China - Halbinsel Shandong - HTR-PM

04.01.2018

Erster HTR-PM-Behälterkopf in Position

Dieser Artikel erschien in www.world-nuclear-news.org und wurde übersetzt mit dem www.deepl.com/translator

Der Druckbehälterkopf wurde an einer der beiden gasgekühlten Hochtemperaturreaktoren der Demonstrationsanlage HTR-PM in Shidaowan in der chinesischen Provinz Shandong installiert.

Der Druckbehälterkopf wurde am 27. Dezember auf Block 2 installiert, wie die China Nuclear Industry 23 Construction Company Limited (CNI23) mitteilte. In einem ca. 1 Stunde und 35 Minuten dauernden Arbeitsgang wurde das 80 Tonnen schwere Bauteil mit 76 Schrauben am Druckbehälter befestigt.

"Dies ist die erste Installation des Druckbehälterdeckels des weltweit ersten Gen IV-Reaktors, was darauf hindeutet, dass die interne Installation des Reaktordruckbehälters vor der Schließung abgeschlossen wurde", bemerkte CNI23.

Im Dezember 2012 begannen die Arbeiten an der Demonstrationsanlage HTR-PM, die mit zwei kleinen Reaktoren und einer Turbine ausgestattet ist, am Standort Shidaowan in China Huaneng. China Huaneng ist die federführende Organisation im Konsortium zum Bau der Demonstrationseinheiten zusammen mit der China Nuclear Engineering Corporation (CNEC) und dem Institut für Nuklear- und Neue Energietechnologie der Tsinghua-Universität, das führend in Forschung und Entwicklung ist. Chinergy, ein Joint Venture von Tsinghua und CNEC, ist der Hauptauftragnehmer für die Nuklearinsel.

Die beiden HTR-PM-Doppelreaktoren der Demonstrationsanlage werden eine einzige 210-MWe-Turbine antreiben.

Der Druckbehälter des ersten Reaktors wurde im März 2016 innerhalb des Reaktorsicherheitsgebäudes installiert. Der etwa 25 Meter hohe und rund 700 Tonnen schwere Behälter wurde von Shanghai Electric Nuclear Power Equipment hergestellt. Der zweite Druckbehälter wird noch in diesem Jahr installiert.

Die ersten Graphitmoderatorkugeln wurden im April letzten Jahres in den Kern des ersten Reaktors eingefüllt. Im Juli wurden die thermohydraulischen Parameter des Dampferzeugers validiert. Die Demonstration HTR-PM soll noch in diesem Jahr ans Netz gehen und mit der Stromerzeugung beginnen.

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Kalter Kaffee als frisch serviert?! Revolution, Evolution oder Scharlatanerie?
Eine, schon lange geforderte, umfassende Studie zum Thema Radioaktivität und Gesundheit scheint jedenfalls angesagt.
Gesundheitspolitiker aller Länder - egal ... - kommt endlich aus den Puschen!

11.01.2018

Länger leben dank Radioaktivität

Dieser Artikel von Alex Reichmuth erschien in bazonline.ch

Wissenschaftler fordern eine Lockerung des Strahlenschutzes – aus gesundheitlichen Gründen.

Für viele Schweizer mag es gewöhnungsbedürftig wirken, was jüngst in Nuclear News zu lesen war, der Zeitschrift der Amerikanischen Wissenschafts-Vereinigung für Kerntechnik (American Nuclear Society). Die beiden Kernphysiker Jerry M. Cuttler und William H. Hannum setzten sich für einen Paradigmen-Wechsel beim Schutz vor Radioaktivität ein. «Es ist offensichtlich geworden, dass die Gesellschaft einen sehr hohen Preis bezahlt wegen der Angst vor tiefdosierter Strahlung», schrieben die Wissenschaftler. Ihr Plädoyer für eine drastische Lockerung der Grenzwerte begründeten sie damit, dass massvolle Radioaktivität das Abwehrsystem stimuliere und Organismen ermögliche, ihre Lebenserwartung zu erhöhen: «Studien haben gezeigt, dass tiefe Strahlungsdosen die Lebensspannen von Tieren und Menschen verlängern.»

Die beiden Autoren sind renommierte Fachleute. Der Kanadier Jerry Cuttler ist Strahlenexperte an der Universität Toronto und ehemaliger Präsident der Canadian Nuclear Society. Der Amerikaner William Hannum diente lange für das US-Departement Energie und war unter anderem für die Agentur für Kernenergie der OECD tätig.

