Aktuelles Zeitungsartikel 2017

Zeitungsartikel 2016

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31.12.2016

Atomkraft - Die Abrechnung

E.On hält an Klage gegen Brennelementesteuer fest

Artikel aus www.wiwo.de

Rund 20 Klagen gegen den Atomausstieg haben E.On und andere Energiekonzerne fallen gelassen. In einem Punkt will E.On-Chef Johannes Teyssen aber nicht nachgeben: bei der Brennelementesteuer.

Der Energiekonzern E.On will seinen Rechtsstreit mit dem Staat trotz des Pakts zur Entsorgung der atomaren Altlasten fortsetzen. Das gilt insbesondere für die Klagen gegen die Brennelementesteuer. „Wir sind der Bundesregierung entgegengekommen und lassen rund 20 Klagen fallen“, sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der „Rheinischen Post“. „Die Klagen gegen die Kernbrennstoffsteuer haben aber mit den Lagerfragen nichts zu tun. An ihnen halten wir fest.“ Teyssen rechnete vor: „Wir haben rund 2,8 Milliarden für diese Steuer bezahlt.“

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28.12.2016

Toshiba hat sich am Kauf einer amerikanischen Atomfirma verhoben -
Japanischer Technikkonzern prüft Kapitalerhöhung

Toshiba-Aktien brechen ein

Artikel aus www.nzz.ch

Die im Dezember 2015 zugekauften Atomprojekte zwingen Toshiba zu hohen Abschreibungen. Dem Konzern droht ein Loch in der Kasse. Die Titel des japanischen Technikkonzerns setzen die Talfahrt am Mittwoch fort.

Hohe Abschreibungen in seinem Geschäft mit Atomkraftwerken (AKW) könnten den kriselnden japanischen Technikkonzern Toshiba zu einer Kapitalerhöhung zwingen. Die Kapitaldecke sei dünn, die Verluste bei seinem amerikanischen AKW-Bauer Westinghouse seien enorm, sagte Konzernchef Satoshi Tsunakawa am Dienstag in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz. Sein Unternehmen müsse eine Verstärkung des Kapitals untersuchen.

Aktie stark unter Druck

Als Grund für das neue Dilemma nannte Toshiba Kostenüberschreitungen bei AKW-Projekten der Firma CB&I Stone & Webster, die Westinghouse im Dezember 2015 von Chicago Bridge & Iron (CB&I) gekauft hatte. Dadurch drohen Toshiba nach Schätzungen japanischer Medien enorme Wertberichtigungen zwischen 875 Mio. und 4,4 Mrd. Fr. Die genaue Auswirkung des finanziellen Fallouts seines Atomgeschäfts auf die Bilanz ist zwar auch nach Toshibas Ausführungen noch unklar. Aber dem klammen Unternehmen droht jede grössere Belastung das Eigenkapital auszulöschen. Ende September betrug der Kapitalpuffer nur noch 363 Mrd. Yen (3,2 Mrd. Schweizer Franken = ca. 2,98 Milliarden Euro ).

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21.12.2016

Atomforschung am KIT Karlsruhe:
Unerkannter Weg zum atomwaffenfähigen Uran-233

Thorium: halbe Wahrheit ist größte Lüge!

Artikel von Dietrich Schulze (verantwortlich i.S.d.P.G. für eine Autorengruppe) aus www.nrhz.de

Im Kasseler Friedensratschlag am 3./4. Dezember an der Uni Kassel gab es einen bedeutenden Plenumsbeitrag von Erhard Crome unter dem Titel „Wer sind die Kriegstreiber?“. Darin geht er auf die Folgen der Trump-Wahl ein und schildert die unvorstellbaren konventionellen und nuklearen Aufrüstungsabsichten für eine europäische Kriegsarmee nach US-Muster mit geforderter deutscher Eskalationsdominanz auch ohne die USA. Am 27. November habe der FAZ-Herausgeber gar gesprochen von einer „eigenen nuklearen Abschreckungsfähigkeit, welche die Zweifel an Amerikas Garantien ausgleichen könnte“. Diese Atomwaffen-Option durchzieht die Geschichte der Bundesrepublik wie ein roter Faden. Tatsächlich wird am KIT Karlsruhe mit anderen an Atomreaktoren der IV-Generation gearbeitet, die eine Parallel-Herstellung von hochreinem Atomwaffen-Material mit diesen „zivilen“ neuen Reaktoren ermöglicht, wie mit dem nachfolgenden Beitrag im Detail nachgewiesen wird. Die Forderung des Friedensratschlags „Atomwaffen raus aus Deutschland“ muss ergänzt werden um die Forderung „Atomwaffen-Optionsforschung raus aus dem KIT Karlsruhe“. Damit muss sich die Antiatom-, Friedens- und Zivilklausel-Bewegung befassen, insbesondere in Karlsruhe.

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18.12.2016

Atomkraft wird teurer,

für Atomkraftgegner!

OLG verwirft Revision -
Unüblich hohes Urteil für Anti-Atom-Ankettaktion rechtskräftig

Im Sommer 2012 blockierten eine Ankettaktion und eine Kletteraktion die Bahnstrecke zwischen Münster (Westfalen) und der Urananreicherungsanlage in Gronau. Das OLG Hamm bestätigte nun die mit 90 und 110 Tagessätzen unüblich hohen Strafen des Landgerichts Münster für die Ankettaktion.

Während das Verfahren wegen der Kletteraktion nach kurzer Zeit eingestellt wurde, wurden die beiden damals Angeketteten vor dem Amtsgericht Steinfurt und in der Berufung vor dem Landgericht Münster wegen "Störung öffentlicher Betriebe" verurteilt. Die im Dezember 2015 gegen das Urteil eingelegte Revision wurde nun vom Oberlandgericht Hamm verworfen. Damit ist die Entscheidung des Landgerichts rechtskräftig, nach der die beiden Angeketteten zu 90 und 110 Tagessätzen zu je 15,-, also zu 1350,- und 1650,- Euro Geldstrafe verurteilt wurden.

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16.12.2016

Energiesteuer fällt weg,

für Atomkraftwerke!

Bescherung für AKW-Betreiber

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

Bundestag hat am Donnerstag ein schönes Weihnachtspaket für die großen Stromkonzerne geschnürt

Der Bundestag hat gestern wie erwartet die Verlängerung der Brennelementesteuer abgelehnt. Damit läuft diese zum Jahresende aus. Der Fiskus hat dadurch jährlich Mindereinnahmen von rund 1,5 Milliarden Euro. Ein Antrag von Bündnis 90/Die Grünen auf Verlängerung der Steuer war von der Regierungskoalition ohne Aussprache im Plenum abgelehnt worden. Einem ähnlichen Antrag der Linkspartei war es bereits vor einigen Wochen ebenso ergangen.

Die Grünen hatten nicht nur eine Verlängerung der Steuer bis zum Abschalten des letzten AKW im Jahre 2022, sondern auch eine Erhöhung von 145 auf 220 Euro pro Gramm Spaltstoff gefordert. In der Begründung wiesen sie unter anderem daraufhin, dass die Betreiber im Laufe der Jahrzehnte Subventionen im dreistelligen Milliarden-Euro-Bereich bekommen hätten.

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12.12.2016

Atomausstieg

Warum das Verfassungsgerichtsurteil erst der Anfang ist

Artikel von Andreas Macho und Angela Hennersdorf aus www.wiwo.de

Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts sind die Atomkonzerne offenbar bereit, mehrere Klagen fallen zu lassen. Ausgestanden ist der Atomausstieg aber nicht: Weitere Verfahren könnten Milliarden an Steuergeld kosten.

In der Welt der Atomkonzerne wird Zeit schon mal in Jahrtausenden gemessen. So lange müssen jene Endlager sicher halten, in denen sie den strahlenden Abfall aus Kraftwerken entsorgen. Dagegen wirken Klagen, die ein paar Jahre in Gerichtsstuben liegen, geradezu flott bearbeitet.

Doch die Klagen, mit denen die Kraftwerksbetreiber den deutschen Staat eingedeckt haben, entfalten regelmäßig Sprengkraft. So auch vergangene Woche in Karlsruhe, wo die Verfassungsrichter E.On, RWE und Vattenfall ein Recht auf Entschädigung wegen des beschleunigten Atomausstiegs 2011 zusprachen. Bis Mitte 2018 muss der Gesetzgeber die Vorgaben nun umsetzen. Dann könnten die Konzerne mit Zivilklagen gegen ihn vorgehen. Nach ihren eigenen Schätzungen könnten sie 19 Milliarden Euro erstreiten.

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10.12.2016

Juristischer Streit um Atom-Ausstieg

Anti-Atom-Organisation wirft Konzernen Trickserei vor

Artikel aus www.handelsblatt.com

Politik und Konzerne haben für den Atomausstieg ein großes Paket geschnürt: Die Unternehmen zahlen Milliarden, die Risiken für den Atommüll bleiben beim Steuerzahler. Die juristische Winkelzüge gehen unterdessen weiter.

Berlin Das Fallenlassen eines Bündels an Klagen gegen den Atomausstieg ist nach Ansicht von Umweltschützern ein leicht durchschaubarer Schachzug der großen Stromkonzerne. „Wenn die AKW-Betreiber jetzt 20 Klagen fallen lassen, so ist das nicht viel mehr als eine PR-Maßnahme“, sagte Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation „ausgestrahlt“, laut Mitteilung am Samstag in Berlin.

In diesen Verfahren gehe es lediglich um 600 bis 800 Millionen Euro. Dagegen umfassten die Klagen, die die Konzerne weiter aufrechterhielten, ein Volumen von 11 bis 12 Milliarden Euro. Zurückgezogen würde also lediglich ein Anteil von fünf bis sieben Prozent.

So hält der schwedische Staatskonzern Vattenfall daran fest, in Washington vor einem internationalen Schiedsgericht rund 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz von Deutschland zu erstreiten.

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06.12.2016

Atompolitik: Fehler müssen korrigiert werden!

Artikel von Jürgen Dörschner aus www.ndr.de

Die Regelungen zum deutschen Atomausstieg verstoßen laut Bundesverfassungsgericht in Teilen gegen das Grundgesetz. Der 2011 beschlossene beschleunigte Atomausstieg ist den Energiekonzernen laut Gericht zwar im Wesentlichen zumutbar, die Firmen haben aber Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für Investitionen, die sie im Vertrauen auf zuvor festgelegte Reststrommengen getätigt hatten. Die Bundesregierung hat jetzt bis Mitte 2018 Zeit, eine Neuregelung auszuarbeiten.

Die gute Nachricht aus Karlsruhe lautet: Wer eine Hochrisikotechnologie wie die Atomkraft betreibt, der muss damit rechnen, dass sich die Gesellschaft irgendwann gegen diese Risiken ausspricht. Und die Entscheidung darüber ist allein Sache der Politik. Der Ausstieg aus der Atomkraft ist keine Enteignung, ein Anspruch auf Schadenersatz besteht nicht. Zu den von RWE, Vattenfall und E.ON im Vorfeld gestreuten Schadenersatzzahlungen von bis zu 20 Milliarden Euro wird es nicht kommen.

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05.12.2016

Angst vor Atomunfall

Aachener Bürger bauen ihr eigenes Radioaktivitäts-Messnetz auf

Artikel aus www.rp-online.de

Aachen. Aus Sorge vor einem Atomunfall in Belgien baut eine Aachener Initiative ein Messnetz zur Überwachung der Radioaktivität in der Luft auf. Dazu sucht die Initiative Privatleute, die die Technik auf ihren Grundstücken aufbauen.

Die Sensorstationen sollen zunächst rund um das belgische Kernkraftwerk Tihange bei Lüttich und in der Aachener Region installiert werden, später auch in Doel bei Antwerpen. Die Messdaten sollen auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht werden, wie die Initiatoren am Montag mitteilte.

