06.12.2018 - Radioaktive Brühe in die Elbe? Protest in Otterndorf

Artikel aus www.ndr.de

Noch ist der Antrag des Kernkraftbetreibers Vattenfall nichts genehmigt - damit es auch ja nicht dazu kommt, hat eine Bürgerinitiative am Donnerstag eine Protestliste mit 4.400 Unterschriften an den Bürgermeister der Samtgemeinde Land Hadeln (Landkreis Cuxhaven), Harald Zahrte (parteilos), übergeben. Unterschrieben haben Bürger, die sich gegen die Einleitung von radioaktiv belastetem Wasser aus dem stillgelegten Atomkraftwerk (AKW) Brunsbüttel (Schleswig-Holstein) in die Elbe aussprechen. Außerdem wurde im Internet eine Online-Petition gestartet. Der offizielle Antrag für die wasserrechtliche Erlaubnis ist bereits gestellt, aber noch nicht genehmigt.

Protest bei Minister Lies

Es geht um radioktive Stoffe in unterschiedlichen Konzentrationen, darunter etwa Plutonium, die der Betreiber Vattenfall beim Rückbau des AKW Brunsbüttel in die Elbe pumpen will. Samtgemeindebürgermeister Zahrte selbst sorgt sich um das Grundwasser, wenn das Elbwasser durch die Oste, durch Schleusen und den Hadelner Kanal bis tief ins Binnenland gelangt. Der Bürgermeister hatte bereits bei Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) gegen eine mögliche Genehmigung des Antrags protestiert.

Rückbau soll maximal 15 Jahre dauern

Das Kernkraftwerk Brunsbüttel liegt 20 Kilometer Luftlinie von der Otterndorfer Hafeneinfahrt entfernt. Noch näher dran ist die Mündung des Elbe-Nebenflusses Oste. Der gesamte Rückbau des AKW soll laut Betreiber Vattenfall in zehn bis 15 Jahren abgeschlossen sein.

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Karte der nuklearen Welt:

Darf Vattenfall radioaktives Abwasser aus dem Akw Brunsbüttel einfach in die Elbe verklappen?

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