Doch ist die Aussage, radioaktive Strahlung nütze der Gesundheit, nicht eine zynische Verdrehung der Wirklichkeit? Ist die Forderung nach einer Lockerung des Strahlenschutzes nicht ein menschenverachtendes Plädoyer zugunsten der Atomkraft? Jedenfalls ist die Bevölkerung in der Schweiz und in vielen anderen Ländern fest überzeugt, dass radioaktive Strahlung eine unvergleichliche Gefahr darstellt und schon geringste Dosen verheerend für die Gesundheit sind. Das zeigt sich etwa beim erbitterten Streit um die Lagerung radioaktiver Abfälle.

Bestrahlte Tiere sind im Vorteil

Doch Cuttler und Hannum können sich auf eine Vielzahl wissenschaftlicher Resultate abstützen, die tatsächlich darauf hinweisen, dass massvolle Radioaktivität die Gesundheit fördert und insbesondere die Häufigkeit von Krebs verringert. Unbestritten ist zwar, dass eine hohe Dosis, insbesondere wenn sie schlagartig erfolgt, schädlich bis tödlich sein kann. So gab es nach den Atombomben-Abwürfen 1945 über Hiroshima und Nagasaki unter den Bewohnern, die nicht unmittelbar durch die fürchterlichen Druck- und Hitzewellen zu Tode kamen, viele, die stark radioaktiv belastet wurden und einige Wochen oder Monate später an der sogenannten Strahlenkrankheit starben, die unter anderem mit inneren Blutungen einhergeht.

Die Folgen der Strahlung bei den Überlebenden der Atomexplosionen in Japan sind dank langjährigen Wissenschafts-Programmen der USA sehr gut erforscht. Sie zeigten Erstaunliches: Bei Menschen, die die Strahlenkrankheit überlebten, war die Rate, im Alter an Krebs (insbesondere Leukämie) zu erkranken, nur geringfügig erhöht. Bei denjenigen Überlebenden, die mutmasslich nur mässig bestrahlt worden waren, zeigte sich sogar ein tendenziell tieferes Risiko für Leukämie als bei der Gesamtbevölkerung Japans.

Ab den späten 1940er-Jahren gab es eine grosse Zahl von Tierversuchen mit nuklearer Bestrahlung – mit eindeutigen Resultaten: Massvolle radioaktive Strahlung fördert die Gesundheit, führt zu weniger Krebs und verlängert die Lebensspanne von Tieren. Die sogenannte Mega-Mouse-Study, bei der ab 1947 mit Millionen Mäusen experimentiert wurde, ergab eine um bis zu vierzig Prozent tiefere Krebssterblichkeit. Ebenso alterten manche Tiere nach der Bestrahlung langsamer. Versuche mit Hunden kamen zu ähnlichen Schlüssen: Eine Bestrahlung bis zu etwa 700 Millisievert (mSv) pro Jahr befördert deren Gesundheit.

Sievert ist die physikalische Einheit für die biologische Wirkung radioaktiver Strahlung. 700 mSv pro Jahr liegt 700 mal über dem Grenzwert, der in der Schweiz für die breite Bevölkerung gilt, und 35 mal über demjenigen für Mitarbeiter von Kernanlagen. Insbesondere liegt eine Belastung von 700 mSv pro Jahr auch weit über derjenigen in den Sperrzonen im Japan, die nach dem Unfall im AKW Fukushima verhängt wurden.

Aus dem All, aus dem Untergrund

Die Wirkung massvoller Strahlung bei Menschen ist weniger gut belegt als bei Tieren. Denn Bestrahlungs-Experimente, bei denen Menschen absichtlich einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt würden, sind natürlich nicht zulässig. Es gibt aber eine Vielzahl von Untersuchungen bei Personen, die nach Unfällen eine bestimmte Strahlung abbekommen haben, die berufsbedingt eine höhere Strahlendosis akzeptieren müssen, oder die aufgrund ihres Wohnorts einer erhöhten natürlichen Hintergrundstrahlung ausgesetzt sind.

Die natürliche Strahlung stammt aus dem Weltall, vor allem aber aus dem Untergrund. An gewissen Orten ist sie aus geologischen Gründen stark erhöht, etwa im indischen Bundesstaat Kerala oder in Guarapari in Brasilien. Der Ort mit der weltweit höchsten bekannten Strahlung ist der Kurort Ramsar im Iran, wo bis zu 260 mSv pro Jahr gemessen werden. Auch in der Schweiz liegt die natürliche Hintergrundstrahlung an vielen Orten um das Mehrfache über dem Grenzwert, der für Strahlung aus künstlichen Quellen gilt – vor allem in den Alpen. Natürliche und künstliche Strahlung unterscheiden sich aber nur durch ihre Herkunft, nicht in ihrer Wirkung auf Mensch und Tier.