Jodtabletten müssten drei bis sechs Stunden vor Eintreffen der radioaktiven Wolke eingenommen werden. Aber bestehende Messnetze hinkten mit ihren veröffentlichen Daten Stunden hinter der Realzeit her, begründete Professor Alfred Böcking von der Vereinigung Internationale Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) das Vorhaben.

An der Sicherheit der Atomkraftwerke Tihange bei Lüttich und Doel bei Antwerpen gibt es erhebliche Zweifel. Die Städteregion Aachen klagt mit Unterstützung des Landes NRW vor einem belgischen Gericht gegen den Betrieb.

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01.12.2016

Uranmunition verstrahlt Syrien

Pentagon bestätigt Einsatz von Uran-Munition in Syrien

Artikel von Florian Rötzer aus www.telepolis.de

Wieder einmal hatten die USA, die Irak mit tonnenweise Uran-Munition bombardiert hatte, mit Israel, Frankreich und Großbritannien vor einem Monat gegen eine UN-Resolution über Uran-Munition gestimmt - Deutschland enthielt sich

Das Pentagon hat Vermutungen bestätigt, dass auch im Anti-IS-Krieg bei Bombardierungen Uran-Munition verwendet worden war. Eingeräumt wird vom Centcom allerdings nur, dass dies lediglich zweimal am 18. und 23. November 2015 geschehen sei. Dabei seien 5100 30mm-Munition von einem Schlachtflugzeug des Typs A-10 Thunderbolt II eingesetzt worden, was einer Menge von 1524 kg an abgereichertem Uran entspricht. Nach dem Pentagon sei dies wegen der "Art der Ziele" notwendig gewesen. Welche es gewesen sind, wurde nicht mitgeteilt. Dass generell keine Uran-Munition in diesem Gebiet eingesetzt wird, sei ein Fehler in der Berichterstattung gewesen.

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29.11.2016

Atomare Forschung mit Thorium

Dänische Regierung liebäugelt plötzlich mit der Kernkraft

Artikel aus www.shz.de

Die neuformierte Kleeblatt-Koalition belebt ein totgeglaubtes Tabu-Thema. Nach Jahrzehnten soll wieder an der Kernenergie geforscht werden.

Kopenhagen | Was die Atomenergie angeht, macht die dänische Regierungspartei Venstre nur wenige Tage nach dem Koalitionswechsel eine Kehrtwende. Seit 1985 hat sich die Partei strikt geweigert, dänische Energieerzeugung mithilfe atomarer Spaltung in Betracht zu ziehen. Selbst im vergangenen Jahr, als der neue Koalitionsparter Liberal Alliance einen Vorschlag machte, sich der Forschung mit Thorium zur Energiegewinnung anzunehmen, gab es ein klares Nein.

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25.11.2016

Atomkraft: Uraltreaktoren wird eingeheizt

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

AKW-Betreiber trauen offensichtlich ihren Anlagen nicht mehr so recht

Nach Recherchen von WDR und Süddeutscher Zeitung wird in mindestens 18 aktiven europäischen Atomreaktoren das Notkühlwasser vorgeheizt. Darüber berichtete am Mittwochabend die ARD. Das Notkühlwasser kommt zum Einsatz, wenn der normale Kühlwasserkreislauf ausfällt. Das Vorheizen deutet daraufhin, dass die Betreiber den Druckbehältern – bei allen betroffenen AKW handelt es sich um Druckwasserreaktoren – nicht mehr so richtig vertrauen. Geübt werde dies Praxis in mindestens 18 Fällen in der tschechischen Republik, Finnland, Frankreich, der Slowakei und Belgien.

Im Innern der Druckbehälter herrschen während des Betriebs 160 Bar, also knapp das 160fache des normalen Atmosphärendrucks, und rund 270 Grad Celsius. Offensichtlich befürchten die Betreiber der oben genannten Anlagen, der Stahl ihrer Druckbehälter würde bersten, wenn er mit Wasser in Berührung kommt, das nur fünf oder zehn Grad Celsius warm ist. Das wäre die Notkühlwassertemperatur, für die die Anlagen eigentlich konzipiert sein sollten.

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21.11.2016

Robert Habeck will „sicheren Einschluss“ von Atomkraftwerken verbieten

Artikel von Timo Jann aus www.shz.de

In Krümmel werden Brennelemente in Castorbehälter verladen. Der Rückbau der Anlage wird vorbereitet.

Schleswig-Holsteins Umwelt- und Energiewendeminister Robert Habeck (Grüne) hat ein Verbot des sogenannten „Sicheren Einschlusses“ von Atomkraftwerken gefordert. Die zunehmende Debatte über ein mögliches „Einmotten“ von Meilern löse das Problem nicht, sondern verschiebe es nur auf irgendwann später, sagte Habeck am Montag im Kernkraftwerk Krümmel.

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19.11.2016

Am 19. November 2016 fand vom BUND NRW und der Natur- und Umweltschutzakademie NRW in Hamm das mit 35 Teilnehmern gut besuchte Seminar „Kugelhaufenreaktoren, Thorium und Transmutation: Die letzten Strohhalme der Atomlobby“ statt. Horst Blume hielt in diesem Rahmen einen Vortrag über den Widerstand gegen den THTR in der BRD und in Südafrika, den wir hier dokumentieren:

Kugelhaufenreaktoren, Thorium und Transmutation: Die letzten Strohhalme der Atomlobby

Widerstand gegen den THTR in der BRD und in Südafrika

Die BI Hamm ist inzwischen über 40 Jahre alt und ihre Geschichte ist reich an Erfahrungen und Ereignissen. Es stellte sich mir also die Frage, welche Erfahrungen ich heute hervorhebe und welche ich vernachlässige.

Ich werde in meinem Vortrag einige lokale Besonderheiten betonen, aber auch darstellen, wie wir in den letzten 15 Jahren zu internationalen Themen, speziell Südafrika, gearbeitet haben.

Der Bau des THTR begann im Jahr 1971, als viele von den Gründungsmitgliedern noch zu jung waren, um sich für dieses Thema zu interessieren. Erst im Jahre 1975 horchten einige von uns auf, als wir von den Bauern hörten, die sich gewaltfrei gegen ein geplantes Atomkraftwerk in Wyhl wehrten. Ich war damals Mitglied in der DFG/VK und wir beschäftigten uns mit dem Thema Atomwaffen und organisierten uns in einem separaten Arbeitskreis zur Vorbereitung der Gründung einer Bürgerinitiative gegen Atomkraftwerke.

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Die wissen wie das geht ...

12.11.2016

Japan macht Indien zu einem Land der Atomenergie

Artikel aus deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Japan und Indien haben am Freitag einen Kooperationsvertrag zur zivilen Nutzung der Atomenergie unterschrieben. Der indische Premierminister Narendra Modi reiste nach Tokio, um den erfolgreichen Abschluss der fast sechsjährigen Gespräche zu feiern, berichtet Hindustan Times. Für Japan stellt der Vertrag die erste Zusammenarbeit mit einem Land dar, das nicht den Bedingungen des Atomwaffensperrvertrags unterliegt.

Indien dürfte durch das Abkommen einen besseren Zugang zum Markt für Nukleartechnik erhalten. Wie Hindustan Times schreibt, werde auch die nukleare Kooperation mit den USA erleichtert, weil der US-Ausrüster Westinghouse eine hundertprozentige Tochter von Toshiba sei.

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Update vom 15.11.2016:

Duterte ändert seine Meinung zur Atomkraft

Die Philippinen möchten schon das AKW Bataan in Betrieb nehmen

Artikel aus de.zenit.org

Die Philippinen werden die Atomkraft nutzen und das Kraftwerk in Bataan im Norden Manilas in Betrieb nehmen: dies teilt der Energieminister Alfonso Cusi mit, der damit die Absicht des Präsidenten Rodrigo Duterte bekräftigte, was bei der katholischen Kirche auf den Philippinen großes Bedauern hervorrief. Auch weil der Präsident erst vor wenigen Tagen öffentlich erklärt hatte, dass er der Nutzung von Atomkraft im Land nicht zustimmen werde. Nun gab er im Widerspruch dazu seine Zustimmung zur Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Bataan, das nach dem Bau damit erstmals eingeschaltet wird. Man werde „höchste Sicherheitsstandards garantieren“, so der Energieminister.

Premiere: 1. Meldung vom Radio Vatikan

09.11.2016

Philippinen: Bischöfliches Lob für Dutertes Atomkraft-Stopp

Artikel aus de.radiovaticana.va

Es gibt einmal lobende Worte von der katholischen Kirche für den umstrittenen Präsidenten Rodrigo Duterte: Die Bischöfe begrüßen die Ablehnung Dutertes, ein weiteres Atomkraftwerk zu bauen ...

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Ohne AKW keine Atombombe

06.11.2016

Nach Fukushima: Atompolitik in Japan

Artikel von Franz Alt aus www.telepolis.de

Die Japaner wissen, dass es keine Atombomben geben kann ohne den Stoff, den ein AKW produziert

Ein sonniger Herbsttag im Land der aufgehenden Sonne. Der Shinkansen, der japanische ICE, war mit 370 Stundenkilometern von Tokio nach Fukushima gerast. Vorbei an vielfarbigen Wäldern in gelb, dunkelbraun, orange und grün. Indian Summer mitten in Japan. Am Bahnhof in Fukushima, der Stadt der großen Katastrophe des Jahres 2011, sehe ich als erstes eine Fotoausstellung über erneuerbare Energien: Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie. Bis 2050 will das Land komplett erneuerbar sein. Von hier aus, sagt mir später der Bürgermeister von Fukushima, Kaoru Kobayashi, soll die Erneuerung ausgehen.

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Debatte um Ausstieg und Endlager

04.11.2016

Atomkraft: Die EU bremst das Ende aus

Artikel von Nicole Sagener aus www.euractiv.de

Die Atomenergie wächst weltweit deutlich geringer als die Erneuerbaren Energien, zeigt der World Nuclear Industry Status Report. Doch trotz Risiken und steigenden Kosten ist kein Ende des Atomzeitalters in Sicht – auch nicht in der EU.

Die Welt erlebe eine Renaissance der Atomenergie, so geisterte es in den vergangenen Jahren immer wieder durch Medien und Politik. Doch diese Behauptung offenbart sich nun als Mythos. Was sich zurecht sagen lässt, ist nur: China und der Rest der Welt. Denn mittlerweile ist China das einzige Land, das noch in großem Maß in Atomkraft investiert. Das zeigt der neue World Nuclear Industry Status Report (PDF).

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Ausstieg, Endlager, Akw-Betreiber, Wer kriegt Was und Wieviel zu Halloween

31.10.2016

Der Politik fehlt der Mut

Artikel von Felix Werdermann aus www.freitag.de

Die Bundesregierung hat nun einen Gesetzentwurf beschlossen, der die staatliche Übernahme der atomaren Altlasten vorsieht. Umweltverbände und Linkspartei kritisieren, dass die Konzerne zu billig davonkommen – und fordern eine Nachschuss-Pflicht, falls die Kosten höher ausfallen als kalkuliert. Doch das wäre keine gute Idee.

Seit Jahrzehnten krankt die Endlagersuche daran, dass die Atomindustrie den Standort Gorleben unbedingt durchsetzen will. Für die Erkundung des ehemaligen Salzwerks wurde schon mehr als eine Milliarde Euro ausgegeben. Alternativen zu untersuchen kostet zusätzlich. Wenn nun aber allein der Staat zahlt, wird die Industrie ihre Lobbytätigkeit für Gorleben einstellen, und der Weg ist endlich frei für eine wirklich ergebnisoffene Suche.

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Japan - Tepcopleite

25.10.2016

Kosten für Fukushima-GAU steigen dramatisch

Artikel aus www.spiegel.de

Für die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima muss Japans Regierung künftig mehrere Milliarden Euro im Jahr aufbringen.
Genau davor hatten Atomgegner immer gewarnt.

