Atommüll nach Russland - Blockade hinter Rock'n'Pop

Artikel von Berhard Pötter aus www.taz.de

AtomkraftgernerInnen stoppen Uranzug kurz hinter Gronau in NRW. Sie protestieren gegen den Export zur Aufbereitung von Uranhexaflorid nach Russland. 

AtomkraftgegnerInnen haben einen Zug mit nuklearem Abfall auf dem Weg nach Russland kurz nach der Abfahrt im westfälischen Gronau blockiert. Im Wald von Metelen stoppten zwei Aktivisten den Transport mit radioaktivem und giftigem Uranhexafrorid (UF6) auf offener Strecke, indem sie sich über der Strecke abseilten. Die Blockade soll nach Auskunft der Organisation „contrAtom“ einen „sofortigen und endgültigen Exportstopp“ für die Abfälle aus der Uran-Anreichungsanlage (UAA) bewirken.

Der Atomzug ist eingeklemmt: Denn auch hinter ihm hat sich nach Angaben von contrAtom ein anderer Aktivist über den Gleisen abgeseilt. Am Rock'n'popmuseum von Gronau hänge ebenfalls eine Person, hieß es, so dass der Zug weder vor noch zurückfahren kann.

Eine Sprecherin der Polizei in Münster bestätigte, dass der Zug gestoppt wurde. Die Polizei sei mit der Münsteraner Hundertschaft im Einsatz, auch die Bundespolizei sei involviert. „Zur Zeit laufen die Gespräche, das Ziel ist, dass der Zug weiterfahren kann“. Wann das sein wird, sei nicht abzusehen. Dazu müsse erst klar werden, wie die AktivistInnen festgemacht seien.

Radioaktiv und hochgiftig

Die Proteste der Umweltschützer richten sich gegen den Export des UF6 aus Gronau, den die Firma Urenco nach Novouralsk schicken will. Insgesamt 6.000 Tonnen des hochgiftigen und radioaktiven Stoffs sollen in eine Anlage des russischen Konzerns Rosatom gebracht werden.

Offiziell gilt der Transport nicht als Müllexport, denn es handelt sich nach offizieller Sichtweise um „Wertstoff“, weil ein Teil des UF6 wieder aufbereitet und nach Deutschland zurückgebracht werden soll.

„Das ist kein Wertstoff, sondern Müll“, sagt dagegen Vladimir Slivyak von der russsichen Umweltorganisation Ecodefense: „Warum sonst sollte Urenco Rosatom bezahlen – und nicht umgekehrt?“

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Karte der nuklearen Welt:

Die Route des Atommülls führte von Gronau per Bahn erstmal nur bis Metelen.
Dort stand der Zug dann ein paar Stunden (7) dumm rum ...

Dafür ein herzlichstes Dankeschön an die Eichhörnchen-Crew!

In Nowouralsk wartete man derweil schon händeringend auf das Geld und den 'dringend benötigten Wertstoff' aus Deutschland. Für diesen Deal ist die URENCO also bereit alles zu tun, inklusive Lügengeschichten erzählen, nicht ganz so gut aber fast so gut, wie Potus 'Don Trumpl'. Die URENCO verkauft ihern tollen 'Wertstoff' und bezahlt alle Rechnungen selbst ...

Toller geht's doch nimmer nich'! Aber ich bin mir sicher; Fortsetzung folgt ...

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Hintergrundwissen

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Russland

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07.11.2019 - Portable Uran-Batterie - Urenco sprengt Atomausstieg

Der Urankonzern Urenco arbeitet seit 2008 an einem mobilen Reaktortyp für neue Atomstandorte. Mit Wissen und Billigung der Bundesregierung arbeitet der Urankonzern Urenco bereits seit 2008 an einem neuen Reaktortyp, der weltweit Hunderte neue Atomstandorte schaffen soll.

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27.12.2013 - Atomdeal mit Folgen

Privatisierung - die Uranfabrik im westfälischen Gronau soll verkauft werden – so geräuschlos wie möglich. Verliert der Staat damit die Kontrolle über die Atomwaffen-Technik?

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30.06.2007 - Urantransporte durch ganz Europa

Internationaler Uranhexafluorid-Tourismus durch Deutschland

Seit Jahren fahren geheime Atomzüge Tonnen von Uranhexafluorid durch Deutschland. Von der Öffentlichkeit bisher übersehen, rührt sich nun in den Städten und Gemeinden entlang der Bahnlinien ängstlicher Protest.

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Aktuell+. Mehr Lesenswertes ...

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20.11.2019 - Erstes Schweizer AKW geht vom Netz

In einem Monat wird das Kernkraftwerk Mühleberg vor den Toren Berns nach 47 Jahren seinen Betrieb einstellen. Zwei Angestellte werden um 12.30 Uhr die beiden Knöpfe drücken, um die Anlage vom Netz zu nehmen. Danach erfolgt der mehrere Jahre dauernde Rückbau.

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19.11.2019 - Diese Atomlager bedrohen die Umwelt und Millionen Menschen

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Lager sind tickende Zeitbomben für Umwelt und Mensch.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot ...

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18.11.2019 - Lager im Hardtwald: Atommüll bleibt bis in die 2060er-Jahre in Karlsruhe

Noch bis in die 2060er-Jahre werden bei Karlsruhe radioaktive Abfälle gelagert. Eigentlich sollen sie rund einen Kilometer unter die Erde, tief hinab ins Bergwerk "Konrad" in Niedersachsen. Doch das ist noch nicht fertig - bis aller radioaktiver Müll aus Karlsruhe abtransportiert sein wird, werden noch Jahrzehnte vergehen.

Abgekapselt von der Gemeinde Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe liegt der Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Rings herum ist Wald, betreten darf das Gelände nur, wer eine Genehmigung hat. Und das hat einen Grund: Denn dort wird nicht nur geforscht, sondern mitten auf dem Campus werden auch radioaktive Abfälle gelagert.

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