Es gab eine ganze Reihe von Untersuchungen über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Kerala, Guarapari oder Ramsar. Dabei konnten keine negativen Effekte der Strahlung nachgewiesen werden. Studien in China, Indien oder in den USA haben zudem gezeigt, dass Bewohner von Gegenden mit erhöhter natürlicher Radioaktivität oftmals gesünder sind und weniger häufig an Krebs leiden als Bewohner in Gegenden mit tieferer Belastung. Ein Teil dieser Resultate weist allerdings methodische Mängel auf, weil andere Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen (wie etwa das Rauchverhalten), ungenügend berücksichtigt wurden.

Auch der Gesundheitszustand von Mitarbeitern von Kernanlagen wurde mehrfach untersucht. Viele Resultate zeigen, dass bei erhöhter Belastung das Krebsrisiko sinkt. Eine Übersichtsstudie von 2011, die elf solche Erhebungen auswertete, kam zum Schluss, dass AKW-Mitarbeiter vierzig Prozent seltener an Krebs sterben als die übrige Bevölkerung.

Nach einem Störfall gesünder

Eine tiefere Sterblichkeit wegen Krebs und anderer Leiden ergab sich ebenfalls bei britischen Radiologen im Vergleich zur gesamten Ärzteschaft in ihrem Land. Radiologen waren vor allem in früheren Jahrzehnten einer deutlich höheren Strahlenbelastung als ihre Berufskollegen ausgesetzt.

Ein unerwartetes Ergebnis zeigte auch eine Untersuchung in Taiwan, wo ab 1982 etwa 10'000 Menschen einer stark erhöhten Strahlung ausgesetzt waren. Der Grund war, dass Stahl, der im Hausbau eingesetzt wurde, wegen eines Industrieunfalls durch strahlendes Cobalt-60 versetzt war. Die Strahlung, die die Betroffenen in ihren Wohnungen während Jahren abgekommen haben, war im Schnitt etwa so stark wie diejenige, die anfänglich in der Sperrzone um das AKW Fukushima herrschte. Die Auswertung zeigte aber, dass die Betroffenen signifikant seltener an Krebs litten als die übrige Bevölkerung Taiwans. Zudem gab es weniger Fälle angeborener Missbildungen.

2010 kam der ukrainische Medizinwissenschaftler Alexander Vaiserman in einer Übersichtsarbeit zum Schluss, dass der gesundheitliche Nutzen massvoller ionisierender Strahlung (zu der auch radioaktive Strahlung zählt) in mehr als 3000 Studien nachgewiesen wurde. Es gibt mittlerweile viele Strahlenbiologen, die überzeugt sind, dass massvolle Radioaktivität für Menschen von Vorteil sein könnte.

Davon wollen die meisten Präventivmediziner allerdings nichts wissen. Der Strahlenschutz orientiert sich weiterhin an der unbelegten Hypothese, dass schon geringste Dosen schädlich sind, und dass sich bei einer Verdoppelung der Strahlung auch die Gesundheitsrisiken verdoppeln. Demnach lautet das Ziel, jede noch so geringfügige Strahlenexposition zu vermeiden. Über die mutmasslichen Gesundheitsvorteile bei mässiger Belastung weiss man in der Öffentlichkeit so gut wie nichts.

Das war nicht immer so: In den 1920er- und 1930er-Jahren hatte Radioaktivität einen sehr guten Ruf. Es wurde sogar offensiv damit geworben. Viele Kurorte wie St. Blasien im Schwarzwald, Brambach in Sachsen oder Bad Gastein in Österreich strichen hervor, dass das Wasser in ihren Bädern mit radioaktivem Radon versetzt ist und betonten die Heilkraft, die daraus resultiere. Der Kurort Lurisia im italienischen Piemont setzte auf den Slogan «Lurisia – das radioaktivste Wasser der Welt», um das eigene Mineralwasser anzupreisen.

Trainingseffekt für den Körper

Erst nach den Atombomben-Abwürfen in Japan und dem Ende des Zweiten Weltkriegs griff die Angst vor jeglicher radioaktiver Strahlung um sich – mutmasslich bewusst von den Amerikanern befördert, zwecks Abschreckung. 1956 stellte die US-Akademie der Wissenschaften die erwähnte Hypothese auf, wonach auch bei geringfügiger Radioaktivität die Gesundheitsschäden gleichmässig mit der Dosis ansteigen. Rasch wurde diese Hypothese weltweit zur Grundlage des Strahlenschutzes gemacht.