Die Folgekosten der Atomkatastrophe von Fukushima werden sich in den nächsten Jahren einer Regierungsprognose zufolge vervielfachen. Während derzeit rund 700 Millionen Euro pro Jahr dafür aufgewendet werden, würden die Kosten künftig auf mehrere Milliarden Euro pro Jahr steigen, sagte Industrieminister Hiroshige Seko am Dienstag.

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Ganz Bayern strahlt!

Gundremmingen

22.10.2016

Bis 2040 soll Atomkraftwerk abgebaut sein

Artikel von Walter Kaiser aus www.augsburger-allgemeine.de

In einer Kurzbeschreibung der Betreibergesellschaft steht, wie das funktionieren soll.

Die Blöcke B und C des Atomkraftwerkes werden Ende 2017 beziehungsweise Ende 2021 stillgelegt. Bis Gundremmingen tatsächlich „atomfrei“ ist, wird aber noch etliche Zeit vergehen. Um das Jahr 2040 sollen das Atomkraftwerk komplett abgebaut und die radioaktiven Teile entsorgt sein. Das geht aus einer 43-seitigen „Kurzbeschreibung“ der Betreibergesellschaft hervor. Sie soll in Kürze öffentlich ausgelegt werden. Mitte der Woche war der Bericht Landrat Hubert Hafner zugegangen, wie er den Mitgliedern des Kreistags bei deren Sitzung am Donnerstag in Waldstetten mitteilte.

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Gemeinsame Stellungnahme im Rahmen der Verbändeanhörung zur Umsetzung der Empfehlungen der „Kommission zur Überprüfung der Finanzierung des Kernenergieausstiegs“ (KFK)

20.10.2016

Gemeinsame Stellungnahme von '.ausgestrahlt' und 'Umweltinstitut München e.v.' zu dem Milliarden-Deal

Siehe dazu auch den Artikel vom 19.10.2016
- Milliarden-Deal mit AKW-Betreibern rückt näher -

1. Grundsätzliche Anmerkungen

Das Verursacherprinzip ist eines der drei grundlegenden Prinzipien des Umweltrechts in Deutschland und Europa. Es besagt, dass die Kosten für die Vermeidung und Beseitigung von durch Wirtschaftstätigkeiten verursachte Umweltschäden dem Verursacher anzurechnen sind. Ziel dieses Prinzips ist es, zu verhindern, dass einzelne gesellschaftliche Akteure sich wirtschaftliche Vorteile verschaffen, indem sie die durch ihre Aktivitäten entstehenden Kosten und Risiken auf die Gesellschaft abwälzen. Ebenso soll mit der Durchsetzung dieses Prinzips erreicht werden, dass sich Wirtschaftsbereiche, deren volkswirtschaftliche Kosten den zu erzielenden volkswirtschaftlichen Nutzen übersteigen, nicht gegenüber anderen, aus gesamtgesellschaftlicher Sicht besseren, Lösungen durchsetzen können.

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Kabinett billigt Entsorgungsgesetz

19.10.2016

Milliarden-Deal mit AKW-Betreibern rückt näher

Artikel aus www.tagesschau.de

Die Bundesregierung hat einem Milliardenpakt mit den AKW-Betreibern zur Lagerung der atomaren Altlasten zugestimmt. Laut dem Gesetzentwurf trägt der Staat künftig die Risiken. Die Konzerne zahlen im Gegenzug 23,6 Mrd. Euro in einen Fonds.

Das Bundeskabinett hat grünes Licht gegeben für den Atommüll-Pakt mit den vier AKW-Betreibern. Mit dem Gesetzespaket geht die Verantwortung für die Zwischen- und Endlagerung des Mülls an den Staat über, der damit alle Risiken tragen muss. Im Gegenzug überweisen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall Anfang 2017 insgesamt rund 23,6 Milliarden Euro an einen öffentlich-rechtlichen Fonds, mit dem die Kosten der Müll-Lagerung über Jahrzehnte gedeckt werden sollen.

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16.10.2016

Hinkley Point muss gebaut werden - aus militärischen Gründen

Eine Studie der Universität Sussex zeigt auf, dass hinter dem extrem teuren Atomkraft-Neubau militärische Anforderungen stehen

Artikel von Ralf Streck aus www.telepolis.de

Setzt man sich mit dem extrem teuren Neubau der beiden neuen Atommeiler im britischen Hinkley Point auseinander, dann wird schnell klar, dass es eine massive Vermischung von verschiedensten Interessen gibt, die dafür sorgen, dass ein Projekt umgesetzt werden soll, das zweifellos "wirtschaftlicher Wahnsinn" ist und Verbraucher und Steuerzahler sehr teuer zu stehen kommen wird. Dass die französische Atomindustrie auf eine Wiedergeburt und die Rettung ihres Pleite-Sektors aus ist, liegt auf der Hand (Der neue Traum von der "Wiedergeburt der Atomenergie"). Die Universität Sussex kommt in einer Studie zur Feststellung, dass das militärische atomare Abschreckungsprogramm (Großbritannien baut neue Atomsprengköpfe) letztlich den Ausschlag gab, koste es was es wolle, unsinnige und teure zivile Atomprojekte zu realisieren.

Die Universität Sussex in England hatte schon im September eine 97-seitige Studie vorgelegt, die sich mit der britischen Atompolitik, auch mit dem geplanten Neubau von zwei Meilern in Hinkley Point, auseinandersetzt. Schon bevor der Vertrag zwischen der französischen EDF (zum größten Teil in Staatshand), die federführend das Projekt realisieren soll, dem chinesischen Staatsunternehmen General Nuclear Power Corporation (CGN), das zu einem Drittel beteiligt ist, und der britischen Regierung unterschrieben wurde, hatten Forscher der Universität herausgestellt, dass das Programm der atomaren Unterseeboote des Königreichs hinter dem Projekt steht, da sonst das Abenteuer nicht erklärbar ist.

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Verursacherprinzip für Atomkraftbetreiber durch Haftpflicht zwingend machen!

15.10.2016

atomstopp: Petition für AKW-Haftpflicht heute gestartet!

Unerhörte Fahrlässigkeit seitens EU-Kommission

Artikel aus www.oekonews.at

Genau drei Jahre nach Übergabe von gut 15.000 Unterschriften für eine angemessene Haftpflichtversicherung für Atomkraftwerke in Europa startet atomstopp_oberoesterreich erneut eine Petition an das Europäische Parlament.

Mit nur wenigen Klicks kann - Die Petition - ab sofort auf www.atomstopp.at unterzeichnet werden!

"Es ist völlig unverständlich, dass sich die Europäische Kommission drei Jahrzehnte nach Tschernobyl und fünf Jahre nach Fukushima immer noch nicht zu einer angemessenen Haftpflichtversicherung für alle Reaktoren in der EU durchringen kann. Dabei ist die Notwendigkeit dieser Maßnahme eigentlich jedem klar - wie sich bei der Diskussion in den Jahren nach Fukushima gezeigt hat, ist auch die Kommission durchaus dieser Überzeugung. Aber offensichtlich ist sie nicht in der Lage, diese Überzeugung gegenüber der Atomlobby durchzusetzen! Das ist äußerst fahrlässig, weil zum Schaden für die europäischen Bürgerinnen und Bürger!", kommentieren Gabriele Schweiger und Roland Egger, Sprecher von atomstopp_oberoesterreich, ihren erneuten Vorstoß.

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Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

13.10.2016

AtomkraftgegnerInnen von grünem Wahlprogramm enttäuscht:

- keine konkreten Aussagen zur Stilllegung Urananreicherung Gronau
- keine konkreten Aussagen zur Uranmülllagerung in Gronau
- keine konkreten Aussagen zum Atommüll-Zwischenlager Ahaus
- keine konkreten Aussagen zum Atomtransporte-Stopp in NRW

Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) sind enttäuscht vom Entwurf des Wahlprogramms der NRW-Grünen. Zwar wird allgemein der Ausstieg aus der Urananreicherung in Gronau gefordert, aber es fehlen jegliche konkrete Aussagen, wie und wann dies erreicht werden soll. Es wird weder der einstimmige Stilllegungsbeschluss der Landesumweltminister vom Juni noch das Gesprächsangebot von Bundesumweltministerin Hendricks (SPD) vom Juli erwähnt. Auch ein angepeiltes Stilllegungsdatum fehlt und zur geplanten Eröffnung der neuen Uranmüllhalle in Gronau in 2017 – einem neuen großen Atommülllager für NRW, dessen Lagerung zeitlich nicht befristet ist – findet sich im Entwurf des Wahlprogramms kein Wort.

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11.10.2016

IAEA - Internationale Atomenergiebehörde: Cyberangriff störte Betrieb eines Atomkraftwerks

Artikel von Stefan Beiersmann aus www.zdnet.de

Der Vorfall in einem nicht näher genannten Atomkraftwerk ereignete sich vor zwei bis drei Jahren. Bisher war die Attacke öffentlich aber nicht bekannt. Der Chef der IAEA sieht Cyberattacken inzwischen als ernste Bedrohung an.

Vor zwei oder drei Jahren war ein Atomkraftwerk das Ziel eines Hackerangriffs, der zu einem Störfall führte. Das hat Yukiya Amano, Direkter der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, während einer Deutschlandreise gegenüber der Agentur Reuters bestätigt. Cyberattacken stuft er als ernste Bedrohung für derartige Einrichtungen ein.

„Das ist kein imaginäres Risiko“, sagte Amano. „Das Problem der Cyberangriffe auf Nukleareinrichtungen sollte sehr ernst genommen werden. Wir wissen nie, ob wir alles darüber wissen oder es nur die Spitze des Eisbergs ist.“

Weitere Details zu dem Angriff blieb der Chef der IAEA allerdings schuldig. Der Vorfall habe den Betrieb gestört, er sei aber nicht sehr ernst gewesen und das Kraftwerk habe nicht heruntergefahren werden müssen. Es sei zudem das erste Mal gewesen, dass er diesen Vorfall öffentlich erwähnt habe.

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10.10.2016

Alemannia Aachen setzt Zeichen gegen Tihange

Nur rund 60 Kilometer entfernt von Aachen liegt das Atomkraftwerk Thiange.

Artikel aus www.reviersport.de

Trotz aller Widerstände ist der Reaktor Tihange 2 im Dezember vergangenen Jahres wieder ans Netz gegangen, obwohl es deutliche Risse im Reaktorblock gibt. Seitdem kam es zu diversen Pannen, der Reaktorblock ist immer wieder runter- und danach wieder hochgefahren worden. Tihange macht Angst!

Fußball-Regionalligist Alemannia Aachen ruft deshalb zu „Stop Tihange!“ auf. Das Heimspiel der Alemannia am 12. November 2016 (Anstoß 14 Uhr) gegen die U21 des 1. FC Köln steht ganz unter diesem Motto. Der größte Sportverein der Stadt teilt die Sorgen der Bevölkerung und möchte mit dieser einmaligen Aktion ein deutliches Zeichen senden.

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05.10.2016

Agentur - Betreiber von Fukushima-Reaktor fordert Regierungshilfe

Der Betreiber des Katastrophen-Reaktors in Fukushima hat einem Medienbericht zufolge Hilfe von der japanischen Regierung gefordert, um eine Pleite abzuwenden.

Artikel aus http://de.reuters.com

Sollten die Stilllegungskosten weiter in die Höhe schießen, drohe Tepco die Insolvenz, sagte Konzernchef Naomi Hirose, wie die Nachrichtenagentur Jiji am Mittwoch meldete. "Wir wollen, dass die Regierung strukturelle Maßnahmen ergreift und dieses Risiko ausschließt", wurde er zitiert. Zuvor hatten Regierungsvertreter über Reformen bei Tepco beraten.

