06.12.2014

E.On - Kritik an Abspaltung der Atomkraft

www.wiwo.de

Energieexperte Irrek fürchtet, dass die Abtrennung der Atom-Sparte vom E.On-Konzern dessen Haftung für die Abwicklungskosten mindert.

Der Bochumer Energieexperte Wolfgang Irrek befürchtet, dass der Düsseldorfer Energieriese E.On durch die angekündigte Auslagerung der Atomsparte auf eine neue Gesellschaft der künftigen Stilllegung von Kernanlagen wichtige notwendige Mittel entzieht. „Dadurch könnte sich die Abdeckung der Rückstellungen mit Geldmitteln etwa halbieren, weil die Rückbau- und Entsorgungslasten zusammen mit den Kraftwerken vollständig in den abzuwickelnden Unternehmensteil verschoben werden, die Vermögenswerte aber nur zum Teil“, sagte der Professor für Energiewirtschaft an der Hochschule Ruhr West in Bottrop der WirtschaftsWoche.

„Zudem ist das Pleiterisiko des Unternehmensteils mit den Altlasten höher, weil dieser nach der Abtrennung nicht mehr durch die zukunftsträchtigen Geschäftsbereiche unterstützt wird.“ Ähnlich äußerte sich ein ehemaliger E.On- Top-Manager gegenüber der WirtschaftsWoche, den das Blatt mit den Worten zitiert: „Die Herauslösung der Atomkraftwerke dient eindeutig dazu, den künftigen E.On-Konzern von der Haftung für die Folgen der Kernenergie zu befreien.“

E.On-Chef Johannes Teyssen hatte Anfang der Woche angekündigt, Deutschlands größten Energieerzeuger von 2016 an in einen künftigen E.On-Konzern in Form einer europäischen Aktiengesellschaft aufzuspalten, der sich unter anderem auf die erneuerbaren Energie konzentrieren soll. Die Atom- sowie die fossilen Kraftwerke hingegen sollen neben anderen Bereich in eine neue Gesellschaft mit noch unbekanntem Namen ausgegliedert werden.

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