In Wahrheit dürfte es so sein, dass massvolle Radioaktivität einen Trainingseffekt auf das Abwehrsystem der Körpers hat. Dieser besitzt wirkungsvolle Schutzmechanismen gegen DNA-Strangbrüche und mutierte Zellen, die täglich millionenfach auftreten und zur Entstehung von Krebs führen können. Radioaktive Strahlen fördern zwar grundsätzlich Strangbrüche und Mutationen. Erfolgt die Bestrahlung aber massvoll – so die medizinische These – werden die Reparaturmechanismen aktiviert, aber nicht überfordert und damit gestärkt.

Auch das Immunsystem verbessert durch mässige Bestrahlung vermutlich seine Fähigkeit, Krebszellen im Körper zu vernichten. Experimente mit Zellgewebe bestätigen, dass Zellen, die einer tiefen Dosis ausgesetzt werden, anschliessend widerstandsfähiger gegenüber starker Bestrahlung sind.

In der Medizin ist grundsätzlich bekannt, dass eine eigentlich schädliche Einwirkung auf Zellen, etwa durch giftige Substanzen, der Gesundheit nützen kann, sofern sie in tiefem Ausmass erfolgt. Man spricht vom Hormesis-Effekt. Dieser könnte auch bei radioaktiver Strahlung spielen. «Wir brauchen erhöhte Hintergrundstrahlung, um unsere Gesundheit zu verbessern», forderte darum schon 2005 John R. Cameron, inzwischen verstorbener amerikanischer Professor für medizinische Physik. Brisant ist, dass der gesundheitsfördernde Effekt am grössten zu sein scheint bei Strahlungsbelastungen, die denjenigen entsprechen, die in weiten Teilen der Sperrgebiete um die Havarie-Reaktoren in Tschernobyl und Fukushima herrschen.

Jedenfalls beklagten Jerry Cuttler und William Hannum in ihrem Plädoyer in Nuclear News, dass der Strahlenschutz heute unsinnig streng sei. Das führe auch dazu, dass die Anwendung radioaktiver Strahlung in der medizinischen Diagnostik und Behandlung stark eingeschränkt seien.

Weiter bewirke die übergrosse Angst vor jeglicher Radioaktivität absurderweise auch, dass der Schutz vor tatsächlich gefährlichen Strahlungsdosen leide. «Es gibt viele durch Waffenprogramme nuklear belastete Standorte, wo Sanierungen nötig sind, um übermässig strahlendes Material von der Umgebung fernzuhalten», schrieben die beiden Forscher. Die überhöhten Anforderungen trieben die Sanierungskosten in «astronomische» Höhen und behinderten damit die Eliminierung von strahlendem Material.

Cuttler und Hannum fordern nun «eine konstruktive Debatte, um sichere Grenzwerte zu bestimmen». An diesen solle sich der Strahlenschutz künftig orientieren. (Basler Zeitung)

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Wikipedia:
Der Petkau-Effekt
besagt, dass schwächere Strahlendosen über einen längeren Zeitraum eher genetische Schäden anrichten.

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Wikipedia:
Hormesis
ist die schon von Paracelsus formulierte Hypothese, dass geringe Dosen schädlicher oder giftiger Substanzen eine positive Wirkung auf Organismen haben können.

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INWORKS-Studie
Die INWORKS-Studie beruht auf den Messdaten von 300.000 Arbeitern in Atomkraftwerken, diese Daten reichen bis zu 60 Jahre zurück.

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Radioaktiv

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15.02.2018

THTR-Rückbau: Kosten und Gefahren als „etablierter Prozess“

Der Erhaltungsbetrieb des eingeschlossenen Thorium-Hochtemperatur Reaktors (THTR) dauert von 1997 bis 2027.

Vor zehn Jahren, am 17. 10. 2008, bestätigte der Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW die im Genehmigungsbescheid 7/12c gemachten Angaben, nachdem bis zum Ende des Jahres 2017 die Betreiber des THTR die atomrechtliche Aufsichtsbehörde zu informieren haben, wie lange der sichere Einschluss aufrecht erhalten und wann mit dem Abbau des Reaktors begonnen werden soll.

Was gibt es Neues?