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02.10.2016

Der neue Traum von der "Wiedergeburt der Atomenergie"

Der Vertrag zum Bau des britischen Subventionskraftwerks Hinkley Point wurde unterzeichnet, während Atomkraftgegner in Frankreich gegen den Neubau in Flamanville demonstrierten

Artikel von Ralf Streck aus Telepolis

In Großbritannien und Frankreich träumt die Atomlobby wieder einmal von einer Renaissance der Atomkraft. Den Traum hatte in Frankreich schon vor acht Jahren die konservative Sarkozy-Regierung (Proteste gegen Sarkozys Atom-Renaissance in Paris), aber auch die Sozialisten träumen ihn weiter. Die hängen nun die Rettung ihrer Pleite-Atomindustrie am Projekt im britischen Hinkley Point auf, das die französische EDF umsetzen soll.

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29.09.2016

Fukushima: Sicherheit auf Eis gelegt ...

Gericht lehnt Subventionsklage gegen AKW Hinkley Point C ab

Greenpeace Energy will Rechtsmittel vor dem Europäischen Gerichtshof einlegen

Artikel aus www.finanzen.net

Hamburg (ots) - Der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy prüft Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts der Europäischen Union zugunsten des Subventionspakets für das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C. Das dem EuGH nachgeordnete Gericht hatte eine Klage von zehn Energieanbietern aus Deutschland und Österreich gegen hohe staatliche Subventionen für das AKW-Projekt als nicht zulässig abgewiesen. Der Rechtsstreit hat grundsätzliche Bedeutung, weil Hinkley Point C als Blaupause für ein Dutzend weiterer AKW-Projekte in Großbritannien und anderen europäischen Ländern dienen kann.

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28.09.2016

Fukushima: Sicherheit auf Eis gelegt ...

Regen taut die Eisbarriere in Fukushima auf

Artikel aus www.swp.de

Seit dem Atomunglück fließt verseuchtes Wasser aus den Fukushima-Reaktoren in den Pazifik. Eine Eisbarriere soll dies verhindern. Kann sie das auch?

„Ich versichere Ihnen, die Situation ist unter Kontrolle“, sagte der japanische Regierunschef Shinzo Abe im September 2013 vor dem Olympischen Komitee über das Atomunglück in Fukushima. Die Bewerbung für die Sommerspiele 2020 in Tokio stand auf dem Spiel. Japan entschied die Vergabe für sich, die Probleme in der Atomruine Fukushima Daiichi sind aber bei weitem noch nicht gelöst.

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22.09.2016

Besser heute mehr, als morgen ein paar Milliönchen weniger am Abriss verdienen ...

AKW-Abriss Lubmin: Schornstein wird demontiert

Artikel aus www.ndr.de

Mehr als 20 Jahre nach seiner Stilllegung verliert das Kernkraftwerk in Lubmin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) seine weithin sichtbare Silhouette. Am Donnerstag begann die Demontage des ersten von vier knapp 100 Meter hohen Schornsteinen. Damit werde der Rückbau des Kernkraftwerks nun auch nach außen sichtbar, sagte die Sprecherin der bundeseigenen Energiewerke Nord (EWN), Marlies Philipp, dem Eigentümer der Anlage.

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15.09.2016

EDF darf AKW Hinkley Point bauen und China 8 Milliarden investieren

Erster AKW-Neubau in EU seit Fukushima genehmigt

Artikel aus www.manager-magazin.de

Die britische Regierung hat dem Bau des Atomkraftwerk Hinkley Point unter Ägide von des französischen Konzerns EDF zugestimmt. Es ist der erste AKW-Neubau in Europa seit der Katastrophe von Fukushima.

Großbritannien hat grünes Licht für den ersten Atomkraftwerks-Bau in der Europäischen Union (EU) seit der Katastrophe von Fukushima gegeben. Nach monatelangem Gezerre genehmigte die Londoner Regierung am Donnerstag das umgerechnet gut 21 Milliarden Euro teure Projekt Hinkley Point, das der französische Versorger EDF zusammen mit dem chinesischen Staatskonzern China General Nuclear Power im Südwesten Großbritanniens realisieren will.

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10.09.2016

Russland baut Atomkraftwerke

Iran startet mit Bau von zwei Atomreaktoren in Buschehr

Artikel aus www.rp-online.de

Teheran. Russland und der Iran haben am Samstag mit dem Bau zweier Atomreaktoren im südiranischen Buschehr begonnen.

Die Errichtung der beiden Meiler mit einer Leistung von jeweils 1000 Megawatt werde zehn Jahren in Anspruch nehmen und zehn Milliarden Dollar (8,9 Milliarden Euro) kosten, sagte der iranische Projektleiter Mahmud Dschafari, bei der Grundsteinlegung.

Russland stärke durch den Bau der Anlagen seine Stellung auf dem internationalen Markt der "friedlichen Nukleartechnologie", sagte der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Zugleich trage das Gemeinschaftsprojekt "zum Ausbau der russisch-iranischen Zusammenarbeit" bei.

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09.09.2016

Erneut Kernwaffentest in Nordkorea

Seismisches Netzwerk registriert verdächtige Erschütterungen

Artikel aus www.scinexx.de

Verdächtige Erschütterungen: Nordkorea hat in der Nacht zum 9. September offenbar erneut einen Atomwaffen-Test durchgeführt. Darauf deuten seismische Wellen hin, die Messstationen gegen 02:30 Uhr unserer Zeit registrierten. Aus der Stärke des Signals geht hervor, dass die Bombe eine Sprengkraft von rund 25.000 Tonnen TNT gehabt haben muss – das ist deutlich mehr als bei den letzten Tests.

Die großen Atommächte führen seit 1996 offiziell keine Kernwaffentests mehr durch – sie haben sich auf ein internationales Abkommen zum Verbot von Atomtest geeinigt. Allerdings haben nicht alle potenziell atomwaffenfähigen Staaten diesen Vertrag bisher ratifiziert. Zu den noch fehlenden gehört neben Indien, China und Pakistan auch Nordkorea. Bereits Anfang des Jahres hatte das internationale Überwachungsnetz IMS in Nordkorea verdächtige Erschütterungen registriert, die auf einen Kernwaffentest hindeuteten.

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08.09.2016

Erneut Störfall im Atomkraftwerk Temelin

Artikel aus diepresse.com

Das südböhmische Atomkraftwerk Temelin hat einen Störfall gemeldet. Block 2 musste am Mittwochnachmittag, nur einen Tag nach seiner Wiederinbetriebnahme nach einer längeren Betriebspause, vom Netz genommen werden. Das Dichtungssystem der Turbine müsse "einer Revision unterzogen" werden, teilte Temelin-Sprecher Marek Svitak mit.

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Atomkraftwerk Tihange: Erneut Reaktor vom Netz

Artikel aus www.aachener-zeitung.de

Im belgischen Atomkraftwerk Tihange bei Lüttich ist erneut ein Reaktor vom Netz genommen worden. Bei Bauarbeiten sei ein Pumpengebäude beschädigt worden, hieß es vom Energieunternehmen Electrabel.

Wie mehrere belgische Medien berichten, ereignete sich der Vorfall am Mittwochabend in einem Teil der Anlage, in dem keine Nuklearanlagen stünden. Reaktor 1 sei vorsorglich abgeschaltet worden.

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05.09.2016

Neue Studie zur Halbzeit des Atomausstiegs:

Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je - fossile Reserveleistung ersetzbar

Artikel aus www.finanzen.net

Hamburg (ots) - Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert.

Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund zehn Gigawatt weitgehend durch wetterabhängige erneuerbare Energien ersetzt wurden, ist die Stromversorgung deutlich seltener ausgefallen. Zudem mussten die Netzbetreiber seit 2011 weit seltener Ungleichgewichte mit so genannter "Regelleistung" ausgleichen. Energy Brainpool führt dies auf eine bessere nationale und internationale Zusammenarbeit der Übertragungsnetzbetreiber sowie auf eine Stärkung des kurzfristigen Stromhandels zurück.

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01.09.2016

Atomstrom in Europa: Entscheidende Tage

Artikel von Hermann Sileitsch-Parzer aus www.kurier.at

Mit dem britischen Projekt Hinkley Point C stehen und fallen die Ausbaupläne der europäischen Atom-Industrie.

Alleen wie ein endloser Blättertunnel, Schaf- und Pferdeherden am Wegesrand: Wer zu Europas umstrittenstem Kraftwerk will, fährt durch pittoreske Rosamunde-Pilcher-Landschaften. Hinter der südwestbritischen Stadt Bridgwater endet die Straße allerdings abrupt. Ein gewaltiger Zaun versperrt den Weg.

Auf zwei Quadratkilometern Fläche sollen hier neben den alten Kraftwerksblöcken zwei Reaktoren wachsen: Hinkley Point C. Der neue Reaktortyp namens EPR ("European Pressurized Reactor") soll 3,2 Gigawatt liefern. Und das frühestens ab 2026. Die Kosten werden auf 22 Milliarden Euro geschätzt, könnten aber auf bis zu 30 Milliarden klettern. Stemmen will das ein Konsortium der französischen Konzerne EdF und Areva (zwei Drittel) mit chinesischen Staatsfirmen (ein Drittel). Ein Monsterprojekt.

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Atomkraft in der Ukraine

23.08.2016

Uran aus dem Westen

Artikel aus www.taz.de

Der Brennstoff für die ukrainischen Atomkraftwerke kommt nicht mehr aus Russland. Technisch ein Problem, so Experten.

KIEW/BER­LIN taz | Die bri­tisch-nie­der­län­disch-deut­sche Uran­fir­ma Ur­en­co lie­fert dem­nächst an­ge­rei­cher­tes Uran für die ukrai­ni­schen Atom­kraft­wer­ke. Das haben das Un­ter­neh­men und der staat­li­che AKW-Be­trei­ber der Ukrai­ne, En­er­goatom, Ende ver­gan­ge­ner Woche in einem Ver­trag ver­ein­bart. Das an­ge­rei­cher­te Uran werde zu­nächst nach Schwe­den ge­lie­fert, wo es in einer Fa­brik des ja­pa­nisch-ame­ri­ka­ni­schen Kon­zerns Wes­ting­hou­se in Brenn­stä­be ein­ge­ar­bei­tet werde, sagte En­er­goatom-Chef Jurij Ne­dasch­kow­skij der Zei­tung Eko­no­mi­ches­ka­ja Praw­da.

Der auf drei Jahre be­fris­te­te Ver­trag mit Ur­en­co sehe zwei Lie­fe­run­gen an­ge­rei­cher­ten Urans pro Jahr vor. Zwei wei­te­re Lie­fe­run­gen seien zu­sätz­lich mög­lich. Jede ent­hal­te Uran für 42 Brenn­stä­be.

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11.08.2016

Streit um AKW nahe der Grenze

Artikel von Jens Mattern aus www.kurier.at

Sicherheitsmängel.Vilnius: "Brauchen Strom des unsicheren Reaktors nicht".

50 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius wächst auf weißrussischer Seite ein Atomkraftwerk heran, das der litauischen Regierung zunehmend Sorgen bereitet. Man sei nicht am "Strom des unsicheren Reaktors" in Astravyets interessiert, beschied Linas Linkevičius, Litauens Außenminister, dem Nachbarland.

Denn auf der Baustelle des AKW gab es am 10. Juli einen Unfall – Kräne ließen die 330 Tonnen schwere Reaktorhülle aus mehreren Metern Höhe fallen. Doch die Regierung in Minsk verschwieg diesen Vorfall 16 Tage lang und gab darauf nur zögerliche Eingeständnisse des Malheurs per Pressemitteilung heraus.

