Aktuelles Zeitungsartikel 2018

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16.01.2018

Norwegens Staatsfonds zieht sich aus Rüstungsbranche zurück

Dieser Artikel erschien in deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Der norwegische Staatsfonds hat seine Beteiligungen an mehreren Rüstungsfirmen verkauft.

Der norwegische Pensionsfonds, der größte Staatsfonds der Welt und gespeist aus den Öl-Einnahmen des Landes, hat neun weitere Unternehmen auf seine schwarze Liste gesetzt. Aus ethischen Gründen werde der Fonds sein Geld nicht in diese Firmen investieren, die Teile für Atomwaffen produzieren, teilte die Zentralbank des Landes als Verwalterin des Fonds am Dienstag laut AFP mit. Zu den Unternehmen gehören BAE Systems aus Großbritannien, Konzerne aus den USA und aus asiatischen Ländern.

Der Fonds ist eine Billion Dollar (818 Milliarden Euro) schwer und hat in rund 9.000 Firmen weltweit investiert. Dabei muss er Leitlinien beachten – so darf das Geld nicht in Unternehmen fließen, die Atomwaffen oder Tabakprodukte herstellen, die Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit ausnutzen oder in Firmen, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes mit Kohle machen.

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Kalter Kaffee als frisch serviert?! Revolution, Evolution oder Scharlatanerie?
Eine, schon lange geforderte, umfassende Studie zum Thema Radioaktivität und Gesundheit scheint jedenfalls angesagt.
Gesundheitspolitiker aller Länder - egal ... - kommt endlich aus den Puschen!

11.01.2018

Länger leben dank Radioaktivität

Dieser Artikel von Alex Reichmuth erschien in bazonline.ch

Wissenschaftler fordern eine Lockerung des Strahlenschutzes – aus gesundheitlichen Gründen.

Für viele Schweizer mag es gewöhnungsbedürftig wirken, was jüngst in Nuclear News zu lesen war, der Zeitschrift der Amerikanischen Wissenschafts-Vereinigung für Kerntechnik (American Nuclear Society). Die beiden Kernphysiker Jerry M. Cuttler und William H. Hannum setzten sich für einen Paradigmen-Wechsel beim Schutz vor Radioaktivität ein. «Es ist offensichtlich geworden, dass die Gesellschaft einen sehr hohen Preis bezahlt wegen der Angst vor tiefdosierter Strahlung», schrieben die Wissenschaftler. Ihr Plädoyer für eine drastische Lockerung der Grenzwerte begründeten sie damit, dass massvolle Radioaktivität das Abwehrsystem stimuliere und Organismen ermögliche, ihre Lebenserwartung zu erhöhen: «Studien haben gezeigt, dass tiefe Strahlungsdosen die Lebensspannen von Tieren und Menschen verlängern.»

Die beiden Autoren sind renommierte Fachleute. Der Kanadier Jerry Cuttler ist Strahlenexperte an der Universität Toronto und ehemaliger Präsident der Canadian Nuclear Society. Der Amerikaner William Hannum diente lange für das US-Departement Energie und war unter anderem für die Agentur für Kernenergie der OECD tätig.

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China - Halbinsel Shandong - HTR-PM

04.01.2018

Erster HTR-PM-Behälterkopf in Position

Dieser Artikel erschien in www.world-nuclear-news.org und wurde übersetzt mit dem www.deepl.com/translator

Der Druckbehälterkopf wurde an einer der beiden gasgekühlten Hochtemperaturreaktoren der Demonstrationsanlage HTR-PM in Shidaowan in der chinesischen Provinz Shandong installiert.

Der Druckbehälterkopf wurde am 27. Dezember auf Block 2 installiert, wie die China Nuclear Industry 23 Construction Company Limited (CNI23) mitteilte. In einem ca. 1 Stunde und 35 Minuten dauernden Arbeitsgang wurde das 80 Tonnen schwere Bauteil mit 76 Schrauben am Druckbehälter befestigt.

"Dies ist die erste Installation des Druckbehälterdeckels des weltweit ersten Gen IV-Reaktors, was darauf hindeutet, dass die interne Installation des Reaktordruckbehälters vor der Schließung abgeschlossen wurde", bemerkte CNI23.

Im Dezember 2012 begannen die Arbeiten an der Demonstrationsanlage HTR-PM, die mit zwei kleinen Reaktoren und einer Turbine ausgestattet ist, am Standort Shidaowan in China Huaneng.

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03.01.2018

Studie: USA töten mit Atombomben hunderttausende Amerikaner

Der Artikel von John Dyer erschien in www.wienerzeitung.at

Durch Tests in Nevada sind offenbar mehr Amerikaner gestorben als durch die Bombenabwürfe in Japan.

Die USA sind das weltweit einzige Land, das bislang Atombomben in einem Krieg verwendet hat. Nun behauptet ein Forscher, dass durch die Atomwaffentests in Nevada in den 50er und 60er Jahren mehr Amerikaner ums Leben gekommen sind, als es bei den zwei Bombenangriffen in Japan im August 1945 Opfer gab. Deren Zahl wird in Japan auf 250.000 geschätzt.

Der Ökonom Keith Meyers von der Universität Arizona wies in einer Studie auf die schädlichen und vielfältigen Auswirkungen von Atomwaffentests auf Menschen hin. "Diese Studie zeigt, dass es mehr Opfer im Kalten Krieg gab, als bislang angenommen wurde." Im Mittelpunkt der These von Meyers steht der radioaktive Niederschlag, der sich auch in der Milch abgelagert hat, welche Amerikaner über Jahre getrunken haben. "Während der 50er Jahre wurde Milch in der Region verbraucht, in welcher sie hergestellt wurde." Er meint, dass zwischen 1951 und 1973 695.000 Amerikaner im Mittleren Westen und Nordosten der Vereinigten Staaten an Krebs erkrankt oder gestorben sind, die mit dem radioaktiven Isotop I-131 versetzte Milch getrunken haben. Dabei sei das dadurch entstandene Vorkommen an Todesfällen überraschenderweise nicht rund um das Testgelände am höchsten gewesen, sondern dort, wo der Fallout bereits moderat war.

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Da muss Donald jetzt aber ganz stark sein ...

03.01.2018

U.S.-Gericht zugunsten des Moratoriums gegen Uran-Abbau in Grand Canyon-Region

Der Artikel von petrapez erschien in www.radio-utopie.de

Kurz vor dem Jahreswechsel 2017/2018 gab es einen Grund zum Feiern: Uranerzbergmine in Arizona erhielt keine Genehmigung zur Wiederinbetriebnahme und keine neuen Minen werden erschlossen

Bei all den Bemühungen des Imperialistischen Komplexes seine Interessen unter Einsatz von Gewalt und Gegenoffensiven in der realen und virtuellen Welt durchzusetzen, ist es wichtig, erfolgreiche Aktionen von Umweltschützern und der Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen, die sich dem Großkapital trotz angeblicher geringer Chancen bei Gericht durchsetzen.

Im November 2017 berichteten wir über das Thema Uranerz-Abbau im Grand Canyon Nationalpark und den Widerstand am Beispiel einer Stadt in Flagstaff: kein Uranbergbau und Transporte am Grand Canyon.

Über die Region bestand insgesamt ein Jahrzehnte altes Moratorium des Bundes gegen die Wiederaufnahme stillgelegter Minen. Im Jahr 2013 hatte der U.S. Forest Service die Wiedereröffnung der Mine genehmigt.

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