Da bisher in der Öffentlichkeit nichts bekannt wurde, fragten wir als Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW detailliert nach (1) und erhielten nach fast vier Monaten am 7. Februar 2018 eine Antwort:

„Nach aktuellem Planungsstand beabsichtigt die Hochtemperatur-Kernkraftwerk GmbH (HKG) als Betreiberin der Anlage den sicheren Einschluss bis 2027 aufrecht zu erhalten und ab 2028 mit der Vorbereitung der Anlage auf den vollständigen Abbau zu beginnen. (...) Anträge auf Änderung bestehender atomrechtlicher Genehmigungen oder zum Abbau des THTR 300 liegen dem MWIDE bisher nicht vor.“

Diese spärlichen Angaben sagen natürlich sehr wenig über die tatsächlichen Diskussionen und Überlegungen von Betreibern und Ministerien hinter den Kulissen aus. Schon vor zehn Jahren war das jetzt so wortkarge Ministerium auskunftsfreudiger und legte am 9. April 2008 einen relativ detaillierten Zeitplan für die anvisierten 21 Jahre Rückbauaktivitäten vor:

„2023 – 2028 Planung und Genehmigung 5,3 Jahre

2028 – 2030 Vorbereitung der Anlage für den Rückbau 2,0 Jahre

2030 – 2042 Rückbau nuklear 12,0 Jahre

2042 – 2044 Rückbau konventionell 2,0 Jahre“

Die Kosten

Zu den vor zehn Jahren prognostizierten Rückbaukosten über 347,1 Millionen Euro schreibt das Ministerium heute:

„Der berichtete Preisstand bezog sich auf das Jahr 2007. Der Preisstand wird jährlich im Businessplan der HKG fortgeschrieben. (...) Nach derzeitigen Planungen (Stand November 2017) werden die Kosten für den Rückbau auf rd. 430 Millionen Euro geschätzt.“

Angesichts der bisherigen Rückbaukosten für den zwanzigmal kleineren THTR in Jülich über eine Milliarde Euro sind diese Prognosen für den THTR Hamm allenfalls als schlechter Witz zu bezeichnen. Aber vielleicht sind die intern doch viel höher veranschlagten realistischen Kostenprognosen ein Grund mehr, beim THTR-Rückbau nicht auf Tempo zu drücken und Termine wie denjenigen vom 31. 12. 2017 verstreichen zu lassen. Denn es ist allzuoffensichtlich, dass der Rückbau sehr teuer wird und das Geld knapp ist.

Rückstellungen

Auf unsere Anfrage zu den Rückstellungen antwortet das Ministerium:

„Insgesamt sind von der HKG zum Bilanzstichtag 31. 12. 2016 Rückstellungen in Höhe von rd. 900 Millionen Euro für die Entsorgung im Kernenergiebereich gebildet worden. Dazu gehören sowohl Rückstellungen für die Kraftwerksstilllegung als auch solche für die Entsorgung bestrahlter Betriebselemente. Die Höhe der Rückstellungen bemisst sich zwar nach den zu erwartenden Kosten, ggf. zu gering bemessene Rückstellungen haben jedoch keinen Einfluss auf die tatsächlich bestehenden Zahlungsverpflichtungen.

Die 900 Millionen Euro HKG Rückstellungen werden wohl kaum auch noch für die „Entsorgung bestrahlter Betriebselemente“ ausreichen, da sie als kontinuierlich zu zahlende Ewigkeitskosten anzusehen sind. Wenn die HKG kein Geld mehr hat, wird der Steuerzahler einspringen müssen. Alles andere ist Augenwischerei.

Zu den bisherigen finanziellen Zusagen für den Stilllegungsbetrieb schreibt das Ministerium:

„Bisher sind alle finanziellen Zusagen eingehalten worden.“ Und es betont, „dass die anfallenden Kosten aus den bis 2009 vom Bund und NRW zur Verfügung gestellten und unverbrauchten Mitteln geleistet werden. Sollten diese Mittel nicht ausreichen, haben sich der Bund und NRW dazu verpflichtet, die darüber hinausgehenden Kosten jeweils hälftig zu tragen. Bis Ende 2022 werden Kosten in Höhe von rd. 28,5 Millionen Euro für den Betrieb des sicheren Einschlusses erwartet. Eine weitere Ergänzungsvereinbarung auf Basis des Rahmenvertrages für die Zeit nach 2022 wurde bisher noch nicht getroffen.“

Mit anderen Worten: Bisher hat der Steuerzahler die Stilllegungskosten maßgeblich bezahlt und das wird wohl auch in Zukunft so bleiben. Wie es nach 2022 konkret weiterläuft, ist unklar.

Gefahren

Und wie schätzt das Ministerium das Gefährdungspotential eines Rückbaus angesichts des radioaktiven Inventars (unter anderem 1,6 kg Kernbrennstoff) und vergangener Störfälle ein?