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06.08.2016

Hiroshima, Nagasaki und Fukushima

Artikel von Franz Alt aus www.telepolis.de

Der Mahnruf des missachteten Gewissens

Vor 71 Jahren warfen US-Soldaten erstmals in der Menschheitsgeschichte eine Atombombe auf bewohntes Gebiet ab. Ihr Ziel am 6. August, morgens um 8.15 Uhr, war die südjapanische Stadt Hiroshima. Nur drei Tage später fiel die zweite Atombombe auf Nagasaki. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000.

Die US-Regierung rechtfertigt ihren brutalen Einsatz bis heute mit dem Argument, dass nur durch die beiden Atombomben der Zweite Weltkrieg im Fernen Osten rasch beendet werden konnte (Lebenslügen der nuklearen Abschreckung).

Bis zum Jahr 2016 sind jedoch noch einmal mehr als doppelt so viele Menschen an den Spätfolgen nuklearer Verstrahlung gestorben – insgesamt über 400.000.

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30.07.2016

Strahlender Ozean

Artikel von Susanne Aigner aus www.telepolis.de

Unsere Meere sind angereichert mit Radioaktivität. Sie stammt unter anderem vom Reaktorunfall aus Fukushima, aber auch aus früheren Tests mit Atomwaffen und verklappten Fässern mit Atommüll

Seit den 1940er Jahren wurden Fässer mit mehr als 100.000 Tonnen, zum Teil hoch radioaktivem, Atommüll an den europäischen Küsten versenkt. In den Tiefen der Nordsee liegen heute noch zehntausende solcher Fässer. So verlud man im Mai 1967 im norddeutschen Emden rund 1.000 Tonnen auf britische Schiffe, um sie im Nordostatlantik, in der irischen See und im Ärmelkanal zu verklappen. Als Mitte der 1980er Jahre deutsche Wissenschaftler im Atlantik neun Fässer aus dem Wasser zogen, fanden sie Plutonium im Wasser, im Meeresboden und den untersuchten Fischen.

Ein Kamerateam des SWR suchte im Ärmelkanal - in Hurt Deep - nahe der Insel Alderney - nach den rund 28.000 Fässern, die hier einst nur 100 Meter tief verklappt wurden. Tatsächlich fanden sie neben einigen verrosteten auch unversehrte Fässer.

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25.07.2016

ARD-Doku entlarvt die Mär von der billigen Atomkraft

Artikel aus www.derwesten.de

Berlin. Reportage-Abend in der ARD – drei Filme beleuchten Herausforderungen der Gegenwart. Themen: Atomausstieg, Justizwesen und Klimawandel.

Die Szenerie wirkt gespenstisch. Eine Industrieruine in Mecklenburg-Vorpommern, seit Jahrzehnten außer Betrieb, aber nicht menschenleer. Wer sie betreten will, braucht eine Genehmigung. An den Wänden hängen gelbe Warnschilder: „Vorsicht! Erhöhte Strahlung“. Jan Schmitt, Autor der Doku Der große Atom-Deal (21.45 Uhr), ist in die Nähe von Greifswald gefahren, zum Kernkraftwerk Lubmin. 1990 wurde es stillgelegt, fünf Jahre später begann der Rückbau. Seitdem demontieren Arbeiter Schraube für Schraube die Strahlen-belasteten Hallen. Ein gigantischer Aufwand.

Das Kernkraftwerk dient Schmitt als eindrückliches Beispiel für das Paradoxon, das die Atomenergie in seinen Augen ist: „Für ein Zeitalter von gerade einmal 50 Jahren Atomstrom hinterlassen wir unzähligen Generationen eine strahlende Altlast, die erst in einer Million Jahren verglüht.“

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20.07.2016

Akw Fessenheim: Atomaufsicht legt Reaktor still

Artikel aus www.badische-zeitung.de

Der Block 2 des Atomkraftwerks im elsässischen Fessenheim bleibt auf unbestimmte Zeit abgeschaltet. Angeordnet hat dies die französische Atomaufsicht ASN. Warum?

Schon am 13. Juni war der Druckwasserreaktor wegen Mängeln am Stahl eines seiner Dampferzeuger vom Netz genommen worden. Die bisherigen Tests haben die Zweifel der Atomaufseher an der Widerstandsfähigkeit des Druckkessels nicht ausräumen können.

Rein formal hat die Kontrollbehörde das Prüfzertifikat für den fraglichen Dampferzeuger aufgehoben. Der ist neben dem Druckbehälter eines der wichtigsten Stahlteile in einem Akw. Daher darf das Kraftwerk vorerst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Die Entscheidung könnte den Plänen der sozialistischen Regierung zuarbeiten, Fessenheim definitiv stillzulegen.

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14.07.2016

Atommüll-Endlager in Bure rückt näher

Artikel von Hélène Maillasson, aus www.saarbruecker-zeitung.de

Grünes Licht in Nationalversammlung – Saar-Politik übt Kritik

Paris drängt auf eine Realisierung des Atommüll-Endlagers in Lothringen. Doch bis zur endgültigen Genehmigung werden noch Jahre vergehen. Diese Zeit wollen Projektgegner auch aus dem Saarland nutzen.

Nach dem französischen Senat hat nun auch die Nationalversammlung grünes Licht für das Cigéo-Projekt gegeben. Demnach soll im lothringischen Bure ein Endlager für hochradioaktiven nuklearen Müll entstehen. Das Gesetz sieht auch die Rückholbarkeit des Atommülls vor, sollten in den ersten 100 Jahren bessere technologische Lösungen für die Aufbewahrung gefunden werden.

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12.07.2016

Gerichtsentscheid - Atomkraftwerk in Japan bleibt abgeschaltet

Artikel von de.reuters.com

In Japan darf der Versorger Kansai seinen Atomreaktor Takahama nicht wieder hochfahren.

Ein Gericht in der Stadt Otsu folgte am Dienstag den Bedenken von Anwohnern, die die Anlage nicht genügend gegen etwaige große Störfälle gesichert sehen. Damit laufen weiter nur zwei der 42 Atomreaktoren im Land. Erst am Sonntag war bei der Gouverneurswahl in Kagoshima im Südwesten des Landes der Amtsinhaber abgewählt worden, der das Wiederanfahren von Reaktoren in seiner Präfektur befürwortet hatte. Künftig sitzt dort nun ein Atomkraft-Gegner am Ruder.

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08.07.2016

Falsche Kontrollen im AKW Phillipsburg: Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft

Artikel von Ramona Holdenried aus www.ka-news.de

Karlsruhe - Berichte über vorgetäuschte Prüfungen im AKW Philippsburg haben deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Wie ein Sprecher der Karlsruher Staatsanwaltschaft im Gespräch mit ka-news bestätigt, wird nun gegen zwei Männer ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe ermittelt gegen zwei Mitarbeiter einer externen Firma, die Prüfprotokolle im AKW Philippsburg gefälscht haben sollen. "Es geht um den Tatvorwurf des Betrugs, da Leistungen abgerechnet wurden, die nicht erbracht wurden", so ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber ka-news.

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06.07.2016

Atomkraft-Risiko: Wann fliegt das nächste AKW in die Luft?

Artikel von Maximilian Schäfer aus www.spiegel.de

Um abschätzen zu können, wie groß die Explosionsgefahr in Atomkraftwerken ist, brauchen Experten Daten. Davon gibt es aber zu wenig. Außerdem streiten Fachleute über die Methode der Risikoanalyse.

Als im März 2011 reihenweise Reaktoren im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi explodierten, waren nicht nur die Zuschauer vor den Fernsehschirmen geschockt. Auch Nuklearexperten fragten sich: Wieso schon wieder? Erst 25 Jahre vorher hatte ein Reaktor in Tschernobyl große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre gespuckt. So häufig sollten Nuklearkatastrophen den Berechnungen zufolge nicht auftreten. Wo lag der Fehler?

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05.07.2016

Sondervotum des BUND zum Bericht der Endlager-Suchkommission veröffentlicht

Artikel aus www.finanzen.net

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat sein Sondervotum zum Abschlussbericht der "Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe" veröffentlicht. Der Bericht einschließlich aller Sondervoten soll morgen an Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben werden. Zusätzlich zu seinem Sondervotum wird der BUND heute im Internet Grafiken zum vorgeschlagenen Standortauswahlverfahren mit den wichtigsten Kritikpunkten des BUND veröffentlichen.

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03.07.2016

Politiker als Bremser, zum Wohle der großen Energieversorger ...

Deutliche Ausbremsung des Ausbaus der erneuerbaren Energien droht

Artikel von Tatiana Abarzúa aus www.telepolis.de

Entscheidung im Schatten des EM-Halbfinales: Bundesregierung möchte Erneuerbare-Energien-Gesetz ändern - Während Millionen Zuschauer ihre Aufmerksamkeit auf die Fußball-Europameisterschaft richten, beschließt der Bundestag Gesetze von großer Tragweite. Für den 7. Juli geplant -2. Spieltag des Halbfinales - sind die 2. und 3. Lesung zu Änderungen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG). Am nächsten Tag soll der Bundesrat darüber beraten.

Im Schatten der EM wurden bereits Fakten geschaffen. Die Bundestagsabgeordneten stimmten für Fracking-Probebohrungen, Prepaid-Karten-Ausweiszwang, erweiterten Datenaustausch zwischen Geheimdiensten und eine Einbau-Pflicht für digitale Stromzähler. In der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause möchte die Bundesregierung grundlegende Gesetzesänderungen beim EEG erwirken. Die geplante Einführung von Ausschreibungen für Solarstrom- und Windenergieprojekte sind der Kern der aktuellen EEG-Novelle.

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30.06.2016

Öffentlichkeitsprinzip - oder was?

AKW muss Abluft-Messdaten nicht publizieren

Artikel aus www.nzz.ch

Die Betreiberin des AKW Leibstadt muss die Daten zur radioaktiven Abluft nicht veröffentlichen. Das Bundesverwaltungsgericht hat ihre Beschwerde gegen die Verfügung der Atomaufsicht gutgeheissen.

(sda) Das Bundesverwaltungsgericht begründet seinen am Donnerstag veröffentlichten Beschwerdeentscheid vor allem mit einer Interessenabwägung. Das öffentliche Interesse an der Bekanntgabe der Daten, insbesondere deren Publikation im Internet, sei als geringer einzustufen als das Interesse an ihrer Geheimhaltung.

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28.06.2016

Wohin mit dem Dreck?
Die Wahl des Ortes ist eigentlich ziemlich nebensächlich.
Wichtig ist die Rückholoption!

Endlagerkommission verabschiedet Abschlussbericht

Artikel aus www.endlagerung.de

Am späten Abend des 27. Juni 2016 hat die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ in ihrer letzten regulären Sitzung den Abschlussbericht mit großer Mehrheit verabschiedet.

Für das Jahr 2017 ist mit dem Start des Standortauswahlverfahrens für einen Standort für insbesondere hochradioaktive Abfälle mit „Phase 1“ zu rechnen. In einem ersten Schritt werden geologische Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen auf eine „weißen Deutschlandkarte“ angewandt, um auf Basis von vorhandenen geologischen Informationen die Gebiete bzw. Standorte zu identifizieren, die grundsätzlich für einen Endlagerstandort in Frage kommen und weiter berücksichtigt werden. In Phase 2 ist dann die übertägige Erkundung von Standorten, in Phase 3 die untertägige Erkundung von Standorten vorgesehen.

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27.06.2016

Israels Nuklearreaktor Dimona ...

Ein offenes Geheimnis verfällt in der Wüste

Artikel von Oliver Eberhardt aus www.neues-deutschland.de

Bei einer Ultraschalluntersuchung des israelischen Nuklearreaktors in Dimona wurden 1537 Mängel festgestellt

Israels Nuklearreaktor in Dimona ist am Bröckeln; mehr als 1500 Mängel soll die Anlage aufweisen. Derweil steht der einstige Whistleblower Vanunu erneut vor Gericht.