„Stilllegung und Abbau von Kernkraftwerken sind in Deutschland sowohl technisch als auch organisatorisch ein etablierter Prozess, bei dem die einzelnen Abbauschritte entsprechend einer vorhergehenden detaillierten Planung unter Berücksichtigung des jeweiligen Gefährdungspotentials durchgeführt werden. Speziell beim Abbau des im Reaktor befindlichen Graphits, in dessen Bereich sich noch Reste von Kernbrennstoffen aus der Stilllegungsphase befinden, ist davon auszugehen, dass vorrangig fernbediente Abbau- und sich direkt anschließende Verpackungstechniken zum Einsatz kommen. Der Betriebshistorie, d.h. den Ereignissen während des Betriebs, wird Rechnung getragen, in dem sie in einer radiologischen Beschreibung vor dem Abbau einzelner Anlagenteile zur Festlegung der Entsorgungswege und des Personenstrahlungsschutzes berücksichtigt wird.“

Die „Betriebshistorie“ bzw. die „Ereignisse während des Betriebs“, um im beschönigenden Jargon des Ministeriums zu bleiben, zeigen allerdings, dass man sich gerade bei dem Pleitereaktor THTR darauf gefasst machen muss, dass nichts so läuft, wie geplant. Der radioaktive Graphitstaub ist durch Undichtigkeiten und Rohrsysteme bis in den letzten Winkel des Reaktors geblasen worden. Nach dieser Vorgeschichte bleibt dem Ministerium und der beauftragten Abbruchfirma nur übrig, sich auf eine messtechnisch nicht quantifizierbare radiologische Beschreibung vor dem Abbau einzelner Anlagenteile“ zu verlassen. Die von uns geforderte Erstellung eines detaillierten Nuklidatlasses für alle Anlagenteile ist nach der Stilllegung des THTR von allen Beteiligten abgelehnt worden. Das rächt sich beim zukünftigen Abbau.

Die Abbruchfirma wird genauso planlos im graphitverseuchten Reaktor herumstochern, wie bei den Betriebsversuchen in den 80er Jahren die Betreiber im unberechenbaren Kugelhaufen. Die Überraschungen beim THTR werden bleiben. Sie werden sich über Jahrzehnte hinziehen. Seit langem ein „etablierter Prozess“.

Horst Blume

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(1) THTR-Rundbrief Nr. 149 Dez. 2017: THTR-Rückbau: Hat die NRW-Regierung einen Plan?

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THTR-Rückbau

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22.01.2018

SENDETERMIN: Montag den 22.01.2018 um 8:30 Uhr im SWR2

Die schleichende Vergiftung

Risiko Uran

Dieser Artikel von Peter Jaeggi erschien in www.swr.de

Das radioaktive Schwermetall Uran kommt natürlich in der Umwelt vor. Dort ist es ungefährlich. Gelangt es aber in den menschlichen Körper, wirkt es hochgiftig für die Zellen. Anfang 2017 fand ein Schweizer Arzt und Wissenschaftler im Urin seiner Patienten teilweise große Mengen Uran. Die gleiche Entdeckung machte ein Arzt in Düsseldorf. Woher der Stoff kam, ist bis heute rätselhaft.

Woher stammt Uran?

Uran kommt natürlich im Erdboden vor. Das radioaktive Element stammt aus der Entstehungszeit des Universums. In unseren Regionen sind die größten natürlichen Konzentrationen im Granit. Mehr als 99 Prozent dieses Natur-Urans bestehen aus dem Isotop Uran 238.

Ist Uran gesundheitsschädlich?

Früher wurde auf die niedrige Radioaktivität von Uran hingewiesen – die sei nicht gesundheitsschädlich. Doch das stimmt nicht: Uran ist ein sogenannter Alphastrahler, der zwar nur eine sehr geringe Reichweite hat, dafür eine sehr hohe Energie. Das bedeutet, dass Uran besonders gefährlich ist, wenn es vom Organismus aufgenommen wird und die Strahlung so die Zellkerne treffen kann. Und die enthalten unsere DNA, unsere Erbinformationen.

Mehrere Studien legen nahe, dass Kinder von mit Uran belasteten Eltern sehr wahrscheinlich ein größeres Risiko haben, mit Missbildungen geboren zu werden, sagt Thomas Carmine. Weil Uran die Erbsubstanz schädigen könne. In mehreren Experimenten und anhand von Einzelfällen sei zudem belegt worden, dass Uran das Risiko erhöht, an Knochenkrebs zu erkranken.

Wie wird Uran freigesetzt?