Israels einziger Nuklearreaktor ist das wohl am besten ungehütete Geheimnis der Welt: Mitten in der Wüste gelegen, kann man schon aus der Ferne die typischen Umrisse eines Atommeilers erkennen. Bis zu 200 Atomsprengköpfe sollen hier seit den 60er Jahren hergestellt worden sein, heißt es immer wieder in ausländischen Medien, während Israels Regierung den Besitz von Atomwaffen traditionell weder bestätigt noch dementiert.

Mordechai Vanunu, jener Nukleartechniker, der 1986 den Umfang des israelischen Waffenprogramms öffentlich gemacht und dafür 18 Jahre lang im Gefängnis gesessen hat, steht nun erneut vor Gericht. Er soll, so die Anklage, in einem Interview mit dem israelischen Fernsehsender »Kanal 2« Staatsgeheimnisse verraten haben; die Informationen seien vor der Ausstrahlung von der Militärzensur herausgeschnitten worden. Außerdem habe Vanunu ohne Erlaubnis die Wohnung gewechselt und mit Ausländern gesprochen.

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23.06.2016

Sicherheit und / oder Wirtschaftlichkeit? Beides ist Illusion!

Experten fällen vernichtendes Urteil über die Akw Fessenheim und Beznau

Artikel von Annette Mahro aus www.badische-zeitung.de

Die Mitglieder des Trinationalen Atomschutzverbandes fordern, die beiden Kraftwerke sofort abzuschalten.

BASEL. Die Mängelliste, die Experten für die Atomkraftwerke Fessenheim und Beznau erstellen, ist endlos. Die beiden ältesten Atomkraftwerke Frankreichs und der Schweiz erfüllen zudem nicht die Sicherheitsnormen, die das Netzwerk der europäischen Atomaufsichtsbehörden WENRA erstellt hat. Bei seiner Jahresversammlung am Mittwoch verabschiedete der Trinationale Atomschutzverband TRAS im Basler Rathaus deshalb einen erneuten Aufruf zur sofortigen Abschaltung der beiden Kraftwerke.

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17.06.2016

Thema: Klar, die Kunden zahlen alles!

Atomstrom in Frankreich: 28 Millionen EDF-Kunden müssen nachzahlen

Artikel von Ralf Streck aus Telepolis

Der französische Atomstrom-Hersteller subventionierte den Strom und wehrt sich gegen die Abschaltung von Fessenheim

Dass in Frankreich die Kosten für den angeblich billigen Atomstrom aufgehübscht werden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Dazu muss nun nicht einmal mehr auf die massiven Verluste des fast komplett staatlichen Energieerzeugers EDF verwiesen werden, der kürzlich eine Kapitalerhöhung von vier Milliarden Euro brauchte, um das laufende Geschäft in baufälligen Meilern zu finanzieren, welche die Steuerzahler drei Milliarden gekostet hat.

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16.06.2016

THTR Störfall 1986 - Die Lügen der Vergangenheit vergiften die Zukunft

THTR: Fragen bleiben wohl unbeantwortet

Artikel aus www.wa.de

Düsseldorf/Hamm - Die Frage, ob 1986 tatsächlich am damaligen THTR vorsätzlich Radioaktivität freigesetzt wurde, dürfte zunächst unbeantwortet bleiben.

Diese Auffassung vertrat Burkhard Lüer als Vertreter der NRW-Atomaufsicht am Abend in einer Aussprache im Umweltausschuss des Landtages. „Es gibt keine Hinweise, dass es so gewesen sein könnte“, versicherte der Fachmann aus dem Wirtschaftsministerium. Er habe mit Dr. Hermann Schollmeyer, der vor drei Jahrzehnten im Hammer Atomkraftwerk für die Abschaltstäbe und die fünf Dampfturbinen zuständig war, telefoniert. „Er konnte die Aussage nicht untermauern oder beweisen“, berichtete er.

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16.06.2016

Abhängigkeiten

AKW-Projekt abgesagt: Bulgarien muss 550 Millionen an Russland zahlen

Artikel aus deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Bulgarien muss Russland wegen eines stornierten Auftrags zum Bau eines Atomkraftwerks fast 550 Millionen Euro Schadenersatz zahlen. Das Staatsunternehmen Atomstroyexport sollte nahe der rumänischen Grenze ein AKW errichten. Bulgarien fand jedoch nicht genügend Investoren.

Bulgariens Energieministerin Temenuschka Petkova sagte am Donnerstag in Sofia, der staatliche bulgarische Energiekonzern NEK habe die Entscheidung des Internationalen Schiedsgerichtshofs in Paris am Mittwochabend erhalten.

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14.06.2016

AKW in Belgien

80 Kommunen überreichen Petition zu Tihange

Artikel aus www.rp-online.de

Brüssel. Kommunen aus der Grenzregion zu Belgien machen weiter Druck gegen die umstrittenen belgischen Atomkraftwerke. Rund 80 Kommunen haben nun Auskunft über das AKW Tihange 2 bei Lüttich verlangt.

Dafür überreichten Vertreter der Dreiländerregion Deutschland, den Niederlanden und Luxemburg EU-Parlamentspräsident Martin Schulz am Dienstag in Brüssel ein Auskunftsersuchen, das auch an die Europäische Kommission geht. Die soll ihre Informationsansprüche gegenüber Belgien geltend machen. Vom Europaparlament erhoffen sich die Kommunen politische Unterstützung für ihr Anliegen, sagte der Chef des Kommunalverbands Städteregion Aachen, Helmut Etschenberg.

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06.06.2016

Dr. Rainer Moormann

Anmerkungen und Fragen betr.
Angaben von Herrn Dr. Schollmeyer vom 20.05.2016 zu einer beabsichtigten Radioaktivitätsemission aus dem THTR-300 in die Chernobyl-Wolke am 04.05.1986

Dieses Dokument als .pdf Datei

Die Angaben von Herrn Dr. Schollmeyer sind in den Medien ausführlich diskutiert worden und sollen hier nicht wiederholt werden. Die folgenden in der öffentlichen Diskussion gelegentlich vermischten Fragestellungen sollen sinnvollerweise getrennt diskutiert werden:

1. Hat es eine beabsichtigte Emission gegeben ?

2. War die Emission größer als bisher angegeben ?

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04.06.2016

Neues zum THTR-Störfall - 30 Jahre danach

AKW-Störfall planmäßig herbeigeführt?

Artikel aus www.die-glocke.de

Hamm/Essen (be) - Jahrzehntelang war es ruhig um das 1989 stillgelegte Kernkraftwerk in Hamm-Uentrop. 30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl gerät der THTR in die Schlagzeilen. Es geht dabei um einen Störfall am 4. Mai 1986, bei dem Radioaktivät freigesetzt wurde.

„Die Freisetzung geschah absichtlich“, sagt Dr. Hermann Schollmeyer im Gespräch mit der „Glocke“. Der heute 82-Jährige war 1986 als Ingenieur für den Kraftwerksbauer Brown-Boveri verantwortlich für den Abschaltmechanismus des Thorium-Hochtemperatur-Reaktors (THTR) und fünf Gasturbinen. Alarmiert durch die Aussagen des Kraftwerksexperten hat die Piratenfraktion im NRW-Landtag eine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Antworten wird es im Umweltausschuss am 15. Juni geben.

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01.06.2016

Wir zahlen das! "Nachhaftung" bei AKW-Rückbau

Schlupfloch für Atomkonzerne geschlossen

Artikel aus tagesschau.de

Ein Gesetz zur Finanzierung des Atomausstiegs gibt es noch immer nicht. Um zu verhindern, dass sich Energiekonzerne durch Aufspaltungen um die Milliardenkosten für Rückbau und Müll-Lagerung drücken, hat die Regierung nun ein Schlupfloch bei der "Nachhaftung" geschlossen.

Eigentlich sollte das sogenannte Nachhaftungsgesetz schon zu Jahresanfang in Kraft treten. Es regelt - grob gesagt - die Finanzierung des Atomausstiegs und soll verhindern, dass sich Atomkonzerne von der milliardenschweren Haftung für die Atom-Altasten drücken können - etwa, weil sie sich aufspalten. Doch der Gesetzentwurf befindet sich noch im parlamentarischen Verfahren und soll erst nach der Sommerpause abschließend beraten werden.

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30.05.2016

Kernenergie erzeugt Abhängigkeit

Russland setzt Einfuhr von AKW-Müll aus Ukraine aus

Artikel aus sputniknews.com

Der russische staatliche Atomkonzern Rosatom hat die Einfuhr von abgearbeitetem Kernbrennstoff aus der Ukraine wegen fehlender Anzahlung ausgesetzt, wie ein Rosatom-Sprecher am Montag sagte.

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28.05.2016

Atomkraftwerk Paks in Ungarn

Ungarn: Russischer Milliardenkredit für AKW-Bau platzt

Artikel aus wirtschaftsblatt.at

Der umstrittene russische Kredit in Höhe von 10 Milliarden Euro für den ebenso umstrittenen Ausbau der AKW Paks wackelt: Die Bank steht "am Rande des Bankrotts", wie ungarische Medien berichten.

Ungarn will im Jahr 2018 mit dem Bau von zwei neuen russischen Reaktoren für sein einziges Atomkraftwerk - Paks - beginnen. Das einschlägige Abkommen über die Realisierung des Projekts Paks II durch den russischen Atomkonzern Rosatom besiegelte die ungarische Regierung im Dezember 2014. Die Baukosten wurden mit 12,5 Milliarden Euro veranschlagt.

Zehn Milliarden davon werden durch einen russischen Kredit finanziert, der Rest durch den ungarischen Staat. Während die Regierung in Budapest den Milliarden-Deal mit Moskau noch als "Geschäft des Jahrhundertes" verkaufte, scheint dieses nun auf wackeligen Beinen zu stehen, berichten ungarische Medien am Samstag.

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26.05.2016

Atomkraft in Afrika

Wettlauf der AKW-Bauer

Artikel von Dominic Johnson aus taz.de

Um den rasant steigenden Energiebedarf zu decken, ist jedes Mittel recht: Aktuell baut China Atomkraftwerke in Kenia und nun auch im Sudan.

BERLIN taz | Die Nachricht vom Montag, dass China ein Atomkraftwerk im Sudan bauen will, lenkt den Blick auf einen der heikelsten Aspekte der sinoafrikanischen Zusammenarbeit: den Export von Nukleartechnologie, um Afrikas rasch steigenden Strombedarf klimaneutral zu decken.

Sudan will sein erstes AKW im Jahr 2027 in Betrieb nehmen, nach sechs bis sieben Jahren Bauzeit. Ein Rahmenabkommen dafür unterzeichneten Regierungsvertreter beider Länder am Montag in Sudans Hauptstadt Khartum zum Abschluss des ersten Treffens der chinesisch-sudanesischen Energiekommission.

Details wurden nicht bekannt, aber nach offiziellen sudanesischen Angaben gegenüber der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) sind zwei Hochdruckreaktoren mit einer Kapazität von je 600 Megawatt geplant. Derzeit verfügt Sudan eigenen Angaben zufolge über eine installierte Stromkapazität von 3.025 Megawatt, die Hälfte davon aus der Wasserkraft; der Bedarf steigt jährlich um 14 Prozent und nur 35 Prozent der Bevölkerung haben Strom.

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26.05.2016

Atomkraft in Südamerika - Russland will AKW in Bolivien bauen

Atomkraft und das gute Leben

Artikel von Sebastian Hachmeyer aus jungle-world.com

Während sich andere Länder von der Atomenergie abwenden, scheint Boliviens Präsident Evo Morales sie im industriellen Maßstab nutzen zu wollen. Dabei haben der Schutz von »Mutter Erde« und das »gute Leben« in Bolivien Gesetzesrang. Was verbirgt sich hinter dem bolivianischen Atomprogramm?

Auf seiner Deutschlandreise Ende vergangenen Jahres versicherte Evo Morales während einer Podiumsdiskussion an der Technischen Universität in Berlin, das bolivianische Atomprogramm diene ausschließlich der zivilen und friedlichen Nutzung, denn Bolivien stehe für eine »Kultur des Friedens und des Lebens«. Die bolivianische Regierung verweist stets auf die Tatsache, dass es sich bei dem Atomprogramm lediglich um Bau und Betrieb eines nuklearen Forschungszentrums handele, es also der Wissenschaft, Gesundheit und Ernährungssicherheit diene. Jenes Forschungszentrum, das mit Unterstützung der russischen Atombehörde Rosatom für rund 300 Millionen US-Dollar in El Alto errichtet wird, soll der Regierung zufolge einen Teilchenbeschleuniger für Nuklearmedizin, ein Zentrum zur Lebensmittelbestrahlung sowie einen kleinen Forschungsreaktor mit niedrigem Potential umfassen.

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24.05.2016

Atomkraft in Afrika

China will AKW im Sudan bauen

Artikel aus www.dw.com

In Sudan, einem der ärmsten Länder der Welt, will China ein Atomkraftwerk bauen. Chinesen drängen mit ihren AKW auf den Weltmarkt.

Das Rahmenabkommen zwischen China und Sudan wurde am Montagabend in Khartum unterzeichnet. Beteiligt war auf Seiten Chinas Nur Bekri, der Direktor der staatlichen Energieverwaltung Chinas, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Bekannt wurde lediglich, dass Chinas National Nuclear Corporation CNNC das erste Atomkraftwerk in dem afrikanischen Land bauen wird. Welcher Reaktor-Typ zum Einsatz kommen soll, wurde nicht mitgeteilt. Auch über das Volumen des Geschäfts wurde nichts bekannt.

Chinesische Medien zitierten den Chef von CNNC, Sun Qin, unlängst mit der Ankündigung, man wolle bis 2030 rund 30 AKW ins Ausland verkaufen. Die chinesische AKW-Eigenentwicklung trägt die Bezeichnung Hualong 1 (wie im Bild oben). China hat mit zahlreichen Ländern schon Verträge zum Bau von Atomkraftwerken unterzeichnet, darunter Rumänien, Saudi Arabien, Argentinien und Kenia.

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18.05.2016

Presseerklärung der Bürgerinitiative Umweltschutz Hamm

Auch noch nach 30 Jahren:
Neues zum THTR-Störfall

Dreißig Jahre nach Tschernobyl und dem wenige Tage später am 4. Mai 1986 bekanntgewordenen Störfall in dem Thorium Hochtemperaturreaktor (THTR) Hamm-Uentrop bestätigt ein Beitrag auf der Diskussionsseite von Wikipedia zum THTR die schlimmsten Befürchtungen der Atomkraftwerksgegner.

Was ist passiert?

Erst jetzt entdeckten wir auf der umfangreichen Wikipedia-Diskussionsseite den Hinweis von Dr. Hermann Schollmeyer vom 1. März 2015. Schollmeyer war als Fachinbetriebnahmeleiter der BBC AG Mannheim zuständig für die von dieser Firma produzierten Abschaltstäbe, sowie für die fünf Dampfturbinen einschliesslich der Mess- und Regeltechnik für den THTR in Hamm.

Im THTR blockierte am 4. Mai 1986 wieder einmal Kugelbruch den Reaktorbetrieb. Was dann passierte, beschreibt Schollmeyer auf Wikipedia in dem Abschnitt 34, Steuerstäbe/Absorberstäbe:

„Das überflüssige Ausblasen des Kugelbruchs, der Filter war schon bestellt (!), in die ‚Tschernobilwolke’ war eine eigenverantwortliche Entscheidung des damaligen Hauptinbetriebnehmers Dr. Daoud, die dieser gegen jede Warnung durchführte und wegen fehlender Fachkompetenz zu verheimlichen suchte.“ (1)

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18.05.2016

Papier der EU-Kommission zu Atomkraft

An der Realität vorbei

Artikel von Jürgen Döschner aus www.tagesschau.de

Nach Tschernobyl und Fukushima noch in die Kernenergie investieren zu wollen, zeugt von Realitätsferne. Die EU-Kommission beruft sich in ihrem Strategiepapier auf den fast 60 Jahre alten EURATOM-Vertrag. Und die Bundesregierung? Sie verhält sich widersprüchlich.

30 Jahre nach Tschernobyl, fünf Jahre nach Fukushima, angesichts zahlreicher maroder Atomkraftwerke im Herzen Europas wie Doel, Tihange, Fessenheim, Cattenom, Beznau oder Temelin; angesichts eines technisch und finanziell ungelösten gigantischen Entsorgungsproblems, angesichts riesiger Atomkraft-Baustellen wie Olkiluoto in Finnland und Flamanville in Frankreich, die seit Jahren Milliarden verschlingen und absehbar keinen Strom liefern; angesichts nahezu bankrotter Atomkonzerne wie Areva, EdF, RWE, EON und anderer - angesichts all dieser Fakten: Wie wirklichkeitsfremd kann man sein, auch nur einen weiteren Cent in die Entwicklung neuer Atomreaktoren stecken zu wollen?

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13.05.2016

Ein teurer Atom-Deal

Artikel von Anika Limbach aus www.freitag.de

Endlager AKW-Konzerne können sich einfach aus der Verantwortung von Atommüll-Lagerung freikaufen. Der Staat übernimmt bereitwillig die Finanzierung – mit allen Risiken

Das Zerstörungspotenzial von Atommüll ist unvorstellbar. Plutomium etwa hat eine Halbwertszeit von über 24.000 Jahren, und wer schon ein Millionstel Gramm davon einatmet, kann an Lungenkrebs erkranken. Der besonders gefährliche hochradioaktive Abfall, welcher auch Plutonium enthält, summiert sich in Deutschland inzwischen auf knapp 16.000 Tonnen. Sein Volumen umfasst nur 10 Prozent der Gesamtmenge an Atommüll. Die restlichen 90 Prozent sind schwach- oder mittelradioaktiv.

Ob es in Zukunft gelingen kann, diese Hinterlassenschaft der Atomkraftnutzung lange und sicher genug von dem Lebensraum nachfolgender Generationen abzuschirmen, ist fraglich. Bis heute gibt es weltweit weder ein Endlager noch ein überzeugendes Konzept für ein solches. Die "Zwischenlagerung" ist zumindest in Deutschland völlig unzureichend und die Behälter, in denen die abgebrannten Brennelemente eingeschlossen sind, halten höchstens 40 Jahre lang.

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11.05.2016

Mängel bei Akw-Lieferungen?

Artikel von Bärbel Nückles, aus badische-zeitung.de

Weltweit verbaute Stahlteile aus der französischen Reaktorschmiede in Le Creusot sollen fehlerhaft sein.

STRASSBURG. In Frankreichs Reaktorschmiede in Le Creusot sollen seit Jahrzehnten Qualitätskontrollen gefälscht worden sein. Betroffen seien, das berichtete die französische Wirtschaftszeitung "Les Echos", mindestens 400 Komponentenlieferungen, die während der vergangenen 50 Jahre in Kernkraftwerken weltweit verbaut wurden.

Stahlteile aus Frankreich wurden unter anderem im schweizerischen Akw Beznau verwendet, das just wegen Unregelmäßigkeiten im Material des Druckbehälters stillsteht.

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26.04.2016

30 Jahre nach Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima.

Nach Tschernobyl hatte man den Eindruck, es würde sich tatsächlich etwas ändern. Heute, 30 Jahre später, wissen wir ...

Alles hat sich geändert!

Die Sowjetunion hat sich verabschiedet, nicht nur aus der Finanzierung der Tschernobyl-Folgekosten, konsequenter Weise komplett und endgültig. Aus den russischen, weißrussischen und ukrainischen Todeszonen um Tschernobyl wurde ein richtig cooles Biosphärenreservat mit total glücklichen Wölfen und der Reaktor Nr. 4 avanciert zum hippen Selfie-Hintergrund für den völlig schmerzfreien Katastrophentourismus.

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18.04.2016

Sicherheitsprüfungen vorgetäuscht - AKW-Biblis, AKW-Philippsburg, ...

Noch mehr gefälschte Sicherheitsprüfungen

Artikel aus tagesspiegel.de

Statt von acht gefälschten Sicherheitsprüfungen im Atomkraftwerk Philippsburg ist inzwischen von 23 Fällen die Rede. Baden-Württembergs Umweltministerium fordert eine Verschärfung der Kriterien für meldepflichtige Ereignisse.

Im Atomkraftwerk Philippsburg hat es noch mehr Ungereimtheiten bei vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen gegeben als bisher bekannt. Statt von 8 ist inzwischen von 23 Fällen die Rede, die nicht korrekt abgelaufen sind, wie aus einer Mitteilung des baden-württembergischen Umweltministeriums vom Montag hervorgeht. Demnach sollen zwei Mitarbeiter Prüfprotokolle vordatiert haben, um verpasste Termine zu vertuschen.

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14.04.2016

Interview mit Strahlenschützer Wolfram König zu den vorgetäuschten Sicherheitsuntersuchungen im AKW-Philippsburg

„Die Standards dürfen nicht geschleift werden“

Artikel von Bärbel Krauß aus stuttgarter-nachrichten.de

Gefälschte Sicherheitsüberprüfungen in Philippsburg werfen ein Schlaglicht auf die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke. Wolfram König, Chef im Bundesamt für Strahlenschutz, ist besorgt, dass die Aufmerksamkeit für das Thema mit dem Atomausstieg nachlässt.

Berlin - Im Atomkraftwerk Philippsburg wurden Sicherheitsüberprüfungen vorgetäuscht. Darüber und über die allgemeinen Sicherheitsentwicklungen in den deutschen Kernkraftwerken steht Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, im Interview Rede und Antwort.

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12.04.2016

Altersschwacher Atommeiler

Luxemburg bietet Frankreich Geld für Abschaltung von Atomkraftwerk

Artikel aus sueddeutsche.de

Luxemburg sieht sich durch das französische Atomkraftwerk Cattenom massiv gefährdet.
Für dessen Abschaltung ist das Großherzogtum sogar bereit, Geld zu geben.

Luxemburg hat Frankreich Geld für die Abschaltung des altersschwachen Atomkraftwerks Cattenom angeboten. Sollte es ein Problem in dem grenznahen französischen Kraftwerk geben, dann drohe das Großherzogtum "von der Landkarte gewischt zu werden", sagte Luxemburgs Ministerpräsident Xavier Bettel am Montag nach einem Treffen mit seinem französischen Kollegen Manuel Valls in Luxemburg. Sein Land wäre "bereit" zu einem finanziellen Beitrag zur Abschaltung des Meilers.

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06.04.2016

EnBW-Klage wegen Atomausstieg zurückgewiesen

Artikel aus sueddeutsche.de

Bonn (dpa) - Der Energieversorger EnBW hat nach einem Urteil des Landgerichts Bonn keinen Anspruch auf Schadenersatz wegen der erzwungenen Stilllegung von zwei Atomkraftwerken nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima.

Das entschied die erste Zivilkammer des Gerichts in Bonn. Der Versorger habe darauf verzichtet, gegen die damalige Anordnung zur Abschaltung gerichtlich vorzugehen, um den Schaden abzuwenden, begründete die Zivilkammer ihren Urteilspruch.

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25.03.2016

Belgien nach den Terroranschlägen

Angst vor den eigenen Mitarbeitern im Atomkraftwerk

Artikel aus tagespiegel.de

Im Sommer 2014 verursachten Unbekannte einen schweren Zwischenfall in einem belgischem Atomkraftwerk. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.