Normalerweise bleibt die Uran-Strahlung im Gestein gefangen. Gefährlich wird sie erst, wenn radioaktive Partikel vom Körper aufgenommen werden. Uran-238 hat eine Halbwertszeit von fast viereinhalb Milliarden Jahren. Es zerfällt in mehreren Schritten zu Folgeelementen wie Thorium, Radon, Radium und Polonium. Diese Zerfallsprodukte sind dabei erheblich radioaktiver als das Uran selbst.

Wie äußert sich eine Uran-Vergiftung?

Die ersten Symptome einer Uranvergiftung sind Müdigkeit, längere Erholungszeiten nach dem Sport beispielsweise. Leichte Depressivität. Wenn Sie höhere Uran-Konzentrationen haben, dann können auch Organe nachhaltig geschädigt werden. Vor allem die Nieren, das Knochenmark, die Leber und auch das Nervensystem.

Woher stammt das Uran, das 2017 im menschlichen Urin nachgewiesen wurde?

Der Krimi ist noch nicht gelöst, es gibt jedoch verschiedene Mosaiksteinchen:

  • Der Schweizer Mediziner Carmine ist sicher: „Es muss irgendwie Anfang des Jahres eine größere Menge Uran insofern freigesetzt worden sein, dass Menschen das inkorperiert haben. Auf welchem Weg auch immer Und sei es übers Trinkwasser, über die Nahrungskette oder inhalativ. Und ich denke mittlerweile, dass der Weg über die Einatmung der wahrscheinlichste ist, weil die regionale Verteilung sehr groß war.“
  • Eine entscheidende Rolle spielte offenbar auch das Wetter. Es herrschte damals nämlich eine ungewöhnlich lange austauscharme Wetterperiode. So konnten sich viele Schadstoffe, darunter Uran, in der bodennahen Luft anreichern. In der letzten Januarwoche und Mitte Februar 2017 entstanden windschwache Inversionswetterlagen. Dabei sind die oberen Luftschichten wärmer als die unteren und halten diese am Boden. Und genau in dieser Zeit fanden die Mediziner in der Schweiz und in Deutschland den uranbelasteten Urin.
  • Uranaerosole, die durch den Einsatz von Uranmunition freigesetzt werden. Uranmunition wird intensiv eingesetzt seit 1990 in weltweiten Konflikten. So auch im Irak, in Afghanistan, Lybien, der Ukraine und in Syrien. Bei einem Treffer mit dieser Munition beginnt das auf über 3.000 Grad Celsius erhitzte Metall zu brennen. So entsteht ein Uranoxid-Aerosol, eine Gaslösung mit feinen Uranpartikeln, die der Wind fortträgt und weiträumig verteilt.
  • Uranaerosole zum Beispiel aus dem Syrienkrieg können bis zu uns nach Mitteleuropa gelangen, sagt der Kernphysiker Martin Kalinowski. Er ist zuständig für weltweite Radioaktivitätsmessungen bei der „Organisation über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen“ mit Sitz in Wien.
  • Diese radioaktiven Schwebeteilchen können beliebig lange in der Luft bleiben und lange Reisen vornehmen, sie können aber auch als Staub zur Erde fallen oder von Regen und Schnee herunter gewaschen werden. Das ist nach einer langen Trockenperiode wahrscheinlich mit dem Uran geschehen, das Anfang 2017 in der Schweiz und im Raum Düsseldorf im Urin von Menschen gefunden worden ist.

Weitere Uran-Quellen in unserem Lebensumfeld

  • Uran gelangt durch die Verbrennung von Kohle in die Luft

Europas gefährlichste uranhaltige Quelle für Flugasche sind die beiden Uralt-Braunkohlekraftwerke in der Nähe von Pristina im Kosovo. Die Weltbank bezeichnete das Werk „Kosova A“ bereits vor vielen Jahren als die „größte punktuelle Quelle für Umweltverschmutzung in Europa“ – die schlimmste Dreckschleuder auf dem Kontinent. Dessen Schadstoffausstoß, verteilt über riesige Gebiete, überschreitet die europäischen Grenzwerte bisweilen um das 70-Fache.

  • Uran steckt in den meisten Phosphatdüngern und gelangt so in Ackerboden und Trinkwasser

Seit Jahrzehnten sammelt sich in unseren Ackerböden Uran. Enthalten ist es in den meisten Phosphatdüngern. Die meisten natürlichen Phosphatvorkommen waren früher Meere, die dann ausgetrocknet sind. Im Meerwasser ist Phosphat und Uran drin. Wenn das austrocknet, gibt es Ablagerungen. Deshalb stecken in solchen natürlichen Phosphaten erhebliche Mengen an Uran.

Allein die deutsche Landwirtschaft hat bisher in all diesen Jahrzehnten um die 15.000 Tonnen Uran ausgebracht. Konservativ geschätzt. Ein Teil davon sammelt sich nicht in den Ackerböden, sondern gelangt ins Grundwasser gelangt und damit in unser Trinkwasser. Deswegen ist verseuchtes uranbelastetes Trinkwasser die wohl unmittelbarste Gefahr, die vom Uran ausgeht.

Uran ist nicht primär wegen seiner Radioaktivität gefährlich, sondern wegen seiner toxischen Wirkung

Laut WHO-Richtlinien sollte ein Erwachsener weniger als ein Mikrogramm Uran pro Tag und Kilogramm Körpergewicht aufnehmen. Sonst drohen Langzeitschäden. Etwa der Niere. Der WHO-Wert ist oberstes Limit. Er wurde auf politischen Druck hin mehrmals nach oben korrigiert. Dennoch wird sorglos tonnenweise kontaminierter Dünger auf Äckern ausgebracht. Deshalb fordern Experten, dass endlich ein Grenzwert für Uran im Dünger festgelegt werden soll.

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Karte der nuklearen Welt:

Uranmunition wurde eingesetzt in Lybien, Syrien, Irak, Tschetschenien, Afghanistan, Jugoslawien sowie im Kaschmirkonflikt, zurzeit im Jemen ...

Uranmunition wurde eingesetzt ...

Klicken Sie in der Karte der nuklearen Welt auf die Bilder mit dem Flugzeug.

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Artikel vom 1.12.2016:
Pentagon bestätigt Einsatz von Uran-Munition in Syrien

Universität Oldenburg:
Informationen über Uran Munition (Depleted Uranium, DU)

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Foodwatch-Forderungen:
Sichere Grenzwerte, deutliche Warnhinweise

Deutsche Wasserakademie:
Uran Grenzwert

Umweltinstitut München e.V.:
Gefahr fürs Baby - Radioaktivität im Trink- und Mineralwasser

Contra Magazin:
170 Millionen Amerikaner trinken radioaktiv verseuchtes Leitungswasser

reaktorpleite:
Uranforschung - Uran im Trinkwasser

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Der Konsument:
Uran in Düngemitteln - Gift aus dem Garten

Bundesumweltamt:
Uran in Boden und Wasser (.pdf)

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INWORKS-Studie
Die INWORKS-Studie beruht auf den Messdaten von 300.000 Arbeitern in Atomkraftwerken, diese Daten reichen bis zu 60 Jahre zurück.

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16.01.2018 - Norwegens Staatsfonds zieht sich aus Rüstungsbranche zurück

Artikel aus deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Der norwegische Staatsfonds hat seine Beteiligungen an mehreren Rüstungsfirmen verkauft.

Der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt und gespeist aus den Öl-Einnahmen des Landes, hat neun weitere Unternehmen auf seine schwarze Liste gesetzt. Aus ethischen Gründen werde der Fonds sein Geld nicht in diese Firmen investieren, die Teile für Atomwaffen produzieren, teilte die Zentralbank des Landes als Verwalterin des Fonds am Dienstag laut AFP mit. Zu den Unternehmen gehören BAE Systems aus Großbritannien, Konzerne aus den USA und aus asiatischen Ländern.

Der Fonds ist eine Billion Dollar (818 Milliarden Euro) schwer und hat in rund 9.000 Firmen weltweit investiert. Dabei muss er Leitlinien beachten – so darf das Geld nicht in Unternehmen fließen, die Atomwaffen oder Tabakprodukte herstellen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit ausnutzen oder in Firmen, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle machen.

Neu auf der Liste stehen nun Aecom, Fluor and Huntington Ingalls Industries aus den USA, weil sie an der Produktion von Atomwaffen beteiligt seien. Bestätigt wurde der 2005 verhängte Bann aus diesem Grund gegen Honeywell, obwohl das Unternehmen versichert, es stelle keine Atomraketen oder -sprengköpfe mehr her.

Aus Taiwan kam die Firma Evergreen Marine auf die schwarze Liste, aus Südkorea Korea Line, aus Polen die Baufirma Atal und aus Thailand Precious Shipping sowie die Investmentfirma Thoresen Thai.

Die Entscheidungen des norwegischen Staatsfonds werden von vielen anderen Anlegern imitiert. Auf der schwarzen Liste des Fonds stehen fast 150 Unternehmen, darunter Airbus, Boeing, British American Tobacco, Philip Morris und Wal Mart. Ein weiteres Dutzend Firmen steht unter Beobachtung.

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