Am 5. August 2014 hatten einer oder mehrere Unbekannte rund 65.000 Liter Öl einer Turbine des Kraftwerks Doel an der niederländischen Grenze auslaufen lassen. Die Turbine überhitzte und fiel aus. Infolge dessen war es zur automatischen Abschaltung des Reaktorblocks 4 gekommen, hatte der Betreiberkonzern Electrabel damals mitgeteilt. Belgischen Ermittlern ist es auch in anderthalb Jahren nicht gelungen, den dramatischen Vorfall aufzuklären, wie jetzt klar wird.

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12.03.2016

Die Welt steigt aus der Atomenergie aus

Artikel von Franz Alt aus telepolis.de

Ein Kommentar 5 Jahre nach dem Fukushima-Unfall

Nach der Tschernobyl-Katastrophe vor 30 Jahren hatten viele deutsche Atomkraft-Gegner gehofft, dass der Ausstieg aus der Nuklearenergie rasch kommen werde.

Aber es bedurfte erst des nächsten großen Unfalls in Fukushima - damit vor jetzt fünf Jahren Deutschland, die Schweiz und die Niederlande den Atomausstieg beschlossen. Doch heute ist das globale Ende der Atomkraft absehbar.

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11.03.2016

Fukushima

Fünf Jahre Fukushima: Es ist noch lange nicht vorbei

Wälder und Natur noch Jahrhunderte verseucht

Artikel aus scinexx.de

Fünf Jahre nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima ist die Katastrophe noch lange nicht vorbei. Im Kraftwerk selbst kämpfen Arbeiter nach wie vor gegen versuchtes Kühlwasser, und die umgebende Natur zeigt deutliche Spuren der radioaktiven Verseuchung, wie nun ein Bericht im Auftrag von Greenpeace aufzeigt. Demnach sind vor allem die Wälder um Fukushima mit radioaktivem Cäsium kontaminiert.

Es hat sich seit dem letzten Jahrestag kaum etwas geändert: Die Zustände im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi sind weiterhin eher traurig: Trotz intensiver Arbeiten hat es die Betreiberfirma Tepco auch in diesem Jahr nicht geschafft, Undichtigkeiten, Lecks und die ständige Verseuchung des Grundwassers in den Griff zu bekommen.

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07.03.2016

Hinkley Point C

EDF-Finanzchef wegen Streits über Atomkraftwerk zurückgetreten

Artikel aus deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Der Finanzchef des französischen Energiekonzerns EDF ist zurückgetreten. Grund ist der Streit um ein geplantes Atomkraft in Großbritannien. Der Manager halte das Milliarden-Projekt für finanziell zu riskant.

Im Streit um das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C ist der EDF-Finanzchef des französischen Energiekonzerns zurückgetreten. Der Stromriese bestätigte am Montag den Rücktritt von Finanzdirektor Thomas Piquemal und benannte vorübergehend einen Nachfolger. Aus Unternehmenskreisen verlautete, der Spitzenmanager zweifle an der „kurzfristigen Machbarkeit“ des Projekts.

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04.03.2016

AKW Fessenheim

Atom-Unfall offenbar vertuscht

Artikel von Jürgen Döschner aus www.tagesschau.de

Im französischen AKW Fessenheim gab es 2014 eine Überschwemmung. Die Betreiberfirma stellte das Ereignis als harmlos dar. Doch nach Recherchen von WDR und "Süddeutscher Zeitung" könnte es einer der dramatischsten AKW-Unfälle in Westeuropa gewesen sein.

Am 9. April 2014 um 17 Uhr gehen gleich mehrere Alarmsignale auf der Leitwarte des Reaktorblocks 1 in Fessenheim ein: Wassereinbruch auf mehreren Ebenen, Defekte an elektrischen Isolierungen, Ausfall eines der beiden Systeme zur Reaktorschnellabschaltung. Der Versuch, den Reaktor ordnungsgemäß herunterzufahren scheitert - die Steuerstäbe lassen sich nicht bewegen.

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23.02.2016

Explosives Endlager

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

Die Energie- und Klimawochenschau: Trittin gegen Verstaatlichung, BUND-Chef gegen Vorteilsnahme und Schoschonen gegen von Vulkanen umrahmtes Atommüllendlager

Der Umgang mit dem Atommüll ist auch diese Woche eines der energiepolitischen Topthemen. Inzwischen wird deutlich, wohin die Atomkommission den Zug fahren lassen will: Den Betreibern (E.on, RWE, EnBW, Vattenfall und einigen anderen) soll ein nicht unwesentlicher Teil ihrer Lasten abgenommen werden. Der Steuerzahler würde eventuell für einen Teil der Folgekosten des Atomzeitalters einspringen müssen.

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17.02.2016

Es gibt keine unschädliche Dosis

Atomkraft: Ärzte warnen vor Niedrigstrahlung

Artikel von Jörg Wimalasena aus www.fr-online.de

Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ legt einen Bericht über die gesundheitlichen Folgen nach Fukushima und Tschernobyl vor.

Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima haben Ärzte vor anhaltenden Gesundheitsrisiken durch eine niedrige Strahlendosis gewarnt. Die Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs“ (IPPNW) legte dazu am Mittwoch in Berlin einen Bericht vor, der auch Forschungsergebnisse zu den Gesundheitsfolgen der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren umfasst.

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10.02.2016

Atomkraft: Auch in China verzögern sich die EPR

Artikel von Wolfgang Pomrehn aus www.telepolis.de

In der Nähe von Hongkong wird seit 2008 an zwei Reaktoren nach französischem Design gebaut. Die Inbetriebnahme verzögert sich um ein weiteres Jahr

Zwei sogenannte Europäische Druckwasserreaktoren (EPR) werden derzeit in der EU gebaut, und das schon seit vielen Jahren. Die einst viel gepriesene neue AKW-Generation glänzt an den beiden Baustellen in Frankreich und Finnland vor allem mit Schlagzeilen über Verzögerungen, Pfusch und Kostenexplosion.

Der französische AKW-Bauer Areva ist darüber bereits erheblich ins Straucheln geraten und benötigt nach verlustreichen Jahren eine staatliche Geldspritze von fünf Milliarden Euro. Arevas Atomsparte soll von EDF übernommen werden, doch der Konzern möchte vorher die Verbindlichkeiten los werden, die Areva vor allem aus einem Rechtsstreit über die Verzögeruzngen in Finnland drohen.

Nur in China klappt es mit dem EPR-Bau, hieß es bisher.

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01.02.2016

Belgische AKW Doel und Tihange

Zu marode für kühles Kühlwasser

Artikel von Jürgen Döschner aus www.tagesschau.de

Der Begriff legt es nahe: Kühlwasser soll in einem AKW eine Überhitzung verhindern. Doch die belgischen AKW Doel und Tihange sind offenbar so brüchig, dass selbst Kühlwasser eine Gefahr für die Gebäude darstellt. Nach WDR-Informationen muss es erhitzt werden.

Es klingt absurd, aber es scheint der einzige Weg zu sein, um eine Katastrophe zu verhindern: In den beiden belgischen Atomkraftwerken Tihange-2 und Doel-3 muss ausgerechnet das Kühlwasser vorgeheizt werden. Es geht um jeweils rund 1,8 Millionen Liter, die für die Notkühlung im Falle eines größeren Störfalls bereitgehalten werden müssen.

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28.01.2016

Angst vor Katastrophe

Aachener Region klagt gegen belgisches AKW

Artikel aus www.handelsblatt.com

Eine Panne jagt die nächste, doch weder EU noch Bundesregierung sehen eine Handhabe gegen das belgische Atomkraftwerk Tihange. Jetzt nimmt eine Region selbst das Heft in die Hand – und klagt.

Aachen. Das belgische Atomkraftwerk Tihange ist nur 70 Kilometer von Aachen entfernt. Was sind schon 70 Kilometer im Ernstfall? Immer wieder gibt es Pannen-Meldungen aus Belgien. Mit jedem erneuten Herunterfahren des Reaktors wegen einer Panne wächst die Sorge in der Bevölkerung, dass es doch einmal zur Katastrophe kommt. „Die Menschen haben Angst. Sie fragen, kann man das Ding nicht abschalten“, beschrieb Städteregionsrat Helmut Etschenberg am Donnerstag die Stimmung.

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22.01.2016

Beschäftigte spanischer Atomaufsicht fordern "Sicherheitskultur" und "Transparenz"

Artikel von Ralf Streck aus www.telepolis.de

Die geplante neue Inbetriebnahme eines Uraltmeilers und die Veränderungen bei den Meldungen von Störfällen treiben sie auf die Straße

Eigentlich wollte die Atomsicherheitsbehörde (CSN) am Mittwoch über die erneute Inbetriebnahme des ältesten spanischen Atommeilers entscheiden. Doch nun wurde die Entscheidung über Santa Maria de Garoña auf einen unbestimmten Termin vertagt. Beobachter gehen davon aus, das liege daran, dass es der konservativen Volkspartei (PP) nach den Wahlen im Dezember nicht gelingen dürfte, erneut eine Regierung zu bilden. Sie stürzte von einer absoluten Mehrheit auf nur noch 29 Prozent ab.

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15.01.2016

BBU: Flugzeugabsturz auf AKW Lingen 2 hätte katastrophale Folgen

Artikel aus www.ee-news.ch

Der deutsche Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) hat erneut die sofortige Stilllegung des Atomkraftwerks Lingen 2 (AKW Emsland) und die Beendigung der militärischen Flugübungen auf dem Übungsgelände Nordhorn-Range gefordert. „Nordhorn-Range ist nur wenige Flugsekunden vom AKW Lingen 2 entfernt. Die Gefahren für die Bevölkerung sind nicht hinnehmbar“, so BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.

Sorgen bereiten dem BBU aber nicht nur die militärischen Flugbewegungen im Nahbereich des AKW Lingen 2. Aus gut informierter Quelle (von einem Zeitzeugen) wurde der Verband über Details zum Bau des AKW Lingen 2 (vor allem des Reaktorgebäudes) in den achtziger Jahren informiert. Die Informationen werfen sehr schwerwiegende Fragen hinsichtlich der Ausführung der Betonbewehrung und in der Konsequenz zur Sicherheit des Reaktorgebäudes auf.

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08.01.2016

Polen will Atomkraftwerk an der Ostsee bauen

Artikel vom www.ndr.de

Polen treibt die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks voran. Die Standortsuche für den ersten Kernreaktor im Nachbarland ist nahezu abgeschlossen. Nach NDR Informationen soll der Meiler an der Ostsee etwa 250 Kilometer entfernt von der deutschen Grenze entstehen. Ursprünglich war einmal von 27 Standorten die Rede, jetzt fasst der staatliche Energiekonzern PGE noch drei ins Auge. Sie liegen sämtlich in der Wojewodschaft Pommern, rund 60 Kilometer nordwestlich von Danzig. Zwei Standorte - Choczewo und Lubiatowo-Kopalino - befinden sich direkt an der Ostsee, der dritte mögliche Standort Zarnowiec an einem See etwas abseits der Küste.

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06.01.2016

Kim Jong Un hat Nordkoreas vierten Nuklearwaffentest inszeniert

Nordkoreas Wasserstoffbomben-Test hätte neue Dimension

Artikel aus www.dw.com

Nordkorea bietet der Welt die Stirn. Mit dem ersten Test einer Wasserstoffbombe hätte die Atomwaffenentwicklung des Landes eine neue Dimension erreicht. Die USA wollten den Test bislang nicht bestätigen.

Das weithin isolierte Land hat nach eigenen Angaben erstmals eine Wasserstoffbombe getestet. Der Test sei erfolgreich verlaufen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das staatliche nordkoreanische Fernsehen. "Wir sind jetzt eine Atommacht, die ebenfalls eine Wasserstoffbombe hat", hieß es demnach in der dort gesendeten Erklärung

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